{"id":65148,"date":"2015-11-06T17:06:57","date_gmt":"2015-11-06T15:06:57","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=65148"},"modified":"2015-11-06T17:06:57","modified_gmt":"2015-11-06T15:06:57","slug":"ii-r-15-14-im-wesentlichen-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-22072015-ii-r-12-14-geltend-gemachter-pflichtteil-auch-bei-nach-par-13a-erbstg-beguenstigtem-erwerb-eines-anteils-an-einer-kapitalgesellscha","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-15-14-im-wesentlichen-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-22072015-ii-r-12-14-geltend-gemachter-pflichtteil-auch-bei-nach-par-13a-erbstg-beguenstigtem-erwerb-eines-anteils-an-einer-kapitalgesellscha\/","title":{"rendered":"II&nbsp;R&nbsp;15\/14 &#8211; Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 22.07.2015 II R 12\/14 &#8211; Geltend gemachter Pflichtteil auch bei nach &sect; 13a ErbStG beg&uuml;nstigtem Erwerb eines Anteils an einer Kapitalgesellschaft voll abziehbar &#8211; Kein wirtschaftlicher Zusammenhang zwischen Pflichtteilslast und dem zum Nachlass geh&ouml;renden Verm&ouml;gen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 22.7.2015, II R 15\/14<\/p>\n<p class=\"titel\">Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 22.07.2015 II R 12\/14 &#8211; Geltend gemachter Pflichtteil auch bei nach &sect; 13a ErbStG beg&uuml;nstigtem Erwerb eines Anteils an einer Kapitalgesellschaft voll abziehbar &#8211; Kein wirtschaftlicher Zusammenhang zwischen Pflichtteilslast und dem zum Nachlass geh&ouml;renden Verm&ouml;gen<\/p>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Kl&auml;gerin wird das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nster vom 13. Februar 2014&nbsp;&nbsp;3 K 37\/12 Erb aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Erbschaftsteuer wird unter Ab&auml;nderung des Erbschaftsteuerbescheids des Beklagten vom 21. April 2015 auf 38.430 EUR festgesetzt.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) ist die alleinige Vorerbin ihres im Juli 2009 verstorbenen Lebensgef&auml;hrten (L). Zum Nachlass geh&ouml;rte u.a. ein Anteil an einer GmbH. Die Kl&auml;gerin verpflichtete sich auf Verlangen der als Nacherben eingesetzten beiden S&ouml;hne des L, an diese als Pflichtteil jeweils 131.208&nbsp;EUR zu zahlen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) ber&uuml;cksichtigte bei der Festsetzung der Erbschaftsteuer f&uuml;r den erworbenen Gesellschaftsanteil die Steuerverg&uuml;nstigungen nach &sect;&sect;&nbsp;13a und 13b des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes (ErbStG). Die Pflichtteilsschulden zog das FA im Hinblick darauf nur in gek&uuml;rzter H&ouml;he als Nachlassverbindlichkeiten ab. Der Einspruch hatte keinen Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies die auf einen Abzug der Pflichtteilsschulden in voller H&ouml;he gerichtete Klage ab. Das Urteil des FG ist in Entscheidungen der Finanzgerichte 2014, 947 ver&ouml;ffentlicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>W&auml;hrend des Revisionsverfahrens setzte das FA die Erbschaftsteuer durch &Auml;nderungsbescheide vom 11.&nbsp;April 2014 und 21.&nbsp;April 2015 wegen ge&auml;nderter Feststellung des Werts des GmbH-Anteils und einer Neuberechnung des nicht abgezogenen Teils der Pflichtteilsschulden auf zuletzt 60.030&nbsp;EUR herab. Es erh&ouml;hte dabei den f&uuml;r den Erwerb durch Erbanfall angesetzten Betrag von 315.617&nbsp;EUR um den nach seiner Ansicht nicht abziehbaren Teil der Pflichtteilsschulden von 72.068&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin die Verletzung von &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 ErbStG. Die Pflichtteilsschulden m&uuml;ssten in voller H&ouml;he als Nachlassverbindlichkeiten ber&uuml;cksichtigt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt, die Vorentscheidung aufzuheben und die Erbschaftsteuer unter &Auml;nderung des Bescheids vom 21.&nbsp;April 2015 so festzusetzen, dass die Pflichtteilsschulden in voller H&ouml;he als Nachlassverbindlichkeiten ber&uuml;cksichtigt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Bundesministerium der Finanzen, das dem Verfahren aufgrund einer Aufforderung durch den Bundesfinanzhof &#8211;BFH&#8211; (Beschluss vom 18.&nbsp;Februar 2015 II&nbsp;R&nbsp;15\/14, BFH\/NV&nbsp;2015, 843) gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;122 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) beigetreten ist, teilt die Ansicht des FA.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Das Urteil des FG war schon aus verfahrensrechtlichen Gr&uuml;nden aufzuheben, weil sich w&auml;hrend des Revisionsverfahrens der Verfahrensgegenstand, &uuml;ber dessen Rechtm&auml;&szlig;igkeit das FG zu entscheiden hatte, ge&auml;ndert hat (&sect;&nbsp;127 FGO). An die Stelle des Erbschaftsteuerbescheids vom 19.&nbsp;Dezember 2013, &uuml;ber den das FG entschieden hat, sind w&auml;hrend des Revisionsverfahrens die Bescheide vom 11.&nbsp;April 2014 und 21.&nbsp;April 2015 getreten und nach &sect;&nbsp;121 Satz&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;68 Satz&nbsp;1 FGO Gegenstand des Verfahrens geworden. Das angefochtene Urteil ist daher gegenstandslos und aufzuheben (BFH-Urteile vom 2.&nbsp;M&auml;rz 2011 II&nbsp;R&nbsp;5\/09, BFH\/NV 2011, 1147, und vom 3.&nbsp;Juni 2014 II&nbsp;R&nbsp;45\/12, BFHE 245, 374, BStBl II 2014, 806, jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einer Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG nach &sect;&nbsp;127 FGO bedarf es jedoch nicht, da sich aufgrund der &Auml;nderungsbescheide an den zwischen den Beteiligten streitigen Punkten nichts ge&auml;ndert hat (BFH-Urteile vom 12.&nbsp;Januar 2011 II&nbsp;R&nbsp;30\/09, BFH\/NV 2011, 755, und in BFHE 245, 374, BStBl II 2014, 806). Die vom FG getroffenen tats&auml;chlichen Feststellungen bilden nach wie vor die Grundlage f&uuml;r die Entscheidung des BFH; sie fallen durch die Aufhebung des finanzgerichtlichen Urteils nicht weg, da das finanzgerichtliche Urteil nicht an einem Verfahrensmangel leidet (BFH-Urteil in BFHE 245, 374, BStBl II 2014, 806, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:90\"pt>\n<tr>\n<td>III.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Sache ist spruchreif. Die Klage ist begr&uuml;ndet. Die Pflichtteilsschulden sind in voller H&ouml;he als Nachlassverbindlichkeiten abzuziehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Satz 2 i.V.m. Abs.&nbsp;5 Nr.&nbsp;2 ErbStG kann der Erbe vom Wert des gesamten Verm&ouml;gensanfalls die Verbindlichkeiten aus geltend gemachten Pflichtteilen abziehen. &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;4 ErbStG begr&uuml;ndet in F&auml;llen, in denen zum Nachlass ein Gesellschaftsanteil an einer GmbH geh&ouml;rt, dessen Erwerb nach &sect;&nbsp;13a ErbStG beg&uuml;nstigt ist, keine Einschr&auml;nkung dieses Abzugs.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Schulden und Lasten, die mit nach &sect;&nbsp;13a ErbStG befreitem Verm&ouml;gen in wirtschaftlichem Zusammenhang stehen, sind gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;4 ErbStG nur mit dem Betrag abzugsf&auml;hig, der dem Verh&auml;ltnis des nach Anwendung des &sect;&nbsp;13a ErbStG anzusetzenden Werts dieses Verm&ouml;gens zu dem Wert vor Anwendung des &sect;&nbsp;13a ErbStG entspricht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Mit dem auch in den S&auml;tzen 1 bis 3 und 5 des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 ErbStG verwendeten Merkmal des wirtschaftlichen Zusammenhangs ist dasselbe gemeint wie in &sect;&nbsp;103 Abs.&nbsp;1 des Bewertungsgesetzes &#8211;BewG&#8211; (BFH-Urteil vom 6.&nbsp;Juli 2005 II&nbsp;R&nbsp;34\/03, BFHE 210, 463, BStBl II 2005, 797). Ein wirtschaftlicher Zusammenhang von Schulden mit der Gesamtheit oder einzelnen Teilen des Betriebsverm&ouml;gens i.S. des &sect;&nbsp;103 Abs.&nbsp;1 BewG wird angenommen, wenn die Entstehung der Schuld urs&auml;chlich und unmittelbar auf Vorg&auml;ngen beruht, die das Betriebsverm&ouml;gen betreffen (BFH-Urteile vom 19.&nbsp;Februar 1982 III&nbsp;R&nbsp;108\/80, BFHE 135, 338, BStBl&nbsp;II 1982, 449, und in BFHE 210, 463, BStBl II 2005, 797). Dieser Zusammenhang ist insbesondere dann zu bejahen, wenn die Schuld zum Erwerb, zur Sicherung oder zur Erhaltung des jeweiligen Verm&ouml;gens eingegangen worden ist. Dagegen reicht es nicht aus, wenn lediglich ein rechtlicher Zusammenhang zwischen der Schuld und dem beg&uuml;nstigten Verm&ouml;gen besteht (BFH-Urteil in BFHE 210, 463, BStBl II 2005, 797).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Schulden und Lasten k&ouml;nnen danach nur mit bestimmten zum Nachlass geh&ouml;renden Verm&ouml;gensgegenst&auml;nden oder Verm&ouml;gen in wirtschaftlichem Zusammenhang stehen. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn der Erbe ein Darlehen zu tilgen hat, das der Erblasser zum Kauf eines zum Nachlass geh&ouml;renden Verm&ouml;gensgegenstands (z.B. Grundst&uuml;ck oder Anteil an einer Kapitalgesellschaft) aufgenommen hatte. Fehlt es an einem solchen konkreten Zusammenhang einer Nachlassverbindlichkeit mit bestimmten zum Nachlass geh&ouml;renden Verm&ouml;gensgegenst&auml;nden oder Verm&ouml;gen, so wird ein wirtschaftlicher Zusammenhang mit allen zum Nachlass geh&ouml;renden Verm&ouml;gensgegenst&auml;nde und Verm&ouml;gen nicht allein dadurch begr&uuml;ndet, dass der Erbe zur Erf&uuml;llung der Verbindlichkeit verpflichtet ist. Diese Verpflichtung des Erben begr&uuml;ndet keinen wirtschaftlichen, sondern allenfalls einen rechtlichen Zusammenhang.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>H&auml;tte der Gesetzgeber anordnen wollen, dass s&auml;mtliche Nachlassverbindlichkeiten, die nicht in einem konkreten wirtschaftlichen Zusammenhang mit bestimmten zum Nachlass geh&ouml;renden aktiven Verm&ouml;gensgegenst&auml;nden oder Verm&ouml;gen stehen, nur mit dem Anteil abzugsf&auml;hig sind, der dem Verh&auml;ltnis der Verkehrswerte&nbsp;&nbsp;oder Steuerwerte der steuerpflichtigen Verm&ouml;gensgegenst&auml;nde zum entsprechenden Wert des steuerfreien Verm&ouml;gens entspricht, h&auml;tte er dies anordnen k&ouml;nnen und m&uuml;ssen. F&uuml;r eine derartige Aufteilung durch die Finanzverwaltung und die Rechtsprechung findet sich in &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 ErbStG keine Rechtsgrundlage. Der Wortlaut des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;4 ErbStG betrifft nur den Fall, dass nach Anwendung des &sect;&nbsp;13a ErbStG ein anzusetzender Wert des nach &sect;&nbsp;13a ErbStG beg&uuml;nstigten Verm&ouml;gens verbleibt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Davon geht im Grundsatz auch die Finanzverwaltung aus. Nach R&nbsp;31 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 der Erbschaftsteuer-Richtlinien (ErbStR) 2003 (BStBl I 2003, Sondernummer&nbsp;1, 2) und R&nbsp;E&nbsp;10.10 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 ErbStR 2011 (BStBl I 2011, Sondernummer&nbsp;1, 2) besteht &quot;bei anderen allgemeinen Nachlassverbindlichkeiten&quot; kein wirtschaftlicher Zusammenhang mit den einzelnen erworbenen Verm&ouml;gensgegenst&auml;nden. Diese allgemeinen Nachlassverbindlichkeiten sind daher auch dann in voller H&ouml;he abziehbar, wenn zum Erwerb von Todes wegen ganz oder teilweise steuerbefreite Verm&ouml;gensgegenst&auml;nde oder Verm&ouml;gen i.S. des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1, 3, 4 oder 5 ErbStG geh&ouml;ren. Zu den allgemeinen Nachlassverbindlichkeiten rechnet die Finanzverwaltung beispielsweise Steuerschulden, ein Konsumentendarlehen (H&nbsp;E&nbsp;10.10 &quot;Pflichtteilsk&uuml;rzung&quot; der Hinweise zu den ErbStR 2011, BStBl I 2011, Sondernummer&nbsp;1, 117) und die Erbfallkosten (&sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;5 Nr.&nbsp;3 ErbStG), ferner bisher auch die Pflicht des Erben zur Zahlung des Zugewinnausgleichs an den &uuml;berlebenden Ehegatten des Erblassers (anders nunmehr der im Einvernehmen mit den obersten Finanzbeh&ouml;rden der anderen L&auml;nder ergangene Erlass des Ministeriums f&uuml;r Finanzen und Wirtschaft Baden-W&uuml;rttemberg vom 14.&nbsp;Januar 2015&nbsp;&nbsp;3-S381.0\/46, ErbSt-Kartei BW &sect;&nbsp;10 ErbStG Karte&nbsp;31).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Bei Pflichtteilsanspr&uuml;chen besteht demgegen&uuml;ber nach Ansicht der Finanzverwaltung (R&nbsp;31 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 ErbStR 2003, R&nbsp;E&nbsp;10.10 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 ErbStR 2011) ein wirtschaftlicher Zusammenhang mit den einzelnen erworbenen Verm&ouml;gensgegenst&auml;nden unabh&auml;ngig davon, inwieweit sie steuerbar oder steuerbefreit sind, so dass diese Last von der Beschr&auml;nkung des Abzugs nach &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 ErbStG erfasst wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dieser Ansicht der Finanzverwaltung kann nicht gefolgt werden. Die Pflicht des Erben zur Erf&uuml;llung eines geltend gemachten Pflichtteilsanspruchs steht ebenso wenig in wirtschaftlichem Zusammenhang mit den einzelnen erworbenen Verm&ouml;gensgegenst&auml;nden wie die anderen allgemeinen Nachlassverbindlichkeiten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Bemessung des Pflichtteils nach dem Wert des Nachlasses (&sect;&sect;&nbsp;2311&nbsp;ff. des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs &#8211;BGB&#8211;) begr&uuml;ndet keinen wirtschaftlichen, sondern allenfalls einen rechtlichen Zusammenhang der Pflichtteilslast mit den zum Nachlass geh&ouml;renden aktiven Verm&ouml;gensgegenst&auml;nden oder Verm&ouml;gen (Meincke, Zeitschrift f&uuml;r Erbrecht und Verm&ouml;gensnachfolge 2006, 199; ders., Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz, Kommentar, 16.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;10 Rz&nbsp;55). Nach dem BFH-Urteil vom 2.&nbsp;M&auml;rz 1993 VIII&nbsp;R&nbsp;47\/90 (BFHE 170, 566, BStBl&nbsp;II 1994, 619, unter 1.d) ist der Pflichtteilsanspruch nicht gegenst&auml;ndlich konkretisiert in Bezug auf das Betriebsverm&ouml;gen oder einzelne betriebliche Wirtschaftsg&uuml;ter. Diese Entscheidung l&auml;sst sich dahingehend verallgemeinern, dass der Pflichtteilsanspruch nicht gegenst&auml;ndlich konkretisiert in Bezug auf die zum Nachlass geh&ouml;renden aktiven Verm&ouml;gensgegenst&auml;nde oder Verm&ouml;gen ist und es somit an einem wirtschaftlichen Zusammenhang der Pflichtteilslast mit diesen Verm&ouml;gensgegenst&auml;nden oder Verm&ouml;gen fehlt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ein anderer sachlicher Grund, der es unter Ber&uuml;cksichtigung des allgemeinen Gleichheitssatzes (Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes) rechtfertigen k&ouml;nnte, dass bei teilweiser Steuerpflicht und teilweiser Steuerfreiheit eines Erwerbs von Todes wegen der Erbe, der einen bestimmten Betrag als Pflichtteil schuldet, mit einer h&ouml;heren Erbschaftsteuer belastet wird als wenn er diesen Betrag beispielsweise als Verm&auml;chtnis an den Pflichtteilsberechtigten oder an einen Dritten oder als andere allgemeine Nachlassverbindlichkeit (z.B. vom Erblasser aufgenommenes Konsumentendarlehen) zahlen m&uuml;sste, ist nicht ersichtlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dem BFH-Urteil vom 21.&nbsp;Juli 1972 III&nbsp;R&nbsp;44\/70 (BFHE 107, 147, BStBl II 1973, 3) l&auml;sst sich nichts anderes entnehmen. Der BFH hat in diesem Urteil zwar ausgef&uuml;hrt, zwischen dem Verm&ouml;gens&uuml;bergang aufgrund des Erbfalls und der durch den Erbfall ausgel&ouml;sten Verpflichtung der Erben zur Zahlung des Pflichtteils bestehe grunds&auml;tzlich ein bei der Besteuerung zu beachtender wirtschaftlicher Zusammenhang. Dieses Urteil betraf aber zum einen nicht die Auslegung des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 ErbStG, sondern die Frage, ob die Verpflichtung der Erben zur Zahlung des Pflichtteils bei der Ermittlung des nach dem Lastenausgleichsgesetz abgabepflichtigen Inlandsverm&ouml;gens vom Rohverm&ouml;gen abzuziehen ist, soweit sie auf das Inlandsverm&ouml;gen entf&auml;llt. Zum anderen setzen das Entstehen eines Pflichtteilsanspruchs und die Pflicht zur Erf&uuml;llung dieses Anspruchs anders als vom BFH in dem Urteil angenommen keine Verf&uuml;gung des Erblassers von Todes wegen voraus, durch die ein gesetzlicher Erbe von der Erbfolge ausgeschlossen und der zur Zahlung des Pflichtteils verpflichtete Erbe eingesetzt wurde. Vielmehr kann es auch bei gesetzlicher Erbfolge zum Entstehen eines Pflichtteilsanspruchs kommen, n&auml;mlich in den F&auml;llen des &sect;&nbsp;1371 Abs.&nbsp;3 Halbsatz&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;2303 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 BGB bei Ausschlagung der Erbschaft bzw. des Erbteils. Auch einem Erben kann gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;2305 BGB ein Pflichtteilsanspruch zustehen, n&auml;mlich wenn der Erbteil geringer ist als die H&auml;lfte des gesetzlichen Erbteils.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>f) Da das FG von einer anderen Ansicht ausgegangen ist, war die Vorentscheidung aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Sache ist spruchreif. Die von den S&ouml;hnen des L gegen die Kl&auml;gerin geltend gemachten Pflichtteilsanspr&uuml;che von insgesamt 262.416 EUR sind somit in voller H&ouml;he als Nachlassverbindlichkeiten abziehbar. Die gegen die Kl&auml;gerin festzusetzende Erbschaftsteuer berechnet sich abweichend vom Bescheid vom 21.&nbsp;April 2015 wie folgt:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Erwerb durch Erbanfall<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">315.617&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Wert des Erwerbs<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">315.617&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">abz&uuml;glich Steuerbefreiungen nach &sect;&nbsp;13a ErbStG<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">167.500&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Erwerb von Todes wegen<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">148.117&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">abz&uuml;glich Freibetrag gem&auml;&szlig; &sect; 16 Abs. 1 ErbStG<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">20.000&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">steuerpflichtiger Erwerb (abgerundet auf volle 100&nbsp;EUR)<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">128.100&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Steuersatz 30&nbsp;%<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Erbschaftsteuer<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">38.430&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 22.7.2015, II R 15\/14 Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 22.07.2015 II R 12\/14 &#8211; Geltend gemachter Pflichtteil auch bei nach &sect; 13a ErbStG beg&uuml;nstigtem Erwerb eines Anteils an einer Kapitalgesellschaft voll abziehbar &#8211; Kein wirtschaftlicher Zusammenhang zwischen Pflichtteilslast und dem zum Nachlass geh&ouml;renden Verm&ouml;gen Tenor Auf die Revision der Kl&auml;gerin wird &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-15-14-im-wesentlichen-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-22072015-ii-r-12-14-geltend-gemachter-pflichtteil-auch-bei-nach-par-13a-erbstg-beguenstigtem-erwerb-eines-anteils-an-einer-kapitalgesellscha\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">II&nbsp;R&nbsp;15\/14 &#8211; Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 22.07.2015 II R 12\/14 &#8211; Geltend gemachter Pflichtteil auch bei nach &sect; 13a ErbStG beg&uuml;nstigtem Erwerb eines Anteils an einer Kapitalgesellschaft voll abziehbar &#8211; Kein wirtschaftlicher Zusammenhang zwischen Pflichtteilslast und dem zum Nachlass geh&ouml;renden Verm&ouml;gen<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-65148","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65148","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65148"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65148\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65148"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=65148"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=65148"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}