{"id":65170,"date":"2015-11-06T17:22:16","date_gmt":"2015-11-06T15:22:16","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=65170"},"modified":"2015-11-06T17:22:16","modified_gmt":"2015-11-06T15:22:16","slug":"iii-b-112-14-beweiskraft-des-protokolls-zur-muendlichen-verhandlung-sachaufklaerungspflicht-des-revisionsgerichts-bei-verfahrensfehlern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-b-112-14-beweiskraft-des-protokolls-zur-muendlichen-verhandlung-sachaufklaerungspflicht-des-revisionsgerichts-bei-verfahrensfehlern\/","title":{"rendered":"III&nbsp;B&nbsp;112\/14 &#8211; Beweiskraft des Protokolls zur m&uuml;ndlichen Verhandlung &#8211; Sachaufkl&auml;rungspflicht des Revisionsgerichts bei Verfahrensfehlern"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 18.8.2015, III B 112\/14<\/p>\n<p class=\"titel\">Beweiskraft des Protokolls zur m&uuml;ndlichen Verhandlung &#8211; Sachaufkl&auml;rungspflicht des Revisionsgerichts bei Verfahrensfehlern<\/p>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Beschwerde des Kl&auml;gers wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Finanzgerichts K&ouml;ln vom 12. August 2014&nbsp;&nbsp;12 K 1276\/13 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) begehrt Kindergeld f&uuml;r seinen im Januar 1990 geborenen Sohn (S) f&uuml;r den Zeitraum Januar bis Dezember 2011 (Streitzeitraum).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>S absolvierte vom 1.&nbsp;Februar 2010 bis 28.&nbsp;Februar 2013 eine Berufsausbildung im mittleren Dienst. Der Kl&auml;ger bezog bis einschlie&szlig;lich Dezember 2010 Kindergeld f&uuml;r S. Aufgrund einer Prognoseentscheidung, nach der die Eink&uuml;nfte und Bez&uuml;ge des S im Jahr 2011 den ma&szlig;geblichen Jahresgrenzbetrag von 8.004 EUR voraussichtlich &uuml;berstiegen (vgl. &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz 2 des Einkommensteuergesetzes &#8211;EStG&#8211; in der f&uuml;r den Streitzeitraum ma&szlig;geblichen Fassung), hob die zun&auml;chst zust&auml;ndige Familienkasse (Familienkasse A) die Kindergeldfestsetzung f&uuml;r S mit Bescheid vom 25.&nbsp;Januar 2011 ab Januar 2011 auf. Der hiergegen eingelegte Einspruch blieb erfolglos (Einspruchsentscheidung vom 6.&nbsp;Juni 2011). Im Oktober 2011 beantragte der Kl&auml;ger erneut Kindergeld f&uuml;r S ab Januar 2011. Mit Bescheid vom 9.&nbsp;Februar 2012 lehnte die Familienkasse A die Kindergeldfestsetzung f&uuml;r den Streitzeitraum ab. Der hiergegen eingelegte Einspruch hatte ebenfalls keinen Erfolg (Einspruchsentscheidung vom 21.&nbsp;M&auml;rz 2013), weil sich die Eink&uuml;nfte und Bez&uuml;ge des S auf 9.961,13&nbsp;EUR belaufen und damit den Jahresgrenzbetrag &uuml;berschritten h&auml;tten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die dagegen gerichtete Klage blieb erfolglos. Das Finanzgericht (FG) f&uuml;hrte im Wesentlichen aus, dass die Eink&uuml;nfte des S im Jahr 2011 zwar nur 8.696 EUR betr&uuml;gen, damit aber dennoch &uuml;ber dem Jahresgrenzbetrag l&auml;gen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Beschwerde begehrt der Kl&auml;ger die Zulassung der Revision wegen Verfahrensfehlern (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;), zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;2 FGO), wegen grunds&auml;tzlicher Bedeutung der Rechtssache (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO) und zur Fortbildung des Rechts (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;1 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Beschwerde hat keinen Erfolg. Sofern der Kl&auml;ger die geltend gemachten Zulassungsgr&uuml;nde in einer den Anforderungen des &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz 3 FGO gen&uuml;genden Form dargelegt hat, liegen sie nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die vom Kl&auml;ger erhobenen Verfahrensr&uuml;gen (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 FGO) sind teils unzul&auml;ssig, teils unbegr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die R&uuml;ge des Kl&auml;gers, das FG habe seinen Anspruch auf Gew&auml;hrung rechtlichen Geh&ouml;rs (Art.&nbsp;103 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes &#8211;GG&#8211;, &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;2 FGO) verletzt, weil es ihm in der m&uuml;ndlichen Verhandlung am 12.&nbsp;August 2014 keine Gelegenheit gegeben habe, abschlie&szlig;end Stellung zu nehmen, ist jedenfalls unbegr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Das Gericht ist gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;155 Satz 1 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;285 Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;279 Abs.&nbsp;3 der Zivilprozessordnung (ZPO) verpflichtet, mit den Beteiligten nach einer Beweisaufnahme &uuml;ber deren Ergebnis zu verhandeln und erneut den Sach- und Streitstand zu er&ouml;rtern. Wird den Beteiligten diese M&ouml;glichkeit zur abschlie&szlig;enden Stellungnahme durch das Gericht versagt, liegt regelm&auml;&szlig;ig ein Geh&ouml;rsversto&szlig; vor (vgl. Urteil des Bundesgerichtshofs &#8211;BGH- vom 26.&nbsp;April 1989 I&nbsp;ZR&nbsp;220\/87, Neue Juristische Wochenschrift &#8211;NJW&#8211; 1990, 121, unter II.2.a; BGH-Beschluss vom 23.&nbsp;Mai 2012 IV&nbsp;ZR&nbsp;224\/10, NJW 2012, 2354, unter II.1.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Im Streitfall ist bereits zweifelhaft, ob der Kl&auml;ger mit seinen Darlegungen die bezeichnete Geh&ouml;rsr&uuml;ge ordnungsgem&auml;&szlig; erhoben hat. So f&uuml;hrt er in der Beschwerdebegr&uuml;ndung nicht aus, welche entscheidungserheblichen Gesichtspunkte er im Termin am 12.&nbsp;August 2014 nach der Beweisaufnahme noch habe vorbringen wollen. Dies kann jedoch dahinstehen. Denn f&uuml;r die Pr&uuml;fung in der Revisionsinstanz ist infolge der Beweiskraft des Protokolls gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;155 Satz 1 FGO i.V.m. &sect;&sect;&nbsp;165, 160 Abs.&nbsp;2 ZPO davon auszugehen, dass der Kl&auml;ger in der m&uuml;ndlichen Verhandlung nach der Vernehmung der Zeugen zum Beweisergebnis sowie Sach- und Streitstand abschlie&szlig;end Stellung nehmen konnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ausweislich des Sitzungsprotokolls vom 12.&nbsp;August 2014 erhielten die Beteiligten die Gelegenheit, zum Sach- und Streitstand unter Ber&uuml;cksichtigung des Ergebnisses der Beweisaufnahme Stellung zu nehmen. Aus dieser Protokollierung ist nach &sect;&nbsp;165 ZPO zu schlie&szlig;en, dass der Kl&auml;ger Gelegenheit zur abschlie&szlig;enden Stellungnahme hatte. &sect;&nbsp;165 Satz 1 ZPO sieht vor, dass die Beachtung der f&uuml;r die m&uuml;ndliche Verhandlung vorgeschriebenen F&ouml;rmlichkeiten nur durch das Protokoll bewiesen werden kann. Zu diesen F&ouml;rmlichkeiten geh&ouml;ren die wesentlichen Vorg&auml;nge der Verhandlung i.S. des &sect;&nbsp;160 Abs.&nbsp;2 ZPO (vgl. Beschluss des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 17.&nbsp;M&auml;rz 2008 X&nbsp;B&nbsp;93\/07, BFH\/NV 2008, 1181, unter II.2.b). Als ein solcher Verfahrensvorgang ist die Einhaltung der &sect;&nbsp;285 Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;279 Abs.&nbsp;3 ZPO anzusehen (vgl. BGH-Urteil in NJW 1990, 121, unter II.2.a). Da der Kl&auml;ger im Vorfeld keinen Antrag auf Protokollberichtigung beim FG gestellt hat (vgl. &sect;&nbsp;94 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;164 ZPO), ist davon auszugehen, dass der Inhalt des Verhandlungsprotokolls sachlich zutrifft (vgl. Senatsbeschluss vom 28.&nbsp;Oktober 2005 III&nbsp;B&nbsp;107\/05, BFH\/NV 2006, 549, unter II.2.a&nbsp;bb). Im &Uuml;brigen hat der Kl&auml;ger auch nicht behauptet, es liege eine Protokollf&auml;lschung vor (vgl. &sect;&nbsp;94 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;165 Satz&nbsp;2 ZPO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Ebenso ist die R&uuml;ge des Kl&auml;gers, das FG habe einen weiteren Geh&ouml;rsversto&szlig; dadurch begangen, dass es die Klage f&uuml;r ihn &uuml;berraschend abgewiesen habe, nicht begr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach der Rechtsprechung des BFH kann eine &Uuml;berraschungsentscheidung und damit ein Geh&ouml;rsversto&szlig; bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen gegeben sein, wenn die Klage ohne entsprechenden Hinweis an den Kl&auml;ger abgewiesen wird (vgl. BFH-Urteil vom 11.&nbsp;November 2008 IX&nbsp;R&nbsp;14\/07, BFHE 223, 308, BStBl II 2009, 309, unter II.). Insoweit tr&auml;gt der Kl&auml;ger zwar vor, er habe die mit Schriftsatz vom 23.&nbsp;April 2013 erhobene Klage mit vorab per Mail &uuml;bermittelten Schriftsatz vom 24.&nbsp;April 2013 zur&uuml;cknehmen wollen, hiervon jedoch nach einem unmittelbar nach Klageerhebung von der Vorsitzenden Richterin erhaltenen Telefonanruf, wonach die Klage in jedem Fall Erfolg haben werde, wieder Abstand genommen. Danach habe er von einem Klageerfolg ausgehen, bei Erfolglosigkeit der Klage zumindest aber vorab einen entsprechenden Hinweis des Gerichts erwarten d&uuml;rfen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Auch wenn das Revisionsgericht die Tatsachen feststellen muss, die zur Beurteilung erforderlich sind, ob ein rechtzeitig ger&uuml;gter Verfahrensmangel vorliegt (vgl. Gr&auml;ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 7.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;118 Rz&nbsp;49), kann der Senat im Streitfall hierauf ohne Versto&szlig; gegen &sect;&nbsp;76 FGO verzichten (zur Anwendbarkeit des &sect;&nbsp;76 FGO im Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren vgl. BFH-Beschluss vom 30.&nbsp;April 1987 V&nbsp;B&nbsp;86\/86, BFHE 149, 437, BStBl II 1987, 502, unter II.). Denn das Revisionsgericht ist nicht verpflichtet, Tatsachen zu ermitteln, die selbst im Falle ihres Vorliegens keinen Verfahrensfehler begr&uuml;nden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>So verh&auml;lt es sich hier. Selbst wenn man den wenig plausiblen Vortrag des Kl&auml;gers zu dem angeblichen &#8211;unmittelbar nach Klageerhebung&#8211; erfolgten Telefonanruf als wahr unterstellt, liegt unter Ber&uuml;cksichtigung des weiteren Fortgangs des FG-Verfahrens keine &Uuml;berraschungsentscheidung vor. So f&uuml;hrte die Familienkasse A im Schriftsatz vom 2.&nbsp;Oktober 2013 aus, weshalb aus ihrer Sicht der Jahresgrenzbetrag &uuml;berschritten sei. Weiterhin teilte die Vorsitzende Richterin mit Schreiben vom 14.&nbsp;Mai 2014 dem Kl&auml;ger mit, welche Punkte aus ihrer Sicht bei der Grenzbetragsberechnung strittig seien. Zudem erlie&szlig; das Gericht am 9.&nbsp;Juli 2014 einen f&ouml;rmlichen Beweisbeschluss, wonach Herr &#8230; und S als Zeugen &uuml;ber die berufliche Veranlassung der behaupteten Lerngemeinschaft zu vernehmen seien. Mit Schriftsatz vom 25.&nbsp;Juli 2014 trug die zwischenzeitlich an die Stelle der Familienkasse A getretene Beklagte und Beschwerdegegnerin (Familienkasse) nochmals ausf&uuml;hrlich vor, weshalb es aus ihrer Sicht bei der Beurteilung bleibe, wonach der Jahresgrenzbetrag &uuml;berschritten sei. Schlie&szlig;lich erteilte das Gericht in der m&uuml;ndlichen Verhandlung am 12.&nbsp;August 2014 ausweislich des Sitzungsprotokolls noch weitere Hinweise zu verschiedenen vom Kl&auml;ger geltend gemachten Abzugsposten. Unter Ber&uuml;cksichtigung dieses Prozessverlaufs durfte der Kl&auml;ger trotz des Umstandes, dass er vor dem FG nicht durch einen berufsm&auml;&szlig;igen Prozessbevollm&auml;chtigten vertreten war, nicht l&auml;nger darauf vertrauen, seine Klage werde in jedem Fall erfolgreich sein. Vielmehr musste er vern&uuml;nftigerweise damit rechnen, dass das Gericht seine Beurteilung &uuml;berdenken wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die R&uuml;ge des Kl&auml;gers, das FG habe gegen seine Sachaufkl&auml;rungspflicht (&sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;1 Satz 1 FGO) versto&szlig;en, ist nicht ordnungsgem&auml;&szlig; bezeichnet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Macht der Beschwerdef&uuml;hrer geltend, das FG h&auml;tte den Sachverhalt auch ohne entsprechenden Beweisantritt von Amts wegen weiter aufkl&auml;ren m&uuml;ssen, sind u.a. substantiierte Ausf&uuml;hrungen dar&uuml;ber erforderlich, aus welchen Gr&uuml;nden (genaue Angabe) sich dem FG die Notwendigkeit einer weiteren Aufkl&auml;rung des Sachverhalts oder einer Beweiserhebung auch ohne einen entsprechenden Antrag h&auml;tte aufdr&auml;ngen m&uuml;ssen, welche entscheidungserheblichen Tatsachen sich bei einer weiteren Sachaufkl&auml;rung oder Beweisaufnahme voraussichtlich ergeben h&auml;tten und inwiefern eine weitere Aufkl&auml;rung des Sachverhalts auf der Grundlage des materiell-rechtlichen Standpunkts des FG zu einer anderen Entscheidung h&auml;tte f&uuml;hren k&ouml;nnen (vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 10.&nbsp;September 2002 X&nbsp;B&nbsp;42\/02, BFH\/NV 2003, 70).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Diesen Anforderungen wird die pauschale Behauptung des Kl&auml;gers, wonach das Gericht bei Pr&uuml;fung der doppelten Haushaltsf&uuml;hrung unter Versto&szlig; gegen seine Sachaufkl&auml;rungspflicht lediglich unterstellt habe, S habe &#8211;entgegen den tats&auml;chlichen Verh&auml;ltnissen&#8211; bei seinen Eltern keinen eigenen Hausstand gehabt, nicht gerecht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Soweit der Kl&auml;ger vortr&auml;gt, die Revision sei zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;2 FGO) zuzulassen, ist die ger&uuml;gte Abweichung nicht hinreichend dargelegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zur schl&uuml;ssigen Darlegung einer solchen Abweichungsr&uuml;ge muss der Beschwerdef&uuml;hrer tragende und abstrakte Rechtss&auml;tze aus dem angefochtenen FG-Urteil einerseits und aus den behaupteten, genau bezeichneten Divergenzentscheidungen andererseits herausarbeiten und einander gegen&uuml;berstellen, um so die behauptete Abweichung zu verdeutlichen. Au&szlig;erdem muss sich aus der Beschwerdebegr&uuml;ndung ergeben, dass dem Streitfall ein vergleichbarer Sachverhalt zugrunde liegt wie der Divergenzentscheidung und es sich um eine identische Rechtsfrage handelt (vgl. BFH-Beschluss vom 6.&nbsp;Februar 2014 II&nbsp;B&nbsp;129\/13, BFH\/NV 2014, 708, Rz 15, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) An solchen Darlegungen fehlt es. Vielmehr tr&auml;gt der Kl&auml;ger im Stil einer Revisionsbegr&uuml;ndung vor, das FG habe durch die Sofortabschreibung der Anschaffungskosten f&uuml;r den Laptop im Jahr seiner Anschaffung 2010 gegen das zitierte Senatsurteil vom 15.&nbsp;Juli 2010 III&nbsp;R&nbsp;70\/08 (BFH\/NV 2010, 2253) versto&szlig;en, wonach die Anschaffungskosten f&uuml;r einen Drucker nur im Wege der Absetzung f&uuml;r Abnutzung &uuml;ber die Nutzungsdauer verteilt als Werbungskosten abzuschreiben seien (vgl. &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz 3 i.V.m. &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 EStG). Im &Uuml;brigen fehlen Darlegungen dazu, dass ein Laptop &#8211;soweit seine Nutzungsf&auml;higkeit betroffen ist&#8211; mit einem nur als Drucker nutzbaren PC-Peripherieger&auml;t vergleichbar und damit ebenso wie ein Drucker keiner selbst&auml;ndigen Nutzung i.S. des &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz 3 Nr.&nbsp;7 i.V.m. &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;2 Satz 1 EStG f&auml;hig sein soll (vgl. zum Drucker BFH-Urteil vom 19.&nbsp;Februar 2004 VI&nbsp;R&nbsp;135\/01, BFHE 205, 220, BStBl II 2004, 958, unter II.3.d).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Revision ist auch nicht wegen greifbarer Gesetzeswidrigkeit der FG-Entscheidung nach &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;2 FGO zuzulassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Eine greifbare Gesetzwidrigkeit kann bejaht werden, wenn eine Entscheidung jeglicher gesetzlichen Grundlage entbehrt, auf einer Gesetzesauslegung beruht, die offensichtlich Wortlaut und Gesetzeszweck widerspricht und die eine Gesetzesanwendung zur Folge hat, die durch das Gesetz ersichtlich ausgeschlossen werden sollte, oder wenn das FG eine offensichtlich einschl&auml;gige entscheidungserhebliche Vorschrift &uuml;bersehen hat oder eine solche Vorschrift v&ouml;llig unvertretbar ausgelegt hat. Nur in solchen F&auml;llen beruht das angegriffene Urteil auf einem gravierenden, unertr&auml;glichen und au&szlig;erdem offensichtlichen, d.h. ohne Weiteres erkennbaren Rechtsversto&szlig;. Diese besonderen Umst&auml;nde sind in der Beschwerdeschrift substantiiert darzulegen, insbesondere der schwerwiegende Fehler, seine Offensichtlichkeit sowie seine Korrekturm&ouml;glichkeit im Revisionsverfahren (vgl. Senatsbeschluss vom 16.&nbsp;August 2013 III&nbsp;B&nbsp;28\/12, BFH\/NV 2013, 1936, Rz&nbsp;3).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Das Vorliegen einer solchen Konstellation hat der Kl&auml;ger nicht dargelegt. Er tr&auml;gt allein vor, dass aufgrund der aufgezeigten materiellen und formellen M&auml;ngel des FG-Urteils eine objektiv willk&uuml;rliche Entscheidung gegeben sei. Mit diesen pauschalen Ausf&uuml;hrungen wird aber keine greifbar gesetzwidrige Entscheidung dargelegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Der Zulassungsgrund der grunds&auml;tzlichen Bedeutung der Rechtssache (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO) ist ebenfalls nicht ordnungsgem&auml;&szlig; bezeichnet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Hierf&uuml;r ist u.a. erforderlich, dass der Beschwerdef&uuml;hrer eine bestimmte abstrakte, f&uuml;r die Entscheidung des Streitfalles erhebliche Rechtsfrage herausstellt und substantiiert darauf eingeht, inwieweit diese Rechtsfrage kl&auml;rungsbed&uuml;rftig, d.h. in welchem Umfang, von welcher Seite und aus welchen Gr&uuml;nden sie umstritten ist (vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 15.&nbsp;April 2003 X&nbsp;B&nbsp;20\/03, BFH\/NV 2003, 1085, unter 5.a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Diesen Erfordernissen gen&uuml;gt die Beschwerdebegr&uuml;ndung nicht. Der Kl&auml;ger tr&auml;gt zwar sinngem&auml;&szlig; vor, bei Bejahung einer Sofortabschreibung der Anschaffungskosten f&uuml;r den Laptop im Jahr 2010 werde die Frage grunds&auml;tzlich bedeutsam, ob &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 EStG analog anwendbar sei. Es fehlt aber jeglicher Vortrag dazu, in welchem Umfang, von welcher Seite und aus welchen Gr&uuml;nden diese Rechtsfrage umstritten sein soll. Solche Ausf&uuml;hrungen w&auml;ren hier umso mehr erforderlich gewesen, als der Gesetzeswortlaut bei Vorliegen der Voraussetzungen des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;2 Satz 1 EStG ein Wahlrecht einr&auml;umt, wonach der Steuerpflichtige die Anschaffungskosten gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;7 i.V.m. &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;2 Satz 1 EStG sofort oder diese &uuml;ber die Nutzungsdauer verteilt nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz 3 Nr.&nbsp;7 i.V.m. &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 EStG abschreiben kann. Ebenso tr&auml;gt der Kl&auml;ger nicht vor, dass die von ihm herausgestellte Rechtsfrage mit Blick auf die Grenzbetragsberechnung entscheidungserheblich gewesen w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Ebenso unzul&auml;ssig ist die Beschwerde, soweit der Kl&auml;ger ausf&uuml;hrt, die Revision sei wegen der unter 4. formulierten Rechtsfrage zur Fortbildung des Rechts (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;1 FGO) zuzulassen. Dieser Zulassungsgrund ist ein Unterfall der grunds&auml;tzlichen Bedeutung der Rechtssache (Senatsbeschluss vom 3.&nbsp;Februar 2015 III&nbsp;B&nbsp;37\/14, BFH\/NV 2015, 857, Rz 11), die im Streitfall &#8211;wie ausgef&uuml;hrt&#8211; nicht in einer den Anforderungen nach &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 FGO gen&uuml;genden Weise dargelegt ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Schlie&szlig;lich macht der Kl&auml;ger mit dem Vorbringen, das FG habe im Rahmen der Grenzbetragsberechnung die Beitr&auml;ge des S zur Pflegeversicherung in H&ouml;he von 203,32 EUR, dessen Beitr&auml;ge zur ADAC-Auslandskrankenversicherung und Laptop-Versicherung sowie das von S f&uuml;r die Gemeinschaftsverpflegung in der Akademie gezahlte Verpflegungsgeld eink&uuml;nftemindernd ber&uuml;cksichtigen m&uuml;ssen, keinen Zulassungsgrund, sondern die materielle Fehlerhaftigkeit des FG-Urteils geltend. Gleiches gilt f&uuml;r den Vortrag, das FG habe gegen Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 GG versto&szlig;en, weil anderen Anw&auml;rtern, die sich in einer mit S vergleichbaren Situation befunden h&auml;tten, Kindergeld gew&auml;hrt worden sei. Materielle Fehler &#8211;so sie denn vorliegen&#8211; rechtfertigen im Allgemeinen jedoch nicht die Zulassung der Revision (vgl. z.B. Senatsbeschluss vom 18.&nbsp;November 2013 III&nbsp;B&nbsp;45\/12, BFH\/NV 2014, 342, Rz&nbsp;10, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>7. Von einer weiteren Begr&uuml;ndung sieht der Senat nach &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;5 Satz 2 Halbsatz 2 FGO ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>8. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 18.8.2015, III B 112\/14 Beweiskraft des Protokolls zur m&uuml;ndlichen Verhandlung &#8211; Sachaufkl&auml;rungspflicht des Revisionsgerichts bei Verfahrensfehlern Tenor Die Beschwerde des Kl&auml;gers wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Finanzgerichts K&ouml;ln vom 12. August 2014&nbsp;&nbsp;12 K 1276\/13 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen. Tatbestand 1&nbsp; &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-b-112-14-beweiskraft-des-protokolls-zur-muendlichen-verhandlung-sachaufklaerungspflicht-des-revisionsgerichts-bei-verfahrensfehlern\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">III&nbsp;B&nbsp;112\/14 &#8211; Beweiskraft des Protokolls zur m&uuml;ndlichen Verhandlung &#8211; Sachaufkl&auml;rungspflicht des Revisionsgerichts bei Verfahrensfehlern<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-65170","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65170","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65170"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65170\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65170"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=65170"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=65170"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}