{"id":65190,"date":"2015-11-06T17:00:01","date_gmt":"2015-11-06T15:00:01","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=65190"},"modified":"2015-11-06T17:00:01","modified_gmt":"2015-11-06T15:00:01","slug":"iv-r-3-13-steuerliche-behandlung-von-kundenspezifischen-mit-werkzeugkostenzuschuessen-gefoerderten-werkzeugen-beim-hersteller-zurechnung-des-wirtschaftlichen-eigentums","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-3-13-steuerliche-behandlung-von-kundenspezifischen-mit-werkzeugkostenzuschuessen-gefoerderten-werkzeugen-beim-hersteller-zurechnung-des-wirtschaftlichen-eigentums\/","title":{"rendered":"IV&nbsp;R&nbsp;3\/13 &#8211; Steuerliche Behandlung von kundenspezifischen, mit Werkzeugkostenzusch&uuml;ssen gef&ouml;rderten Werkzeugen beim Hersteller &#8211; Zurechnung des wirtschaftlichen Eigentums"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 28.5.2015, IV R 3\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Steuerliche Behandlung von kundenspezifischen, mit Werkzeugkostenzusch&uuml;ssen gef&ouml;rderten Werkzeugen beim Hersteller &#8211; Zurechnung des wirtschaftlichen Eigentums<\/p>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;gerin gegen das Urteil des Hessischen Finanzgerichts vom 14. August 2012&nbsp;&nbsp;10 K 2697\/06 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin), eine gewerblich t&auml;tige GmbH &#038;&nbsp;Co. KG, stellte in den Streitjahren (1999, 2000, 2002 und 2003) einbauf&auml;hige Komponenten und Systembaugruppen &uuml;berwiegend f&uuml;r Automobil- und Nutzfahrzeughersteller oder deren Lieferanten her. F&uuml;r die Produktion von Serienteilen fertigte sie die erforderlichen kundenspezifischen Spezialwerkzeuge und Vorrichtungen (Werkzeuge) selbst.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Von den Auftraggebern erhielt die Kl&auml;gerin im Zusammenhang mit der Herstellung der Werkzeuge sog. Werkzeugkostenbeitr&auml;ge oder -zusch&uuml;sse (im Folgenden Werkzeugkostenzusch&uuml;sse), die die Herstellungskosten im Regelfall &uuml;berstiegen. Die Werkzeuge gingen durch Vereinbarung eines Besitzkonstituts (&sect;&nbsp;930 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs &#8211;BGB&#8211;) in das zivilrechtliche Eigentum der Auftraggeber &uuml;ber. Bei entsprechenden vertraglichen Regelungen wurde das Eigentum des jeweiligen Auftraggebers auch durch das Anbringen von Markierungen an den Werkzeugen und die Aufnahme in entsprechende Bestandslisten zum Ausdruck gebracht. Im Konkurs- bzw. Insolvenzfall konnte ein Auftraggeber die Herausgabe der Werkzeuge verlangen. &Uuml;ber die Werkzeugkostenzusch&uuml;sse stellte die Kl&auml;gerin den Auftraggebern jeweils nach Fertigstellung bzw. Abnahme eine Schlussrechnung aus. Sie war verpflichtet, die Werkzeuge ausschlie&szlig;lich f&uuml;r die Produktion der von den jeweiligen Auftraggebern bestimmten Serienteile einzusetzen und diese in Abh&auml;ngigkeit von der Zuschussh&ouml;he verbilligt zu liefern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin aktivierte die Werkzeuge in den Streitjahren mit den angefallenen Herstellungskosten und schrieb diese auf die voraussichtliche Nutzungsdauer ab. In H&ouml;he der erhaltenen Zusch&uuml;sse bildete sie einen passiven Rechnungsabgrenzungsposten, den sie &uuml;ber die voraussichtliche Lieferdauer, in der Regel vier bis f&uuml;nf Jahre, erfolgswirksam aufl&ouml;ste.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Bescheiden &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen (Gewinnfeststellungsbescheide) f&uuml;r 1999 vom 9.&nbsp;Mai 2001, f&uuml;r 2000 vom 18.&nbsp;Februar 2002, f&uuml;r 2002 vom 24.&nbsp;Oktober 2003, ge&auml;ndert durch Bescheid vom 1.&nbsp;Dezember 2003, und f&uuml;r 2003 vom 17.&nbsp;Juni 2004 stellte der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) zun&auml;chst erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; &#8211;unter Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung&#8211; Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Anl&auml;sslich einer Au&szlig;enpr&uuml;fung vertrat der Pr&uuml;fer die Auffassung, dass kein passiver Rechnungsabgrenzungsposten zu bilden sei, da die Vertr&auml;ge &uuml;ber die Werkzeugkostenzusch&uuml;sse als Kauf- oder Werklieferungsvertr&auml;ge anzusehen seien. Die Auftraggeber seien zivilrechtlich und wirtschaftlich Eigent&uuml;mer der Werkzeuge geworden. Die Werkzeugkostenzusch&uuml;sse h&auml;tten in der Regel die Herstellungskosten einschlie&szlig;lich eines Zuschlags von 20&nbsp;% abgedeckt und damit die Herstellungskosten abgegolten. Sie seien nicht als Preisbestandteil der sp&auml;ter gelieferten Fahrzeugteile anzusehen. Aus Vereinfachungsgr&uuml;nden korrigierte der Pr&uuml;fer nicht die entsprechenden Bilanzposten, sondern l&ouml;ste den passiven Rechnungsabgrenzungsposten nur insoweit gewinnerh&ouml;hend auf, als dieser den Betrag der aktivierten, von der Kl&auml;gerin hergestellten Werkzeuge &uuml;berstieg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA schloss sich dieser Auffassung an und stellte mit &Auml;nderungsbescheiden vom 6.&nbsp;Juni 2006 unter Ber&uuml;cksichtigung weiterer, nicht streitgegenst&auml;ndlicher Feststellungen Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb f&uuml;r 1999, f&uuml;r 2000, f&uuml;r 2002 und f&uuml;r 2003 fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach erfolglosem Einspruchsverfahren wies das Finanzgericht (FG) die Klage aus den in Entscheidungen der Finanzgerichte 2013, 1343 ver&ouml;ffentlichten Gr&uuml;nden ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin die Verletzung materiellen Rechts. Sie tr&auml;gt im Wesentlichen vor, die Werkzeugkostenzusch&uuml;sse seien als Preisbestandteil der zu liefernden Teile f&uuml;r die Automobilproduktion zu passivieren und auf die Nutzungsdauer der Werkzeuge zu verteilen, und zwar unabh&auml;ngig davon, wem die Werkzeuge zuzurechnen seien. Dies ergebe sich aus dem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 29.&nbsp;November 2000 I&nbsp;R&nbsp;87\/99 (BFHE 194, 57, BStBl II 2002, 655). Ungeachtet dessen sei sie &#8211;die Kl&auml;gerin&#8211; wirtschaftliche Eigent&uuml;merin der Werkzeuge geblieben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das FG-Urteil und die Einspruchsentscheidung vom 17.&nbsp;August 2006 aufzuheben und die ge&auml;nderten Bescheide &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen f&uuml;r 1999, 2000, 2002 und 2003 vom 6.&nbsp;Juni 2006 zu &auml;ndern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beteiligten haben &uuml;bereinstimmend auf m&uuml;ndliche Verhandlung verzichtet (&sect;&nbsp;90 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und war daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 FGO). Auf der Grundlage der den Senat nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bindenden Feststellungen des FG ist dessen W&uuml;rdigung, dass die streitbefangenen Werkzeugkostenzusch&uuml;sse (jeweils) Betriebseinnahmen der Kl&auml;gerin sind und nicht durch den Ansatz eines bilanziellen Passivpostens neutralisiert werden k&ouml;nnen, m&ouml;glich und deshalb revisionsrechtlich nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Unter den im Streitfall festgestellten Umst&auml;nden durfte die Kl&auml;gerin hinsichtlich der von ihr vereinnahmten Werkzeugkostenzusch&uuml;sse keinen passiven Rechnungsabgrenzungsposten bilden. Die W&uuml;rdigung des FG, dass die Werkzeugkostenzusch&uuml;sse nicht f&uuml;r k&uuml;nftige Lieferungen geleistet worden, sondern als Entgelt f&uuml;r die Herstellung und &Uuml;bereignung der Werkzeuge anzusehen sind, h&auml;lt einer revisionsrechtlichen &Uuml;berpr&uuml;fung stand.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 des Einkommensteuergesetzes in der in den Streitjahren geltenden Fassung (EStG) sind als Rechnungsabgrenzungsposten auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag anzusetzen, soweit sie Ertrag f&uuml;r eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Ein vom Steuerpflichtigen vorab vereinnahmtes Entgelt wird hierdurch entsprechend dem Realisationsprinzip (&sect;&nbsp;252 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 Halbsatz&nbsp;2 und Nr.&nbsp;5 des Handelsgesetzbuchs &#8211;HGB&#8211;) erst dann &#8211;durch Aufl&ouml;sung des Rechnungsabgrenzungspostens&#8211; erfolgswirksam, wenn der Kaufmann seine noch ausstehende Gegenleistung erbracht hat (BFH-Urteil vom 7.&nbsp;M&auml;rz 2007 I&nbsp;R&nbsp;18\/06, BFHE 216, 572, BStBl II 2007, 697). Der Sinn dieser Vorschrift liegt also darin, Einnahmen dem Jahr zuzuordnen, zu dem sie wirtschaftlich geh&ouml;ren. Die Ertragswirkung der Einnahmen soll in die Periode verlagert werden, in der die korrespondierenden Aufwendungen anfallen (BFH-Urteil vom 24.&nbsp;Juni 2009 IV&nbsp;R&nbsp;26\/06, BFHE 225, 144, BStBl II 2009, 781, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Anwendungsbereich der Rechnungsabgrenzung betrifft in erster Linie typische Vorleistungen eines Vertragspartners im Rahmen eines gegenseitigen Vertrages i.S. der &sect;&sect;&nbsp;320&nbsp;ff. BGB. Er ist zwar nicht auf synallagmatische schuldrechtliche Leistungen beschr&auml;nkt (vgl. BFH-Urteil vom 23.&nbsp;Februar 2005 I&nbsp;R&nbsp;9\/04, BFHE 209, 248, BStBl II 2005, 481). Da das bezogene Entgelt am jeweiligen Bilanzstichtag nur insoweit abzugrenzen ist, als es Ertrag f&uuml;r eine bestimmte Zeit &quot;nach diesem Zeitpunkt&quot; darstellt, muss jedoch eine Verpflichtung zu einer nach diesem Bilanzstichtag (zumindest zeitanteilig) noch zu erbringenden Gegenleistung bestehen. Im Hinblick auf eine bereits vollzogene Leistung kann eine Rechnungsabgrenzung nicht erfolgen (vgl. BFH-Urteile in BFHE 225, 144, BStBl II 2009, 781, und in BFHE 216, 572, BStBl II 2007, 697).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben kommt im Hinblick auf die streitbefangenen Werkzeugkostenzusch&uuml;sse die Bildung eines Rechnungsabgrenzungspostens auf der Passivseite nicht in Betracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach den nicht mit Verfahrensr&uuml;gen angegriffenen Feststellungen des FG beruhte die Zahlung der Werkzeugkostenzusch&uuml;sse auf mit den Auftraggebern geschlossenen Vertr&auml;gen, die neben der Verpflichtung der Kl&auml;gerin zur Lieferung der mit den streitbefangenen Werkzeugen herzustellenden Teile gegen Entgelt auch eine Verpflichtung der Kl&auml;gerin regelten, den Auftraggebern gegen Zahlung der Werkzeugkostenzusch&uuml;sse das zivilrechtliche Eigentum an den Werkzeugen zu verschaffen. Dementsprechend stellte die Kl&auml;gerin ihren Auftraggebern nach den Feststellungen des FG jeweils nach Fertigstellung bzw. Abnahme der Werkzeuge eine Schlussrechnung &uuml;ber die Werkzeugkostenzusch&uuml;sse. Schon aufgrund dieser Feststellungen ist die W&uuml;rdigung des FG m&ouml;glich, dass die Werkzeugkostenzusch&uuml;sse auf der Grundlage von die streitbefangenen Werkzeuge betreffenden Kauf- bzw. Werklieferungsvertr&auml;gen jeweils Gegenleistungen f&uuml;r die Verschaffung des Eigentums an den von der Kl&auml;gerin hergestellten Werkzeugen und keine Vorleistungen auf die k&uuml;nftige Lieferung der mit den Werkzeugen hergestellten Serienteile darstellten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das angefochtene Urteil beruht im Wesentlichen auf einer Auslegung der Vertr&auml;ge zwischen der Kl&auml;gerin und ihren Auftraggebern, die dem FG als Tatsacheninstanz obliegt, und einer W&uuml;rdigung der festgestellten Umst&auml;nde der Abrechnung &uuml;ber die Werkzeugkostenzusch&uuml;sse. Dabei entspricht die Vertragsauslegung den Grunds&auml;tzen der &sect;&sect;&nbsp;133, 157 BGB und verst&ouml;&szlig;t nicht gegen Denkgesetze und Erfahrungss&auml;tze (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 29.&nbsp;November 2007 IV&nbsp;R&nbsp;62\/05, BFHE 220, 85, BStBl II 2008, 557, m.w.N.). Denn eine vertragliche Verkn&uuml;pfung der Werkzeugkostenzusch&uuml;sse mit dem &#8211;zwischen den Beteiligten unstreitigen&#8211; &Uuml;bergang des zivilrechtlichen Eigentums an den Werkzeugen legt eine synallagmatische Verkn&uuml;pfung zwischen Herstellungs- und Lieferpflicht hinsichtlich der Werkzeuge und den Werkzeugkostenzusch&uuml;ssen als hierauf bezogene Gegenleistung der Auftraggeber nahe. Danach scheidet aus, dass die Werkzeugkostenzusch&uuml;sse f&uuml;r die Erbringung noch ausstehender Gegenleistungen in Gestalt der herzustellenden Serienteile geleistet worden sein k&ouml;nnten. Soweit nach den Feststellungen des FG Schlussrechnungen &uuml;ber die Werkzeugkostenzusch&uuml;sse erstellt worden sind, liegt es im Streitfall auch fern, dass Zusch&uuml;sse vorab f&uuml;r erst in nachfolgenden Jahren hergestellte Werkzeuge vereinnahmt worden sein k&ouml;nnten. Allein der Umstand, dass die Kl&auml;gerin verpflichtet war, die zu produzierenden Serienteile in Abh&auml;ngigkeit von der Zuschussh&ouml;he verbilligt zu liefern, f&uuml;hrt unter den Umst&auml;nden des Streitfalles noch nicht zwingend zu der Annahme, dass die Werkzeugkostenzusch&uuml;sse nur als Vorleistungen auf die k&uuml;nftige Lieferung von Fahrzeugteilen verstanden werden d&uuml;rfen. Ist die W&uuml;rdigung des FG &#8211;wie im Streitfall&#8211; m&ouml;glich und verst&ouml;&szlig;t sie auch nicht gegen Denkgesetze oder Erfahrungss&auml;tze, so ist der BFH an die zu den tats&auml;chlichen Feststellungen geh&ouml;rende Gesamtw&uuml;rdigung des FG nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO gebunden (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 21.&nbsp;Oktober 2014 VIII&nbsp;R&nbsp;44\/11, BFHE&nbsp;247, 308, BStBl II&nbsp;2015, 447).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Ungeachtet der Frage, ob ein (vor&uuml;bergehender) Verbleib des wirtschaftlichen Eigentums (&sect;&nbsp;39 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 der Abgabenordnung &#8211;AO&#8211;) an den streitbefangenen Werkzeugen w&auml;hrend der Produktion der Serienteile der Annahme einer Verkn&uuml;pfung der Werkzeugkostenzusch&uuml;sse mit bereits von der Kl&auml;gerin erbrachten Leistungen (Herstellung von Werkzeugen) entgegenst&uuml;nde, wird die W&uuml;rdigung des FG auch dadurch gest&uuml;tzt, dass das FG den Verbleib wirtschaftlichen Eigentums bei der Kl&auml;gerin in revisionsrechtlich nicht zu beanstandender Weise verneint hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Nach &sect;&nbsp;39 Abs.&nbsp;1 AO sind Wirtschaftsg&uuml;ter dem Eigent&uuml;mer zuzurechnen. Nur in den in &sect;&nbsp;39 Abs.&nbsp;2 AO aufgef&uuml;hrten F&auml;llen findet eine abweichende Zurechnung statt. Danach wird ein Wirtschaftsgut insbesondere dann, wenn ein anderer als der zivilrechtliche Eigent&uuml;mer die tats&auml;chliche Herrschaft dar&uuml;ber in der Weise aus&uuml;bt, dass er den zivilrechtlichen Eigent&uuml;mer im Regelfall f&uuml;r die gew&ouml;hnliche Nutzungsdauer von der Einwirkung auf das Wirtschaftsgut wirtschaftlich ausschlie&szlig;en kann, nicht dem zivilrechtlichen, sondern dem wirtschaftlichen Eigent&uuml;mer zugerechnet (&sect;&nbsp;39 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO). Ein solcher Ausschluss des Eigent&uuml;mers liegt z.B. vor, wenn der Herausgabeanspruch des Eigent&uuml;mers keine wirtschaftliche Bedeutung mehr hat oder nicht mehr besteht (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 8.&nbsp;Juni 1995 IV&nbsp;R&nbsp;67\/94, BFH\/NV 1996, 101; vom 9.&nbsp;Januar 2013 I&nbsp;R&nbsp;33\/11, BFHE 240, 226; BFH-Beschluss vom 29.&nbsp;M&auml;rz 2012 II&nbsp;B&nbsp;65\/11, BFH\/NV 2012, 1094).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der schuldrechtlich &#8211;wie auch der dinglich&#8211; Nutzungsberechtigte hat danach in der Regel kein wirtschaftliches Eigentum i.S. von &sect;&nbsp;39 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO an dem ihm zur Nutzung &uuml;berlassenen Wirtschaftsgut (vgl. BFH-Urteil vom 29.&nbsp;M&auml;rz 2007 IX&nbsp;R&nbsp;14\/06, BFH\/NV 2007, 1471, m.w.N.; BFH-Beschluss vom 23.&nbsp;September 2009 IX&nbsp;B&nbsp;84\/09, BFH\/NV 2010, 395). Etwas anderes kann dann gelten, wenn der Nutzungsberechtigte statt des Eigent&uuml;mers die Kosten der Anschaffung oder Herstellung eines von ihm selbstgenutzten Wirtschaftsguts tr&auml;gt und ihm auf Dauer, n&auml;mlich f&uuml;r die voraussichtliche Nutzungsdauer, Substanz und Ertrag des Wirtschaftsguts wirtschaftlich zustehen (vgl. BFH-Urteil in BFH\/NV 2007, 1471, zur Frage der wirtschaftlichen Zurechnung bei Dauerwohnrechten; vgl. z.B. auch BFH-Urteil vom 17.&nbsp;Dezember 2008 IV&nbsp;R&nbsp;11\/06, BFH\/NV 2009, 937, zur wirtschaftlichen Zurechnung im Vorfeld des Eigentums&uuml;bergangs bei Grundst&uuml;ckskaufvertr&auml;gen).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dar&uuml;ber hinaus kommt auch bei entgeltlichen Nutzungs&uuml;berlassungen, bei denen das Gesamtentgelt die vom Eigent&uuml;mer getragenen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abdeckt (wie z.B. bei sog. Finanzierungsleasingvertr&auml;gen), eine vom Eigentum abweichende wirtschaftliche Zurechnung nach &sect;&nbsp;39 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO beim Nutzungsberechtigten in Betracht, wenn sich die betriebsgew&ouml;hnliche Nutzungsdauer des Gegenstands und die Grundmietzeit ann&auml;hernd decken oder zwar die betriebsgew&ouml;hnliche Nutzungsdauer erheblich l&auml;nger als die Grundmietzeit ist, jedoch dem Nutzungsberechtigten ein Recht auf Verl&auml;ngerung oder Kauf zusteht und bei Aus&uuml;bung der Option nur ein geringer Mietzins oder Kaufpreis zu entrichten ist (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 3.&nbsp;August 2004 X&nbsp;R&nbsp;55\/01, BFH\/NV 2005, 517, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ma&szlig;geblich f&uuml;r die Beurteilung ist letztlich das Gesamtbild der Verh&auml;ltnisse im jeweiligen Einzelfall (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 22.&nbsp;Juli 2008 IX&nbsp;R&nbsp;74\/06, BFHE 222, 458, BStBl II 2009, 124; BFH-Beschl&uuml;sse vom 12.&nbsp;November 2009 IV&nbsp;B&nbsp;8\/09, BFH\/NV 2010, 464; vom 7.&nbsp;Mai 2014 IX&nbsp;B&nbsp;146\/13, BFH\/NV 2014, 1204, m.w.N.). Dabei ist auf den normalen Verlauf der Dinge abzustellen, d.h. ma&szlig;gebend ist der f&uuml;r die gew&auml;hlte Gestaltung typische Verlauf (vgl. BFH-Urteil in BFHE 240, 226, zu Leergutmehrwegsystemen; BFH-Urteil vom 27.&nbsp;November 1996 X&nbsp;R&nbsp;92\/92, BFHE 182, 104, BStBl II 1998, 97).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Gemessen an diesen Ma&szlig;st&auml;ben ist auch die W&uuml;rdigung des FG, dass die Kl&auml;gerin ihre Auftraggeber wirtschaftlich nicht von der Einwirkung auf die streitbefangenen Werkzeuge ausschlie&szlig;en konnte, revisionsrechtlich nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat seine W&uuml;rdigung insbesondere darauf gest&uuml;tzt, dass eine Nutzung der Werkzeuge f&uuml;r andere Zwecke als die Herstellung der vom jeweiligen Auftraggeber bestellten Serienteile vertraglich ausgeschlossen war und deshalb die Werkzeuge jeweils auch nur dem betreffenden Auftraggeber wirtschaftlichen Nutzen brachten. Dar&uuml;ber hinaus hat das FG ber&uuml;cksichtigt, dass nicht die Kl&auml;gerin, sondern die Auftraggeber die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten der Werkzeuge getragen haben, und dass der Kl&auml;gerin kein diesbez&uuml;gliches Amortisationsrisiko verblieben ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wenn das FG daraus geschlossen hat, dass der Kl&auml;gerin keine &uuml;ber eine schuldrechtliche oder dingliche Nutzungsberechtigung hinausgehende wirtschaftliche, einem Eigent&uuml;mer vergleichbare Verf&uuml;gungsmacht an den Werkzeugen verschafft worden ist, verst&ouml;&szlig;t auch dies weder gegen Denkgesetze noch gegen allgemeine Erfahrungss&auml;tze. Die W&uuml;rdigung des FG ist jedenfalls m&ouml;glich und deshalb gleichfalls f&uuml;r den Senat bindend (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dem steht auch nicht der Einwand der Kl&auml;gerin entgegen, dass die Werkzeuge nach Beendigung der Fertigungsauftr&auml;ge wirtschaftlich nutzlos geworden bzw. verbraucht gewesen seien und die Auftraggeber deshalb kein Interesse mehr an den Werkzeugen gehabt h&auml;tten. Denn die Annahme, dass die Werkzeuge jeweils nach Abschluss der bei der Kl&auml;gerin in Auftrag gegebenen Produktion von Serienteilen ihren Nutzen f&uuml;r die Auftraggeber verloren haben k&ouml;nnten, st&uuml;nde der Bejahung auch wirtschaftlichen Eigentums der Auftraggeber nicht entgegen. Hinsichtlich der &quot;N&uuml;tzlichkeit&quot; der Werkzeuge f&uuml;r die Auftraggeber verhielte es sich n&auml;mlich nicht anders, wenn die Auftraggeber mit in ihrem zivilrechtlichen und wirtschaftlichen Eigentum stehenden Werkzeugen selbst die in Auftrag gegebenen Serienteile hergestellt h&auml;tten. Deshalb durfte das FG die Frage, inwieweit die Werkzeuge nach Erledigung eines Fertigungsauftrags verbraucht waren, auch ausdr&uuml;cklich offenlassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit die Kl&auml;gerin im Revisionsverfahren darauf hingewiesen hat, dass nur sie selbst das jeweilige Werkzeug w&auml;hrend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer durch Nutzung zur Teileproduktion verwerten konnte, handelt es sich &#8211;soweit dieser Einwand technisch zu verstehen ist&#8211; zum einen um neuen Tatsachenvortrag, der im Revisionsverfahren nicht zu ber&uuml;cksichtigen ist. Zum anderen schl&ouml;sse aber auch der Umstand, dass die Werkzeuge ma&szlig;geschneidert f&uuml;r die Produktion der Serienteile hergestellt worden sind, nicht aus, dass neben dem zivilrechtlichen auch das wirtschaftliche Eigentum bei den Auftraggebern gelegen hat. Denn allein in deren Interesse wurden nach Ma&szlig;gabe der Erfordernisse der auftragsbezogenen Produktionsprozesse die Werkzeuge hergestellt. Dies spricht daf&uuml;r, dass die Werkzeuge technisch einen derart auftragsspezifischen Charakter hatten, dass losgel&ouml;st von dem auf den einzelnen Auftraggeber bezogenen Produktionsprozess eine eigenst&auml;ndige anderweitige Nutzung durch die Kl&auml;gerin nahezu ausgeschlossen war. Au&szlig;erdem war die Kl&auml;gerin vertraglich verpflichtet, die Werkzeuge ausschlie&szlig;lich f&uuml;r die Produktion der von den jeweiligen Auftraggebern bestimmten Serienteile einzusetzen. Die Verwendung der Werkzeuge durch die Kl&auml;gerin bewegte sich damit in einem vom jeweiligen Auftraggeber technisch und rechtlich vorgegebenen Rahmen. Auch dies spricht f&uuml;r ein (auch) wirtschaftliches Eigentum der Auftraggeber.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die gewinnerh&ouml;hend als Betriebseinnahmen zu behandelnden streitbefangenen Werkzeugkostenzusch&uuml;sse k&ouml;nnen in den Streitjahren &#8211;anders als die Kl&auml;gerin meint und was das FG nicht n&auml;her gepr&uuml;ft hat&#8211; auch nicht durch die Passivierung von R&uuml;ckstellungen im Ergebnis erfolgsneutral behandelt werden. Insbesondere stellen die mit den Werkzeugkostenzusch&uuml;ssen einhergehenden Verpflichtungen zur verbilligten Lieferung der Serienteile keine ungewissen Verbindlichkeiten i.S. von &sect;&nbsp;249 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 HGB dar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;249 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 HGB sind in der Handelsbilanz R&uuml;ckstellungen f&uuml;r ungewisse Verbindlichkeiten zu bilden. Das handelsrechtliche Passivierungsgebot f&uuml;r Verbindlichkeitsr&uuml;ckstellungen geh&ouml;rt zu den Grunds&auml;tzen ordnungsgem&auml;&szlig;er Buchf&uuml;hrung und gilt nach &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG auch f&uuml;r die Steuerbilanz (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Urteil vom 5.&nbsp;Juni 2014 IV&nbsp;R&nbsp;26\/11, BFHE 246, 160, BStBl II 2014, 886, m.w.N.; Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 3.&nbsp;Februar 1969 GrS&nbsp;2\/68, BFHE 95, 31, BStBl II 1969, 291, unter II.3.a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Voraussetzung f&uuml;r die Bildung einer R&uuml;ckstellung f&uuml;r ungewisse Verbindlichkeiten ist das Bestehen einer nur ihrer H&ouml;he nach ungewissen Verbindlichkeit oder die hinreichende Wahrscheinlichkeit des k&uuml;nftigen Entstehens einer Verbindlichkeit dem Grunde nach &#8211;deren H&ouml;he zudem ungewiss sein kann&#8211; sowie ihre wirtschaftliche Verursachung in der Zeit vor dem Bilanzstichtag. Als weitere Voraussetzung muss der Schuldner ernsthaft mit seiner Inanspruchnahme rechnen. Zudem darf es sich bei den Aufwendungen nicht um (nachtr&auml;gliche) Herstellungs- oder Anschaffungskosten eines Wirtschaftsguts handeln (BFH-Urteile vom 17.&nbsp;Oktober 2013 IV&nbsp;R&nbsp;7\/11, BFHE 243, 256, BStBl II 2014, 302, und in BFHE 246, 160, BStBl II 2014, 886).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach diesen Grunds&auml;tzen kommt eine R&uuml;ckstellung f&uuml;r ungewisse Verbindlichkeiten nicht in Betracht, da im Streitfall die Verpflichtungen zur sp&auml;teren verbilligten Lieferung der Teile am hier jeweils ma&szlig;geblichen Bilanzstichtag (Gesch&auml;ftsjahr der Vereinnahmung der Werkzeugkostenzusch&uuml;sse) weder rechtlich voll entstanden noch wirtschaftlich verursacht waren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin hat im Gegenzug zur Zahlung der Werkzeugkostenzusch&uuml;sse das Eigentum an den von ihr gefertigten Werkzeugen auf die Auftraggeber &uuml;bertragen und damit ihre diesbez&uuml;glichen vertraglichen Verpflichtungen erf&uuml;llt. Zwar hat sich die Kl&auml;gerin nach den &#8211;den Senat gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bindenden&#8211; Feststellungen des FG verpflichtet, die Serienteile in Abh&auml;ngigkeit von der Zuschussh&ouml;he verbilligt zu liefern. Diese Verpflichtung ist jedoch rechtlich eigenst&auml;ndig und bei sp&auml;terer Lieferung der noch zu produzierenden Serienteile am Bilanzstichtag rechtlich noch nicht voll wirksam entstanden. Es ist u.a. auch im Hinblick auf die vage Formulierung &quot;in Abh&auml;ngigkeit von der Zuschussh&ouml;he&quot; und den Umstand, dass diese Verpflichtung erst mittelbar &uuml;ber die Preiskalkulation der noch herzustellenden Serienteile zum Tragen kommt, ungewiss, ob und in welcher H&ouml;he eine Verbindlichkeit in Zukunft eintreten wird (vgl. auch BFH-Urteil vom 31.&nbsp;Januar 1973 I&nbsp;R&nbsp;205\/69, BFHE 108, 194, BStBl II 1973, 305). Die Verpflichtung der Kl&auml;gerin zur verbilligten Lieferung ist zudem unter den im Streitfall vorliegenden Umst&auml;nden wirtschaftlich so eng mit den k&uuml;nftigen Lieferungen verkn&uuml;pft, dass sie hier als eine Belastung des Verm&ouml;gens der Kl&auml;gerin erst in den k&uuml;nftigen Jahren der Lieferungen anzusehen (vgl. BFH-Urteil in BFHE 108, 194, BStBl II 1973, 305; &auml;hnlich BFH-Urteil vom 8.&nbsp;Dezember 1972 III&nbsp;R&nbsp;58\/72, BFHE 108, 136, BStBl II 1973, 206, zu &sect;&nbsp;62 Abs.&nbsp;1 des Bewertungsgesetzes a.F.) und demnach wirtschaftlich erst in jenen Jahren verursacht ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das BFH-Urteil in BFHE 194, 57, BStBl II 2002, 655 steht dem nicht entgegen, da diesem ein anderer Sachverhalt zugrunde lag. Anders als im Streitfall verblieben die kundenspezifischen Werkzeuge dort im Eigentum des Auftragnehmers als Hersteller der Werkzeuge. Unter diesen Umst&auml;nden konnten die Werkzeugkostenzusch&uuml;sse keine Gegenleistung f&uuml;r die &Uuml;bereignung der Werkzeuge darstellen. Damit konnte der BFH &#8211;anders als im Streitfall&#8211; einen engen wirtschaftlichen Zusammenhang zwischen der Zahlung der Werkzeugkostenzusch&uuml;sse und dem Preis der von der dortigen Kl&auml;gerin zu liefernden Automobilteile bejahen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Anhaltspunkte daf&uuml;r, dass aus anderen Gr&uuml;nden eine erfolgsneutrale Behandlung der streitbefangenen Werkzeugkostenzusch&uuml;sse geboten gewesen w&auml;re, vermag der Senat nicht zu erkennen. Insbesondere scheidet eine Passivierung als Anzahlungen auf schwebende Gesch&auml;fte (z.B. BFH-Urteil vom 10.&nbsp;Dezember 1992 XI&nbsp;R&nbsp;34\/91, BFHE 170, 149, BStBl II 1994, 158) schon deshalb aus, weil die Werkzeugkostenzusch&uuml;sse nicht f&uuml;r k&uuml;nftige Lieferungen gezahlt worden, sondern hier als Gegenleistung f&uuml;r die &Uuml;bereignung der Werkzeuge zu beurteilen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Nachdem unter den Umst&auml;nden des Streitfalles bei der Kl&auml;gerin keine Aktivierung der von ihr hergestellten Werkzeuge in Betracht kommt, entfallen auch diesbez&uuml;gliche Gewinnminderungen aufgrund von Absetzungen f&uuml;r Abnutzung nach &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Da jedoch die H&ouml;he der steuerlichen Auswirkungen, die sich aus der anderslautenden Zuordnung der streitbefangenen Werkzeuge und der Versagung eines passiven Rechnungsabgrenzungspostens bei der Kl&auml;gerin ergeben, zwischen den Beteiligten nicht streitig ist, braucht der Senat hierauf nicht weiter einzugehen. Nachdem die Beteiligten und das FG &uuml;bereinstimmend davon ausgehen, dass das FA die sich aus der vorgenannten rechtlichen Beurteilung ergebenden Gewinnauswirkungen bei der Kl&auml;gerin jedenfalls im Ergebnis rechnerisch richtig erfasst hat, sieht der Senat auch insoweit von weiteren Ausf&uuml;hrungen ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Der Senat entscheidet mit Einverst&auml;ndnis der Beteiligten ohne m&uuml;ndliche Verhandlung (&sect;&nbsp;121 Satz 1, &sect;&nbsp;90 Abs.&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 28.5.2015, IV R 3\/13 Steuerliche Behandlung von kundenspezifischen, mit Werkzeugkostenzusch&uuml;ssen gef&ouml;rderten Werkzeugen beim Hersteller &#8211; Zurechnung des wirtschaftlichen Eigentums Tenor Die Revision der Kl&auml;gerin gegen das Urteil des Hessischen Finanzgerichts vom 14. August 2012&nbsp;&nbsp;10 K 2697\/06 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen. Die Kosten des Revisionsverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen. Tatbestand 1&nbsp; I. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-3-13-steuerliche-behandlung-von-kundenspezifischen-mit-werkzeugkostenzuschuessen-gefoerderten-werkzeugen-beim-hersteller-zurechnung-des-wirtschaftlichen-eigentums\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IV&nbsp;R&nbsp;3\/13 &#8211; Steuerliche Behandlung von kundenspezifischen, mit Werkzeugkostenzusch&uuml;ssen gef&ouml;rderten Werkzeugen beim Hersteller &#8211; Zurechnung des wirtschaftlichen Eigentums<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-65190","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65190","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65190"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65190\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65190"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=65190"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=65190"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}