{"id":6509,"date":"2012-11-30T16:07:57","date_gmt":"2012-11-30T14:07:57","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=6509"},"modified":"2012-11-30T16:07:57","modified_gmt":"2012-11-30T14:07:57","slug":"v-r-39-11-zum-nachweis-der-behinderung-isd-par-32-abs-4-s-1-nr-3-estg-kein-kindergeld-bei-ueberschreitung-des-grenzbetrags","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-39-11-zum-nachweis-der-behinderung-isd-par-32-abs-4-s-1-nr-3-estg-kein-kindergeld-bei-ueberschreitung-des-grenzbetrags\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;39\/11 &#8211; Zum Nachweis der Behinderung i.S.d. &sect; 32 Abs. 4 S. 1 Nr. 3 EStG &#8211; kein Kindergeld bei &Uuml;berschreitung des Grenzbetrags"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 23.2.2012, V R 39\/11<\/p>\n<p class=\"titel\">Zum Nachweis der Behinderung i.S.d. &sect; 32 Abs. 4 S. 1 Nr. 3 EStG &#8211; kein Kindergeld bei &Uuml;berschreitung des Grenzbetrags<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) bezog f&uuml;r seine am &#8230;&nbsp;August 1983 geborene Tochter S f&uuml;r das Streitjahr (2003) Kindergeld. Die von S begonnene Berufsausbildung endete vorzeitig mit Ablauf des 30.&nbsp;September 2002. In der Zeit vom 1.&nbsp;Januar bis 21.&nbsp;April 2003 erhielt S Arbeitslosengeld in H&ouml;he von insgesamt 285,27&nbsp;EUR. Mit Schreiben vom 11.&nbsp;Februar 2003 beschied die Berufsunf&auml;higkeitsversicherung, S erhalte ab Mai 2002 eine Rente von monatlich 657,08&nbsp;EUR. S erhielt ab M&auml;rz 2003 die laufenden monatlichen Zahlungen, zudem im Monat M&auml;rz 2003 f&uuml;r die Zeit von Mai 2002 bis Februar 2003 (zehn Monate) eine Nachzahlung von 6.530,80&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Juli 2004 wurde der Beklagten und Revisionsbeklagten (Familienkasse) bekannt, dass S ihre Lehre aus gesundheitlichen Gr&uuml;nden abgebrochen und sich arbeits- bzw. ausbildungsplatzsuchend gemeldet habe. Im November 2004 reichte der Kl&auml;ger bei der Familienkasse einen Bescheid des Versorgungsamtes vom 22.&nbsp;Juli 2004 nach, in dem f&uuml;r S ein Grad der Behinderung (GdB) von 30&nbsp;% festgestellt wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Bescheid vom 14.&nbsp;Februar 2005 hob die Familienkasse die Kindergeldfestsetzung ab Januar 2003 auf, weil die Eink&uuml;nfte und Bez&uuml;ge der S den Jahresgrenzbetrag von 7.188&nbsp;EUR &uuml;bersteigen w&uuml;rden. Zugleich forderte die Familienkasse das hiernach f&uuml;r das Streitjahr &uuml;berzahlte Kindergeld in H&ouml;he von 1.848&nbsp;EUR zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einspruch und Klage hiergegen blieben erfolglos. Das Finanzgericht (FG) begr&uuml;ndete sein Urteil im Wesentlichen damit, es k&ouml;nne dahingestellt bleiben, ob S als behindertes oder arbeitsloses Kind zu ber&uuml;cksichtigen sei. Selbst bei einer Ber&uuml;cksichtigung als behindertes Kind sei S wegen der Berufsunf&auml;higkeitsrentennachzahlung (Nachzahlung) im Streitjahr nicht au&szlig;erstande gewesen, sich selbst zu unterhalten. Es gelte das Monatsprinzip. Der am Ende des Zuflussmonats nach Abzug des Bedarfs nicht verbrauchte Betrag habe sich zu Beginn des Folgemonats nicht in &#8211;au&szlig;er Ansatz bleibendes&#8211; Verm&ouml;gen umgewandelt. J&auml;hrlich anfallende Einnahmen seien auf den Zuflussmonat und die nachfolgenden elf Monate aufzuteilen, so dass im Streitjahr ein Betrag von 10\/12 der Nachzahlung (= 5.442,33&nbsp;EUR) ber&uuml;cksichtigt werden m&uuml;sse. Es k&ouml;nne daher dahingestellt bleiben, ob alle vom Kl&auml;ger geltend gemachten Aufwendungen zu ber&uuml;cksichtigen seien. Selbst dann h&auml;tten die finanziellen Mittel der S ihren gesamten Bedarf abgedeckt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der vom Bundesfinanzhof (BFH) mit Beschluss vom 28.&nbsp;M&auml;rz 2011 III&nbsp;B&nbsp;144\/09 (BFH\/NV 2011, 1144) hinsichtlich Kindergeld Januar bis M&auml;rz 2003 zugelassenen Revision macht der Kl&auml;ger geltend, dass die durch S bezogene Nachzahlung erst ab dem Folgemonat des Zuflusses, d.h. erst ab April 2003 habe ber&uuml;cksichtigt werden d&uuml;rfen. Das Urteil weiche insoweit von der Rechtsprechung des BFH ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/><\/br>wegen Kindergeld Januar bis M&auml;rz 2003 das angefochtene Urteil, den Aufhebungsbescheid der Familienkasse vom 14.&nbsp;Februar 2005 sowie die Einspruchsentscheidung vom 3.&nbsp;Mai 2005 aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Familienkasse beantragt,<br \/><\/br>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen,<br \/><\/br>hilfsweise, das Urteil des FG aufzuheben und die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an das FG zur&uuml;ckzuverweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie teilt nunmehr unter Ber&uuml;cksichtigung des im BFH-Beschluss in BFH\/NV 2011, 1144 zitierten BFH-Urteils vom 4.&nbsp;November 2003 VIII&nbsp;R&nbsp;43\/02, BFHE 204, 120, BStBl II 2010, 1046 die Auffassung, dass die Rentennachzahlung erst ab dem auf den Zuflussmonat folgenden Monat zu ber&uuml;cksichtigen sei. F&uuml;r eine kindergeldrechtliche Ber&uuml;cksichtigung der S fehle es aber an der Urs&auml;chlichkeit der Behinderung f&uuml;r das Unverm&ouml;gen, sich selbst zu unterhalten. Diese Urs&auml;chlichkeit k&ouml;nne bei einer Behinderung von nur 30&nbsp;% nur angenommen werden, wenn besondere Umst&auml;nde ersichtlich seien, die eine Erwerbst&auml;tigkeit unter den &uuml;blichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes ausgeschlossen erscheinen lie&szlig;en. F&uuml;r derartige Umst&auml;nde gebe es aber keine Anhaltspunkte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und zur Zur&uuml;ckverweisung an das FG (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG geht im Ergebnis zwar zu Recht davon aus, dass die Voraussetzungen die Ber&uuml;cksichtigung der S als arbeitsloses Kind nach &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes in der im Streitjahr 2003 geltenden Fassung (EStG) im Streitfall nicht vorliegen. Die Feststellungen des FG reichen aber nicht aus, um beurteilen zu k&ouml;nnen, ob S gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 EStG deshalb als behindertes Kind zu ber&uuml;cksichtigen ist, weil ihre Behinderung urs&auml;chlich f&uuml;r ihr Unverm&ouml;gen zur Selbstversorgung gewesen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Im Ergebnis zu Recht hat das FG entschieden, dass der Kl&auml;ger sich f&uuml;r einen Kindergeldanspruch f&uuml;r die streitigen Monate Januar bis M&auml;rz 2003 nicht auf &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG berufen kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;62 Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;63 Abs.&nbsp;1 S&auml;tze&nbsp;1 und 2 i.V.m. &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG besteht f&uuml;r ein Kind, das &#8211;wie im Streitfall S&#8211; das 18. Lebensjahr, aber noch nicht das 21. Lebensjahr vollendet hat, nicht in einem Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis steht und bei einer Agentur f&uuml;r Arbeit im Inland als Arbeitssuchender gemeldet ist, dem Grunde nach Anspruch auf Kindergeld. Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG wird ein Kind nach &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Nr.&nbsp;1 und 2 aber nur ber&uuml;cksichtigt, wenn es Eink&uuml;nfte und Bez&uuml;ge, die zur Bestreitung des Unterhalts oder der Berufsausbildung bestimmt oder geeignet sind, von nicht mehr als 7.188&nbsp;EUR im Kalenderjahr hat (Jahresgrenzbetrag). Diese Voraussetzungen sind im Streitfall nicht erf&uuml;llt, weil die Eink&uuml;nfte und Bez&uuml;ge der S im Jahr 2003 durch das Arbeitslosengeld in H&ouml;he von 287,27&nbsp;EUR, die ab M&auml;rz 2003 gezahlte monatliche Berufsunf&auml;higkeitsrente in H&ouml;he von 657,08&nbsp;EUR und die Nachzahlung in H&ouml;he von 6.530,80&nbsp;EUR mehr als 7.188&nbsp;EUR betragen haben. Ma&szlig;gebend f&uuml;r die &Uuml;berschreitung der Freigrenze des &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG sind alle Eink&uuml;nfte und Bez&uuml;ge der S im Kalenderjahr 2003, nicht nur die der Monate Januar bis M&auml;rz.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Gesetzgeber unterstellt in &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG typisierend, dass Eltern nicht (mehr) mit Unterhaltsaufwendungen f&uuml;r das Kind belastet sind und ihre Leistungsf&auml;higkeit damit derjenigen kinderloser Steuerpflichtiger entspricht, wenn die Eink&uuml;nfte und Bez&uuml;ge des Kindes den ma&szlig;gebenden Grenzbetrag (im Jahr 2003: 7.188&nbsp;EUR) &uuml;bersteigen. Deshalb werden vollj&auml;hrige Kinder, auch wenn sie einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz suchen, bei &Uuml;berschreitung dieser Grenze nicht mehr ber&uuml;cksichtigt (BFH-Urteil vom 17.&nbsp;Juni 2010 III&nbsp;R&nbsp;34\/09, BFHE&nbsp;230, 61,&nbsp;BStBl II&nbsp;2010, 982).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Dabei h&auml;ngt die Ber&uuml;cksichtigung des Kindes nicht von der Situation in den einzelnen Monaten ab, in denen das Kind einen Tatbestand nach &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 EStG erf&uuml;llt, sondern von der H&ouml;he der Eink&uuml;nfte und Bez&uuml;ge des Kindes in dem gesamten Zeitraum, in dem es die Voraussetzungen eines Ber&uuml;cksichtungstatbestands des &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 oder 2 EStG erf&uuml;llt. Der Gesetzgeber ist, ohne dass dies zu beanstanden w&auml;re, typisierend davon ausgegangen, dass ein Kind, das in einem Kalenderjahr Eink&uuml;nfte und Bez&uuml;ge in einer bestimmten H&ouml;he erzielt, w&auml;hrend des ganzen Jahres nicht unterhaltsbed&uuml;rftig ist. Sind im Fall des &Uuml;berschreitens des Jahresgrenzbetrags die Eink&uuml;nfte und Bez&uuml;ge eines Kindes in den einzelnen Ber&uuml;cksichtigungsmonaten unterschiedlich hoch, ist es nach &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG ausgeschlossen, Kindergeld f&uuml;r einzelne Monate zu gew&auml;hren, in denen keine oder nur geringe Eink&uuml;nfte oder Bez&uuml;ge zugeflossen sind (BFH-Urteile in BFHE 230, 61, BStBl II&nbsp;2010, 982; vom 22.&nbsp;Dezember 2011 III&nbsp;R&nbsp;67\/10, nicht ver&ouml;ffentlicht &#8211;n.v.&#8211;; vom 22.&nbsp;Dezember 2011 III&nbsp;R&nbsp;93\/10, n.v.; BFH-Beschluss vom 31.&nbsp;Juli 2008 III&nbsp;B&nbsp;64\/07, BFHE&nbsp;222, 471, BStBl II&nbsp;2011, 37).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Der Senat kann aber nicht entscheiden, ob die Voraussetzungen eines Kindergeldanspruches nach &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 EStG vorgelegen haben. Danach setzt der Kindergeldanspruch f&uuml;r ein Kind, das das 18. Lebensjahr vollendet hat, u.a. voraus, dass es wegen k&ouml;rperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung au&szlig;erstande ist, sich selbst zu unterhalten. Die Feststellungen des FG erlauben keine abschlie&szlig;ende Entscheidung, ob diese Voraussetzungen vorliegen. Entgegen der Auffassung des FG war S in den Monaten Januar bis M&auml;rz 2003 i.S. des &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 EStG au&szlig;erstande, sich selbst zu unterhalten. Ob die Behinderung der S hierf&uuml;r urs&auml;chlich war, l&auml;sst sich den Feststellungen des FG jedoch nicht entnehmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Ein behindertes Kind ist imstande, sich selbst zu unterhalten, wenn es &uuml;ber eine wirtschaftliche Leistungsf&auml;higkeit verf&uuml;gt, die zur Bestreitung seines gesamten notwendigen Lebensbedarfs ausreicht (vgl. BFH-Urteile in BFHE 204, 120, BStBl II 2010, 1046; vom 15.&nbsp;Oktober 1999 VI&nbsp;R&nbsp;183\/97, BFHE 189, 442, BStBl II 2000, 72, und vom 15.&nbsp;Oktober 1999 VI&nbsp;R&nbsp;40\/98, BFHE 189, 449, BStBl II 2000, 75). Die F&auml;higkeit des Kindes zum Selbstunterhalt ist dabei anhand eines Vergleichs zweier Bezugsgr&ouml;&szlig;en, n&auml;mlich des gesamten Lebensbedarfs des Kindes einerseits und seiner finanziellen Mittel andererseits, zu pr&uuml;fen. Erst wenn sich daraus eine ausreichende Leistungsf&auml;higkeit des Kindes ergibt, kann davon ausgegangen werden, dass den Eltern kein zus&auml;tzlicher Aufwand erw&auml;chst, der ihre steuerrechtliche Leistungsf&auml;higkeit mindert (z.B. Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 29.&nbsp;Mai 1990&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvL&nbsp;20\/84, 1&nbsp;BvL&nbsp;26\/84, 1&nbsp;BvL&nbsp;4\/86, BVerfGE 82, 60, 87, BStBl II 1990, 653, 658; BFH-Urteil in BFHE 189, 449, BStBl II 2000, 75). Der gesamte existentielle Lebensbedarf des behinderten Kindes setzt sich typischerweise aus dem allgemeinen Lebensbedarf (Grundbedarf) und dem individuellen behinderungsbedingten Mehrbedarf zusammen (BFH-Urteile in BFHE 204, 120, BStBl II 2010, 1046, und in BFHE 189, 442, BStBl II 2000, 72).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Bei der Pr&uuml;fung, ob ein vollj&auml;hriges Kind wegen k&ouml;rperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung au&szlig;erstande ist, sich selbst zu unterhalten, ist &#8211;abweichend von &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;66 Abs.&nbsp;2 EStG&#8211; auf den Kalendermonat abzustellen (ausf&uuml;hrlich BFH-Urteil in BFHE 204, 120,&nbsp;BStBl II&nbsp;2010, 1046, m.w.N., Leitsatz; vgl. auch BFH-Urteil vom 16.&nbsp;Dezember 2002 VIII&nbsp;R&nbsp;65\/99, BFHE 201, 195, BStBl II 2003, 593). Behinderten Kindern kann daher auch f&uuml;r solche Ber&uuml;cksichtigungsmonate Kindergeld gew&auml;hrt werden, in denen sie keine oder nur geringe Eink&uuml;nfte\/Bez&uuml;ge haben, selbst wenn ihre insgesamt im Kalenderjahr erhaltenen Eink&uuml;nfte\/Bez&uuml;ge &uuml;ber dem Bedarf liegen. Au&szlig;erdem wirkt sich eine im Laufe eines Monats ausbezahlte Nachzahlung, die zum Wegfall der Bed&uuml;rftigkeit f&uuml;hrt, erst in dem auf den Zuflussmonat folgenden Monat aus (BFH-Urteil in BFHE 204, 120, BStBl II&nbsp;2010, 1046, unter II.4.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Zu Unrecht hat daher das FG &#8211;auch wenn im Urteil sinngem&auml;&szlig; auf &sect;&nbsp;66 Abs.&nbsp;2 EStG Bezug genommen wird&#8211; die Berechnung nach &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz 2 EStG vorgenommen, indem es die Nachzahlung von 6.530,80&nbsp;EUR auch auf die Monate Januar bis M&auml;rz 2003 verteilt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der f&uuml;r das Streitjahr 2003 zu ber&uuml;cksichtigende existenzielle Lebensbedarf betrug 7.188&nbsp;EUR j&auml;hrlich, also monatlich 599&nbsp;EUR. Da die im M&auml;rz 2003 erfolgte Rentennachzahlung f&uuml;r S erst ab dem der Auszahlung folgenden Monat, also ab April 2003 und nicht in den Monaten Januar bis M&auml;rz 2003 ber&uuml;cksichtigt werden durfte, lagen die Einnahmen der S aus Arbeitslosengeld in H&ouml;he von 285,27&nbsp;EUR im Streitzeitraum unter dem existenziellen Lebensbedarf. Es kann deshalb insoweit dahingestellt bleiben, ob und in welchem Umfang ein behinderungsbedingter Mehrbedarf vorgelegen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r den Monat M&auml;rz 2003 muss das FG allerdings feststellen, ob die den monatlichen existenziellen Lebensbedarf von 599&nbsp;EUR &uuml;bersteigende, erstmals gezahlte monatliche Rente von 657,08&nbsp;EUR der S bereits am 1.&nbsp;M&auml;rz 2003 zur Verf&uuml;gung stand und deshalb keine Nachzahlung darstellte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Der Senat kann aufgrund der vom FG getroffenen Feststellungen nicht entscheiden, ob die Behinderung der S urs&auml;chlich i.S. des &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 EStG f&uuml;r ein Unverm&ouml;gen zum Selbstunterhalt war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Menschen sind behindert, wenn ihre k&ouml;rperliche Funktion, geistige F&auml;higkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit l&auml;nger als sechs Monate von dem f&uuml;r das Lebensalter typischen Zustand abweichen und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeintr&auml;chtigt ist (&sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch &#8211;SGB IX&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der Nachweis der Behinderung kann nicht nur durch Vorlage eines entsprechenden Schwerbehindertenausweises oder Feststellungsbescheids gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;69 SGB&nbsp;IX sowie eines Rentenbescheids erfolgen, sondern auch in anderer Form wie beispielsweise durch Vorlage einer Bescheinigung bzw. eines Zeugnisses des behandelnden Arztes oder auch eines &auml;rztlichen Gutachtens erbracht werden (vgl. BFH-Urteile vom 9.&nbsp;Februar 2012 III&nbsp;R&nbsp;47\/08, n.v.; vom 16.&nbsp;April 2002 VIII&nbsp;R&nbsp;62\/99, BFHE 198, 567, BStBl II 2002, 738, m.w.N.; Dienstanweisung zur Durchf&uuml;hrung des Familienleistungsausgleichs (DA-FamEStG), Stand 2011, Rz&nbsp;63.3.6.2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2, BStBl I 2009, 1030, 1069, BStBl I 2011, 716, 719).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Ein behindertes Kind kann sowohl wegen der Behinderung als auch wegen der allgemein ung&uuml;nstigen Situation auf dem Arbeitsmarkt oder wegen anderer Umst&auml;nde (z.B. mangelnder Mitwirkung bei der Arbeitsvermittlung, Ablehnung von Stellenangeboten) arbeitslos und damit au&szlig;erstande sein, sich selbst zu unterhalten. Ein Anspruch auf Kindergeld besteht nur dann, wenn die Behinderung nach den Gesamtumst&auml;nden des Einzelfalles in erheblichem Umfang miturs&auml;chlich daf&uuml;r ist, dass das Kind nicht seinen (gesamten) Lebensunterhalt durch eigene Erwerbst&auml;tigkeit bestreiten kann (BFH-Urteil vom 22.&nbsp;Dezember 2011 III&nbsp;R&nbsp;46\/08, BFH\/NV 2012, 730, unter II.2.b, m.w.N.). Die Frage, ob eine Behinderung f&uuml;r die mangelnde F&auml;higkeit des behinderten Kindes zum Selbstunterhalt in erheblichem Umfang miturs&auml;chlich ist, hat das FG unter Ber&uuml;cksichtigung aller Umst&auml;nde des Einzelfalles zu entscheiden (BFH-Urteile vom 9.&nbsp;Februar 2012 III&nbsp;R&nbsp;47\/08, n.v.; vom 19.&nbsp;November 2008 III&nbsp;R&nbsp;105\/07, BFHE 223, 365, BStBl II 2010, 1057). Dabei kommt auch dem GdB eine wichtige indizielle Bedeutung f&uuml;r die Pr&uuml;fung der Urs&auml;chlichkeit der Behinderung f&uuml;r die mangelnde F&auml;higkeit zum Selbstunterhalt zu. Je h&ouml;her der GdB ist, desto st&auml;rker wird die Vermutung, dass die Behinderung der erhebliche Grund f&uuml;r die fehlende Erwerbst&auml;tigkeit ist. Dabei spricht ein GdB unter 50 eher gegen eine Kausalit&auml;t der Behinderung (vgl. BFH-Urteile in BFH\/NV 2012, 730, und in BFHE 223, 365, BStBl II 2010, 1057, unter II.2.c). In &Uuml;bereinstimmung damit geht daher auch die Verwaltung in Abschnitt 63.3.6.3 DA-FamEStG (BStBl I 2011, 716, 720) zu Recht davon aus, dass eine Behinderung des Kindes grunds&auml;tzlich als nicht urs&auml;chlich f&uuml;r die mangelnde F&auml;higkeit zum Selbstunterhalt anzusehen ist, wenn der GdB weniger als 50 betr&auml;gt und keine besonderen Umst&auml;nde hinzutreten, die einer Erwerbst&auml;tigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt entgegenstehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Im Streitfall liegt zwar eine Bescheinigung des Versorgungsamtes vor, aus der sich ergibt, dass S zu 30&nbsp;% behindert war. Der Bescheid enth&auml;lt jedoch keine &Auml;u&szlig;erung dar&uuml;ber, ob die Behinderung zu einer Einbu&szlig;e der k&ouml;rperlichen Beweglichkeit gef&uuml;hrt hat oder auf einer typischen Berufskrankheit beruht. Auch aus der auf einer privaten Versicherung beruhenden Rentenzahlung ergeben sich keine f&uuml;r die steuerrechtliche Beurteilung &uuml;berpr&uuml;fbaren Anhaltspunkte. Das FG hat keine Feststellungen dazu getroffen, ob anderweitige Nachweise z.B. in Gestalt &auml;rztlicher Gutachten vorgelegen haben und auch selbst keine entsprechenden Gutachten eingeholt. Das FG hat auch keine Feststellungen getroffen, die Anhaltspunkte f&uuml;r die Annahme ergeben, dass trotz eines GdB von nur 30&nbsp;% von einer erheblichen Miturs&auml;chlichkeit der Behinderung f&uuml;r die Unf&auml;higkeit der S zum Selbstunterhalt auszugehen sein k&ouml;nnte. Diese Feststellungen muss das FG nachholen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Entscheidung erfolgt im Einvernehmen der Beteiligten ohne m&uuml;ndliche Verhandlung (&sect;&sect;&nbsp;90 Abs.&nbsp;2, 121 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 23.2.2012, V R 39\/11 Zum Nachweis der Behinderung i.S.d. &sect; 32 Abs. 4 S. 1 Nr. 3 EStG &#8211; kein Kindergeld bei &Uuml;berschreitung des Grenzbetrags Tatbestand 1&nbsp; I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) bezog f&uuml;r seine am &#8230;&nbsp;August 1983 geborene Tochter S f&uuml;r das Streitjahr (2003) Kindergeld. Die von S begonnene Berufsausbildung &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-39-11-zum-nachweis-der-behinderung-isd-par-32-abs-4-s-1-nr-3-estg-kein-kindergeld-bei-ueberschreitung-des-grenzbetrags\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;R&nbsp;39\/11 &#8211; Zum Nachweis der Behinderung i.S.d. &sect; 32 Abs. 4 S. 1 Nr. 3 EStG &#8211; kein Kindergeld bei &Uuml;berschreitung des Grenzbetrags<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-6509","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6509","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6509"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6509\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6509"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6509"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6509"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}