{"id":65179,"date":"2015-11-06T16:59:13","date_gmt":"2015-11-06T14:59:13","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=65179"},"modified":"2015-11-06T16:59:13","modified_gmt":"2015-11-06T14:59:13","slug":"i-r-16-14-ehegattensplitting-bei-fiktiver-unbeschraenkter-einkommensteuerpflicht-einstufige-und-gemeinsame-pruefung-der-einkunftsgrenzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-16-14-ehegattensplitting-bei-fiktiver-unbeschraenkter-einkommensteuerpflicht-einstufige-und-gemeinsame-pruefung-der-einkunftsgrenzen\/","title":{"rendered":"I&nbsp;R&nbsp;16\/14 &#8211; Ehegattensplitting bei fiktiver unbeschr&auml;nkter Einkommensteuerpflicht: einstufige und gemeinsame Pr&uuml;fung der Einkunftsgrenzen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 6.5.2015, I R 16\/14<\/p>\n<p class=\"titel\">Ehegattensplitting bei fiktiver unbeschr&auml;nkter Einkommensteuerpflicht: einstufige und gemeinsame Pr&uuml;fung der Einkunftsgrenzen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Bei der Frage, ob Ehegatten die Einkunftsgrenzen (relative oder absolute Wesentlichkeitsgrenze) f&uuml;r das Wahlrecht zur Zusammenveranlagung in F&auml;llen der fiktiven unbeschr&auml;nkten Einkommensteuerpflicht (&sect; 1 Abs. 3 EStG 2009) wahren, ist im Rahmen einer einstufigen Pr&uuml;fung nach &sect; 1a Abs. 1 Nr. 2 EStG 2009 auf die Eink&uuml;nfte beider Ehegatten abzustellen und der Grundfreibetrag zu verdoppeln (gegen R 1 EStR 2012).<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision des Beklagten gegen das Urteil des Finanzgerichts Mecklenburg-Vorpommern vom 15. Januar 2014&nbsp;&nbsp;1 K 385\/11 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Revisionsbeklagte (Kl&auml;ger) lebte im Streitjahr (2009) zusammen mit seiner Ehefrau (F) in &Ouml;sterreich. Beide sind &ouml;sterreichische Staatsb&uuml;rger.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F hat im Streitjahr keine Eink&uuml;nfte erzielt. F&uuml;r den Kl&auml;ger ergaben sich hingegen nach den Vorschriften des (deutschen) Einkommensteuergesetzes (EStG 2009) ermittelte Welteink&uuml;nfte in H&ouml;he von 18.791,83&nbsp;EUR. Hierzu geh&ouml;rte die von der Deutschen Rentenversicherung Bund (DRV) bezogene Leibrente, deren im Inland steuerpflichtiger Ertragsanteil (56&nbsp;%; Rentenbeginn im Jahr 2008) sich nach Abzug des anteiligen Werbungskostenpauschbetrags (49&nbsp;EUR) auf 8.977&nbsp;EUR belief (&sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa, &sect;&nbsp;49 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;7, &sect;&nbsp;9a Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 EStG 2009 i.V.m. Art.&nbsp;18 Abs.&nbsp;2 des Abkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik &Ouml;sterreich zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Verm&ouml;gen vom 24.&nbsp;August 2000, BGBl II 2002, 734, BStBl I 2002, 584 &#8211;DBA-&Ouml;sterreich 2000&#8211;). Zu den weiteren, nur in &Ouml;sterreich steuerpflichtigen Eink&uuml;nften (insgesamt: 9.814,83&nbsp;EUR; vgl. auch Art.&nbsp;18 Abs.&nbsp;1 DBA-&Ouml;sterreich 2000), geh&ouml;rten neben Leistungen der betrieblichen Altersversorgung (Pensionskasse) aus der fr&uuml;heren Arbeitnehmert&auml;tigkeit des Kl&auml;gers bei einem (inl&auml;ndischen) Arbeitgeber (rd. 10.000&nbsp;EUR; Ertragsanteile: 3.260,41&nbsp;EUR) Leistungen der &ouml;sterreichischen Pensionsversicherungsanstalt (brutto: 11.798,97&nbsp;EUR; Ertragsanteil (56&nbsp;%) nach Abzug des anteiligen Werbungskostenpauschbetrags (53&nbsp;EUR): 6.554,42&nbsp;EUR).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Eheleute beantragten bez&uuml;glich der im Inland steuerpflichtigen Renteneink&uuml;nfte f&uuml;r das Streitjahr die Zusammenveranlagung. Dem Antrag war eine Bescheinigung EU\/EWR des zust&auml;ndigen &ouml;sterreichischen Finanzamts beigef&uuml;gt, nach der im Rahmen der Veranlagung in &Ouml;sterreich Eink&uuml;nfte in H&ouml;he von 15.347,21&nbsp;EUR angesetzt worden sind (davon: 9.603,95&nbsp;EUR f&uuml;r die &ouml;sterreichische Pensionsleistung sowie 5.743,26&nbsp;EUR f&uuml;r die Betriebsrente des inl&auml;ndischen Arbeitgebers).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) hat den Antrag abgelehnt und den Kl&auml;ger mit seinen Eink&uuml;nften aus der gesetzlichen Rentenversicherung (DRV) als beschr&auml;nkt einkommensteuerpflichtig veranlagt. Eine Zusammenveranlagung komme nicht in Betracht, weil der Kl&auml;ger die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG 2009 nicht erf&uuml;lle; die der inl&auml;ndischen Besteuerung unterliegenden Eink&uuml;nfte beliefen sich auf weniger als 90&nbsp;% seiner Welteink&uuml;nfte, zudem w&uuml;rden seine in &Ouml;sterreich steuerpflichtigen Eink&uuml;nfte den ihm zustehenden Grundfreibetrag gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;32a Abs.&nbsp;1 EStG 2009 (7.834&nbsp;EUR) &uuml;berschreiten. Eine Zusammenveranlagung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 i.V.m. &sect;&nbsp;1a Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG 2009 scheide deshalb ungeachtet dessen aus, dass im Falle der Verdoppelung des Grundfreibetrags (&sect;&nbsp;1a Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 EStG 2009) diese Grenze (15.668&nbsp;EUR) &#8211;bezogen auf die Eink&uuml;nfte beider Eheleute&#8211; nicht &uuml;berschritten werde. Der Einspruch der Eheleute blieb ohne Erfolg; die Einspruchsentscheidung ist nur an den Kl&auml;ger gerichtet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der hiergegen gerichteten Klage des Kl&auml;gers hat das Finanzgericht (FG) stattgegeben und das FA verpflichtet, die Eheleute zusammen zur Einkommensteuer zu veranlagen (FG Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 15.&nbsp;Januar&nbsp;2014&nbsp;&nbsp;1&nbsp;K&nbsp;385\/11, Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2014,&nbsp;1106).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision beantragt das FA, das vorinstanzliche Urteil aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision bleibt ohne Erfolg. Das FG hat zu Recht entschieden, dass der Kl&auml;ger mit seiner Ehefrau im Streitjahr nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 i.V.m. &sect;&nbsp;1a Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG 2009 zusammen zur Einkommensteuer zu veranlagen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Klage des Kl&auml;gers ist zul&auml;ssig. &Uuml;ber den Antrag zur Zusammenveranlagung ist &#8211;wie vom FG zutreffend angenommen&#8211; sachlich ohne Beiladung von F zu entscheiden. Der Senat verweist insoweit zur Vermeidung von Wiederholungen auf die Ausf&uuml;hrungen seines Urteils vom 1.&nbsp;Oktober 2014 I&nbsp;R&nbsp;18\/13 (BFHE 247, 388, BStBl II 2015, 474).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 EStG 2009 werden auf Antrag auch nat&uuml;rliche Personen als unbeschr&auml;nkt einkommensteuerpflichtig behandelt, die im Inland weder einen Wohnsitz noch ihren gew&ouml;hnlichen Aufenthalt haben, soweit sie inl&auml;ndische Eink&uuml;nfte i.S. des &sect;&nbsp;49 EStG 2009 erzielen. Voraussetzung hierf&uuml;r ist gem&auml;&szlig; Satz&nbsp;2 der Vorschrift, dass entweder die Eink&uuml;nfte im Kalenderjahr zu mindestens 90 Prozent der deutschen Einkommensteuer unterliegen (sog. relative Wesentlichkeitsgrenze) oder die nicht der deutschen Einkommensteuer unterliegenden Eink&uuml;nfte den Grundfreibetrag nach &sect;&nbsp;32a Absatz&nbsp;1 Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 EStG 2009 nicht &uuml;bersteigen (sog. absolute Wesentlichkeitsgrenze). Die vorgenannten Regelungen werden in &sect;&nbsp;1a EStG 2009 in der Weise erg&auml;nzt, dass f&uuml;r Staatsangeh&ouml;rige eines Mitgliedstaates der Europ&auml;ischen Union (EU), die nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 unbeschr&auml;nkt einkommensteuerpflichtig oder die nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 als unbeschr&auml;nkt einkommensteuerpflichtig zu behandeln sind, bei der Pr&uuml;fung der Voraussetzungen f&uuml;r eine Zusammenveranlagung (&sect;&nbsp;26 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG 2009) der nicht dauernd getrennt lebende Ehegatte ohne Wohnsitz oder gew&ouml;hnlichen Aufenthalt im Inland auf Antrag als unbeschr&auml;nkt einkommensteuerpflichtig behandelt wird (&sect;&nbsp;1a Abs. 1 Nr.&nbsp;2 EStG 2009) und bei Anwendung des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG 2009 (relative und absolute Wesentlichkeitsgrenze) auf die Eink&uuml;nfte beider Ehegatten abzustellen und der Grundfreibetrag nach &sect;&nbsp;32a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 EStG 2009 zu verdoppeln ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Vorinstanz ist im Einvernehmen mit den Beteiligten davon ausgegangen, dass der Kl&auml;ger und seine Ehefrau, die beide im Streitjahr weder ihren Wohnsitz noch gew&ouml;hnlichen Aufenthalt (&sect;&sect;&nbsp;8, 9 der Abgabenordnung) im Inland hatten und Staatsangeh&ouml;rige eines Mitgliedstaats der EU (&Ouml;sterreich) sind, dann die Voraussetzungen f&uuml;r die Zusammenveranlagung zur Einkommensteuer erf&uuml;llen, wenn in die Pr&uuml;fung der absoluten Wesentlichkeitsgrenze (Einkunftsgrenze) nur die nicht der deutschen Einkommensteuer unterliegenden Eink&uuml;nfte beider Ehegatten einbezogen (&sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG 2009) und diese mit dem doppelten Grundfreibetrag (&sect;&nbsp;32a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 EStG 2009; 2&nbsp;x&nbsp;7.834&nbsp;EUR = 15.668&nbsp;EUR) verglichen werden. Der Senat hat nach dem festgestellten Sachverhalt keine Veranlassung, dieses (rechnerische) Ergebnis in Frage zu stellen. Die Voraussetzungen f&uuml;r die Zusammenveranlagung sind, folgt man dem FG, indessen nicht erf&uuml;llt, wenn die Wesentlichkeitsgrenzen nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG 2009 &#8211;vor der Verdoppelung des Grundfreibetrags und unter Einbeziehung der Eink&uuml;nfte beider Ehegatten&#8211; f&uuml;r die Eheleute zus&auml;tzlich jeweils isoliert und unter Ansatz des einfachen Grundfreibetrags gepr&uuml;ft werden m&uuml;ssen. Im Einzelnen kann Letzteres dahinstehen, weil es einer eigenst&auml;ndigen Vorabpr&uuml;fung der Einkunftsgrenzen der Ehegatten nicht bedarf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Allerdings besteht dazu kein einheitliches Meinungsbild. Die Finanzverwaltung (so erstmals ausdr&uuml;cklich R&nbsp;1 Satz&nbsp;3 der Einkommensteuer-Richtlinien &#8211;EStR 2012&#8211;) und Teile des Schrifttums (z.B. Bl&uuml;mich\/Vogt, &sect;&nbsp;1a EStG Rz&nbsp;45) halten eine solche Vorabpr&uuml;fung f&uuml;r erforderlich. Nach der Rechtsprechung des Senats (zuletzt Urteil vom 1.&nbsp;Oktober 2014 I&nbsp;R&nbsp;18\/13, BFHE 247, 388, BStBl II 2015, 474) ist hingegen im Zusammenhang mit &sect;&nbsp;1a Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG 2009 nach dessen Satz&nbsp;3 auf die Eink&uuml;nfte beider Ehegatten abzustellen und der Betrag von (damals Streitjahre 2005 und 2006) 6.136&nbsp;EUR (heute: 7.834&nbsp;EUR) zu verdoppeln (ebenso bereits zuvor Senatsurteile vom 20.&nbsp;August 2008 I&nbsp;R&nbsp;78\/07, BFHE 222, 517, BStBl II 2009, 708; vom 8.&nbsp;September 2010 I&nbsp;R&nbsp;28\/10, BFHE 231, 105, BStBl II 2011, 269). Eine eigenst&auml;ndige Vorabpr&uuml;fung der Einkunftsgrenzen des Kl&auml;gers scheidet damit aus (gl.A. Gosch in Kirchhof, EStG, 14.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;1a Rz&nbsp;9; Schmidt\/Heinicke, EStG, 34.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;1a Rz&nbsp;21; Lochte in Frotscher, EStG, &sect;&nbsp;1a Rz&nbsp;31; Reimer\/Weimar in Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, EStG, &sect;&nbsp;1a B&nbsp;186 und B&nbsp;187: verfassungskonforme Auslegung entgegen Gesetzessystematik; Hahn in Lademann, EStG, &sect;&nbsp;1a EStG Rz&nbsp;7; FG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 24.&nbsp;Juni 2014&nbsp;&nbsp;6&nbsp;K&nbsp;6279\/12, EFG 2015, 104; vgl. auch FG K&ouml;ln, Beschluss vom 5.&nbsp;April 2013&nbsp;&nbsp;11&nbsp;V&nbsp;1596\/13, EFG 2013, 1565). Daran ist festzuhalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Zwar ist der Gegenansicht einzur&auml;umen, dass nach dem Einleitungssatz von &sect;&nbsp;1a Abs.&nbsp;1 EStG 2009 die Vorschrift in personeller Hinsicht f&uuml;r Staatsangeh&ouml;rige eines Mitgliedstaats der EU gilt, die nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 EStG 2009 unbeschr&auml;nkt einkommensteuerpflichtig oder nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 EStG 2009 als unbeschr&auml;nkt einkommensteuerpflichtig zu behandeln sind. Es l&auml;sst sich deshalb die Meinung vertreten, dass in der Wahrung dieser individuellen Voraussetzungen (hier: Einkunftsgrenzen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG 2009 entsprechend den Verh&auml;ltnissen des Kl&auml;gers) auch eine unverzichtbare Bedingung f&uuml;r die hierauf aufbauende Sonderregelung zur Zusammenveranlagung mit dem nicht im Inland ans&auml;ssigen und nicht dauernd getrennt lebenden Ehegatten (&sect;&nbsp;1a Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 i.V.m. &sect;&nbsp;26 EStG 2009) zu sehen ist. Folge davon w&auml;re, dass hieran &#8211;auf einer zweiten Stufe&#8211; nach &sect;&nbsp;1a Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 EStG 2009 die Pr&uuml;fung der Wesentlichkeitsgrenzen (Einkunftsgrenzen) bezogen auf die Verh&auml;ltnisse beider Ehegatten anzuschlie&szlig;en ist. Der Senat kann sich jedoch dieser Beurteilung auch nach erneuter &Uuml;berpr&uuml;fung seines bisherigen Standpunkts nicht anschlie&szlig;en.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Tragend hierf&uuml;r ist, dass &sect;&nbsp;1a Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 EStG 2009 erkennbar nicht im Rahmen eines zweistufigen Verfahrens auf eine nachgelagerte Einkunftspr&uuml;fung zielt. Vielmehr ordnet die Vorschrift nach ihrem Wortlaut an, dass &#8211;im Einklang mit dem Einleitungssatz des &sect;&nbsp;1a Abs.&nbsp;1 EStG 2009&#8211; die Einkunfts- bzw. Wesentlichkeitsgrenzen des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG 2009 auch bei Inanspruchnahme des Zusammenveranlagungswahlrechts zu beachten sind und &quot;bei Anwendung des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG 2009&quot; &#8211;d.h. mit R&uuml;cksicht auf die Frage, ob diese Grenzen gewahrt werden&#8211; nicht auf die Verh&auml;ltnisse des einzelnen Ehegatten, sondern unter Ansatz des doppelten Grundfreibetrags auf die Eink&uuml;nfte beider Ehegatten abzustellen ist. Demnach ist unter grammatikalisch-systematischen Gesichtspunkten die in Bezug genommene Vorschrift (Wesentlichkeitsgrenzen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG 2009) nur nach Ma&szlig;gabe der in &sect;&nbsp;1a Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 EStG 2009 geregelten Modifikationen (Summe der Ehegatteneink&uuml;nfte) zu pr&uuml;fen und einer vorgelagerten Wesentlichkeitspr&uuml;fung nach den jeweils individuellen Verh&auml;ltnissen der Ehegatten (i.V.m. dem einfachen Grundfreibetrag) die Grundlage entzogen (&auml;hnlich Gosch in Kirchhof, a.a.O., &sect;&nbsp;1a Rz&nbsp;9).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Soweit im Schrifttum teilweise aus der Formulierung des Senatsurteils in BFHE 231, 105, BStBl II 2011, 269 &quot;(&sect;&nbsp;1a Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG 2002 n.F.) ordne die Anwendung des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 EStG 2002 n.F. nicht an, sondern setze sie voraus&quot; das Erfordernis einer zweistufigen Wesentlichkeitspr&uuml;fung abgeleitet wird (z.B. Bl&uuml;mich\/Vogt, &sect;&nbsp;1a EStG Rz&nbsp;45), beruht dies auf einem Missverst&auml;ndnis. Die wiedergegebene Erw&auml;gung steht erkennbar im Zusammenhang damit, dass nach der ab dem Veranlagungszeitraum 2008 geltenden Neufassung des &sect;&nbsp;1a Abs.&nbsp;1 EStG 2002 (n.F.) durch das Jahressteuergesetz 2008 vom 20.&nbsp;Dezember 2007 (BGBl I 2007, 3150, BStBl I 2008, 218) das Recht zur Zusammenveranlagung dann nicht mehr an die Wahrung der Einkunftsgrenzen gebunden ist, wenn der Steuerpflichtige gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 EStG 2002 (d.h. aufgrund seines Wohnsitzes oder gew&ouml;hnlichen Aufenthalts) unbeschr&auml;nkt einkommensteuerpflichtig ist. Fehlt es hieran jedoch, so bedarf es entsprechend der unmissverst&auml;ndlichen und insoweit unver&auml;nderten Regelungen der &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2, &sect;&nbsp;1a Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG 2002 (a.F.\/n.F.) der Pr&uuml;fung der Einkunftsgrenzen, die nach der Gesetzessystematik f&uuml;r beide Ehegatten in einem einstufigen Verfahren, d.h. gemeinsam durchzuf&uuml;hren ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Dieses Auslegungsergebnis wird ferner durch den Gesetzeszweck des &sect;&nbsp;1a Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG 2002\/2009 best&auml;tigt. Die Vorschrift beruht auf der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH; fr&uuml;her: Gerichtshof der Europ&auml;ischen Gemeinschaften), nach der es grunds&auml;tzlich Sache des Wohnsitzstaates ist, den Steuerpflichtigen nach seiner gesamten Leistungsf&auml;higkeit zu besteuern, und deshalb ein Versto&szlig; gegen die unionsrechtlich verb&uuml;rgte Arbeitnehmerfreiz&uuml;gigkeit nur vorliegt, wenn der Gebietsfremde seine Eink&uuml;nfte im Wesentlichen in seinem Besch&auml;ftigungsstaat erzielt und der Wohnsitzstaat nicht in der Lage ist, die pers&ouml;nlichen und familienbezogenen Umst&auml;nde des Steuerpflichtigen zu ber&uuml;cksichtigen (vgl. Senatsurteil in BFHE 247, 388, BStBl II 2015, 474). Hierzu geh&ouml;rt insbesondere auch das im Falle einer Zusammenveranlagung der Ehegatten zu gew&auml;hrende Splittingverfahren (&sect;&nbsp;32a Abs.&nbsp;5 EStG 2009; st&auml;ndige Spruchpraxis des EuGH; grundlegend EuGH-Urteil Finanzamt K&ouml;ln-Altstadt\/Schumacker vom 14.&nbsp;Februar 1995 C-279\/93, EU:C:1995:31; BTDrucks 13\/1558, S.&nbsp;148) und werden hierbei aufgrund der Charakterisierung der Ehe als Lebens- und Wirtschaftsgemeinschaft die von den Ehegatten erzielten Eink&uuml;nfte diesen gemeinsam zugerechnet (&sect;&nbsp;26b EStG 2009); zur Verhinderung einer &uuml;berm&auml;&szlig;igen Steuerprogression betr&auml;gt die (tarifliche) Einkommensteuer das Zweifache des Steuerbetrags, der sich nach der Grundtabelle f&uuml;r die H&auml;lfte des gemeinsam zu versteuernden Einkommens ergibt (&sect;&nbsp;32a Abs.&nbsp;5 EStG 2009, Splittingtarif; vgl. Senatsurteil vom 22.&nbsp;Februar 2006 I&nbsp;R&nbsp;60\/05, BFHE 212, 468, BStBl II 2007, 106). Es erscheint deshalb folgerichtig, diesen durch die Zusammenfassung der Ehegatteneink&uuml;nfte gekennzeichneten Regelungszusammenhang (einschlie&szlig;lich der doppelten Gew&auml;hrung des Grundfreibetrags; &sect;&nbsp;32a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 i.V.m. Abs.&nbsp;5 EStG 2009) auch der Pr&uuml;fung der Wesentlichkeitsgrenzen des &sect;&nbsp;1a Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 i.V.m. &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 EStG 2009 zugrunde zu legen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ee) Entgegen der Auffassung des FA erkennt der Senat keinen von dem Vorstehenden abweichenden Willen des Gesetzgebers. Abgesehen davon, dass der subjektive Wille der am Gesetzgebungsverfahren beteiligten Personen f&uuml;r die Auslegung nur insofern von Bedeutung sein kann, als er die Richtigkeit einer nach den sonstigen Grunds&auml;tzen ermittelten Auslegung best&auml;tigt oder Zweifel behebt (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs vom 14.&nbsp;Mai 1991 VIII&nbsp;R&nbsp;31\/88, BFHE 164, 516, BStBl II 1992, 167, m.w.N.), geben die Gesetzesmaterialien keinen hinreichenden Anhalt daf&uuml;r, das Wahlrecht zur Zusammenveranlagung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;1a Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 i.V.m. &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 EStG 2009 an eine zweistufige Pr&uuml;fung der Einkunftsgrenzen zu binden. Zwar findet sich &#8211;worauf das FA zu Recht hinweist&#8211; in der Gesetzesbegr&uuml;ndung auch die Aussage, dass der Einleitungssatz des &sect;&nbsp;1a Abs.&nbsp;1 den Personenkreis bestimme, der die Steuererleichterungen (dieser Norm) in Anspruch nehmen k&ouml;nne (BTDrucks ebenda, S.&nbsp;151, linke Spalte). Andererseits stellt die Gesetzesbegr&uuml;ndung &#8211;soweit es um die Gew&auml;hrung des Splittingtarifs geht&#8211; ausdr&uuml;cklich auf das gemeinsame Einkommen der Ehegatten ab (BTDrucks ebenda, S.&nbsp;150 und S.&nbsp;151, jeweils rechte Spalte). Letzteres l&auml;sst aber (im Sinne eines Vorrangs der spezielleren Gesetzerw&auml;gung) nur den Schluss zu, dass die Eink&uuml;nfte der Ehegatten mit R&uuml;cksicht auf das Recht zur Zusammenveranlagung nur einer einstufigen und gemeinsamen Pr&uuml;fung unterworfen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ff) Zu Recht hat das FG hiernach der Klage stattgegeben. Insbesondere kommt es mit R&uuml;cksicht auf die Gew&auml;hrung des Splittingtarifs nach den einfach-rechtlichen Bestimmungen der &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3, &sect;&nbsp;1a Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG 2009 nicht darauf an, ob der hiernach beg&uuml;nstigte Steuerpflichtige sich zugleich auf die unionsrechtlichen Freiz&uuml;gigkeitsrechte berufen k&ouml;nnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 6.5.2015, I R 16\/14 Ehegattensplitting bei fiktiver unbeschr&auml;nkter Einkommensteuerpflicht: einstufige und gemeinsame Pr&uuml;fung der Einkunftsgrenzen Leits&auml;tze Bei der Frage, ob Ehegatten die Einkunftsgrenzen (relative oder absolute Wesentlichkeitsgrenze) f&uuml;r das Wahlrecht zur Zusammenveranlagung in F&auml;llen der fiktiven unbeschr&auml;nkten Einkommensteuerpflicht (&sect; 1 Abs. 3 EStG 2009) wahren, ist im Rahmen einer einstufigen Pr&uuml;fung nach &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-16-14-ehegattensplitting-bei-fiktiver-unbeschraenkter-einkommensteuerpflicht-einstufige-und-gemeinsame-pruefung-der-einkunftsgrenzen\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">I&nbsp;R&nbsp;16\/14 &#8211; Ehegattensplitting bei fiktiver unbeschr&auml;nkter Einkommensteuerpflicht: einstufige und gemeinsame Pr&uuml;fung der Einkunftsgrenzen<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-65179","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65179","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65179"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65179\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65179"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=65179"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=65179"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}