{"id":64890,"date":"2015-09-03T17:11:30","date_gmt":"2015-09-03T15:11:30","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=64890"},"modified":"2015-09-03T17:11:30","modified_gmt":"2015-09-03T15:11:30","slug":"vii-r-41-14-keine-rueckwirkende-aenderung-der-tilgungsbestimmung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vii-r-41-14-keine-rueckwirkende-aenderung-der-tilgungsbestimmung\/","title":{"rendered":"VII&nbsp;R&nbsp;41\/14 &#8211; Keine r&uuml;ckwirkende &Auml;nderung der Tilgungsbestimmung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 13.5.2015, VII R 41\/14<\/p>\n<p class=\"titel\">Keine r&uuml;ckwirkende &Auml;nderung der Tilgungsbestimmung<\/p>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision des Kl&auml;gers gegen das Urteil des Nieders&auml;chsischen Finanzgerichts vom 28. August 2014&nbsp;&nbsp;5 K 193\/12 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) setzte gegen den Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) und dessen damalige Ehefrau Einkommensteuervorauszahlungen f&uuml;r das Jahr 2008 fest. Der Kl&auml;ger zahlte die festgesetzten Betr&auml;ge (pro Quartal 565&nbsp;EUR Einkommensteuer, 15&nbsp;EUR Solidarit&auml;tszuschlag und 20&nbsp;EUR evangelische Kirchensteuer) im Jahr 2008 von seinem Konto an das FA. Seit dem 19.&nbsp;Dezember 2009 lebten die Eheleute getrennt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Abgabe der Einkommensteuererkl&auml;rung 2008 im Februar 2010 beantragten die Eheleute die getrennte Veranlagung. Im M&auml;rz 2010 erlie&szlig; das FA gegen&uuml;ber der Ehefrau einen entsprechenden Einkommensteuerbescheid f&uuml;r das Jahr 2008. Auf den ermittelten Nachzahlungsbetrag rechnete das FA die H&auml;lfte der vom Kl&auml;ger geleisteten Vorauszahlungen f&uuml;r Einkommensteuer und Solidarit&auml;tszuschlag sowie die gesamten Vorauszahlungen f&uuml;r die evangelische Kirchensteuer an, da der Kl&auml;ger keiner Konfession angeh&ouml;rte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Schreiben vom 8.&nbsp;April 2010 erkl&auml;rte der Kl&auml;ger gegen&uuml;ber dem FA, er habe die Einkommensteuervorauszahlungen ausschlie&szlig;lich auf eigene Rechnung geleistet. In dem an den Kl&auml;ger gerichteten Einkommensteuerbescheid f&uuml;r das Jahr 2008 vom 14.&nbsp;April 2010 rechnete das FA die vom Kl&auml;ger f&uuml;r den Veranlagungszeitraum 2008 geleisteten Vorauszahlungen zur Einkommensteuer und zum Solidarit&auml;tszuschlag trotzdem nur zur H&auml;lfte an (1.130&nbsp;EUR Einkommensteuer sowie 30&nbsp;EUR Solidarit&auml;tszuschlag).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 6.&nbsp;August 2010 erging auf Antrag des Kl&auml;gers hier&uuml;ber ein Abrechnungsbescheid. Einspruch und Klage hatten keinen Erfolg. Das Finanzgericht (FG) urteilte, aufgrund der zwischen Eheleuten bestehenden Lebens- und Wirtschaftsgemeinschaft habe das FA davon ausgehen d&uuml;rfen, dass der Kl&auml;ger nicht nur seine eigene Steuerschuld, sondern auch die Steuerschuld seiner damaligen Ehefrau habe begleichen wollen. Dass der Kl&auml;ger die Zahlungen von seinem Konto geleistet habe und die festgesetzten Vorauszahlungen ausschlie&szlig;lich auf seinen Eink&uuml;nften aus selbst&auml;ndiger Arbeit beruhten, sei f&uuml;r die Tilgungsbestimmung unerheblich. Die Tilgungsbestimmung im Schreiben vom 8.&nbsp;April 2010 k&ouml;nne zu keinem anderen Ergebnis f&uuml;hren, da sie nachtr&auml;glich erfolgt sei. Dar&uuml;ber hinaus habe die Ehefrau zu diesem Zeitpunkt bereits einen Einkommensteuerbescheid erhalten, der ohne ihre Zustimmung nur unter den Voraussetzungen der &sect;&sect;&nbsp;172&nbsp;ff. der Abgabenordnung (AO) habe ge&auml;ndert werden k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Revision macht der Kl&auml;ger geltend, die bisherige Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs habe sich nicht auf F&auml;lle bezogen, bei denen von Anfang an eine getrennte Veranlagung beantragt worden sei. Au&szlig;erdem ergebe sich weder aus &sect;&nbsp;37 Abs.&nbsp;2 AO noch aus &sect;&nbsp;36 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 und Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 des Einkommensteuergesetzes (EStG), dass es f&uuml;r den erkennbaren Tilgungswillen allein auf den Zahlungszeitpunkt ankomme. Vielmehr m&uuml;sse im Streitfall die Tilgungsbestimmung im Schreiben vom 8.&nbsp;April 2010 ber&uuml;cksichtigt werden. Ansonsten komme es zu einer Enteignung in H&ouml;he der h&auml;lftigen Vorauszahlungen, die nicht durch Art.&nbsp;14 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 des Grundgesetzes gerechtfertigt sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt sinngem&auml;&szlig;, die Vorentscheidung aufzuheben und den Abrechnungsbescheid vom 6.&nbsp;August 2010 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 3.&nbsp;Juli 2012 dahin zu &auml;ndern, dass seine Vorauszahlungen zur Einkommensteuer und zum Solidarit&auml;tszuschlag f&uuml;r das Jahr 2008 in voller H&ouml;he angerechnet werden (2.260&nbsp;EUR Einkommensteuer und 60&nbsp;EUR Solidarit&auml;tszuschlag).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es folgt der Begr&uuml;ndung des FG und verweist auf seine Ausf&uuml;hrungen im Klageverfahren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Entscheidung ergeht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;126a der Finanzgerichtsordnung (FGO). Der Senat h&auml;lt einstimmig die Revision f&uuml;r unbegr&uuml;ndet und eine m&uuml;ndliche Verhandlung nicht f&uuml;r erforderlich. Die Beteiligten sind davon unterrichtet worden und hatten Gelegenheit zur Stellungnahme.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Urteil entspricht dem Bundesrecht (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;1 FGO). Das FG hat zu Recht entschieden, dass der angefochtene Abrechnungsbescheid (&sect;&nbsp;218 Abs.&nbsp;2 AO) rechtm&auml;&szlig;ig ist. Auf die Einkommensteuerschuld des Kl&auml;gers ist gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;36 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 EStG nur die H&auml;lfte der von seinem Konto abgebuchten Vorauszahlungen anzurechnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des Senats ist nach &sect;&nbsp;36 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 EStG derjenige anrechnungsberechtigt, auf dessen Rechnung, nicht aber derjenige, auf dessen Kosten gezahlt worden ist. Es kommt also nicht darauf an, von wem und mit wessen Mitteln gezahlt worden ist, sondern nur darauf, wessen Steuerschuld nach dem Willen des Zahlenden, wie er im Zeitpunkt der Zahlung dem Finanzamt erkennbar ist, getilgt werden sollte (Senatsurteil vom 26.&nbsp;Juni 2007 VII&nbsp;R&nbsp;35\/06, BFHE 218, 10, BStBl II 2007, 742, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ist bei der Zahlung eines Gesamtschuldners kein abweichender Tilgungswille erkennbar, ist i.d.R. anzunehmen, dass der Gesamtschuldner nur seine eigene Steuerschuld tilgen wollte. Etwas anderes gilt nach der Rechtsprechung des Senats bei der Zahlung eines Ehegatten auf die Gesamtschuld der Ehepartner. Solange die Ehe besteht und die Eheleute nicht dauernd getrennt leben (&sect;&nbsp;26 Abs.&nbsp;1 EStG), ist hier aufgrund der zwischen Ehepartnern bestehenden Lebens- und Wirtschaftsgemeinschaft im Allgemeinen davon auszugehen, dass derjenige Ehegatte, der auf die gemeinsame Steuerschuld zahlt, mit seiner Zahlung auch die Steuerschuld des anderen mit ihm zusammen veranlagten Ehegatten begleichen will. Dabei kommt es allein darauf an, wie sich dem Finanzamt als Zahlungsempf&auml;nger die Umst&auml;nde zum Zeitpunkt der Zahlung darstellten (Senatsurteil vom 22.&nbsp;M&auml;rz 2011 VII&nbsp;R&nbsp;42\/10, BFHE 233, 10, BStBl II 2011, 607, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Von diesen Grunds&auml;tzen, an denen der Senat festh&auml;lt (zur Kritik vgl. z.B. Koenig, Abgabenordnung, 3.&nbsp;Aufl. 2014, &sect;&nbsp;37 Rz&nbsp;34), ist auch das FG ausgegangen und zu dem zutreffenden Ergebnis gelangt, dass bei dem Kl&auml;ger die Vorauszahlungen zur Einkommensteuer und zum Solidarit&auml;tszuschlag f&uuml;r das Jahr 2008 nur zur H&auml;lfte angerechnet werden k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwar lebten die Eheleute seit dem 19.&nbsp;Dezember 2009 dauernd getrennt. Zum ma&szlig;geblichen Zeitpunkt der Zahlungen gab es f&uuml;r das FA jedoch keine Veranlassung, eine abweichende Tilgungsbestimmung anzunehmen. Solch ein abweichender Tilgungswille l&auml;sst sich insbesondere nicht dem Schreiben des Kl&auml;gers an das FA vom 8.&nbsp;April 2010 entnehmen. Da eine einmal getroffene Tilgungsbestimmung nicht r&uuml;ckwirkend ge&auml;ndert werden kann, kann es n&auml;mlich nur auf den f&uuml;r das Finanzamt erkennbaren Tilgungswillen zum Zeitpunkt der Zahlung ankommen (Senatsbeschluss vom 4.&nbsp;November 2003 VII&nbsp;B&nbsp;382\/02, BFH\/NV 2004, 314; Senatsurteil in BFHE 218, 10, BStBl II 2007, 742). Entgegen der Auffassung des Kl&auml;gers beschr&auml;nkt sich die Rechtsprechung des Senats zur Tilgungsbestimmung bei Vorauszahlungen von Ehegatten auch nicht auf F&auml;lle, bei denen zun&auml;chst die Zusammenveranlagung beantragt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Senatsurteil in BFHE 233, 10, BStBl II 2011, 607 f&uuml;hrt im Streitfall ebenfalls zu keinem anderen Ergebnis. Zwar hat der Senat in diesem Urteil offen gelassen, wie Vorauszahlungen aufzuteilen sind, wenn sie &#8211;wie im Streitfall&#8211; nicht zur Tilgung der Steuerschulden ausreichen. Da sich diese Senatsrechtsprechung ausdr&uuml;cklich auf die gesetzliche Zweckbestimmung der Vorauszahlungen (Sicherung eines stetigen Steueraufkommens) st&uuml;tzt, besteht in solch einem Fall aber keine Veranlassung, von einer gleichm&auml;&szlig;igen Aufteilung nach K&ouml;pfen abzuweichen. Nur soweit diese Aufteilung zu einem Erstattungsanspruch eines Ehegatten f&uuml;hrt, w&auml;hrend der andere Ehegatte eine Abschlusszahlung zu leisten h&auml;tte, sind die Vorauszahlungen abweichend von der bei Ehegatten &uuml;blichen Aufteilung nach K&ouml;pfen diesem anderen Ehegatten zuzurechnen (Bundesministerium der Finanzen, Schreiben vom 14.&nbsp;Januar 2015 IV&nbsp;A&nbsp;3&nbsp;&#8211;&nbsp;S&nbsp;0160\/11\/10001, BStBl I 2015, 83).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 13.5.2015, VII R 41\/14 Keine r&uuml;ckwirkende &Auml;nderung der Tilgungsbestimmung Tenor Die Revision des Kl&auml;gers gegen das Urteil des Nieders&auml;chsischen Finanzgerichts vom 28. August 2014&nbsp;&nbsp;5 K 193\/12 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen. Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen. Tatbestand 1&nbsp; I. 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