{"id":64947,"date":"2015-09-03T17:32:06","date_gmt":"2015-09-03T15:32:06","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=64947"},"modified":"2015-09-03T17:32:06","modified_gmt":"2015-09-03T15:32:06","slug":"ii-r-21-13-auf-zahlung-von-geld-gerichtetes-untervermaechtnis-auch-bei-vermaechtnisweisem-erwerb-einer-nach-par-13a-erbstg-beguenstigten-beteiligung-an-einer-personengesellschaft-in-voller-hoehe-abzie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-21-13-auf-zahlung-von-geld-gerichtetes-untervermaechtnis-auch-bei-vermaechtnisweisem-erwerb-einer-nach-par-13a-erbstg-beguenstigten-beteiligung-an-einer-personengesellschaft-in-voller-hoehe-abzie\/","title":{"rendered":"II&nbsp;R&nbsp;21\/13 &#8211; Auf Zahlung von Geld gerichtetes Unterverm&auml;chtnis auch bei verm&auml;chtnisweisem Erwerb einer nach &sect; 13a ErbStG beg&uuml;nstigten Beteiligung an einer Personengesellschaft in voller H&ouml;he abziehbar &#8211; Wirtschaftlicher Zusammenhang zwischen Nachlassverbindlichkeiten und zum Nachlass geh&ouml;rendem Verm&ouml;gen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 22.7.2015, II R 21\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Auf Zahlung von Geld gerichtetes Unterverm&auml;chtnis auch bei verm&auml;chtnisweisem Erwerb einer nach &sect; 13a ErbStG beg&uuml;nstigten Beteiligung an einer Personengesellschaft in voller H&ouml;he abziehbar &#8211; Wirtschaftlicher Zusammenhang zwischen Nachlassverbindlichkeiten und zum Nachlass geh&ouml;rendem Verm&ouml;gen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Der Wert eines auf die Zahlung von Geld gerichteten Unterverm&auml;chtnisses ist auch dann in voller H&ouml;he als Nachlassverbindlichkeit abziehbar, wenn der verm&auml;chtnisweise Erwerb einer Beteiligung an einer Personengesellschaft nach &sect; 13a ErbStG beg&uuml;nstigt ist.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Kl&auml;gerin wird das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nster vom 11. April 2013&nbsp;&nbsp;3 K 604\/11 Erb aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Erbschaftsteuer wird unter Ab&auml;nderung des Erbschaftsteuerbescheids des Beklagten vom 18. M&auml;rz 2013 auf 26.611 EUR festgesetzt.<\/p>\n<\/p>\n<p>Im &Uuml;brigen wird die Klage abgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) erhielt aufgrund eines Verm&auml;chtnisses ihres im Juli 2007 verstorbenen Vaters (V) 9\/16 seines Anteils am Gesellschaftsverm&ouml;gen einer GmbH &#038; Co.&nbsp;KG (KG). Den restlichen Anteil erhielt ebenfalls verm&auml;chtnisweise ihr Bruder (B). Mit den Verm&auml;chtnissen war die Ehefrau des V (E) als Alleinerbin beschwert. Die Kl&auml;gerin und B waren ihrerseits mit dem Unterverm&auml;chtnis beschwert, an E eine in entsprechender Anwendung des &sect;&nbsp;323 der Zivilprozessordnung ver&auml;nderliche lebenslange Versorgungsrente von anfangs monatlich 5.000&nbsp;EUR zu zahlen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) besteuerte den Erwerb der Kl&auml;gerin auf deren Antrag gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;3 des Erbschaftsteuerreformgesetzes (ErbStRG) vom 24.&nbsp;Dezember 2008 (BGBl I 2008, 3018) nach den Vorschriften des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes in der Fassung des Art.&nbsp;1 ErbStRG (ErbStG), soweit diese neuen Vorschriften nach Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 ErbStRG anwendbar sind. Das FA ber&uuml;cksichtigte dementsprechend in dem unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung stehenden Erbschaftsteuerbescheid vom 6.&nbsp;August 2010 die Steuerverg&uuml;nstigungen nach &sect;&sect;&nbsp;13a und 13b ErbStG. Die von der Kl&auml;gerin an E zu zahlende Versorgungsrente bewertete es mit 320.190&nbsp;EUR (Jahreswert 30.000&nbsp;EUR, Vervielf&auml;ltiger: 10,673) und beschr&auml;nkte deren Abzug gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;4 ErbStG. Der Einspruch blieb erfolglos.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit dem w&auml;hrend des Klageverfahrens erlassenen Bescheid vom 18.&nbsp;M&auml;rz 2013 erh&ouml;hte das FA die Erbschaftsteuer unter Ber&uuml;cksichtigung von Vorerwerben (&sect;&nbsp;14 ErbStG) auf 66.811&nbsp;EUR und erkl&auml;rte die Steuerfestsetzung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;165 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 der Abgabenordnung f&uuml;r vorl&auml;ufig hinsichtlich der Frage der Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit des ErbStG. F&uuml;r den Anteilserwerb im Wert von 2.714.640&nbsp;EUR gew&auml;hrte es die Steuerverg&uuml;nstigungen nach &sect;&sect;&nbsp;13a und 13b ErbStG in H&ouml;he von 2.272.364&nbsp;EUR. Die Rentenschuld lie&szlig; es nur mit einem Teilbetrag von 52.167&nbsp;EUR zum Abzug als Nachlassverbindlichkeit zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies die auf den ungek&uuml;rzten Abzug der Rentenschuld gerichtete Klage mit der Begr&uuml;ndung ab, diese stehe in wirtschaftlichem Zusammenhang mit dem nach &sect;&nbsp;13a ErbStG beg&uuml;nstigten Verm&ouml;genserwerb der Kl&auml;gerin und sei daher gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;4 ErbStG nur anteilig als Nachlassverbindlichkeit abzuziehen. Das Urteil des FG ist in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2013, 1246 ver&ouml;ffentlicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin die Verletzung von &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;4 ErbStG. Die Rentenverpflichtung m&uuml;sse ungek&uuml;rzt in H&ouml;he von 320.190&nbsp;EUR als Nachlassverbindlichkeit ber&uuml;cksichtigt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt, die Vorentscheidung aufzuheben und den Bescheid vom 18.&nbsp;M&auml;rz 2013 dahingehend zu &auml;ndern, dass die Erbschaftsteuer auf 24.936&nbsp;EUR herabgesetzt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Bundesministerium der Finanzen, das dem Verfahren aufgrund einer Aufforderung durch den Bundesfinanzhof &#8211;BFH&#8211; (Beschluss vom 18.&nbsp;Februar 2015 II&nbsp;R&nbsp;21\/13, BFH\/NV 2015, 842) gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;122 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) beigetreten ist, teilt die Ansicht des FA.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und zur Herabsetzung der Erbschaftsteuer auf 26.611&nbsp;EUR (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz 1 Nr.&nbsp;1 FGO). Das FG hat zu Unrecht angenommen, dass der Wert der Rentenverpflichtung nur zum Teil als Nachlassverbindlichkeit abgezogen werden k&ouml;nne.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Satz 2 i.V.m. Abs.&nbsp;5 Nr.&nbsp;2 ErbStG kann der Erwerber vom Wert des gesamten Verm&ouml;gensanfalls die Verbindlichkeiten aus Verm&auml;chtnissen abziehen. Hierzu z&auml;hlen auch Unterverm&auml;chtnisse i.S. des &sect;&nbsp;2186 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs, mit denen ein Verm&auml;chtnisnehmer beschwert ist. Ist das Unterverm&auml;chtnis auf die Zahlung von Geld gerichtet, ist die sich aus dem Unterverm&auml;chtnis ergebende Schuld auch dann in voller H&ouml;he vom Wert des Verm&auml;chtnisses abzuziehen, wenn das Verm&auml;chtnis auf den nach &sect;&nbsp;13a ErbStG beg&uuml;nstigten Erwerb einer Beteiligung an einer Personengesellschaft gerichtet ist. &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 ErbStG begr&uuml;ndet keine Einschr&auml;nkung dieses Abzugs.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Schulden und Lasten, die mit nach &sect;&nbsp;13a ErbStG befreitem Verm&ouml;gen in wirtschaftlichem Zusammenhang stehen, sind gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 Satz 4 ErbStG nur mit dem Betrag abzugsf&auml;hig, der dem Verh&auml;ltnis des nach Anwendung des &sect;&nbsp;13a ErbStG anzusetzenden Werts dieses Verm&ouml;gens zu dem Wert vor Anwendung des &sect;&nbsp;13a ErbStG entspricht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Mit dem auch in den S&auml;tzen 1 bis 3 und 5 des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 ErbStG verwendeten Merkmal des wirtschaftlichen Zusammenhangs ist dasselbe gemeint wie in &sect;&nbsp;103 Abs.&nbsp;1 des Bewertungsgesetzes &#8211;BewG&#8211; (BFH-Urteil vom 6.&nbsp;Juli 2005 II&nbsp;R&nbsp;34\/03, BFHE 210, 463, BStBl II 2005, 797). Ein wirtschaftlicher Zusammenhang von Schulden mit der Gesamtheit oder einzelnen Teilen des Betriebsverm&ouml;gens i.S. des &sect;&nbsp;103 Abs.&nbsp;1 BewG wird angenommen, wenn die Entstehung der Schuld urs&auml;chlich und unmittelbar auf Vorg&auml;ngen beruht, die das Betriebsverm&ouml;gen betreffen (BFH-Urteile vom 19.&nbsp;Februar 1982 III&nbsp;R&nbsp;108\/80, BFHE 135, 338, BStBl&nbsp;II 1982, 449, und in BFHE 210, 463, BStBl II 2005, 797). Dieser Zusammenhang ist insbesondere dann zu bejahen, wenn die Schuld zum Erwerb, zur Sicherung oder zur Erhaltung des jeweiligen Verm&ouml;gens eingegangen worden ist. Dagegen reicht es nicht aus, wenn lediglich ein rechtlicher Zusammenhang zwischen der Schuld und dem beg&uuml;nstigten Verm&ouml;gen besteht (BFH-Urteil in BFHE 210, 463, BStBl II 2005, 797).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Schulden und Lasten k&ouml;nnen danach nur mit bestimmten zum Nachlass geh&ouml;renden Verm&ouml;gensgegenst&auml;nden oder Verm&ouml;gen in wirtschaftlichem Zusammenhang stehen. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn der Erbe ein Darlehen zu tilgen hat, das der Erblasser zum Kauf eines zum Nachlass geh&ouml;renden Verm&ouml;gensgegenstands (z.B. Grundst&uuml;ck oder Anteil an einer Kapitalgesellschaft) aufgenommen hatte. Fehlt es an einem solchen konkreten Zusammenhang einer Nachlassverbindlichkeit mit bestimmten zum Nachlass geh&ouml;renden Verm&ouml;gensgegenst&auml;nden oder Verm&ouml;gen, so wird ein wirtschaftlicher Zusammenhang mit allen zum Nachlass geh&ouml;renden Verm&ouml;gensgegenst&auml;nden und Verm&ouml;gen nicht allein dadurch begr&uuml;ndet, dass der Erbe zur Erf&uuml;llung der Verbindlichkeit verpflichtet ist. Diese Verpflichtung des Erben begr&uuml;ndet keinen wirtschaftlichen, sondern allenfalls einen rechtlichen Zusammenhang.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>H&auml;tte der Gesetzgeber anordnen wollen, dass s&auml;mtliche Nachlassverbindlichkeiten, die nicht in einem konkreten wirtschaftlichen Zusammenhang mit bestimmten zum Nachlass geh&ouml;renden aktiven Verm&ouml;gensgegenst&auml;nden oder Verm&ouml;gen stehen, nur mit dem Anteil abzugsf&auml;hig sind, der dem Verh&auml;ltnis der Verkehrswerte oder Steuerwerte der steuerpflichtigen Verm&ouml;gensgegenst&auml;nde zum entsprechenden Wert des steuerfreien Verm&ouml;gens entspricht, h&auml;tte er dies anordnen k&ouml;nnen und m&uuml;ssen. F&uuml;r eine derartige Aufteilung durch die Finanzverwaltung und die Rechtsprechung findet sich in &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 ErbStG keine Rechtsgrundlage. Der Wortlaut des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;4 ErbStG betrifft nur den Fall, dass nach Anwendung des &sect;&nbsp;13a ErbStG ein anzusetzender Wert des nach &sect;&nbsp;13a ErbStG beg&uuml;nstigten Verm&ouml;gens verbleibt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Davon geht im Grundsatz auch die Finanzverwaltung aus. Nach R&nbsp;31 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 der Erbschaftsteuer-Richtlinien (ErbStR) 2003 (BStBl I 2003, Sondernummer 1, 2) und R&nbsp;E&nbsp;10.10 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 ErbStR 2011 (BStBl I 2011, Sondernummer&nbsp;1, 2) besteht &quot;bei anderen allgemeinen Nachlassverbindlichkeiten&quot; kein wirtschaftlicher Zusammenhang mit den einzelnen erworbenen Verm&ouml;gensgegenst&auml;nden. Diese allgemeinen Nachlassverbindlichkeiten sind daher auch dann in voller H&ouml;he abziehbar, wenn zum Erwerb von Todes wegen ganz oder teilweise steuerbefreite Verm&ouml;gensgegenst&auml;nde oder Verm&ouml;gen i.S. des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1, 3, 4 oder 5 ErbStG geh&ouml;ren. Zu den allgemeinen Nachlassverbindlichkeiten rechnet die Finanzverwaltung beispielsweise Steuerschulden, ein Konsumentendarlehen (H&nbsp;E&nbsp;10.10 &quot;Pflichtteilsk&uuml;rzung&quot; der Hinweise zu den ErbStR 2011, BStBl I 2011, Sondernummer 1, 117) und die Erbfallkosten (&sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;5 Nr.&nbsp;3 ErbStG), ferner bisher auch die Pflicht des Erben zur Zahlung des Zugewinnausgleichs an den &uuml;berlebenden Ehegatten des Erblassers (anders nunmehr der im Einvernehmen mit den obersten Finanzbeh&ouml;rden der anderen L&auml;nder ergangene Erlass des Ministeriums f&uuml;r Finanzen und Wirtschaft Baden-W&uuml;rttemberg vom 14.&nbsp;Januar 2015&nbsp;&nbsp;3-S381.0\/46, ErbSt-Kartei BW &sect;&nbsp;10 ErbStG Karte 31).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Eine auf die Zahlung von Geld gerichtete Verm&auml;chtnisschuld eines Erben ist ebenfalls eine allgemeine Nachlassverbindlichkeit, bei der kein wirtschaftlicher Zusammenhang mit den einzelnen erworbenen Verm&ouml;gensgegenst&auml;nden besteht und die deshalb unabh&auml;ngig von der Zusammensetzung des Nachlasses in voller H&ouml;he abziehbar ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>f) Gleiches muss auch dann gelten, wenn ein Verm&auml;chtnisnehmer seinerseits mit einem Geldverm&auml;chtnis beschwert ist. Auch der Wert dieses Geldverm&auml;chtnisses ist unabh&auml;ngig davon, ob der Erwerb aufgrund des Verm&auml;chtnisses ganz oder teilweise steuerbefreit ist, in vollem Umfang abziehbar. Einen sachlichen Grund, der die unterschiedliche Behandlung von Erben und Verm&auml;chtnisnehmern in diesem Zusammenhang unter Ber&uuml;cksichtigung der Anforderungen des allgemeinen Gleichheitssatzes (Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes) rechtfertigen k&ouml;nnte, gibt es nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>g) Da das FG von einer anderen Ansicht ausgegangen ist, war die Vorentscheidung aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">2. Die Sache ist spruchreif. Der Wert der von der Kl&auml;gerin an E zu zahlenden Versorgungsrente von 320.190&nbsp;EUR ist in voller H&ouml;he als Nachlassverbindlichkeit abziehbar. Die gegen die Kl&auml;gerin festzusetzende Erbschaftsteuer berechnet sich abweichend vom Bescheid vom 18.&nbsp;M&auml;rz 2013 wie folgt:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Erwerb durch Verm&auml;chtnis<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">2.714.60&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">abz&uuml;glich Rentenschuld<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">320.190&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Wert des Erwerbs<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">2.394.450&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">abz&uuml;glich Steuerbefreiungen nach &sect;&nbsp;13a ErbStG<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">2.272.364&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Erwerb von Todes wegen<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">122.086&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Vorerwerbe<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">412.481&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">abz&uuml;glich Freibetrag gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 ErbStG<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">205.000&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">steuerpflichtiger Erwerb (abgerundet)<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">329.500&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Steuer bei Steuersatz von 15&nbsp;%<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">49.425&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">abz&uuml;glich Steuer f&uuml;r Vorerwerbe<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">22.814&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">festzusetzende Steuer<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">26.611&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r die von der Kl&auml;gerin beantragte weitere Herabsetzung der Steuer gibt es keine Grundlage.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;136 Abs.&nbsp;1 Satz 3 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 22.7.2015, II R 21\/13 Auf Zahlung von Geld gerichtetes Unterverm&auml;chtnis auch bei verm&auml;chtnisweisem Erwerb einer nach &sect; 13a ErbStG beg&uuml;nstigten Beteiligung an einer Personengesellschaft in voller H&ouml;he abziehbar &#8211; Wirtschaftlicher Zusammenhang zwischen Nachlassverbindlichkeiten und zum Nachlass geh&ouml;rendem Verm&ouml;gen Leits&auml;tze Der Wert eines auf die Zahlung von Geld gerichteten Unterverm&auml;chtnisses ist auch dann &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-21-13-auf-zahlung-von-geld-gerichtetes-untervermaechtnis-auch-bei-vermaechtnisweisem-erwerb-einer-nach-par-13a-erbstg-beguenstigten-beteiligung-an-einer-personengesellschaft-in-voller-hoehe-abzie\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">II&nbsp;R&nbsp;21\/13 &#8211; Auf Zahlung von Geld gerichtetes Unterverm&auml;chtnis auch bei verm&auml;chtnisweisem Erwerb einer nach &sect; 13a ErbStG beg&uuml;nstigten Beteiligung an einer Personengesellschaft in voller H&ouml;he abziehbar &#8211; Wirtschaftlicher Zusammenhang zwischen Nachlassverbindlichkeiten und zum Nachlass geh&ouml;rendem Verm&ouml;gen<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-64947","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64947","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=64947"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64947\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=64947"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=64947"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=64947"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}