{"id":64942,"date":"2015-09-03T17:29:41","date_gmt":"2015-09-03T15:29:41","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=64942"},"modified":"2015-09-03T17:29:41","modified_gmt":"2015-09-03T15:29:41","slug":"iii-b-143-14-gewoehnlicher-aufenthalt-waehrend-mehrerer-aufeinanderfolgender-entsendungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-b-143-14-gewoehnlicher-aufenthalt-waehrend-mehrerer-aufeinanderfolgender-entsendungen\/","title":{"rendered":"III&nbsp;B&nbsp;143\/14 &#8211; Gew&ouml;hnlicher Aufenthalt w&auml;hrend mehrerer aufeinanderfolgender Entsendungen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 19.6.2015, III B 143\/14<\/p>\n<p class=\"titel\">Gew&ouml;hnlicher Aufenthalt w&auml;hrend mehrerer aufeinanderfolgender Entsendungen<\/p>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Beschwerde der Beklagten wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nster vom 24. Oktober 2014&nbsp;&nbsp;4 K 4498\/11 Kg wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Beschwerdegegner (Kl&auml;ger) ist polnischer Staatsangeh&ouml;riger. Seine Ehefrau und die beiden im Dezember 1989 und August 1994 geborenen S&ouml;hne leben am gemeinsamen Familienwohnsitz in Polen. Der &auml;ltere Sohn befand sich im streitigen Zeitraum April und Mai 2009 in einer Berufsausbildung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger stand in einem Arbeitsverh&auml;ltnis zu einer polnischen Firma, das ab 1.&nbsp;M&auml;rz 2002 zun&auml;chst auf sechs Monate befristet, anschlie&szlig;end unbefristet und vom 18.&nbsp;September 2009 bis 17.&nbsp;September 2011 erneut befristet war. Von seiner Arbeitgeberin wurde der Kl&auml;ger vom 1.&nbsp;Juni 2004 bis 20.&nbsp;M&auml;rz 2009, 1.&nbsp;Juni 2009 bis 31.&nbsp;M&auml;rz 2011, 1.&nbsp;Juni 2011 bis 31.&nbsp;M&auml;rz 2013 und 1.&nbsp;Juni 2013 bis 31.&nbsp;Mai 2015 zu jeweils demselben Betrieb in der Bundesrepublik Deutschland (Deutschland) entsandt. Er wohnte w&auml;hrend dieser Zeiten in einer Sammelunterkunft, die w&auml;hrend der Unterbrechungszeiten anderen Arbeitnehmern zur Verf&uuml;gung stand. Sozialversichert war der Kl&auml;ger dabei weiterhin in Polen. Im Jahr 2009 bezog der Kl&auml;ger bis einschlie&szlig;lich M&auml;rz und wieder ab Juni Gehalt. Auf der Lohnsteuerbescheinigung bescheinigte der Arbeitgeber ein ganzj&auml;hriges Arbeitsverh&auml;ltnis. Der Bruttoarbeitslohn 2009 betrug 24.892,16&nbsp;EUR. Das zust&auml;ndige Finanzamt in Deutschland veranlagte den Kl&auml;ger f&uuml;r 2009 zusammen mit seiner Ehefrau zur Einkommensteuer.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nachdem die Beklagte und Beschwerdef&uuml;hrerin (Familienkasse) zun&auml;chst u.a. f&uuml;r das gesamte Jahr 2009 kein Kindergeld gew&auml;hrt hatte, bewilligte sie im hiergegen gerichteten Klageverfahren durch Teilabhilfebescheid volles Kindergeld f&uuml;r Januar bis M&auml;rz und Juni bis Dezember 2009. Das Finanzgericht (FG) gab der danach auf das Kindergeld f&uuml;r die Monate April und Mai 2009 beschr&auml;nkten Klage in vollem Umfang statt. Zur Begr&uuml;ndung verwies es im Wesentlichen darauf, dass der Kl&auml;ger auch in diesem Zeitraum seinen gew&ouml;hnlichen Aufenthalt in Deutschland gehabt habe und ein Anspruch auf Familienleistungen in Polen ausscheide, da das Einkommen des Kl&auml;gers die ma&szlig;gebliche Grenze &uuml;berschritten habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der hiergegen gerichteten Beschwerde begehrt die Familienkasse die Zulassung der Revision wegen grunds&auml;tzlicher Bedeutung der Rechtssache (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Beschwerde ist &#8211;bei Bedenken gegen ihre Zul&auml;ssigkeit&#8211; jedenfalls unbegr&uuml;ndet und wird daher durch Beschluss zur&uuml;ckgewiesen (&sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Grunds&auml;tzliche Bedeutung kommt einer Rechtssache nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) zu, wenn die f&uuml;r die Beurteilung des Streitfalls ma&szlig;gebliche Rechtsfrage das (abstrakte) Interesse der Allgemeinheit an der einheitlichen Entwicklung und Handhabung des Rechts ber&uuml;hrt. Au&szlig;erdem muss die Rechtsfrage kl&auml;rungsbed&uuml;rftig und in einem k&uuml;nftigen Revisionsverfahren kl&auml;rungsf&auml;hig sein (BFH-Beschluss vom 23.&nbsp;Januar 2013 X&nbsp;B&nbsp;84\/12, BFH\/NV 2013, 771). Das Vorliegen dieser Voraussetzungen muss in der Beschwerdebegr&uuml;ndung schl&uuml;ssig und substantiiert dargelegt werden (&sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 FGO). Daf&uuml;r ist erforderlich, dass der Beschwerdef&uuml;hrer die entscheidungserhebliche Rechtsfrage hinreichend konkretisiert; nicht ausreichend ist eine Fragestellung, deren Beantwortung von den Umst&auml;nden des Einzelfalls abh&auml;ngt (Lange in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler, &sect;&nbsp;116 FGO Rz&nbsp;171). Des Weiteren muss in der Beschwerdebegr&uuml;ndung schl&uuml;ssig und substantiiert unter Auseinandersetzung mit den zur aufgeworfenen Rechtsfrage in Rechtsprechung und Schrifttum vertretenen Auffassungen dargetan werden, weshalb die f&uuml;r bedeutsam gehaltene Rechtsfrage im Allgemeininteresse kl&auml;rungsbed&uuml;rftig und im Streitfall kl&auml;rbar ist (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 20.&nbsp;M&auml;rz 2007 X&nbsp;B&nbsp;185\/06, BFH\/NV 2007, 1181; Gr&auml;ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 7.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;116 Rz&nbsp;32, 35, m.w.N.). Insbesondere muss sich der Beschwerdef&uuml;hrer auch mit der bereits vorhandenen Rechtsprechung auseinandersetzen und substantiiert darlegen, weshalb nach seiner Ansicht diese Rechtsprechung keine Kl&auml;rung herbeigef&uuml;hrt habe (z.B. BFH-Beschluss vom 17.&nbsp;M&auml;rz 2010 X&nbsp;B&nbsp;10\/10, BFH\/NV 2012, 953, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Familienkasse h&auml;lt die Frage f&uuml;r grunds&auml;tzlich bedeutsam, ob eine kurzfristige und damit unbeachtliche Unterbrechung des gew&ouml;hnlichen Aufenthalts vorliegt, wenn ein Arbeitnehmer kurze Zeit nach Beendigung seiner Entsendung ins Inland erneut hierhin entsendet wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Indessen legt die Familienkasse insoweit schon nicht dar, in welchem Umfang, von welcher Seite und aus welchen Gr&uuml;nden die Rechtsfrage umstritten ist. Sie setzt sich auch nicht hinreichend mit der einschl&auml;gigen Norm des &sect;&nbsp;9 der Abgabenordnung (AO) und der hierzu ergangenen BFH-Rechtsprechung auseinander.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect;&nbsp;9 Satz&nbsp;1 AO hat jemand den gew&ouml;hnlichen Aufenthalt dort, wo er sich unter Umst&auml;nden aufh&auml;lt, die erkennen lassen, dass er an diesem Ort oder in diesem Gebiet nicht nur vor&uuml;bergehend verweilt. Als gew&ouml;hnlicher Aufenthalt ist dabei stets und von Beginn an ein zeitlich zusammenh&auml;ngender Aufenthalt von mehr als sechs Monaten Dauer anzusehen; kurzfristige Unterbrechungen bleiben unber&uuml;cksichtigt (&sect;&nbsp;9 Satz&nbsp;2 AO). Nach dem vom FG und der Familienkasse in Bezug genommenen BFH-Urteil vom 22.&nbsp;Juni 2011 I&nbsp;R&nbsp;26\/10 (BFH\/NV 2011, 2001) ist ein zeitlich zusammenh&auml;ngender Aufenthalt von mehr als sechs Monaten i.S. des &sect;&nbsp;9 Satz&nbsp;2 AO dann gegeben, wenn der Aufenthalt &uuml;ber diese Zeitspanne hinaus erfolgt; kurzfristige Unterbrechungen werden bei der Berechnung der Frist mitgerechnet. Der &quot;&auml;u&szlig;erlich erkennbare Zusammenhang&quot; dieses Aufenthalts ist nicht durch eine konkrete und in ihrem Ma&szlig; an der Sechsmonats-Grenze orientierte Zeitgrenze f&uuml;r die (unsch&auml;dliche) Abwesenheit zu erg&auml;nzen. Vielmehr ist eine einzelfallbezogene zeitliche Gewichtung der kurzfristigen Unterbrechung unter Ber&uuml;cksichtigung der Dauer des Gesamtaufenthalts ma&szlig;gebend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aus den Ausf&uuml;hrungen der Familienkasse wird nicht deutlich, weshalb der &auml;u&szlig;erlich erkennbare Zusammenhang eines Aufenthalts im Falle aufeinanderfolgender Entsendungen &#8211;in Abweichung von diesen Grunds&auml;tzen&#8211; nicht unter einzelfallbezogener zeitlicher Gewichtung der Gesamtaufenthaltsdauer auf der einen und der Unterbrechungsdauer auf der anderen Seite beurteilt werden soll. Vielmehr stellt die Familienkasse lediglich einerseits die Behauptung auf, dass eine Entsendung immer nur vor&uuml;bergehenden Charakter habe, w&auml;hrend sie andererseits Unterbrechungsgr&uuml;nde (z.B. Urlaub, Abbau von &Uuml;berstunden) darlegt, die eher gegen einen vor&uuml;bergehenden Aufenthalt sprechen. Ein weiterer Kl&auml;rungsbedarf l&auml;sst sich auch nicht aus dem Argument ableiten, dass durch eine dem Verst&auml;ndnis der Familienkasse widersprechende Auslegung des &sect;&nbsp;9 Satz&nbsp;2 AO eine Umgehung der Sozialversicherungspflicht gef&ouml;rdert werde. Insoweit wird aus dem Vortrag der Familienkasse nicht deutlich, weshalb es Aufgabe des einkommensteuerrechtlichen Kindergeldrechts sein sollte, auf solche Gestaltungen zu reagieren, obwohl das Sozialversicherungsrecht dies offenbar nicht tut.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im &Uuml;brigen hat der BFH im Urteil vom 14.&nbsp;Mai 2014 XI&nbsp;R&nbsp;56\/10 (BFH\/NV 2015, 169, Rz&nbsp;37) indirekt best&auml;tigt, dass auch mehrere aufeinanderfolgende Entsendungszeitr&auml;ume einen zeitlich zusammenh&auml;ngenden Aufenthalt i.S. des &sect;&nbsp;9 Satz&nbsp;2 AO bilden k&ouml;nnen, sofern objektive Umst&auml;nde festgestellt werden, die f&uuml;r einen solchen Zusammenhang und eine Fortdauer des Anlasses sprechen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sofern die Familienkasse sich im Ergebnis letztlich nur dagegen wenden will, dass das FG die Umst&auml;nde des Einzelfalls &#8211;insbesondere mit Blick auf die Dauer der Unterbrechung&#8211; fehlerhaft dahingehend gew&uuml;rdigt hat, dass es sich noch um eine unsch&auml;dliche kurzfristige Unterbrechung gehandelt habe, l&auml;sst sich daraus eine grunds&auml;tzliche Bedeutung der Rechtssache nicht herleiten. Dies folgt schon daraus, dass es der BFH im BFH-Urteil in BFH\/NV 2011, 2001 gerade abgelehnt hat, eine konkrete und in ihrem Ma&szlig; an der Sechsmonats-Grenze orientierte Zeitgrenze f&uuml;r die (unsch&auml;dliche) Abwesenheit festzulegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Von einer weiteren Begr&uuml;ndung sieht der Senat gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 FGO ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 19.6.2015, III B 143\/14 Gew&ouml;hnlicher Aufenthalt w&auml;hrend mehrerer aufeinanderfolgender Entsendungen Tenor Die Beschwerde der Beklagten wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nster vom 24. Oktober 2014&nbsp;&nbsp;4 K 4498\/11 Kg wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die Beklagte zu tragen. Tatbestand 1&nbsp; I. 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