{"id":65106,"date":"2015-11-06T17:04:08","date_gmt":"2015-11-06T15:04:08","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=65106"},"modified":"2015-11-06T17:04:08","modified_gmt":"2015-11-06T15:04:08","slug":"vi-r-10-14-kindergeld-anforderungen-an-den-nachweis-als-ausbildungsuchender-anforderungen-an-die-substantiierung-eines-beweisantrags","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-10-14-kindergeld-anforderungen-an-den-nachweis-als-ausbildungsuchender-anforderungen-an-die-substantiierung-eines-beweisantrags\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;R&nbsp;10\/14 &#8211; Kindergeld, Anforderungen an den Nachweis als Ausbildungsuchender &#8211; Anforderungen an die Substantiierung eines Beweisantrags"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 18.6.2015, VI R 10\/14<\/p>\n<p class=\"titel\">Kindergeld, Anforderungen an den Nachweis als Ausbildungsuchender &#8211; Anforderungen an die Substantiierung eines Beweisantrags<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Der Registrierung als Ausbildungsuchender kommt f&uuml;r den Anspruch auf Kindergeld keine (echte) Tatbestandswirkung zu. Sie gilt deshalb als Indiz f&uuml;r das Bem&uuml;hen des Kindes um einen Ausbildungsplatz auch dann nach Ma&szlig;gabe des &sect; 38 Abs. 4 SGB III n.F. fort, wenn die Agentur f&uuml;r Arbeit nach der &#8211;auch formlos m&ouml;glichen&#8211; Meldung des Kindes die Registrierung ohne Grund wieder l&ouml;scht.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Die Meldung als Ausbildungsuchender ist nach &sect; 38 Abs. 4 SGB III n.F. nicht mehr auf drei Monate beschr&auml;nkt. Die Ausbildungsvermittlung ist nach &sect; 38 Abs. 4 SGB III n.F. durchzuf&uuml;hren, bis die Ausbildungssuche in Ausbildung, schulische Bildung oder Arbeit m&uuml;ndet oder sich die Vermittlung anderweitig erledigt oder solange der Ausbildungsuchende dies verlangt. Die Agentur f&uuml;r Arbeit kann die Vermittlung einstellen, wenn der Ausbildungsuchende die ihm nach &sect; 38 Abs. 2 SGB III n.F., der Eingliederungsvereinbarung oder dem Verwaltungsakt nach &sect; 37 Abs. 3 Satz 4 SGB III n.F. obliegenden Pflichten nicht erf&uuml;llt, ohne daf&uuml;r einen wichtigen Grund zu haben.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Kl&auml;gerin wird das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nster vom 5. M&auml;rz 2013&nbsp;&nbsp;13 K 2572\/11 Kg, AO aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Finanzgericht M&uuml;nster zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Revisionsverfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) bezog f&uuml;r ihren im Juni 1989 geborenen Sohn J Kindergeld.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>J brach im Februar 2010 seine Schulausbildung nach der Klasse&nbsp;12 ab. Nach der Dokumentation der Agentur f&uuml;r Arbeit war J bereits zum 13.&nbsp;Juli 2009 aus der Berufsberatung abgemeldet worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In einer &quot;Mitteilung &uuml;ber ein Kind ohne Ausbildungs- oder Arbeitsplatz&quot; teilte die Kl&auml;gerin der Beklagten und Revisionsbeklagten (Familienkasse) mit, J suche seit dem 23.&nbsp;Februar 2010 einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz f&uuml;r eine betriebliche Ausbildung. Er sei bei der Agentur f&uuml;r Arbeit registriert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Agentur f&uuml;r Arbeit richtete ein Schreiben vom 22.&nbsp;Februar 2010 an J, mit dem sie J bat, um ihn &quot;umfassend und gut beraten zu k&ouml;nnen&quot;, einen Fragebogen (Arbeitspaket U25 &#8211; Beratungsbogen) m&ouml;glichst vollst&auml;ndig ausgef&uuml;llt bis zum 8.&nbsp;M&auml;rz 2010 zur&uuml;ckzusenden. Die Terminvergabe erfolge erst nach Eingang des Fragebogens. F&uuml;r den Fall, dass J vorrangig an der Unterst&uuml;tzung bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle interessiert sei, empfahl die Agentur f&uuml;r Arbeit au&szlig;erdem, zur Beratung den Entwurf einer Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse usw.) mitzubringen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ausweislich der Dokumentation der Agentur f&uuml;r Arbeit (Ausdruck vom 2.&nbsp;August 2010) erfolgte der letzte Kontakt von J zur Berufsberatung am 29.&nbsp;M&auml;rz 2010. Im &Uuml;brigen war in der Dokumentation der Agentur f&uuml;r Arbeit f&uuml;r den Zeitraum 1.&nbsp;M&auml;rz 2010 bis 21.&nbsp;Oktober 2010 &quot;Zeit ohne Nachweis&quot; vermerkt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Familienkasse hob mit Bescheid vom 20.&nbsp;Oktober 2010 die Kindergeldfestsetzung zu Gunsten der Kl&auml;gerin f&uuml;r J gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;70 Abs.&nbsp;2 des Einkommensteuergesetzes (EStG) ab M&auml;rz 2010 auf und forderte das f&uuml;r den Zeitraum M&auml;rz bis Juli 2010 gezahlte Kindergeld in H&ouml;he von 944&nbsp;EUR gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;37 Abs.&nbsp;2 der Abgabenordnung zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin legte gegen den vorgenannten Bescheid Einspruch ein. J sei aufgrund eines Systemfehlers bei der Agentur f&uuml;r Arbeit nicht als ausbildungsplatzsuchend verzeichnet gewesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>J meldete sich am 22.&nbsp;Oktober 2010 bei der Agentur f&uuml;r Arbeit als ausbildungsuchend. Mit Bescheid vom 20.&nbsp;Juni 2011 setzte die Familienkasse daraufhin zu Gunsten der Kl&auml;gerin f&uuml;r J Kindergeld von Oktober 2010 bis April 2011 fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Den Einspruch der Kl&auml;gerin wies die Familienkasse mit Einspruchsentscheidung vom 20.&nbsp;Juni 2011 als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck. J sei im Streitzeitraum (M&auml;rz bis September 2010) weder arbeit- noch ausbildungsuchend gewesen. Eigene Bem&uuml;hungen von J um einen Ausbildungsplatz habe die Kl&auml;gerin nicht nachgewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies die Klage mit den in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2014, 1012 ver&ouml;ffentlichten Gr&uuml;nden ab. Die Kl&auml;gerin habe nicht nachgewiesen, dass J f&uuml;r den Streitzeitraum vor Vollendung seines 21.&nbsp;Lebensjahres bei der Agentur f&uuml;r Arbeit als arbeitsuchend registriert gewesen sei. Unerheblich sei, ob die Registrierung ggf. versehentlich unterblieben sei. J k&ouml;nne auch nicht als ausbildungsuchendes Kind ber&uuml;cksichtigt werden, da er im Streitzeitraum nicht als Bewerber um einen Ausbildungsplatz registriert gewesen sei. Auch insoweit komme es nicht darauf an, ob die Registrierung ggf. versehentlich unterblieben sei. Eigene Bem&uuml;hungen von J um einen Ausbildungsplatz habe die Kl&auml;gerin nicht hinreichend substantiiert dargelegt und nachgewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin die Verletzung formellen und materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie beantragt,<br \/>das Urteil des FG M&uuml;nster vom 5.&nbsp;M&auml;rz 2013&nbsp;&nbsp;13&nbsp;K&nbsp;2572\/11&nbsp;Kg, AO aufzuheben und die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an das FG zur&uuml;ckzuverweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Familienkasse beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat entscheidet mit Einverst&auml;ndnis der Beteiligten ohne m&uuml;ndliche Verhandlung (&sect;&nbsp;90 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des angefochtenen Urteils und zur Zur&uuml;ckverweisung der nicht spruchreifen Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an das FG (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat kann auf der Grundlage der vom FG getroffenen tats&auml;chlichen Feststellungen nicht abschlie&szlig;end pr&uuml;fen, ob J, der innerhalb des Streitzeitraums im Juni 2010 das 21.&nbsp;Lebensjahr vollendet hatte, als Kind i.S. des &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG oder i.S. des &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz 1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c EStG zu ber&uuml;cksichtigen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;62 Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;63 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 i.V.m. &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG wird ein Kind, das das 18.&nbsp;Lebensjahr vollendet hat, beim Kindergeld ber&uuml;cksichtigt, wenn es noch nicht das 21.&nbsp;Lebensjahr vollendet hat, nicht in einem Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis steht und bei einer Agentur f&uuml;r Arbeit im Inland als Arbeitsuchender gemeldet ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zur Erf&uuml;llung des letztgenannten Tatbestandsmerkmals gen&uuml;gt die Meldung als Arbeitsuchender; die &uuml;brigen Merkmale der Arbeitslosigkeit i.S. des &sect;&nbsp;119 Abs.&nbsp;1 des Dritten Buchs Sozialgesetzbuch (SGB III) &#8211;in der bis 31.&nbsp;M&auml;rz 2012 und so auch im Streitfall geltenden Fassung&#8211; wie Eigenbem&uuml;hungen und Verf&uuml;gbarkeit brauchen nicht nachgewiesen zu werden. Vielmehr unterstellt das Gesetz typisierend, dass die Voraussetzungen der &sect;&sect;&nbsp;118&nbsp;ff. SGB III &#8211;in der bis 31.&nbsp;M&auml;rz 2012 geltenden Fassung&#8211; vorliegen (Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 26.&nbsp;Juli 2012 III&nbsp;R&nbsp;70\/10, BFH\/NV 2012, 1971, und vom 19.&nbsp;Juni 2008 III&nbsp;R&nbsp;68\/05, BFHE 222, 349, BStBl II 2009, 1008).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach &sect;&nbsp;38 SGB III in der im Streitzeitraum ma&szlig;gebenden n.F. gelten f&uuml;r die An- und Abmeldung als Arbeitsuchender folgende Grunds&auml;tze:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Registrierung des Kindes bei der Agentur f&uuml;r Arbeit kommt ebenso wie dem Ende der Registrierung (Abmeldung) keine (echte) Tatbestandswirkung zu. Entscheidend ist vielmehr die nach Ma&szlig;gabe des &sect;&nbsp;38 SGB III n.F. tats&auml;chlich zu beurteilende Meldesituation (BFH-Urteile vom 10.&nbsp;April 2014 III&nbsp;R&nbsp;37\/12, BFH\/NV 2014, 1726; vom 26.&nbsp;Juli 2012 VI&nbsp;R&nbsp;98\/10, BFHE 238, 126, BStBl II 2013, 443, und in BFH\/NV 2012, 1971).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Als Arbeitsuchender gemeldet ist, wer gegen&uuml;ber der zust&auml;ndigen Agentur f&uuml;r Arbeit pers&ouml;nlich die Tatsache einer k&uuml;nftigen oder gegenw&auml;rtigen Arbeitslosigkeit anzeigt (BFH-Urteil in BFHE 238, 126, BStBl II 2013, 443; ebenso Urteile des Bundessozialgerichts vom 7.&nbsp;Oktober 2004 B&nbsp;11&nbsp;AL&nbsp;23\/04&nbsp;R, BSGE 93, 209, und vom 19.&nbsp;Januar 2005 B&nbsp;11a\/11&nbsp;AL&nbsp;41\/04&nbsp;R, juris).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Da keine ausdr&uuml;ckliche steuerliche Regelung besteht, wann dieser durch die Meldung begr&uuml;ndete Status entf&auml;llt, sind f&uuml;r das Kindergeld die Vorschriften des Sozialrechts, hier insbesondere &sect;&nbsp;38 SGB III, heranzuziehen (BFH-Urteil in BFHE 222, 349, BStBl II 2009, 1008, unter II.2.b). &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;3 SGB III n.F. beschr&auml;nkt die Pflicht zur Vermittlung des Arbeitsuchenden &#8211;im Gegensatz zu &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 SGB III a.F. (dazu BFH-Urteil in BFHE 222, 349, BStBl II 2009, 1008, unter II.2.b)&#8211; nicht mehr auf drei Monate; sie besteht grunds&auml;tzlich unbefristet fort (BFH-Urteile vom 10.&nbsp;April 2014 III&nbsp;R&nbsp;19\/12, BFHE 245, 200, BStBl II 2015, 29, und vom 26.&nbsp;August 2014 XI&nbsp;R&nbsp;1\/13, BFH\/NV 2015, 15; Gagel\/Winkler, SGB III, &sect;&nbsp;38 Rz&nbsp;58). Allerdings kann die Agentur f&uuml;r Arbeit gegen&uuml;ber dem Arbeitsuchenden, der &#8211;wie J&#8211; nicht unter &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 SGB III n.F. f&auml;llt (u.a. Nichtleistungsbezieher), die Vermittlung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 SGB III n.F. einstellen, wenn dieser die ihm nach &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;2 SGB III n.F., der Eingliederungsvereinbarung oder dem Verwaltungsakt nach &sect;&nbsp;37 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 SGB III n.F. obliegenden Pflichten nicht erf&uuml;llt, ohne daf&uuml;r einen wichtigen Grund zu haben. F&uuml;r diesen Fall sieht &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 SGB III n.F. als neue &quot;Sanktion&quot; den Ausschluss von der Vermittlung f&uuml;r zw&ouml;lf Wochen vor (sog. Vermittlungssperre; BFH-Urteil in BFHE 245, 200, BStBl II 2015, 29; Gagel\/Winkler, a.a.O., &sect;&nbsp;38 Rz&nbsp;60).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. F&uuml;r ein &uuml;ber 18&nbsp;Jahre altes Kind, das &#8211;wie J im Streitzeitraum&#8211; das 25.&nbsp;Lebensjahr noch nicht vollendet hat, besteht nach &sect;&nbsp;62 Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;63 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 i.V.m. &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c EStG au&szlig;erdem ein Anspruch auf Kindergeld u.a. dann, wenn das Kind eine Berufsausbildung mangels Ausbildungsplatzes nicht beginnen oder fortsetzen kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung erfordert die Ber&uuml;cksichtigung eines Kindes gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c EStG, dass sich dieses ernsthaft um einen Ausbildungsplatz bem&uuml;ht (BFH-Urteile vom 19.&nbsp;Juni 2008 III&nbsp;R&nbsp;66\/05, BFHE 222, 343, BStBl II 2009, 1005; vom 22.&nbsp;September 2011 III&nbsp;R&nbsp;30\/08, BFHE 235, 327, BStBl II 2012, 411, und vom 26.&nbsp;August 2014 XI&nbsp;R&nbsp;14\/12, BFH\/NV 2015, 322). Dabei ist das Bem&uuml;hen um einen Ausbildungsplatz glaubhaft zu machen. Pauschale Angaben, das Kind sei im fraglichen Zeitraum ausbildungsbereit gewesen, es habe sich st&auml;ndig um einen Ausbildungsplatz bem&uuml;ht oder sei stets bei der Agentur f&uuml;r Arbeit als ausbildungsuchend gemeldet gewesen, reichen nicht aus. Um einer missbr&auml;uchlichen Inanspruchnahme des Kindergeldes entgegen zu wirken, muss sich die Ausbildungsbereitschaft des Kindes durch belegbare Bem&uuml;hungen um einen Ausbildungsplatz objektiviert haben (BFH-Urteile in BFHE 222, 343, BStBl II 2009, 1005, unter II.1.b, und in BFHE 235, 327, BStBl II 2012, 411). Nachgewiesen werden kann das ernsthafte Bem&uuml;hen um einen Ausbildungsplatz z.B. durch eine Bescheinigung der Agentur f&uuml;r Arbeit, dass das Kind als Bewerber um eine berufliche Ausbildungsstelle registriert ist (BFH-Urteile in BFHE 222, 343, BStBl II 2009, 1005, m.w.N., und in BFHE 235, 327, BStBl II 2012, 411).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch der Registrierung als Ausbildungsuchender kommt &#8211;ebenso wie der Registrierung als Arbeitsuchender&#8211; allerdings keine (echte) Tatbestandswirkung zu. Sie gilt deshalb als Indiz f&uuml;r das Bem&uuml;hen des Kindes um einen Ausbildungsplatz auch dann nach Ma&szlig;gabe des &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;4 SGB III n.F. fort, wenn die Agentur f&uuml;r Arbeit nach der &#8211;auch formlos m&ouml;glichen&#8211; Meldung des Kindes die Registrierung ohne Grund wieder l&ouml;scht (vgl. BFH-Urteile in BFHE 235, 327, BStBl II 2012, 411, und vom 17.&nbsp;Juli 2008 III&nbsp;R&nbsp;95\/07, BFH\/NV 2009, 367).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Meldung als Ausbildungsuchender ist nach &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;4 SGB III n.F. &#8211;ebenso wie die Meldung als Arbeitsuchender&#8211; nicht mehr auf drei Monate beschr&auml;nkt (ebenso J&uuml;ttner, in: Mutschler\/Schmidt-De&nbsp;Caluwe\/Coseriu, SGB III, 5.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;38 Rz&nbsp;89). Die Ausbildungsvermittlung ist nach &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;4 SGB&nbsp;III n.F. vielmehr durchzuf&uuml;hren, bis die oder &quot;der Ausbildungsuchende in Ausbildung, schulische Bildung oder Arbeit einm&uuml;ndet oder sich die Vermittlung anderweitig erledigt&quot; (&sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 SGB III n.F.) oder &quot;solange die oder der Ausbildungsuchende dies verlangt&quot; (&sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 SGB III n.F.). Allerdings kann die Agentur f&uuml;r Arbeit auch gegen&uuml;ber dem Ausbildungsuchenden die Vermittlung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 i.V.m. &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 SGB III n.F. einstellen, wenn dieser die ihm nach &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;2 SGB III n.F., der Eingliederungsvereinbarung oder dem Verwaltungsakt nach &sect;&nbsp;37 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 SGB III n.F. obliegenden Pflichten nicht erf&uuml;llt, ohne daf&uuml;r einen wichtigen Grund zu haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit der BFH in dem Urteil in BFHE 222, 343, BStBl II 2009, 1005 entschieden hat, das ausbildungsuchende Kind m&uuml;sse zumindest alle drei Monate gegen&uuml;ber der Ausbildungsvermittlung sein Interesse an einer weiteren Vermittlung von Ausbildungsstellen kundtun, ist diese Rechtsprechung noch zu &sect;&nbsp;38 SGB III a.F. ergangen und durch die gesetzliche Neuregelung des &sect;&nbsp;38 SGB III n.F., die im vorliegenden Fall anzuwenden ist, f&uuml;r den Streitzeitraum &uuml;berholt. &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;4 SGB III a.F. sah &#8211;wie oben dargelegt wurde&#8211; eine Einstellung der Arbeitsvermittlung nach drei Monaten vor. Zwar ordnete &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;3 SGB III a.F. f&uuml;r Ausbildungsuchende &#8211;anders als &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 SGB III a.F. f&uuml;r Arbeitsuchende&#8211; die Einstellung der Vermittlung durch Zeitablauf nicht ausdr&uuml;cklich an. Dennoch war wegen des offensichtlichen Zeitbezugs der Regelung zu vermuten, dass das Kind an der Vermittlung eines Ausbildungsplatzes nicht mehr interessiert sei, wenn es sich nach Aufforderung oder f&uuml;r einen l&auml;ngeren Zeitraum nicht mehr beim Arbeitsamt gemeldet hatte. Da &sect;&nbsp;38 SGB III n.F. selbst f&uuml;r die Arbeitsvermittlung die Einstellung durch blo&szlig;en Zeitablauf ausdr&uuml;cklich nicht mehr vorsieht (dazu BFH-Urteil in BFHE 245, 200, BStBl II 2015, 29), gibt es auch f&uuml;r die Ausbildungsvermittlung nach der gesetzlichen Neuregelung keinen &quot;offensichtlichen Zeitbezug&quot; mehr, der die Vermutung rechtfertigen k&ouml;nnte, dass das Kind an der Vermittlung eines Ausbildungsplatzes nach Ablauf von drei Monaten seit seiner Meldung als Ausbildungsuchender nicht mehr interessiert sei. Der blo&szlig;e Zeitablauf f&uuml;hrt nach &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Alternative&nbsp;2 SGB III n.F. auch nicht dazu, dass sich die Vermittlung automatisch anderweitig erledigt. Diese Regelung erfasst als Auffangtatbestand die F&auml;lle, in denen der Suchende die Dienstleistung der Ausbildungsvermittlung nicht mehr in Anspruch nimmt oder die Suche nach einer Ausbildung einstellt (J&uuml;ttner, in: Mutschler\/Schmidt- De&nbsp;Caluwe\/Coseriu, a.a.O., &sect;&nbsp;38 Rz&nbsp;87).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Das FG ist von einer anderen Rechtsauffassung ausgegangen. Die Vorentscheidung kann deshalb keinen Bestand haben. Das FG hat zu Unrecht entschieden, dass f&uuml;r die Ber&uuml;cksichtigung des Kindes J als ein solches ohne Besch&auml;ftigung die Registrierung als arbeitslos bei der Agentur f&uuml;r Arbeit ma&szlig;geblich sei. Ausgehend hiervon hat das FG die Ber&uuml;cksichtigung des Kindes J gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;62 Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;63 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 i.V.m. &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG unzutreffend allein deshalb abgelehnt, weil J nicht bei der Agentur f&uuml;r Arbeit als arbeitsuchend registriert war. Ebenso hat das FG rechtsfehlerhaft entschieden, dass J mangels Registrierung bei der Berufsberatung der Agentur f&uuml;r Arbeit als Bewerber f&uuml;r einen Ausbildungsplatz nicht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;62 Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;63 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 i.V.m. &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c EStG als Kind zu ber&uuml;cksichtigen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Ma&szlig;geblich ist nach den oben dargelegten Grunds&auml;tzen demgegen&uuml;ber vielmehr, ob J f&uuml;r den Streitzeitraum bis einschlie&szlig;lich Juni 2010 bei der Agentur f&uuml;r Arbeit als arbeitsuchend oder f&uuml;r den Streitzeitraum bis September 2010 als ausbildungsuchend gemeldet war. Hierzu hat das FG &#8211;nach seiner materiellen Auffassung zu Recht&#8211; keine Feststellungen getroffen. Dies hat das FG im zweiten Rechtsgang nachzuholen. Es wird dabei zu der Frage, ob sich J &#8211;wie von der Kl&auml;gerin vorgetragen wurde&#8211; im Februar 2010 arbeit- bzw. ausbildungsuchend gemeldet hat, insbesondere den von der Kl&auml;gerin bereits im ersten Rechtsgang angebotenen Zeugenbeweis durch Vernehmung des Kindes J und des als Zeugen benannten Herrn&nbsp;X zu erheben haben. Hinsichtlich der Anforderungen, die an die Meldung als arbeit- bzw. ausbildungsuchend zu stellen sind, hat das FG im zweiten Rechtsgang die oben dargelegten Ma&szlig;st&auml;be zugrunde zu legen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Sofern das FG zu der Feststellung gelangen sollte, dass sich J bei der Agentur f&uuml;r Arbeit im Februar 2010 arbeit- bzw. ausbildungsuchend gemeldet hat, wird das FG des Weiteren festzustellen haben, ob der Status des J als Arbeit- oder Ausbildungsuchender gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;3, Abs.&nbsp;4 SGB III n.F. durchgehend bestanden hat oder im Laufe des Streitzeitraums wieder entfallen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwar sind derzeit keine Anhaltspunkte daf&uuml;r ersichtlich, dass die Agentur f&uuml;r Arbeit im Streitzeitraum eine auf &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 SGB III n.F. (ggf. i.V.m. &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 SGB III n.F. f&uuml;r die Ausbildungsvermittlung) gest&uuml;tzte (wirksame) Einstellungsverf&uuml;gung gegen&uuml;ber J erlassen hat (zur Einstellungsverf&uuml;gung als denkbarer Erl&ouml;schensgrund f&uuml;r die Ber&uuml;cksichtigung des Kindes als arbeitsuchend, s. BFH-Urteil in BFHE 245, 200, BStBl II 2015, 29, Rz&nbsp;25). Das FG wird aber insbesondere auch zu untersuchen haben, ob J eine ihm obliegende Pflicht, auf welche &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 SGB III n.F. f&uuml;r die Arbeitsuche und &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 i.V.m. &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 SGB III n.F. f&uuml;r die Ausbildungsuche Bezug nehmen, nicht erf&uuml;llt hat, ohne daf&uuml;r einen wichtigen Grund zu haben (dazu BFH-Urteil in BFHE 245, 200, BStBl II 2015, 29, Rz&nbsp;14). Das FG wird in diesem Zusammenhang insbesondere der Frage nachzugehen haben, ob J seine Pflicht, der Agentur f&uuml;r Arbeit die f&uuml;r eine Vermittlung erforderlichen Ausk&uuml;nfte zu erteilen und Unterlagen vorzulegen, dadurch verletzt haben k&ouml;nnte, dass er das von der Agentur f&uuml;r Arbeit mit Schreiben vom 22.&nbsp;Februar 2010 angeforderte &quot;Arbeitspaket U25 &#8211; Beratungsbogen&quot; m&ouml;glicherweise nicht (fristgerecht) eingereicht hat, ohne dass hierf&uuml;r ein wichtiger Grund vorlag. Ob J das &quot;Arbeitspaket U25 &#8211; Beratungsbogen&quot; &#8211;wie von der Kl&auml;gerin im ersten Rechtsgang behauptet wurde&#8211; fristgerecht zur&uuml;ckgesandt hat, hat das FG &#8211;von seinem Rechtsstandpunkt zu Recht&#8211; bisher ebenfalls offengelassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Auch in Bezug auf die von der Kl&auml;gerin im ersten Rechtsgang vorgetragenen eigenen Bem&uuml;hungen des Kindes J um einen Ausbildungsplatz wird das FG im zweiten Rechtsgang &#8211;wie von der Kl&auml;gerin beantragt&#8211; das Kind J als Zeuge zu vernehmen haben, falls es hierauf nach den gem&auml;&szlig; II.3.a und b vom FG zu treffenden Feststellungen noch ankommen sollte. Entgegen der Ansicht des FG handelte es sich bei dem Beweisantrag der Kl&auml;gerin in dem Schriftsatz vom 27.&nbsp;Februar 2012 nicht um einen unsubstantiierten Beweisermittlungsantrag.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Allerdings ist das FG nicht verpflichtet, unsubstantiierten Beweisantr&auml;gen nachzugehen (BFH-Beschl&uuml;sse vom 7.&nbsp;November 2012 I&nbsp;B&nbsp;172\/11, BFH\/NV 2013, 561, und vom 18.&nbsp;November 2013 III&nbsp;B&nbsp;45\/12, BFH\/NV 2014, 342). In welchem Ma&szlig;e eine solche Substantiierung zu fordern ist, h&auml;ngt von der im Einzelfall bestehenden Mitwirkungspflicht des Beteiligten ab (BFH-Beschluss vom 12.&nbsp;M&auml;rz 2014 XI&nbsp;B&nbsp;97\/13, BFH\/NV 2014, 1062). Dabei stehen der zumutbare Inhalt und die Intensit&auml;t der richterlichen Ermittlungen notwendigerweise im Zusammenhang mit dem Vorbringen der Beteiligten, die gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;1 S&auml;tze&nbsp;2 und 3 FGO eine Pflicht zur F&ouml;rderung des finanzgerichtlichen Verfahrens haben. Zu ber&uuml;cksichtigen ist deshalb auch, ob die Tatsachen, &uuml;ber die Beweis erhoben werden soll, dem Wissens- und Einflussbereich des Beteiligten (Beweisf&uuml;hrers) zuzurechnen sind (BFH-Beschl&uuml;sse vom 28.&nbsp;Juni 2006 V&nbsp;B&nbsp;199\/05, BFH\/NV 2006, 2098, und vom 3.&nbsp;April 2008 I&nbsp;B&nbsp;77\/07, BFH\/NV 2008, 1445). Unsubstantiiert ist z.B. ein Beweisantrag, der keine beweisbed&uuml;rftigen Tatsachen benennt (BFH-Beschluss vom 3.&nbsp;August 2005 I&nbsp;B&nbsp;9\/05, BFH\/NV 2005, 2227), nicht erkennen l&auml;sst, welche entscheidungserheblichen Tatsachen bezeugt werden sollen (vgl. BFH-Beschluss vom 21.&nbsp;April 2004 XI&nbsp;B&nbsp;229\/02, BFH\/NV 2004, 980), oder die unter Beweis gestellte Tatsache so ungenau bezeichnet, dass ihre Erheblichkeit nicht beurteilt werden kann (Senatsbeschluss vom 1.&nbsp;Februar 2007 VI&nbsp;B&nbsp;118\/04, BFHE 216, 409, BStBl II 2007, 538), der das voraussichtliche Ergebnis der Beweisaufnahme in Bezug auf einzelne konkrete Tatsachen nicht genau angibt (vgl. BFH-Beschluss vom 12.&nbsp;Dezember 2007 I&nbsp;B&nbsp;134\/07, BFH\/NV 2008, 736) oder so unbestimmt ist, dass im Grunde erst die Beweiserhebung selbst die entscheidungserheblichen Tatsachen und Behauptungen aufdecken kann und es sich deshalb um einen Beweisermittlungs- oder -ausforschungsantrag handelt (vgl. BFH-Beschluss vom 2.&nbsp;M&auml;rz 2006 XI&nbsp;B&nbsp;79\/05, BFH\/NV 2006, 1132).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben war der Beweisantrag der Kl&auml;gerin &#8211;entgegen der Auffassung des FG&#8211; ordnungsgem&auml;&szlig; gestellt. Die Kl&auml;gerin hatte die Behauptung aufgestellt, dass sich das Kind J im Streitzeitraum bei sechs bestimmten, mit vollem Namen und Anschriften konkret bezeichneten Unternehmen pers&ouml;nlich und bei weiteren drei, ebenfalls konkret bezeichneten Unternehmen schriftlich um einen Ausbildungsplatz beworben hatte. F&uuml;r diese Behauptung hatte die Kl&auml;gerin das Kind J als Zeuge benannt. Damit hatte die Kl&auml;gerin die entscheidungserheblichen Tatsachen, die J bezeugen sollte, hinreichend bezeichnet. Einer weiteren Substantiierung bedurfte der Beweisantrag unter den im Streitfall gegebenen Umst&auml;nden nicht. Insbesondere war der Beweisantrag nicht deshalb unbestimmt, weil die Kl&auml;gerin keine schriftlichen Bewerbungsunterlagen mehr vorlegen und sie auch die genauen Daten der pers&ouml;nlichen oder schriftlichen Bewerbungen nicht mehr angeben konnte. Im &Uuml;brigen belegen die vom FG selbst angestellten Ermittlungen durch Anschreiben der von der Kl&auml;gerin genannten Betriebe und die dort vom FG gestellte Frage zur (angeblichen) Ausbildungsuche des J, dass die Kl&auml;gerin das Beweisthema, zu dem J als Zeuge geh&ouml;rt werden sollte, f&uuml;r das FG hinreichend substantiiert hatte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ein ordnungsgem&auml;&szlig; gestellter Beweisantrag darf nur unber&uuml;cksichtigt bleiben, wenn das Beweismittel f&uuml;r die zu treffende Entscheidung unerheblich, das Beweismittel unerreichbar bzw. unzul&auml;ssig oder absolut untauglich ist oder wenn die in Frage stehende Tatsache zugunsten des Beweisf&uuml;hrenden als wahr unterstellt werden kann (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 2.&nbsp;Oktober 2013 III&nbsp;B&nbsp;56\/13, BFH\/NV 2014, 62; vom 5.&nbsp;November 2013 VI&nbsp;B&nbsp;86\/13, BFH\/NV 2014, 360, und vom 29.&nbsp;Juni 2011 X&nbsp;B&nbsp;242\/10, BFH\/NV 2011, 1715). Keiner dieser Ausnahmegr&uuml;nde lag hinsichtlich des im Streitfall gestellten Beweisantrags vor. Der Kl&auml;gervertreter hat den Beweisantrag in der m&uuml;ndlichen Verhandlung wiederholt und die Nichterhebung des angebotenen Beweises ausweislich des Sitzungsprotokolls ger&uuml;gt. Das Beweismittel war nach dem insoweit ma&szlig;geblichen materiellen Rechtsstandpunkt des FG (hierzu z.B. BFH-Beschluss vom 14.&nbsp;Januar 2011 III&nbsp;B&nbsp;96\/09, BFH\/NV 2011, 788) auch nicht unerheblich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die &Uuml;bertragung der Kostenentscheidung auf das FG beruht auf &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 18.6.2015, VI R 10\/14 Kindergeld, Anforderungen an den Nachweis als Ausbildungsuchender &#8211; Anforderungen an die Substantiierung eines Beweisantrags Leits&auml;tze 1. Der Registrierung als Ausbildungsuchender kommt f&uuml;r den Anspruch auf Kindergeld keine (echte) Tatbestandswirkung zu. Sie gilt deshalb als Indiz f&uuml;r das Bem&uuml;hen des Kindes um einen Ausbildungsplatz auch dann nach Ma&szlig;gabe des &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-10-14-kindergeld-anforderungen-an-den-nachweis-als-ausbildungsuchender-anforderungen-an-die-substantiierung-eines-beweisantrags\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VI&nbsp;R&nbsp;10\/14 &#8211; Kindergeld, Anforderungen an den Nachweis als Ausbildungsuchender &#8211; Anforderungen an die Substantiierung eines Beweisantrags<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-65106","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65106","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65106"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65106\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65106"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=65106"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=65106"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}