{"id":65171,"date":"2015-11-06T17:07:43","date_gmt":"2015-11-06T15:07:43","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=65171"},"modified":"2015-11-06T17:07:43","modified_gmt":"2015-11-06T15:07:43","slug":"vi-b-66-15-anfechtung-der-lohnsteuer-anmeldung-durch-arbeitnehmer-notwendige-beiladung-bei-fortsetzungsfeststellungsklage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-b-66-15-anfechtung-der-lohnsteuer-anmeldung-durch-arbeitnehmer-notwendige-beiladung-bei-fortsetzungsfeststellungsklage\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;B&nbsp;66\/15 &#8211; Anfechtung der Lohnsteuer-Anmeldung durch Arbeitnehmer; notwendige Beiladung bei Fortsetzungsfeststellungsklage"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 7.8.2015, VI B 66\/15<\/p>\n<p class=\"titel\">Anfechtung der Lohnsteuer-Anmeldung durch Arbeitnehmer; notwendige Beiladung bei Fortsetzungsfeststellungsklage<\/p>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Beschwerde des Kl&auml;gers gegen den Beschluss des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz vom 21. April 2015&nbsp;&nbsp;3 K 2578\/14 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Beschwerde des Kl&auml;gers und Beschwerdef&uuml;hrers (Kl&auml;ger) richtet sich gegen den Beschluss des Finanzgerichts (FG), den Arbeitgeber des Kl&auml;gers in dem vom Kl&auml;ger gegen die Lohnsteuer-Anmeldung des Arbeitgebers gef&uuml;hrten Klageverfahren notwendig beizuladen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Arbeitgeber des Kl&auml;gers behandelte in der Lohnsteuer-Anmeldung f&uuml;r September 2014 vom Kl&auml;ger vereinnahmte Mitnahmeentsch&auml;digungen als steuerpflichtigen Arbeitslohn und behielt daf&uuml;r anteilig Lohnsteuer ein. Dagegen richtet sich die vom Kl&auml;ger erhobene Klage gegen die Lohnsteuer-Anmeldung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat den Arbeitgeber des Kl&auml;gers mit Beschluss vom 21.&nbsp;April 2015 zu diesem vom Kl&auml;ger gef&uuml;hrten Klageverfahren notwendig beigeladen, weil bei gerichtlicher Anfechtung der Lohnsteuer-Anmeldung des Arbeitgebers durch den Arbeitnehmer der Arbeitgeber zu dem Verfahren gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;60 Abs.&nbsp;3 der Finanzgerichtsordnung (FGO) notwendig beizuladen sei. Der Arbeitgeber des Kl&auml;gers sei als Adressat einer an ihn gerichteten Steuerfestsetzung unter Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung (Lohnsteuer-Anmeldung) an dem hier streitigen Rechtsverh&auml;ltnis derart beteiligt, dass die Entscheidung auch ihm gegen&uuml;ber nur einheitlich ergehen k&ouml;nne. Die Entscheidung &uuml;ber den Lohnsteuerabzug wirke unmittelbar auf die Rechtsbeziehung des Arbeitgebers zum Finanzamt, da sie zugleich die Einbehaltungspflicht des Arbeitgebers regele. In solchen F&auml;llen, in denen ein Dritter, n&auml;mlich der Arbeitnehmer, dessen Lohnsteuer angemeldet werde, Klage erhoben habe, m&uuml;sse der Stellung des Arbeitgebers Rechnung getragen werden, indem er zu dem Verfahren des Dritten notwendig beizuladen sei. Dies gelte unabh&auml;ngig davon, ob es sich vorliegend um eine Anfechtungsklage oder um eine Fortsetzungsfeststellungsklage handele.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der dagegen gerichteten Beschwerde tr&auml;gt der Kl&auml;ger vor, er habe beim FG den &Uuml;bergang auf die Fortsetzungsfeststellungsklage beantragt. Die Lohnsteuerbescheinigung 2014 sei bereits durch den Arbeitgeber ausgestellt, sodass entsprechend dem Zweck des &sect;&nbsp;41c Abs.&nbsp;3 des Einkommensteuergesetzes Lohnsteuer nicht mehr erstattet werden k&ouml;nne und daher von der Anfechtungsklage zur Fortsetzungsfeststellungsklage &uuml;berzugehen sei. Im Rahmen der Fortsetzungsfeststellungsklage w&uuml;rden aber die Rechte oder Rechtsbeziehungen des Arbeitgebers nach Ma&szlig;gabe des materiellen Steuerrechts weder notwendigerweise noch unmittelbar gestaltet, best&auml;tigt, ver&auml;ndert oder zum Erl&ouml;schen gebracht. Dementsprechend sei im Fall der Fortsetzungsfeststellungsklage keine Grundlage f&uuml;r eine notwendige Beiladung mehr gegeben. Auf das weitere Vorbringen des Kl&auml;gers in dessen Schrifts&auml;tzen vom 14.&nbsp;Mai, 17.&nbsp;Juni und 6.&nbsp;Juli 2015 wird Bezug genommen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/>den Beiladungsbeschluss des FG Rheinland-Pfalz vom 21.&nbsp;April 2015 aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) beantragt,<br \/>die Beschwerde zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Beschwerde ist unbegr&uuml;ndet. Das FG hat zutreffend entschieden, dass der Arbeitgeber des Kl&auml;gers zu dem Verfahren notwendig beizuladen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Es entspricht allgemeiner Rechtsauffassung, dass in einem vom Arbeitnehmer durchgef&uuml;hrten Anfechtungsverfahren gegen die Lohnsteuer-Anmeldung der Arbeitgeber als Adressat der Bescheide notwendig beizuladen ist (FG M&uuml;nchen, Beschluss vom 21.&nbsp;Februar 2001&nbsp;&nbsp;8&nbsp;K&nbsp;3699\/98, Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2002, 629). Diese Rechtsauffassung war auch Grundlage des Senatsurteils vom 5.&nbsp;Oktober 2005 VI&nbsp;R&nbsp;152\/01 (BFHE 211, 249, BStBl II 2006, 94), an der unver&auml;ndert festzuhalten ist. Insoweit gilt f&uuml;r die Anfechtung einer Lohnsteuer-Anmeldung nichts anderes als f&uuml;r die Anfechtung eines Haftungsbescheids (dazu schon Senatsurteil vom 29.&nbsp;Juni 1973 VI&nbsp;R&nbsp;311\/69, BFHE 109, 502, BStBl II 1973, 780). Nach &sect;&nbsp;60 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 FGO sind Dritte zum finanzgerichtlichen Verfahren notwendig beizuladen, wenn diese an dem streitigen Rechtsverh&auml;ltnis derart beteiligt sind, dass die gerichtliche Entscheidung auch ihnen gegen&uuml;ber nur einheitlich ergehen kann. Das ist nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) der Fall, wenn die Entscheidung nach Ma&szlig;gabe des materiellen Steuerrechts notwendigerweise und unmittelbar Rechte oder Rechtsbeziehungen des Dritten gestaltet, best&auml;tigt, ver&auml;ndert oder zum Erl&ouml;schen bringt (z.B. Senatsbeschluss vom 12.&nbsp;Januar 2001 VI&nbsp;R&nbsp;49\/98, BFHE 194, 6, BStBl II 2001, 246).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Diese Grunds&auml;tze hat das FG in seinem Beiladungsbeschluss beachtet und weiter zutreffend entschieden, dass sie auch gelten, wenn der Arbeitnehmer, der gegen die Lohnsteuer-Anmeldung des Arbeitgebers Anfechtungsklage erhoben hat, von der Anfechtungsklage auf die Fortsetzungsfeststellungsklage &uuml;bergeht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Soweit ein angefochtener Verwaltungsakt rechtswidrig und der Kl&auml;ger dadurch in seinen Rechten verletzt ist, hebt das Gericht den Verwaltungsakt und die etwaige Entscheidung &uuml;ber den au&szlig;ergerichtlichen Rechtsbehelf auf (&sect;&nbsp;100 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO). Hat sich der Verwaltungsakt vorher durch Zur&uuml;cknahme oder anders erledigt, so spricht das Gericht auf Antrag durch Urteil aus, dass der Verwaltungsakt rechtswidrig gewesen ist, wenn der Kl&auml;ger ein berechtigtes Interesse an dieser Feststellung hat (&sect;&nbsp;100 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;4 FGO). Ein solches berechtigtes Interesse i.S. des &sect;&nbsp;100 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;4 FGO ist jedes konkrete, vern&uuml;nftigerweise anzuerkennende Interesse rechtlicher, tats&auml;chlicher oder wirtschaftlicher Art. Der BFH geht in st&auml;ndiger Rechtsprechung davon aus, dass die begehrte Feststellung geeignet sein muss, in einem dieser Bereiche eine Positionsverbesserung des Kl&auml;gers zu erreichen (BFH-Urteil vom 4.&nbsp;Dezember 2012 VIII&nbsp;R&nbsp;5\/10, BFHE 239, 19, BStBl II 2014, 220, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Auch im Rahmen einer Fortsetzungsfeststellungsklage &#8211;hier der Feststellung, dass die Lohnsteuer-Anmeldung des Arbeitgebers rechtswidrig gewesen sei&#8211; ist der Arbeitgeber als der eigentliche Adressat an dem zwischen ihm und dem Finanzamt bestehenden Rechtsverh&auml;ltnis derart beteiligt, dass die Entscheidung &uuml;ber die Feststellung der Rechtswidrigkeit auch ihm gegen&uuml;ber nur einheitlich ergehen kann. Denn in gleicher Weise, wie die Entscheidung &uuml;ber den Lohnsteuerabzug unmittelbar auf die Rechtsbeziehung des Arbeitgebers zum Finanzamt einwirkt, indem sie die Einbehaltungspflicht des Arbeitgebers regelt, und daher der Arbeitgeber notwendig beizuladen ist (FG M&uuml;nchen, Beschluss in EFG 2002, 629), kann auch die Feststellung der Rechtswidrigkeit der Lohnsteuer-Anmeldung (&sect;&nbsp;168 Satz&nbsp;1 der Abgabenordnung), deren Adressat der Arbeitgeber ist, dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer gegen&uuml;ber nur einheitlich ergehen. Insoweit best&auml;tigt oder gestaltet die Entscheidung &uuml;ber die Rechtswidrigkeit der Lohnsteuer-Anmeldung unmittelbar die Rechtsbeziehungen des Arbeitgebers zum Finanzamt i.S. der vorgenannten Voraussetzungen der notwendigen Beiladung (&sect;&nbsp;60 Abs.&nbsp;3 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat hat schon im Urteil in BFHE 109, 502, BStBl II 1973, 780 zur notwendigen Beiladung des Arbeitgebers im Fall der Anfechtung durch den Arbeitnehmer die Besonderheit betont, dass sich in derartigen Konstellationen nicht der Adressat des angefochtenen Verwaltungsakts selbst, der Arbeitgeber, sondern ein Dritter, der Arbeitnehmer, gegen den Verwaltungsakt wendet. In diesen F&auml;llen muss der Stellung des Adressaten des Bescheids, hier des Arbeitgebers, insoweit entsprochen werden, als er zum Verfahren des Dritten notwendig beizuladen ist. Dies gilt f&uuml;r das Anfechtungsbegehren, den Bescheid als rechtswidrig aufzuheben, in gleicher Weise wie f&uuml;r das Feststellungsbegehren, dass der Bescheid rechtswidrig gewesen war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Soweit der Kl&auml;ger sich zur Begr&uuml;ndung seiner Auffassung, dass die Voraussetzungen einer Fortsetzungsfeststellungsklage vorl&auml;gen, auf das Senatsurteil zur &Auml;nderung der Steuerfestsetzung nach &Uuml;bermittlung der Lohnsteuerbescheinigung (Urteil vom 30.&nbsp;Oktober 2008 VI&nbsp;R&nbsp;10\/05, BFHE 223, 202, BStBl II 2009, 354) bezieht, folgt daraus f&uuml;r die Frage der notwendigen Beiladung im Fortsetzungsfeststellungsverfahren nichts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 7.8.2015, VI B 66\/15 Anfechtung der Lohnsteuer-Anmeldung durch Arbeitnehmer; notwendige Beiladung bei Fortsetzungsfeststellungsklage Tenor Die Beschwerde des Kl&auml;gers gegen den Beschluss des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz vom 21. April 2015&nbsp;&nbsp;3 K 2578\/14 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen. Tatbestand 1&nbsp; I. 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