{"id":65121,"date":"2015-11-06T16:59:02","date_gmt":"2015-11-06T14:59:02","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=65121"},"modified":"2015-11-06T16:59:02","modified_gmt":"2015-11-06T14:59:02","slug":"iii-r-21-11-einkommensteuer-als-masseschuld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-21-11-einkommensteuer-als-masseschuld\/","title":{"rendered":"III&nbsp;R&nbsp;21\/11 &#8211; Einkommensteuer als Masseschuld"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 16.4.2015, III R 21\/11<\/p>\n<p class=\"titel\">Einkommensteuer als Masseschuld<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Die Einkommensteuer ist als Masseschuld aufgrund massebezogenen Verwaltungshandelns gegen den Insolvenzverwalter festzusetzen, wenn dieser die selbst&auml;ndige T&auml;tigkeit des Insolvenzschuldners im Interesse der Masse erlaubt, die Betriebseinnahmen zur Masse zieht, soweit sie dem Schuldner nicht f&uuml;r seinen Unterhalt belassen werden, und die Fortf&uuml;hrung der T&auml;tigkeit erm&ouml;glicht, indem er zur Masse geh&ouml;rende Mittel einsetzt, um durch die T&auml;tigkeit entstehende Forderungen Dritter zu begleichen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision des Kl&auml;gers gegen das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nchen, Au&szlig;ensenate Augsburg, vom 21. Juli 2010 10 K 3005\/07 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitig ist, ob die Einkommensteuer auf Eink&uuml;nfte aus einer nach Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens vom Schuldner ausge&uuml;bten gewerblichen T&auml;tigkeit eine Masseverbindlichkeit ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) wurde im Herbst 2002 im Insolvenzantragsverfahren &uuml;ber das Verm&ouml;gen des A (Schuldner) zum vorl&auml;ufigen Insolvenzverwalter und mit Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens am 6.&nbsp;Februar 2003 zum Insolvenzverwalter bestellt. Der Schuldner war w&auml;hrend des Insolvenzverfahrens weiterhin im Bereich der &#8230; unternehmerisch t&auml;tig. Seine im Streitjahr (2004) daraus erzielten Betriebseinnahmen in H&ouml;he von 25.678,56&nbsp;EUR wurden auf einem vom Kl&auml;ger f&uuml;r das Insolvenzverfahren gef&uuml;hrten Anderkonto vereinnahmt und in H&ouml;he von 20.704,84&nbsp;EUR an den Schuldner ausgekehrt, der Differenzbetrag verblieb als Massezufluss. Der Schuldner verwendete die an ihn ausgekehrten Mittel teilweise zur Begleichung der Betriebsausgaben (u.a. Material-, Fahrt- und Telefonkosten).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Beschluss vom 30.&nbsp;Oktober 2008 hob das Insolvenzgericht das Insolvenzverfahren auf, ordnete aber die Nachtragsverteilung an, wenn zur&uuml;ckbehaltene Massebetr&auml;ge f&uuml;r eine weitere Verteilung frei w&uuml;rden. Wegen der im vorliegenden Verfahren streitigen Einkommensteuer 2004 wurden entsprechende Betr&auml;ge zur&uuml;ckbehalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) erlie&szlig; gegen&uuml;ber dem Kl&auml;ger am 25.&nbsp;Oktober 2006 einen Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2004. Dabei ging das FA davon aus, dass die Einkommensteuer in vollem Umfang eine Masseverbindlichkeit darstelle.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Einspruch des Kl&auml;gers war nur hinsichtlich der H&ouml;he der Steuer erfolgreich. Das FA legte in der Einspruchsentscheidung vom 18.&nbsp;Juli 2007 niedrigere Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb zugrunde, beurteilte die entsprechend herabgesetzte Einkommensteuer aber weiterhin insgesamt als Masseverbindlichkeit. W&auml;hrend des finanzgerichtlichen Verfahrens erging am 19.&nbsp;Juli 2010 ein ge&auml;nderter Einkommensteuerbescheid, in dem das FA die gegen den Kl&auml;ger festgesetzte Einkommensteuer nochmals auf nun 1.260&nbsp;EUR herabsetzte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Klage hatte keinen Erfolg. Das Finanzgericht (FG) entschied mit in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2011, 1981 ver&ouml;ffentlichtem Urteil, bei der durch eine nach der Insolvenzer&ouml;ffnung fortgef&uuml;hrte gewerbliche T&auml;tigkeit des Insolvenzschuldners entstandenen Einkommensteuer handele es sich um eine i.S. des &sect;&nbsp;55 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;2 der Insolvenzordnung (InsO) in anderer Weise durch die Verwaltung der Insolvenzmasse begr&uuml;ndete Masseverbindlichkeit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger begr&uuml;ndet seine Revision im Wesentlichen damit, dass die Einkommensteuer auf Handlungen des Schuldners beruhe und nicht durch die Verwertung, Verwaltung oder Verteilung der Insolvenzmasse entstanden sei. Die Arbeitskraft des Insolvenzschuldners geh&ouml;re nicht zur Insolvenzmasse. Ob der Masse aus dessen Erwerbst&auml;tigkeit etwas zuflie&szlig;e, sei unbeachtlich. Insofern sei das zu einem nichtselbst&auml;ndig t&auml;tigen Insolvenzschuldner ergangene Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 24.&nbsp;Februar 2011 VI&nbsp;R&nbsp;21\/10 (BFHE 232, 318, BStBl II 2011, 520) auf den Streitfall &uuml;bertragbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt, das FG-Urteil aufzuheben und den ge&auml;nderten Einkommensteuerbescheid vom 19.&nbsp;Juli 2010 dahingehend zu &auml;ndern, dass die Einkommensteuer ihm gegen&uuml;ber auf 0&nbsp;EUR festgesetzt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und daher nach &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur&uuml;ckzuweisen. Das FG hat zu Recht entschieden, dass die infolge der T&auml;tigkeit des Schuldners entstandene Einkommensteuerschuld f&uuml;r 2004 Masseverbindlichkeit ist und gegen&uuml;ber dem Kl&auml;ger festzusetzen war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach der Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens begr&uuml;ndete Steueranspr&uuml;che, die als Masseverbindlichkeiten zu qualifizieren sind, sind gegen&uuml;ber dem Insolvenzverwalter durch Steuerbescheid festzusetzen und von diesem vorweg aus der Insolvenzmasse zu befriedigen. Sonstige nach der Er&ouml;ffnung begr&uuml;ndete Steueranspr&uuml;che sind insolvenzfrei und gegen den Schuldner festzusetzen (vgl. BFH-Urteile vom 5.&nbsp;M&auml;rz 2008 X&nbsp;R&nbsp;60\/04, BFHE 220, 299, BStBl II 2008, 787, unter II.1.; vom 18.&nbsp;Mai 2010 X&nbsp;R&nbsp;60\/08, BFHE 229, 62, BStBl II 2011, 429, Rz&nbsp;35).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Masseverbindlichkeiten sind gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;55 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 InsO diejenigen Verbindlichkeiten, die durch Handlungen des Insolvenzverwalters oder in anderer Weise durch die Verwaltung, Verwertung und Verteilung der Insolvenzmasse begr&uuml;ndet werden, ohne zu den Kosten des Insolvenzverfahrens zu geh&ouml;ren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Im Streitfall sind die Einkommensteuerschulden des Streitjahres durch die Verwaltung der Insolvenzmasse i.S. des &sect;&nbsp;55 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;2 InsO begr&uuml;ndet worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach dem Wortlaut der Vorschrift muss die Verbindlichkeit auf eine &#8211;wie auch immer geartete&#8211; Verwaltungsma&szlig;nahme des Insolvenzverwalters in Bezug auf die Insolvenzmasse zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sein (vgl. BFH-Urteil vom 21.&nbsp;Juli 2009 VII&nbsp;R&nbsp;49\/08, BFHE 226, 97, BStBl II 2010, 13, unter II.1.b&nbsp;aa). Die Insolvenzmasse erfasst nach &sect;&nbsp;35 InsO der im Streitjahr geltenden Fassung (InsO&nbsp;a.F., jetzt &sect;&nbsp;35 Abs.&nbsp;1 InsO&nbsp;n.F.) das gesamte Verm&ouml;gen, das dem Schuldner zur Zeit der Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens geh&ouml;rt und das er w&auml;hrend des Verfahrens erlangt, mithin auch der Neuerwerb des Schuldners w&auml;hrend des Insolvenzverfahrens.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Ein vom Insolvenzschuldner vor Insolvenzer&ouml;ffnung ausge&uuml;bter Gewerbebetrieb f&auml;llt als Inbegriff von Verm&ouml;genswerten rechtlicher und tats&auml;chlicher Art als Ganzes in die Insolvenzmasse (Uhlenbruck\/Hirte, Insolvenzordnung, 14.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;35, Rz&nbsp;268, m.w.N.; Schmidt\/L&uuml;dtke in Hamburger Kommentar zum Insolvenzrecht, 5.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;35 InsO Rz&nbsp;97). Der Insolvenzverwalter ist somit zur &Uuml;bernahme der gesamten T&auml;tigkeit des Schuldners einschlie&szlig;lich der Befriedigung der Verbindlichkeiten verpflichtet (vgl. &sect;&sect;&nbsp;80, 81 InsO), wenn er das Gesch&auml;ft oder die freiberufliche Praxis des Schuldners mit der Masse fortf&uuml;hrt (Beschluss des Bundesgerichtshofs &#8211;BGH&#8211; vom 19.&nbsp;Mai 2011 IX&nbsp;ZB&nbsp;94\/09, Zeitschrift f&uuml;r das gesamte Insolvenzrecht &#8211;ZInsO&#8211; 2011, 1412, zur Rechtslage nach Inkrafttreten des &sect;&nbsp;35 Abs.&nbsp;2 InsO; Pape, Zeitschrift f&uuml;r Wirtschafts- und Bankrecht 2013, 1145). Eink&uuml;nfte, die ein selbst&auml;ndig t&auml;tiger Schuldner nach der Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens mit dem Betrieb erzielt, geh&ouml;ren grunds&auml;tzlich in vollem Umfang, ohne einen Abzug f&uuml;r beruflich bedingte Ausgaben, zur Insolvenzmasse (BGH-Beschl&uuml;sse in ZInsO&nbsp;2011, 1412; vom 20.&nbsp;M&auml;rz 2003 IX&nbsp;ZB&nbsp;388\/02, ZInsO&nbsp;2003, 413, Neue Juristische Wochenschrift &#8211;NJW&#8211; 2003, 2167).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Eine Fortf&uuml;hrung des Gewerbebetriebs durch den Insolvenzverwalter in Form eines massebezogenen Verwaltungshandelns i.S. des &sect;&nbsp;55 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1&nbsp; 2.&nbsp;Halbsatz InsO ist u.a. dann anzunehmen, wenn er die selbst&auml;ndige T&auml;tigkeit des Insolvenzschuldners im Interesse der Masse erlaubt (vgl. Beschluss des Bayrischen Verwaltungsgerichtshofs vom 28.&nbsp;November 2005&nbsp; 9&nbsp;ZB&nbsp;04.3254, Neue Zeitschrift f&uuml;r Verwaltungsrecht &#8211; Rechtsprechungs-Report 2006, 550, Rz&nbsp;17), die Betriebseinnahmen zur Masse zieht, soweit sie dem Schuldner nicht auf dessen Antrag nach &sect;&nbsp;850i der Zivilprozessordnung i.V.m. &sect;&nbsp;36 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 InsO vom Gericht belassen werden und die Fortf&uuml;hrung der T&auml;tigkeit erm&ouml;glicht, indem er zur Masse geh&ouml;rende Mittel einsetzt, um durch die T&auml;tigkeit entstehende Forderungen Dritter zu begleichen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Eine Masseverbindlichkeit wird dagegen nicht nach &sect;&nbsp;55 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 InsO begr&uuml;ndet, wenn der Schuldner eine selbst&auml;ndige T&auml;tigkeit ohne Wissen und Billigung durch den Insolvenzverwalter aus&uuml;bt und die entsprechenden Ertr&auml;ge tats&auml;chlich nicht zur Masse gelangen (BFH-Urteil vom 18.&nbsp;Mai 2010 X&nbsp;R&nbsp;11\/09, BFH\/NV 2010, 2114, Rz&nbsp;34).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Eine Verwaltungsma&szlig;nahme liegt unter Geltung des &sect;&nbsp;35 InsO&nbsp;a.F. auch dann nicht vor, wenn der Insolvenzverwalter die selbst&auml;ndige T&auml;tigkeit (wissentlich) duldet, aber keine dar&uuml;ber hinausgehenden Aktivit&auml;ten entfaltet (BFH-Urteile in BFHE 226, 97, BStBl II 2010, 13; vom 18.&nbsp;September 2012 VIII&nbsp;R&nbsp;47\/09, BFH\/NV 2013, 411, Rz&nbsp;26; zu &sect;&nbsp;35 InsO n.F. s. Lohmann in Heidelberger Kommentar, Insolvenzordnung, 7.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;55 Rz&nbsp;9; Schmidt\/L&uuml;dtke in Hamburger Kommentar zum Insolvenzrecht, a.a.O., &sect;&nbsp;35 InsO Rz&nbsp;249).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Erkl&auml;rt der Insolvenzverwalter die Freigabe der selbst&auml;ndigen T&auml;tigkeit, sind die aus dieser T&auml;tigkeit resultierenden Einkommensteuerschulden ebenfalls keine Masseverbindlichkeiten, sondern gegen das insolvenzfreie Verm&ouml;gen des Insolvenzschuldners festzusetzen. Dies gilt unabh&auml;ngig davon, ob vor Geltung des &sect;&nbsp;35 Abs.&nbsp;2 InsO&nbsp;n.F. eine Freigabe der selbst&auml;ndigen T&auml;tigkeit &uuml;berhaupt m&ouml;glich war (vgl. dazu BFH-Urteil in BFH\/NV 2013, 411, Rz&nbsp;23&nbsp;ff.). Sollte eine Freigabe insolvenzrechtlich nicht m&ouml;glich und daher unwirksam gewesen sein, w&auml;re sie als Duldung der T&auml;tigkeit des Schuldners anzusehen und die aufgrund dieser Eink&uuml;nfte entstehende Einkommensteuer folglich keine Masseverbindlichkeit (BFH-Urteil in BFH\/NV 2013, 411, Rz&nbsp;26).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Nach den f&uuml;r den Senat bindenden &#8211;nicht mit Verfahrensr&uuml;gen angegriffenen&#8211; Feststellungen des FG (vgl. &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) hat der Kl&auml;ger die T&auml;tigkeit des Insolvenzschuldners weder freigegeben noch lediglich geduldet. Er hat vielmehr die Fortf&uuml;hrung der betrieblichen T&auml;tigkeit im Interesse der Masse erlaubt und an ihr mitgewirkt, indem er die Betriebseinnahmen auf einem von ihm eingerichteten Anderkonto f&uuml;r die Masse vereinnahmt und sodann zur Masse geh&ouml;rende Mittel dem Schuldner &uuml;berlassen hat, um die durch den fortgef&uuml;hrten Betrieb entstehenden Forderungen Dritter zu begleichen. Damit beruht die durch die T&auml;tigkeit des Schuldners ausgel&ouml;ste Einkommensteuerschuld, die nach Insolvenzer&ouml;ffnung verwirklicht und damit insolvenzrechtlich i.S. des &sect;&nbsp;55 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;2 InsO &quot;begr&uuml;ndet&quot; wurde (vgl. BFH-Beschluss vom 18.&nbsp;Dezember 2014 X&nbsp;B&nbsp;89\/14, BFH\/NV 2015, 470, Rz&nbsp;13, m.w.N.; BFH-Urteil vom 16.&nbsp;Mai 2013 IV&nbsp;R&nbsp;23\/11, BFHE 241, 233, BStBl II 2013, 759, Rz&nbsp;19), auf dem Verwaltungshandeln des Insolvenzverwalters und stellt daher eine Masseverbindlichkeit dar. Eine Differenzierung, wonach etwa die durch den fortgef&uuml;hrten Betrieb verursachten Materialkosten Masseverbindlichkeit sind, nicht aber die dadurch ausgel&ouml;sten Steuern, scheidet aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die zur Lohnsteuer, Umsatzsteuer und Kraftfahrzeugsteuer ergangenen BFH-Entscheidungen stehen dem nicht entgegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach den BFH-Urteilen in BFHE 232, 318, BStBl II 2011, 520 und vom 27.&nbsp;Juli 2011 VI&nbsp;R&nbsp;9\/11 (BFH\/NV 2011, 2111) liegt allein darin, dass pf&auml;ndbarer Arbeitslohn des Insolvenzschuldners als Neuerwerb zur Insolvenzmasse gelangt, keine Verwaltung der Insolvenzmasse in anderer Weise i.S. des &sect;&nbsp;55 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;2 InsO. Damit ist die auf die Lohneink&uuml;nfte zu zahlende Einkommensteuer keine vorrangig zu befriedigende Masseverbindlichkeit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Entscheidungen sind aber auf Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger T&auml;tigkeit nicht &uuml;bertragbar. Zum einen geh&ouml;rt bei nichtselbst&auml;ndiger T&auml;tigkeit die Arbeitskraft nicht zur Insolvenzmasse (vgl. BFH-Urteil in BFH\/NV 2011, 2111, Rz&nbsp;12), w&auml;hrend bei selbst&auml;ndiger T&auml;tigkeit der Gewerbebetrieb bzw. die freiberufliche Praxis (Schmidt\/L&uuml;dtke in Hamburger Kommentar zum Insolvenzrecht, a.a.O., &sect;&nbsp;35 InsO Rz&nbsp;97&nbsp;ff., 102&nbsp;ff.) oder der Gesellschaftsanteil (BFH-Urteil in BFHE 229, 62, BStBl II 2011, 429, unter II.3.a) Teil der Insolvenzmasse ist. Zum anderen ist der Fiskus bei Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger T&auml;tigkeit &#8211;anders als bei Eink&uuml;nften aus selbst&auml;ndiger T&auml;tigkeit&#8211; als Gl&auml;ubiger der Lohnsteuer privilegiert, weil die vom Arbeitgeber abzuf&uuml;hrende Lohnsteuer direkt vom Arbeitslohn des Insolvenzschuldners abgezogen wird (vgl. BFH-Urteil in BFHE 232, 318, BStBl II 2011, 520, Rz&nbsp;14).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die zur Umsatzsteuer ergangenen BFH-Urteile vom 7.&nbsp;April 2005 V&nbsp;R&nbsp;5\/04 (BFHE 210, 156, BStBl II 2005, 848) und vom 17.&nbsp;M&auml;rz 2010 XI&nbsp;R&nbsp;2\/08 (BFHE 229, 394, BStBl II 2015, 196) stehen der vom Senat vorgenommenen Wertung ebenfalls nicht entgegen. Zum einen sind die dort entschiedenen Fallgestaltungen mit dem vorliegenden Sachverhalt nicht vergleichbar. Zum anderen lagen die unter Punkt II.2.b&nbsp;aa genannten Voraussetzungen f&uuml;r eine &quot;Verwaltung der Insolvenzmasse&quot; i.S. des &sect;&nbsp;55 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1&nbsp; 2.&nbsp;Halbsatz InsO nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Schlie&szlig;lich ergibt sich auch nichts anderes aus dem zur Kraftfahrzeugsteuer ergangenen BFH-Urteil vom 13.&nbsp;April 2011 II&nbsp;R&nbsp;49\/09 (BFHE 234, 97, BStBl II 2011, 944), in der ausgef&uuml;hrt wurde, dass die nach Insolvenzer&ouml;ffnung entstandene Kraftfahrzeugsteuer keine Masseverbindlichkeit i.S. von &sect;&nbsp;55 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 InsO ist, wenn das Fahrzeug nicht zur Insolvenzmasse geh&ouml;rt. Die aus dem Halten eines Fahrzeugs resultierende Kraftfahrzeugsteuer (&sect;&nbsp;1 des Kraftfahrtsteuergesetzes) ist insoweit nicht mit der Einkommensteuer aufgrund einer selbst&auml;ndigen T&auml;tigkeit vergleichbar, deren Betriebseinnahmen als Neuerwerb vollen Umfangs in die Masse fallen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Das FG hat die Einkommensteuerschuld zu Recht insgesamt als Masseverbindlichkeit qualifiziert. Obschon der Insolvenzmasse nicht die gesamten gewerblichen Eink&uuml;nfte verblieben sind, kommt eine Aufteilung der Einkommensteuer dergestalt, dass ein Teil gegen den Insolvenzverwalter und der andere Teil gegen den Schuldner festgesetzt wird, nicht in Betracht. Ist die durch die Verwaltung der Insolvenzmasse entstandene Einkommensteuer &#8211;wie im Streitfall&#8211; insgesamt als sonstige Masseverbindlichkeit zu qualifizieren, kann es nicht darauf ankommen, in welchem Umfang Eink&uuml;nfte zur Masse gelangt oder f&uuml;r die Lebenshaltung des Schuldners verbraucht worden sind. Eine solche Einschr&auml;nkung der Masseverbindlichkeit ist dem Wortlaut des &sect;&nbsp;55 Abs.&nbsp;1 InsO nicht zu entnehmen (vgl. BFH-Urteil in BFHE 241, 233, BStBl II 2013, 759, Rz&nbsp;30, betreffend Ver&auml;u&szlig;erung eines mit Absonderungsrechten belasteten Wirtschaftsguts). Die Insolvenzmasse wird dadurch auch nicht unangemessen belastet, weil die f&uuml;r die Lebenshaltung ben&ouml;tigten Betr&auml;ge infolge des Grundfreibetrags und des Sonderausgabenabzugs typischerweise nicht mit Einkommensteuer belastet werden und der der Masse entnommene Erwerbsaufwand durch den Betriebsausgabenabzug die Steuerschuld mindert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 16.4.2015, III R 21\/11 Einkommensteuer als Masseschuld Leits&auml;tze Die Einkommensteuer ist als Masseschuld aufgrund massebezogenen Verwaltungshandelns gegen den Insolvenzverwalter festzusetzen, wenn dieser die selbst&auml;ndige T&auml;tigkeit des Insolvenzschuldners im Interesse der Masse erlaubt, die Betriebseinnahmen zur Masse zieht, soweit sie dem Schuldner nicht f&uuml;r seinen Unterhalt belassen werden, und die Fortf&uuml;hrung der T&auml;tigkeit &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-21-11-einkommensteuer-als-masseschuld\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">III&nbsp;R&nbsp;21\/11 &#8211; Einkommensteuer als Masseschuld<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-65121","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65121","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65121"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65121\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65121"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=65121"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=65121"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}