{"id":6497,"date":"2012-11-30T21:53:57","date_gmt":"2012-11-30T19:53:57","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=6497"},"modified":"2012-11-30T21:53:57","modified_gmt":"2012-11-30T19:53:57","slug":"i-r-76-10-beruecksichtigung-von-ausgaben-beim-steuerabzug-gemaess-par-50a-abs-4-nr-3-estg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-76-10-beruecksichtigung-von-ausgaben-beim-steuerabzug-gemaess-par-50a-abs-4-nr-3-estg\/","title":{"rendered":"I&nbsp;R&nbsp;76\/10 &#8211; (Ber&uuml;cksichtigung von Ausgaben beim Steuerabzug gem&auml;&szlig; &sect; 50a Abs 4 Nr. 3 EStG)&nbsp;&nbsp;"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 25.4.2012, I R 76\/10<\/p>\n<p class=\"titel\">(Ber&uuml;cksichtigung von Ausgaben beim Steuerabzug gem&auml;&szlig; &sect; 50a Abs 4 Nr. 3 EStG)&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitig ist die Ermittlung der Bemessungsgrundlage f&uuml;r einen Abzug von K&ouml;rperschaftsteuer gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;50a Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 des Einkommensteuergesetzes (EStG 2002) i.V.m. &sect;&nbsp;31 Abs.&nbsp;1 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes (KStG 2002). Streitgegenst&auml;ndliche Zeitr&auml;ume sind das 3.&nbsp;und 4.&nbsp;Quartal 2004, das 2.&nbsp;Quartal 2005 und das 1.&nbsp;Quartal 2007.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin), eine inl&auml;ndische GmbH &#038;&nbsp;Co. KG, betreibt einen Fernsehsender. Sie nutzte einzelne Rechte f&uuml;r die Ausstrahlung von Fernsehsendungen (Filmrechte) gegen Entgelt; diese Rechte waren ihr von der Verg&uuml;tungsgl&auml;ubigerin, der X S.A. mit Sitz in Luxemburg, einger&auml;umt worden. Grundlage dieser Rechte&uuml;berlassung ist ein Rahmenvertrag vom &#8230; 1999 (Vertragslaufzeit: zehn Jahre), der w&auml;hrend seiner Laufzeit ausgef&uuml;llt wird durch sog. Nominierungsvereinbarungen &uuml;ber die im jeweiligen Jahr zur Verf&uuml;gung gestellten Filme, wobei sich die Verg&uuml;tungsh&ouml;he an dem jeweiligen Kinokassenerfolg der Filme orientiert. Eine weiter gehende Lizenzierung dieser Filme an andere Verwerter durch die X S.A. erfolgte nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r die Verg&uuml;tungen, die in den Streitzeitr&auml;umen f&uuml;r die Rechte&uuml;berlassung gezahlt worden waren, gab die Kl&auml;gerin beim Beklagten und Revisionsbeklagten (dem Finanzamt &#8211;FA&#8211;) Anmeldungen &uuml;ber den Steuerabzug nach &sect;&nbsp;50a Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 EStG 2002 ab. Dabei ber&uuml;cksichtigte sie aufgrund eines ihr vorliegenden Freistellungsbescheids des (seinerzeitigen) Bundesamts f&uuml;r Finanzen (BfF) auf der Grundlage des Abkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Gro&szlig;herzogtum Luxemburg zur Vermeidung der Doppelbesteuerungen und &uuml;ber gegenseitige Amts- und Rechtshilfe auf dem Gebiete der Steuern vom Einkommen und vom Verm&ouml;gen sowie der Gewerbesteuern und der Grundsteuern (DBA Luxemburg 1958) vom 23.&nbsp;August 1958 (BGBl II 1959, 1270) &#8211;hier: Art.&nbsp;15 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 DBA Luxemburg 1958&#8211; einen Steuersatz von 5&nbsp;v.H. (auf die &quot;Brutto&quot;-Lizenzgeb&uuml;hren).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Schreiben vom 9.&nbsp;Mai 2007 beantragte die Kl&auml;gerin beim FA die &Auml;nderung der Steueranmeldungen 3. und 4.&nbsp;Quartal 2004, 2.&nbsp;Quartal 2005 und 1.&nbsp;Quartal 2007. Unter Hinweis auf das Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) vom 5.&nbsp;April 2007 (BStBl I 2007, 449) machte sie geltend, sie sei berechtigt, Betriebsausgaben, die der X S.A. als Verg&uuml;tungsgl&auml;ubigerin im unmittelbaren Zusammenhang mit den inl&auml;ndischen Einnahmen entstanden seien und die 50&nbsp;v.H. der Einnahmen &uuml;berstiegen, bei der Ermittlung der Bemessungsgrundlage des Steuerabzugs in Abzug zu bringen. Die X S.A. sei nicht selbst die Inhaberin der &uuml;berlassenen Filmrechte, vielmehr seien ihr die an die Kl&auml;gerin weiterlizenzierten Rechte von den jeweiligen (inl&auml;ndischen) Lizenzinhabern Y GmbH und Z GmbH &#8211;beide Gesellschaften geh&ouml;ren ebenfalls zur &#8211; Unternehmensgruppe&#8211; entgeltlich einger&auml;umt worden. Die X S.A. habe damals im Generalvertrieb Pay-TV-Rechte angeboten, wobei f&uuml;r die Kl&auml;gerin nicht absehbar gewesen sei, von welchen Gesellschaften der &#8211; Unternehmensgruppe die X S.A. als Obergesellschaft ihrerseits wiederum die Rechte an den bei Abschluss des Rahmenvertrages noch nicht produzierten Kinofilmen erwerben w&uuml;rde. Die von der X S.A. (an die Y GmbH und die Z GmbH) gezahlten Lizenzgeb&uuml;hren, die ihr mitgeteilt worden seien, seien als Betriebsausgaben bei der Ermittlung der Bemessungsgrundlage der Abzugsteuer abzuziehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA lehnte mit Bescheid vom 14.&nbsp;Juni 2007 die &Auml;nderung der Steueranmeldungen ab, da gem&auml;&szlig; dem BMF-Schreiben in BStBl I 2007, 449 ein Betriebsausgabenabzug nur bei den in &sect;&nbsp;50a Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nrn.&nbsp;1 und 2 EStG 2002 genannten Eink&uuml;nften, nicht aber bei den im Streitfall vorliegenden Eink&uuml;nften i.S. von &sect;&nbsp;50a Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 EStG 2002 zul&auml;ssig sei. Die dagegen erhobene Klage blieb erfolglos (Finanzgericht &#8211;FG&#8211; M&uuml;nchen, Urteil vom 19.&nbsp;Juli 2010&nbsp;&nbsp;7&nbsp;K&nbsp;1154\/09, abgedruckt in Entscheidungen der Finanzgerichte 2010, 1891).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin r&uuml;gt die Verletzung materiellen Rechts und beantragt mit der Revision, unter Aufhebung des angefochtenen Urteils und der Bescheide &uuml;ber die Ablehnung der Antr&auml;ge auf &Auml;nderung der Steueranmeldungen vom 14.&nbsp;Juni 2007 und der hierzu erlassenen Einspruchsentscheidung vom 23.&nbsp;M&auml;rz 2009, die Abzugsteuern nach &sect;&nbsp;50a Abs.&nbsp;4 EStG f&uuml;r das 3.&nbsp;Quartal 2004 um &#8230; EUR, f&uuml;r das 4.&nbsp;Quartal 2004 um &#8230; EUR, f&uuml;r das 2.&nbsp;Quartal 2005 um &#8230; EUR und f&uuml;r das 1.&nbsp;Quartal 2007 um &#8230; EUR herabzusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das BMF ist dem Verfahren beigetreten (&sect;&nbsp;122 Abs.&nbsp;2 S&auml;tze&nbsp;1, 4 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;); ein Antrag wurde nicht gestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet; das angefochtene Urteil wird aufgehoben und der Klage stattgegeben (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 FGO). Bei der Berechnung der Abzugsteuer ist die von der Verg&uuml;tungsgl&auml;ubigerin offengelegte Abf&uuml;hrungsverpflichtung gegen&uuml;ber ihren Lizenzgebern mindernd zu ber&uuml;cksichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Kl&auml;gerin ist als Verg&uuml;tungsschuldnerin dazu berechtigt, eine &Auml;nderung der von ihr selbst abgegebenen Steueranmeldungen (&sect;&nbsp;50a Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;3 EStG 2002, &sect;&nbsp;73e Satz&nbsp;2 der Einkommensteuer-Durchf&uuml;hrungsverordnung &#8211;EStDV&#8211;2000), die gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;168 Satz&nbsp;1 der Abgabenordnung als Steuerfestsetzungen unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung gelten, zu verlangen und eine Weigerung des FA, dem Antrag zu folgen, &uuml;berpr&uuml;fen zu lassen. Gegenstand des Verfahrens ist das Bestehen bzw. der Umfang ihrer Steuerentrichtungspflicht (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. Senatsurteile vom 5.&nbsp;Mai 2010 I&nbsp;R&nbsp;105\/08, BFH\/NV 2010, 2043; vom 27.&nbsp;Juli 2011 I&nbsp;R&nbsp;32\/10, BFHE 234, 292, BFH\/NV 2012, 118).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Eink&uuml;nfte der Verg&uuml;tungsgl&auml;ubigerin (X S.A.) unterliegen dem Steuerabzug f&uuml;r beschr&auml;nkt Steuerpflichtige gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;50a Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 i.V.m. &sect;&nbsp;49 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 EStG 2002, die nach &sect;&nbsp;31 Abs.&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;2 Nr.&nbsp;1, &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 KStG 2002 auch f&uuml;r K&ouml;rperschaften gelten, die &#8211;wie die X S.A.&#8211; weder ihre Gesch&auml;ftsleitung noch ihren Sitz im Inland haben. Die Kl&auml;gerin war als Verg&uuml;tungsschuldnerin verpflichtet, den Steuerabzug f&uuml;r Rechnung der Verg&uuml;tungsgl&auml;ubigerin vorzunehmen und die einbehaltene Steuer an das FA abzuf&uuml;hren (&sect;&nbsp;50a Abs.&nbsp;5 S&auml;tze&nbsp;2&nbsp;f. EStG 2002).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Inl&auml;ndische Eink&uuml;nfte im Sinne der beschr&auml;nkten Steuerpflicht sind nach &sect;&nbsp;49 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 EStG 2002 Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung i.S. des &sect;&nbsp;21 EStG 2002, wenn das unbewegliche Verm&ouml;gen, die Sachinbegriffe oder Rechte im Inland belegen oder in ein inl&auml;ndisches &ouml;ffentliches Buch oder Register eingetragen sind oder in einer inl&auml;ndischen Betriebsst&auml;tte oder in einer anderen Einrichtung verwertet werden. Diese Voraussetzungen sind im Streitfall erf&uuml;llt. Die Kl&auml;gerin hat entsprechende Rechte in einer inl&auml;ndischen Betriebsst&auml;tte &#8211;dem Unternehmen der Kl&auml;gerin&#8211; verwertet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Ein Steuerabzug ist nach &sect;&nbsp;50a Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 EStG 2002 mit Bezug auf &sect;&nbsp;49 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 EStG 2002 nur bei Eink&uuml;nften vorgesehen, die aus Verg&uuml;tungen f&uuml;r die Nutzung beweglicher Sachen oder f&uuml;r die &Uuml;berlassung der Nutzung oder des Rechts auf Nutzung von Rechten, insbesondere von Urheberrechten, herr&uuml;hren. Auch diese Voraussetzungen sind erf&uuml;llt, insbesondere ist das lizenzierte Recht als Urheberrecht i.S. des &sect;&nbsp;73a Abs.&nbsp;2 EStDV 2000 anzusehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Schlie&szlig;lich besteht die Verpflichtung zum Steuerabzug zwar unabh&auml;ngig davon, ob die betreffenden Eink&uuml;nfte (u.a.) nach einem Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung nicht oder nur nach einem niedrigeren Steuersatz besteuert werden k&ouml;nnen (&sect;&nbsp;50d Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG 2002). Der Verg&uuml;tungsschuldner kann den Steuerabzug aber nach Ma&szlig;gabe des Abkommens unterlassen oder nach einem niedrigeren Steuersatz vornehmen, wenn das BfF dem Gl&auml;ubiger aufgrund eines von ihm gestellten Antrags bescheinigt, dass die Voraussetzungen daf&uuml;r vorliegen (&sect;&nbsp;50d Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG 2002). Dar&uuml;ber besteht unter den Beteiligten auch kein Streit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Das FG hat rechtsfehlerhaft davon abgesehen, die Bemessungsgrundlage der Abzugsteuer um die der Eink&uuml;nfteerzielung durch die Verg&uuml;tungsgl&auml;ubigerin zugrunde liegenden Zahlungsverpflichtungen gegen&uuml;ber ihren Lizenzgeb&uuml;hren-Gl&auml;ubigern zu mindern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Dem Steuerabzug nach &sect;&nbsp;50a Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 EStG 2002 unterliegen die Einnahmen der Verg&uuml;tungsgl&auml;ubiger (s. &sect;&nbsp;50a Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG 2002). Abz&uuml;ge f&uuml;r Betriebsausgaben, Werbungskosten, Sonderausgaben und Steuern sind nicht zul&auml;ssig (&sect;&nbsp;50a Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;3 EStG 2002).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) F&uuml;r unmittelbar im Zusammenhang mit den Einnahmen stehende (Betriebs-)Ausgaben gilt diese Beschr&auml;nkung indessen nicht, soweit der Verg&uuml;tungsgl&auml;ubiger in einem Mitgliedstaat der Europ&auml;ischen Union (EU) ans&auml;ssig ist. Solche Ausgaben sind entgegen dem Regelungswortlaut des &sect;&nbsp;50a Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;3 EStG 2002 im Steuerabzugsverfahren zu ber&uuml;cksichtigen. Das folgt aus dem Anwendungsvorrang des Unionsrechts gegen&uuml;ber nationalem Recht und ergibt sich insoweit aus der einschl&auml;gigen Spruchpraxis des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Gemeinschaften, jetzt Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH), in dessen Urteil vom 3.&nbsp;Oktober 2006 C-290\/04 &quot;Scorpio&quot; (Slg.&nbsp;2006, I-9461, BFH\/NV 2007, Beilage&nbsp;1, 36; best&auml;tigt durch Urteile vom 15.&nbsp;Februar 2007 C-345\/04 &quot;Centro Equestre da Lez&iacute;ria Grande&quot;, Slg. 2007, I-1425, BFH\/NV 2007, Beilage&nbsp;3, 277; vom 31.&nbsp;M&auml;rz 2011 C-450\/09 &quot;Schr&ouml;der&quot;, Internationales Steuerrecht &#8211;IStR&#8211; 2011, 301). Danach steht das Abzugsverfahren als solches zwar in Einklang mit unionsrechtlichen Anforderungen. Doch erfordern diese Anforderungen im Stadium des Steuerabzugs die Ber&uuml;cksichtigung der besagten Ausgaben. Um dem Rechnung zu tragen, hat der Senat ein entsprechendes Abzugsgebot in &sect;&nbsp;50a Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;6 EStG 1990\/&sect;&nbsp;50a Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;4 EStG 1997 &quot;geltungserhaltend&quot; hineingelesen (vgl. Senatsurteile vom 24.&nbsp;April 2007 I&nbsp;R&nbsp;39\/04, BFHE 218, 89, BStBl II 2008, 95; in BFHE 234, 292). Das Inkrafttreten der EG-Beitreibungsrichtlinie 2001\/44\/EG vom 15.&nbsp;Juni 2001 (Amtsblatt der Europ&auml;ischen Gemeinschaften Nr.&nbsp;L&nbsp;175, 17) &auml;ndert an dieser Rechtslage nichts (s. Senatsbeschluss vom 29.&nbsp;November 2007 I&nbsp;B&nbsp;181\/07, BFHE 219, 214, BStBl II 2008, 195; Gosch in Kirchhof, EStG, 11.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;50a Rz&nbsp;2; s.a. die Schlussantr&auml;ge der Generalanw&auml;ltin im EuGH-Verfahren C-498\/10 &quot;X&nbsp;NV&quot; [Vorlagebeschluss des niederl&auml;ndischen Hoge Raad vom 24.&nbsp;September 2010&nbsp;&nbsp;09\/00296, 09\/00400, IStR 2010, 881]).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Diese Ausgangslage ist prinzipiell f&uuml;r den Streitfall einschl&auml;gig. Auch hier ber&uuml;hrt das Steuerabzugsverfahren den Schutzbereich der Dienstleistungs-, ggf. auch der Kapitalverkehrsfreiheit nach Ma&szlig;gabe von Art.&nbsp;49 des Vertrags zur Gr&uuml;ndung der Europ&auml;ischen Gemeinschaft &#8211;EG&#8211; (jetzt Art.&nbsp;56 des Vertrags &uuml;ber die Arbeitsweise der Europ&auml;ischen Union i.d.F. des Vertrags von Lissabon zur &Auml;nderung des Vertrags &uuml;ber die Europ&auml;ische Union und des Vertrags zur Gr&uuml;ndung der Europ&auml;ischen Gemeinschaft &#8211;AEUV&#8211;) sowie Art.&nbsp;56 EG (jetzt Art.&nbsp;63 AEUV), und auch hier ist der Schutzbereich dieser Grundfreiheiten prinzipiell er&ouml;ffnet. Denn bei der Verg&uuml;tungsgl&auml;ubigerin (der X S.A.) als Lizenzinhaberin einerseits und der Verg&uuml;tungsschuldnerin (der Kl&auml;gerin) als Lizenznehmerin andererseits handelt es sich um Personen, die sich grenz&uuml;berschreitend als jeweils Gebietsfremde gegen&uuml;berstehen. Ausschlaggebend ist, dass beide Gesellschaften in unterschiedlichen Mitgliedstaaten der EU ans&auml;ssig sind. Dass die urspr&uuml;nglich Berechtigten &#8211;die Y GmbH und die Z GmbH&#8211; ebenso wie die Kl&auml;gerin in der Bundesrepublik Deutschland (Deutschland) ans&auml;ssig sind, &auml;ndert daran nichts (s. zu einer vergleichbaren Sachverhaltskonstellation das Senatsurteil in BFHE 234, 292). Der vom FG festgestellte Sachverhalt bietet keine Anhaltspunkte f&uuml;r eine missbr&auml;uchliche Zwischenschaltung der X S.A.; sie wird auch nicht geltend gemacht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Die Anwendung der besagten Grundfreiheiten scheitert nicht daran, dass der dem Steuerabzug unterworfene beschr&auml;nkt Steuerpflichtige sich gegen&uuml;ber einem im Inland zu veranlagenden unbeschr&auml;nkt Steuerpflichtigen mit entsprechenden Eink&uuml;nften nicht in einer vergleichbaren Situation bef&auml;nde. Zwar sind die Eink&uuml;nfte hier wie dort gleicherma&szlig;en steuerpflichtig, und ist es prinzipiell &#8211;wie dargestellt&#8211; unbeachtlich, dass der beschr&auml;nkt Steuerpflichtige mit dem Quellensteuerabzug einer vom Steuerinl&auml;nder abweichenden &quot;Besteuerungstechnik&quot; unterworfen wird (EuGH-Urteile vom 22.&nbsp;Dezember 2008 C-282\/07 &quot;Truck Center&quot;, Slg.&nbsp;2008, I-10767, IStR 2009, 135; vom 3.&nbsp;Juni 2010 C-487\/08 &quot;Kommission\/Spanien&quot;, Slg.&nbsp;2010, I-4843, IStR 2010, 483). Doch geht es im Streitfall nicht um diese unterschiedliche &quot;Besteuerungstechnik&quot; &#8211;n&auml;mlich den Quellensteuerabzug&#8211;, sondern um deren Ausgestaltung vor dem Hintergrund des Leistungsf&auml;higkeits- und konkret des objektiven Nettoprinzips. Dazu ist &#8211;um Wiederholungen zu vermeiden&#8211; auf das Senatsurteil in BFHE 234, 292 zu verweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Aus dem Umstand, dass das einschl&auml;gige Doppelbesteuerungsabkommen den Quellensteuerabzug auf 5&nbsp;v.H. der Lizenzgeb&uuml;hren begrenzt (Art.&nbsp;15 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 DBA&nbsp;Luxemburg 1958), l&auml;sst sich nichts Abweichendes ableiten. Weder diese abkommensrechtliche Regelung noch der weitere Umstand, dass die Verg&uuml;tungsgl&auml;ubigerin im Rahmen ihrer Steuerveranlagung im Ans&auml;ssigkeitsstaat die deutsche Abzugsteuer steuermindernd ber&uuml;cksichtigen kann, ber&uuml;hrt die unionsrechtlich gepr&auml;gte Ausgestaltung des (inl&auml;ndischen) Quellensteuerabzugs f&uuml;r den Angeh&ouml;rigen des anderen Mitgliedstaats. Insbesondere ist nicht ersichtlich, dass ein Ausgleich im Sitzstaat einschr&auml;nkungslos f&uuml;r alle Fallgruppen bei der im Streitfall einschl&auml;gigen Steueranrechnung (Art.&nbsp;20 Abs.&nbsp;3 DBA Luxemburg 1958) sichergestellt w&auml;re; nur ein solches Ergebnis k&ouml;nnte den unionsrechtlichen Ma&szlig;gaben entsprechen (s. z.B. EuGH-Urteil vom 20.&nbsp;Oktober 2011 C-284\/09 &quot;Kommission\/Deutschland&quot;, IStR 2011, 840 Rz&nbsp;62&nbsp;ff.; Senatsurteil vom 11.&nbsp;Januar 2012 I&nbsp;R&nbsp;25\/10, IStR 2012, 340, zur amtlichen Ver&ouml;ffentlichung bestimmt; s.a. EuGH-Urteil vom 8.&nbsp;November 2007 C-379\/05 &quot;Amurta&quot;, Slg. 2007, I-9569, und im Anschluss daran Senatsurteil vom 22.&nbsp;April 2009 I&nbsp;R&nbsp;53\/07, BFHE 224, 556, BFH\/NV 2009, 1543, sowie insb. Rainer, IStR 2007, 860 zu 4. und 5.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>f) Die in Rede stehenden Lizenzgeb&uuml;hren (Zahlungen der X S.A. an die jeweiligen Lizenzgl&auml;ubigerinnen) stehen in dem geltend gemachten Umfang in dem notwendigen unmittelbaren Zusammenhang zu den daraus erzielten inl&auml;ndischen Einnahmen der X S.A.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Von einem unmittelbaren Zusammenhang in diesem Sinne ist auszugehen, wenn eine untrennbare Verbindung zwischen der Aufwendung und der T&auml;tigkeit zur Erzielung dieser Eink&uuml;nfte besteht. Die Ausgaben m&uuml;ssen durch die T&auml;tigkeit verursacht werden und damit f&uuml;r deren Aus&uuml;bung erforderlich sein. Das ist der Fall, wenn die Verpflichtung zur Zahlung dieser Aufwendungen notwendige Voraussetzung daf&uuml;r war, dass der Steuerpflichtige die in Deutschland zu versteuernden Eink&uuml;nfte erzielen konnte (vgl. EuGH-Urteil in IStR 2011, 301 Rz&nbsp;45; Senatsurteil in BFHE 234, 292; Gosch in Kirchhof, a.a.O., &sect;&nbsp;50a Rz&nbsp;23; ders., BFH\/PR 2012, 50, 51).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die Abf&uuml;hrungsverpflichtung der Verg&uuml;tungsgl&auml;ubigerin mindert danach die Bemessungsgrundlage der Abzugsteuer. Denn soweit die Verg&uuml;tungsgl&auml;ubigerin f&uuml;r die M&ouml;glichkeit, im eigenen Namen im Inland die streitgegenst&auml;ndlichen Einnahmen zu erzielen, Aufwendungen leisten musste, sind diese Aufwendungen gerade durch die konkrete inl&auml;ndische steuerpflichtige T&auml;tigkeit ausgel&ouml;st worden. Es handelt sich nicht um Erwerbsaufwand allgemeiner Art zur &quot;Anschaffung&quot; des Gestattungsrechts. Insbesondere hatte die Verg&uuml;tungsgl&auml;ubigerin keine Verg&uuml;tungen daf&uuml;r zu leisten, dass sie durch die Rahmenvereinbarung mit der Kl&auml;gerin eine &Uuml;berlassungsleistung in das Inland erm&ouml;glichte. Vielmehr versetzen erst die konkrete Lizenzierung der einzelnen Filme auf der Grundlage der sog. Nominierungsvereinbarung und die daf&uuml;r entstandenen Aufwendungen die Verg&uuml;tungsgl&auml;ubigerin in die Lage, die konkrete &Uuml;berlassungsleistung gegen&uuml;ber der Kl&auml;gerin zu erbringen. Das FG hat nicht festgestellt, dass die Verg&uuml;tungsgl&auml;ubigerin mit Blick auf die konkreten Filme weitere Lizenzen vergeben hat. Insoweit handelt es sich damit nicht um &quot;Gemeinkosten&quot;, welche jedenfalls im Grundsatz keinen ausreichend engen Zusammenhang zur konkreten Leistung aufweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die Lizenzaufwendungen und deren unmittelbaren wirtschaftlichen Zusammenhang mit den daraus generierten Einnahmen hat die Verg&uuml;tungsgl&auml;ubigerin der Kl&auml;gerin mitgeteilt und durch die Vorlage des jeweiligen Lizenzvertrages bzw. der Nominierungsvereinbarung, die eine entsprechende Zahlungsverpflichtung vorsieht, in hinl&auml;nglicher und nachvollziehbarer Weise dargetan. Es besteht zwischen den Beteiligten auch kein Streit dar&uuml;ber, dass die entsprechenden Zahlungen von der Verg&uuml;tungsgl&auml;ubigerin tats&auml;chlich geleistet worden sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Berechnung der Bemessungsgrundlage der Abzugsteuer, die dem Revisionsantrag zugrunde liegt, l&auml;sst keine Rechtsfehler erkennen. Unter Anwendung des allgemeinen K&ouml;rperschaftsteuersatzes in den Streitjahren von 25&nbsp;v.H. (zuz&uuml;glich Solidarit&auml;tszuschlag in H&ouml;he von 5,5&nbsp;v.H. auf die K&ouml;rperschaftsteuer) auf die Nettoeink&uuml;nfte ergibt sich der von der Kl&auml;gerin beantragte Herabsetzungsbetrag. Auch die im Freistellungsbescheid des BfF angef&uuml;hrte Obergrenze von 5&nbsp;v.H. der Einnahmen wird nicht &uuml;berschritten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Der Senat sieht keinen Anlass, das Verfahren auszusetzen und abermals eine Vorabentscheidung des EuGH einzuholen. Es gilt das dazu im Senatsurteil in BFHE 234, 292 Ausgef&uuml;hrte entsprechend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Die Vorinstanz hat eine abweichende Rechtsauffassung vertreten. Ihr Urteil war aufzuheben, und der Klage ist zu entsprechen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>7. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 FGO. Eine Kostenbelastung der Kl&auml;gerin kommt nicht in Betracht; der im Revisionsverfahren geltend gemachte Herabsetzungsbetrag entspricht dem (gegen&uuml;ber dem urspr&uuml;nglichen Begehren in den ge&auml;nderten Steueranmeldungen geminderten) Herabsetzungsbegehren, das Gegenstand der angefochtenen Entscheidung war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 25.4.2012, I R 76\/10 (Ber&uuml;cksichtigung von Ausgaben beim Steuerabzug gem&auml;&szlig; &sect; 50a Abs 4 Nr. 3 EStG)&nbsp;&nbsp; Tatbestand 1&nbsp; I. Streitig ist die Ermittlung der Bemessungsgrundlage f&uuml;r einen Abzug von K&ouml;rperschaftsteuer gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;50a Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 des Einkommensteuergesetzes (EStG 2002) i.V.m. &sect;&nbsp;31 Abs.&nbsp;1 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes (KStG 2002). 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