{"id":65140,"date":"2015-11-06T17:07:26","date_gmt":"2015-11-06T15:07:26","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=65140"},"modified":"2015-11-06T17:07:26","modified_gmt":"2015-11-06T15:07:26","slug":"vi-r-1-15-anforderungen-an-die-revisionsbegruendung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-1-15-anforderungen-an-die-revisionsbegruendung\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;R&nbsp;1\/15 &#8211; Anforderungen an die Revisionsbegr&uuml;ndung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 28.7.2015, VI R 1\/15<\/p>\n<p class=\"titel\">Anforderungen an die Revisionsbegr&uuml;ndung<\/p>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision des Kl&auml;gers gegen das Urteil des Finanzgerichts K&ouml;ln vom 2. Oktober 2014&nbsp;&nbsp;15 K 2686\/11 wird als unzul&auml;ssig verworfen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitig ist, in welcher H&ouml;he Arbeitslohn im Streitjahr (2008) nach &sect;&nbsp;49 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 Buchst.&nbsp;a des Einkommensteuergesetzes (EStG) zu versteuern ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der ledige Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) war vom 1.&nbsp;Januar 2000 bis zum 6.&nbsp;August 2006 bei der X Deutschland AG, jetzt X Deutschland GmbH, in C als Vorstandsmitglied besch&auml;ftigt und hatte in diesem Zeitraum seine alleinige Wohnung in der Bundesrepublik Deutschland (Deutschland). Ab dem 7.&nbsp;August 2006 wechselte er zur Y Polska SA mit Sitz in der Republik Polen. Er gab zu diesem Zeitpunkt seine Wohnung in Deutschland auf und bezog eine Wohnung in D. Die X Deutschland GmbH und Y Polska SA sind Tochtergesellschaften der Z S.A. mit Sitz in der Schweiz, an deren Restricted Stock Units (RSU)-Plan der Kl&auml;ger in den Jahren 2005 bis 2008 teilnahm. Im Rahmen dieses Aktienprogramms hat die Y S.A. dem Kl&auml;ger j&auml;hrlich die unentgeltliche Zuwendung &#8211;jeweils einer im Jahr der Zusage durch gesonderte Vereinbarung zu bestimmenden Anzahl&#8211; von Aktien der Gesellschaft zugesagt und nach Ablauf einer &quot;Sperrfrist&quot; unentgeltlich zugewandt. Mit Zusage vom M&auml;rz 2005 wurden dem Kl&auml;ger 300 Aktien der Z S.A. versprochen und am 1.&nbsp;M&auml;rz 2008 in sein Depot eingebucht. Ein Entgelt hat der Kl&auml;ger daf&uuml;r nicht entrichtet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Da der Kl&auml;ger im Zeitpunkt der Einbuchung der Aktien in sein Depot nicht mehr in Deutschland besch&auml;ftigt und wohnhaft war, erteilte X Deutschland GmbH dem zust&auml;ndigen Finanzamt gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;41c Abs.&nbsp;4 EStG eine Anzeige &uuml;ber einen nicht durchgef&uuml;hrten Lohnsteuerabzug. Darin teilte sie mit, dass sich zum Zuflusszeitpunkt 1.&nbsp;M&auml;rz 2008 ein in Deutschland zu versteuernder geldwerter Vorteil wie folgt ergebe: 300 Aktien zum Kurs von &#8230;&nbsp;CHF ergebe einen Gesamtwert von &#8230;&nbsp;CHF, was bei einem Umrechnungskurs von 1&nbsp;EUR = 1,5780&nbsp;CHF einem Betrag von &#8230;&nbsp;EUR entspreche, somit einem geldwerten Vorteil im Inland von 17\/36 = &#8230;&nbsp;EUR. Dieses Verh&auml;ltnis errechnete sie aus einer monatsweisen Aufteilung des geldwerten Vorteils pro Jahr im Verh&auml;ltnis der Ans&auml;ssigkeit des Kl&auml;gers in Deutschland und der Republik Polen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger ist Eigent&uuml;mer einer in Deutschland belegenen Wohnung. Aus deren Vermietung erkl&auml;rte er gegen&uuml;ber dem Beklagten und Revisionsbeklagten (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) in seiner Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r beschr&auml;nkt Steuerpflichtige betreffend das Streitjahr Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR. Weitere Eink&uuml;nfte erkl&auml;rte er nicht. Im Einkommensteuerbescheid 2008 vom 24.&nbsp;Juni 2010 setzte das FA die Einkommensteuer fest, indem es den Betrag in H&ouml;he des o.g. geldwerten Vorteils in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR und den erkl&auml;rten &Uuml;berschuss aus der Vermietung &quot;aus programmtechnischen Gr&uuml;nden&quot; zusammengefasst als Bruttoarbeitslohn in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR der Einkommensteuer unterwarf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Seinen dagegen eingelegten Einspruch begr&uuml;ndete der Kl&auml;ger &#8211;u.a.&#8211; damit, dass der im Jahr 2008 zugeflossene geldwerte Vorteil aus dem RSU-Plan bereits im vollen Umfang in der Republik Polen versteuert worden sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Einspruchsentscheidung vom 5.&nbsp;August 2011 setzte das FA die Einkommensteuer wegen anderer, hier nicht streitiger Punkte auf &#8230;&nbsp;EUR herab und wies den Einspruch im &Uuml;brigen als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Verlauf des Klageverfahrens hat das FA am 29.&nbsp;August 2012 einen ge&auml;nderten Einkommensteuerbescheid 2008 erlassen. Darin hat es unter Beibehaltung des Ansatzes von Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit ein zu versteuerndes Einkommen von &#8230;&nbsp;EUR errechnet. F&uuml;r dieses hat es ausweislich des Bescheides unter Anwendung des &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;1 EStG eine Einkommensteuer in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR berechnet. Nach Abzug von Erm&auml;&szlig;igungen f&uuml;r haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen hat es die Einkommensteuer sodann &#8211;aufgrund eines Programmfehlers rechtsfehlerhaft zu niedrig&#8211; auf &#8230;&nbsp;EUR festgesetzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) hat die Klage mit den in Entscheidungen der Finanzgerichte 2015, 561 ver&ouml;ffentlichten Gr&uuml;nden abgewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt der Kl&auml;ger die Verletzung von &sect;&nbsp;49 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 Buchst.&nbsp;a EStG. Zur Begr&uuml;ndung wiederholt er sein Vorbringen aus dem Verwaltungs- und Klageverfahren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Er beantragt,<br \/>das Urteil des FG K&ouml;ln vom 2.&nbsp;Oktober 2014&nbsp;&nbsp;15&nbsp;K&nbsp;2686\/11 und den Einkommensteuerbescheid 2008 &#8211;zuletzt&#8211; vom 29.&nbsp;August 2012 mit der Ma&szlig;gabe zu &auml;ndern, dass Einkommensteuer in H&ouml;he von 0&nbsp;EUR festgesetzt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision des Kl&auml;gers ist unzul&auml;ssig und daher durch Beschluss zu verwerfen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Der Inhalt der Revisionsbegr&uuml;ndung entspricht nicht den gesetzlichen Mindestanforderungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;120 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a FGO muss die Revisionsbegr&uuml;ndung die bestimmte Bezeichnung der Umst&auml;nde enthalten, aus denen sich die Rechtsverletzung ergibt. Dies erfordert, dass die erhobene R&uuml;ge eindeutig erkennen lassen muss, welche Norm der Revisionskl&auml;ger f&uuml;r verletzt h&auml;lt. Ferner muss der Revisionskl&auml;ger die Gr&uuml;nde tats&auml;chlicher und rechtlicher Art angeben, die nach seiner Auffassung das erstinstanzliche Urteil als unrichtig erscheinen lassen. Denn er ist gehalten, Inhalt, Umfang und Zweck des Revisionsangriffs von vornherein klarzustellen (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. Senatsbeschluss vom 22.&nbsp;M&auml;rz 2010 VI&nbsp;R&nbsp;10\/10, BFH\/NV 2010, 1295, m.w.N.). Demgem&auml;&szlig; muss sich der Revisionskl&auml;ger mit den tragenden Gr&uuml;nden des finanzgerichtlichen Urteils auseinandersetzen und darlegen, weshalb er diese f&uuml;r unrichtig h&auml;lt (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. Senatsbeschluss in BFH\/NV 2010, 1295, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Diesen Anforderungen an die Darlegung einer Rechtsverletzung wird das Vorbringen des Kl&auml;gers nicht gerecht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Kl&auml;ger setzt sich nicht in der gebotenen Art und Weise mit den Entscheidungsgr&uuml;nden des Urteils des FG auseinander. Die Vorinstanz hat eingehend ausgef&uuml;hrt, warum der streitige Vorteil aus dem RSU-Plan &#8211;wie eine Option auf Aktien&#8211; als zukunftsbezogener Anreizlohn zu w&uuml;rdigen sei und das Besteuerungsrecht deshalb zeitanteilig der Republik Polen und Deutschland zustehe. Demgegen&uuml;ber ersch&ouml;pft sich das Vorbringen des Kl&auml;gers in der Revisionsbegr&uuml;ndungsschrift in der &#8211;weitgehend wortlautidentischen&#8211; Wiedergabe des angefochtenen Urteils sowie der Wiederholung seines vorgerichtlichen und erstinstanzlichen Vorbringens. Die Revisionsbegr&uuml;ndung zielt im &Uuml;brigen ausschlie&szlig;lich auf die tats&auml;chliche W&uuml;rdigung des FG, dass der streitige Vorteil keinen Vergangenheits-, sondern einen Zukunftsbezug habe. Eine weitergehende Auseinandersetzung mit den tragenden Gr&uuml;nden der Vorentscheidung findet nicht statt. Der Kl&auml;ger verkennt insoweit, dass eine ausschlie&szlig;lich unter dem Gesichtspunkt der Verletzung materiellen Rechts eingelegte Revision nicht in einer den Anforderungen des &sect;&nbsp;120 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 FGO gen&uuml;genden Weise ausschlie&szlig;lich mit Angriffen gegen die tats&auml;chliche W&uuml;rdigung durch das FG begr&uuml;ndet werden kann, es sei denn, es werden Umst&auml;nde bezeichnet, aus denen sich schl&uuml;ssig ergibt, dass die vom FG in dem angefochtenen Urteil getroffenen Feststellungen mit den Denkgesetzen oder mit allgemeinen Erfahrungss&auml;tzen unvereinbar sind (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. Senatsbeschluss vom 23.&nbsp;M&auml;rz 2006 VI&nbsp;R&nbsp;13\/03, BFH\/NV 2006, 1321, m.w.N.). Daran fehlt es hier. Insbesondere hat der Kl&auml;ger nicht dargelegt, dass das FG die ihm gezogenen Grenzen bei der W&uuml;rdigung des Sachverhalts in dem Sinne &uuml;berschritten h&auml;tte, dass sie mit Denkgesetzen oder allgemeinen Erfahrungss&auml;tzen unvereinbar sei, sich in Widerspr&uuml;che verwickle oder nach den festgestellten Tatsachen das Ergebnis einer nicht nachvollziehbaren Schlussfolgerung des FG sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Dar&uuml;ber hinaus fehlt es an einer ausreichenden Darstellung der Gr&uuml;nde tats&auml;chlicher und rechtlicher Art, die das Urteil des FG nach Auffassung des Kl&auml;gers als unrichtig erscheinen lassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dem Vortrag des Kl&auml;gers ist nicht zu entnehmen, weshalb das Besteuerungsrecht f&uuml;r den streitigen geldwerten Vorteil, selbst wenn es sich um einen Gehaltsbonus f&uuml;r bereits in der Vergangenheit geleistete Dienste handeln sollte, der Republik Polen nicht nur anteilig, sondern in vollem Umfang zustehen soll. Das Vorbringen des Kl&auml;gers ersch&ouml;pft sich allein in dieser Behauptung, ohne sich mit den Tatbestandsvoraussetzungen des &sect;&nbsp;49 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 Buchst.&nbsp;a EStG und dem Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Verm&ouml;gen vom 14.&nbsp;Mai 2003 auseinanderzusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 28.7.2015, VI R 1\/15 Anforderungen an die Revisionsbegr&uuml;ndung Tenor Die Revision des Kl&auml;gers gegen das Urteil des Finanzgerichts K&ouml;ln vom 2. Oktober 2014&nbsp;&nbsp;15 K 2686\/11 wird als unzul&auml;ssig verworfen. Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen. Tatbestand 1&nbsp; I. 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