{"id":64945,"date":"2015-09-03T17:29:38","date_gmt":"2015-09-03T15:29:38","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=64945"},"modified":"2015-09-03T17:29:38","modified_gmt":"2015-09-03T15:29:38","slug":"iv-r-18-13-umfang-der-rechtsbehelfsbelehrung-wiedereinsetzung-fristenkontrolle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-18-13-umfang-der-rechtsbehelfsbelehrung-wiedereinsetzung-fristenkontrolle\/","title":{"rendered":"IV&nbsp;R&nbsp;18\/13 &#8211; Umfang der Rechtsbehelfsbelehrung &#8211; Wiedereinsetzung: Fristenkontrolle"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 18.6.2015, IV R 18\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Umfang der Rechtsbehelfsbelehrung &#8211; Wiedereinsetzung: Fristenkontrolle<\/p>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;gerin gegen das Urteil des Finanzgerichts Hamburg vom 13. Januar 2012&nbsp;&nbsp;2 K 128\/11 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) wurde in den Streitjahren 2006 bis 2008 mit Bescheiden &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen und der verrechenbaren Verluste nach &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;4 des Einkommensteuergesetzes (im Weiteren Gewinnfeststellungsbescheide) zun&auml;chst jeweils erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; veranlagt. Aufgrund einer Au&szlig;enpr&uuml;fung erkannte der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) Aufwendungen der Kl&auml;gerin nicht als Betriebsausgaben an und erlie&szlig; unter dem 28.&nbsp;M&auml;rz 2011 entsprechend ge&auml;nderte Gewinnfeststellungsbescheide.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Den dagegen erhobenen Einspruch wies das FA mit Einspruchsentscheidung vom 27.&nbsp;Mai 2011, zur Post gegeben am selben Tag, als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Schriftsatz vom 4.&nbsp;Juli 2011, eingegangen beim Finanzgericht (FG) am selben Tag, hat die Kl&auml;gerin gegen die Gewinnfeststellungsbescheide 2006 bis 2008 Klage erhoben. Mit Schriftsatz vom 15.&nbsp;Juli 2011 beantragte die Kl&auml;gerin hinsichtlich der vers&auml;umten Klagefrist Wiedereinsetzung in den vorigen Stand. Zur Begr&uuml;ndung trug sie im Wesentlichen vor, dass sie wegen der Fristvers&auml;umung kein pers&ouml;nliches Verschulden treffe. In dem B&uuml;ro ihrer Prozessbevollm&auml;chtigten sei im hier relevanten Zeitraum der O allein f&uuml;r die Fristenkontrolle zust&auml;ndig gewesen. Bei diesem handele es sich um einen erfahrenen und fachlich vorgebildeten Mitarbeiter, der regelm&auml;&szlig;ig im Hinblick auf die Aufgabe der Fristenkontrolle von dem Steuerberater und Rechtsanwalt H &uuml;berwacht werde. Bisher habe die T&auml;tigkeit des Mitarbeiters O insbesondere im Hinblick auf die Fristenbearbeitung keinen Anlass zu Beanstandungen gegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Fristenkontrolle werde so vorgenommen, dass regelm&auml;&szlig;ig am Tag des Fristablaufs f&uuml;r die jeweils ablaufenden Fristen des Tages ein &quot;roter Fristenkontrollzettel&quot; ausgedruckt und mit der Handakte des jeweiligen Aktenvorgangs H, dem einzigen Steuerberater in der Kanzlei der Prozessbevollm&auml;chtigten, zur fristwahrenden Bearbeitung vorgelegt werde. Zum Ende des Arbeitstages erfolge an Hand des Fristenkontrollzettels eine R&uuml;ckkopplung mit H, ob und wie die Fristen bearbeitet worden seien. Die Art und Weise der Fristeneinhaltung werde sodann auf dem roten Fristenkontrollzettel vermerkt. Vor dem Tag des Fristablaufs gebe es zwei Vorfristen, die zehn bzw. f&uuml;nf Tage vor dem Fristablauf l&auml;gen. Es sei organisatorisch vorgesehen, dass der jeweilige Vorgang auch bei diesen Fristen H vorgelegt werde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im vorliegenden Fall sei der Fristablauf ausweislich des Fristenkontrollzettels ordnungsgem&auml;&szlig; notiert worden. Am 30.&nbsp;Juni 2011 habe es der sonst sehr pflichtbewusst und gewissenhaft arbeitende O aufgrund einer aufkommenden Magenverstimmung &uuml;bersehen, die ablaufende Frist zu &uuml;berwachen und H unter erneuter Vorlage der Akte darauf hinzuweisen, dass in der Angelegenheit sp&auml;testens mit Ablauf des 30.&nbsp;Juni 2011 Klage zu erheben sei. Infolge des fehlenden roten Fristenkontrollzettels sei der Fristablauf von H unentdeckt geblieben. Erst durch eine Nachfrage von Seiten der Kl&auml;gerin sei man am 4.&nbsp;Juli 2011 auf den Ablauf der Klagefrist aufmerksam geworden. Bei dem Vorgang habe sich lediglich ein gelber Fristenkontrollzettel befunden, der im Zeitpunkt der Erfassung der Frist angelegt worden sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dass das D-Fristenkontrollsystem, mit dem die Prozessbevollm&auml;chtigte der Kl&auml;gerin gearbeitet habe, nicht wie andere Fristenkontrollsysteme ein &quot;Alarmfenster&quot; aufweise, sei &quot;rechtlich unsch&auml;dlich&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat, nachdem es O als Zeugen zu den Umst&auml;nden der Fristvers&auml;umung geh&ouml;rt hatte, die Klage als unzul&auml;ssig abgewiesen. Die Kl&auml;gerin habe die Klagefrist vers&auml;umt. Wiedereinsetzung in den vorigen Stand sei nicht zu gew&auml;hren, da die Kl&auml;gerin nicht dargelegt habe, dass die Organisation des B&uuml;robetriebs der Prozessbevollm&auml;chtigten geeignet gewesen sei, etwaige Fristvers&auml;umnisse auszuschlie&szlig;en. Das B&uuml;ro m&uuml;sse so organisiert sein, dass die Vers&auml;umung von Fristen aufgrund menschlichen Versagens bei normalem Lauf der Dinge m&ouml;glichst ausgeschlossen sei. Es habe im B&uuml;ro der Prozessbevollm&auml;chtigten aber keine abschlie&szlig;ende Kontrolle gegeben, aufgrund derer sichergestellt gewesen sei, dass die vorgemerkten Fristen eines Tages tats&auml;chlich abgerufen und abgearbeitet w&uuml;rden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin die Verletzung materiellen Rechts. Zu Unrecht habe das FG eine Fristvers&auml;umung angenommen. Die Kl&auml;gerin habe gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;55 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) innerhalb eines Jahres Klage erheben k&ouml;nnen, da die der Einspruchsentscheidung beigef&uuml;gte Rechtsbehelfsbelehrung unrichtig gewesen sei. Die Rechtsbehelfsbelehrung habe keinen Hinweis dazu enthalten, dass eine Klageerhebung auch per E-Mail mittels qualifizierter elektronischer Signatur m&ouml;glich sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zudem habe das FG auch im Lichte der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zur Rechtsschutzgarantie des Art.&nbsp;19 Abs.&nbsp;4 des Grundgesetzes die Anforderungen an die B&uuml;roorganisation kleinerer Steuerberaterkanzleien im Zusammenhang mit der Gew&auml;hrung der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand &uuml;berspannt. Die im B&uuml;ro des Prozessbevollm&auml;chtigten nach dem D-Fristenkontrollsystem zweistufig aufgebaute Fristenkontrolle sei ausreichend, um sicherzustellen, dass es nach menschlichem Ermessen nicht zu einer Fristvers&auml;umung komme. Es sei aufgrund eines Verschuldens des O zu einem Kontrolldefizit der vorliegenden Klagefrist gekommen. Da O jahrelang zuverl&auml;ssig als B&uuml;roleiter gearbeitet habe, habe sich H auf ihn verlassen d&uuml;rfen und sei deshalb exkulpiert. Im &Uuml;brigen seien etwaige M&auml;ngel im Fristenkontrollsystem im konkreten Fall f&uuml;r das Fristvers&auml;umnis nicht urs&auml;chlich gewesen. Urs&auml;chlich sei allein der Umstand gewesen, dass H entgegen der Weisung kein roter Fristenkontrollzettel vorgelegt worden sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/>die Vorentscheidung aufzuheben und die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an das FG zur&uuml;ckzuverweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Klage sei nicht fristgerecht erhoben worden. Die der Einspruchsentscheidung beigef&uuml;gte Rechtsbehelfsbelehrung entspreche den gesetzlichen Anforderungen des &sect;&nbsp;55 Abs.&nbsp;1 FGO; sie sei daher nicht unrichtig i.S. des &sect;&nbsp;55 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Voraussetzungen f&uuml;r die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand seien nicht erf&uuml;llt. Das FG habe ein Verschulden der Prozessbevollm&auml;chtigten, welches sich die Kl&auml;gerin habe zurechnen lassen m&uuml;ssen, zutreffend bejaht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und war daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zutreffend hat das FG die Klage als unzul&auml;ssig abgewiesen, da die Kl&auml;gerin die Klage erst nach Ablauf der Klagefrist erhoben hat (dazu unter 1.) und der Kl&auml;gerin wegen der Vers&auml;umung der Klagefrist auch keine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu gew&auml;hren war (dazu unter 2.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Kl&auml;gerin hat die Klage erst nach Ablauf der Klagefrist erhoben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;47 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO betr&auml;gt die Frist f&uuml;r die Erhebung der Anfechtungsklage einen Monat; sie beginnt mit der Bekanntgabe der Entscheidung &uuml;ber den au&szlig;ergerichtlichen Rechtsbehelf (Einspruchsentscheidung). Die Klagefrist beginnt allerdings nur dann zu laufen, wenn die der Einspruchsentscheidung beigef&uuml;gte Rechtsbehelfsbelehrung den Anforderungen des &sect;&nbsp;55 Abs.&nbsp;1 FGO entsprechend erteilt worden ist. Ist die Rechtsbehelfsbelehrung unterblieben oder unrichtig erteilt worden, ist die Erhebung der Klage gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;55 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 FGO innerhalb eines Jahres seit Bekanntgabe der Einspruchsentscheidung zul&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Einspruchsentscheidung ist laut Absendevermerk des FA am Freitag, dem 27.&nbsp;Mai 2011, zur Post gegeben worden. Sie gilt daher der Kl&auml;gerin als am Montag, dem 30.&nbsp;Mai 2011, bekanntgegeben (&sect;&nbsp;122 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 der Abgabenordnung &#8211;AO&#8211;). Dies ist zwischen den Beteiligten unstreitig. Der Senat sieht insoweit von weiteren Ausf&uuml;hrungen ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die einmonatige Klagefrist begann mit dem Tage der Bekanntgabe der Einspruchsentscheidung (&sect;&nbsp;47 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO), da die Kl&auml;gerin &uuml;ber die Erhebung der Klage mit der der Einspruchsentscheidung beigef&uuml;gten Rechtsbehelfsbelehrung den Anforderungen des &sect;&nbsp;55 Abs.&nbsp;1 FGO entsprechend belehrt worden ist. Die Rechtsbehelfsbelehrung gibt den Wortlaut des &sect;&nbsp;64 Abs.&nbsp;1 FGO zutreffend wieder und ist deshalb nicht &quot;unrichtig&quot; i.S. des &sect;&nbsp;55 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Rechtsbehelfsbelehrung zur Einspruchsentscheidung ist nicht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;55 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 FGO unrichtig erteilt worden, weil sie keinen Hinweis auf die M&ouml;glichkeit der &Uuml;bermittlung der Klage mittels eines elektronischen Dokumentes gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;52a FGO enthielt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Bundesfinanzhof (BFH) hat in j&uuml;ngerer Zeit mit Urteilen vom 20.&nbsp;November 2013 X&nbsp;R&nbsp;2\/12 (BFHE 243, 158, BStBl II 2014, 236) und vom 18.&nbsp;M&auml;rz 2014 VIII&nbsp;R&nbsp;33\/12 (BFHE 246, 1, BStBl II 2014, 922) entschieden, dass eine Rechtsbehelfsbelehrung, die den Wortlaut des &sect;&nbsp;357 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO wiedergibt, nicht &quot;unrichtig&quot; i.S. des &sect;&nbsp;356 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 AO ist. Da &sect;&nbsp;357 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO f&uuml;r die in den jeweiligen Streitf&auml;llen ma&szlig;geblichen Verfahrenszeitr&auml;ume 2010 und 2011 nur bestimme, dass der Einspruch schriftlich einzureichen oder zur Niederschrift zu erkl&auml;ren sei, sei ein Verweis auf &sect;&nbsp;87a AO (elektronische Kommunikation) nicht geboten (BFH-Urteile in BFHE 243, 158, BStBl II 2014, 236, und in BFHE 246, 1, BStBl II 2014, 922).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Rechtsprechung hat der BFH auch auf die insoweit vergleichbare Regelung in &sect;&nbsp;55 Abs.&nbsp;2 FGO zur Rechtsbehelfsbelehrung in einer Einspruchsentscheidung &uuml;bertragen und ausgef&uuml;hrt, dass das Fehlen eines Verweises auf &sect;&nbsp;52a FGO (&Uuml;bermittlung elektronischer Dokumente) ebenfalls nicht dazu f&uuml;hre, dass die Rechtsbehelfsbelehrung unrichtig i.S. des &sect;&nbsp;55 Abs.&nbsp;2 FGO erteilt worden sei (BFH-Urteil vom 5.&nbsp;M&auml;rz 2014 VIII&nbsp;R&nbsp;51\/12, BFH\/NV 2014, 1010). Dem schlie&szlig;t sich der erkennende Senat an. Denn gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;64 Abs.&nbsp;1 FGO ist, insoweit inhaltsgleich mit der Regelung in &sect;&nbsp;357 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO in der bis zum 31.&nbsp;Juli 2013 geltenden Fassung (ge&auml;ndert ab 1.&nbsp;August 2013 durch das Gesetz zur F&ouml;rderung der elektronischen Verwaltung sowie zur &Auml;nderung weiterer Vorschriften vom 25.&nbsp;Juli 2013, BGBl I 2013, 2749), die Klage bei dem Gericht schriftlich oder zur Niederschrift zu erheben. Einen Verweis auf die M&ouml;glichkeit der &Uuml;bermittlung der Klageschrift mittels elektronischen Dokuments enth&auml;lt &sect;&nbsp;64 Abs.&nbsp;1 FGO nicht. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird im &Uuml;brigen auf die Entscheidungsgr&uuml;nde in den BFH-Urteilen in BFHE 243, 158, BStBl II 2014, 236 und in BFH\/NV 2014, 1010 Bezug genommen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Die einmonatige Klagefrist endete daher gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;54 Abs.&nbsp;2 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;222 der Zivilprozessordnung (ZPO), &sect;&nbsp;187 Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;188 Abs.&nbsp;2 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs mit Ablauf des 30.&nbsp;Juni 2011. Die Klage ist am 4.&nbsp;Juli 2011 und damit nach Ablauf der Monatsfrist beim FG erhoben worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Der Kl&auml;gerin war wegen der Vers&auml;umung der Klagefrist auch keine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu gew&auml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Wenn jemand ohne Verschulden verhindert war, eine gesetzliche Frist einzuhalten, so ist ihm auf Antrag Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu gew&auml;hren (&sect;&nbsp;56 Abs.&nbsp;1 FGO). Der Antrag ist bei Vers&auml;umung der Klagefrist binnen zwei Wochen nach Wegfall des Hindernisses zu stellen. Die Tatsachen zu seiner Begr&uuml;ndung sind glaubhaft zu machen und die vers&auml;umte Rechtshandlung ist innerhalb der Antragsfrist nachzuholen (&sect;&nbsp;56 Abs.&nbsp;2 FGO). Jedes Verschulden &#8211;also auch einfache Fahrl&auml;ssigkeit&#8211; schlie&szlig;t die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand aus (u.a. BFH-Beschluss vom 30.&nbsp;April 2013 IV&nbsp;R&nbsp;38\/11, BFH\/NV 2013, 1117, m.w.N.). Ein Verschulden des Prozessbevollm&auml;chtigten ist dem Kl&auml;ger nach &sect;&nbsp;155 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;85 Abs.&nbsp;2 ZPO zuzurechnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Angeh&ouml;rige der rechts- und steuerberatenden Berufe m&uuml;ssen f&uuml;r eine zuverl&auml;ssige Fristenkontrolle sorgen und, soweit sie die Fristenkontrolle dem B&uuml;ropersonal &uuml;berlassen, die Organisation des B&uuml;robetriebs so gestalten, dass Fristvers&auml;umnisse vermieden werden (u.a. BFH-Beschl&uuml;sse vom 27.&nbsp;Juli 2011 IV&nbsp;B&nbsp;131\/10, BFH\/NV 2011, 1909, und in BFH\/NV 2013, 1117, m.w.N.). Wird &#8211;wie im Streitfall&#8211; Wiedereinsetzung wegen eines entschuldbaren B&uuml;roversehens begehrt, muss substantiiert und schl&uuml;ssig vorgetragen werden, dass kein Organisationsfehler vorliegt, d.h. dass der Prozessbevollm&auml;chtigte alle Vorkehrungen getroffen hat, die nach vern&uuml;nftigem Ermessen die Nichtbeachtung von Fristen auszuschlie&szlig;en geeignet sind (u.a. BFH-Beschluss in BFH\/NV 2013, 1117). Zur &Uuml;berwachung der Fristen bedarf es der Einrichtung eines Fristenkontrollbuchs oder einer gleichwertigen Einrichtung. Zudem ist im Rahmen einer abendlichen Erledigungskontrolle sicherzustellen, dass die Fristsachen ordnungsgem&auml;&szlig; erledigt worden sind (Beschl&uuml;sse des Bundesgerichtshofs vom 12.&nbsp;Oktober 1998 II&nbsp;ZB&nbsp;11\/98, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung 1999, 670, und vom 6.&nbsp;November 2001 XI&nbsp;ZB&nbsp;11\/01, BGHR ZPO &sect; 233 Ausgangskontrolle&nbsp;17). Bei einer elektronischen Fristenkontrolle gelten keine geringeren Anforderungen (vgl. BFH-Beschluss in BFH\/NV 2013, 1117).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Danach hat die Prozessbevollm&auml;chtigte der Kl&auml;gerin die Frist zur Begr&uuml;ndung der Revision nicht ohne Verschulden vers&auml;umt. Sie hat, wie das FG zutreffend ausgef&uuml;hrt hat, nicht dargelegt, dass die Organisation des B&uuml;robetriebs dergestalt beschaffen war, Fristvers&auml;umnisse grunds&auml;tzlich auszuschlie&szlig;en. Es kann dahinstehen, ob das von der Prozessbevollm&auml;chtigten gef&uuml;hrte elektronische Fristenkontrollbuch &uuml;berhaupt geeignet war, die Einhaltung und &Uuml;berwachung der Fristen sicherzustellen. Jedenfalls fehlte es, worauf das FG zutreffend abgestellt hat, an der Durchf&uuml;hrung einer erforderlichen abendlichen Kontrolle der in dem elektronischen Fristenkontrollbuch erfassten Fristen. Dass die B&uuml;roorganisation ersichtlich nicht ausreichend beschaffen war, wird nicht zuletzt durch das Vorbringen der Prozessbevollm&auml;chtigten belegt, dass die Fristvers&auml;umnis nicht von ihr entdeckt, sie vielmehr erst aufgrund der telefonischen Nachfrage der Kl&auml;gerin auf die Vers&auml;umung der Klagefrist aufmerksam geworden sei. Das Verschulden des Prozessbevollm&auml;chtigten ist der Kl&auml;gerin zuzurechnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Der Senat entscheidet mit Einverst&auml;ndnis der Beteiligten durch Urteil ohne m&uuml;ndliche Verhandlung (&sect;&sect;&nbsp;121 Satz&nbsp;1, 90 Abs.&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 18.6.2015, IV R 18\/13 Umfang der Rechtsbehelfsbelehrung &#8211; Wiedereinsetzung: Fristenkontrolle Tenor Die Revision der Kl&auml;gerin gegen das Urteil des Finanzgerichts Hamburg vom 13. Januar 2012&nbsp;&nbsp;2 K 128\/11 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen. Die Kosten des Revisionsverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen. Tatbestand 1&nbsp; I. Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) wurde in den Streitjahren &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-18-13-umfang-der-rechtsbehelfsbelehrung-wiedereinsetzung-fristenkontrolle\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IV&nbsp;R&nbsp;18\/13 &#8211; Umfang der Rechtsbehelfsbelehrung &#8211; Wiedereinsetzung: Fristenkontrolle<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-64945","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64945","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=64945"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64945\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=64945"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=64945"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=64945"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}