{"id":64915,"date":"2015-09-03T17:12:03","date_gmt":"2015-09-03T15:12:03","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=64915"},"modified":"2015-09-03T17:12:03","modified_gmt":"2015-09-03T15:12:03","slug":"x-b-171-14-vertikale-verlustausgleichsbeschraenkung-bei-verlusten-aus-wertpapiergeschaeften","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-b-171-14-vertikale-verlustausgleichsbeschraenkung-bei-verlusten-aus-wertpapiergeschaeften\/","title":{"rendered":"X&nbsp;B&nbsp;171\/14 &#8211; Vertikale Verlustausgleichsbeschr&auml;nkung bei Verlusten aus Wertpapiergesch&auml;ften"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 28.5.2015, X B 171\/14<\/p>\n<p class=\"titel\">Vertikale Verlustausgleichsbeschr&auml;nkung bei Verlusten aus Wertpapiergesch&auml;ften<\/p>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Beschwerde der Kl&auml;ger wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Finanzgerichts K&ouml;ln vom 23. Oktober 2014&nbsp;&nbsp;11 K 1217\/09 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Beschwerdeverfahrens haben die Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) erzielten in den Streitjahren 2002 bis 2005 neben positiven Eink&uuml;nften u.a. aus Gewerbebetrieb und nichtselbst&auml;ndiger T&auml;tigkeit Verluste aus der Ver&auml;u&szlig;erung von Wertpapieren bzw. Optionsscheinen. Der Kl&auml;ger hatte in den Streitjahren neben seiner nichtselbst&auml;ndigen T&auml;tigkeit &uuml;ber 1&nbsp;000 An- und Verkaufsgesch&auml;fte get&auml;tigt, wobei diverse Transaktionen im Wege des sog. &quot;daytradings&quot; erfolgten. Bei einigen der gehandelten Optionsscheine und Wertpapiere stand bereits im Zeitpunkt des Erwerbs fest, dass die Zeitspanne zwischen dem Kauf und dem sp&auml;testm&ouml;glichen Verkaufs- bzw. Einl&ouml;sezeitpunkt weniger als ein Jahr betragen w&uuml;rde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Beschwerdegegner (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) behandelte die Verluste aus den Wertpapierver&auml;u&szlig;erungen als Eink&uuml;nfte gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;2, &sect;&nbsp;23 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 des Einkommensteuergesetzes in der in den Streitjahren geltenden Fassung (EStG&nbsp;a.F.) und lie&szlig; sie gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;23 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;8 EStG&nbsp;a.F. nicht zum Ausgleich mit den &uuml;brigen positiven Eink&uuml;nften der Kl&auml;ger zu. Diese vertraten die Ansicht, der Kl&auml;ger sei als gewerblicher Wertpapierh&auml;ndler anzusehen. Selbst wenn man dies verneine, d&uuml;rften die Verluste aus der Ver&auml;u&szlig;erung von Wertpapieren und Optionsscheinen, deren rechtliche Ausgestaltung es nicht erlaube, potentielle Gewinne in den nichtsteuerbaren Raum zu verschieben, aus verfassungsrechtlichen Gr&uuml;nden nicht nur beschr&auml;nkt ausgleichsf&auml;hig sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) hat die nach erfolglosem Vorverfahren erhobene Klage mit dem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2015, 217 ver&ouml;ffentlichten Urteil als unbegr&uuml;ndet abgewiesen. Der Kl&auml;ger habe sich nicht &quot;wie ein H&auml;ndler&quot; verhalten. Auch sei die vertikale Verlustausgleichsbeschr&auml;nkung im Rahmen des &sect;&nbsp;23 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;8 EStG a.F. aufgrund der dem Steuerpflichtigen einger&auml;umten Dispositionsfreiheit gerechtfertigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Begr&uuml;ndung ihrer Nichtzulassungsbeschwerde machen die Kl&auml;ger die grunds&auml;tzliche Bedeutung der Rechtssache gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung (FGO) geltend. Zudem erfordere die Fortbildung des Rechts eine Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;1 FGO, die auch der Vereinheitlichung der Rechtsprechung diene (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Beschwerde der Kl&auml;ger hat keinen Erfolg. Die von ihnen erhobenen Einwendungen gegen die Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit der vertikalen Verlustausgleichsbeschr&auml;nkung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;23 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;8 EStG&nbsp;a.F. k&ouml;nnen die Zulassung der Revision ebenso wenig rechtfertigen (unter 1. bis 6.) wie ihre Kritik an der h&ouml;chstrichterlichen Rechtsprechung zum gewerblichen Wertpapierh&auml;ndler (unter 7.). Die Nichtzulassungsbeschwerde ist teils unbegr&uuml;ndet, teils unzul&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Revision kann nicht wegen einer grunds&auml;tzlichen Bedeutung der Rechtssache gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO zugelassen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die grunds&auml;tzliche Bedeutung muss im Hinblick auf eine bestimmte &#8211;abstrakte und im Streitfall entscheidungserhebliche&#8211; Rechtsfrage gegeben sein. Die Rechtsfrage muss ferner kl&auml;rungsbed&uuml;rftig sein. An der Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit fehlt es nicht nur dann, wenn die in Rede stehende Rechtsfrage bereits durch die Rechtsprechung des BFH hinreichend gekl&auml;rt ist, sondern auch dann, wenn die Rechtsfrage anhand der gesetzlichen Grundlagen und der bereits vorliegenden Rechtsprechung beantwortet werden kann und keine neuen Gesichtspunkte erkennbar sind, die eine erneute Pr&uuml;fung und Entscheidung der Rechtsfrage durch den BFH geboten erscheinen lassen (Senatsbeschluss vom 13.&nbsp;Juni 2014 X&nbsp;B&nbsp;248\/13, BFH\/NV 2015, 24, Rz&nbsp;3, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Kl&auml;ger sind der Auffassung, der BFH habe &uuml;ber die Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit der vertikalen Ausgleichsbeschr&auml;nkung von Verlusten, die aus der Ver&auml;u&szlig;erung von Wertpapieren resultieren, bei denen der Verkaufszeitpunkt bereits feststehe und damit die M&ouml;glichkeit der Disposition &uuml;ber Gewinn und Verlust nicht mehr gegeben sei, noch nicht entschieden. Der BFH habe in seinem Urteil vom 18.&nbsp;Oktober 2006 IX&nbsp;R&nbsp;28\/05 (BFHE 215, 202, BStBl II 2007, 259) zwar festgestellt, die Beschr&auml;nkung des vertikalen Verlustausgleichs sei nur dann verfassungsrechtlich unbedenklich, wenn eine Dispositionsm&ouml;glichkeit des Steuerpflichtigen &uuml;ber den Verkaufszeitpunkt gegeben sei, damit der Steuerpflichtige entscheiden k&ouml;nne, wann er die Wertpapiere ver&auml;u&szlig;ere und ob er einen Gewinn oder Verlust steuerlich realisiere.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine derartige Dispositionsm&ouml;glichkeit habe im Streitfall aber gerade nicht bestanden. Der Kl&auml;ger habe mit der Entscheidung, Wertpapiere mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr zu kaufen, zwar grunds&auml;tzlich eine Disposition dahingehend getroffen, dass er einen eventuellen Gewinn versteuern m&uuml;sse. Es sei dann aber eine verfassungswidrige Ungleichbehandlung festzustellen, wenn er eingetretene Verluste steuerlich nicht geltend machen k&ouml;nne. Der Kl&auml;ger habe n&auml;mlich gerade nicht die M&ouml;glichkeit gehabt, nach einem Jahr durch Steuerung des Verkaufstermins zu w&auml;hlen, ob er einen nicht steuerbaren Gewinn oder einen zu ber&uuml;cksichtigenden Ver&auml;u&szlig;erungsverlust erzielen wolle.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es stelle sich damit sowohl die Rechtsfrage, ob die Beschr&auml;nkung des Verlustausgleichs bei privaten Ver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;ften gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;23 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG&nbsp;a.F. durch &sect;&nbsp;23 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;8 EStG&nbsp;a.F. verfassungswidrig sei, wenn eine Dispositionsm&ouml;glichkeit des Steuerpflichtigen &uuml;ber den Zeitpunkt der Ver&auml;u&szlig;erung nicht gegeben sei, als auch die Rechtsfrage, ob eine solche Dispositionsm&ouml;glichkeit ausgeschlossen sei, wenn bereits bei Erwerb der Wertpapiere\/Optionsscheine der Ver&auml;u&szlig;erungszeitpunkt durch die Rechtsnatur des Wertpapiergesch&auml;fts feststehe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Anders als die Kl&auml;ger meinen, hat der BFH die von ihnen formulierten Rechtsfragen in seinen Urteilen in BFHE 215, 202, BStBl II 2007, 259, vom 7.&nbsp;November 2006 IX&nbsp;R&nbsp;45\/04 (BFH\/NV 2007, 1473) sowie vom 6.&nbsp;M&auml;rz 2007 IX&nbsp;R&nbsp;31\/04 (BFH\/NV 2007, 1478) bereits beantwortet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) In diesen Entscheidungen hat der BFH zun&auml;chst darauf hingewiesen, dass der Wortlaut des &sect;&nbsp;23 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;8 EStG&nbsp;a.F. einen sog. vertikalen Verlustausgleich zwischen privaten Ver&auml;u&szlig;erungsverlusten (i.S. des &sect;&nbsp;23 Abs.&nbsp;1 EStG) und positiven Eink&uuml;nften aus anderen Einkunftsarten ausdr&uuml;cklich ausschlie&szlig;e. Danach seien Verluste aus privaten Ver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;ften nur bis zur H&ouml;he des Gewinns, den der Steuerpflichtige im gleichen Kalenderjahr aus privaten Ver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;ften erzielt habe, auszugleichen, nicht aber nach &sect;&nbsp;10d EStG&nbsp;a.F. abzuziehen. Sie minderten lediglich nach Ma&szlig;gabe des &sect;&nbsp;10d EStG&nbsp;a.F. die Eink&uuml;nfte, die der Steuerpflichtige in dem unmittelbar vorangegangenen Veranlagungszeitraum oder in den folgenden Veranlagungszeitr&auml;umen aus privaten Ver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;ften nach Absatz&nbsp;1 erzielt habe oder erziele (&sect;&nbsp;23 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;9 EStG&nbsp;a.F.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die nur eingeschr&auml;nkte Abziehbarkeit der Verluste aus privaten Ver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;ften f&uuml;hrt nach Ansicht des IX.&nbsp;Senats, die der angerufene Senat teilt, zu keiner verfassungswidrigen Ungleichbehandlung. F&uuml;r die notwendige gleichheitsrechtliche Abw&auml;gung f&auml;llt insbesondere ins Gewicht, inwieweit dem Steuerpflichtigen die M&ouml;glichkeit er&ouml;ffnet ist, zwischen verschiedenen Beg&uuml;nstigungs- oder Belastungsalternativen zu w&auml;hlen. Die privaten Ver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;fte und ihre einkommensteuerrechtliche Erfassung in &sect;&nbsp;23 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG&nbsp;a.F. weisen &#8211;so der BFH&#8211; Besonderheiten auf, die es rechtfertigen, f&uuml;r daraus erzielte Verluste nicht die f&uuml;r Verluste aus anderen Einkunftsarten geltenden Regelungen f&uuml;r den Verlustabzug (einschlie&szlig;lich des vertikalen Verlustausgleichs) anzuwenden, sondern Sonderregelungen wie diejenigen in &sect;&nbsp;23 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;8 und 9 EStG&nbsp;a.F. vorzusehen. Eine solche &#8211;die angefochtene Sonderregelung rechtfertigende&#8211; Besonderheit sei die Tatsache, dass der Gesetzgeber die Gewinne und Verluste aus privaten Ver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;ften i.S. des &sect;&nbsp;23 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG&nbsp;a.F. nicht uneingeschr&auml;nkt der Einkommensbesteuerung unterwerfe, sondern &#8211;anders als bei anderen Einkunftsarten&#8211; nur, soweit sie durch Ver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;fte innerhalb einer bestimmten Frist nach Erwerb der Ver&auml;u&szlig;erungsgegenst&auml;nde entstanden seien. Denn nach dem Sinn und Zweck des &sect;&nbsp;23 EStG sollten &#8211;unber&uuml;hrt durch die seit 1999 geltenden &Auml;nderungen&#8211; (nur) Wertmehrungen aus verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig kurzfristigen Wertdurchg&auml;ngen eines Wirtschaftsguts im Privatverm&ouml;gen des Steuerpflichtigen der Einkommensteuer unterworfen werden. Der Gesetzgeber habe die Begr&uuml;ndung des Steuertatbestandes f&uuml;r den Bereich der privaten Ver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;fte i.S. des &sect;&nbsp;23 Abs.&nbsp;1 EStG&nbsp;a.F. allein an die Abwicklung von Ver&auml;u&szlig;erungen innerhalb eines bestimmten Zeitraums nach Erwerb des sp&auml;ter ver&auml;u&szlig;erten Objekts gekn&uuml;pft. Ver&auml;u&szlig;erungen au&szlig;erhalb dieses Zeitraums mit oder ohne Realisierung von Wertsteigerungen sollten danach &#8211;anders als bei den Gewinneink&uuml;nften (&sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 bis 3, Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1, &sect;&sect;&nbsp;4&nbsp;ff. EStG)&#8211; grunds&auml;tzlich nicht steuerbar sein; nur die innerhalb der Fristen des &sect;&nbsp;23 Abs.&nbsp;1 EStG durch Ver&auml;u&szlig;erung realisierten Wertver&auml;nderungen werden der Einkommensteuer unterworfen. Die Vorschrift r&auml;ume dem Steuerpflichtigen damit &#8211;anders als die Regelungen anderer Einkunftsarten&#8211; die M&ouml;glichkeit ein, durch die Wahl des Ver&auml;u&szlig;erungszeitpunkts &uuml;ber den Eintritt des Steuertatbestandes zu entscheiden und damit sein Grundrecht der wirtschaftlichen Bet&auml;tigungsfreiheit aus Art.&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes (GG) in Anspruch zu nehmen (so BFH-Urteile in BFHE 215, 202, BStBl II 2007, 259, unter II.2.b&nbsp;bb&nbsp;bbb&nbsp;(1); in BFH\/NV 2007, 1473, unter II.2.b&nbsp;cc&nbsp;(1), auf diese Begr&uuml;ndung Bezug nehmend BFH-Urteil in BFH\/NV 2007, 1478, unter II.2.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Diese Begr&uuml;ndung zeigt, dass der BFH in der dem Steuerpflichtigen einger&auml;umten M&ouml;glichkeit, durch die Wahl des Ver&auml;u&szlig;erungszeitpunkts &uuml;ber die Steuerbarkeit einer Wertpapiertransaktion zu entscheiden, das ma&szlig;gebliche Kriterium sieht, das es rechtfertigt, den Verlustausgleich bei privaten Ver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;ften in einem gr&ouml;&szlig;eren Umfang als bei anderen Einkunftsarten einzuschr&auml;nken. Diese grunds&auml;tzliche Dispositionsfreiheit hatte auch der Kl&auml;ger, zwar nicht mehr im Moment der Ver&auml;u&szlig;erung der Wertpapiere und Optionen, daf&uuml;r aber im Zeitpunkt deren Erwerbs, als er bewusst solche Papiere gekauft hat, die nur innerhalb der Frist des &sect;&nbsp;23 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG&nbsp;a.F. ver&auml;u&szlig;ert werden konnten oder verfielen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Im Gegensatz zur Auffassung der Kl&auml;ger fordert der BFH nicht, dass diese Wahlm&ouml;glichkeit auch noch im Zeitpunkt der Ver&auml;u&szlig;erung bestehen muss.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger schlie&szlig;en aus der Passage in den BFH-Urteilen in BFHE 215, 202, BStBl II 2007, 259, unter II.2.b&nbsp;bb&nbsp;bbb&nbsp;(2) sowie in BFH\/NV 2007, 1473, unter II.2.b&nbsp;cc&nbsp;(2), in der beschrieben wird, dass ohne den Ausschluss des vertikalen Verlustausgleichs der Steuerpflichtige es in der Hand h&auml;tte, einerseits Verluste steuermindernd geltend zu machen, andererseits aber Gewinne durch entsprechende Dispositionen &uuml;ber den Zeitpunkt der Ver&auml;u&szlig;erung steuerfrei vereinnahmen zu k&ouml;nnen, dass der BFH der Auffassung sei, die Beschr&auml;nkung des Verlustausgleichs sei nur in dieser besonderen Konstellation verfassungsgem&auml;&szlig;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine solche Interpretation der BFH-Urteile steht jedoch im Widerspruch zu den in ihnen enthaltenen grundlegenden Aussagen zu der entscheidungserheblichen Besonderheit des Tatbestandes des &sect;&nbsp;23 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG&nbsp;a.F., n&auml;mlich der dem Steuerpflichtigen einger&auml;umten Dispositionsm&ouml;glichkeit. Dass der BFH im Anschluss an das Aufzeigen dieser Grunds&auml;tze noch die Situation einer nicht steuerbaren Ver&auml;u&szlig;erung mit Gewinn bei einer gleichzeitigen steuerlichen Ber&uuml;cksichtigung von Ver&auml;u&szlig;erungsverlusten darstellt, soll lediglich das Problem dieses Steuertatbestandes verdeutlichen, indes keine zus&auml;tzliche Voraussetzung aufstellen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Soweit die Kl&auml;ger die grunds&auml;tzliche Bedeutung der Rechtssache damit begr&uuml;nden, die Einschr&auml;nkung des vertikalen Verlustausgleichs bewirke eine &quot;Einsperrung der Verluste&quot;, die im Streitfall dazu f&uuml;hre, dass die aufgelaufenen hohen Verluste bis zum Ablauf des Veranlagungszeitraums 2013 nicht mehr ausgeglichen werden k&ouml;nnten, kann dies ebenfalls nicht zur Zulassung der Revision f&uuml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Auffassung des BFH steht das Leistungsf&auml;higkeitsprinzip einer Beschr&auml;nkung des vertikalen Verlustausgleichs nicht grunds&auml;tzlich entgegen, solange nur tats&auml;chlich entstandene Verluste &uuml;berhaupt, ggf. in einem anderen Veranlagungszeitraum, steuerlich ber&uuml;cksichtigt werden (vgl. z.B. BFH-Urteile in BFHE 215, 202, BStBl II 2007, 259, unter II.2.b&nbsp;bb&nbsp;bbb&nbsp;(3), und in BFH\/NV 2007, 1473, unter II.2.b&nbsp;cc&nbsp;(3)). Ein endg&uuml;ltiger Wegfall der Verlustnutzung kann im Streitfall aber erst mit Ablauf des Veranlagungszeitraums 2013 eintreten (vgl. &sect;&nbsp;52a Abs.&nbsp;11 Satz&nbsp;11 des Einkommensteuergesetzes in der bis zum Veranlagungszeitraum 2013 geltenden Fassung), dar&uuml;ber kann daher in den Streitjahren noch nicht befunden werden (vgl. auch BFH-Beschl&uuml;sse vom 29.&nbsp;April 2005 XI&nbsp;B&nbsp;127\/04, BFHE 209, 379, BStBl II 2005, 609, unter II.2.b, und vom 27.&nbsp;Januar 2006 VIII&nbsp;B&nbsp;179\/05, BFH\/NV 2006, 1150, unter II.2.a&nbsp;cc).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Wenn die Kl&auml;ger meinen, die grunds&auml;tzliche Bedeutung der Rechtssache ergebe sich auch daraus, dass &sect;&nbsp;23 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG&nbsp;a.F. wegen eines Vollzugsdefizits verfassungswidrig sei, erf&uuml;llt ihr Vorbringen nicht die Anforderungen des &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) F&uuml;r die Darlegung der grunds&auml;tzlichen Bedeutung muss der Beschwerdef&uuml;hrer eine konkrete Rechtsfrage formulieren und substantiiert auf ihre Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit, ihre &uuml;ber den Einzelfall hinausgehende Bedeutung sowie darauf eingehen, weshalb von der Beantwortung der Rechtsfrage die Entscheidung &uuml;ber die Rechtssache abh&auml;ngt (st&auml;ndige BFH-Rechtsprechung, vgl. z.B. Beschl&uuml;sse vom 16.&nbsp;Mai 2008 VII&nbsp;B&nbsp;118\/07, BFH\/NV 2008, 1440; vom 21.&nbsp;Mai 2013 III&nbsp;B&nbsp;59\/12, BFH\/NV 2013, 1447). Macht ein Beschwerdef&uuml;hrer mit der Nichtzulassungsbeschwerde &#8211;wie hier&#8211; verfassungsrechtliche Bedenken gegen eine gesetzliche Regelung geltend, so ist dar&uuml;ber hinaus eine substantiierte, an den Vorgaben des GG und der einschl&auml;gigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) und des BFH orientierte Auseinandersetzung mit der Problematik erforderlich (vgl. dazu BFH-Beschl&uuml;sse vom 4.&nbsp;Oktober 2010 III&nbsp;B&nbsp;82\/10, BFH\/NV 2011, 38; in BFH\/NV 2013, 1447; vom 8.&nbsp;Oktober 2013 X&nbsp;B&nbsp;217\/12, BFH\/NV 2014, 41, jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Beschwerde l&auml;sst ein in diesem Sinne substantiiertes Vorbringen nicht erkennen. Insbesondere setzen sich die Kl&auml;ger nicht mit dem Urteil vom 29.&nbsp;November 2005 IX&nbsp;R&nbsp;49\/04 (BFHE 211, 330, BStBl II 2006, 178) auseinander, in dem der BFH entschied, &sect;&nbsp;23 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG i.d.F. ab 1999 sei verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden. Das BVerfG hat diese h&ouml;chstrichterliche Rechtsprechung in seinem Nichtannahmebeschluss vom 10.&nbsp;Januar 2008&nbsp;&nbsp;2&nbsp;BvR&nbsp;294\/06 (BFH\/NV 2008, Beilage 2, 161) ausdr&uuml;cklich best&auml;tigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Ebenfalls nicht ausreichend, um eine grunds&auml;tzliche Bedeutung der Rechtssache darzulegen, ist das Vorbringen der Kl&auml;ger, die Einschr&auml;nkung des vertikalen Verlustausgleichs sei mit dem Prinzip der Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsf&auml;higkeit &#8211;sowohl in der Auspr&auml;gung des objektiven als auch der des subjektiven Nettoprinzips&#8211; nicht zu vereinbaren. Der BFH hat sich in seinen beiden grundlegenden Urteilen zur Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit der Verlustausgleichsbeschr&auml;nkung des &sect;&nbsp;23 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;8 EStG&nbsp;a.F. ausdr&uuml;cklich sowohl mit dem objektiven als auch mit dem subjektiven Nettoprinzip auseinandergesetzt (Urteile in BFHE 215, 202, BStBl II 2007, 259, unter II.2.b&nbsp;bb&nbsp;bbb&nbsp;(3) und (4), und in BFH\/NV 2007, 1473, unter II.2.b&nbsp;cc&nbsp;(3) und (4)) und ist zum Ergebnis gekommen, dass sie der Verlustausgleichsbeschr&auml;nkung nicht entgegenstehen. Die Kl&auml;ger gehen auf die konkrete Argumentation des BFH in diesen Entscheidungen nicht ein, sie zeigen vielmehr lediglich abstrakte Aspekte des Leistungsf&auml;higkeitsprinzips auf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sofern die Kl&auml;ger durch die Verlustausgleichsbeschr&auml;nkung ihr Existenzminimum als nicht mehr steuerlich verschont ansehen, h&auml;tten sie sich &#8211;um eine Zulassung der Revision zu erreichen&#8211; inhaltlich mit dem BFH-Beschluss in BFHE 209, 379, BStBl II 2005, 609 auseinandersetzen m&uuml;ssen. In diesem hatte der BFH die Beschr&auml;nkung des Verlustvortrages gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;10d Abs.&nbsp;2 i.V.m. &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;3 EStG i.d.F. des Steuerentlastungsgesetzes 1999\/2000\/2002 auch im Hinblick auf die Sicherung des Existenzminimums als verfassungsgem&auml;&szlig; angesehen (Beschluss in BFHE 209, 379, BStBl II 2005, 609, unter II.2.d).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Der Zulassungsgrund der Erforderlichkeit einer Entscheidung des BFH zur Fortbildung des Rechts (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;1 FGO) ist entweder nicht ordnungsgem&auml;&szlig; dargetan worden bzw. er liegt nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei diesem Zulassungsgrund handelt es sich um einen Spezialtatbestand der Grundsatzrevision. Beide Zulassungsgr&uuml;nde setzen deshalb u.a. die substantiierte Darlegung einer kl&auml;rungsbed&uuml;rftigen und kl&auml;rbaren Rechtsfrage voraus (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 19.&nbsp;April 2007 III&nbsp;B&nbsp;36\/06, BFH\/NV 2007, 1518; in BFH\/NV 2013, 1447; in BFH\/NV 2014, 41). Wie vorstehend unter 1. bis 4. ausgef&uuml;hrt, haben die Kl&auml;ger mit ihrer Beschwerde dies entweder nicht dargetan oder die Notwendigkeit zur Rechtsfortbildung ist im Streitfall nicht erkennbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Die Revision kann auch nicht wegen einer Divergenz gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative 2 FGO zugelassen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zur schl&uuml;ssigen Darlegung einer Divergenzr&uuml;ge geh&ouml;rt u.a. eine hinreichend genaue Bezeichnung der vermeintlichen Divergenzentscheidungen sowie die Gegen&uuml;berstellung tragender, abstrakter Rechtss&auml;tze aus dem angefochtenen Urteil des FG einerseits und aus den behaupteten Divergenzentscheidungen andererseits, um eine Abweichung deutlich erkennbar zu machen. Des Weiteren ist insbesondere auszuf&uuml;hren, dass es sich im Streitfall um einen vergleichbaren Sachverhalt und um eine identische Rechtsfrage handelt (vgl. z.B. Senatsbeschluss vom 27.&nbsp;Januar 2009 X&nbsp;B&nbsp;28\/08, BFH\/NV 2009, 717, unter 2.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Kl&auml;ger haben entweder diese Anforderungen nicht erf&uuml;llt oder eine Divergenz i.S. des &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;2 FGO ist nicht gegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Sofern sie auf die Aussetzungsbeschl&uuml;sse des Hessischen FG vom 23.&nbsp;November 2004&nbsp;&nbsp;7&nbsp;V&nbsp;3590\/04 (nicht ver&ouml;ffentlicht) sowie des FG M&uuml;nchen vom 1.&nbsp;Februar 2005&nbsp;&nbsp;15&nbsp;V&nbsp;4976\/04 (EFG 2005, 1054) verweisen, ist zwar einzur&auml;umen, dass auch Beschl&uuml;sse wegen Aussetzung der Vollziehung als Divergenzentscheidung in Betracht kommen k&ouml;nnen (vgl. BFH-Beschluss vom 7.&nbsp;Dezember 2010 III&nbsp;B&nbsp;199\/09, BFH\/NV 2011, 411, unter II.2.; Lange in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler, &sect;&nbsp;115 FGO Rz&nbsp;175). Die Rechtsauffassung der beiden FG ist jedoch zwischenzeitlich durch das entgegenstehende BFH-Urteil in BFHE 211, 330, BStBl II 2006, 178, das durch den Beschluss des BVerfG in BFH\/NV 2008, Beilage 2, 161 best&auml;tigt wurde, als &uuml;berholt anzusehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der Hinweis der Kl&auml;ger auf den Vorlagebeschluss des I.&nbsp;Senats zur Mindestbesteuerung vom 26.&nbsp;Februar 2014 I&nbsp;R&nbsp;59\/12 (BFHE 246, 27, BStBl II 2014, 1016) ersetzt keine substantiierte Auseinandersetzung mit dieser Entscheidung. Diese w&auml;re umso wichtiger gewesen, als der BFH dort einen Sachverhalt zu beurteilen hatte, in dem die Verlustvortr&auml;ge gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes i.V.m. &sect;&nbsp;10d Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG sowie gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;10a des Gewerbesteuergesetzes im Streitjahr definitiv verfielen. Die Kl&auml;ger haben hingegen auch nach den Streitjahren weiterhin bis zum Ende des Veranlagungszeitraums 2013 die M&ouml;glichkeit, die Verluste &#8211;wenn auch nur im gesetzlich eingeschr&auml;nkten Umfang&#8211; verrechnen zu k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Ein Widerspruch der FG-Entscheidung zum BFH-Urteil in BFHE 215, 202, BStBl II 2007, 259 ist ebenfalls nicht erkennbar. Die Kl&auml;ger meinen, der BFH habe &quot;die vertikale Verlustabzugsbeschr&auml;nkung nur dann &#8217;noch&#8216; f&uuml;r verfassungsm&auml;&szlig;ig erkl&auml;rt, wenn eine Dispositionsm&ouml;glichkeit des Steuerpflichtigen&quot; bestehe. Diese sei im Streitfall jedoch nicht gegeben. Die Kl&auml;ger &uuml;bersehen indes, dass der BFH nicht gefordert hat, die Dispositionsm&ouml;glichkeit m&uuml;sse sowohl im Erwerbs- als auch noch im Ver&auml;u&szlig;erungszeitpunkt vorliegen (s. oben II.1.). Demzufolge hat das FG &#8211;im Einklang mit dem BFH-Urteil&#8211; die Dispositionsm&ouml;glichkeit im Moment des Erwerbs der Wertpapiere ausreichen lassen und zus&auml;tzlich unter Bezugnahme auf das BFH-Urteil in BFH\/NV 2007, 1478 darauf hingewiesen, dass einer aufgrund &auml;u&szlig;erer Umst&auml;nde im Einzelfall bestehenden (faktischen) Zwangslage, die Einfluss auf diese Dispositionsfreiheit nehmen k&ouml;nne, bei der Beurteilung der Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit der Verlustausgleichsbeschr&auml;nkung keine Bedeutung zugemessen werden k&ouml;nne. Der faktische Ausschluss des eigenen Wahlrechts im Ver&auml;u&szlig;erungszeitpunkt ergebe sich f&uuml;r den Kl&auml;ger im vorliegenden Fall alleine durch den von ihm aufgrund seiner eigenen Entscheidung vorgenommenen Erwerb eines Wertpapiers mit einem Verfalls- bzw. Einl&ouml;sedatum von weniger als einem Jahr ab dem Anschaffungszeitpunkt. Dadurch habe der Kl&auml;ger seine Dispositionsfreiheit im Zeitpunkt des Erwerbs mit Blick auf die sp&auml;tere M&ouml;glichkeit der Verlagerung von Eink&uuml;nften in den nicht steuerbaren Bereich bewusst selbst eingeschr&auml;nkt. Diese Argumentation stimmt vollkommen mit der des BFH &uuml;berein; eine Divergenz ist nicht erkennbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>7. Sofern die Kl&auml;ger r&uuml;gen, das FG habe zu Unrecht das Vorliegen eines gewerblichen Wertpapierhandels des Kl&auml;gers verneint, kann dies ebenfalls nicht zur Zulassung der Revision f&uuml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie wenden sich gegen die bisherige h&ouml;chstrichterliche Rechtsprechung zum gewerblichen Wertpapierh&auml;ndler, die gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung versto&szlig;e, insbesondere im Hinblick auf die wirtschaftliche Vergleichbarkeit mit der BFH-Rechtsprechung zum gewerblichen Grundst&uuml;ckshandel.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit diesem Vorbringen erf&uuml;llen die Kl&auml;ger nicht die Darlegungsanforderungen f&uuml;r eine Grundsatzrevision. Eine Rechtsfrage, die der BFH bereits gekl&auml;rt hat, bedarf im Regelfall keiner erneuten Kl&auml;rung im Revisionsverfahren (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 7.&nbsp;Juni 2006 II&nbsp;B&nbsp;129\/05, BFH\/NV 2006, 1616; in BFH\/NV 2013, 1447). In diesem Fall muss der Beschwerdef&uuml;hrer begr&uuml;nden, weshalb er gleichwohl eine erneute Entscheidung zu dieser Frage f&uuml;r erforderlich h&auml;lt. Hierzu muss er substantiiert vortragen, inwiefern und aus welchen Gr&uuml;nden die h&ouml;chstrichterlich beantwortete Frage weiterhin umstritten ist, insbesondere welche neuen und gewichtigen, vom BFH noch nicht gepr&uuml;ften Argumente in der Rechtsprechung der Finanzgerichte und\/oder in der Literatur gegen die Rechtsprechung des BFH vorgebracht worden sind (vgl. Senatsbeschluss vom 20.&nbsp;Juni 2007 X&nbsp;B&nbsp;116\/06, BFH\/NV 2007, 1705, unter 1.; s.a. Gr&auml;ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 7.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;116 Rz&nbsp;33).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diesen Erfordernissen gen&uuml;gt die Beschwerdebegr&uuml;ndung der Kl&auml;ger nicht. Sie haben sich nicht nur nicht mit der langj&auml;hrigen BFH-Rechtsprechung zum Wertpapierhandel (vgl. z.B. Senatsurteile vom 30.&nbsp;Juli 2003 X&nbsp;R&nbsp;7\/99, BFHE 204, 419, BStBl II 2004, 408, und vom 2.&nbsp;September 2008 X&nbsp;R&nbsp;14\/07, BFH\/NV 2008, 2012) auseinandergesetzt, sondern es auch unterlassen, auf die strukturellen Unterschiede zwischen einem gewerblichen Wertpapierhandel und einem gewerblichen Grundst&uuml;ckshandel einzugehen und darzulegen, warum diese bei der Beurteilung eines gewerblichen Handelns keine Rolle spielen sollen. Allein die Aussage, der An- und Verkauf von Anteilen an einem geschlossenen Immobilienfonds und der Handel mit Immobilien seien wirtschaftlich identische Vorg&auml;nge, reicht hierf&uuml;r nicht aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>8. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>9. Von einer weiteren Darstellung des Sachverhalts sowie einer weiteren Begr&uuml;ndung sieht der Senat gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 FGO ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 28.5.2015, X B 171\/14 Vertikale Verlustausgleichsbeschr&auml;nkung bei Verlusten aus Wertpapiergesch&auml;ften Tenor Die Beschwerde der Kl&auml;ger wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Finanzgerichts K&ouml;ln vom 23. Oktober 2014&nbsp;&nbsp;11 K 1217\/09 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens haben die Kl&auml;ger zu tragen. Tatbestand &nbsp; 1&nbsp; I. Die Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-b-171-14-vertikale-verlustausgleichsbeschraenkung-bei-verlusten-aus-wertpapiergeschaeften\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;B&nbsp;171\/14 &#8211; Vertikale Verlustausgleichsbeschr&auml;nkung bei Verlusten aus Wertpapiergesch&auml;ften<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-64915","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64915","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=64915"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64915\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=64915"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=64915"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=64915"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}