{"id":65163,"date":"2015-11-06T17:22:12","date_gmt":"2015-11-06T15:22:12","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=65163"},"modified":"2015-11-06T17:22:12","modified_gmt":"2015-11-06T15:22:12","slug":"vii-r-41-13-ausweitung-eines-antidumpingzolls-auf-die-einfuhren-gleichartiger-waren-aus-einem-anderen-drittland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vii-r-41-13-ausweitung-eines-antidumpingzolls-auf-die-einfuhren-gleichartiger-waren-aus-einem-anderen-drittland\/","title":{"rendered":"VII&nbsp;R&nbsp;41\/13 &#8211; Ausweitung eines Antidumpingzolls auf die Einfuhren gleichartiger Waren aus einem anderen Drittland"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 18.8.2015, VII R 41\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Ausweitung eines Antidumpingzolls auf die Einfuhren gleichartiger Waren aus einem anderen Drittland<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Die Ausweitung des mit der Verordnung (EG) Nr. 91\/2009 eingef&uuml;hrten Antidumpingzolls auf die Einfuhren bestimmter Verbindungselemente aus Eisen oder Stahl mit Ursprung in der Volksrepublik China auf aus Malaysia versandte Einfuhren bestimmter Verbindungselemente aus Eisen oder Stahl, ob als Ursprungserzeugnisse Malaysias angemeldet oder nicht, ist keine unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ige Ma&szlig;nahme und verletzt weder Grundrechte des Importeurs gem&auml;&szlig; der EU-Grundrechtecharta auf Unternehmensfreiheit oder Freiheit der Berufsaus&uuml;bung noch das Diskriminierungsverbot.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;gerin gegen das Urteil des Finanzgerichts D&uuml;sseldorf vom 10. Juli 2013&nbsp;&nbsp;4 K 2435\/12 Z wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Beteiligten streiten &uuml;ber die Nacherhebung von Antidumpingzoll.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Art.&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 der Verordnung (EG) Nr.&nbsp;91\/2009 (VO&nbsp;Nr.&nbsp;91\/2009) des Rates vom 26.&nbsp;Januar 2009 zur Einf&uuml;hrung eines endg&uuml;ltigen Antidumpingzolls auf die Einfuhren bestimmter Verbindungselemente aus Eisen oder Stahl mit Ursprung in der Volksrepublik China (Amtsblatt der Europ&auml;ischen Union &#8211;ABlEU&#8211; Nr.&nbsp;L&nbsp;29\/1) wurde auf die Einfuhren vorgenannter Waren (u.a. Waren der Unterpos.&nbsp;7318&nbsp;14&nbsp;91 der Kombinierten Nomenklatur &#8211;KN&#8211;) ein endg&uuml;ltiger Antidumpingzoll eingef&uuml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Art.&nbsp;1 der Verordnung (EU) Nr.&nbsp;966\/2010 (VO Nr.&nbsp;966\/2010) der Kommission vom 27.&nbsp;Oktober 2010 zur Einleitung einer Untersuchung betreffend die mutma&szlig;liche Umgehung der mit der Verordnung (EG) Nr.&nbsp;91\/2009 des Rates eingef&uuml;hrten Antidumpingma&szlig;nahmen gegen&uuml;ber den Einfuhren bestimmter Verbindungselemente aus Eisen oder Stahl mit Ursprung in der Volksrepublik China durch aus Malaysia versandte Einfuhren bestimmter Verbindungselemente aus Eisen oder Stahl, ob als Ursprungserzeugnisse Malaysias angemeldet oder nicht, und zur zollamtlichen Erfassung dieser Einfuhren (ABlEU Nr.&nbsp;L&nbsp;282\/29) wurde eine Untersuchung gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;13 Abs.&nbsp;3 der Verordnung (EG) Nr.&nbsp;1225\/2009 (VO Nr.&nbsp;1225\/2009) des Rates vom 30.&nbsp;November 2009 &uuml;ber den Schutz gegen gedumpte Einfuhren aus nicht zur Europ&auml;ischen Gemeinschaft geh&ouml;renden L&auml;ndern (ABlEU Nr.&nbsp;L 343\/51) eingeleitet, um festzustellen, ob mit den Einfuhren aus Malaysia versandter Verbindungselemente aus Eisen oder Stahl in die Union (u.a. Waren der Unterpos. 7318&nbsp;14&nbsp;91&nbsp;KN) die mit der VO&nbsp;Nr.&nbsp;91\/2009 eingef&uuml;hrten Ma&szlig;nahmen umgangen werden. Nach Art.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 VO Nr.&nbsp;966\/2010 wurden die Zollbeh&ouml;rden angewiesen, geeignete Schritte zu unternehmen, um die in Art.&nbsp;1 VO Nr.&nbsp;966\/2010 genannten Einfuhren in die Union zollamtlich zu erfassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) meldete im Januar 2011 Spanplattenschrauben der Unterpos.&nbsp;7318&nbsp;14&nbsp;91&nbsp;KN (Waren aus Eisen oder Stahl \/ Waren mit Gewinde \/ gewindeformende Schrauben \/ andere \/ Blechschrauben) mit Ursprung in sowie Versand aus Malaysia unter Angabe des Taric-Codes 7318&nbsp;14&nbsp;91&nbsp;90&nbsp;00 zur &Uuml;berf&uuml;hrung in den freien Verkehr an und beantragte unter Vorlage des Ursprungszeugnisses Formblatt&nbsp;A den Zollsatz &quot;frei&quot;. Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Hauptzollamt &#8211;HZA&#8211;) fertigte die Sendung antragsgem&auml;&szlig; ab, erfasste sie aber gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 VO Nr.&nbsp;966\/2010 unter dem Taric-Code 7318&nbsp;14&nbsp;91&nbsp;91 (Versand aus Malaysia).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nachdem mit Art.&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 der Durchf&uuml;hrungsverordnung (EU) Nr.&nbsp;723\/2011 (VO Nr.&nbsp;723\/2011) des Rates vom 18.&nbsp;Juli 2011 zur Ausweitung des mit der Verordnung (EG) Nr.&nbsp;91\/2009 eingef&uuml;hrten endg&uuml;ltigen Antidumpingzolls auf die Einfuhren bestimmter Verbindungselemente aus Eisen oder Stahl mit Ursprung in der Volksrepublik China auf aus Malaysia versandte Einfuhren bestimmter Verbindungselemente aus Eisen oder Stahl, ob als Ursprungserzeugnisse Malaysias angemeldet oder nicht (ABlEU Nr.&nbsp;L&nbsp;194\/6) der auf &quot;alle &uuml;brigen Unternehmen&quot; im Sinne der VO Nr.&nbsp;91\/2009 anwendbare Antidumpingzoll auf die aus Malaysia versandten Einfuhren bestimmter Verbindungselemente aus Eisen oder Stahl (u.a. Waren der Unterpos. 7318&nbsp;14&nbsp;91&nbsp;KN) ausgeweitet worden war, erhob das HZA den auf die Einfuhrsendung der Kl&auml;gerin entfallenden Antidumpingzoll mit Einfuhrabgabenbescheid vom 18.&nbsp;August 2011 nach.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die hiergegen nach erfolglosem Einspruchsverfahren erhobene Klage, mit der sich die Kl&auml;gerin auf den malaysischen Ursprung der Waren beruft, wies das Finanzgericht (FG) aus den in der Zeitschrift f&uuml;r Z&ouml;lle und Verbrauchsteuern (ZfZ) 2013, Beilage 4, 54 ver&ouml;ffentlichten Gr&uuml;nden ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision macht die Kl&auml;gerin geltend, Art.&nbsp;1 VO&nbsp;Nr.&nbsp;723\/2011 sei mit den Grundrechten der Unternehmensfreiheit, der Freiheit der Berufsaus&uuml;bung und dem Diskriminierungsverbot gem&auml;&szlig; der Charta der Grundrechte der Europ&auml;ischen Union (Grundrechtecharta) sowie mit dem Grundsatz der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit unvereinbar, soweit er die Erhebung eines Antidumpingzolls auf Waren erstrecke, die ihren Ursprung in Malaysia h&auml;tten. Als verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig k&ouml;nne eine gegen die Umgehung des verh&auml;ngten Antidumpingzolls gerichtete Ma&szlig;nahme nur angesehen werden, soweit sie Waren erfasse, die ihren Ursprung in China h&auml;tten, jedoch &uuml;ber Malaysia ausgef&uuml;hrt w&uuml;rden. Au&szlig;erdem widerspreche es rechtsstaatlichen Grunds&auml;tzen sowie dem Grundsatz von Treu und Glauben, dass die Union sich auf die Rechtm&auml;&szlig;igkeit der Vorschriften berufe, obwohl es feststehe, dass sie mit WTO-Vorschriften nicht vereinbar seien. Im Rahmen eines WTO-Verfahrens sei festgestellt worden, dass Art.&nbsp;9 Abs.&nbsp;5 VO Nr.&nbsp;1225\/2009 mit dem WTO-&Uuml;bereinkommen und dem WTO-Antidumping&uuml;bereinkommen unvereinbar sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat die Klage zu Recht abgewiesen. Der angefochtene Einfuhrabgabenbescheid ist rechtm&auml;&szlig;ig (&sect;&nbsp;100 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Auf die zur Unterpos. 7318&nbsp;14&nbsp;91 KN geh&ouml;renden Einfuhrwaren ist zu Recht Antidumpingzoll festgesetzt worden. Nach Art.&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 VO Nr.&nbsp;723\/2011 ist der mit Art.&nbsp;1 Abs.&nbsp;2 VO Nr.&nbsp;91\/2009 f&uuml;r (u.a.) Waren der vorliegenden Art eingef&uuml;hrte endg&uuml;ltige, auf &quot;alle &uuml;brigen Unternehmen&quot; anwendbare Antidumpingzoll auf die aus Malaysia versandten Einfuhren, ob als Ursprungserzeugnisse Malaysias angemeldet oder nicht, ausgeweitet worden. Wie das FG zu Recht entschieden hat, kommt es nach dem klaren Wortlaut der Vorschrift nicht darauf an, dass die aus Malaysia versandten Einfuhrwaren des Streitfalls &#8211;wie die Kl&auml;gerin geltend macht&#8211; Ursprungserzeugnisse Malaysias sind. Zu den gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 VO Nr.&nbsp;723\/2011 von der Ausweitung des Antidumpingzolls ausgenommenen Unternehmen geh&ouml;rt der malaysische Lieferant der Kl&auml;gerin nicht. Nach Art.&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 VO Nr.&nbsp;723\/2011 wird der ausgeweitete Antidumpingzoll auch auf die aus Malaysia versandten Einfuhren erhoben, die &#8211;wie im Streitfall&#8211; gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;2 VO&nbsp;Nr.&nbsp;966\/2010 zollamtlich erfasst wurden. Die Voraussetzungen des Art.&nbsp;220 des Zollkodex f&uuml;r die nachtr&auml;gliche buchm&auml;&szlig;ige Erfassung der bei der Einfuhr zun&auml;chst nicht erhobenen Einfuhrabgaben sind erf&uuml;llt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Revision stellt dies nicht in Abrede, meint aber, die VO Nr.&nbsp;723\/2011 sei ung&uuml;ltig, soweit sie die Erhebung des Antidumpingzolls auf Waren ausweite, die ihren Ursprung in Malaysia h&auml;tten. Dem ist nicht zu folgen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach Art.&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 Unterabs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 VO Nr.&nbsp;1225\/2009 k&ouml;nnen Antidumpingz&ouml;lle (u.a.) auf die Einfuhren der gleichartigen Ware aus Drittl&auml;ndern ausgeweitet werden, wenn eine Umgehung der geltenden Ma&szlig;nahmen stattfindet. Nach Satz&nbsp;3 der Vorschrift ist als Umgehung eine Ver&auml;nderung des Handelsgef&uuml;ges zwischen den Drittl&auml;ndern und der Gemeinschaft oder zwischen einzelnen Unternehmen in dem von Ma&szlig;nahmen betroffenen Land und der Gemeinschaft anzusehen, die sich aus einer Praxis, einem Fertigungsprozess oder einer Arbeit ergibt, f&uuml;r die es au&szlig;er der Einf&uuml;hrung des Zolls keine hinreichende Begr&uuml;ndung oder wirtschaftliche Rechtfertigung gibt, und wenn Beweise f&uuml;r eine Sch&auml;digung oder daf&uuml;r vorliegen, dass die Abhilfewirkung des Zolls im Hinblick auf die Preise und\/oder Mengen der gleichartigen Ware untergraben wird, und wenn erforderlichenfalls im Einklang mit Art.&nbsp;2 VO Nr.&nbsp;1225\/2009 ermittelte Beweise f&uuml;r Dumping im Verh&auml;ltnis zu den Normalwerten, die f&uuml;r die gleichartige Ware vorher festgestellt wurden, vorliegen. Als eine &quot;Praxis&quot; im vorstehenden Sinn gilt nach Art.&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 Unterabs.&nbsp;2 VO Nr.&nbsp;1225\/2009 (u.a.) der Versand der von Ma&szlig;nahmen betroffenen Ware &uuml;ber Drittl&auml;nder.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wie sich aus den Erw&auml;gungsgr&uuml;nden Nrn.&nbsp;22&nbsp;ff. und 31&nbsp;ff. der VO Nr.&nbsp;723\/2011 ergibt, ist nach dem Ergebnis der dem Erlass dieser Verordnung vorangegangenen Untersuchung eine Umgehung des mit der VO Nr.&nbsp;91\/2009 eingef&uuml;hrten Antidumpingzolls i.S. des Art.&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 VO Nr.&nbsp;1225\/2009 durch den Versand der betroffenen Waren &uuml;ber Malaysia festgestellt worden. Anhaltspunkte f&uuml;r die Annahme, diese Feststellungen seien unzutreffend oder die festgestellten Tatsachen seien fehlerhaft beurteilt worden, sind weder vorgetragen noch ersichtlich. Der Rat war somit nach Art.&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 VO Nr.&nbsp;1225\/2009 berechtigt, die geltenden Ma&szlig;nahmen auf die Einfuhren gleichartiger Waren aus Malaysia auszuweiten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Wird eine Umgehung geltender Antidumping-Ma&szlig;nahmen festgestellt, ist der Rat im Rahmen der ihm nach der VO Nr.&nbsp;1225\/2009 zur Verf&uuml;gung stehenden Gegenma&szlig;nahmen nicht auf bestimmte Ma&szlig;nahmen beschr&auml;nkt. Vielmehr verf&uuml;gt er in diesem Bereich handelspolitischer Schutzma&szlig;nahmen nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH) wegen der Komplexit&auml;t der zu pr&uuml;fenden wirtschaftlichen, politischen und rechtlichen Sachverhalte &uuml;ber ein weites Ermessen (EuGH-Urteil Simon, Evers &#038;&nbsp;Co. vom 4.&nbsp;September 2014 C-21\/13, EU:C:2014:2154 Rz&nbsp;29, ZfZ 2015, 38).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Den Regelungen in Art.&nbsp;13 VO Nr.&nbsp;1225\/2009 &uuml;ber die M&ouml;glichkeiten der Ausweitung eines eingef&uuml;hrten Antidumpingzolls im Fall seiner Umgehung durch den Versand der betroffenen Waren &uuml;ber Drittl&auml;nder l&auml;sst sich nichts f&uuml;r die seitens der Revision vertretenen Ansicht entnehmen, der Ermessensrahmen des Verordnungsgebers sei insoweit beschr&auml;nkt, als der Antidumpingzoll nur auf Einfuhren bisher betroffener Ursprungswaren ausgeweitet werden d&uuml;rfe, die &uuml;ber andere Drittl&auml;nder in die Union ausgef&uuml;hrt werden, nicht aber auf Ursprungswaren dieser anderen Drittl&auml;nder. Vielmehr ist auch die Ausweitung des Antidumpingzolls auf Einfuhren der gleichartigen Ware mit Herkunft aus einem anderen Drittland nach Art.&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 VO Nr.&nbsp;1225\/2009 m&ouml;glich (vgl. Lux in Dorsch C6 AntidumpingVO, Art.&nbsp;13 Rz&nbsp;19.1).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Auch in Anbetracht der seitens der Revision angef&uuml;hrten Freiheits- bzw. Gleichheitsrechte gem&auml;&szlig; der Grundrechtecharta i.V.m. dem Grundsatz der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit kann nicht angenommen werden, der Verordnungsgeber habe sein Ermessen missbraucht, indem er den Antidumpingzoll &quot;auf die aus Malaysia versandten Einfuhren (&#8230;), ob als Ursprungserzeugnisse Malaysias angemeldet oder nicht&quot; ausweitete.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Revision kann schon nicht gefolgt werden, soweit sie der Ansicht ist, die Ausweitung des Antidumpingzolls greife &quot;in den Schutzbereich der (&#8230;) Grundrechte auf Unternehmensfreiheit, Berufsfreiheit sowie in das Diskriminierungsverbot ein, ohne dass dies weiterer Ausf&uuml;hrungen bedarf&quot;. Da die Revision offenbar nicht geltend machen will, der malaysische Ausf&uuml;hrer sei Tr&auml;ger dieser Grundrechte und werde in diesen Rechten verletzt, h&auml;tte es durchaus &quot;weiterer Ausf&uuml;hrungen&quot; bedurft, weshalb die Kl&auml;gerin durch die Erhebung des Antidumpingzolls in unzul&auml;ssiger Weise diskriminiert wird (Art.&nbsp;21 Grundrechtecharta) oder in ihrer Berufsfreiheit (Art.&nbsp;15 Grundrechtecharta) bzw. unternehmerischen Freiheit (Art.&nbsp;16 Grundrechtecharta) unzul&auml;ssig beeintr&auml;chtigt wird. Dass die Einf&uuml;hrer der vom Antidumpingzoll betroffenen aus Malaysia bezogenen Waren diese Abgabe wegen eines in Art.&nbsp;21 Grundrechtecharta aufgef&uuml;hrten unzul&auml;ssigen Differenzierungsmerkmals entrichten m&uuml;ssen, ist ebenso wenig erkennbar wie eine berufsregelnde bzw. auf die Unternehmensfreiheit zielende Tendenz der Ausweitung des Antidumpingzolls. Die Einf&uuml;hrung sowie die Ausweitung eines Antidumpingzolls sind handelspolitische Ma&szlig;nahmen, die sich gegen unfaire, zu Marktverzerrungen in der Union f&uuml;hrende Handelspraktiken bestimmter <span style=\"text-decoration:underline\">Hersteller\/Ausf&uuml;hrer<\/span> in bestimmten nicht zur Union geh&ouml;renden L&auml;ndern richten, die von dort ihre Waren zu Dumpingpreisen in die Union ausf&uuml;hren. Das Ziel von Antidumpingz&ouml;llen ist die Erh&ouml;hung der Einfuhrpreise f&uuml;r gedumpte Waren auf ihren sog. Normalwert, um Sch&auml;digungen eines Wirtschaftszweigs der Union durch eingef&uuml;hrte Dumpingwaren zu vermeiden. Eingriffe in die Berufs- bzw. Unternehmensfreiheit in der Union ans&auml;ssiger Importeure sind weder das Ziel noch die unvermeidbare Folge von Antidumpingz&ouml;llen. Weder das Recht auf Berufsfreiheit noch das Recht auf unternehmerische Freiheit sch&uuml;tzen davor, auf gesetzlicher Grundlage erhobene Abgaben entrichten zu m&uuml;ssen, es sei denn, diese haben eine sog. erdrosselnde Wirkung, wovon im Fall eines die Einfuhrpreise auf einen Normalwert anhebenden Antidumpingzolls jedoch keine Rede sein kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Jedenfalls ist die Ausweitung des Antidumpingzolls durch die VO Nr.&nbsp;723\/2011 keine unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ige Ma&szlig;nahme i.S. des Art.&nbsp;52 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 Grundrechtecharta, wie die Revision meint.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Verordnungsgeber h&auml;tte zwar Ausnahmen vom ausgeweiteten Antidumpingzoll f&uuml;r F&auml;lle vorsehen k&ouml;nnen, in denen der Nachweis erbracht wird, dass die Einfuhrwaren nicht von einem chinesischen, sondern einem malaysischen Unternehmen hergestellt wurden. Um die Ausweitung des Antidumpingzolls auf das zur Verhinderung von Umgehungspraktiken Notwendige zu beschr&auml;nken, besteht allerdings nach Art.&nbsp;13 Abs.&nbsp;4 VO Nr.&nbsp;1225\/2009 auch die M&ouml;glichkeit, Unternehmen des Ausfuhrlands, die nicht an Umgehungspraktiken beteiligt sind, auf Antrag Befreiung zu gew&auml;hren. Von dieser M&ouml;glichkeit ist sowohl mit der VO Nr.&nbsp;966\/2010 als auch mit der VO Nr.&nbsp;723\/2011 in nicht zu beanstandender Weise Gebrauch gemacht worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wie sich aus den Erw&auml;gungsgr&uuml;nden Nrn.&nbsp;22 bis 26 bzw. Nrn.&nbsp;31&nbsp;ff. der VO Nr.&nbsp;723\/2011 ergibt, waren seit der Einf&uuml;hrung der Antidumpingma&szlig;nahme im Jahr 2009 die Einfuhren betroffener Waren aus China erheblich zur&uuml;ckgegangen, w&auml;hrend die Einfuhren solcher Waren aus Malaysia um das Zehnfache gestiegen waren, und es hatten w&auml;hrend der Untersuchung einer mutma&szlig;lichen Umgehung des Antidumpingzolls einige malaysische Ausf&uuml;hrer nicht kooperiert bzw. andere malaysische Ausf&uuml;hrer &uuml;ber ihre Gesch&auml;ftsbeziehungen zu chinesischen Herstellern, &uuml;ber Einfuhren aus China und &uuml;ber den Ursprung von Ausfuhren der untersuchten Ware irref&uuml;hrende Angaben gemacht und den Ursprung der aus der Volksrepublik China nach Malaysia eingef&uuml;hrten Waren bei deren Wiederausfuhr in betr&uuml;gerischer Weise verschleiert. Unter diesen Umst&auml;nden sowie unter Ber&uuml;cksichtigung der Regelungen des Art.&nbsp;18 VO Nr.&nbsp;1225\/2009 handelte der Verordnungsgeber nicht unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig, indem er den Antidumpingzoll auf alle aus Malaysia versandte Verbindungselemente aus Eisen oder Stahl ohne R&uuml;cksicht auf ihren Ursprung ausweitete und es den malaysischen Ausf&uuml;hrern &uuml;berlie&szlig;, Antr&auml;ge auf Befreiung zu stellen und dabei nachzuweisen, nicht an Umgehungspraktiken beteiligt zu sein (vgl. zu einer der VO Nr.&nbsp;723\/2011 entsprechenden Antidumpingverordnung: EuGH-Urteil Simon, Evers &#038;&nbsp;Co., EU:C:2014:2154 Rz&nbsp;33-37, ZfZ 2015, 38).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Soweit die Revision einen Versto&szlig; gegen rechtsstaatliche Grunds&auml;tze sowie den Grundsatz von Treu und Glauben mit der Begr&uuml;ndung geltend macht, ein Streitbeilegungsgremium der WTO habe die Unvereinbarkeit des Art.&nbsp;9 Abs.&nbsp;5 VO Nr.&nbsp;1225\/2009 mit dem WTO-&Uuml;bereinkommen und dem WTO-Antidumping&uuml;bereinkommen festgestellt, bezieht sie sich offenbar auf einen Bericht des Streitbeilegungsgremiums, der zu der Verordnung (EU) Nr.&nbsp;765\/2012 des Europ&auml;ischen Parlaments und des Rates vom 13.&nbsp;Juni 2012 zur &Auml;nderung der Verordnung (EG) Nr.&nbsp;1225\/2009 des Rates &uuml;ber den Schutz gegen gedumpte Einfuhren aus nicht zur Europ&auml;ischen Gemeinschaft geh&ouml;renden L&auml;ndern (ABlEU Nr.&nbsp;L&nbsp;237\/1) gef&uuml;hrt hat. Inwieweit die &Auml;nderung des Art.&nbsp;9 Abs.&nbsp;5 VO Nr.&nbsp;1225\/2009 durch vorgenannte Verordnung Bedeutung f&uuml;r die im vorliegenden Fall streitige Ausweitung des Antidumpingzolls durch die VO Nr.&nbsp;723\/2011 hat, ist allerdings nicht erkennbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Jedenfalls geh&ouml;ren nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des EuGH die &Uuml;bereink&uuml;nfte der WTO wegen ihrer Natur und ihrer Systematik grunds&auml;tzlich nicht zu den Normen, an denen die Rechtm&auml;&szlig;igkeit der Handlungen der Unionsorgane zu messen ist. Eine Antidumpingverordnung kann daher grunds&auml;tzlich nicht im Hinblick auf das Antidumping-&Uuml;bereinkommen, wie es durch Empfehlungen des Streitbeilegungsgremiums ausgelegt wurde, gepr&uuml;ft werden (EuGH-Urteile vom 27.&nbsp;September 2007 Ikea Wholesale, C-351\/04, EU:C:2007:547; vom 14.&nbsp;Juni 2012 CIVAD, C-533\/10, EU:C:2012:347, ZfZ 2012, 185, sowie zuletzt: vom 18.&nbsp;Dezember 2014 LVP, C-306\/13, EU:C:2014:2465, ZfZ 2015, 120).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 18.8.2015, VII R 41\/13 Ausweitung eines Antidumpingzolls auf die Einfuhren gleichartiger Waren aus einem anderen Drittland Leits&auml;tze Die Ausweitung des mit der Verordnung (EG) Nr. 91\/2009 eingef&uuml;hrten Antidumpingzolls auf die Einfuhren bestimmter Verbindungselemente aus Eisen oder Stahl mit Ursprung in der Volksrepublik China auf aus Malaysia versandte Einfuhren bestimmter Verbindungselemente aus Eisen &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vii-r-41-13-ausweitung-eines-antidumpingzolls-auf-die-einfuhren-gleichartiger-waren-aus-einem-anderen-drittland\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VII&nbsp;R&nbsp;41\/13 &#8211; Ausweitung eines Antidumpingzolls auf die Einfuhren gleichartiger Waren aus einem anderen Drittland<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-65163","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65163","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65163"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65163\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65163"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=65163"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=65163"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}