{"id":64906,"date":"2015-09-03T17:10:44","date_gmt":"2015-09-03T15:10:44","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=64906"},"modified":"2015-09-03T17:10:44","modified_gmt":"2015-09-03T15:10:44","slug":"ii-r-34-13-unentgeltliche-uebertragung-eines-kommanditanteils-unter-niessbrauchsvorbehalt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-34-13-unentgeltliche-uebertragung-eines-kommanditanteils-unter-niessbrauchsvorbehalt\/","title":{"rendered":"II&nbsp;R&nbsp;34\/13 &#8211; Unentgeltliche &Uuml;bertragung eines Kommanditanteils unter Nie&szlig;brauchsvorbehalt"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 6.5.2015, II R 34\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Unentgeltliche &Uuml;bertragung eines Kommanditanteils unter Nie&szlig;brauchsvorbehalt<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Die freigebige Zuwendung eines Kommanditanteils unter Nie&szlig;brauchsvorbehalt ist nach &sect; 13a Abs. 4 Nr. 1 ErbStG a.F. nur steuerbeg&uuml;nstigt, wenn der Bedachte Mitunternehmer wird.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Beh&auml;lt sich der Schenker die Aus&uuml;bung der Stimmrechte auch in Grundlagengesch&auml;ften der Gesellschaft vor, kann der Bedachte keine Mitunternehmerinitiative entfalten.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision des Kl&auml;gers gegen das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nster vom 4. Juli 2013&nbsp;&nbsp;3 K 1309\/12 Erb wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Vater (V) des Kl&auml;gers und Revisionskl&auml;gers (Kl&auml;ger) war alleiniger Kommanditist der E.-Verm&ouml;gensverwaltungs GmbH &#038; Co. KG (KG). Die Komplement&auml;r-GmbH war nicht am Verm&ouml;gen der Gesellschaft beteiligt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 des KG-Gesellschaftsvertrags (KG-Vertrag) ist zur Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung die Komplement&auml;r-GmbH berufen, deren Alleingesellschafter der Kl&auml;ger ist. Die Komplement&auml;r-GmbH bedarf nach &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;2 des KG-Vertrags der vorherigen Zustimmung der Gesellschafterversammlung bei n&auml;her definierten au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Gesch&auml;ften. Die Gesellschafterversammlung ist zudem nach &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;2 des KG-Vertrags u.a. zust&auml;ndig f&uuml;r die &Uuml;berwachung und Entlastung der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung, f&uuml;r die Feststellung des Jahresabschlusses und die Ergebnisverwendung, f&uuml;r Satzungs&auml;nderungen, die Aufnahme und den Ausschluss von Gesellschaftern und die Liquidation der Gesellschaft. Nach &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;5 des KG-Vertrags werden die Beschl&uuml;sse der Gesellschafterversammlung grunds&auml;tzlich mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit notariell beurkundetem Vertrag vom 11.&nbsp;November 2005 &uuml;bertrug V seinen Kommanditanteil unentgeltlich und unter Vorbehalt eines Nie&szlig;brauchs zu einem Viertel auf die Mutter (M) des Kl&auml;gers und zu drei Viertel auf den Kl&auml;ger. Gleichzeitig wurde eine auf den Zeitpunkt des Todes des V aufschiebend bedingte dauernde Last zugunsten der Schwester des Kl&auml;gers bestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In Abschn.&nbsp;VI. des Vertrags &quot;Nie&szlig;brauchsvorbehalt&quot; vereinbarten die Vertragsparteien u.a., dass V als Nie&szlig;brauchsberechtigter hinsichtlich der mit den Nie&szlig;brauchsrechten belasteten Kommanditanteile auch das Stimmrecht aus&uuml;bt. Insofern erteilten M und der Kl&auml;ger dem V Stimmrechtsvollmacht, und zwar ausdr&uuml;cklich auch hinsichtlich der unter &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;2 und &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;2 des KG-Vertrags geregelten Angelegenheiten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der Schenkungsteuererkl&auml;rung vom 26.&nbsp;M&auml;rz 2007 nahm V hinsichtlich der Schenkung vom 11.&nbsp;November 2005 den Freibetrag nach &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes in der im Streitjahr g&uuml;ltigen Fassung (ErbStG) in Anspruch und bestimmte, dass auf den Kl&auml;ger ein Anteil von 100&nbsp;% entfallen solle.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Bescheid vom 13.&nbsp;Januar 2009 setzte der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) die Schenkungsteuer aus dem Vertrag vom 11.&nbsp;November 2005 gegen&uuml;ber dem Kl&auml;ger auf 268.432&nbsp;EUR fest. Die Steuerbeg&uuml;nstigungen nach &sect;&nbsp;13a ErbStG ber&uuml;cksichtigte er nicht. Das FA stundete die Steuer teilweise nach &sect;&nbsp;25 ErbStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die nach erfolglosem Einspruchsverfahren erhobene Klage wies das Finanzgericht (FG) als unbegr&uuml;ndet ab. Seiner Ansicht nach hatte das FA die Steuerverg&uuml;nstigungen des &sect;&nbsp;13a ErbStG zu Recht nicht gew&auml;hrt, da eine Mitunternehmerstellung des Kl&auml;gers mangels Mitunternehmerinitiative nicht gegeben sei. Dies folge schon aus der Stimmrechtszuordnung zum Nie&szlig;braucher f&uuml;r den Bereich der au&szlig;ergew&ouml;hnlichen und der Grundlagengesch&auml;fte der KG, zumindest aber aus der dem V erteilten Stimmrechtsvollmacht. Die Stellung des Kl&auml;gers als Alleingesellschafter der Komplement&auml;r-GmbH stehe dem nicht entgegen. Unbeachtlich sei, wie die Beteiligten die Willensbildung innerhalb der KG tats&auml;chlich gehandhabt h&auml;tten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat den Tatbestand seiner Entscheidung durch Beschluss vom 4.&nbsp;November 2013 ge&auml;ndert. Es ist dabei dem Antrag des Kl&auml;gers insoweit gefolgt, als die urspr&uuml;ngliche Bezeichnung &quot;GmbH-Gesellschaftsvertrag&quot; durch &quot;GmbH-Gr&uuml;ndungsvertrag&quot; ersetzt wurde. Im &Uuml;brigen hat das FG den Antrag als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt der Kl&auml;ger die fehlerhafte Anwendung von &sect;&nbsp;13a ErbStG. Bereits die Grundannahme des FG, wonach eine umfassende Zuordnung der Stimmrechte zum Nie&szlig;braucher zul&auml;ssig sei, sei unzutreffend. Sowohl der Bundesfinanzhof (BFH) als auch der Bundesgerichtshof gingen davon aus, dass die Einr&auml;umung eines Nie&szlig;brauchs nicht zu einem Ausschluss des Gesellschafters von seinen Mitwirkungsrechten f&uuml;hre und seine Stellung als Mitunternehmer unber&uuml;hrt lasse. Ungeachtet dessen h&auml;tten die Parteien eine Zuordnung der Stimmrechte zum Nie&szlig;braucher &#8211;soweit diese &uuml;berhaupt zul&auml;ssig sei&#8211; nicht vereinbart. Die Auslegung des &Uuml;bertragungsvertrags gebe dies nicht her. Aus Abschn.&nbsp;VI. des &Uuml;bertragungsvertrags lasse sich allenfalls eine Stimmrechts&uuml;bertragung per Vollmacht und keine unmittelbare Stimmrechtszuordnung herleiten. Diese Stimmrechtsvollmacht sei nicht unwiderruflich erteilt worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das angefochtene Urteil weise zudem Verfahrensm&auml;ngel auf. Das FG habe die Einwendungen im Tatbestandsberichtigungsverfahren nicht hinreichend ber&uuml;cksichtigt und infolgedessen seiner Entscheidung einen unzutreffenden Sachverhalt zugrunde gelegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt, die Vorentscheidung und die Einspruchsentscheidung vom 8.&nbsp;M&auml;rz 2012 aufzuheben und den Bescheid vom 13.&nbsp;Januar 2009 dahin zu &auml;ndern, dass die Schenkungsteuer unter Ber&uuml;cksichtigung des Freibetrags nach &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 ErbStG und des Bewertungsabschlags nach &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;2 ErbStG herabgesetzt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und war daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG ist zutreffend davon ausgegangen, dass die Steuerverg&uuml;nstigungen nach &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 und Abs.&nbsp;2 ErbStG f&uuml;r die Schenkung des Kommanditanteils nicht zu gew&auml;hren sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die &Uuml;bertragung und Abtretung des Kommanditanteils durch den notariell beurkundeten Vertrag vom 11.&nbsp;November 2005 unterliegt nach &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 ErbStG der Schenkungsteuer.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 ErbStG gilt als Schenkung unter Lebenden jede freigebige Zuwendung, soweit der Bedachte durch sie auf Kosten des Zuwendenden bereichert wird. Sie setzt in objektiver Hinsicht voraus, dass die Leistung zu einer Bereicherung des Bedachten auf Kosten des Zuwendenden f&uuml;hrt und die Zuwendung (objektiv) unentgeltlich ist. Dies erfordert, dass der Empf&auml;nger &uuml;ber das Zugewendete im Verh&auml;ltnis zum Leistenden tats&auml;chlich und rechtlich frei verf&uuml;gen kann. Daf&uuml;r, ob dies der Fall ist, kommt es ausschlie&szlig;lich auf die Zivilrechtslage an (vgl. BFH-Urteile vom 22.&nbsp;August 2007 II&nbsp;R&nbsp;33\/06, BFHE 218, 403, BStBl II 2008, 28; vom 28.&nbsp;Juni 2007 II&nbsp;R&nbsp;21\/05, BFHE 217, 254, BStBl II 2007, 669; vom 18.&nbsp;September 2013 II&nbsp;R&nbsp;63\/11, BFH\/NV 2014, 349, Rz&nbsp;11, und vom 1.&nbsp;Oktober 2014 II&nbsp;R&nbsp;40\/12, BFH\/NV 2015, 500, Rz&nbsp;15, jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Bei Anteilen an Personengesellschaften ist Gegenstand der Zuwendung die sich aufgrund der &Uuml;bertragung der Gesellschaftsbeteiligung ergebende Verm&ouml;gensverschiebung zwischen Schenker und Beschenktem. Dies setzt voraus, dass der Schenker dem Beschenkten das Mitgliedschaftsrecht zivilrechtlich wirksam &uuml;bertr&auml;gt, andernfalls erlangt der Beschenkte keinen Anteil am Gesellschaftsverm&ouml;gen (BFH-Urteil vom 1.&nbsp;Juli 1992 II&nbsp;R&nbsp;108\/88, BFHE 168, 386, BStBl II 1992, 923). Unerheblich ist f&uuml;r den Tatbestand der freigebigen Zuwendung, ob der Beschenkte auch ertragsteuerrechtlich als Mitunternehmer anzusehen ist (BFH-Urteil in BFH\/NV 2015, 500, Rz&nbsp;16).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) V hat nach Abschn.&nbsp;II des Vertrags vom 11.&nbsp;November 2005 seinen Kommanditanteil zu drei Viertel an den Kl&auml;ger abgetreten. Mit der Abtretung gingen die Mitgliedschaftsrechte des V und dessen Anteil am Gesellschaftsverm&ouml;gen zivilrechtlich wirksam auf den Kl&auml;ger &uuml;ber. Durch die &Uuml;bertragung wurde der Kl&auml;ger objektiv auf Kosten des V in H&ouml;he des Wertes des Kommanditanteils bereichert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. F&uuml;r die &Uuml;bertragung des Kommanditanteils sind die Steuerverg&uuml;nstigungen nach &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 und Abs.&nbsp;2 ErbStG nicht zu gew&auml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;4 Nr.&nbsp;1 ErbStG gelten die Steuerverg&uuml;nstigungen der Abs.&nbsp;1 und 2 der Vorschrift f&uuml;r inl&auml;ndisches Betriebsverm&ouml;gen beim Erwerb u.a. eines Anteils an einer Gesellschaft i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 und Abs.&nbsp;3 des Einkommensteuergesetzes (EStG). Die Steuerverg&uuml;nstigungen sind nur zu gew&auml;hren, wenn das von Todes wegen oder durch Schenkung unter Lebenden erworbene Verm&ouml;gen durchgehend sowohl beim bisherigen als auch beim neuen Rechtstr&auml;ger den Tatbestand des &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;4 Nr.&nbsp;1 ErbStG erf&uuml;llt (BFH-Urteile vom 10.&nbsp;Dezember 2008 II&nbsp;R&nbsp;34\/07, BFHE 224, 144, BStBl II 2009, 312; vom 23.&nbsp;Februar 2010 II&nbsp;R&nbsp;42\/08, BFHE 228, 184, BStBl II 2010, 555; vom 16.&nbsp;Mai 2013 II&nbsp;R&nbsp;5\/12, BFHE 241, 49, BStBl II 2013, 635, Rz&nbsp;9, und in BFH\/NV 2015, 500, Rz&nbsp;20).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Tatbestand des &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;4 Nr.&nbsp;1 ErbStG ist nur erf&uuml;llt, wenn der Erwerber Mitunternehmer wird (BFH-Urteil in BFHE 241, 49, BStBl II 2013, 635, Rz&nbsp;11). Mitunternehmer i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 ggf. i.V.m. &sect;&nbsp;18 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG ist, wer Mitunternehmerinitiative entfalten kann und Mitunternehmerrisiko tr&auml;gt. Mitunternehmerinitiative bedeutet Teilhabe an unternehmerischen Entscheidungen zumindest in dem Umfang der Stimm-, Kontroll- und Widerspruchsrechte eines Kommanditisten nach den Regelungen des Handelsgesetzbuchs oder der gesellschaftsrechtlichen Kontrollrechte nach &sect;&nbsp;716 Abs.&nbsp;1 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs. Mitunternehmerrisiko bedeutet gesellschaftsrechtliche oder eine dieser wirtschaftlich vergleichbare Teilhabe am Erfolg oder Misserfolg des Unternehmens. Dieses Risiko wird regelm&auml;&szlig;ig durch die Beteiligung am Gewinn und Verlust sowie an den stillen Reserven des Anlageverm&ouml;gens einschlie&szlig;lich des Gesch&auml;ftswertes vermittelt (BFH-Urteile vom 1.&nbsp;September 2011 II&nbsp;R&nbsp;67\/09, BFHE 239, 137, BStBl II 2013, 210, Rz&nbsp;20; in BFHE 241, 49, BStBl II 2013, 635, Rz&nbsp;10, und in BFH\/NV 2015, 500, Rz&nbsp;21).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Aufgrund der Zielsetzung des &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;4 Nr.&nbsp;1 ErbStG gilt dies auch dann, wenn sich der Schenker bei der &Uuml;bertragung einer Beteiligung an einer Personengesellschaft den Nie&szlig;brauch vorbeh&auml;lt. Die Steuerverg&uuml;nstigungen nach &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz 1 Nr.&nbsp;2 und Abs.&nbsp;2 ErbStG sind auch in einem solchen Fall nur dann zu gew&auml;hren, wenn der &uuml;bertragene Gesellschaftsanteil dem Bedachten die Stellung eines Mitunternehmers vermittelt (BFH-Urteile in BFHE 241, 49, BStBl II 2013, 635, Rz&nbsp;13, und in BFH\/NV 2015, 500, Rz&nbsp;22). Bestimmen die Vertragsparteien, dass die mit der &uuml;bertragenen Beteiligung an der Personengesellschaft verbundenen Stimm- und Mitverwaltungsrechte dem Nie&szlig;braucher zustehen sollen, f&uuml;hrt dies dazu, dass der Bedachte nicht Mitunternehmer ist und insoweit die Steuerverg&uuml;nstigungen nach &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 und Abs.&nbsp;2 ErbStG nicht beanspruchen kann (vgl. BFH-Urteile in BFHE 228, 184, BStBl II 2010, 555; in BFHE 241, 49, BStBl II 2013, 635, Rz&nbsp;14, und in BFH\/NV 2015, 500, Rz&nbsp;22).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Die Beteiligten k&ouml;nnen die Aus&uuml;bung der Stimmrechte vertraglich regeln (M&uuml;nchKommBGB\/Pohlmann, 6.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;1068 Rz&nbsp;81; M&uuml;nchKommHGB\/K.Schmidt, 3.&nbsp;Aufl., Vor &sect;&nbsp;230 Rz&nbsp;21; Karsten Schmidt, Gesellschaftsrecht, 4.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;61&nbsp;II, S.&nbsp;1825). Diese vertragliche Regelung ist auch f&uuml;r die steuerliche Beurteilung ma&szlig;geblich. Daher kann die zivilrechtlich umstrittene Frage, ob beim Nie&szlig;brauch an einem Gesellschaftsanteil ohne entsprechende Vereinbarung die Stimmrechte allein dem Gesellschafter (so die herrschende Meinung; vgl. M&uuml;nchKommBGB\/Pohlmann, a.a.O., &sect;&nbsp;1068 Rz&nbsp;69&nbsp;FN 230, Rz&nbsp;81; Palandt\/Bassenge, B&uuml;rgerliches Gesetzbuch, 74.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;1068 Rz&nbsp;5, jeweils m.w.N.), allein dem Nie&szlig;braucher oder dem Nie&szlig;braucher und dem Gesellschafter gemeinschaftlich zustehen,&nbsp;&nbsp;dahinstehen (zum Meinungsstand vgl. M&uuml;nchKommBGB\/Pohlmann, a.a.O., &sect;&nbsp;1068 Rz&nbsp;69&nbsp;ff.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) &Uuml;bertr&auml;gt der Gesellschafter aufgrund vertraglicher Vereinbarungen die Aus&uuml;bung der Stimmrechte auf den Nie&szlig;braucher oder beh&auml;lt sich der Nie&szlig;braucher bei der &Uuml;bertragung des Gesellschaftsanteils die Aus&uuml;bung der Stimmrechte vor, kann der Gesellschafter keine Mitunternehmerinitiative entfalten (vgl. BFH-Urteil in BFHE 224, 144, BStBl II 2009, 312; Schmidt\/ Wacker, EStG, 34.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;15 Rz&nbsp;272). Das gilt jedenfalls dann, wenn der Gesellschafter die Aus&uuml;bung der Stimmrechte dem Nie&szlig;braucher umfassend &uuml;berlassen hat und dies auch f&uuml;r die Grundlagengesch&auml;fte der Gesellschaft gilt. Dabei kann dahinstehen, in welchem Umfang dem Gesellschafter trotz der &Uuml;bertragung der Aus&uuml;bung seiner Stimmrechte unverzichtbare Kontroll- und Initiativrechte verbleiben. Denn die Entscheidungen innerhalb der Gesellschaft trifft in diesen F&auml;llen der Nie&szlig;braucher und nicht der Gesellschafter. Das BFH-Urteil vom 1.&nbsp;M&auml;rz 1994 VIII&nbsp;R&nbsp;35\/92 (BFHE 175, 231, BStBl II 1995, 241) steht dem nicht entgegen, denn in dem dort entschiedenen Fall fehlte es an einer ausdr&uuml;cklichen Vereinbarung &uuml;ber die Aus&uuml;bung der Stimmrechte durch den Nie&szlig;braucher.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>f) F&uuml;r die Beurteilung, ob der Beschenkte mit der &Uuml;bertragung des Gesellschaftsanteils Mitunternehmer geworden ist, ist der Zeitpunkt der &Uuml;bertragung ma&szlig;geblich. Macht der Schenker die &Uuml;bertragung des Gesellschaftsanteils davon abh&auml;ngig, dass er die Stimmrechte weiterhin umfassend aus&uuml;ben kann, erlangt der Beschenkte im Zeitpunkt der &Uuml;bertragung des Anteils keine Mitunternehmerstellung. Unerheblich ist, ob die Beteiligten die Aus&uuml;bung der Stimmrechte sp&auml;ter &auml;ndern oder ungeachtet der vertraglichen Vereinbarung alle Entscheidungen innerhalb der Gesellschaft gemeinschaftlich treffen. Soweit aus dem BFH-Urteil in BFHE 241, 49, BStBl II 2013, 635, Rz&nbsp;14 (&quot;und verfahren die Gesellschafter danach&quot;) geschlossen werden k&ouml;nnte, es komme auf das Verhalten nach der &Uuml;bertragung an, wird klargestellt, dass f&uuml;r die schenkungsteuerrechtliche Beurteilung allein die vertraglichen Regelungen im Zeitpunkt der &Uuml;bertragung und nicht das Verhalten der Beteiligten nach &Uuml;bertragung des Gesellschaftsanteils ma&szlig;geblich sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>g) Ausgehend von diesen Grunds&auml;tzen hat das FG zu Recht entschieden, dass f&uuml;r die &Uuml;bertragung des mit dem Nie&szlig;brauch belasteten Gesellschaftsanteils auf den Kl&auml;ger die Steuerverg&uuml;nstigungen nach &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 und Abs.&nbsp;2 ErbStG nicht in Anspruch genommen werden k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger ist nicht Mitunternehmer geworden. Es mangelt ihm an der daf&uuml;r erforderlichen Mitunternehmerinitiative. Der Kl&auml;ger hat sich mit der Zustimmung zum &Uuml;bertragungsvertrag seiner gesellschaftsrechtlichen Mitwirkungsrechte vollst&auml;ndig begeben. Das betrifft nach dem Wortlaut der Vereinbarung s&auml;mtliche Entscheidungsbefugnisse der Gesellschafter bis hin zu gesellschaftsrechtlichen Grundentscheidungen wie Satzungs&auml;nderungen, Aufnahme und Ausschluss von Gesellschaftern bis hin zur Liquidation der Gesellschaft. Durch die Vereinbarungen im &Uuml;bertragungsvertrag war sichergestellt, dass der Kl&auml;ger zum ma&szlig;geblichen &Uuml;bertragungszeitpunkt seine Gesellschafterrechte nicht wahrnehmen und keine Mitunternehmerinitiative entfalten konnte. Einer etwaigen sp&auml;teren &Auml;nderung dieser Vereinbarungen oder einer davon abweichenden tats&auml;chlichen Handhabung kommt im vorliegenden Zusammenhang keine Bedeutung zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Stellung des Kl&auml;gers als Alleingesellschafter der Komplement&auml;r-GmbH f&uuml;hrt ebenfalls nicht dazu, dass der schenkweise Erwerb des Kommanditanteils nach &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 und Abs.&nbsp;2 ErbStG steuerbeg&uuml;nstigt ist. Vielmehr muss der geschenkte Kommanditanteil dem Bedachten die Stellung als Mitunternehmer vermitteln (BFH-Urteil in BFHE 241, 49, BStBl II 2013, 635, Rz&nbsp;11).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die R&uuml;ge von Verfahrensm&auml;ngeln wegen fehlerhafter Berichtigung des Tatbestands und Zugrundelegung eines unzutreffenden Sachverhalts durch das FG h&auml;lt der Senat nicht f&uuml;r durchgreifend. Insoweit wird von einer Begr&uuml;ndung abgesehen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 6.5.2015, II R 34\/13 Unentgeltliche &Uuml;bertragung eines Kommanditanteils unter Nie&szlig;brauchsvorbehalt Leits&auml;tze 1. Die freigebige Zuwendung eines Kommanditanteils unter Nie&szlig;brauchsvorbehalt ist nach &sect; 13a Abs. 4 Nr. 1 ErbStG a.F. nur steuerbeg&uuml;nstigt, wenn der Bedachte Mitunternehmer wird. 2. Beh&auml;lt sich der Schenker die Aus&uuml;bung der Stimmrechte auch in Grundlagengesch&auml;ften der Gesellschaft vor, kann &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-34-13-unentgeltliche-uebertragung-eines-kommanditanteils-unter-niessbrauchsvorbehalt\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">II&nbsp;R&nbsp;34\/13 &#8211; Unentgeltliche &Uuml;bertragung eines Kommanditanteils unter Nie&szlig;brauchsvorbehalt<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-64906","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64906","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=64906"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64906\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=64906"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=64906"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=64906"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}