{"id":64943,"date":"2015-09-03T17:28:31","date_gmt":"2015-09-03T15:28:31","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=64943"},"modified":"2015-09-03T17:28:31","modified_gmt":"2015-09-03T15:28:31","slug":"vii-b-181-14-widerruf-der-bestellung-als-steuerberater-vermutung-des-vermoegensverfalls-feststellungslast","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vii-b-181-14-widerruf-der-bestellung-als-steuerberater-vermutung-des-vermoegensverfalls-feststellungslast\/","title":{"rendered":"VII&nbsp;B&nbsp;181\/14 &#8211; Widerruf der Bestellung als Steuerberater &#8211; Vermutung des Verm&ouml;gensverfalls &#8211; Feststellungslast"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 5.6.2015, VII B 181\/14<\/p>\n<p class=\"titel\">Widerruf der Bestellung als Steuerberater &#8211; Vermutung des Verm&ouml;gensverfalls &#8211; Feststellungslast<\/p>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Beschwerde des Kl&auml;gers wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Hessischen Finanzgerichts vom 30. September 2014&nbsp;&nbsp;13 K 472\/14 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Mit Bescheid vom 3.&nbsp;Februar 2014 widerrief die Beklagte und Beschwerdegegnerin (Steuerberaterkammer) die Bestellung des Kl&auml;gers und Beschwerdef&uuml;hrers (Kl&auml;ger) als Steuerberater, da aufgrund dessen Eintragungen im Schuldnerverzeichnis von einem Verm&ouml;gensverfall auszugehen sei, der vom Kl&auml;ger nicht widerlegt worden sei. Zudem bestehe keine Berufshaftpflichtversicherung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Klage hatte keinen Erfolg. Das Finanzgericht (FG) urteilte, aufgrund der Vielzahl der Eintragungen im Schuldnerverzeichnis sei der Verm&ouml;gensverfall des Kl&auml;gers zu vermuten, der seine Verm&ouml;genssituation nicht hinreichend dargelegt habe. Vermeintlich bestehende Forderungen gegen&uuml;ber ehemaligen und aktuellen Mandanten seien nur behauptet worden. Aus dem der Steuerberaterkammer vorgelegten Insolvenzplan gehe hervor, dass der Kl&auml;ger selbst nicht davon ausgehe, seine Verbindlichkeiten bedienen zu k&ouml;nnen. Zur Gef&auml;hrdung von Mandanteninteressen habe der Kl&auml;ger keine Angaben gemacht. Allein die Tatsache, dass der Kl&auml;ger erhebliche R&uuml;ckst&auml;nde hinsichtlich Lohnsteuer und Umsatzsteuer gehabt habe, zeigte, dass er in einer Krisensituation auf ihm wirtschaftlich nicht zustehende Gelder zugegriffen habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Beschwerde begehrt der Kl&auml;ger die Zulassung der Revision, wobei er keinen der in &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) aufgef&uuml;hrten Zulassungsgr&uuml;nde ausdr&uuml;cklich benennt. Er macht geltend, das FG habe &uuml;bersehen, dass die Interessen der Rechtssuchenden trotz des Verm&ouml;gensverfalls nicht gef&auml;hrdet seien. Das FG sei nur auf die Au&szlig;enst&auml;nde eingegangen. Unber&uuml;cksichtigt habe es gelassen, dass er keinen Zugriff auf vereinnahmte Fremdgelder habe und dass die Interessen der Rechtssuchenden durch einen Antrag auf Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens sowie durch die M&ouml;glichkeit gesch&uuml;tzt seien, in der Wohlverhaltensphase &#8211;in der Zwangsvollstreckungsma&szlig;nahmen der Insolvenzgl&auml;ubiger unzul&auml;ssig seien&#8211; aus laufenden Einnahmen Schulden zu tilgen. Wie der Bundesgerichtshof entschieden habe, k&ouml;nne bei Vergleichs- und Ratenzahlungsvereinbarungen von einem Verm&ouml;gensverfall nicht mehr ausgegangen werden. Dies treffe auch im Fall der Ank&uuml;ndigung der Restschuldbefreiung zu. Aufgrund der Kontrolle des Sachwalters und der Pf&auml;ndungssperre sei im Streitfall von einer Konsolidierung der wirtschaftlichen Verh&auml;ltnisse auszugehen. Es best&uuml;nden keine Indizien f&uuml;r eine Beeintr&auml;chtigung von Belangen der Mandanten. Aufgrund der nach Art.&nbsp;12 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes (GG) bestehenden Berufsfreiheit d&uuml;rfe ihm die Gef&auml;hrdung von Mandanteninteressen nicht einfach unterstellt werden. Der Widerruf der Bestellung sei unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig. Schlie&szlig;lich liege eine fehlerhafte Rechtsanwendung infolge einer nicht verfassungskonformen Auslegung des &sect;&nbsp;46 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;4 des Steuerberatungsgesetzes (StBerG) vor. F&uuml;r eine Schlechterstellung der Steuerberater gegen&uuml;ber anderen Berufsgruppen, die ebenfalls Fremdgelder verwalten, best&uuml;nden keine hinreichenden Gr&uuml;nde. Nach &sect;&nbsp;12 des Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG) k&ouml;nne eine Registrierung eines Dienstleisters nur versagt werden, wenn die Verm&ouml;gensverh&auml;ltnisse ungeordnet seien. Ausweislich der Gesetzesbegr&uuml;ndung gen&uuml;ge eine private &Uuml;berschuldung nicht, um die wirtschaftliche Unzuverl&auml;ssigkeit zu begr&uuml;nden. Daraus folge, dass nur eine konkrete Gef&auml;hrdung von Mandanteninteressen zum Widerruf der Bestellung als Steuerberater f&uuml;hren k&ouml;nne. Insoweit sei &sect;&nbsp;46 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;4 StBerG verfassungskonform auszulegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Beschwerde hat keinen Erfolg, weil die &#8211;ohne Bezugnahme auf &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 FGO&#8211; geltend gemachten Zulassungsgr&uuml;nde z.T. nicht schl&uuml;ssig dargelegt sind, wie es &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 FGO verlangt, jedenfalls aber nicht vorliegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Soweit sich der Kl&auml;ger darauf beruft, das FG habe trotz der Vermutung gesetzeskonformen Verhaltens und trotz konsolidierter wirtschaftlicher Verh&auml;ltnisse sowie der Beschr&auml;nkung auf eine rein beratende T&auml;tigkeit ohne Verwaltung von Fremdgeldern die Gef&auml;hrdung von Mandanteninteressen nicht dargetan, r&uuml;gt er im Kern seines Vorbringens eine Verkennung der Beweislastverteilung sowie eine rechtsfehlerhafte Auslegung und Anwendung des &sect;&nbsp;46 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;4 StBerG und damit die Verletzung materiellen Rechts. Dieses Vorbringen kann jedoch nicht zur Zulassung der Revision f&uuml;hren. Fehler bei der Auslegung und Anwendung des materiellen Rechts im konkreten Einzelfall rechtfertigen f&uuml;r sich gesehen nicht die Zulassung der Revision wegen grunds&auml;tzlicher Bedeutung (vgl. Senatsbeschluss vom 11.&nbsp;Dezember 2013 VII&nbsp;B&nbsp;94\/13, BFH\/NV 2014, 697, m.w.N.; Gr&auml;ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 7.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;115 Rz&nbsp;24 und &sect;&nbsp;116 Rz&nbsp;34, jeweils m.w.N.). Denn das prozessuale Rechtsinstitut der Nichtzulassungsbeschwerde dient nicht dazu, die Richtigkeit finanzgerichtlicher Urteile umfassend zu gew&auml;hrleisten (Senatsbeschluss vom 27.&nbsp;Juni 2012 VII&nbsp;B&nbsp;57\/11, BFH\/NV 2012, 1623).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im &Uuml;brigen erfordert der sog. Entlastungsbeweis gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;46 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;4 StBerG einen substantiierten und glaubhaften Vortrag, aufgrund dessen mit hinreichender Gewissheit die grunds&auml;tzlich beim Verm&ouml;gensverfall zu unterstellende Gefahr ausgeschlossen werden kann, dass der Steuerberater seine Berufspflichten unter dem Druck seiner desolaten Verm&ouml;genslage verletzen wird (Senatsurteil vom 6.&nbsp;Juni 2000 VII&nbsp;R&nbsp;68\/99, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung 2000, 741; Senatsbeschluss vom 4.&nbsp;M&auml;rz 2004 VII&nbsp;R&nbsp;21\/02, BFHE 204, 563, BStBl II 2004, 1016). Die Darlegungs- und Feststellungslast f&uuml;r den gesetzlichen Ausnahmetatbestand obliegt dem vom Widerruf seiner Bestellung betroffenen Steuerberater (Senatsbeschluss vom 18.&nbsp;November 2008 VII&nbsp;B&nbsp;119\/08, BFH\/NV 2009, 614, m.w.N.). Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass das FG eine konkrete Gef&auml;hrdung von Mandanteninteressen nicht darzulegen braucht. Entgegen der Behauptung des Kl&auml;gers hat sich das FG in diesem Zusammenhang nicht darauf beschr&auml;nkt, auf die Au&szlig;enst&auml;nde des Kl&auml;gers einzugehen. Vielmehr hat es darauf hingewiesen, dass die erheblichen R&uuml;ckst&auml;nde hinsichtlich der Lohnsteuer und Umsatzsteuer einen Zugriff des Kl&auml;gers auf diesem nicht zustehende Gelder belegten und dass der Kl&auml;ger die Vermutung der Gef&auml;hrdung von Mandanteninteressen nicht widerlegt habe. Der beschlie&szlig;ende Senat hat mehrfach entschieden, dass eine konkrete Gef&auml;hrdung von Auftraggeberinteressen nicht verneint werden kann, wenn festgestellt worden ist, dass der Steuerberater in gesch&auml;ftlichen oder eigenen Angelegenheiten unzuverl&auml;ssig ist und sich an gesetzliche Vorgaben nicht h&auml;lt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Soweit der Beschwerde die Frage entnommen werden k&ouml;nnte, ob die Bestellung als Steuerberater auch dann widerrufen werden kann, wenn unter den Gl&auml;ubigern im Insolvenzverfahren keine &quot;mandatsbezogenen&quot; Forderungen bestehen, besteht keine Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit, weil sich die Beantwortung dieser Frage ohne Weiteres aus dem Gesetz ergibt. Nach &sect;&nbsp;46 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;4 StBerG ist der Verm&ouml;gensverfall, bei dessen Vorliegen die Bestellung zu widerrufen ist, zu vermuten, wenn ein Insolvenzverfahren &uuml;ber das Verm&ouml;gen des Steuerberaters er&ouml;ffnet ist. Der Verm&ouml;gensverfall ist nicht deshalb zu verneinen, weil im Insolvenzverfahren bisherige Mandanten des Steuerberaters keine Forderungen angemeldet haben, denn auf die Art der Insolvenzgl&auml;ubiger stellt das Gesetz insoweit nicht ab (Senatsbeschluss in BFH\/NV 2009, 614). Im &Uuml;brigen w&auml;re die Frage im Streitfall auch nicht entscheidungserheblich, denn der Kl&auml;ger hat lediglich angek&uuml;ndigt, einen Antrag auf Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens stellen zu wollen, und der Steuerberaterkammer den Entwurf eines Insolvenzplans vorgelegt. Im &Uuml;brigen w&auml;re die Aussicht, am Ende eines Insolvenzverfahrens Restschuldbefreiung zu erlangen, nicht geeignet, die durch die Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens ausgel&ouml;ste gesetzliche Vermutung des Verm&ouml;gensverfalls zu widerlegen (Senatsbeschluss vom 20.&nbsp;April 2010 VII&nbsp;B&nbsp;235\/09, BFH\/NV 2010, 1496).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Hinsichtlich des behaupteten Versto&szlig;es gegen Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 GG aufgrund der vermeintlichen Schlechterstellung von Steuerberatern im Vergleich zu den nach &sect;&nbsp;10 RDG registrierten Personen, bei denen nach &sect;&nbsp;12 RDG von ungeordneten Verm&ouml;gensverh&auml;ltnissen auszugehen ist, fehlt es an einer hinreichenden Darlegung des Verfassungsversto&szlig;es. Erforderlich ist hierzu eine substantiierte, an den Vorgaben des GG sowie der dazu ergangenen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) orientierte rechtliche Auseinandersetzung mit dem erstinstanzlichen Urteil (Beschl&uuml;sse des Bundesfinanzhofs vom 26.&nbsp;September 2002 VII&nbsp;B&nbsp;270\/01, BFH\/NV 2003, 480, und vom 3.&nbsp;April 2001 VI&nbsp;B&nbsp;224\/99, BFH\/NV 2001, 1138). Diesen Anforderungen wird die Beschwerde nicht gerecht, denn sie setzt sich mit der Rechtsprechung des BVerfG zur Auspr&auml;gung des Gleichheitssatzes und zur Einschr&auml;nkung der Berufsfreiheit bei rechts- bzw. steuerberatenden Berufen nicht einmal ansatzweise auseinander. Das Zitat nur eines BVerfG-Urteils, das die allgemeine Aussage belegen soll, dass eine Verletzung von Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 GG vorliegt, wenn eine ungleiche Behandlung ansonsten vergleichbarer Personen nicht gerechtfertigt ist, reicht jedenfalls zur hinreichenden Darlegung des behaupteten Verfassungsversto&szlig;es nicht aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 5.6.2015, VII B 181\/14 Widerruf der Bestellung als Steuerberater &#8211; Vermutung des Verm&ouml;gensverfalls &#8211; Feststellungslast Tenor Die Beschwerde des Kl&auml;gers wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Hessischen Finanzgerichts vom 30. September 2014&nbsp;&nbsp;13 K 472\/14 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen. 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