{"id":64897,"date":"2015-09-03T17:11:35","date_gmt":"2015-09-03T15:11:35","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=64897"},"modified":"2015-09-03T17:11:35","modified_gmt":"2015-09-03T15:11:35","slug":"iii-r-59-13-fahrtkosten-eines-selbstaendigen-zur-betriebsstaette-eines-kunden-anwendung-eines-falschen-waehrungs-umrechnungskurses-durch-das-fg-vertraege-zwischen-nahen-angehoerigen-haeusliches-arbeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-59-13-fahrtkosten-eines-selbstaendigen-zur-betriebsstaette-eines-kunden-anwendung-eines-falschen-waehrungs-umrechnungskurses-durch-das-fg-vertraege-zwischen-nahen-angehoerigen-haeusliches-arbeit\/","title":{"rendered":"III&nbsp;R&nbsp;59\/13 &#8211; Fahrtkosten eines Selbst&auml;ndigen zur Betriebsst&auml;tte eines Kunden &#8211; Anwendung eines falschen W&auml;hrungs-Umrechnungskurses durch das FG &#8211; Vertr&auml;ge zwischen nahen Angeh&ouml;rigen &#8211; H&auml;usliches Arbeitszimmer"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 13.5.2015, III R 59\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Fahrtkosten eines Selbst&auml;ndigen zur Betriebsst&auml;tte eines Kunden &#8211; Anwendung eines falschen W&auml;hrungs-Umrechnungskurses durch das FG &#8211; Vertr&auml;ge zwischen nahen Angeh&ouml;rigen &#8211; H&auml;usliches Arbeitszimmer<\/p>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision des Kl&auml;gers gegen das Urteil des Hessischen Finanzgerichts vom 20. Juni 2012&nbsp;&nbsp;12 K 1511\/09 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) erzielt als Unternehmensberater Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger Arbeit (&sect;&nbsp;18 Abs.&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes &#8211;EStG&#8211;), die er durch Einnahmen-&Uuml;berschussrechnung (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 EStG) ermittelt. Im Streitjahr 1999 war er wie bereits in den Vorjahren ausschlie&szlig;lich bei der X AG in A t&auml;tig. Er war dort im Jahr 1997 an 223 Tagen, 1998 an 228&nbsp;Tagen und im Streitjahr an 205 Tagen mit der Einf&uuml;hrung von EDV-Programmen befasst und arbeitete im Auftrag der Y GmbH (im Folgenden: GmbH), deren alleinige Gesellschafterin seine Ehefrau ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und seine Ehefrau sind Eigent&uuml;mer des von ihnen bewohnten Zweifamilienhauses in B. Die ca.&nbsp;98 qm gro&szlig;e Dachgeschosswohnung besteht aus drei R&auml;umen, K&uuml;che und Bad und wird sowohl von der GmbH als auch vom Kl&auml;ger genutzt. Die M&ouml;blierung des ca. 50 qm gro&szlig;en Raumes besteht aus einem Schreibtisch, Computer, Schr&auml;nken, Regalen, einer Polstergruppe mit drei Sesseln sowie einem Tisch mit St&uuml;hlen. Der 13 qm gro&szlig;e Raum enth&auml;lt ein Bett und Schr&auml;nke, der ca. 15&nbsp;qm gro&szlig;e Raum ein Doppelbett und einen Schrank. F&uuml;r die Wohnung bestand bis Ende 1998 &#8211;zun&auml;chst mit dem Kl&auml;ger, danach mit der GmbH&#8211; ein Mietvertrag. Im Streitjahr wurde keine Miete mehr entrichtet. Der Kl&auml;ger besch&auml;ftigte im Streitjahr seine Schw&auml;gerin als Hilfskraft. Ein schriftlicher Arbeitsvertrag existierte nicht; die Schw&auml;gerin wurde nach geleisteten Arbeitsstunden entlohnt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach einer Betriebspr&uuml;fung wurde der Einkommensteuerbescheid vom Wohnsitzfinanzamt ge&auml;ndert. Die dagegen erhobene Klage wies das Finanzgericht (FG) Rheinland-Pfalz ab. Der Bundesfinanzhof (BFH) hob das FG-Urteil wegen eines Verfahrensfehlers auf (Beschluss vom 16.&nbsp;November 2006 XI&nbsp;B&nbsp;156\/05, BFH\/NV 2007, 401).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Daraufhin stellte der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Betriebsfinanzamt &#8211;FA&#8211;) die Eink&uuml;nfte des Kl&auml;gers aus selbst&auml;ndiger Arbeit am 13.&nbsp;Dezember 2007 gesondert fest, wobei er sich auf die Feststellungen der Betriebspr&uuml;fung st&uuml;tzte. Nachdem das FA den Bescheid aufgrund des dagegen eingelegten Einspruchs vom 15.&nbsp;Januar 2008 wegen einer versehentlich nicht ber&uuml;cksichtigten Ansparabschreibung am 6.&nbsp;M&auml;rz 2008 zu Gunsten des Kl&auml;gers ge&auml;ndert hatte, wies es den Einspruch am 12.&nbsp;Mai 2009 als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die auf eine Minderung der festgestellten Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger Arbeit um 24.095&nbsp;DM gerichtete Klage hatte teilweise Erfolg<em>. <\/em>Das FG erkannte auf eine Gewinnminderung um 5.270&nbsp;DM. Hinsichtlich der privaten Kfz-Nutzung wurde zwar das Fahrtenbuch nicht anerkannt, aber bei der Ermittlung der privaten Kfz-Nutzung nach der sog. 1&nbsp;%-Regelung (&sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG) ein Listenpreis des Fahrzeugs von 55.612&nbsp;DM statt 59.000&nbsp;DM zugrunde gelegt. Dies f&uuml;hrte zu einer Gewinnminderung um 407&nbsp;DM. Aus demselben Grunde wurden die gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 EStG nicht abziehbaren Betriebsausgaben f&uuml;r die Fahrten zwischen der Wohnung in B und dem 92&nbsp;km entfernten T&auml;tigkeitsort A um 4.192&nbsp;DM von 6.338,80&nbsp;DM auf 2.146&nbsp;DM gemindert. Die von der Betriebspr&uuml;fung mit 1.014&nbsp;DM errechnete Umsatzsteuer auf die Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsst&auml;tte minderte das FG um 671&nbsp;DM auf 343&nbsp;DM.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Aufwendungen f&uuml;r die Dachgeschosswohnung in H&ouml;he von 4.200&nbsp;DM blieben dagegen ebenso unber&uuml;cksichtigt wie die bis Juni 1999 angefallenen Lohnaufwendungen f&uuml;r die Schw&auml;gerin des Kl&auml;gers.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Begr&uuml;ndung seiner Revision r&uuml;gt der Kl&auml;ger die Verletzung materiellen Rechts sowie Verfahrensfehler.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG-Urteil widerspreche hinsichtlich der Fahrtkosten den BFH-Urteilen vom 10.&nbsp;Juli 2008 VI&nbsp;R&nbsp;21\/07 (BFHE 222, 391, BStBl II 2009, 818) und vom 9.&nbsp;Juli 2009 VI&nbsp;R&nbsp;21\/08 (BFHE 225, 449, BStBl II 2009, 822). &Uuml;ber die Lohnaufwendungen habe das FG willk&uuml;rlich entschieden und die Anzahl der von der Schw&auml;gerin geleisteten Arbeitsstunden nicht geglaubt, obwohl es einem Telefondienst immanent sei, dass die gesamte Zeit der Telefonannahmebereitschaft entlohnt werden m&uuml;sse und nicht lediglich die Gespr&auml;chszeit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG habe verfahrensfehlerhaft gegen den Inhalt der Akten versto&szlig;en, indem es den Bruttolistenpreis der Limousine in H&ouml;he von 27.806&nbsp;EUR nicht mit 54.383,81&nbsp;DM, sondern mit 55.612&nbsp;DM angesetzt habe. Au&szlig;erdem habe das FG den Anspruch auf effektiven Rechtsschutz durch ein &uuml;berlanges Verfahren verletzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt, das FG-Urteil sowie den Gewinnfeststellungsbescheid f&uuml;r 1999 vom 6.&nbsp;M&auml;rz 2008 und die dazu ergangene Einspruchsentscheidung aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat zwar seiner Entscheidung zu Lasten des Kl&auml;gers einen unzutreffend &#8211;weil mit einem Euro\/DM-Umrechnungskurs von 2,0 statt 1,95583&#8211; ermittelten Listenpreis des Fahrzeugs zugrunde gelegt. Es hat jedoch zu seinen Gunsten die nicht abziehbaren Betriebsausgaben f&uuml;r Fahrten zwischen seiner Wohnung und dem T&auml;tigkeitsort zu niedrig ermittelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das FG hat zu Recht entschieden, dass die Betriebsausgaben des Kl&auml;gers f&uuml;r die Fahrten zwischen seiner Wohnung in B und dem 92&nbsp;km entfernten T&auml;tigkeitsort A nur beschr&auml;nkt abgezogen werden k&ouml;nnen (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz 1 Nr.&nbsp;6 EStG in der f&uuml;r das Streitjahr geltenden Fassung).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aufwendungen f&uuml;r Fahrten des Steuerpflichtigen zwischen Wohnung und Betriebsst&auml;tte d&uuml;rfen den Gewinn gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 EStG in H&ouml;he des positiven Unterschiedsbetrags zwischen 0,03&nbsp;% des inl&auml;ndischen Listenpreises i.S. des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG des Kfz im Zeitpunkt der Erstzulassung je Kalendermonat f&uuml;r jeden Entfernungskilometer und dem sich nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;4 oder Absatz&nbsp;2 EStG ergebenden Betrag (sog. Entfernungspauschale) nicht mindern<em>; <\/em>ermittelt der Steuerpflichtige die private Nutzung des Kfz nach &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 Satz&nbsp;3 EStG (Fahrtenbuchmethode), so treten an die Stelle des mit 0,03&nbsp;% des inl&auml;ndischen Listenpreises je Entfernungskilometer ermittelten Betrags f&uuml;r Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsst&auml;tte die auf diese Fahrten entfallenden tats&auml;chlichen Aufwendungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das FG hat &#8211;f&uuml;r den Senat gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bindend&#8211; festgestellt, dass das Fahrtenbuch des Kl&auml;gers nicht ordnungsgem&auml;&szlig; war. Die private Kfz-Nutzung ist daher nach der sog. 1&nbsp;%-Regelung zu bewerten (&sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG); dies wird von der Revision nicht in Frage gestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Betriebsst&auml;tte i.S. des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz 1 Nr.&nbsp;6 EStG ist der Ort, an dem ein selbst&auml;ndig T&auml;tiger seine Leistung gegen&uuml;ber den Kunden erbringt. Der Begriff der Betriebsst&auml;tte in &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz 1 Nr.&nbsp;6 EStG ist somit weiter als der in &sect;&nbsp;12 der Abgabenordnung (AO), der eine nicht nur vor&uuml;bergehende Verf&uuml;gungsmacht des Steuerpflichtigen &uuml;ber die von ihm genutzte Einrichtung voraussetzt. Danach sind z.B. Unterrichtsr&auml;ume in &ouml;ffentlichen Schulen und Kinderg&auml;rten, in denen ein selbst&auml;ndiger Lehrer seine Leistungen gegen&uuml;ber Kunden erbringt, Betriebsst&auml;tten i.S. des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 EStG (Senatsurteil vom 23.&nbsp;Oktober 2014 III&nbsp;R&nbsp;19\/13, BFHE 248, 1, BStBl II 2015, 323). An dieser &#8211;von &sect;&nbsp;12 AO abweichenden&#8211; Definition der Betriebsst&auml;tte i.S. des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 EStG ist ungeachtet der neueren Rechtsprechung des VI. Senats des BFH zu dem in &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;4 EStG (i.d.F. bis 2013) verwendeten Begriff der regelm&auml;&szlig;igen Arbeitsst&auml;tte festzuhalten, denn das vom VI. Senat f&uuml;r Zwecke der Besteuerung von Arbeitnehmern entwickelte Differenzierungskriterium (z.B. BFH-Urteil in BFHE 225, 449, BStBl II 2009, 822), ob deren Arbeitgeber bei dem Kunden, in dessen R&auml;umen der Arbeitnehmer t&auml;tig sei, eine eigene Betriebsst&auml;tte unterhalte oder nicht, kann auf die Gewinneink&uuml;nfte nicht &uuml;bertragen werden (BFH-Urteil vom 22.&nbsp;Oktober 2014 X&nbsp;R&nbsp;13\/13, BFHE 247, 555, BStBl II 2015, 273).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die vom Kl&auml;ger &#8211;wie bereits in den Vorjahren&#8211; an fast allen Arbeitstagen aufgesuchten R&auml;ume des Kunden in A waren mithin Betriebsst&auml;tte i.S. des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 EStG, ohne dass es z.B. darauf ank&auml;me, ob dem Kl&auml;ger dort ein eigener Raum zugewiesen war und er diesen aus eigenem Recht nutzte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Aus der mit der Begrenzung des Fahrtkostenabzugs in &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz 1 Nr.&nbsp;6 EStG angestrebten Gleichbehandlung des Betriebsausgabenabzugs von Selbst&auml;ndigen mit dem entsprechenden Werbungskostenabzug bei Arbeitnehmern folgt, dass die f&uuml;r Arbeitnehmer geltenden Ausnahmen von den Abzugsbeschr&auml;nkungen der Fahrtkosten bei gleich liegenden Sachverhalten grunds&auml;tzlich auf selbst&auml;ndig T&auml;tige zu &uuml;bertragen sind. Der Senat hat daher in seinem Urteil in BFHE 248, 1, BStBl II 2015, 323 die Fahrten einer selbst&auml;ndigen Musiklehrerin nicht der Abzugsbegrenzung unterworfen, weil sie an mehreren Schulen unterrichtete und dies der Situation eines Arbeitnehmers mit st&auml;ndig wechselnden T&auml;tigkeitsst&auml;tten entsprach, bei dem keiner dieser St&auml;tten eine hinreichend zentrale Bedeutung gegen&uuml;ber den weiteren T&auml;tigkeitsorten zukommt. Eine derartige Ausnahmesituation ist beim Kl&auml;ger, der stets in denselben R&auml;umen t&auml;tig wurde, jedoch nicht gegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Der Kl&auml;ger hat im Revisionsverfahren &#8211;anders als vor dem FG&#8211; nicht mehr geltend gemacht, dass er an bestimmten Tagen unmittelbar vor oder nach seiner T&auml;tigkeit in A die Dachgeschosswohnung aufgesucht habe, und das FG hat dies auch nicht festgestellt. Wenn dies zutr&auml;fe, entfiele dadurch nicht die Begrenzung der Fahrtkosten zwischen B und A, weil der Kl&auml;ger in der Dachgeschosswohnung keine Betriebsst&auml;tte unterhielt und daher insoweit nicht anstelle von Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsst&auml;tte Fahrten zwischen zwei Betriebsst&auml;tten zur&uuml;cklegte. Denn der Arbeitsplatz eines Gewerbetreibenden oder sonstigen Selbst&auml;ndigen ist keine Betriebsst&auml;tte i.S. des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 EStG, wenn er einen Teil der Wohnung oder des Wohnhauses bildet. Dies trifft nicht nur dann zu, wenn der Arbeitsplatz von der &uuml;brigen Wohnung nicht baulich getrennt und keine in sich geschlossene Einheit ist (BFH-Urteil vom 15.&nbsp;Juli 1986 VIII&nbsp;R&nbsp;134\/83, BFHE 147, 169, BStBl II 1986, 744), sondern auch dann, wenn sich die zu Wohnzwecken und die betrieblich genutzten R&auml;ume &#8211;wie hier&#8211; in einem ausschlie&szlig;lich vom Steuerpflichtigen genutzten Zweifamilienhaus befinden und zwischen ihnen keine der Allgemeinheit zug&auml;ngliche oder von fremden Dritten benutzte Verkehrsfl&auml;che liegt (BFH-Urteil vom 15.&nbsp;Januar 2013 VIII&nbsp;R&nbsp;7\/10, BFHE 240, 121, BStBl II 2013, 374; BFH-Beschluss vom 26.&nbsp;Juni 2007 V&nbsp;B&nbsp;197\/05, BFH\/NV 2007, 1897<em>).<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Entscheidung des FG, dass die geltend gemachten Lohnaufwendungen f&uuml;r die Schw&auml;gerin in H&ouml;he von 3.450,28&nbsp;DM nicht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4 EStG als Betriebsausgaben abgezogen werden k&ouml;nnen, ist revisionsrechtlich ebenfalls nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Schw&auml;gerin ist gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 der Abgabenordnung (AO) eine Angeh&ouml;rige des Kl&auml;gers (vgl. auch BFH-Urteil vom 7.&nbsp;Mai 1996 IX&nbsp;R&nbsp;69\/94, BFHE 180, 377, BStBl II 1997, 196, betreffend Mietverh&auml;ltnis zwischen Verschw&auml;gerten). Bei Vertr&auml;gen zwischen nahen Angeh&ouml;rigen ist anhand der Gesamtheit der objektiven Gegebenheiten zu pr&uuml;fen, ob sie durch die Einkunftserzielung (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4, &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 EStG) veranlasst oder durch private Zuwendungs- oder Unterhalts&uuml;berlegungen (&sect;&nbsp;12 Nr.&nbsp;1 und 2 EStG) motiviert sind. Eine Veranlassung durch die Einkunftserzielung setzt voraus, dass die vertraglichen Hauptpflichten klar und eindeutig vereinbart sowie entsprechend dem Vereinbarten durchgef&uuml;hrt werden. Geringf&uuml;gige Abweichungen einzelner Sachverhaltsmerkmale vom &Uuml;blichen schlie&szlig;en die steuerrechtliche Anerkennung des Vertragsverh&auml;ltnisses nicht zwingend aus; vielmehr sind einzelne Kriterien des Fremdvergleichs im Rahmen der gebotenen Gesamtbetrachtung unter dem Gesichtspunkt zu w&uuml;rdigen, ob sie den R&uuml;ckschluss auf eine privat veranlasste Vereinbarung zulassen (BFH-Urteil vom 17.&nbsp;Juli 2013 X&nbsp;R&nbsp;31\/12, BFHE 242, 209, BStBl II 2013, 1015).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach dem vom FG in Bezug genommenen BFH-Urteil vom 21.&nbsp;Januar 1999 IV&nbsp;R&nbsp;15\/98 (BFH\/NV 1999, 919) braucht die vom Arbeitnehmer zu erbringende Arbeitsleistung nicht in ihren Einzelheiten schriftlich festgelegt zu sein. Die betriebliche Veranlassung der Verg&uuml;tungen aufgrund eines Arbeitsvertrages mit einem Angeh&ouml;rigen h&auml;ngt aber davon ab, dass der Arbeitnehmer die geschuldete Arbeitsleistung nachweisbar erbringt; anderenfalls fehlt es an der tats&auml;chlichen Durchf&uuml;hrung des Vertrages. Der erforderliche Nachweis, dass der Angeh&ouml;rige tats&auml;chlich Arbeitsleistungen in dem vertraglich vereinbarten Umfang erbracht hat, obliegt dem Steuerpflichtigen und kann nicht nur mit Stundenzetteln oder anderen Arbeitszeitnachweisen gef&uuml;hrt werden (BFH-Urteil in BFHE 242, 209, BStBl II 2013, 1015, Rz&nbsp;39&nbsp;ff.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Das FG ist aufgrund einer umfangreichen W&uuml;rdigung der Umst&auml;nde des Streitfalles &#8211;u.a. der Tatsachen, dass der Kl&auml;ger seine Buchf&uuml;hrung sowie Arbeiten am PC selbst erledigt hat, lediglich eine Ausgangrechnung im Monat erstellt wurde, es nur wenige abzulegende Unterlagen gab und der Schw&auml;gerin eine einschl&auml;gige Ausbildung fehlte&#8211; zu dem Ergebnis gelangt, die Schw&auml;gerin habe nicht die vereinbarten 39 Stunden monatlich gearbeitet und ihre Besch&auml;ftigung sei privat veranlasst gewesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese W&uuml;rdigung bindet den Senat gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO, da sie nicht gegen Denkgesetze oder allgemeine Erfahrungss&auml;tze verst&ouml;&szlig;t, selbst wenn die Wertung des FG nicht zwingend, sondern lediglich m&ouml;glich sein sollte (z.B. Senatsurteil vom 22.&nbsp;September 2011 III&nbsp;R&nbsp;35\/08, BFH\/NV 2012, 232).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Einwand des Kl&auml;gers, es komme nicht darauf an, ob die Betriebsausgaben wirtschaftlich sinnvoll oder aus Sicht eines Dritten zu umfangreich bemessen seien, greift nicht durch. Denn das FG hat den Betriebsausgabenabzug nicht wegen Unangemessenheit versagt (vgl. z.B. &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;7 EStG), sondern weil es nicht von der betrieblichen Veranlassung und der Durchf&uuml;hrung des Arbeitsvertrages &uuml;berzeugt war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Mit seinem Vortrag, es sei einem Telefondienst immanent, dass nicht bekannt sei, wann ein Anruf eingehen werde, so dass die gesamte Zeit der Telefonannahmebereitschaft und nicht die Gespr&auml;chszeit abgerechnet werden m&uuml;sse, r&uuml;gt der Kl&auml;ger keinen Versto&szlig; des FG-Urteils gegen Denkgesetze oder allgemeine Erfahrungss&auml;tze. Der Senat merkt dazu an, dass im Falle der Notwendigkeit einer werkt&auml;glichen telefonischen Erreichbarkeit f&uuml;r etwaige neu zu akquirierende Auftraggeber des Kl&auml;gers eine t&auml;glich etwa mindestens sechsst&uuml;ndige Besch&auml;ftigung (&quot;Kernarbeitszeit&quot;) erforderlich gewesen w&auml;re und ein Telefondienst von nur 39 Stunden im Monat &#8211;wie hier vereinbart&#8211; weder ausreichend noch sachgerecht gewesen w&auml;re. Zwecks telefonischer Erreichbarkeit h&auml;tte der Kl&auml;ger daher z.B. einen Anrufbeantworter einsetzen k&ouml;nnen; dann h&auml;tte er jedoch mit einer zus&auml;tzlichen arbeitst&auml;glich nicht einmal zweist&uuml;ndigen Telefonannahmebereitschaft der nicht ausgebildeten Schw&auml;gerin, f&uuml;r die es nach den Feststellungen des FG kaum andere Arbeit gab, nichts gewonnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Revisionsrechtlich nicht zu beanstanden ist auch, dass das FG die vom Kl&auml;ger gesch&auml;tzten anteiligen &quot;Betriebskosten&quot; in H&ouml;he von 4.200&nbsp;DM unber&uuml;cksichtigt gelassen hat, weil es sich bei den R&auml;umlichkeiten allenfalls um ein h&auml;usliches Arbeitszimmer handeln k&ouml;nne und Aufwendungen f&uuml;r ein h&auml;usliches Arbeitszimmer nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz 1 Nr.&nbsp;6 Buchst.&nbsp;b EStG den Gewinn nicht mindern d&uuml;rften, wenn dessen betriebliche Nutzung nicht mehr als 50&nbsp;% der gesamten betrieblichen T&auml;tigkeit betr&auml;gt oder f&uuml;r die T&auml;tigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verf&uuml;gung steht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Hinweis des Kl&auml;gers auf die bauliche Abgeschlossenheit der R&auml;ume ist unerheblich, denn die Nutzung der zweiten abgeschlossenen Wohnung in einem vom Steuerpflichtigen bewohnten Zweifamilienhaus steht deren Einordnung als h&auml;usliches Arbeitszimmer nicht entgegen (BFH-Urteil in BFHE 240, 121, BStBl II 2013, 374; Schmidt\/Heinicke, EStG, 34.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;4 Rz&nbsp;591). Um ein &quot;au&szlig;erh&auml;usliches&quot; Arbeitszimmer w&uuml;rde es sich erst dann handeln, wenn der Kl&auml;ger, um aus dem Wohnbereich in die Arbeitsr&auml;ume zu gelangen, zun&auml;chst das Haus verlassen und\/oder eine auch von anderen Personen genutzte und der Allgemeinheit zug&auml;nglich gemachte Verkehrsfl&auml;che durchqueren m&uuml;sste (BFH-Urteil vom 20.&nbsp;Juni 2012 IX&nbsp;R&nbsp;56\/10, BFH\/NV 2012, 1776).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Angesichts der fast arbeitst&auml;glichen T&auml;tigkeit des Kl&auml;gers in A und dem nur geringen Verwaltungsaufwand lag die betriebliche Nutzung der Dachgeschosswohnung offensichtlich unter 50&nbsp;% der gesamten T&auml;tigkeit. Das FG hat nicht festgestellt, dass dem Kl&auml;ger wenigstens f&uuml;r einen Teil seiner T&auml;tigkeiten kein anderer Arbeitsplatz zur Verf&uuml;gung stand. Der Senat ist an die diesbez&uuml;gliche Sachverhaltsw&uuml;rdigung des FG gebunden, gegen die der Kl&auml;ger keine begr&uuml;ndeten Revisionsgr&uuml;nde vorgebracht hat (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO). Die Sachverhaltsw&uuml;rdigung des FG verst&ouml;&szlig;t auch nicht gegen Denkgesetze oder Erfahrungss&auml;tze.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Da die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Nr.&nbsp;6b S&auml;tze 2 und 3 EStG a.F. nicht erf&uuml;llt sind, brauchte der Senat das Verfahren nicht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;74 FGO auszusetzen, bis der Gro&szlig;e Senat des BFH in der Sache GrS&nbsp;1\/14 entschieden hat, ob der Begriff des h&auml;uslichen Arbeitszimmers voraussetzt, dass der jeweilige Raum (nahezu) ausschlie&szlig;lich f&uuml;r betriebliche\/berufliche Zwecke genutzt wird und ob Aufwendungen f&uuml;r ein h&auml;usliches Arbeitszimmer entsprechend den Grunds&auml;tzen des Beschlusses des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 21.&nbsp;September 2009 GrS&nbsp;1\/06 (BFHE 227, 1, BStBl II 2010, 672) aufzuteilen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Das FG hat seiner Berechnung der privaten Kfz-Nutzung sowie der nicht abziehbaren Fahrtkosten allerdings einen unzutreffenden Listenpreis zugrunde gelegt. Es hat ausgef&uuml;hrt, der von der Betriebspr&uuml;ferin genannte Listenpreis von 59.000&nbsp;DM beziehe sich auf ein Kombifahrzeug, der Kl&auml;ger habe aber eine Limousine gefahren, und ist der Klagebegr&uuml;ndung gefolgt, die sich auf die Auskunft eines Autohauses &uuml;ber einen Listenpreis in H&ouml;he von 27.806&nbsp;EUR bezog. Indem das FG entschied, &quot;der Berechnung (sei) ein Bruttolistenpreis von 55.612&nbsp;DM (entspricht 27.806&nbsp;EUR) statt 59.000&nbsp;DM zu Grunde zu legen&quot;, hat es nicht einen Listenpreis von 55.612&nbsp;DM festgestellt und diesen dann &#8211;&uuml;berfl&uuml;ssigerweise&#8211; in Euro umgerechnet, sondern den in Euro mitgeteilten Listenpreis zum Zeitpunkt der Anschaffung, der auf DM gelautet haben muss, nicht mit dem zutreffenden Umrechnungskurs von 1,95583 (Art.&nbsp;1 der Verordnung (EG) Nr.&nbsp;2866\/98 des Rates vom 31.&nbsp;Dezember 1998, Amtsblatt der Europ&auml;ischen Gemeinschaften &#8211;ABlEG&#8211; Nr.&nbsp;L&nbsp;359, S.&nbsp;1 und Art.&nbsp;4&nbsp;f. der Verordnung (EG) Nr.&nbsp;1103\/97 des Rates vom 17.&nbsp;Juni 1997, ABlEG Nr.&nbsp;L 162, S.&nbsp;1), sondern mit dem Kurs 2,0 in&nbsp;DM zur&uuml;ckgerechnet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dieser Fehler ist zu korrigieren. Der Senat kann den festgestellten Betrag von 27.806&nbsp;EUR selbst in DM umrechnen; es ergibt sich danach &#8211;wie vom Kl&auml;ger vorgetragen&#8211; ein Listenpreis von 27.806&nbsp;EUR&nbsp;x&nbsp;1,95583&nbsp;=&nbsp;54.383,81&nbsp;DM.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Es kann dahinstehen, ob dem FG bei der Anwendung des falschen Umrechnungskurses ein Rechenfehler oder eine &auml;hnliche offenbare Unrichtigkeit i.S. von &sect;&nbsp;129 AO und &sect;&nbsp;107 FGO, also ein mechanischer Fehler, unterlaufen ist oder ein Rechtsfehler bei der Anwendung des Art.&nbsp;1 der Verordnung (EG) Nr.&nbsp;2866\/98 und des Art.&nbsp;4&nbsp;f. der Verordnung (EG) Nr.&nbsp;1103\/97. Denn der Senat kann nicht nur rechtliche Fehler, sondern auch &#8211;nach Revisionseinlegung anstelle des FG&#8211; offenbare Unrichtigkeiten korrigieren (BFH-Urteil vom 29.&nbsp;M&auml;rz 2007 IV&nbsp;R&nbsp;55\/05, BFHE 217, 103, BStBl II 2007, 655, Rz&nbsp;13; Gr&auml;ber\/ Stapperfend, Finanzgerichtsordnung, 7.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;107 Rz&nbsp;6).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Minderung des Listenpreises um 1.228&nbsp;DM f&uuml;hrt zu einer Minderung der wegen privater Kfz-Nutzung anzusetzenden Entnahme (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 i.V.m. Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2, &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG) in H&ouml;he von 12&nbsp;% von 1.228&nbsp;DM, d.h. 147&nbsp;DM.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Minderung des Listenpreises beeinflusst auch die H&ouml;he der nicht abziehbaren Betriebsausgaben f&uuml;r Fahrten zwischen der Wohnung des Kl&auml;gers und der Betriebsst&auml;tte (oben 1.). Diese hat das FG jedoch zu Gunsten des Kl&auml;gers zu niedrig angesetzt. Anstelle der Betriebspr&uuml;ferin, die 6.338,80&nbsp;DM ermittelt hatte, errechnete das FG einen Betrag von 2.146&nbsp;DM, wodurch sich der Gewinn um 4.192&nbsp;DM minderte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Richtigerweise ergeben sich jedoch angesichts des korrigierten Listenpreises von 54.383,81&nbsp;DM, einer Entfernung von 92&nbsp;km und 205 Arbeitstagen nicht abziehbare Betriebsausgaben von 54.383,81&nbsp;DM&nbsp;x&nbsp;0,03&nbsp;%&nbsp;x&nbsp;12&nbsp;x&nbsp;92&nbsp;km&nbsp;=&nbsp;18.011,91&nbsp;DM, wovon die Entfernungspauschale in H&ouml;he von 13.202&nbsp;DM (205&nbsp;Tage&nbsp;x&nbsp;92&nbsp;km&nbsp;x&nbsp;0,70&nbsp;DM) abzuziehen ist; es verbleiben somit nicht abziehbare Betriebsausgaben in H&ouml;he von 4.809&nbsp;DM (18.011,91&nbsp;DM&nbsp;.\/.&nbsp;13.202&nbsp;DM) anstelle der vom FG angesetzten 2.146&nbsp;DM.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Gewinn des Kl&auml;gers w&auml;re daher bereits unter Ber&uuml;cksichtigung der privaten Kfz-Nutzung (oben b) um 2.516&nbsp;DM (4.809&nbsp;DM&nbsp;.\/.&nbsp;2.146&nbsp;DM&nbsp;.\/.&nbsp;147&nbsp;DM) zu erh&ouml;hen. Dar&uuml;ber hinaus w&auml;re zu seinen Lasten auch die bei der Bewertung der nicht abziehbaren Betriebsausgabe anzusetzende Umsatzsteuer zu erh&ouml;hen. Eine Verb&ouml;serung ist dem Senat jedoch versagt, da nur der Kl&auml;ger Revision eingelegt hat (vgl. Lange in H&uuml;bschmann\/Hepp\/ Spitaler, &sect;&nbsp;96 FGO Rz&nbsp;199, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Der Senat braucht nicht zu entscheiden, ob die vom Kl&auml;ger ger&uuml;gte &uuml;berlange Verfahrensdauer vorliegt, da dies keinen Einfluss auf das vorliegende Verfahren hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 13.5.2015, III R 59\/13 Fahrtkosten eines Selbst&auml;ndigen zur Betriebsst&auml;tte eines Kunden &#8211; Anwendung eines falschen W&auml;hrungs-Umrechnungskurses durch das FG &#8211; Vertr&auml;ge zwischen nahen Angeh&ouml;rigen &#8211; H&auml;usliches Arbeitszimmer Tenor Die Revision des Kl&auml;gers gegen das Urteil des Hessischen Finanzgerichts vom 20. Juni 2012&nbsp;&nbsp;12 K 1511\/09 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen. Die Kosten des Revisionsverfahrens &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-59-13-fahrtkosten-eines-selbstaendigen-zur-betriebsstaette-eines-kunden-anwendung-eines-falschen-waehrungs-umrechnungskurses-durch-das-fg-vertraege-zwischen-nahen-angehoerigen-haeusliches-arbeit\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">III&nbsp;R&nbsp;59\/13 &#8211; Fahrtkosten eines Selbst&auml;ndigen zur Betriebsst&auml;tte eines Kunden &#8211; Anwendung eines falschen W&auml;hrungs-Umrechnungskurses durch das FG &#8211; Vertr&auml;ge zwischen nahen Angeh&ouml;rigen &#8211; H&auml;usliches Arbeitszimmer<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-64897","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64897","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=64897"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64897\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=64897"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=64897"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=64897"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}