{"id":65168,"date":"2015-11-06T17:07:54","date_gmt":"2015-11-06T15:07:54","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=65168"},"modified":"2015-11-06T17:07:54","modified_gmt":"2015-11-06T15:07:54","slug":"xi-s-1-15-zur-streitwerterhoehung-nach-par-52-abs-3-satz-2-gkg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-s-1-15-zur-streitwerterhoehung-nach-par-52-abs-3-satz-2-gkg\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;S&nbsp;1\/15 &#8211; Zur Streitwerterh&ouml;hung nach &sect; 52 Abs. 3 Satz 2 GKG"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 17.8.2015, XI S 1\/15<\/p>\n<p class=\"titel\">Zur Streitwerterh&ouml;hung nach &sect; 52 Abs. 3 Satz 2 GKG<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Betrifft ein Rechtsstreit &uuml;ber Umsatzsteuer zwei Streitjahre und hat der Streitfall i.S. von &sect; 52 Abs. 3 Satz 2 GKG offensichtlich absehbare Auswirkungen f&uuml;r nachfolgende Streitjahre, so ist die in dieser Vorschrift vorgesehene Erh&ouml;hung des Streitwerts auf das Dreifache des durchschnittlichen Streitwerts f&uuml;r die anh&auml;ngigen beiden Streitjahre begrenzt.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Der Streitwert wird auf 60.690,51 EUR festgesetzt.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin, Revisionsbeklagte und Antragstellerin zu 1. (Kl&auml;gerin) ist Organtr&auml;gerin der T-GmbH. Die T-GmbH f&uuml;hrte sonstige Leistungen in Gestalt der Ausgabe von Mahlzeiten an ihre Arbeitnehmer aus, die hierf&uuml;r einen Preis bezahlten, der sowohl unter dem markt&uuml;blichen Entgelt als auch unter den Selbstkosten der T-GmbH lag. Die Kl&auml;gerin versteuerte diese Leistungen in ihren Umsatzsteuererkl&auml;rungen f&uuml;r die Besteuerungszeitr&auml;ume 2006 und 2007 (Streitjahre) und die Folgejahre (2008 bis 2011) nur mit den von den Arbeitnehmern der T-GmbH f&uuml;r die Mahlzeiten gezahlten Preisen. Der Beklagte, Revisionsbeklagte und Antragsgegner (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) setzte dagegen hierf&uuml;r gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;5 Nr.&nbsp;2 i.V.m. &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) die Selbstkosten an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Antragsteller zu 2. vertraten die Kl&auml;gerin als Prozessbevollm&auml;chtigte in dem anschlie&szlig;enden Rechtsstreit vor dem Finanzgericht (FG) wegen Umsatzsteuer 2006 und 2007. W&auml;hrenddessen ruhten die von der Kl&auml;gerin eingelegten Einspr&uuml;che gegen die Umsatzsteuerbescheide f&uuml;r 2008 bis 2011, die ebenfalls die umsatzsteuerrechtliche Behandlung der Mahlzeitengew&auml;hrung betrafen, im Hinblick auf den Ausgang des Rechtsstreits gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;363 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 der Abgabenordnung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG gab der Klage teilweise statt und setzte im Urteil vom 5.&nbsp;August 2013 als Bemessungsgrundlage f&uuml;r die Ausgabe der Mahlzeiten anstelle der vom FA zugrunde gelegten Selbstkosten von 109.563,26&nbsp;EUR (2006) und 212.142,08&nbsp;EUR (2007) nur das &#8211;&uuml;ber den bisher versteuerten Preisen liegende&#8211; markt&uuml;bliche Entgelt in H&ouml;he von 32.091,93&nbsp;EUR (2006) und 64.432&nbsp;EUR (2007) an. Im &Uuml;brigen wies es die Klage ab. Die Entscheidung ist in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2013, 2046 ver&ouml;ffentlicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegen das Urteil des FG legte (nur) das FA mit Schriftsatz vom 11.&nbsp;September 2013 die vom FG zugelassene Revision ein und beantragte, das Urteil aufzuheben und die Klage in vollem Umfang abzuweisen. Nachdem das FA die Revision zur&uuml;ckgenommen hatte, stellte der Senat das Revisionsverfahren (Aktenzeichen XI&nbsp;R&nbsp;37\/13) mit Beschluss vom 22.&nbsp;September 2014 ein und entschied, das FA habe die Kosten des Revisionsverfahrens zu tragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit dem vorliegenden Antrag begehren die Kl&auml;gerin und die Antragsteller zu 2. f&uuml;r das Revisionsverfahren XI&nbsp;R&nbsp;37\/13 die Festsetzung eines nach &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 des Gerichtskostengesetzes (GKG) erh&ouml;hten Streitwerts in H&ouml;he von 144.601,14&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA ist dem Antrag entgegengetreten und beantragt, den Streitwert &#8211;entsprechend seinem Unterliegen vor dem FG&#8211; auf 40.460,32&nbsp;EUR festzusetzen. Eine Erh&ouml;hung des Streitwerts komme nicht in Betracht, da die R&uuml;cknahme der Revision durch eine &Auml;nderung von &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;5 UStG veranlasst worden sei. Aufgrund dieser &#8211;auf alle noch nicht bestandskr&auml;ftigen Steuerfestsetzungen anzuwendende&#8211; Gesetzes&auml;nderung habe den Einspr&uuml;chen der Kl&auml;gerin gegen die Umsatzsteuerbescheide ab 2008 entsprochen werden m&uuml;ssen. Diese Gesetzes&auml;nderung &#8211;und nicht das Revisionsverfahren XI&nbsp;R&nbsp;37\/13&#8211; sei urs&auml;chlich f&uuml;r die Umsatzsteuerminderung der Jahre ab 2008 gewesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Der Streitwert wird auf 60.690,51&nbsp;EUR festgesetzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Der Antrag auf Streitwertfestsetzung ist zul&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) hierf&uuml;r erforderliche besondere Rechtsschutzbed&uuml;rfnis (vgl. dazu BFH-Beschl&uuml;sse vom 17.&nbsp;November 1987 VIII&nbsp;R&nbsp;346\/83, BFHE 152, 5, BStBl II 1988, 287, unter II. &#8211;Rz&nbsp;19&#8211;; vom 29.&nbsp;Oktober 2008 I&nbsp;R&nbsp;84\/07, juris; vom 18.&nbsp;November 2014 V&nbsp;S&nbsp;30\/14, BFH\/NV 2015, 346, Rz&nbsp;8) liegt im Streitfall vor. Der Anwendungsbereich von &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 GKG ist noch nicht gekl&auml;rt (vgl. z.B. M&uuml;ller, Betriebs-Berater &#8211;BB&#8211; 2013, 2519; Just, Deutsches Steuerrecht &#8211;DStR&#8211; 2014, 2481).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">2. Der Streitwert bestimmt sich im Streitfall nach &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;3 S&auml;tze&nbsp;1 und&nbsp;2 GKG. &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;3 GKG wurde durch Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;18 Buchst.&nbsp;a des Zweiten Gesetzes zur Modernisierung des Kostenrechts (2.&nbsp;KostRMoG, BGBl I 2013, 2586) mit Wirkung vom 1.&nbsp;August 2013 wie folgt gefasst:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&quot;Betrifft der Antrag des Kl&auml;gers eine bezifferte Geldleistung oder einen hierauf bezogenen Verwaltungsakt, ist deren H&ouml;he ma&szlig;gebend. Hat der Antrag des Kl&auml;gers offensichtlich absehbare Auswirkungen auf k&uuml;nftige Geldleistungen oder auf noch zu erlassende, auf derartige Geldleistungen bezogene Verwaltungsakte, ist die H&ouml;he des sich aus Satz&nbsp;1 ergebenden Streitwerts um den Betrag der offensichtlich absehbaren zuk&uuml;nftigen Auswirkungen f&uuml;r den Kl&auml;ger anzuheben, wobei die Summe das Dreifache des Werts nach Satz&nbsp;1 nicht &uuml;bersteigen darf.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Vorschriften sind im Streitfall anwendbar. Das FA hat die Revision am 11.&nbsp;September 2013 und damit nach der &Auml;nderung von &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;3 GKG zum 1.&nbsp;August 2013 eingelegt (vgl. &sect;&nbsp;71 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 GKG; Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;18 Buchst.&nbsp;a und Art.&nbsp;50&nbsp;&nbsp;2.&nbsp;KostRMoG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Nach &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 GKG w&auml;re im Streitfall f&uuml;r das Revisionsverfahren ein Streitwert von 40.460,33&nbsp;EUR festzusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Im Rechtsmittelverfahren bestimmt sich der Streitwert nach den Antr&auml;gen des Rechtsmittelf&uuml;hrers im Zeitpunkt der Einlegung der Revision (&sect;&nbsp;47 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;40 GKG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"3\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"3\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">b) Mit der (nur) vom FA eingelegten Revision verfolgte dieses das Ziel, die Bemessungsgrundlage f&uuml;r die Ausgabe der Mahlzeiten auf den Wert zu erh&ouml;hen, der in den urspr&uuml;nglichen Bescheiden angesetzt worden war. F&uuml;r die Revision erg&auml;be sich damit nach &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;39 Abs.&nbsp;1 GKG folgender Streitwert:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\"><strong>Streitjahr<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\"><strong>2006<\/strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\"><strong>2007<\/strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Bemessungsgrundlage nach FA<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">109.563,26&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">212.142,08&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Bemessungsgrundlage nach FG<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">32.091,93&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">64.432,00&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Vom FA begehrte Erh&ouml;hung<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\"><span style=\"text-decoration:underline\">77.471,33&nbsp;EUR<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\"><span style=\"text-decoration:underline\">147.710,08&nbsp;EUR<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Umsatzsteuer hierauf<br \/>(2006: 16&nbsp;%; 2007: 19&nbsp;%)<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">12.395,41&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">28.064,92&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Summe (= Streitwert der Revision)<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">40.460,33&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Entgegen der Ansicht der Antragsteller im Antrag vom 7.&nbsp;Januar 2015 ist der Streitwert f&uuml;r das Revisionsverfahren nicht mit dem des erstinstanzlichen Verfahrens identisch. Dies w&auml;re nur bei unver&auml;ndertem Streitgegenstand und vollem Unterliegen des Beklagten der Fall (vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 2.&nbsp;Oktober 2014 III&nbsp;S&nbsp;2\/14, BFHE 247, 119, BStBl II 2015, 37, Rz&nbsp;13). Das FG hat der Klage der Kl&auml;gerin jedoch nicht vollumf&auml;nglich stattgegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Der Streitwert f&uuml;r das Revisionsverfahren ist gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 GKG auf 60.690,51&nbsp;EUR zu erh&ouml;hen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Im finanzgerichtlichen Verfahren hat ein Antrag dann i.S. von &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;3 Satz 2 GKG &quot;offensichtlich absehbare Auswirkungen auf k&uuml;nftige Geldleistungen oder auf noch zu erlassende, auf derartige Geldleistungen bezogene Verwaltungsakte&quot;, wenn ohne umfangreiche Pr&uuml;fung oder aufw&auml;ndige &Uuml;berlegungen, also auf den ersten Blick, erkennbar ist, dass der konkret verwirklichte Sachverhalt auch die H&ouml;he zuk&uuml;nftiger Steuerfestsetzungen beeinflusst (vgl. Oberverwaltungsgericht &#8211;OVG&#8211; L&uuml;neburg, Beschluss vom 16.&nbsp;Oktober 2014&nbsp;&nbsp;9&nbsp;OA&nbsp;271\/14, Neue Zeitschrift f&uuml;r Verwaltungsrecht &#8211; Rechtsprechung-Report &#8211;NVwZ-RR&#8211; 2015, 238, Rz&nbsp;4, m.w.N.; OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 18.&nbsp;Dezember 2014&nbsp;&nbsp;2&nbsp;A&nbsp;10506\/14, juris, Rz&nbsp;42; M&uuml;ller, BB 2013, 2519, 2520; Just, DStR 2014, 2481, 2483). Nicht ausreichend ist es, wenn dieselbe rechtliche Problematik zwar in zuk&uuml;nftigen Zeitr&auml;umen auftritt, die Verwirklichung des entsprechenden konkreten Sachverhalts aber nicht hinreichend sicher absehbar ist (vgl. z.B. OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 18.&nbsp;Oktober 2013&nbsp;&nbsp;1&nbsp;E&nbsp;987\/13, juris, Rz&nbsp;8, zur Beihilfe f&uuml;r Krankheitskosten; ebenso Wiegand, Kranken- und Pflegeversicherung &#8211;KrV&#8211; 2014, 137, 139).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Insoweit kommt es auf die Bestimmbarkeit der zuk&uuml;nftigen Auswirkungen zum Zeitpunkt der die Instanz einleitenden Antragstellung an (OVG L&uuml;neburg in NVwZ-RR 2015, 238, Rz&nbsp;5; Wiegand, KrV 2014, 137, 140). Hierf&uuml;r sind die dem Kostenbeamten bzw. dem selbst den Streitwert festsetzenden Gericht vorliegenden Akten einschlie&szlig;lich des Antrags auf Streitwertfestsetzung und der mit dem Antrag vorgelegten Unterlagen heranzuziehen. Ist anhand dieser Unterlagen nicht eindeutig bestimmbar, dass die Entscheidung Auswirkungen f&uuml;r zuk&uuml;nftige Steuerjahre haben wird, so scheidet eine Erh&ouml;hung des Streitwerts nach &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 GKG aus. Dies ergibt sich zum einen aus dem mit dem 2.&nbsp;KostRMoG verfolgten Ziel der &quot;Vereinfachung des Kostenrechts&quot; und der Entlastung der Gerichte von der &quot;sehr umfangreich gewordenen Kostenrechtsprechung&quot; (vgl. BTDrucks 17\/11471 (neu), S.&nbsp;133). Zum anderen wurde auf Anregung des Bundesrates die im Gesetzentwurf vorgesehene weite Formulierung des &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 GKG &#8211;um &quot;zus&auml;tzliches Konfliktpotential&quot; und &quot;entsprechenden Mehraufwand&quot; m&ouml;glichst zu vermeiden&#8211; dahingehend eingeschr&auml;nkt, dass die Ber&uuml;cksichtigung zuk&uuml;nftiger Auswirkungen nur in den F&auml;llen eine Rolle spielt, &quot;in denen die Auswirkung f&uuml;r die Zukunft offensichtlich ist&quot; (BTDrucks 17\/11471 (neu), S.&nbsp;311 und&nbsp;312).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach diesen Grunds&auml;tzen ist der Streitwert gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 GKG zu erh&ouml;hen. Es ist angesichts der ruhenden Einspruchsverfahren f&uuml;r die Folgejahre auf den ersten Blick anhand der vorliegenden Akten erkennbar, dass zum Zeitpunkt der Revisionseinlegung offensichtlich absehbare Auswirkungen auf die H&ouml;he der festzusetzenden Umsatzsteuer in den auf die Streitjahre 2006 und 2007 folgenden Besteuerungszeitr&auml;umen bestanden. Die H&ouml;he betr&auml;gt insgesamt 110.918,77&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Nach &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 GKG darf jedoch die Erh&ouml;hung um die Summe der offensichtlich absehbaren Auswirkungen &quot;das Dreifache des Werts nach Satz 1 nicht &uuml;bersteigen&quot;. Das bedeutet f&uuml;r den Streitfall, dass die Erh&ouml;hung des Streitwerts auf das Dreifache des durchschnittlichen Streitwerts der Streitjahre 2006 und 2007 begrenzt ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Bei der Neuregelung von &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 GKG ging der Gesetzgeber erkennbar von dem Fall aus, dass nur ein Steuerjahr (Besteuerungszeitraum) Gegenstand eines Rechtsstreits ist. In der Gesetzesbegr&uuml;ndung wird insoweit ausgef&uuml;hrt, die Nichtber&uuml;cksichtigung anderer Steuerjahre f&uuml;hre &quot;insbesondere in finanzgerichtlichen Verfahren, die typischerweise bezogen auf die Steuererkl&auml;rung eines Jahres gef&uuml;hrt werden, sich aber f&uuml;r eine Mehrzahl von Jahren auswirken, zu einer systematischen Unterbewertung von Streitwerten im Verh&auml;ltnis zu ihrer tats&auml;chlichen wirtschaftlichen Bedeutung f&uuml;r den Kl&auml;ger&quot; (BTDrucks 17\/11471 (neu), S.&nbsp;245). Dem sollte die Vorschrift durch eine Erh&ouml;hung des Streitwerts in den F&auml;llen Rechnung tragen, &quot;in denen die Entscheidung absehbar Auswirkungen f&uuml;r den Betroffenen nicht nur auf das im Streit befindliche Steuerjahr, sondern auch auf zuk&uuml;nftige Steuerjahre haben wird&quot; (BTDrucks 17\/11471 (neu), S.&nbsp;245). Gleichzeitig wurde die Erh&ouml;hung auf das Dreifache begrenzt (BTDrucks 17\/11471 (neu), S.&nbsp;245 und&nbsp;312).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Dementsprechend ist im Streitfall &#8211;in dem nicht nur die Steuerfestsetzung f&uuml;r ein Jahr rechtsh&auml;ngig war&#8211; die Erh&ouml;hung des Streitwerts nach &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 GKG auf das Dreifache des Durchschnittswerts der beiden Streitjahre 2006 und 2007 zu begrenzen und der Streitwert (lediglich) auf 60.690,51&nbsp;EUR zu erh&ouml;hen. Dieser Betrag ergibt sich aus dem Dreifachen des Durchschnittswerts der umsatzsteuerrechtlichen Auswirkungen in beiden Streitjahren, der im Streitfall (40.460,33&nbsp;:&nbsp;2&nbsp;=) 20.230,17&nbsp;EUR betr&auml;gt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Entgegen der Ansicht des FA ist die Erh&ouml;hung des Streitwerts nach &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 GKG nicht deshalb ausgeschlossen, weil entscheidende Ursache f&uuml;r die R&uuml;cknahme der Revision und f&uuml;r die &Auml;nderung der Umsatzsteuerfestsetzungen f&uuml;r die den Streitjahren 2006 und 2007 nachfolgenden Jahre die &Auml;nderung des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;5 UStG zum 31.&nbsp;Juli 2014 (vgl. Art.&nbsp;7 Nr.&nbsp;2 des Gesetzes zur Anpassung des nationalen Steuerrechts an den Beitritt Kroatiens zur EU und zur &Auml;nderung weiterer steuerlicher Vorschriften, BGBl I 2014, 1266) gewesen sei. Denn die in &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;5 UStG&nbsp;n.F. vorgesehene Begrenzung der Mindestbemessungsgrundlage auf das markt&uuml;bliche Entgelt ergab sich bereits zuvor aus der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH) und des BFH (EuGH-Urteil Skripalle vom 29.&nbsp;Mai 1997 C-63\/96, EU:C:1997:263, BStBl II 1997, 841, Rz&nbsp;31; BFH-Urteile vom 8.&nbsp;Oktober 1997 XI&nbsp;R&nbsp;8\/86, BFHE 183, 314, BStBl II 1997, 840, unter 1. &#8211;Rz&nbsp;15&#8211;; vom 7.&nbsp;Oktober 2010 V&nbsp;R&nbsp;4\/10, BFHE 232, 537, BFH\/NV 2011, 930, Rz&nbsp;22). Dies hatte das FG in seinem vom FA mit der Revision XI&nbsp;R&nbsp;37\/13 angefochtenen Urteil zutreffend dargelegt (vgl. EFG 2013, 2046, Rz&nbsp;40&nbsp;ff.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Die Entscheidung ergeht gerichtsgeb&uuml;hrenfrei, da es an einem entsprechenden Geb&uuml;hrentatbestand im GKG fehlt (vgl. z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 14.&nbsp;Juli 2009 VI&nbsp;S&nbsp;10\/09, Zeitschrift f&uuml;r Steuern und Recht 2009, R866; in BFH\/NV 2015, 346, Rz&nbsp;24, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>7. Dieser Beschluss ist unanfechtbar (&sect;&nbsp;68 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;5 i.V.m. &sect;&nbsp;66 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 GKG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 17.8.2015, XI S 1\/15 Zur Streitwerterh&ouml;hung nach &sect; 52 Abs. 3 Satz 2 GKG Leits&auml;tze Betrifft ein Rechtsstreit &uuml;ber Umsatzsteuer zwei Streitjahre und hat der Streitfall i.S. von &sect; 52 Abs. 3 Satz 2 GKG offensichtlich absehbare Auswirkungen f&uuml;r nachfolgende Streitjahre, so ist die in dieser Vorschrift vorgesehene Erh&ouml;hung des Streitwerts auf &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-s-1-15-zur-streitwerterhoehung-nach-par-52-abs-3-satz-2-gkg\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">XI&nbsp;S&nbsp;1\/15 &#8211; Zur Streitwerterh&ouml;hung nach &sect; 52 Abs. 3 Satz 2 GKG<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-65168","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65168","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65168"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65168\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65168"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=65168"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=65168"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}