{"id":64891,"date":"2015-09-03T17:10:35","date_gmt":"2015-09-03T15:10:35","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=64891"},"modified":"2015-09-03T17:10:35","modified_gmt":"2015-09-03T15:10:35","slug":"vii-r-10-13-zolltarifliche-einreihung-eines-produkts-zur-diaetetischen-behandlung-von-gefaesserkrankungen-als-arzneiware","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vii-r-10-13-zolltarifliche-einreihung-eines-produkts-zur-diaetetischen-behandlung-von-gefaesserkrankungen-als-arzneiware\/","title":{"rendered":"VII&nbsp;R&nbsp;10\/13 &#8211; Zolltarifliche Einreihung eines Produkts zur di&auml;tetischen Behandlung von Gef&auml;&szlig;erkrankungen als Arzneiware"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 5.5.2015, VII R 10\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Zolltarifliche Einreihung eines Produkts zur di&auml;tetischen Behandlung von Gef&auml;&szlig;erkrankungen als Arzneiware<\/p>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Finanzamts wird das Urteil des Nieders&auml;chsischen Finanzgerichts vom 10. Mai 2012&nbsp;&nbsp;16 K 281\/11 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Klage wird abgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) betreibt ein Unternehmen zur Herstellung und Ver&auml;u&szlig;erung von Arznei- und Nahrungserg&auml;nzungsmitteln. Zu den hergestellten und vertriebenen Produkten der Kl&auml;gerin geh&ouml;rt das Pr&auml;parat X, das in Form von Dragees zu 30 oder 90&nbsp;St&uuml;ck in einer Faltschachtel mit beigegebener Verbraucherinformation angeboten wird. Auf der Verpackung sowie der Verbraucherinformation wird das Pr&auml;parat X als erg&auml;nzende bilanzierte Di&auml;t zur di&auml;tetischen Behandlung von Gef&auml;&szlig;erkrankungen infolge eines erh&ouml;hten Homocysteinspiegels beschrieben. Neben einer Verzehrempfehlung von einem Dragee pro Tag sind die Inhaltsstoffe des Produkts angegeben. Entsprechend der Verbraucherinformation enth&auml;lt ein Dragee dabei 8&nbsp;mg Vitamin&nbsp;B<sub>6<\/sub>, 100&nbsp;&micro;g Vitamin&nbsp;B<sub>12<\/sub> und 800&nbsp;&micro;g Fols&auml;ure. Auf der Verpackung wird au&szlig;erdem folgender Hinweis erteilt: &quot;Aufgrund der besonderen Ern&auml;hrungserfordernisse bei der di&auml;tetischen Behandlung von Gef&auml;&szlig;erkrankungen infolge eines erh&ouml;hten Homocysteinspiegels ist der Gehalt an Vitamin&nbsp;B<sub>12<\/sub> erh&ouml;ht. Mit einer gezielten di&auml;tetischen Versorgung mit den Vitaminen Fols&auml;ure, B<sub>6<\/sub> und B<sub>12<\/sub> k&ouml;nnen Patienten mit einem erh&ouml;hten Homocysteinspiegel sinnvoll ihre Ern&auml;hrung erg&auml;nzen. Das Pr&auml;parat X enth&auml;lt diese wertvollen Vitamine in bilanzierter und sinnvoller Kombination, wie sie durch eine Ern&auml;hrungsumstellung nicht zu erreichen w&auml;re. Mit der di&auml;tetischen Zufuhr dieser Vitamine k&ouml;nnen erh&ouml;hte Homocysteinspiegel g&uuml;nstig di&auml;tetisch beeinflusst werden.&quot; Dar&uuml;ber hinaus wird besonders hervorgehoben (&quot;Wichtiger Hinweis&quot;), dass diese erg&auml;nzende bilanzierte Di&auml;t unter &auml;rztlicher Aufsicht verwendet werden m&uuml;sse.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin reihte das Produkt als Lebensmittelzubereitung in die Pos.&nbsp;2106 der Kombinierten Nomenklatur (KN) ein und erkl&auml;rte die im Jahr 2005 mit dem Pr&auml;parat X erzielten Ums&auml;tze mit dem erm&auml;&szlig;igten Steuersatz. Dagegen unterwarf der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) die Ums&auml;tze dem Regelsteuersatz mit der Begr&uuml;ndung, das Pr&auml;parat X sei als Arzneiware in die Pos.&nbsp;3004&nbsp;KN einzuordnen. Die hiergegen nach erfolglosem Einspruchsverfahren erhobene Klage hatte Erfolg. Das Finanzgericht (FG) urteilte, bei dem Pr&auml;parat X handele es sich nicht um eine Arzneiware, sondern um eine in Pos.&nbsp;2106&nbsp;KN einzureihende Lebensmittelzubereitung, f&uuml;r deren Lieferung sich die Umsatzsteuer folglich gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) i.V.m. Nr.&nbsp;33 der Anlage&nbsp;2 zu dieser Vorschrift auf 7&nbsp;v.H. erm&auml;&szlig;ige. Dem Pr&auml;parat X fehlten die f&uuml;r Erzeugnisse i.S. der Pos.&nbsp;3004&nbsp;KN erforderlichen, genau umschriebenen therapeutischen oder prophylaktischen Eigenschaften. Solche Eigenschaften sowie die europarechtlich geforderte konzentrierte Wirkung des Produkts auf ganz bestimmte Funktionen des menschlichen Organismus erg&auml;ben sich auch nicht aus dem Verpackungshinweis, dass das Pr&auml;parat X zur di&auml;tetischen Behandlung von Gef&auml;&szlig;erkrankungen infolge eines erh&ouml;hten Homocysteinspiegels geeignet sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Revision macht das FA geltend, das Pr&auml;parat X sei als pharmazeutisches Erzeugnis in die Pos.&nbsp;3004&nbsp;KN einzureihen, weshalb gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;1&nbsp;UStG der Regelsteuersatz anzuwenden sei. Die f&uuml;r die zolltarifliche Einreihung des Produkts ma&szlig;gebliche KN d&uuml;rfe nicht unter Heranziehung von Begriffsbestimmungen und Verkehrsbeschr&auml;nkungen ausgelegt werden, die in nationalen Verordnungen, wie etwa der Verordnung &uuml;ber di&auml;tetische Lebensmittel (Di&auml;tverordnung &#8211;Di&auml;tV&#8211;) oder der Verordnung &uuml;ber Nahrungserg&auml;nzungsmittel (Nahrungserg&auml;nzungsmittelverordnung), festgelegt seien. Vielmehr sei die Abgrenzung von Arzneiwaren und Zubereitungen f&uuml;r besondere di&auml;tetische Zwecke anhand der durch die Verordnung (EG) Nr.&nbsp;1777\/2001 (VO&nbsp;Nr.&nbsp;1777\/2001) der Kommission vom 7.&nbsp;September 2001 zur &Auml;nderung des Anhangs&nbsp;I der Verordnung (EWG) Nr.&nbsp;2658\/87 des Rates &uuml;ber die zolltarifliche und statistische Nomenklatur sowie den Gemeinsamen Zolltarif (Amtsblatt der Europ&auml;ischen Gemeinschaften &#8211;ABlEG&#8211; Nr.&nbsp;L&nbsp;240\/4, berichtigt in Amtsblatt der Europ&auml;ischen Union &#8211;ABlEU&#8211; 2005, Nr.&nbsp;L&nbsp;185\/37) eingef&uuml;gten Zus&auml;tzlichen Anmerkung&nbsp;1 zu Kapitel&nbsp;30&nbsp;KN abschlie&szlig;end geregelt. Das streitgegenst&auml;ndliche Erzeugnis erf&uuml;lle alle Voraussetzungen der Zus&auml;tzlichen Anmerkung&nbsp;1 zu Kapitel&nbsp;30&nbsp;KN. Es weise genau umschriebene therapeutische oder prophylaktische Eigenschaften auf und seine Wirkungen seien auf ganz bestimmte Funktionen des menschlichen Organismus konzentriert, weshalb es sich um eine Arzneiware nach Pos.&nbsp;3004&nbsp;KN handele.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Vorentscheidung aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie teilt die Tarifauffassung des FG und macht geltend, dass Nahrungsmittel, wie u.a. di&auml;tetische Zubereitungen bzw. di&auml;tetische Lebensmittel, nicht zu Arzneiwaren der Pos.&nbsp;3004&nbsp;KN geh&ouml;ren sollen. Das streitgegenst&auml;ndliche Erzeugnis werde weder zu therapeutischen noch zu prophylaktischen Zwecken eingesetzt, sondern diene der di&auml;tetischen Behandlung eines erh&ouml;hten medizinisch bedingten N&auml;hrstoffbedarfs. Demnach erf&uuml;lle das Produkt die spezifischen Tatbestandsvoraussetzungen einer Zubereitung f&uuml;r besondere Ern&auml;hrungszwecke oder besondere di&auml;tetische Zwecke i.S. der Richtlinie&nbsp;89\/398\/EWG (RL&nbsp;89\/398\/EWG) des Rates vom 3.&nbsp;Mai 1989 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber Lebensmittel, die f&uuml;r eine besondere Ern&auml;hrung bestimmt sind (ABlEG Nr.&nbsp;L&nbsp;186\/27), neugefasst durch die Richtlinie&nbsp;2009\/39\/EG (RL&nbsp;2009\/39\/EG) des Europ&auml;ischen Parlaments und des Rates vom 6.&nbsp;Mai 2009 (ABlEU Nr.&nbsp;L&nbsp;124\/21), und der Richtlinie&nbsp;1999\/21\/EG (RL&nbsp;1999\/21\/EG) der Kommission vom 25.&nbsp;M&auml;rz 1999 &uuml;ber di&auml;tetische Lebensmittel f&uuml;r besondere medizinische Zwecke (ABlEG Nr.&nbsp;L&nbsp;91\/29) sowie der Di&auml;tV und sei als solche aus der Pos.&nbsp;3004&nbsp;KN ausgenommen. Die verwendete Formulierung zur Beschreibung des Anwendungsgebietes von des Pr&auml;parats X sei &uuml;berdies gesetzlich vorgeschrieben und somit nicht ausschlaggebend f&uuml;r eine Qualifizierung des Erzeugnisses als Arzneiware.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision des FA ist begr&uuml;ndet; sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und Abweisung der Klage (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Der angefochtene Umsatzsteuerbescheid 2005 ist rechtm&auml;&szlig;ig (&sect;&nbsp;100 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO); auf die streitige Ware ist nach &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;1 UStG der Regelsteuersatz anzuwenden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Bei dem von der Kl&auml;gerin hergestellten und vertriebenen Produkt handelt es sich um eine Arzneiware i.S. der Pos.&nbsp;3004&nbsp;KN. Eine Einreihung des Pr&auml;parats in die Pos.&nbsp;2106&nbsp;KN als Lebensmittelzubereitung, die (u.a.) gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 UStG i.V.m. Nr.&nbsp;33 der Anlage&nbsp;2 zu dieser Vorschrift dem erm&auml;&szlig;igten Steuersatz unterliegt, scheidet deshalb aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) F&uuml;r die Auslegung des &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 UStG i.V.m. Anlage&nbsp;2 kommt es allein auf die zolltariflichen Vorschriften und Begriffe an (Senatsurteil vom 3.&nbsp;Februar 2004 VII&nbsp;R&nbsp;33\/03, BFH\/NV 2004, 849, 850, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH), der sich der Senat angeschlossen hat, ist das entscheidende Kriterium f&uuml;r die zollrechtliche Tarifierung von Waren allgemein in deren objektiven Merkmalen und Eigenschaften zu suchen, wie sie im Wortlaut der Positionen und Unterpositionen der KN und in den Anmerkungen zu den Abschnitten oder Kapiteln rechtsverbindlich festgelegt sind (vgl. Allgemeine Vorschriften f&uuml;r die Auslegung der KN&nbsp;1 und&nbsp;6). Dazu gibt es nach dem &Uuml;bereinkommen zum Harmonisierten System Erl&auml;uterungen (ErlHS) und Einreihungsavise (Tarifavise), die ebenso wie die Erl&auml;uterungen zur KN ein wichtiges, wenn auch nicht verbindliches Erkenntnismittel f&uuml;r die Auslegung der einzelnen Tarifpositionen darstellen (vgl. zuletzt EuGH-Urteil vom 12.&nbsp;Juli 2012 C-291\/11, EU:C:2012:459, Rz&nbsp;30&nbsp;ff., und EuGH-Urteil Metherma vom 27.&nbsp;November 2008 C-403\/07, EU:C:2008:657, Zeitschrift f&uuml;r Z&ouml;lle und Verbrauchsteuern &#8211;ZfZ&#8211; 2009, 15, 16, sowie Senatsurteile vom 30.&nbsp;M&auml;rz 2010 VII&nbsp;R&nbsp;35\/09, BFHE 229, 399, BStBl II 2011, 74, 75, Rz&nbsp;7, und bereits vom 4.&nbsp;November 2003 VII&nbsp;R&nbsp;58\/02, BFHE 204, 375, 377, ZfZ 2004, 165, m.w.N.). Dementsprechend hat sich der EuGH in einem die Abgrenzung von Arzneiwaren und Lebensmitteln betreffenden Fall auf die ErlHS zu Pos.&nbsp;3004&nbsp;KN gest&uuml;tzt (EuGH-Urteil Glob&nbsp;Sped vom 10.&nbsp;Dezember 1998 C-328\/97, EU:C:1998:601, ZfZ 1999, 124, und auf dieser Vorabentscheidung beruhendes Senatsurteil vom 8.&nbsp;Februar 1999 VII&nbsp;R&nbsp;85\/96, BFH\/NV 1999, 1142). Auf die lebensmittelrechtlichen Bestimmungen der RL&nbsp;89\/398\/EWG, neugefasst durch die RL&nbsp;2009\/39\/EG, und der RL&nbsp;1999\/21\/EG sowie die in der nationalen Di&auml;tV festgelegten Begriffsbestimmungen und Verkehrsbeschr&auml;nkungen kann &#8211;wie von Seiten des FA zu Recht geltend gemacht&#8211; zur Auslegung der KN und f&uuml;r die Tarifierung der von der Kl&auml;gerin gelieferten Erzeugnisse hingegen nicht zur&uuml;ckgegriffen werden (vgl. Senatsurteil in BFHE 229, 399, BStBl II 2011, 74, 76, Rz&nbsp;13).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Zur Pos.&nbsp;3004&nbsp;KN geh&ouml;ren Arzneiwaren, die aus gemischten oder ungemischten Erzeugnissen zu therapeutischen oder prophylaktischen Zwecken bestehen, dosiert (einschlie&szlig;lich solcher, die &uuml;ber die Haut verabreicht werden) oder in Aufmachungen f&uuml;r den Einzelverkauf. Den ErlHS zu Pos.&nbsp;3004&nbsp;KN Rz&nbsp;04.0, 05.0 und 20.0 entsprechend sind als Erzeugnisse in einer Aufmachung f&uuml;r den Einzelverkauf zu therapeutischen oder prophylaktischen Zwecken solche Erzeugnisse anzusehen, die aufgrund ihrer Aufmachung und insbesondere wegen des Vorhandenseins &#8211;gleich in welcher Form&#8211; entsprechender Angaben (z.B. Art der Beschwerden, gegen die sie eingesetzt werden sollen, Anwendungsweise, Angabe der jeweils zu verabreichenden Menge) erkennbar dazu bestimmt sind, unmittelbar und ohne weiteres Abpacken an den Verwender (Einzelpersonen, Krankenh&auml;user usw.) verkauft zu werden, damit sie zu den obengenannten Zwecken gebraucht werden (Rz&nbsp;04.0). Diese Angaben (in jeder beliebigen Sprache) k&ouml;nnen auf der inneren oder &auml;u&szlig;eren Umschlie&szlig;ung, in beigef&uuml;gten Drucksachen oder in irgendeiner anderen Weise angebracht sein. Die Angabe des pharmazeutischen oder anderweitigen Reinheitsgrades allein gen&uuml;gt nicht f&uuml;r die Einreihung eines Erzeugnisses in diese Position (Rz&nbsp;05.0). Hierher geh&ouml;ren nicht &quot;Nahrungserg&auml;nzungsmittel&quot;, die Vitamine und Mineralsalze enthalten und zur Erhaltung der Gesundheit oder des Wohlbefindens dienen, sofern sie keine Angaben &uuml;ber die Verh&uuml;tung oder Behandlung einer Krankheit enthalten. Diese Erzeugnisse, die gew&ouml;hnlich in fl&uuml;ssiger Form vorliegen, aber auch Pulver- oder Tablettenform aufweisen k&ouml;nnen, geh&ouml;ren im Allgemeinen zu Pos.&nbsp;2106&nbsp;KN oder zu Kap.&nbsp;22 KN (Rz&nbsp;20.0). Weiterhin geh&ouml;ren nicht zu Pos.&nbsp;3004&nbsp;KN u.a. di&auml;tetische Zubereitungen sowie Nahrungsmittel, wie u.a. di&auml;tetische Lebensmittel (Anmerkung&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a zu Kap.&nbsp;30&nbsp;KN).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Zur Abgrenzung von Arzneimitteln und Zubereitungen f&uuml;r besondere di&auml;tetische Zwecke dient die mit der VO&nbsp;Nr.&nbsp;1777\/2001 eingef&uuml;gte Zus&auml;tzliche Anmerkung&nbsp;1 zu Kap.&nbsp;30&nbsp;KN. Diese ist verbindlich und mit dem Abkommen &uuml;ber das Harmonisierte System vereinbar (Senatsbeschluss vom 22.&nbsp;Dezember 2005 VII&nbsp;B&nbsp;62\/05, BFH\/NV 2006, 985, 987&nbsp;f.). Mit Blick auf die Erw&auml;gungsgr&uuml;nde&nbsp;2 und&nbsp;6 VO&nbsp;Nr.&nbsp;1777\/2001 wird deutlich, dass die Schwierigkeiten bei der Einreihung bestimmter Produkte als Lebensmittel oder Arzneimittel durch die Erstellung einer Liste mit verbindlichen Kriterien beseitigt werden sollten. Erzeugnisse, die diese verbindlichen Kriterien f&uuml;r pharmazeutische Erzeugnisse des Kap.&nbsp;30&nbsp;KN erf&uuml;llen, sollten fortan abschlie&szlig;end als Arzneiwaren der Pos.&nbsp;3004&nbsp;KN einzureihen sein. Zur in der Folge notwendigen Einreihung dieser Kriterien nicht erf&uuml;llender Lebensmittel oder Nahrungserg&auml;nzungsmittel in andere Kapitel der KN l&auml;sst sich der VO&nbsp;Nr.&nbsp;1777\/2001 nichts entnehmen (Senatsurteil in BFHE 229, 399, BStBl II 2011, 74, 76, Rz&nbsp;14).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Der Zus&auml;tzlichen Anmerkung&nbsp;1 zu Kap.&nbsp;30&nbsp;KN folgend geh&ouml;ren zu Pos.&nbsp;3004&nbsp;KN pflanzliche Arzneizubereitungen und Zubereitungen auf der Grundlage von Vitaminen, Mineralstoffen, essentiellen Aminos&auml;uren oder Fetts&auml;uren, in Aufmachungen f&uuml;r den Einzelverkauf. Diese Zubereitungen sind in die Pos.&nbsp;3004&nbsp;KN einzureihen, wenn auf dem Etikett, der Verpackung oder dem Beipackzettel folgende Angaben gemacht werden:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">a) die spezifischen Krankheiten, Leiden oder deren Symptome, bei denen diese Erzeugnisse verwendet werden sollen;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">b) die Konzentration des enthaltenen Wirkstoffs oder der darin enthaltenen Stoffe;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">c) die zu verabreichende Menge und<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">d) die Art der Anwendung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In diese Position geh&ouml;ren hom&ouml;opathische Arzneizubereitungen, vorausgesetzt, sie erf&uuml;llen die unter den Buchstaben&nbsp;a, c und&nbsp;d genannten Bedingungen. Bei Zubereitungen auf der Grundlage von Vitaminen, Mineralstoffen, essentiellen Aminos&auml;uren oder Fetts&auml;uren muss die Menge eines dieser Stoffe pro auf dem Etikett angegebener empfohlener Tagesdosis deutlich h&ouml;her sein, als die f&uuml;r den Erhalt der allgemeinen Gesundheit oder des allgemeinen Wohlbefindens empfohlene Tagesdosis.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Nach den vom FG ausdr&uuml;cklich in Bezug genommenen Angaben auf der Verpackung und der Verbraucherinformation erf&uuml;llt das streitgegenst&auml;ndliche Erzeugnis alle aufgelisteten Voraussetzungen. Es handelt sich bei dem Produkt um eine Zubereitung auf der Grundlage von Vitaminen, in Aufmachung f&uuml;r den Einzelverkauf an den Patienten. Den Angaben auf der Verpackung und der Verbraucherinformation zufolge dient das Pr&auml;parat X der di&auml;tetischen Behandlung von Gef&auml;&szlig;erkrankungen infolge eines erh&ouml;hten Homocysteinspiegels, d.h. es sind Angaben zu spezifischen Krankheiten, bei denen das Erzeugnis verwendet werden soll, enthalten. Sowohl auf der Verpackung als auch der Verbraucherinformation werden f&uuml;r die im Erzeugnis enthaltenen Wirkstoffe zur Senkung des f&uuml;r Gef&auml;&szlig;erkrankungen als Risikofaktor identifizierten, erh&ouml;hten Homocysteinspiegels die jeweilige Konzentration pro Dragee ausgewiesen und eine Verzehrempfehlung i.S. der zu verabreichenden Menge und der Art der Anwendung ausgesprochen. Dar&uuml;ber hinaus ergibt ein Vergleich der in der empfohlenen Tagesdosis von X enthaltenen Menge an Vitaminen mit der beispielhaft in der Tabelle zu den Erl&auml;uterungen zur KN des Kap.&nbsp;30, Zus&auml;tzlichen Anmerkung&nbsp;1, (Rz&nbsp;07.2) dargestellten normalerweise empfohlenen Tagesdosis (Recommended Daily Allowance), dass f&uuml;r die drei Wirkstoffe B<sub>6<\/sub>, B<sub>12<\/sub> und Fols&auml;ure die in X enthaltene Tagesdosis jeweils weit mehr als das Dreifache h&ouml;her ist als die f&uuml;r den Erhalt der allgemeinen Gesundheit und des allgemeinen Wohlbefindens empfohlene Tagesdosis. Das Produkt soll also zur Verh&uuml;tung von Gef&auml;&szlig;erkrankungen den diesbez&uuml;glichen Risikofaktor eines erh&ouml;hten Homocysteinspiegels bek&auml;mpfen und bietet nicht lediglich Linderung bei bestimmten Krankheiten oder tr&auml;gt zur allgemeinen Gesundheit und zum Wohlbefinden bei. Das Pr&auml;parat X dient auch nicht lediglich der Behebung von Vitaminmangelzust&auml;nden oder der Vorbeugung gegen solche; die derartige Pr&auml;parate betreffende Rechtsprechung des Senats (Urteile vom 28.&nbsp;Januar 1997 VII&nbsp;R&nbsp;72\/96, BFH\/NV 1997, 914, 915; vom 5.&nbsp;Oktober 1999 VII&nbsp;R&nbsp;42\/98, BFHE 190, 501, 504, ZfZ 2000, 56, 57, und in BFHE 204, 375, 378, ZfZ 2004, 165) ist somit nicht einschl&auml;gig. Vielmehr bewirkt das Pr&auml;parat X den Abbau des Stoffwechselprodukts Homocystein, das in zu hoher Konzentration einen Risikofaktor f&uuml;r Sch&auml;digungen der Blutgef&auml;&szlig;e darstellt, und dient somit aktiv zumindest der Vorbeugung gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und entsprechende Leiden. Folglich ist X ein Erzeugnis zu prophylaktischen Zwecken in einer Aufmachung f&uuml;r den Einzelverkauf. Gem&auml;&szlig; der Rechtsprechung des Senats (Urteile in BFHE 190, 501, 504&nbsp;f., ZfZ 2000, 56, 57&nbsp;f., und in BFHE 204, 375, 378, ZfZ 2004, 165) ist X demnach als eine der Prophylaxe gegen spezifische Erkrankungen dienende Arzneiware zu qualifizieren und in die Pos.&nbsp;3004&nbsp;KN einzureihen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Allein die Kennzeichnung eines Produkts, z.B. mit Formulierungen wie &quot;erg&auml;nzende bilanzierte Di&auml;t&quot;, &quot;zur di&auml;tetischen Behandlung&quot; u.&auml;., ist f&uuml;r dessen Qualifizierung als Lebens- oder Arzneimittel nicht ausschlaggebend. Der st&auml;ndigen Rechtsprechung des EuGH folgend kommt es zolltariflich gerade nicht darauf an, aus welchen &#8211;arznei- oder lebensmittelrechtlichen&#8211; Gr&uuml;nden der Erzeuger die Bezeichnung oder Darbietung des Erzeugnisses gew&auml;hlt oder die Indikationen f&uuml;r das Pr&auml;parat angegeben hat (EuGH-Beschluss Juers&nbsp;Pharma vom 9.&nbsp;Januar 2007 C-40\/06, EU:C:2007:2, BFH\/NV 2007, Beilage&nbsp;4, 227, Rz&nbsp;28&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Der Senat h&auml;lt diese Auslegung des Unionsrechts f&uuml;r eindeutig. Die in der Zus&auml;tzlichen Anmerkung&nbsp;1 zu Kap.&nbsp;30&nbsp;KN festgelegten Kriterien gehen auf die Rechtsprechung des EuGH (Urteil Glob&nbsp;Sped, EU:C:1998:601, ZfZ 1999, 124) zur&uuml;ck und werden in dessen Urteilen angewandt. Demnach besteht kein Anlass zur Einholung einer Vorabentscheidung des EuGH gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;267 Abs.&nbsp;3 des Vertrages &uuml;ber die Arbeitsweise der Europ&auml;ischen Union (vgl. EuGH-Urteil C.I.L.F.I.T. vom 6.&nbsp;Oktober 1982 Rs.&nbsp;283\/81, EU:C:1982:335, Neue Juristische Wochenschrift 1983, 1257).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 5.5.2015, VII R 10\/13 Zolltarifliche Einreihung eines Produkts zur di&auml;tetischen Behandlung von Gef&auml;&szlig;erkrankungen als Arzneiware Tenor Auf die Revision des Finanzamts wird das Urteil des Nieders&auml;chsischen Finanzgerichts vom 10. Mai 2012&nbsp;&nbsp;16 K 281\/11 aufgehoben. Die Klage wird abgewiesen. Die Kosten des gesamten Verfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen. Tatbestand 1&nbsp; I. Die &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vii-r-10-13-zolltarifliche-einreihung-eines-produkts-zur-diaetetischen-behandlung-von-gefaesserkrankungen-als-arzneiware\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VII&nbsp;R&nbsp;10\/13 &#8211; Zolltarifliche Einreihung eines Produkts zur di&auml;tetischen Behandlung von Gef&auml;&szlig;erkrankungen als Arzneiware<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-64891","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64891","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=64891"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64891\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=64891"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=64891"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=64891"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}