{"id":64925,"date":"2015-09-03T17:28:35","date_gmt":"2015-09-03T15:28:35","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=64925"},"modified":"2015-09-03T17:28:35","modified_gmt":"2015-09-03T15:28:35","slug":"x-r-38-14-altersvorsorgezulage-versaeumung-der-frist-fuer-die-erteilung-der-einwilligung-von-beamten-in-die-uebermittlung-von-besoldungsdaten-begruendung-eines-antrags-auf-wiedereinsetzung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-38-14-altersvorsorgezulage-versaeumung-der-frist-fuer-die-erteilung-der-einwilligung-von-beamten-in-die-uebermittlung-von-besoldungsdaten-begruendung-eines-antrags-auf-wiedereinsetzung\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;38\/14 &#8211; Altersvorsorgezulage: Vers&auml;umung der Frist f&uuml;r die Erteilung der Einwilligung von Beamten in die &Uuml;bermittlung von Besoldungsdaten &#8211; Begr&uuml;ndung eines Antrags auf Wiedereinsetzung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 9.6.2015, X R 38\/14<\/p>\n<p class=\"titel\">Altersvorsorgezulage: Vers&auml;umung der Frist f&uuml;r die Erteilung der Einwilligung von Beamten in die &Uuml;bermittlung von Besoldungsdaten &#8211; Begr&uuml;ndung eines Antrags auf Wiedereinsetzung<\/p>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Kl&auml;gerin wird das Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 8. Mai 2014&nbsp;&nbsp;10 K 14088\/12 aufgehoben, soweit es die Beitragsjahre 2005 bis 2007 betrifft.<\/p>\n<\/p>\n<p>Insoweit wird die Sache an das Finanzgericht Berlin-Brandenburg zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Revisionsverfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) war in den Streitjahren 2005 bis 2007 Beamtin eines Bundeslandes. Sie schloss mit einem Anbieter einen zertifizierten Altersvorsorgevertrag, auf den sie in den Streitjahren eigene Beitr&auml;ge einzahlte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Anbieter stellte f&uuml;r die Kl&auml;gerin jeweils in dem auf das Beitragsjahr folgenden Jahr einen Zulageantrag. Darin wies er nicht auf den Beamtenstatus der Kl&auml;gerin hin. Die Beklagte und Revisionsbeklagte (Deutsche Rentenversicherung Bund, Zentrale Zulagenstelle f&uuml;r Altersverm&ouml;gen &#8211;ZfA&#8211;) zahlte die Zulagen (Grundzulage und drei Kinderzulagen) f&uuml;r die Streitjahre aufgrund der &uuml;bermittelten Daten noch im Jahr der jeweiligen Antragstellung an den Anbieter aus, der sie dem Konto der Kl&auml;gerin gutschrieb (f&uuml;r 2005 insgesamt 352&nbsp;EUR; f&uuml;r 2006 und 2007 jeweils 528&nbsp;EUR).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine Erkl&auml;rung &uuml;ber die bei Beamten gegen&uuml;ber der Besoldungsstelle zu erteilende Einwilligung in die &Uuml;bermittlung von Besoldungsdaten an die ZfA (&sect;&nbsp;10a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;2 des Einkommensteuergesetzes &#8211;EStG&#8211;) gab die Kl&auml;gerin zun&auml;chst nicht ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im M&auml;rz 2010 f&uuml;hrte die ZfA die &Uuml;berpr&uuml;fung der Zulage (&sect;&nbsp;91 Abs.&nbsp;1 EStG) f&uuml;r die Streitjahre mittels eines Datenabgleichs durch. Da keine Einwilligung der Kl&auml;gerin in die Daten&uuml;bermittlung vorlag, forderte die ZfA die Zulagen vom Anbieter zur&uuml;ck, der wiederum das Vertragskonto der Kl&auml;gerin belastete. Am 25.&nbsp;November 2010 beantragte die Kl&auml;gerin &uuml;ber ihren Anbieter die f&ouml;rmliche Festsetzung von Altersvorsorgezulage f&uuml;r die Streitjahre. Dabei erkl&auml;rte sie, die Einwilligungserkl&auml;rung fristgerecht abgegeben zu haben. Am 17.&nbsp;Dezember 2010 reichte sie die Einwilligung bei der f&uuml;r sie zust&auml;ndigen Besoldungsstelle ein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf den Hinweis der ZfA, dass die Kl&auml;gerin Gr&uuml;nde f&uuml;r eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand vortragen k&ouml;nne, erkl&auml;rte diese, es sei ihr unerkl&auml;rlich, weshalb keine Einwilligungserkl&auml;rung vorliege. Sie sei sicher, eine solche Erkl&auml;rung abgegeben zu haben. Es versto&szlig;e gegen Treu und Glauben, wenn die ZfA erst nach Ablauf der Frist f&uuml;r die Erteilung der Einwilligung auf das Fehlen dieser Erkl&auml;rung hinweise.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die ZfA lehnte die Antr&auml;ge mit Bescheid vom 24.&nbsp;August 2011 ab. Die Kl&auml;gerin habe die Einwilligung nicht innerhalb der gesetzlichen Frist von zwei Jahren nach Ablauf des Beitragsjahres erteilt. Gr&uuml;nde f&uuml;r eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand habe sie nicht vorgetragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einspruch und Klage blieben ohne Erfolg. Das Finanzgericht (FG) f&uuml;hrte aus, Wiedereinsetzung in den vorigen Stand k&ouml;nne nicht gew&auml;hrt werden. Die Kl&auml;gerin habe insoweit nur darauf hingewiesen, die Einwilligungserkl&auml;rung fristgerecht abgegeben zu haben. N&auml;here Angaben zu den Umst&auml;nden, unter denen diese Erkl&auml;rung erteilt worden sein soll, habe sie aber nicht gemacht. Sie h&auml;tte zur Substantiierung eines Wiedereinsetzungsantrags zumindest die Umst&auml;nde der &Uuml;bermittlung der Erkl&auml;rung n&auml;her darlegen m&uuml;ssen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision wiederholt die Kl&auml;gerin ihre Behauptung, sie habe fristgerecht eine Einwilligungserkl&auml;rung gegen&uuml;ber der Besoldungsstelle abgegeben. In rechtlicher Hinsicht vertritt sie die Auffassung, nicht sie, sondern allein der Anbieter sei zur Erteilung der Einwilligungserkl&auml;rung verpflichtet. Daher sei das Fehlen einer solchen Erkl&auml;rung nur im Verh&auml;ltnis zwischen dem Anbieter und der ZfA von Bedeutung, nicht aber im Verh&auml;ltnis zwischen ihr und der ZfA.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>das angefochtene Urteil aufzuheben, soweit es die Jahre 2005 bis 2007 betrifft, und die ZfA unter Aufhebung des Ablehnungsbescheids vom 24.&nbsp;August 2011 und der Einspruchsentscheidung vom 6.&nbsp;M&auml;rz 2012 zu verpflichten, Altersvorsorgezulage in H&ouml;he von 352&nbsp;EUR f&uuml;r 2005 und von 528&nbsp;EUR f&uuml;r 2006 und 2007 zu gew&auml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die ZfA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des angefochtenen Urteils und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat zwar zu Recht eine unmittelbare Zulageberechtigung der Kl&auml;gerin verneint, weil sie die Frist f&uuml;r die Erteilung der Einwilligung vers&auml;umt hat (dazu unten 1.). Nach der neueren Rechtsprechung des Senats ist in derartigen F&auml;llen aber zu pr&uuml;fen, ob die Kl&auml;gerin &uuml;ber ihren Ehegatten mittelbar zulageberechtigt ist (unten 2.) Zur Nachholung entsprechender Feststellungen geht die Sache an das FG zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Kl&auml;gerin ist nicht unmittelbar zulageberechtigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;79 Satz&nbsp;1 EStG haben nach &sect;&nbsp;10a Abs.&nbsp;1 EStG beg&uuml;nstigte unbeschr&auml;nkt steuerpflichtige Personen Anspruch auf eine Altersvorsorgezulage. Nach &sect;&nbsp;10a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 EStG sind u.a. Empf&auml;nger von Besoldung nach dem Bundesbesoldungsgesetz bzw. &#8211;seit dem 30.&nbsp;September 2006&#8211; einem Landesbesoldungsgesetz beg&uuml;nstigt, was in den Streitjahren auf die Kl&auml;gerin als Landesbeamtin zutraf. Die Beg&uuml;nstigung von Besoldungsempf&auml;ngern setzt allerdings nach dem Wortlaut des &sect;&nbsp;10a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;2 EStG zus&auml;tzlich voraus, dass &quot;sie sp&auml;testens bis zum Ablauf des zweiten Kalenderjahres, das auf das Beitragsjahr (&sect;&nbsp;88) folgt, gegen&uuml;ber der zust&auml;ndigen Stelle (&sect;&nbsp;81a) schriftlich eingewilligt haben, dass diese der zentralen Stelle (&sect;&nbsp;81) j&auml;hrlich mitteilt, dass der Steuerpflichtige zum beg&uuml;nstigten Personenkreis geh&ouml;rt, dass die zust&auml;ndige Stelle der zentralen Stelle die f&uuml;r die Ermittlung des Mindesteigenbeitrags (&sect;&nbsp;86) und die Gew&auml;hrung der Kinderzulage (&sect;&nbsp;85) erforderlichen Daten &uuml;bermittelt und die zentrale Stelle diese Daten f&uuml;r das Zulageverfahren verwenden darf.&quot; Die zust&auml;ndige Stelle, gegen&uuml;ber der die Einwilligung abzugeben ist, ist im Fall der Kl&auml;gerin die die Besoldung anordnende Stelle (&sect;&nbsp;81a Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach dieser Regelungslage h&auml;tte die Kl&auml;gerin die Einwilligung f&uuml;r die Beitragsjahre 2005 bis 2007 jeweils bis zum Ende des &uuml;bern&auml;chsten Kalenderjahres &#8211;f&uuml;r 2007 also bis zum 31.&nbsp;Dezember 2009&#8211; schriftlich gegen&uuml;ber der Besoldungsstelle erkl&auml;ren m&uuml;ssen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Tats&auml;chlich hat sie diese Erkl&auml;rung nach den Feststellungen des FG, die nicht mit Verfahrensr&uuml;gen angegriffen worden sind und den erkennenden Senat daher gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO binden, erst am 17.&nbsp;Dezember 2010 abgegeben. Dass die Kl&auml;gerin im Revisionsverfahren weiter an ihrer &#8211;zu keinem Zeitpunkt n&auml;her substantiierten&#8211; Behauptung festh&auml;lt, sie habe die Erkl&auml;rung schon zu einem fr&uuml;heren Zeitpunkt abgegeben, ist revisionsrechtlich angesichts der gegenteiligen Feststellungen des FG unbeachtlich. Die gesetzliche Zwei-Jahres-Frist ist damit f&uuml;r alle Streitjahre vers&auml;umt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Einwendungen, die die Kl&auml;gerin gegen das vorstehend unter a dargestellte &#8211;auch vom FG zugrunde gelegte&#8211; Normverst&auml;ndnis vorbringt, greifen nicht durch.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Einwilligungserfordernis und die hierf&uuml;r im Gesetz festgelegte Zwei-Jahres-Frist ergeben sich aus &sect;&nbsp;10a Abs.&nbsp;1 EStG. Adressaten dieser Norm sind unzweifelhaft die Zulageberechtigten. Daher kann der Senat der Auffassung der Kl&auml;gerin, die Einwilligungserkl&auml;rung habe nur im Verh&auml;ltnis zwischen dem Anbieter und der ZfA Bedeutung, nicht folgen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im &Uuml;brigen hat der Senat in seinem Urteil vom 22.&nbsp;Oktober 2014 X&nbsp;R&nbsp;18\/14 (BFHE 247, 312, BStBl II 2015, 371, Rz&nbsp;37&nbsp;ff.), auf das zur Vermeidung von Wiederholungen Bezug genommen wird, ausf&uuml;hrlich begr&uuml;ndet, dass die auch im vorliegenden Fall ma&szlig;gebenden Normen verfassungsgem&auml;&szlig; sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Wiedereinsetzung in den vorigen Stand (&sect;&nbsp;110 der Abgabenordnung &#8211;AO&#8211;) kann der Kl&auml;gerin im Streitfall nicht gew&auml;hrt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) War jemand ohne Verschulden verhindert, eine gesetzliche Frist einzuhalten, so ist ihm auf Antrag &#8211;ggf. auch von Amts wegen, wie aus &sect;&nbsp;110 Abs.&nbsp;2 Satz 4 AO folgt&#8211; Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu gew&auml;hren (&sect;&nbsp;110 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO). Der Antrag ist innerhalb eines Monats nach Wegfall des Hindernisses zu stellen. Die Tatsachen zur Begr&uuml;ndung des Antrags sind bei der Antragstellung oder im Verfahren &uuml;ber den Antrag glaubhaft zu machen. Innerhalb der Antragsfrist ist die vers&auml;umte Handlung nachzuholen (&sect;&nbsp;110 Abs.&nbsp;2 S&auml;tze&nbsp;1 bis 3 AO). Nach einem Jahr seit dem Ende der vers&auml;umten Frist kann die Wiedereinsetzung nicht mehr beantragt oder die vers&auml;umte Handlung nicht mehr nachgeholt werden, au&szlig;er wenn dies vor Ablauf der Jahresfrist infolge h&ouml;herer Gewalt unm&ouml;glich war (&sect;&nbsp;110 Abs.&nbsp;3 AO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) F&uuml;r die Beitragsjahre 2005 und 2006 scheitert die Gew&auml;hrung von Wiedereinsetzung bereits an der Jahresfrist des &sect;&nbsp;110 Abs.&nbsp;3 AO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Vorliegend endete die Einwilligungsfrist f&uuml;r das Beitragsjahr 2006 am 31.&nbsp;Dezember 2008 und die f&uuml;r die Wiedereinsetzung geltende Jahresfrist am 31.&nbsp;Dezember 2009. Die Fristen f&uuml;r das Beitragsjahr 2005 endeten entsprechend jeweils ein Jahr fr&uuml;her. Die Kl&auml;gerin hat aber erst im Jahr 2010 die vers&auml;umte Rechtshandlung nachgeholt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Eine Ausnahme von der Jahresfrist gilt nur, wenn deren Wahrung infolge h&ouml;herer Gewalt unm&ouml;glich war. Auch diese Voraussetzung ist im Streitfall aber nicht erf&uuml;llt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Begriff der &quot;h&ouml;heren Gewalt&quot; ist enger als der Begriff &quot;ohne Verschulden&quot;; er entspricht nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) im Wesentlichen dem der &quot;unabwendbaren Zuf&auml;lle&quot; in der bis zum 30.&nbsp;Juni 1977 geltenden Fassung des &sect;&nbsp;233 der Zivilprozessordnung. Unter h&ouml;herer Gewalt ist danach ein Ereignis zu verstehen, das auch durch die gr&ouml;&szlig;te nach den Umst&auml;nden des gegebenen Falles vern&uuml;nftigerweise von dem Betroffenen unter Anlegung subjektiver Ma&szlig;st&auml;be &#8211;also unter Ber&uuml;cksichtigung seiner Lage, Erfahrung und Bildung&#8211; zu erwartende und zumutbare Sorgfalt nicht abgewendet werden konnte (BVerfG-Beschluss vom 16.&nbsp;Oktober 2007&nbsp;&nbsp;2&nbsp;BvR&nbsp;51\/05, BVerfGK 12, 303, unter III., mit zahlreichen weiteren Nachweisen).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei Anwendung dieses strengen Ma&szlig;stabs war die Kl&auml;gerin nicht durch h&ouml;here Gewalt an der Wahrung der Jahresfrist f&uuml;r die Stellung eines Wiedereinsetzungsantrags gehindert. Sie hat schon keine substantiierten Angaben dazu gemacht, worauf die unterbliebene Mitteilung ihres Beamtenstatus in den Zulageantr&auml;gen beruhte. Insbesondere hat sie keinen Schriftverkehr zwischen ihr und dem Anbieter vorgelegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Hinsichtlich des Beitragsjahres 2007 hat das FG die Gew&auml;hrung von Wiedereinsetzung zu Recht deshalb verneint, weil die blo&szlig;e Behauptung der Kl&auml;gerin, die Einwilligungserkl&auml;rung rechtzeitig abgegeben zu haben, nicht den Anforderungen gen&uuml;gt, die an einen Wiedereinsetzungsantrag zu stellen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wer die Gew&auml;hrung von Wiedereinsetzung wegen des Nichteingangs eines angeblich rechtzeitig abgesandten fristgebundenen Schriftsatzes begehrt, muss genau darlegen, welche Person zu welcher Zeit (Tag, Uhrzeit) in welcher Weise (Einwurf in einen bestimmten Briefkasten oder Abgabe bei einer bestimmten Postfiliale) den Brief, in dem sich das fristgebundene Schreiben befunden haben soll, zur Post gegeben hat (Beschluss des Bundesfinanzhofs vom 15.&nbsp;Mai 2003 VII&nbsp;B&nbsp;246\/02, BFH\/NV 2003, 1206). An derartigen Angaben fehlt es vorliegend g&auml;nzlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. In Betracht kommt allerdings eine mittelbare Zulageberechtigung der Kl&auml;gerin nach &sect;&nbsp;79 Satz 2 EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) &sect;&nbsp;79 EStG in der f&uuml;r die Streitjahre 2005 bis 2007 ma&szlig;gebenden Fassung lautet: &quot;Nach &sect;&nbsp;10a Abs.&nbsp;1 beg&uuml;nstigte unbeschr&auml;nkt steuerpflichtige Personen haben Anspruch auf eine Altersvorsorgezulage (Zulage). Liegen bei Ehegatten die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;26 Abs.&nbsp;1 vor und ist nur ein Ehegatte nach Satz&nbsp;1 beg&uuml;nstigt, so ist auch der andere Ehegatte zulageberechtigt, wenn ein auf seinen Namen lautender Altersvorsorgevertrag besteht.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach dem Wortlaut dieser Norm w&auml;re die Kl&auml;gerin mittelbar zulageberechtigt, wenn &#8211;was bisher allerdings nicht festgestellt ist&#8211; der Ehemann der Kl&auml;gerin nach &sect;&nbsp;79 Satz&nbsp;1 EStG unmittelbar zulageberechtigt w&auml;re und die Eheleute die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;26 Abs.&nbsp;1 EStG erf&uuml;llen w&uuml;rden. Entscheidend f&uuml;r die mittelbare Zulageberechtigung ist, dass die Kl&auml;gerin nicht selbst nach &sect;&nbsp;10a Abs.&nbsp;1 EStG beg&uuml;nstigt ist. Die Erf&uuml;llung des Tatbestands der zuletzt genannten Norm scheitert in Bezug auf die Kl&auml;gerin f&uuml;r die Streitjahre aber gerade am Fehlen einer fristgerechten Einwilligungserkl&auml;rung (siehe oben 1.). Zur n&auml;heren rechtlichen Begr&uuml;ndung verweist der Senat auf sein Urteil vom 25.&nbsp;M&auml;rz 2015 X&nbsp;R&nbsp;20\/14 (seit dem 15.&nbsp;Juli 2015 ver&ouml;ffentlicht unter www.bundesfinanzhof.de).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die mittelbare Zulageberechtigung der Kl&auml;gerin ist danach im Ergebnis davon abh&auml;ngig, ob der Ehemann der Kl&auml;gerin in den Streitjahren nach &sect;&nbsp;10a Abs.&nbsp;1 EStG beg&uuml;nstigt war und die Eheleute die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;26 Abs.&nbsp;1 EStG erf&uuml;llten. Zur Nachholung der entsprechenden Feststellungen geht die Sache an das FG zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die &Uuml;bertragung der Kostenentscheidung auf das FG beruht auf &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 9.6.2015, X R 38\/14 Altersvorsorgezulage: Vers&auml;umung der Frist f&uuml;r die Erteilung der Einwilligung von Beamten in die &Uuml;bermittlung von Besoldungsdaten &#8211; Begr&uuml;ndung eines Antrags auf Wiedereinsetzung Tenor Auf die Revision der Kl&auml;gerin wird das Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 8. Mai 2014&nbsp;&nbsp;10 K 14088\/12 aufgehoben, soweit es die Beitragsjahre 2005 bis 2007 &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-38-14-altersvorsorgezulage-versaeumung-der-frist-fuer-die-erteilung-der-einwilligung-von-beamten-in-die-uebermittlung-von-besoldungsdaten-begruendung-eines-antrags-auf-wiedereinsetzung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;R&nbsp;38\/14 &#8211; Altersvorsorgezulage: Vers&auml;umung der Frist f&uuml;r die Erteilung der Einwilligung von Beamten in die &Uuml;bermittlung von Besoldungsdaten &#8211; Begr&uuml;ndung eines Antrags auf Wiedereinsetzung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-64925","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64925","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=64925"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64925\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=64925"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=64925"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=64925"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}