{"id":64929,"date":"2015-09-03T17:28:45","date_gmt":"2015-09-03T15:28:45","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=64929"},"modified":"2015-09-03T17:28:45","modified_gmt":"2015-09-03T15:28:45","slug":"v-b-140-14-abgrenzung-leistungsaustausch-zum-gesellschafterbeitrag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-b-140-14-abgrenzung-leistungsaustausch-zum-gesellschafterbeitrag\/","title":{"rendered":"V&nbsp;B&nbsp;140\/14 &#8211; Abgrenzung Leistungsaustausch zum Gesellschafterbeitrag"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 11.6.2015, V B 140\/14<\/p>\n<p class=\"titel\">Abgrenzung Leistungsaustausch zum Gesellschafterbeitrag<\/p>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Beschwerde des Kl&auml;gers wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz vom 9. Oktober 2014&nbsp;&nbsp;6 K 1704\/12 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beschwerde des Kl&auml;gers und Beschwerdef&uuml;hrers (Kl&auml;ger) ist unbegr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Revision ist nicht wegen grunds&auml;tzlicher Bedeutung (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;) der vom Kl&auml;ger aufgeworfenen Rechtsfrage zuzulassen, ob &quot;die Leistung gegen Entgelt (Leistungsaustausch) voraus[setzt], dass es einer konkret messbaren Leistung bedarf, damit ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen Leistung und Entgelt vorliegt&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die grunds&auml;tzliche Bedeutung einer Rechtsfrage liegt mangels Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit dann nicht vor, wenn sie der Bundesfinanzhof (BFH) bereits entschieden hat und keine neuen Gesichtspunkte erkennbar sind, die eine erneute Pr&uuml;fung und Entscheidung durch den BFH erforderlich machen (vgl. BFH-Beschluss vom 27.&nbsp;Mai 2009 VI&nbsp;B&nbsp;162\/08, BFH\/NV 2009, 1435).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) So liegen die Verh&auml;ltnisse im Streitfall: Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH setzt die nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 des Umsatzsteuergesetzes steuerbare Leistung gegen Entgelt voraus, dass zwischen dem Unternehmer und dem Leistungsempf&auml;nger ein Rechtsverh&auml;ltnis besteht, das einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen Leistung und Entgelt begr&uuml;ndet, sodass das Entgelt als Gegenwert f&uuml;r die Leistung anzusehen ist (vgl. BFH-Urteile vom 4.&nbsp;Juli 2013 V&nbsp;R&nbsp;33\/11, BFHE 242, 280, BStBl II 2013, 937, und vom 5.&nbsp;Dezember 2007 V&nbsp;R&nbsp;60\/05, BFHE 219, 455, BStBl II 2009, 486, unter II.1.a, m.w.N. zur Rechtsprechung von Gerichtshof der Europ&auml;ischen Union und BFH).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Den f&uuml;r einen Leistungsaustausch erforderlichen Zusammenhang hat der BFH in dem &#8211;die &Uuml;berlassung von Bauger&auml;ten im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft des Baugewerbes betreffenden&#8211; Urteil vom 7.&nbsp;Dezember 1967 V&nbsp;45\/65 (BFHE 91, 448, BStBl II 1968, 398) bejaht, weil die &Uuml;berlassung entsprechend dem <em>Umfang<\/em> der Leistung abgegolten wurde. Dementsprechend ist der Senat im sog. Kartoffelbrennerei-Fall (BFH-Urteil vom 10.&nbsp;Mai 1990 V&nbsp;R&nbsp;47\/86, BFHE 161, 185, BStBl II 1990, 757) von einem Leistungsaustausch ausgegangen, weil die Gewinnverteilung nicht nach einem pauschalen und vorab festgelegten, sondern nach einem variablen Gewinnverteilungsschl&uuml;ssel <em>entsprechend <\/em><em>der <\/em><em>Menge<\/em> der jeweils angelieferten Rohstoffe erfolgte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Den BFH-Urteilen vom 16.&nbsp;M&auml;rz 1993 XI&nbsp;R&nbsp;44\/90 (BFHE 171, 114, BStBl II 1993, 529) und XI&nbsp;R&nbsp;45\/90 (BFHE 171, 122, BStBl II 1993, 530) ist zu entnehmen, dass die Abh&auml;ngigkeit des Entgeltanteils (Gewinnanteils) vom <em>Umfang<\/em> des jeweiligen Leistungsbeitrags das entscheidende Merkmal der Abgrenzung zwischen nicht steuerbarem Leistungsbeitrag und steuerbarem Leistungsaustausch darstellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Schlie&szlig;lich hat der Senat im sog. Ferienhaus-Fall (BFH-Urteil vom 25.&nbsp;Mai 2000 V&nbsp;R&nbsp;66\/99, BFHE 191, 458, BStBl II 2004, 310) f&uuml;r einen Leistungsaustausch die Abh&auml;ngigkeit der &quot;Verg&uuml;tung&quot; von der tats&auml;chlichen Belegung der Ferienwohnung und damit einen konkreten Bezug zum <em>Umfang <\/em><em>der <\/em><em>jeweiligen <\/em><em>Leistung<\/em> des Gesellschafters gefordert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Steht der Umfang der tats&auml;chlich erbrachten Leistung (Stromlieferung) nicht fest und wird die Verg&uuml;tung daher nach einem von dieser unabh&auml;ngigen Prozentsatz &#8211;wie dem Anteil des Kommanditisten an der technischen Infrastruktur einer Gesellschaft&#8211; bemessen, fehlt es an der gegenseitigen Abh&auml;ngigkeit und Wechselseitigkeit von Leistung und Gegenleistung, sodass ein Leistungsaustausch ausgeschlossen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Revision ist nicht wegen Divergenz zu den BFH-Urteilen vom 22.&nbsp;Juni 1989 V&nbsp;R&nbsp;37\/84 (BFHE 158, 144, BStBl II 1989, 913) und in BFHE 171, 114, BStBl II 1993, 529 zuzulassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Entgegen der Ansicht des Kl&auml;gers liegt keine Divergenz des Urteils des Finanzgerichts (FG) zum Senatsurteil in BFHE 158, 144, BStBl II 1989, 913 vor. Beide Urteile betreffen zwar die Voraussetzungen eines Leistungsaustausches, behandeln jedoch unterschiedliche Sachverhalte und unterschiedliche Rechtsfragen: W&auml;hrend das FG-Urteil die Frage des unmittelbaren Zusammenhangs zwischen Leistung und Gegenleistung betrifft, geht es in der angeblichen Divergenzentscheidung um eine nicht erbrachte Gegenleistung (Entgelt). Nach den Ausf&uuml;hrungen des Senats steht es einem Leistungsaustausch nicht entgegen, dass der Leistende die gewollte, erwartete oder erwartbare Gegenleistung, das Entgelt, nicht oder nicht in dem erwarteten Umfang erh&auml;lt, sei es, dass sich die begr&uuml;ndete Entgeltserwartung nicht erf&uuml;llt, dass das Entgelt uneinbringlich wird oder sich nachtr&auml;glich mindert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Eine Zulassung der Revision wegen Divergenz zum BFH-Urteil in BFHE 171, 114, BStBl II 1993, 529 scheitert bereits daran, dass der Kl&auml;ger insoweit keinen abstrakten Rechtssatz aus dem Urteil des FG herausgearbeitet und diesen dem abstrakten Rechtssatz aus dem BFH-Urteil gegen&uuml;bergestellt hat, um so die behauptete Abweichung zu verdeutlichen. Insbesondere fehlt es an einer Darlegung, inwiefern es sich bei der behaupteten Abweichung nicht um eine blo&szlig;e Divergenz in der W&uuml;rdigung von Tatsachen oder eine angeblich fehlerhafte Anwendung von Rechtsprechungsgrunds&auml;tzen auf die Besonderheiten des Einzelfalls, sondern um eine Abweichung im Grunds&auml;tzlichen handelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Abgesehen davon sind die Vorentscheidung und die (vermeintliche) Divergenzentscheidung weder zu gleichen noch zu vergleichbaren Sachverhalten ergangen. Nach dem BFH-Urteil in BFHE 171, 114, BStBl II 1993, 529 werden umsatzsteuerrechtlich Leistungen ausgetauscht, wenn die Gesellschafter ihrer Soziet&auml;t einzelne Gegenst&auml;nde (Kfz und B&uuml;roinventar) gegen eine j&auml;hrliche Pauschalverg&uuml;tung vermieten. Dabei hatten die Gesellschafter im Mietvertrag vereinbart, dass der einzelne Gesellschafter die Kosten f&uuml;r Unterhaltung und Ersatzbeschaffung zu tragen hat und sich die H&ouml;he der Verg&uuml;tung bei &Auml;nderung von Art, Umfang und Wert der vermieteten Gegenst&auml;nde nicht &auml;ndern sollte. Der Senat hielt die Abh&auml;ngigkeit des Entgeltanteils (Gewinnanteils) vom Umfang des jeweiligen Leistungsbeitrages f&uuml;r das entscheidende Merkmal der Abgrenzung zwischen nicht steuerbarem Leistungsbeitrag und steuerbarem Leistungsaustausch und bejahte letzteren, weil der Kl&auml;ger das Entgelt daf&uuml;r erhalte, dass er der Gesellschaft die bezeichneten Gegenst&auml;nde zur Nutzung &uuml;berlasse. Dem stehe nicht entgegen, dass sich die H&ouml;he der Verg&uuml;tung bei &Auml;nderung von Art, Umfang und Wert der vermieteten Gegenst&auml;nde nicht &auml;ndern sollte. Denn mit dieser Vereinbarung werde nicht die Abh&auml;ngigkeit des Entgelts vom Umfang der Leistung beseitigt. Diese Rechtsprechung betrifft somit Sachverhalte, in denen der Leistungsgegenstand konkret bestimmt war und sich die Verg&uuml;tung auch im Falle einer Ersatzbeschaffung auf diesen bezieht, nicht aber den Streitfall, in dem es von vornherein an einem unmittelbaren Zusammenhang von Leistung und Gegenleistung fehlt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Es liegt auch kein zur Zulassung der Revision f&uuml;hrender Verfahrensmangel (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 FGO) vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das FG hat den Anspruch des Kl&auml;gers auf Gew&auml;hrung rechtlichen Geh&ouml;rs (Art.&nbsp;103 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes, &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;2 FGO) nicht dadurch verletzt, dass es bei seiner Entscheidung die Ber&uuml;cksichtigung der Normen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) au&szlig;er Acht gelassen habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Anspruch auf Gew&auml;hrung rechtlichen Geh&ouml;rs umfasst sowohl das Recht der Beteiligten, sich hinreichend zur Sache &auml;u&szlig;ern zu k&ouml;nnen, als auch die Pflicht des Gerichts, das Vorbringen des Kl&auml;gers zur Kenntnis zu nehmen und in Erw&auml;gung zu ziehen (BFH-Beschluss vom 17.&nbsp;Mai 2011 V&nbsp;B&nbsp;73\/10, BFH\/NV 2011, 1544, m.w.N.). Ein Gericht ist allerdings nicht verpflichtet, sich in den Entscheidungsgr&uuml;nden mit jedem Vorbringen der Beteiligten ausdr&uuml;cklich zu befassen. Es darf insbesondere Vorbringen uner&ouml;rtert lassen, das nach seiner Rechtsauffassung unerheblich oder unsubstantiiert ist (BFH-Beschluss vom 28.&nbsp;September 2001 V&nbsp;B&nbsp;77\/00, BFH\/NV 2002, 359).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der Kl&auml;ger hat vorliegend zwar dargelegt, weshalb nach seiner Auffassung das FG unter Ber&uuml;cksichtigung der Normen des EEG zu einer anderen Beurteilung der Leistungsbeziehungen h&auml;tte kommen k&ouml;nnen. Mit diesem Vorbringen r&uuml;gt der Kl&auml;ger jedoch letztlich eine seiner Ansicht nach unzutreffende rechtliche W&uuml;rdigung seines Vorbringens durch das FG. Die Grunds&auml;tze der Tatsachen- und Beweisw&uuml;rdigung sind aber revisionsrechtlich dem materiellen Recht zugeordnet und deshalb einer Pr&uuml;fung des BFH im Rahmen eines mit der Nichtzulassungsbeschwerde geltend gemachten Verfahrensmangels entzogen (BFH-Beschluss in BFH\/NV 2002, 359).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Soweit der Kl&auml;ger eine falsche W&uuml;rdigung und Auslegung des Gesellschaftsvertrags durch das FG r&uuml;gt, hat er bereits im Ansatz keinen Verfahrensmangel dargelegt. Denn die mangelnde oder fehlerhafte Auslegung von Vertr&auml;gen im Rahmen der Urteilsfindung ist grunds&auml;tzlich kein verfahrensrechtlicher, sondern ein materieller Fehler, der als solcher die Zulassung der Revision nicht rechtfertigen w&uuml;rde (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 10.&nbsp;Januar 2007 X&nbsp;B&nbsp;51\/06, BFH\/NV 2007, 718; vom 13.&nbsp;Juli 2005 II&nbsp;S&nbsp;5\/05, BFH\/NV 2005, 2215; vom 29.&nbsp;Januar 2004 IV&nbsp;B&nbsp;95\/02, BFH\/NV 2004, 949).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Von der Darstellung des Sachverhalts und einer weiteren Begr&uuml;ndung wird gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 FGO abgesehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 11.6.2015, V B 140\/14 Abgrenzung Leistungsaustausch zum Gesellschafterbeitrag Tenor Die Beschwerde des Kl&auml;gers wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz vom 9. Oktober 2014&nbsp;&nbsp;6 K 1704\/12 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen. 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