{"id":64948,"date":"2015-09-03T17:32:08","date_gmt":"2015-09-03T15:32:08","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=64948"},"modified":"2015-09-03T17:32:08","modified_gmt":"2015-09-03T15:32:08","slug":"ii-r-12-14-verbindlichkeiten-aus-pflichtteil-und-zugewinnausgleich-des-ueberlebenden-ehegatten-auch-bei-nach-par-13a-erbstg-af-beguenstigtem-erwerb-eines-anteils-an-einer-kapitalgesellschaft-voll-abzi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-12-14-verbindlichkeiten-aus-pflichtteil-und-zugewinnausgleich-des-ueberlebenden-ehegatten-auch-bei-nach-par-13a-erbstg-af-beguenstigtem-erwerb-eines-anteils-an-einer-kapitalgesellschaft-voll-abzi\/","title":{"rendered":"II&nbsp;R&nbsp;12\/14 &#8211; Verbindlichkeiten aus Pflichtteil und Zugewinnausgleich des &uuml;berlebenden Ehegatten auch bei nach &sect; 13a ErbStG a.F. beg&uuml;nstigtem Erwerb eines Anteils an einer Kapitalgesellschaft voll abziehbar &#8211; Kein wirtschaftlicher Zusammenhang zwischen Pflichtteilslast und dem zum Nachlass geh&ouml;renden Verm&ouml;gen &#8211; Umfang des r&uuml;ckwirkenden Wegfalls von Steuerverg&uuml;nstigungen nach &sect; 13a Abs. 2 ErbStG"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 22.7.2015, II R 12\/14<\/p>\n<p class=\"titel\">Verbindlichkeiten aus Pflichtteil und Zugewinnausgleich des &uuml;berlebenden Ehegatten auch bei nach &sect; 13a ErbStG a.F. beg&uuml;nstigtem Erwerb eines Anteils an einer Kapitalgesellschaft voll abziehbar &#8211; Kein wirtschaftlicher Zusammenhang zwischen Pflichtteilslast und dem zum Nachlass geh&ouml;renden Verm&ouml;gen &#8211; Umfang des r&uuml;ckwirkenden Wegfalls von Steuerverg&uuml;nstigungen nach &sect; 13a Abs. 2 ErbStG<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Die Verpflichtungen zur Zahlung des geltend gemachten Pflichtteils und des Zugewinnausgleichs an den &uuml;berlebenden Ehegatten des Erblassers sind auch dann in voller H&ouml;he als Nachlassverbindlichkeiten abziehbar, wenn zum Nachlass ein Anteil an einer Kapitalgesellschaft geh&ouml;rt, dessen Erwerb nach &sect; 13a ErbStG beg&uuml;nstigt ist.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Kl&auml;gerin wird das Urteil des Hessischen Finanzgerichts vom 19. November 2013&nbsp;&nbsp;1 K 3364\/10 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Erbschaftsteuer wird unter Ab&auml;nderung des Erbschaftsteuerbescheids des Beklagten vom 17. Mai 2011 auf 922.930,42 EUR festgesetzt.<\/p>\n<\/p>\n<p>Im &Uuml;brigen wird die Klage abgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens haben die Kl&auml;gerin zu 94 % und der Beklagte zu 6 % zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) ist neben ihrem Bruder (B) zur H&auml;lfte Miterbin ihres im November 2001 verstorbenen Vaters (V), nachdem die Ehefrau (E) des V die Erbschaft ausgeschlagen hatte. Zum Nachlass geh&ouml;rten u.a. Beteiligungen des V von jeweils 76&nbsp;% an einer GmbH mit einem Stammkapital von 50.000&nbsp;DM und an einer KG. An der GmbH waren vor dem Erbfall auch die Kl&auml;gerin und B beteiligt gewesen, an der KG aber nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Erf&uuml;llung des Anspruchs der E auf Zugewinnausgleich &uuml;bertrugen die Kl&auml;gerin und B durch notariell beurkundete Vereinbarung vom 17.&nbsp;Mai 2002 Anteile an der GmbH im Nominalwert von 20.000&nbsp;DM sowie 40&nbsp;% der Anteile am Verm&ouml;gen der KG auf E. Sie teilten dazu den GmbH-Anteil des V in zwei Stammeinlagen von 20.000&nbsp;DM und 18.000&nbsp;DM und traten die Stammeinlage von 20.000&nbsp;DM an E ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) setzte die Erbschaftsteuer gegen die Kl&auml;gerin zun&auml;chst mit Bescheid vom 5.&nbsp;M&auml;rz 2004 unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung fest. Dabei nahm das FA an, dass die &Uuml;bertragung der Gesellschaftsanteile an der GmbH und der KG auf E zur Erf&uuml;llung des Zugewinnausgleichsanspruchs zum anteiligen Wegfall der Steuerverg&uuml;nstigung nach &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;2 des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes in der im Streitjahr geltenden Fassung (ErbStG) gef&uuml;hrt habe. Den auf die Kl&auml;gerin entfallenden Anteil am Zugewinnausgleichsanspruch der E ber&uuml;cksichtigte das FA in voller H&ouml;he als Nachlassverbindlichkeit. Den von E geltend gemachten Pflichtteilsanspruch zog das FA im Hinblick auf die Steuerverg&uuml;nstigung nach &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;2 ErbStG, die f&uuml;r den Erwerb des der Kl&auml;gerin verbliebenen Anteils an der GmbH gew&auml;hrt wurde, nur zum Teil als Nachlassverbindlichkeit ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Einspruchsentscheidung vom 17.&nbsp;November 2010 erh&ouml;hte das FA die Erbschaftsteuer auf 1.867.225&nbsp;DM (954.696,98&nbsp;EUR). F&uuml;r die von der Kl&auml;gerin erworbenen Anteile an der GmbH und der KG im Wert von 21.361.320&nbsp;DM bzw. 826.385&nbsp;DM gew&auml;hrte es neben dem in &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 ErbStG vorgesehenen Freibetragsanteil von 250.000&nbsp;DM einen Abschlag nach &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;2 ErbStG in H&ouml;he von 4.103.986&nbsp;DM. Den auf die Kl&auml;gerin entfallenden Anteil am Pflichtteilsanspruch der E lie&szlig; es nur mit einem Teilbetrag von 1.744.535&nbsp;DM zum Abzug als Nachlassverbindlichkeit zu. Den Anteil an der Pflichtteilslast, der nach seiner Ansicht auf den nach &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;2 ErbStG beg&uuml;nstigten Erwerb der Beteiligung an der GmbH entf&auml;llt und sich auf 288.983&nbsp;DM bel&auml;uft, ber&uuml;cksichtigte es nicht als abziehbare Nachlassverbindlichkeit. Die Beg&uuml;nstigung des Erwerbs der Beteiligung an der KG nach &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 und Abs.&nbsp;2 ErbStG f&uuml;hrte nicht zu einer weiteren K&uuml;rzung der abziehbaren Pflichtteilslast.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit dem w&auml;hrend des Klageverfahrens ergangenen &Auml;nderungsbescheid vom 17.&nbsp;Mai 2011 setzte das FA die Erbschaftsteuer wegen einer Neuberechnung der Erbfallkosten ausgehend von einem nicht abgerundeten steuerpflichtigen Erwerb von 9.789.568&nbsp;DM auf 1.860.005&nbsp;DM (951.005,46&nbsp;EUR) herab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies die Klage mit der Begr&uuml;ndung ab, das FA habe die &Uuml;bertragung der Gesellschaftsanteile an der GmbH und der KG auf E zum Ausgleich ihres Zugewinnausgleichsanspruchs zu Recht als Ver&auml;u&szlig;erung i.S. des &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;5 ErbStG angesehen und ebenfalls zutreffend die Pflichtteilsschuld nur teilweise als Nachlassverbindlichkeit abgezogen. Das Urteil des FG ist in Zeitschrift f&uuml;r Erbrecht und Verm&ouml;gensnachfolge 2014, 566 ver&ouml;ffentlicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin die Verletzung von &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;5 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 und Nr.&nbsp;4 und &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 ErbStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt, die Vorentscheidung aufzuheben und den Erbschaftsteuerbescheid vom 17.&nbsp;Mai 2011 dahingehend zu &auml;ndern, dass bei der Berechnung der Erbschaftsteuer die Steuerverg&uuml;nstigungen nach &sect;&nbsp;13a ErbStG f&uuml;r den vollen Wert der erworbenen Anteile an der GmbH (21.361.320&nbsp;DM) und an der KG (826.385&nbsp;DM) gew&auml;hrt werden und die Pflichtteilslast in voller H&ouml;he von 2.033.518&nbsp;DM als Nachlassverbindlichkeit abgezogen wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Bundesministerium der Finanzen, das dem Verfahren aufgrund einer Aufforderung durch den Bundesfinanzhof &#8211;BFH&#8211; (Beschluss vom 18.&nbsp;Februar 2015 II&nbsp;R&nbsp;12\/14, BFHE 248, 222, BStBl II 2015, 501) gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;122 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) beigetreten ist, teilt die Ansicht des FA.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und zur Herabsetzung der Erbschaftsteuer auf 922.930,42&nbsp;EUR (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 FGO). Das FG hat zwar zutreffend angenommen, dass die teilweise &Uuml;bertragung der Anteile an der GmbH und der KG auf E zum anteiligen r&uuml;ckwirkenden Wegfall der Steuerverg&uuml;nstigung nach &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;2 ErbStG gef&uuml;hrt hat. Entgegen der Ansicht des FG ist aber die Pflichtteilsschuld in voller H&ouml;he als Nachlassverbindlichkeit abzuziehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die teilweise &Uuml;bertragung der Gesellschaftsanteile an der GmbH und der KG auf E zur Erf&uuml;llung ihres Zugewinnausgleichsanspruchs f&uuml;hrte gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;5 Nr.&nbsp;1 und Nr.&nbsp;4 ErbStG zum anteiligen r&uuml;ckwirkenden Wegfall des verminderten Wertansatzes (&sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;2 ErbStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Freibetrag oder Freibetragsanteil des &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 ErbStG und der verminderte Wertansatz nach dessen Abs.&nbsp;2 werden u.a. gew&auml;hrt, wenn inl&auml;ndisches Betriebsverm&ouml;gen i.S. des &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;4 Nr.&nbsp;1 ErbStG oder Anteile an Kapitalgesellschaften i.S. des &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;4 Nr.&nbsp;3 ErbStG beim Erwerb von Todes wegen auf den Erwerber &uuml;bergehen. Zum beg&uuml;nstigten inl&auml;ndischen Betriebsverm&ouml;gen (&sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;5 ErbStG) geh&ouml;ren gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;4 Nr.&nbsp;1 ErbStG auch Anteile an einer Gesellschaft i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 und Abs.&nbsp;3 des Einkommensteuergesetzes (EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;5 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 ErbStG fallen der Freibetrag oder Freibetragsanteil und der verminderte Wertansatz mit Wirkung f&uuml;r die Vergangenheit u.a. weg, soweit der Erwerber innerhalb von f&uuml;nf Jahren nach dem Erwerb einen Anteil an einer Gesellschaft i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 und Abs.&nbsp;3 EStG ver&auml;u&szlig;ert. Unter Ver&auml;u&szlig;erung ist jede entgeltliche &Uuml;bertragung des beg&uuml;nstigt erworbenen Mitunternehmeranteils zu verstehen. Die Steuerverg&uuml;nstigungen fallen unabh&auml;ngig davon weg, aus welchen Gr&uuml;nden der Mitunternehmeranteil ver&auml;u&szlig;ert wird und ob die Ver&auml;u&szlig;erung freiwillig oder unfreiwillig erfolgt, und somit auch dann, wenn der Erwerber den Mitunternehmeranteil zur Erf&uuml;llung von Pflichtteilsanspr&uuml;chen oder sonstigen Nachlassverbindlichkeiten auf den Gl&auml;ubiger &uuml;bertr&auml;gt (BFH-Urteil vom 26.&nbsp;Februar 2014 II&nbsp;R&nbsp;36\/12, BFHE 244, 449, BStBl II 2014, 581). Zu den Nachlassverbindlichkeiten in diesem Sinne z&auml;hlt auch ein Zugewinnausgleichsanspruch des &uuml;berlebenden Ehegatten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wird nur ein Teil des erworbenen Mitunternehmeranteils ver&auml;u&szlig;ert, fallen die Steuerverg&uuml;nstigungen nur zu einem entsprechenden Teil weg. Der Freibetrag oder Freibetragsanteil des &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 ErbStG entf&auml;llt nur, soweit der Wert des nach der Ver&auml;u&szlig;erung verbleibenden beg&uuml;nstigt erworbenen Verm&ouml;gens niedriger als der Freibetrag oder Freibetragsanteil ist (zutreffend R&nbsp;67 Abs.&nbsp;1 S&auml;tze&nbsp;5 und 6&nbsp;der Erbschaftsteuer-Richtlinien &#8211;ErbStR&#8211; vom 21.&nbsp;Dezember 1998, BStBl I 1998, Sondernummer&nbsp;2, 2, und R&nbsp;67 Abs.&nbsp;1 S&auml;tze&nbsp;5 und 6&nbsp;ErbStR 2003, BStBl I 2003, Sondernummer&nbsp;1, 2).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Ver&auml;u&szlig;ert der Erwerber einen nach &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 und Abs.&nbsp;2 i.V.m. Abs.&nbsp;4 Nr.&nbsp;3 ErbStG beg&uuml;nstigt erworbenen Anteil an einer Kapitalgesellschaft innerhalb von f&uuml;nf Jahren nach dem Erwerb ganz oder teilweise, f&uuml;hrt dies ebenfalls unabh&auml;ngig vom Grund der Ver&auml;u&szlig;erung und deren Freiwilligkeit oder Unfreiwilligkeit gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;5 Nr.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 ErbStG zum vollst&auml;ndigen oder teilweisen r&uuml;ckwirkenden Wegfall der Steuerverg&uuml;nstigungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ist der Erwerber bereits vor dem nach &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 und Abs.&nbsp;2 ErbStG beg&uuml;nstigten Erwerb eines Anteils an einer GmbH an dieser als Gesellschafter beteiligt gewesen, so behalten sein urspr&uuml;nglicher Anteil und der hinzuerworbene Anteil gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschr&auml;nkter Haftung (GmbHG) ihre Selbst&auml;ndigkeit. Ver&auml;u&szlig;ert der Erwerber seinen urspr&uuml;nglichen Anteil, wirkt sich dies auf die Steuerverg&uuml;nstigungen nach &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 und Abs.&nbsp;2 i.V.m. Abs.&nbsp;4 Nr.&nbsp;3 ErbStG f&uuml;r den hinzuerworbenen Anteil nicht aus. Ver&auml;u&szlig;ert er hingegen den beg&uuml;nstigt erworbenen Anteil innerhalb von f&uuml;nf Jahren nach dem Erwerb, f&uuml;hrt dies gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;5 Nr.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 ErbStG zum r&uuml;ckwirkenden Wegfall der Steuerverg&uuml;nstigungen. H&auml;lt ein Gesellschafter einer GmbH mehrere Anteile und ver&auml;u&szlig;ert er diese teilweise, so muss in dem notariell beurkundeten Vertrag &uuml;ber die Abtretung oder die Verpflichtung zur Abtretung (&sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;3 und 4 GmbHG) hinreichend bestimmt angegeben werden, auf welchen Gesch&auml;ftsanteil sich diese Vereinbarung bezieht (Urteil des Oberlandesgerichts Brandenburg vom 11.&nbsp;Februar 1998&nbsp;&nbsp;3&nbsp;U&nbsp;55\/97, OLGR Brandenburg 1998, 250). Wird in einem derartigen notariell beurkundeten Vertrag ausdr&uuml;cklich die Ver&auml;u&szlig;erung und Abtretung des von Todes wegen erworbenen Anteils an der GmbH vereinbart, gibt es keine Grundlage f&uuml;r die Anwendung der Regelung in R&nbsp;66 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 ErbStR 1998 und 2003, nach der dann, wenn der Erwerber beg&uuml;nstigter Anteile an einer Kapitalgesellschaft bereits vor dem Erwerb an dieser Gesellschaft beteiligt war, bei einer teilweisen Ver&auml;u&szlig;erung seiner Anteile an der Kapitalgesellschaft davon auszugehen ist, dass er zun&auml;chst die ihm bereits fr&uuml;her geh&ouml;renden Anteile ver&auml;u&szlig;ert (Crezelius, Der Betrieb 1997, 1588). Dies ber&uuml;cksichtigt nunmehr die einschr&auml;nkende Regelung in R&nbsp;E&nbsp;13a.9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 ErbStR 2011 (BStBl I 2011, Sondernummer 1, 2), nach der in den genannten F&auml;llen &quot;regelm&auml;&szlig;ig davon ausgegangen werden kann&quot;, dass der Erwerber zun&auml;chst die ihm bereits fr&uuml;her geh&ouml;renden Anteile ver&auml;u&szlig;ert. Die ausdr&uuml;ckliche Ver&auml;u&szlig;erung des von Todes wegen erworbenen Anteils an einer GmbH ist eine Ausnahme von dieser Regel.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Aufgrund der teilweisen &Uuml;bertragung der Anteile an der KG und der GmbH auf E zur Erf&uuml;llung ihres Zugewinnausgleichsanspruchs sind somit gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;5 Nr.&nbsp;1 und Nr.&nbsp;4 ErbStG die Voraussetzungen f&uuml;r die Steuerverg&uuml;nstigung nach &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;2 ErbStG r&uuml;ckwirkend anteilig weggefallen. Da die Kl&auml;gerin f&uuml;r die Erf&uuml;llung des Zugewinnausgleichsanspruchs einen Teil des von V geerbten Anteils an der GmbH verwendet hat, kann sie nicht so behandelt werden, als h&auml;tte sie dazu den ihr bereits fr&uuml;her geh&ouml;renden Anteil &uuml;bertragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Der von E gegen die Kl&auml;gerin geltend gemachte Pflichtteilsanspruch von 2.033.518&nbsp;DM ist in voller H&ouml;he als Nachlassverbindlichkeit zu ber&uuml;cksichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Satz 2 i.V.m. Abs.&nbsp;5 Nr.&nbsp;2 ErbStG kann der Erbe vom Wert des gesamten Verm&ouml;gensanfalls die Verbindlichkeiten aus geltend gemachten Pflichtteilen abziehen. &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;5 ErbStG begr&uuml;ndet in F&auml;llen, in denen zum Nachlass ein Anteil an einer GmbH geh&ouml;rt, dessen Erwerb nach &sect;&nbsp;13a ErbStG beg&uuml;nstigt ist, keine Einschr&auml;nkung dieses Abzugs.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Schulden und Lasten, die mit dem nach &sect;&nbsp;13a ErbStG befreiten Verm&ouml;gen eines Betriebs der Land- und Forstwirtschaft oder mit den nach &sect;&nbsp;13a ErbStG befreiten Anteilen an Kapitalgesellschaften in wirtschaftlichem Zusammenhang stehen, sind gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;5 ErbStG nur mit dem Betrag abzugsf&auml;hig, der dem Verh&auml;ltnis des nach Anwendung des &sect;&nbsp;13a ErbStG anzusetzenden Werts dieses Verm&ouml;gens zu dem Wert vor Anwendung des &sect;&nbsp;13a ErbStG entspricht. Schulden und Lasten, die mit dem nach &sect;&nbsp;13a ErbStG befreiten Betriebsverm&ouml;gen in wirtschaftlichem Zusammenhang stehen, sind demgegen&uuml;ber gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;4 ErbStG in vollem Umfang abzugsf&auml;hig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Mit dem auch in den S&auml;tzen 1, 2 und 3 des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 ErbStG verwendeten Merkmal des wirtschaftlichen Zusammenhangs ist dasselbe gemeint wie in &sect;&nbsp;103 Abs.&nbsp;1 des Bewertungsgesetzes &#8211;BewG&#8211; (BFH-Urteil vom 6.&nbsp;Juli 2005 II&nbsp;R&nbsp;34\/03, BFHE 210, 463, BStBl II 2005, 797). Ein wirtschaftlicher Zusammenhang von Schulden mit der Gesamtheit oder einzelnen Teilen des Betriebsverm&ouml;gens i.S. des &sect;&nbsp;103 Abs.&nbsp;1 BewG wird angenommen, wenn die Entstehung der Schuld urs&auml;chlich und unmittelbar auf Vorg&auml;ngen beruht, die das Betriebsverm&ouml;gen betreffen (BFH-Urteile vom 19.&nbsp;Februar 1982 III&nbsp;R&nbsp;108\/80, BFHE 135, 338, BStBl&nbsp;II 1982, 449, und in BFHE 210, 463, BStBl II 2005, 797). Dieser Zusammenhang ist insbesondere dann zu bejahen, wenn die Schuld zum Erwerb, zur Sicherung oder zur Erhaltung des jeweiligen Verm&ouml;gens eingegangen worden ist. Dagegen reicht es nicht aus, wenn lediglich ein rechtlicher Zusammenhang zwischen der Schuld und dem beg&uuml;nstigten Verm&ouml;gen besteht (BFH-Urteil in BFHE 210, 463, BStBl II 2005, 797).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Schulden und Lasten k&ouml;nnen danach nur mit bestimmten zum Nachlass geh&ouml;renden Verm&ouml;gensgegenst&auml;nden oder Verm&ouml;gen in wirtschaftlichem Zusammenhang stehen. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn der Erbe ein Darlehen zu tilgen hat, das der Erblasser zum Kauf eines zum Nachlass geh&ouml;renden Verm&ouml;gensgegenstands (z.B. Grundst&uuml;ck, Beteiligung an einer Personengesellschaft oder Anteil an einer Kapitalgesellschaft) aufgenommen hatte. Fehlt es an einem solchen konkreten Zusammenhang einer Nachlassverbindlichkeit mit bestimmten zum Nachlass geh&ouml;renden Verm&ouml;gensgegenst&auml;nden oder Verm&ouml;gen, so wird ein wirtschaftlicher Zusammenhang mit allen zum Nachlass geh&ouml;renden Verm&ouml;gensgegenst&auml;nde und Verm&ouml;gen nicht allein dadurch begr&uuml;ndet, dass der Erbe zur Erf&uuml;llung der Verbindlichkeit verpflichtet ist. Diese Verpflichtung des Erben begr&uuml;ndet keinen wirtschaftlichen, sondern allenfalls einen rechtlichen Zusammenhang.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>H&auml;tte der Gesetzgeber anordnen wollen, dass s&auml;mtliche Nachlassverbindlichkeiten, die nicht in einem konkreten wirtschaftlichen Zusammenhang mit bestimmten zum Nachlass geh&ouml;renden aktiven Verm&ouml;gensgegenst&auml;nden oder Verm&ouml;gen stehen, nur mit dem Anteil abzugsf&auml;hig sind, der dem Verh&auml;ltnis der Verkehrswerte oder Steuerwerte der steuerpflichtigen Verm&ouml;gensgegenst&auml;nde zum entsprechenden Wert des steuerfreien Verm&ouml;gens entspricht, h&auml;tte er dies anordnen k&ouml;nnen und m&uuml;ssen. F&uuml;r eine derartige Aufteilung durch die Finanzverwaltung und die Rechtsprechung findet sich in &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 ErbStG keine Rechtsgrundlage. Der Wortlaut des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;5 ErbStG betrifft nur den Fall, dass nach Anwendung des &sect;&nbsp;13a ErbStG ein anzusetzender Wert des nach &sect;&nbsp;13a ErbStG beg&uuml;nstigten Verm&ouml;gens verbleibt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r diese Auslegung des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 Satz 5 ErbStG spricht auch die in &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 Satz 4 ErbStG getroffene Regelung, nach der Schulden und Lasten, die mit dem nach &sect;&nbsp;13a ErbStG befreiten Betriebsverm&ouml;gen in wirtschaftlichem Zusammenhang stehen, in vollem Umfang abzugsf&auml;hig sind. Dies best&auml;tigt die Ansicht, dass der von &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 ErbStG vorausgesetzte wirtschaftliche Zusammenhang nur gegeben ist, wenn Schulden oder Lasten bestimmten zum Nachlass geh&ouml;renden aktiven Verm&ouml;gensgegenst&auml;nden oder Verm&ouml;gen zugeordnet werden k&ouml;nnen, nicht aber bei anderen Nachlassverbindlichkeiten, bei denen eine solche konkrete Zuordnung nicht m&ouml;glich ist. H&auml;tte der Gesetzgeber dies anders gesehen, ist anzunehmen, dass er unter Ber&uuml;cksichtigung der Anforderungen des allgemeinen Gleichheitssatzes (Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes &#8211;GG&#8211;) an Steuergesetze f&uuml;r den nach &sect;&nbsp;13a ErbStG beg&uuml;nstigten Erwerb von Betriebsverm&ouml;gen keine Ausnahme von der nur anteiligen Abziehbarkeit solcher Nachlassverbindlichkeiten wie etwa der Pflichtteilsschuld gemacht h&auml;tte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Von dieser Auslegung des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 ErbStG geht im Grundsatz auch die Finanzverwaltung aus. Nach R&nbsp;31 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 ErbStR 2003 und R&nbsp;E&nbsp;10.10 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 ErbStR 2011 besteht &quot;bei anderen allgemeinen Nachlassverbindlichkeiten&quot; kein wirtschaftlicher Zusammenhang mit den einzelnen erworbenen Verm&ouml;gensgegenst&auml;nden. Diese allgemeinen Nachlassverbindlichkeiten sind daher auch dann in voller H&ouml;he abziehbar, wenn zum Erwerb von Todes wegen ganz oder teilweise steuerbefreite Verm&ouml;gensgegenst&auml;nde oder Verm&ouml;gen i.S. des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 ErbStG geh&ouml;ren. Zu den allgemeinen Nachlassverbindlichkeiten rechnet die Finanzverwaltung beispielsweise Steuerschulden, ein Konsumentendarlehen (H&nbsp;E&nbsp;10.10 &quot;Pflichtteilsk&uuml;rzung&quot; der Hinweise zu den ErbStR 2011, BStBl I 2011, Sondernummer&nbsp;1, 117) und die Erbfallkosten (&sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;5 Nr.&nbsp;3 ErbStG), ferner bisher auch die Pflicht des Erben zur Zahlung des Zugewinnausgleichs an den &uuml;berlebenden Ehegatten des Erblassers (anders nunmehr der im Einvernehmen mit den obersten Finanzbeh&ouml;rden der anderen L&auml;nder ergangene Erlass des Ministeriums f&uuml;r Finanzen und Wirtschaft Baden-W&uuml;rttemberg vom 14.&nbsp;Januar 2015&nbsp;&nbsp;3-S381.0\/46, ErbSt-Kartei BW &sect;&nbsp;10 ErbStG Karte&nbsp;31).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ee) Bei Pflichtteilsanspr&uuml;chen besteht demgegen&uuml;ber nach Ansicht der Finanzverwaltung (R&nbsp;31 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 ErbStR 2003, R&nbsp;E&nbsp;10.10 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 ErbStR 2011) ein wirtschaftlicher Zusammenhang mit den einzelnen erworbenen Verm&ouml;gensgegenst&auml;nden unabh&auml;ngig davon, inwieweit sie steuerbar oder steuerbefreit sind, so dass diese Last von der Beschr&auml;nkung des Abzugs nach &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 ErbStG erfasst wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dieser Ansicht der Finanzverwaltung kann nicht gefolgt werden. Die Pflicht des Erben zur Erf&uuml;llung eines geltend gemachten Pflichtteilsanspruchs steht ebenso wenig in wirtschaftlichem Zusammenhang mit den einzelnen erworbenen Verm&ouml;gensgegenst&auml;nden wie die anderen allgemeinen Nachlassverbindlichkeiten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Bemessung des Pflichtteils nach dem Wert des Nachlasses (&sect;&sect;&nbsp;2311&nbsp;ff. des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs &#8211;BGB&#8211;) begr&uuml;ndet keinen wirtschaftlichen, sondern allenfalls einen rechtlichen Zusammenhang der Pflichtteilslast mit den zum Nachlass geh&ouml;renden aktiven Verm&ouml;gensgegenst&auml;nden oder Verm&ouml;gen (Meincke, Zeitschrift f&uuml;r Erbrecht und Verm&ouml;gensnachfolge 2006, 199; ders., Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz, Kommentar, 16.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;10 Rz&nbsp;55). Nach dem BFH-Urteil vom 2.&nbsp;M&auml;rz 1993 VIII&nbsp;R&nbsp;47\/90 (BFHE 170, 566, BStBl&nbsp;II 1994, 619, unter 1.d) ist der Pflichtteilsanspruch nicht gegenst&auml;ndlich konkretisiert in Bezug auf das Betriebsverm&ouml;gen oder einzelne betriebliche Wirtschaftsg&uuml;ter. Diese Entscheidung l&auml;sst sich dahingehend verallgemeinern, dass der Pflichtteilsanspruch nicht gegenst&auml;ndlich konkretisiert in Bezug auf die zum Nachlass geh&ouml;renden aktiven Verm&ouml;gensgegenst&auml;nde oder Verm&ouml;gen ist und es somit an einem wirtschaftlichen Zusammenhang der Pflichtteilslast mit diesen Verm&ouml;gensgegenst&auml;nden oder Verm&ouml;gen fehlt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ein anderer sachlicher Grund, der es unter Ber&uuml;cksichtigung des allgemeinen Gleichheitssatzes (Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 GG) rechtfertigen k&ouml;nnte, dass bei teilweiser Steuerpflicht und teilweiser Steuerfreiheit eines Erwerbs von Todes wegen der Erbe, der einen bestimmten Betrag als Pflichtteil schuldet, mit einer h&ouml;heren Erbschaftsteuer belastet wird als wenn er diesen Betrag beispielsweise als Verm&auml;chtnis an den Pflichtteilsberechtigten oder an einen Dritten oder als andere allgemeine Nachlassverbindlichkeit (z.B. vom Erblasser aufgenommenes Konsumentendarlehen) zahlen m&uuml;sste, ist nicht ersichtlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dem BFH-Urteil vom 21.&nbsp;Juli 1972 III&nbsp;R&nbsp;44\/70 (BFHE 107, 147, BStBl II 1973, 3) l&auml;sst sich nichts anderes entnehmen. Der BFH hat in diesem Urteil zwar ausgef&uuml;hrt, zwischen dem Verm&ouml;gens&uuml;bergang aufgrund des Erbfalls und der durch den Erbfall ausgel&ouml;sten Verpflichtung der Erben zur Zahlung des Pflichtteils bestehe grunds&auml;tzlich ein bei der Besteuerung zu beachtender wirtschaftlicher Zusammenhang. Dieses Urteil betraf aber zum einen nicht die Auslegung des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 ErbStG, sondern die Frage, ob die Verpflichtung der Erben zur Zahlung des Pflichtteils bei der Ermittlung des nach dem Lastenausgleichsgesetz abgabepflichtigen Inlandsverm&ouml;gens vom Rohverm&ouml;gen abzuziehen ist, soweit sie auf das Inlandsverm&ouml;gen entf&auml;llt. Zum anderen setzen das Entstehen eines Pflichtteilsanspruchs und die Pflicht zur Erf&uuml;llung dieses Anspruchs anders als vom BFH in dem Urteil angenommen keine Verf&uuml;gung des Erblassers von Todes wegen voraus, durch die ein gesetzlicher Erbe von der Erbfolge ausgeschlossen und der zur Zahlung des Pflichtteils verpflichtete Erbe eingesetzt wurde. Vielmehr kann es auch bei gesetzlicher Erbfolge zum Entstehen eines Pflichtteilsanspruchs kommen, n&auml;mlich in den F&auml;llen des &sect;&nbsp;1371 Abs.&nbsp;3 Halbsatz&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;2303 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 BGB bei Ausschlagung der Erbschaft bzw. des Erbteils. Auch einem Erben kann gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;2305 BGB ein Pflichtteilsanspruch zustehen, n&auml;mlich wenn der Erbteil geringer ist als die H&auml;lfte des gesetzlichen Erbteils.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der von E gegen die Kl&auml;gerin geltend gemachte Pflichtteilsanspruch von 2.033.518&nbsp;DM ist somit in voller H&ouml;he als Nachlassverbindlichkeit zu ber&uuml;cksichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Das FA hat den auf die Kl&auml;gerin entfallenden Anteil am Zugewinnausgleichsanspruch der E zu Recht in voller H&ouml;he als Nachlassverbindlichkeit abgezogen. Diese Nachlassverbindlichkeit ist ebenfalls unabh&auml;ngig von der Zusammensetzung des Nachlasses in voller H&ouml;he abziehbar. Ein wirtschaftlicher Zusammenhang mit allen zum Nachlass geh&ouml;renden aktiven Verm&ouml;gensgegenst&auml;nden&nbsp;&nbsp;oder Verm&ouml;gen wird nicht dadurch begr&uuml;ndet, dass diese Verm&ouml;gensgegenst&auml;nde oder Verm&ouml;gen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;1371 Abs.&nbsp;2 i.V.m. &sect;&sect;&nbsp;1373 bis 1376, 1378 BGB bei der Berechnung der H&ouml;he des Anspruchs auf Zugewinnausgleich ber&uuml;cksichtigt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">4. Die Erbschaftsteuer ist demnach abweichend vom Bescheid vom 17.&nbsp;Mai 2011 wie folgt zu berechnen:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">steuerpflichtiger Erwerb vor Abrundung bisher<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">9.789.568&nbsp;DM<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">zus&auml;tzlich abzuziehender Pflichtteil<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">288.983&nbsp;DM<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">steuerpflichtiger Erwerb nach Abrundung neu<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">9.500.500&nbsp;DM<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Steuersatz wie bisher 19&nbsp;%<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">festzusetzende Steuer<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">1.805.095&nbsp;DM<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">entspricht<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">922.930,42&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;136 Abs.&nbsp;1 Satz 1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 22.7.2015, II R 12\/14 Verbindlichkeiten aus Pflichtteil und Zugewinnausgleich des &uuml;berlebenden Ehegatten auch bei nach &sect; 13a ErbStG a.F. beg&uuml;nstigtem Erwerb eines Anteils an einer Kapitalgesellschaft voll abziehbar &#8211; Kein wirtschaftlicher Zusammenhang zwischen Pflichtteilslast und dem zum Nachlass geh&ouml;renden Verm&ouml;gen &#8211; Umfang des r&uuml;ckwirkenden Wegfalls von Steuerverg&uuml;nstigungen nach &sect; 13a Abs. 2 &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-12-14-verbindlichkeiten-aus-pflichtteil-und-zugewinnausgleich-des-ueberlebenden-ehegatten-auch-bei-nach-par-13a-erbstg-af-beguenstigtem-erwerb-eines-anteils-an-einer-kapitalgesellschaft-voll-abzi\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">II&nbsp;R&nbsp;12\/14 &#8211; Verbindlichkeiten aus Pflichtteil und Zugewinnausgleich des &uuml;berlebenden Ehegatten auch bei nach &sect; 13a ErbStG a.F. beg&uuml;nstigtem Erwerb eines Anteils an einer Kapitalgesellschaft voll abziehbar &#8211; Kein wirtschaftlicher Zusammenhang zwischen Pflichtteilslast und dem zum Nachlass geh&ouml;renden Verm&ouml;gen &#8211; Umfang des r&uuml;ckwirkenden Wegfalls von Steuerverg&uuml;nstigungen nach &sect; 13a Abs. 2 ErbStG<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-64948","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64948","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=64948"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64948\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=64948"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=64948"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=64948"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}