{"id":6501,"date":"2012-11-30T21:53:56","date_gmt":"2012-11-30T19:53:56","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=6501"},"modified":"2012-11-30T21:53:56","modified_gmt":"2012-11-30T19:53:56","slug":"iii-b-23-11-privater-oder-betrieblicher-erwerb-eines-grundstuecks","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-b-23-11-privater-oder-betrieblicher-erwerb-eines-grundstuecks\/","title":{"rendered":"III&nbsp;B&nbsp;23\/11 &#8211; Privater oder betrieblicher Erwerb eines Grundst&uuml;cks"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 25.4.2012, III B 23\/11<\/p>\n<p class=\"titel\">Privater oder betrieblicher Erwerb eines Grundst&uuml;cks<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) erzielt gewerbliche Eink&uuml;nfte aus dem Einzelhandel mit Kraftfahrzeugteilen und Zubeh&ouml;r. F&uuml;r die Streitjahre 1999 und 2000 wurde er zun&auml;chst unter Nachpr&uuml;fungsvorbehalt erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; veranlagt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Rahmen einer Betriebspr&uuml;fung wurde festgestellt, dass der Kl&auml;ger von einem Landwirtsehepaar mit Vertrag vom 21. Dezember 1998 zwei Grundst&uuml;cke mit einer Gr&ouml;&szlig;e von 5 384 qm und 4 500 qm zu einem Preis von 280.000 DM erworben hatte; die Anschaffungskosten beliefen sich auf insgesamt 300.562,50 DM. Die Fl&auml;chen liegen im Landschaftsschutzgebiet und werden vom Kl&auml;ger seither gegen Entgelt zur landwirtschaftlichen Nutzung &uuml;berlassen. Zum Zeitpunkt des Erwerbs befand sich in unmittelbarer Nachbarschaft ein Metall verwertendes Unternehmen. Der vom Kl&auml;ger gezahlte Preis von ca. 28 DM\/qm lag &uuml;ber dem &uuml;blichen Wert f&uuml;r beg&uuml;nstigtes Ackerland (ca. 18 DM\/qm). Zum 31. Dezember 1999 nahm der Kl&auml;ger eine Teilwertabschreibung in H&ouml;he von 116.028 DM vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Betriebspr&uuml;fung vertrat u.a. die Ansicht, der hohe Preis sei gezahlt worden, um dem angrenzenden Betrieb die Erweiterungsm&ouml;glichkeit zu nehmen. Der gezahlte &Uuml;berpreis berechtige nicht zu einer Teilwertabschreibung. Der Beklagte und Beschwerdegegner (das Finanzamt) &auml;nderte die Einkommensteuerbescheide der Streitjahre entsprechend und wies den Einspruch insoweit zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Klage blieb hinsichtlich der Teilwertabschreibung ohne Erfolg. Das Finanzgericht (FG) entschied, die Grundst&uuml;cke seien nicht dem notwendigen Betriebsverm&ouml;gen zuzurechnen. Sie seien weder unmittelbar f&uuml;r eigenbetriebliche Zwecke genutzt worden noch objektiv erkennbar f&uuml;r den Einsatz im Betrieb bestimmt gewesen, weil sie aufgrund der Regelungen im Bebauungs- und Fl&auml;chennutzungsplan nicht betrieblich genutzt werden durften und konkrete Anhaltspunkte f&uuml;r eine Plan&auml;nderung fehlten. Der vom Kl&auml;ger beauftragte Gutachter habe dazu ausgef&uuml;hrt, dass eine Umwidmung der Mitwirkung von vierzehn Beh&ouml;rden sowie der Zustimmung der Eigent&uuml;mer in einer angrenzenden Wohnsiedlung bed&uuml;rfe und daher nicht durchf&uuml;hrbar sei. Die Grundst&uuml;cke h&auml;tten auch nicht zum gewillk&uuml;rten Betriebsverm&ouml;gen geh&ouml;rt, da der Kl&auml;ger sie zu einem erh&ouml;hten Preis erworben habe und wegen fehlender Anhaltspunkte f&uuml;r eine Plan&auml;nderung keine Aussicht auf St&auml;rkung der Wirtschaftskraft seines Unternehmens bestanden habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger tr&auml;gt vor, die Rechtssache sei grunds&auml;tzlich bedeutsam und erfordere eine Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) zur Fortbildung des Rechts sowie zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Beschwerde ist jedenfalls unbegr&uuml;ndet und durch Beschluss zur&uuml;ckzuweisen (&sect; 116 Abs. 5 Satz 1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Sofern Zulassungsgr&uuml;nde in einer den Darlegungsanforderungen des &sect; 116 Abs. 3 Satz 3 FGO gen&uuml;genden Form dargelegt wurden, liegen sie jedenfalls nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die vom Kl&auml;ger f&uuml;r grunds&auml;tzlich bedeutsam erachtete Rechtsfrage (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO), ob die betrieblich veranlasste Anschaffung eines unbebauten Grundst&uuml;cks, das subjektiv zum unmittelbaren Einsatz f&uuml;r eigenbetriebliche Zwecke bestimmt sei, auch dann zum notwendigen Betriebsverm&ouml;gen geh&ouml;re, wenn sich nach Erwerb herausstelle, dass das Grundst&uuml;ck erst nach &Auml;nderung des Fl&auml;chennutzungsplanes betrieblich genutzt werden k&ouml;nne, stellt sich im Streitfall nicht und k&ouml;nnte daher in einem Revisionsverfahren nicht gekl&auml;rt werden. Denn das FG hat &#8211;f&uuml;r den BFH bindend (&sect; 118 Abs. 2 FGO)&#8211; festgestellt, dass die erworbenen Fl&auml;chen im Au&szlig;enbereich und Landschaftsschutzgebiet lagen sowie aufgrund des eindeutig entgegenstehenden Fl&auml;chennutzungsplanes nicht betrieblich genutzt werden konnten. Hinweise darauf, dass der Kl&auml;ger sich beim Erwerb &uuml;ber die Nutzbarkeit geirrt hatte, enth&auml;lt das FG-Urteil nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Soweit der Kl&auml;ger die Frage gekl&auml;rt haben will, ob aus betrieblicher Veranlassung get&auml;tigte Grundst&uuml;cksrisikok&auml;ufe nicht zu notwendigem Betriebsverm&ouml;gen f&uuml;hren, w&auml;hrend bei erfolgreicher Genehmigung sp&auml;tere Wertzuw&auml;chse im Rahmen des Betriebsverm&ouml;gens versteuert w&uuml;rden, gen&uuml;gt sein Vortrag nicht den Darlegungserfordernissen des &sect; 116 Abs. 3 Satz 3 FGO. Das FG ist im &Uuml;brigen gerade nicht von einer betrieblichen Veranlassung der Grundst&uuml;cksk&auml;ufe ausgegangen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Mit der Frage, ob die Wegnahme der Expansionsm&ouml;glichkeit eines im Au&szlig;engebiet etablierten Unternehmens durch Ankauf der angrenzenden Fl&auml;che und die spekulative Chance, den an der Expansion gehinderten Betrieb als weitere eigengewerbliche Fl&auml;che zu &uuml;bernehmen, das erworbene Grundst&uuml;ck als zum unmittelbaren Einsatz im Betrieb objektiv geeignet erscheinen l&auml;sst, wird ebenfalls kein Revisionszulassungsgrund dargelegt. Der Kl&auml;ger r&uuml;gt insoweit vielmehr eine unzutreffende Tatsachenw&uuml;rdigung oder fehlerhafte Rechtsanwendung durch das FG und wendet sich im Kern gegen die inhaltliche Richtigkeit des Urteils. Hierdurch l&auml;sst sich jedoch die Zulassung der Revision grunds&auml;tzlich nicht erreichen (Senatsbeschluss vom 24. Februar 2010 III B 13\/09, BFH\/NV 2010, 931). Im &Uuml;brigen ist bereits nicht ersichtlich, dass eine konkrete M&ouml;glichkeit zur &Uuml;bernahme des Metall verarbeitenden Betriebs bestanden und den Kl&auml;ger zum Erwerb der Grundst&uuml;cke veranlasst hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die vom Kl&auml;ger als grunds&auml;tzlich bedeutsam bezeichnete Frage, ob im Gegensatz zu betriebsfremden Risikogesch&auml;ften ein betrieblich veranlasstes Risikogesch&auml;ft in Form des Ankaufs eines unbebauten Grundst&uuml;cks als Betriebserweiterungsfl&auml;che dem Betriebsverm&ouml;gen zuzuordnen sei, betrifft ebenfalls die materielle Richtigkeit des angefochtenen Urteils. Diese Frage k&ouml;nnte in einem Revisionsverfahren nicht gekl&auml;rt werden, da das FG die betriebliche Veranlassung des Grundst&uuml;ckskaufs verneint hat, weil es an der gewerblichen Nutzungsm&ouml;glichkeit fehlte und vom Kl&auml;ger ein &uuml;berh&ouml;hter Kaufpreis gezahlt wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Zur Revisionszulassung f&uuml;hrt auch nicht der Vortrag, der BFH habe mit Urteil vom 8. August 2001 I R 106\/99 (BFHE 196, 173, BStBl II 2003, 487) entschieden, dass es nicht darauf ankomme, ob Risikogesch&auml;fte nach Art und Umfang der Gesellschaft un&uuml;blich seien; bei Risikogesch&auml;ften, die f&uuml;r das Unternehmen unentbehrlich seien, verbiete die betriebliche Veranlassung eine Zuordnung zum Privatverm&ouml;gen, wenn eine private Veranlassung ausgeschlossen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Hinweis auf das vom Kl&auml;ger zitierte BFH-Urteil geht fehl. Denn dieses befasst sich &#8211;wie der Kl&auml;ger zugesteht&#8211; mit der Frage, ob Risikogesch&auml;fte einer GmbH eine verdeckte Gewinnaussch&uuml;ttung begr&uuml;nden und nicht damit, ob ein Wirtschaftsgut zum Betriebs- oder zum Privatverm&ouml;gen geh&ouml;rt. Diese Frage war in dem zitierten Urteil schon deshalb nicht zu beantworten, weil es sich bei der Kl&auml;gerin um eine Kapitalgesellschaft handelte und Kapitalgesellschaften keine Privatsph&auml;re haben. Insoweit fehlt es auch an einer Divergenz zu dem FG-Urteil (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 2 Alternative 2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat im &Uuml;brigen weder festgestellt, dass die Anschaffung der Grundst&uuml;cke f&uuml;r das Unternehmen des Kl&auml;gers unentbehrlich gewesen sei, noch dass eine private Veranlassung des Erwerbs ausgeschlossen werden k&ouml;nne. Der vom Kl&auml;ger ger&uuml;gte Versto&szlig; gegen den vermeintlichen Grundsatz der rechtsformneutralen Besteuerung, dass Einzelkaufleute bei betrieblich veranlassten Risikogesch&auml;ften im Misserfolgsfall gegen&uuml;ber Kapitalgesellschaften benachteiligt seien, ist daher im Streitfall nicht entscheidungserheblich. Eine Zulassung der Revision zur Fortbildung des Rechts kommt daher nicht in Betracht (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 2 Alternative 1 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Die Revision ist auch nicht zur Fortbildung des Rechts im Zusammenhang mit dem BFH-Urteil vom 6. M&auml;rz 1991 X R 57\/88 (BFHE 164, 246, BStBl II 1991, 829) zuzulassen; der Kl&auml;gervortrag gen&uuml;gt insoweit nicht den Darlegungserfordernissen des &sect; 116 Abs. 3 Satz 3 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>7. Das FG-Urteil weicht nicht vom BFH-Urteil vom 31. Januar 1985 IV R 130\/82 (BFHE 143, 335, BStBl II 1985, 395) ab. Dieses Urteil f&uuml;hrt aus, dass der Wille zu einer bestimmten au&szlig;erbetrieblichen Nutzung eines Wirtschaftsguts entscheidendes Element des Entnahmetatbestands sei. Im Streitfall kam es dagegen darauf an, ob die Grundst&uuml;cke f&uuml;r das Betriebsverm&ouml;gen angeschafft wurden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>8. Nach dem BFH-Urteil vom 6. Dezember 1977 VIII R 29\/75 (BFHE 124, 424, BStBl II 1978, 330) ist ein von einem Kaufmann erkennbar zu betrieblichen Zwecken erworbenes Grundst&uuml;ck auch dann (weiter) als Betriebsverm&ouml;gen zu behandeln, wenn der Erwerber seine Absicht &#8211;&auml;u&szlig;erlich nicht erkennbar&#8211; ge&auml;ndert haben sollte. Dem widerspricht das FG-Urteil ebenfalls nicht, da es bereits den Erwerb aus betrieblicher Veranlassung ablehnt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>9. Von einer weiteren Begr&uuml;ndung sieht der Senat nach &sect; 116 Abs. 5 Satz 2 Halbsatz 2 FGO ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 25.4.2012, III B 23\/11 Privater oder betrieblicher Erwerb eines Grundst&uuml;cks Tatbestand 1&nbsp; I. Der Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) erzielt gewerbliche Eink&uuml;nfte aus dem Einzelhandel mit Kraftfahrzeugteilen und Zubeh&ouml;r. F&uuml;r die Streitjahre 1999 und 2000 wurde er zun&auml;chst unter Nachpr&uuml;fungsvorbehalt erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; veranlagt. 2&nbsp; Im Rahmen einer Betriebspr&uuml;fung wurde festgestellt, dass der Kl&auml;ger von &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-b-23-11-privater-oder-betrieblicher-erwerb-eines-grundstuecks\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">III&nbsp;B&nbsp;23\/11 &#8211; Privater oder betrieblicher Erwerb eines Grundst&uuml;cks<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-6501","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6501","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6501"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6501\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6501"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6501"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6501"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}