{"id":64876,"date":"2015-09-03T17:10:28","date_gmt":"2015-09-03T15:10:28","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=64876"},"modified":"2015-09-03T17:10:28","modified_gmt":"2015-09-03T15:10:28","slug":"x-r-8-13-einbringung-von-im-wirtschaftlichen-eigentum-des-unternehmers-stehenden-wirtschaftsguetern-zum-buchwert-wirtschaftliches-eigentum-an-auf-grundstuecksanteilen-der-ehefrau-errichteten-gebaeudet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-8-13-einbringung-von-im-wirtschaftlichen-eigentum-des-unternehmers-stehenden-wirtschaftsguetern-zum-buchwert-wirtschaftliches-eigentum-an-auf-grundstuecksanteilen-der-ehefrau-errichteten-gebaeudet\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;8\/13 &#8211; Einbringung von im wirtschaftlichen Eigentum des Unternehmers stehenden Wirtschaftsg&uuml;tern zum Buchwert &#8211; Wirtschaftliches Eigentum an auf Grundst&uuml;cksanteilen der Ehefrau errichteten Geb&auml;udeteilen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 22.4.2015, X R 8\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Einbringung von im wirtschaftlichen Eigentum des Unternehmers stehenden Wirtschaftsg&uuml;tern zum Buchwert &#8211; Wirtschaftliches Eigentum an auf Grundst&uuml;cksanteilen der Ehefrau errichteten Geb&auml;udeteilen<\/p>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Kl&auml;gerin werden das Urteil des Finanzgerichts Mecklenburg-Vorpommern vom 12. Oktober 2011&nbsp;&nbsp;1 K 312\/08, die Einspruchsentscheidung des Beklagten vom 1. August 2008 sowie der Einkommensteuer&auml;nderungsbescheid 2003 des Beklagten vom 11. Juli 2008 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der im Jahr 2010 verstorbene XY, dessen Alleinerbin seine Ehefrau, die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) ist, betrieb bis zum 30.&nbsp;Juni 2003 als selbst&auml;ndiger B&auml;ckermeister einen Konditoreibetrieb in der Rechtsform eines Einzelunternehmens. Den Gewinn ermittelte er durch Betriebsverm&ouml;gensvergleich. Die Eheleute Y lebten im gesetzlichen G&uuml;terstand und wurden im Streitjahr getrennt zur Einkommensteuer veranlagt. Ihren privaten Wohnsitz hatten die Ehegatten auf einem anderen Grundst&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und X waren Miteigent&uuml;mer zweier Grundst&uuml;cke, auf denen X zwischen 1992 und 1996 Geb&auml;ude und Au&szlig;enanlagen errichtet hatte, die er ausschlie&szlig;lich betrieblich f&uuml;r sein Einzelunternehmen nutzte. Die von X allein getragenen Herstellungskosten betrugen 858.598,27&nbsp;EUR. Schriftliche Vereinbarungen &uuml;ber die Nutzungsverh&auml;ltnisse an den Grundst&uuml;cken, Geb&auml;uden und Au&szlig;enanlagen sowie &uuml;ber etwaige Wertersatzanspr&uuml;che hatten die Ehegatten nicht getroffen. Die Herstellungskosten f&uuml;r die auf ihn bzw. die Kl&auml;gerin entfallenden Geb&auml;udeanteile und Au&szlig;enanlagen bilanzierte X zu 100&nbsp;% in seinem Einzelunternehmen und schrieb sie nach den allgemeinen f&uuml;r Geb&auml;ude geltenden Grunds&auml;tzen einheitlich ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Gesellschaftsvertrag vom &#8230;&nbsp;Juni 2003 wurde die Z-GmbH gegr&uuml;ndet, deren einziger Gesellschafter der Sohn der Kl&auml;gerin und X (S) war. Zu den Gesch&auml;ftsf&uuml;hrern der Z-GmbH wurden S und die Kl&auml;gerin bestellt. Mit Unternehmenspachtvertrag vom &#8230;&nbsp;Juni 2003 verpachtete X den Konditoreibetrieb mit dem dazugeh&ouml;rigen beweglichen und unbeweglichen Anlageverm&ouml;gen einschlie&szlig;lich aller Filialen an die Z-GmbH zum Zweck der Fortf&uuml;hrung des Unternehmens. Die Gesamtpacht betrug 37.000&nbsp;EUR monatlich zuz&uuml;glich Umsatzsteuer. Mit Gesellschaftsvertrag vom &#8230;&nbsp;Juli 2003 gr&uuml;ndeten die Y-GmbH als Komplement&auml;rin ohne Einlageverpflichtung sowie X und die Kl&auml;gerin als Kommanditisten mit Kommanditeinlagen von zun&auml;chst jeweils 1.000&nbsp;EUR die A-GmbH&nbsp;&#038;&nbsp;Co.&nbsp;KG (im Folgenden: KG). Gegenstand der KG war insbesondere die Verwaltung eigenen Verm&ouml;gens.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit notariell beurkundetem Einbringungsvertrag vom 1.&nbsp;September 2003, auf den das Finanzgericht (FG) Bezug genommen hat, &uuml;bereignete und &uuml;bertrug X den Konditoreibetrieb einschlie&szlig;lich der Kundenbeziehungen, aller Filialen sowie des beweglichen und unbeweglichen Anlageverm&ouml;gens auf die KG zu Buchwerten in H&ouml;he von insgesamt 535.572,47&nbsp;EUR im Austausch gegen weitere Kommanditanteile. In dem Vertrag gingen X und die Kl&auml;gerin davon aus, dass der zivilrechtliche Miteigentumsanteil der Kl&auml;gerin an den auf den Grundst&uuml;cken befindlichen Geb&auml;uden und dem unbeweglichen Anlageverm&ouml;gen betriebswirtschaftlich und steuerlich ausschlie&szlig;lich wirtschaftliches Eigentum des X sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In Ziff.&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 des Einbringungsvertrags hei&szlig;t es w&ouml;rtlich: &quot;Die Kommanditistin Frau &#8230; (Kl&auml;gerin) ist jeweils Miteigent&uuml;merin der Grundst&uuml;cke Nr.&nbsp;1 und Nr.&nbsp;2 zur ideellen H&auml;lfte. Sie hat ihrem Ehemann &#8230; (X) ihre Miteigentumsh&auml;lften zur betrieblichen Nutzung &uuml;berlassen, so dass er die Grundst&uuml;cke nach seinem Ermessen nutzen und bebauen durfte. Die ihr als Miteigent&uuml;merin zustehenden Verwaltungsrechte hat Frau &#8230; (Kl&auml;gerin) f&uuml;r die Dauer der Nutzungs&uuml;berlassung, soweit rechtlich zul&auml;ssig und m&ouml;glich, ihrem Ehemann &uuml;bertragen. Dieser hat die in Absatz&nbsp;1 in Bezug genommenen Baulichkeiten und unbeweglichen Anlageg&uuml;ter errichtet bzw. installiert. Die auf den Grundst&uuml;cken befindlichen Baulichkeiten und unbeweglichen Anlagen sind deshalb betriebswirtschaftlich und steuerlich ausschlie&szlig;lich wirtschaftliches Eigentum des &#8230; (X). Frau &#8230; (Kl&auml;gerin) bringt ihre Miteigentumsh&auml;lften an den Grundst&uuml;cken durch die &Uuml;bertragung des jeweiligen Miteigentums auf die &#8230; KG gem&auml;&szlig; Teil&nbsp;III in die Gesellschaft ein. Die Parteien sind sich dar&uuml;ber einig, dass der Kommanditistin Frau &#8230; (Kl&auml;gerin) als Wert ihrer Einbringung nur der auf ihre Miteigentumsh&auml;lfte entfallende reine Grundst&uuml;ckswert zugerechnet werden kann. Die eigentumsrechtliche &Uuml;bertragung der Grundst&uuml;cke gem&auml;&szlig; Teil&nbsp;III wird dar&uuml;ber nicht ber&uuml;hrt.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin &uuml;bereignete und &uuml;bertrug der KG ihren Miteigentumsanteil an den Grundst&uuml;cken zu Verkehrswerten (ohne Ber&uuml;cksichtigung der Geb&auml;udeanteile) ebenfalls im Austausch gegen weitere Kommanditanteile. Im Anschluss daran schenkte X der Kl&auml;gerin einen Kommanditanteil in H&ouml;he von 221.664&nbsp;EUR. Folge war, dass die Kommanditanteile beider Kommanditisten gleich hoch waren (jeweils 314.908&nbsp;EUR). Unter Ziff.&nbsp;III des Vertrags erkl&auml;rten X und die Kl&auml;gerin die Auflassung ihrer Miteigentumsanteile an den auf die KG &uuml;bertragenen Grundst&uuml;cken. Besitz, Nutzen und Lasten sowie die Gefahr des zuf&auml;lligen Untergangs gingen am 1.&nbsp;September 2003 auf die KG &uuml;ber. Mit Wirkung ebenfalls vom 1.&nbsp;September 2003 trat die KG anstelle von X schuldbefreiend in den Unternehmenspachtvertrag mit der Z-GmbH vom 28.&nbsp;Juni 2003 ein. Der Pachtzins wurde nicht ver&auml;ndert; seine Zusammensetzung jedoch konkretisiert (jeweils 30&nbsp;% f&uuml;r das bewegliche und unbewegliche Anlageverm&ouml;gen und 40&nbsp;% f&uuml;r die &Uuml;berlassung des auf dem Markt eingef&uuml;hrten Gesch&auml;ftsbetriebs mit allen Filialen, Kundenbeziehungen usw.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) setzte die Einkommensteuer f&uuml;r X zun&auml;chst im Wesentlichen erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung fest. Bei einer Au&szlig;enpr&uuml;fung ging das FA unter Hinweis auf das Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 10.&nbsp;M&auml;rz 1999 XI&nbsp;R&nbsp;22\/98 (BFHE 188, 304, BStBl II 1999, 523) davon aus, mit der Einbringung des Einzelunternehmens des X in die KG als Besitzgesellschaft h&auml;tten die zwischen ihm und der Kl&auml;gerin bestehenden Nutzungsverh&auml;ltnisse an den Miteigentumsanteilen der Kl&auml;gerin an den Geb&auml;uden geendet. Bei Beendigung des Nutzungsverh&auml;ltnisses vor Ablauf der betriebsgew&ouml;hnlichen Nutzungsdauer m&uuml;sse der Steuerpflichtige den Aktivposten mit dem Restbuchwert ausbuchen und entsprechend Tz.&nbsp;2 des Schreibens des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) vom 5.&nbsp;November 1996 IV&nbsp;B&nbsp;2-S&nbsp;2134-66\/96 (BStBl I 1996, 1257) einen Ausgleichsanspruch gem&auml;&szlig; &sect;&sect;&nbsp;951, 812 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs (BGB) gegen den Eigent&uuml;mer ansetzen. Werde der Ausgleichsanspruch nicht in unmittelbarem sachlichem und zeitlichem Zusammenhang mit der Beendigung des Nutzungsverh&auml;ltnisses geltend gemacht, liege darin eine Entnahme, die mit dem Teilwert, der dem Verkehrswert entspreche, zu bewerten sei (Tz.&nbsp;3 des BMF-Schreibens in BStBl I 1996, 1257). Dem stehe &sect;&nbsp;24 des Umwandlungsteuergesetzes (UmwStG) nicht entgegen, wonach die aufnehmende Personengesellschaft als Einzelrechtsnachfolgerin des Einzelunternehmens zwischen Buchwerten, Teilwerten und Zwischenwerten hinsichtlich der &uuml;bernommenen Wirtschaftsg&uuml;ter w&auml;hlen k&ouml;nne. Da X keinen Ausgleichsanspruch gegen&uuml;ber der Kl&auml;gerin geltend gemacht habe, erh&ouml;he der Gewinn aus der Beendigung der Nutzungsrechte an den Geb&auml;udeanteilen der Kl&auml;gerin den Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn aus dem Einbringungsvorgang.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA folgte dem Pr&uuml;fungsbericht und erh&ouml;hte mit gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;164 Abs.&nbsp;2 der Abgabenordnung (AO) ge&auml;nderten Einkommensteuerbescheid 2003 die Eink&uuml;nfte des X aus Gewerbebetrieb um 242.650,53&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einspruch und Klage gegen den ge&auml;nderten Einkommensteuerbescheid 2003 blieben ohne Erfolg. Das FG urteilte, der Entnahmetatbestand des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes sei mit der Beendigung der Nutzung der Miteigentumsanteile der Kl&auml;gerin durch das Einzelunternehmen verwirklicht worden. Zwar sei die KG mit Wirkung zum 1.&nbsp;September 2003 gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;24 UmwStG in die Rechtsposition des Einzelunternehmens eingetreten. Sie habe dessen (Verpachtungs-)Betrieb als Rechtsnachfolgerin im Wesentlichen unver&auml;ndert fortgef&uuml;hrt und zwar grunds&auml;tzlich mit den Buchwerten, die in der Schlussbilanz des Einzelunternehmens ausgewiesen worden seien. Dies bedeute jedoch nicht, dass eine etwaige Entnahme von Wirtschaftsg&uuml;tern des Einzelunternehmens mit Wirkung zum Ablauf des 31.&nbsp;August 2003 f&uuml;r die Gewinnermittlung des Einzelunternehmens wegen &sect;&nbsp;24 UmwStG unber&uuml;cksichtigt bleiben k&ouml;nne. Die Kl&auml;gerin sei zivilrechtlich Miteigent&uuml;merin der auf ihrem Grundst&uuml;cksanteil errichteten Geb&auml;ude und Au&szlig;enanlagen und X habe dieses zivilrechtliche Eigentum der Kl&auml;gerin nicht auf die KG &uuml;bertragen k&ouml;nnen. Auf die KG h&auml;tte allenfalls das wirtschaftliche Eigentum (&sect;&nbsp;39 Abs.&nbsp;2 AO) des X an den im zivilrechtlichen Eigentum der Kl&auml;gerin stehenden Geb&auml;uden und Au&szlig;enanlagen bzw. die Nutzungsbefugnis daran &uuml;bertragen werden k&ouml;nnen. Mit Ablauf des 31.&nbsp;August 2003 seien jedoch die Voraussetzungen sowohl f&uuml;r das wirtschaftliche Eigentum als auch f&uuml;r eine Nutzungsbefugnis entfallen. Falls X wirtschaftlicher Eigent&uuml;mer der auf dem Miteigentumsanteil der Kl&auml;gerin errichteten Geb&auml;ude und Au&szlig;enanlagen gewesen w&auml;re, w&auml;re dieses am 1.&nbsp;September 2003 Null Uhr entfallen. X habe ab diesem Zeitpunkt die tats&auml;chliche Herrschaftsgewalt &uuml;ber den zuvor auf die Kl&auml;gerin entfallenden Miteigentumsanteil nicht mehr ausge&uuml;bt und auch die KG, die neue Eigent&uuml;merin der Grundst&uuml;cke, nicht &quot;im Regelfall f&uuml;r die gew&ouml;hnliche Nutzungsdauer von der Einwirkung auf das Wirtschaftsgut wirtschaftlich [&#8230;] ausschlie&szlig;en k&ouml;nnen&quot;. Das Ausscheiden des bilanziellen Aktivpostens &quot;wirtschaftliches Eigentum&quot; h&auml;tte deshalb mit Ablauf des 31.&nbsp;August 2003 gewinnmindernd in H&ouml;he des Restpostens ber&uuml;cksichtigt werden m&uuml;ssen. Gleichzeitig h&auml;tte das Einzelunternehmen den Ausgleichsanspruch nach &sect;&nbsp;812 BGB gegen&uuml;ber der Kl&auml;gerin gewinnerh&ouml;hend mit dem gemeinen Wert des auf die Kl&auml;gerin entfallenden Geb&auml;udes erfassen m&uuml;ssen (Falterbaum u.a., Buchf&uuml;hrung und Bilanz, 21.&nbsp;Aufl., 862). Der Verzicht auf die Realisierung des Anspruchs gegen die Kl&auml;gerin sei ein au&szlig;erbetrieblicher Vorgang und f&uuml;hre zur Entnahme des Ausgleichsanspruchs (Falterbaum, a.a.O.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch wenn man davon ausgehe, das Nutzungsrecht des X w&auml;re als obligatorisches Nutzungsrecht zu bilanzieren gewesen, w&auml;re dieses mit Ablauf des 31.&nbsp;August 2003 gegenstandslos geworden. Das Nutzungsrecht an den h&auml;lftigen Grundst&uuml;cksanteilen beruhe in diesem Fall auf einer Leihe der Kl&auml;gerin an X. Der Leihvertrag habe am 31.&nbsp;August 2003 mit der Betriebsaufgabe des Einzelunternehmens geendet, denn danach habe die KG die Grundst&uuml;cke aus eigenem Recht genutzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin Verletzung materiellen Rechts. Der BFH lege den Entnahmebegriff final aus. Nach diesem &quot;finalen Entnahmebegriff&quot;, der seine Grundlage in der verfassungsrechtlich gebotenen Vermeidung einer &uuml;berm&auml;&szlig;igen oder zu fr&uuml;h einsetzenden Besteuerung habe, liege eine Entnahme noch nicht vor, solange die Realisierung der im Bilanzansatz des jeweiligen Wirtschaftsgutes vorhandenen stillen Reserven gesichert bleibe (z.B. BFH-Beschluss vom 7.&nbsp;Oktober 1974 GrS&nbsp;1\/73, BFHE 114, 189, BStBl II 1975, 168, unter&nbsp;C.II.1.b). So verhalte es sich auch im Streitfall. Zum einen fehle es an einer Nutzungs&auml;nderung in Bezug auf das von X errichtete Geb&auml;ude. Zum anderen seien auch die stillen Reserven der Bilanzpositionen gesichert, da X sein Einzelunternehmen nach &sect;&nbsp;24 UmwStG zu Buchwerten in die KG eingebracht habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Unter keinem rechtlichen Gesichtspunkt ergebe sich eine gewinnrealisierende Entnahme. Die Entscheidung des VIII.&nbsp;Senats des BFH vom 14.&nbsp;Mai 2002 VIII&nbsp;R&nbsp;30\/98 (BFHE 199, 181, BStBl II 2002, 741) k&ouml;nne auf den Streitfall &uuml;bertragen werden. Durch den Abschluss des Einbringungsvertrags sei kein Gewinn in H&ouml;he eines etwaigen Entsch&auml;digungsanspruchs entstanden. Das Nutzungsrecht ende auch nicht mit der Einbringung. Wenn dieses nach der Rechtsprechung des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 30.&nbsp;Januar 1995 GrS&nbsp;4\/92 (BFHE 176, 267, BStBl II 1995, 281) wie ein materielles Wirtschaftsgut behandelt werde, k&ouml;nne es auch in eine KG eingebracht werden. Nur durch die Einbringung des h&auml;lftigen Grundst&uuml;cksanteils der Kl&auml;gerin als Gegenleistung f&uuml;r den Erhalt von Gesellschaftsrechten der &uuml;bernehmenden KG habe sich im Streitfall das Nutzungsrecht mit dem Eigentum am Grundst&uuml;ck vereinen k&ouml;nnen. Ohne den Eintritt der Kl&auml;gerin in die KG h&auml;tte diese das Nutzungsrecht wie X unver&auml;ndert inne gehabt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es gebe keine Entscheidung des BFH, die sich mit der streitgegenst&auml;ndlichen Frage auseinandersetze, ob durch die Einbringung eines Einzelunternehmens in eine KG zu Buchwerten nach &sect;&nbsp;24 UmwStG das Nutzungsrecht hinsichtlich des mit eigenen Aufwendungen errichteten Geb&auml;udes auf dem h&auml;lftig dem Ehepartner geh&ouml;renden Grund und Boden beendet werde und als Folge mit seinem Verkehrswert als entnommen gelte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>das FG-Urteil aufzuheben und den Einkommensteuer&auml;nderungsbescheid 2003 vom 11.&nbsp;Juli 2008 sowie die Einspruchsentscheidung vom 1.&nbsp;August 2008 aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die BFH-Entscheidung vom 5.&nbsp;Juni 2008 IV&nbsp;R&nbsp;79\/05 (BFHE 222, 20, BStBl II 2009, 15) trage nicht die von der Kl&auml;gerin hergeleiteten Rechtsfolgen. Zudem seien die Ausf&uuml;hrungen in dieser Entscheidung &#8211;ebenso wie die in der in Bezug genommenen Entscheidung des X.&nbsp;Senats des BFH vom 25.&nbsp;Juni 2003 X&nbsp;R&nbsp;72\/98 (BFHE 202, 514, BStBl II 2004, 403)&#8211; nicht tragend. Zudem komme der IV.&nbsp;Senat in Rz&nbsp;50 des Urteils in BFHE 222, 20, BStBl II 2009, 15 zu dem Ergebnis, dass das Nutzungsrecht entnommen werde, wenn es zu einer Beendigung aus privaten Gr&uuml;nden komme. Eine solche Beendigung sei infolge der Einbringung anzunehmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Ansicht, dass das Nutzungsrecht nicht ende, werde von der Rechtsprechung nicht vertreten. Auch die Entscheidung des BFH in BFHE 188, 304, BStBl II 1999, 523 gehe von der Beendigung des Nutzungsrechts durch die Einbringung aus. Die Frage der Aufdeckung der stillen Reserven sei nach dieser Entscheidung nicht davon abh&auml;ngig, ob Betriebsverm&ouml;gen zu Teil- oder Buchwerten eingebracht worden sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision der Kl&auml;gerin ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des FG-Urteils, des angefochtenen Einkommensteuer&auml;nderungsbescheids 2003 und der Einspruchsentscheidung. X war wirtschaftlicher Eigent&uuml;mer der auf seine Kosten auf den Grundst&uuml;cksanteilen der Kl&auml;gerin errichteten und zu betrieblichen Zwecken genutzten Geb&auml;udeteile. Entgegen der Auffassung des FG ist weder ein Entnahmegewinn entstanden noch haben X bzw. die Kl&auml;gerin einen Einbringungsgewinn zu versteuern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Eine vom b&uuml;rgerlichen Recht abweichende Zurechnung unter dem Gesichtspunkt des wirtschaftlichen Eigentums kommt nur in Betracht, wenn nach dem Gesamtbild der Verh&auml;ltnisse ein anderer als der rechtliche Eigent&uuml;mer die tats&auml;chliche Herrschaft aus&uuml;bt und den nach b&uuml;rgerlichem Recht Berechtigten auf Dauer von der Einwirkung auf das Wirtschaftsgut wirtschaftlich ausschlie&szlig;en kann (&sect;&nbsp;39 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO), so dass der Herausgabeanspruch des zivilrechtlichen Eigent&uuml;mers keine wirtschaftliche Bedeutung mehr hat oder kein Herausgabeanspruch besteht (Senatsurteil vom 18.&nbsp;Juli 2001 X&nbsp;R&nbsp;39\/97, BFHE 196, 139, BStBl II 2002, 284, m.w.N.). Ob X vor der Einbringung seines Einzelunternehmens in die KG wirtschaftlicher Eigent&uuml;mer der zivilrechtlich der Kl&auml;gerin geh&ouml;renden Geb&auml;udeteile und Au&szlig;enanlagen war, hat das FG offen gelassen. Nach dessen tats&auml;chlichen Feststellungen ist jedoch vom wirtschaftlichen Eigentum des X an den auf seine Kosten auf den Grundst&uuml;cksanteilen der Kl&auml;gerin errichteten und zu betrieblichen Zwecken genutzten Geb&auml;udeteile und Au&szlig;enanlagen auszugehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Auslegung von Willenserkl&auml;rungen geh&ouml;rt grunds&auml;tzlich zu der dem FG obliegenden Feststellung der Tatsachen. Der BFH kann als Revisionsinstanz die Auslegung des FG nur daraufhin &uuml;berpr&uuml;fen, ob die gesetzlichen Auslegungsregeln (&sect;&sect;&nbsp;133, 157 BGB), die Denkgesetze und die gesetzlichen Erfahrungss&auml;tze zutreffend angewandt worden sind (vgl. z.B. Senatsurteil vom 18.&nbsp;August 2009 X&nbsp;R&nbsp;22\/07, BFH\/NV 2010, 208).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Gegensatz dazu ist jedoch die rechtliche Einordnung des von den Vertragspartnern Gewollten am Ma&szlig;stab der jeweils einschl&auml;gigen Normen f&uuml;r das Revisionsgericht nicht nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) bindend, sondern in vollem Umfang nachpr&uuml;fbare Rechtsanwendung (BFH-Urteil vom 19.&nbsp;Februar 2004 V&nbsp;R&nbsp;10\/03, BFHE 205, 495, BStBl II 2004, 675, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Im Streitfall hatte X das wirtschaftliche Eigentum an den auf den Grundst&uuml;cksanteilen der Kl&auml;gerin errichteten Geb&auml;uden und Au&szlig;enanlagen vor Einbringung in die KG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat die m&uuml;ndlichen Absprachen zwischen der Kl&auml;gerin und X hinsichtlich der Nutzung der Grundst&uuml;cksanteile der Kl&auml;gerin durch X zwar nicht festgestellt. Aus dem Einbringungsvertrag ergibt sich jedoch, dass die Kl&auml;gerin X ihre Miteigentumsh&auml;lften zur betrieblichen Nutzung &uuml;berlassen hat und er die Grundst&uuml;cke nach seinem Ermessen nutzen und bebauen durfte. Die ihr als Miteigent&uuml;merin zustehenden Verwaltungsrechte hat die Kl&auml;gerin f&uuml;r die Dauer der Nutzungs&uuml;berlassung ihrem Ehemann &uuml;bertragen. Dieser hat die Geb&auml;ude und unbeweglichen Anlageg&uuml;ter errichtet bzw. installiert. Die Kl&auml;gerin und X waren sich darin einig, dass die auf den Grundst&uuml;cken befindlichen Baulichkeiten und unbeweglichen Anlagen auch steuerrechtlich ausschlie&szlig;lich wirtschaftliches Eigentum des X sind. X hatte offensichtlich gegen&uuml;ber der Kl&auml;gerin eine auch rechtlich abgesicherte Position inne, die es ihm erm&ouml;glicht hat, diese dauerhaft von der Einwirkung auf die Grundst&uuml;cksanteile und Au&szlig;enanlagen auszuschlie&szlig;en. X waren Substanz und Ertrag dieser Wirtschaftsg&uuml;ter zuzurechnen. Auch wenn die urspr&uuml;nglich zwischen X und der Kl&auml;gerin getroffene Vereinbarung zivilrechtlich wohl unwirksam gewesen sein d&uuml;rfte, ist sie steuerrechtlich anzuerkennen, weil die Beteiligten sie ungeachtet ihrer zivilrechtlichen Unwirksamkeit f&uuml;r sich als verbindlich beachtet und dementsprechend vollzogen haben (Senatsurteil vom 25.&nbsp;April 2006 X&nbsp;R&nbsp;57\/04, BFH\/NV 2006, 1819). Dies zeigt vor allem der zwischen der Kl&auml;gerin und X geschlossene, notariell beurkundete Einbringungsvertrag. Die Kl&auml;gerin hat nur ihre Miteigentumsh&auml;lften an den Grundst&uuml;cken auf die KG &uuml;bertragen und nur der auf ihre Miteigentumsh&auml;lften entfallende reine Grundst&uuml;ckswert wurde ihr zugerechnet. X hingegen hat neben seinem sonstigen beweglichen und unbeweglichen Anlageverm&ouml;gen auch die auf den Grundst&uuml;cksanteilen der Kl&auml;gerin errichteten Geb&auml;ude und Au&szlig;enanlagen zu Buchwerten der KG &uuml;bertragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Auch Wirtschaftsg&uuml;ter, an denen der Unternehmer nicht das zivilrechtliche, sondern nur das wirtschaftliche Eigentum hat, sind Teil seines Betriebsverm&ouml;gens und dieses hat X nach &sect;&nbsp;24 UmwStG zum Buchwert in die KG eingebracht. Folglich hat er auch bez&uuml;glich des wirtschaftlichen Eigentums an den im Miteigentum der Kl&auml;gerin stehenden Geb&auml;uden und Au&szlig;enanlagen den Tatbestand der Entnahme nicht verwirklicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zutreffend ging das FG zwar davon aus, dass X als Einzelunternehmer die tats&auml;chliche Herrschaftsgewalt &uuml;ber den zuvor auf die Kl&auml;gerin entfallenden Miteigentumsanteil ab dem 1.&nbsp;September 2003 nicht mehr aus&uuml;ben und die neue Eigent&uuml;merin, die KG, &quot;im Regelfall f&uuml;r die gew&ouml;hnliche Nutzungsdauer von der Einwirkung auf das Wirtschaftsgut wirtschaftlich nicht mehr ausschlie&szlig;en&quot; konnte. Dieser Umstand ist jedoch ohne jegliche Bedeutung daf&uuml;r, ob X zusammen mit den anderen Wirtschaftsg&uuml;tern seines Einzelunternehmens auch das wirtschaftliche Eigentum an den betrieblichen Geb&auml;uden und Au&szlig;enanlagen nach &sect;&nbsp;24 UmwStG auf die KG &uuml;bertragen konnte. Vielmehr ergibt sich gerade aus dieser Aussage des FG, dass X das wirtschaftliche Eigentum an den betrieblichen Geb&auml;uden und Au&szlig;enanlagen auf dem Grundst&uuml;cksanteil der Kl&auml;gerin auf die KG &uuml;bertragen hat. Bis zum 1.&nbsp;September 2003 hat X die Kl&auml;gerin im Regelfall f&uuml;r die gew&ouml;hnliche Nutzungsdauer von der Einwirkung auf die betrieblichen Bauten ausgeschlossen, ab dem 1.&nbsp;September 2003 h&auml;tte dies die KG getan, wenn die Kl&auml;gerin nicht ihren Grundst&uuml;cksanteil ebenfalls an die KG &uuml;bertragen h&auml;tte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das wirtschaftliche Eigentum h&auml;tte X nur dann nicht auf die KG &uuml;bertragen k&ouml;nnen, wenn er es an die zivilrechtliche Eigent&uuml;merin des Grundst&uuml;cks, die Kl&auml;gerin, verloren h&auml;tte. Dies war aber &#8211;auch nach Auffassung des FG&#8211; nicht der Fall.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Da X das gesamte Anlageverm&ouml;gen seines Einzelunternehmens zu Buchwerten in die KG eingebracht hat, ist auch kein Einbringungsgewinn entstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 22.4.2015, X R 8\/13 Einbringung von im wirtschaftlichen Eigentum des Unternehmers stehenden Wirtschaftsg&uuml;tern zum Buchwert &#8211; Wirtschaftliches Eigentum an auf Grundst&uuml;cksanteilen der Ehefrau errichteten Geb&auml;udeteilen Tenor Auf die Revision der Kl&auml;gerin werden das Urteil des Finanzgerichts Mecklenburg-Vorpommern vom 12. Oktober 2011&nbsp;&nbsp;1 K 312\/08, die Einspruchsentscheidung des Beklagten vom 1. 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