{"id":65391,"date":"2015-12-02T09:51:56","date_gmt":"2015-12-02T07:51:56","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=65391"},"modified":"2015-12-02T09:51:56","modified_gmt":"2015-12-02T07:51:56","slug":"v-b-105-14-umsatzsteuer-und-gluecksspiel-rechtliches-gehoer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-b-105-14-umsatzsteuer-und-gluecksspiel-rechtliches-gehoer\/","title":{"rendered":"V&nbsp;B&nbsp;105\/14 &#8211; Umsatzsteuer und Gl&uuml;cksspiel &#8211; Rechtliches Geh&ouml;r"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 30.9.2015, V B 105\/14<\/p>\n<p class=\"titel\">Umsatzsteuer und Gl&uuml;cksspiel &#8211; Rechtliches Geh&ouml;r<\/p>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Beschwerde der Kl&auml;gerin wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Finanzgerichts Hamburg vom 15. Juli 2014&nbsp;&nbsp;3 K 207\/13 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beschwerde der Kl&auml;gerin und Beschwerdef&uuml;hrerin (Kl&auml;gerin) ist unbegr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Es liegt keine grunds&auml;tzliche Bedeutung nach &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung (FGO) vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Kl&auml;gerin macht geltend, dass es von grunds&auml;tzlicher Bedeutung sei, ob &quot;Art.&nbsp;1 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 i.V.m. Art.&nbsp;73 der Richtlinie 2006\/112\/EG (MwStSystRL) der Anwendung der Bemessungsgrundlage Kasseneinnahme bei Geldspielger&auml;ten mit Gewinnm&ouml;glichkeit&quot; entgegensteht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dieser Frage kommt keine grunds&auml;tzliche Bedeutung zu, da der Gerichtshof der Europ&auml;ischen Union (EuGH) in seinem Urteil Metropol vom 24.&nbsp;Oktober 2013 C-440\/12 (EU:C:2013:687, Rz&nbsp;39) allgemein entschieden hat, dass eine &quot;Besteuerungspraxis wie die im Ausgangsverfahren in Rede stehende, bei der als Bemessungsgrundlage f&uuml;r Ums&auml;tze mit Spielger&auml;ten die monatlichen Kasseneinnahmen zugrunde gelegt werden, die ihrerseits von der H&ouml;he der Gewinne und Verluste der jeweiligen Spieler abh&auml;ngen, &#8230; nicht schon deshalb gegen das Unionsrecht [verst&ouml;&szlig;t], weil keine Proportionalit&auml;t zwischen der geschuldeten Mehrwertsteuer und den isoliert betrachteten Eins&auml;tzen der einzelnen Spieler besteht&quot;. Zwar hat sich der EuGH dabei auf Art.&nbsp;73 der Richtlinie 2006\/112\/EG des Rates &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem vom 28.&nbsp;November 2006 (MwStSyStRL) im Zusammenhang mit Art.&nbsp;1 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 MwStSystRL bezogen. Es sind jedoch keine Gr&uuml;nde erkennbar, aus denen sich unter zus&auml;tzlicher Ber&uuml;cksichtigung von Art.&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 MwStSystRL Abweichendes ergeben sollte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Kl&auml;gerin sieht es dar&uuml;ber hinaus als kl&auml;rungsbed&uuml;rftig an, ob &quot;die sich aus &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 UStG ergebende Pflicht des Unternehmers zur Rechnungserteilung der Anwendung der Bemessungsgrundlage Kasseneinnahme&quot; entgegensteht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dem kommt f&uuml;r den Streitfall keine Bedeutung zu, da das Finanzgericht (FG) nur &uuml;ber die Steuerpflicht der durch die Kl&auml;gerin erbrachten Leistungen zu entscheiden hatte, w&auml;hrend die Frage der Rechnungserteilung das zivilrechtliche Verh&auml;ltnis zwischen dem Leistenden und dem Leistungsempf&auml;nger betrifft. Die Pflichten &uuml;ber die Erteilung von Rechnungen beeinflussen nicht die Bestimmung des Anwendungsbereichs der materiell-rechtlichen Befreiungstatbest&auml;nde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">c) Aus diesem Grund ist es f&uuml;r den Streitfall auch nicht von grunds&auml;tzlicher Bedeutung,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">ob &quot;&sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 UStG in Verbindung mit Art.&nbsp;20 Abs.&nbsp;3 GG einer Verwaltungspraxis entgegen[steht], wonach beim Betrieb von Spielger&auml;ten mit Gewinnm&ouml;glichkeit der Kasseninhalt des Ger&auml;ts nach Ablauf eines bestimmten Zeitraums als Bemessungsgrundlage zugrunde gelegt wird&quot; und<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">ob &quot;Art.&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;i der Richtlinie 2006\/112\/EG i.V.m. &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 UStG dahin auszulegen [ist], dass ein Mitgliedstaat die Ums&auml;tze aus Geldspielger&auml;ten mit Gewinnm&ouml;glichkeit von der Mehrwertsteuer zu befreien hat, wenn nationale Vorschriften des betreffenden Mitgliedstaats einer Verwaltungspraxis entgegenstehen, wonach beim Betrieb von Spielger&auml;ten mit Gewinnm&ouml;glichkeit der Kasseninhalt des Ger&auml;ts nach Ablauf eines bestimmten Zeitraums als Bemessungsgrundlage zugrunde gelegt wird&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Als grunds&auml;tzlich bedeutsam sieht die Kl&auml;gerin auch an, ob &quot;Art.&nbsp;1 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 und 2 und Art.&nbsp;73 der Mehrwertsteuersystemrichtlinie dahin auszulegen [sind], dass sie einer nationalen Vorschrift oder Praxis entgegenstehen, wonach beim Betrieb von Spielger&auml;ten mit Gewinnm&ouml;glichkeit, deren Einnahmen nicht durch zwingende gesetzliche Vorschriften begrenzt sind, der Kasseninhalt des Ger&auml;ts nach Ablauf eines bestimmten Zeitraums als Bemessungsgrundlage zugrunde gelegt wird&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wie die Kl&auml;gerin selbst ausf&uuml;hrt, hat der EuGH diese Frage in Bezug auf die im Streitfall gegebene Fallgestaltung, dass Einnahmen durch zwingende gesetzliche Vorschriften begrenzt sind, beantwortet (EuGH-Urteil Metropol, EU:C:2013:687, Rz&nbsp;42). Nicht im Streitfall kl&auml;rungsf&auml;hig ist demgegen&uuml;ber die bei der Kl&auml;gerin nicht verwirklichte Fallgestaltung, dass derart zwingende gesetzliche Vorschriften fehlen. Auch wenn entsprechend dem Vortrag der Kl&auml;gerin diese Fallgestaltung von Spielbanken verwirklicht wird, ergibt sich hieraus f&uuml;r den Streitfall keine Kl&auml;rungsf&auml;higkeit. Dies gilt auch unter Beachtung des Grundsatzes der Neutralit&auml;t, der es nicht erm&ouml;glicht, &uuml;ber die steuerlichen Verh&auml;ltnisse bei nicht beteiligten Personen zu entscheiden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Als grunds&auml;tzlich bedeutsam sieht die Kl&auml;gerin auch an, ob &quot;die Richtlinie 98\/34\/EG dahin auszulegen [ist], dass die Steuervorschrift eines Mitgliedstaats, durch die eine Mehrwertsteuer auf Ums&auml;tze aus Geldspielger&auml;ten mit Gewinnm&ouml;glichkeit faktisch (wieder) eingef&uuml;hrt wird, eine notifizierungspflichtige &#8218;technische De-facto-Vorschrift&#8216; darstellt&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit dieser Frage ist durch das &#8211;zur Richtlinie 98\/34\/EG des Europ&auml;ischen Parlaments und des Rates vom 22.&nbsp;Juni 1998 &uuml;ber ein Informationsverfahren auf dem Gebiet der Normen und technischen Vorschriften und der Vorschriften f&uuml;r die Dienste der Informationsgesellschaft (Amtsblatt der Europ&auml;ischen Gemeinschaften L&nbsp;204, S.&nbsp;37)&#8211; ergangene EuGH-Urteil Berlington Hungary u.a. vom 11.&nbsp;Juni 2015 C-98\/14 (EU:C:2015:386, Rz&nbsp;97) entfallen. Danach &quot;k&ouml;nnen steuerrechtliche Vorschriften &#8230;, die von keiner technischen Spezifikation oder sonstigen Vorschrift begleitet werden, deren Einhaltung sie sicherstellen sollen, nicht als &#8218;technische De-facto-Vorschriften&#8216; eingestuft werden&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>f) F&uuml;r grunds&auml;tzlich bedeutsam h&auml;lt die Kl&auml;gerin auch die Frage, ob &quot;Art.&nbsp;401 (in Verbindung mit Art.&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 Buchstabe&nbsp;i) der Richtlinie 2006\/112\/EG des Rates vom 28.11.2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem dahingehend auszulegen [ist], dass Mehrwertsteuer und nationale Sonderabgabe auf Gl&uuml;cksspiele nur alternativ, nicht kumulativ erhoben werden d&uuml;rfen, wenn auch bei der Mehrwertsteuererhebung nicht alle wesentlichen Merkmale der Mehrwertsteuer erf&uuml;llt werden&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch dies ist nicht kl&auml;rungsbed&uuml;rftig. W&auml;re n&auml;mlich &#8211;was die Rechtsauffassung der Kl&auml;gerin nahelegt&#8211; die auf Gl&uuml;cksspiele erhobene Mehrwertsteuer keine Mehrwertsteuer, k&ouml;nnte eine Doppelerhebung auch nicht gegen Art.&nbsp;401 MwStSystRL versto&szlig;en, da bereits der Anwendungsbereich dieser Richtlinie nicht er&ouml;ffnet w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Revision ist auch nicht zur Rechtsfortbildung (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;1 FGO) zuzulassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Kl&auml;gerin sieht es insoweit als bedeutsam an, ob &quot;&sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 UStG in Verbindung mit Art.&nbsp;20 Abs.&nbsp;3 GG dahin auszulegen [sind], dass sie einer Verwaltungspraxis entgegenstehen, wonach beim Betrieb von Spielger&auml;ten mit Gewinnm&ouml;glichkeit der Kasseninhalt (&#8218;Saldo&nbsp;2&#8216;) des Ger&auml;ts nach Ablauf eines bestimmten Zeitraums als Bemessungsgrundlage zugrunde gelegt wird&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hierzu sind der Beschwerdebegr&uuml;ndung keine hinreichenden Angaben dazu zu entnehmen, wieso diese Frage in Bezug auf den Saldo&nbsp;2 bedeutsam sein sollte. Ein nur allgemeines Interesse, &quot;Leits&auml;tze f&uuml;r die Auslegung des materiellen Rechts aufzustellen&quot;, gen&uuml;gt nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nicht kl&auml;rungsbed&uuml;rftig ist auch die Frage, ob &quot;Art.&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;i der Richtlinie 2006\/112\/EG i.V.m. &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 UStG dahin auszulegen [ist], dass ein Mitgliedstaat die Ums&auml;tze aus Geldspielger&auml;ten mit Gewinnm&ouml;glichkeit von der Mehrwertsteuer zu befreien hat, wenn in dem betreffenden Mitgliedstaat nationale Vorschriften, die den Unternehmer berechtigen, f&uuml;r jeden einzelnen Umsatz eine Rechnung an den jeweiligen Leistungsempf&auml;nger auszustellen, einer Verwaltungspraxis, wonach die Kasseneinnahme als Bemessungsgrundlage herangezogen wird, entgegensteht&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Insoweit gilt, dass &uuml;ber den Anwendungsbereich von Befreiungsvorschriften nicht nach Ma&szlig;gabe der Pflichten zur Rechnungsstellung zu entscheiden ist (s. oben 1.b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Wenn die Kl&auml;gerin eine &quot;Rechtfortbildungsrevision&quot; zur Kl&auml;rung der Frage anstrebt, ob &quot;Art.&nbsp;168 Buchst.&nbsp;a i.V.m. Art.&nbsp;178 Buchst.&nbsp;a der Richtlinie 2006\/112\/EG der Anwendung der Bemessungsgrundlage Kasseneinnahmen bei Geldspielger&auml;ten mit Gewinnm&ouml;glichkeit entgegen[steht], ist zu ber&uuml;cksichtigen, dass &uuml;ber den Vorsteuerabzug des Leistungsempf&auml;ngers nicht im Besteuerungsverfahren des Leistenden zu entscheiden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Es liegt auch keine entscheidungserhebliche Divergenz (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;2 FGO) vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Auf die Frage, ob das FG von der EuGH-Rechtsprechung und der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) insoweit abgewichen ist, als es davon ausging, dass &quot;die steuerliche Bemessungsgrundlage auch f&uuml;r die Ums&auml;tze der Spielbanken &#8230; die pauschale Kasseneinnahme&quot; sei, kommt es im Streitfall f&uuml;r die Besteuerung der Kl&auml;gerin nicht in entscheidungserheblicher Weise an (s. oben 1.d).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Soweit die Kl&auml;gerin eine Divergenz in Bezug auf die Rechtsprechung zu &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) geltend macht, ist auch diese nicht entscheidungserheblich (s. oben 1.b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) An einer entscheidungserheblichen Divergenz fehlt es auch insoweit, als die Kl&auml;gerin geltend macht, dass das FG &quot;eine fehlende Proportionalit&auml;t zwischen der geschuldeten Mehrwertsteuer und den isoliert betrachteten Eins&auml;tzen der einzelnen Spieler&quot; angenommen hat, w&auml;hrend der BFH die Umsatzsteuer als unselbst&auml;ndigen Teil des zivilrechtlichen Preises ansehe. Denn auf der Grundlage des EuGH-Urteils Metropol (EU:C:2013:687) zur Umsatzbesteuerung von Gl&uuml;cksspielen ist die Umsatzsteuer in diesem Bereich auf der Grundlage einer Gesamtheit von Ums&auml;tzen zu erheben, was einer zivilrechtlichen Preisbetrachtung entgegensteht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Eine im Streitfall beachtliche Divergenz liegt auch insoweit nicht vor, als das FG sein Urteil darauf gest&uuml;tzt hat, dass die &quot;Regelungen der MwStSystRL &#8230; keine Proportionalit&auml;t zwischen der geschuldeten Mehrwertsteuer und den isoliert betrachteten Eins&auml;tzen der einzelnen Spieler&quot; fordere, w&auml;hrend das Bundesverfassungsgericht der richterlichen Rechtsfortbildung Grenzen setze. Denn die zusammengefasste Betrachtung zur Entgeltbestimmung nach &sect;&nbsp;10 UStG beruht auf den unionsrechtlichen Vorgaben in Art.&nbsp;73 MwStSystRL. Dabei ist das nationale Recht ohne Versto&szlig; gegen die bei der Gesetzesauslegung zu beachtende Wortlautgrenze entsprechend den unionsrechtlichen Vorgaben im Sinne der EuGH-Rechtsprechung einschlie&szlig;lich des EuGH-Urteils Metropol (EU:C:2013:687) auslegbar, so dass ein Fall der Rechtsfortbildung nicht vorliegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Schlie&szlig;lich liegt auch keine entscheidungserhebliche Divergenz darin, dass das FG bei seinem Urteil davon ausgegangen ist, dass &quot;&sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 UStG die tats&auml;chlich erhaltene Gegenleistung des Dienstleisters fixieren und nicht &#8211; wie es der Wortlaut vermuten l&auml;sst &#8211; isoliert auf den Aufwand des Leistungsempf&auml;ngers abstellen&quot; will, w&auml;hrend der BFH entschieden habe, dass in Bezug auf die Entgeltbestimmung Unionsrecht und nationales Recht zum selben Ergebnis f&uuml;hren, wobei der BFH davon ausgehe, dass &quot;zwischen Leistung und Gegenleistung ein unmittelbarer Zusammenhang besteht, der sich regelm&auml;&szlig;ig aus dem Rechtsverh&auml;ltnis, d.h. den vertraglichen Beziehungen zwischen Leistenden und Leistungsempf&auml;nger ergibt&quot;. Auch insoweit tr&auml;gt die Kl&auml;gerin nicht zu den Besonderheiten hinreichend Rechnung, die nach der Rechtsprechung des EuGH bei der Besteuerung von Gl&uuml;cksspielums&auml;tzen bestehen (s. oben 3.c) und die auch bei der Auslegung des nationalen Rechts zu ber&uuml;cksichtigen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Entgegen der Auffassung der Kl&auml;gerin ist die Entscheidung des FG auch nicht greifbar gesetzwidrig (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;2 FGO). Die Kl&auml;gerin geht insoweit davon aus, ein Fehler von erheblichem Gewicht ergebe sich daraus, dass das FG bei seiner Beurteilung dem EuGH-Urteil Metropol (EU:C:2013:687) gefolgt ist, das &quot;auf einer offensichtlich Wortlaut und Gesetzeszweck widersprechenden Gesetzesauslegung beruht&quot;. In der Bezugnahme des EuGH auf fr&uuml;here Entscheidungen sei ein &quot;Etikettenschwindel&quot; zu sehen. Es liege ein greifbar gesetzwidriger &quot;ultra-vires-Rechtsakt&quot; vor. Dies ergebe sich daraus, dass der EuGH &quot;f&auml;lschlicherweise von insgesamt nur einer Dienstleistung&quot; ausgehe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Derartige Rechtsverst&ouml;&szlig;e sind dem EuGH-Urteil Metropol (EU:C:2013:687), dem sich der erkennende Senat in seiner Rechtsprechung bereits angeschlossen hat (BFH-Urteil vom 19.&nbsp;November 2014 V&nbsp;R&nbsp;55\/13, BFHE 248, 411, und BFH-Beschluss vom 26.&nbsp;Februar 2014 V&nbsp;B&nbsp;1\/13, BFH\/NV 2014, 915), indes nicht zu entnehmen. Insoweit liegt zudem weder eine &quot;Willk&uuml;rentscheidung&quot; noch ein Versto&szlig; gegen die Pflicht, rechtliches Geh&ouml;r zu gew&auml;hren, vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Das Urteil des FG ist auch nicht verfahrensfehlerhaft ergangen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das FG hat nicht dadurch den Anspruch auf rechtliches Geh&ouml;r (Art.&nbsp;103 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes, &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;2 FGO) verletzt, indem es von einem zwischen Betreiber und Spielgast konkludent vereinbarten Verzicht auf die Erteilung von Rechnungen ausgegangen ist, wozu sich die Kl&auml;gerin nicht habe &auml;u&szlig;ern k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Denn nach der Rechtsprechung des BFH kann die Nichtzulassungsbeschwerde trotz Verfahrensr&uuml;ge nach &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;2 FGO zur&uuml;ckzuweisen sein, wenn sich das angefochtene Urteil aus anderen als den vom FG angef&uuml;hrten Gr&uuml;nden als richtig erweist (BFH-Beschluss vom 31.&nbsp;Januar 2007 I&nbsp;B&nbsp;44\/06, BFH\/NV 2007, 1191). So ist es im Streitfall, in dem &uuml;ber die Steuerfreiheit der von der Kl&auml;gerin erbrachten Leistungen unabh&auml;ngig von Fragen einer zivilrechtlichen Rechnungsstellung zu entscheiden ist (s. oben 1.b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Ein Verfahrensfehler ergibt sich auch nicht aus einer fehlenden Auseinandersetzung mit dem Begriff &quot;bei allen Ums&auml;tzen&quot; in Art.&nbsp;1 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 MwStSystRL.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit die Kl&auml;gerin insoweit eine Geh&ouml;rsr&uuml;ge erhebt, ber&uuml;cksichtigt sie nicht hinreichend, dass der Anspruch auf Gew&auml;hrung rechtlichen Geh&ouml;rs sowohl das Recht der Beteiligten, sich hinreichend zur Sache &auml;u&szlig;ern zu k&ouml;nnen, als auch die Pflicht des Gerichts umfasst, das Vorbringen des Kl&auml;gers zur Kenntnis zu nehmen und in Erw&auml;gung zu ziehen (BFH-Beschluss vom 17.&nbsp;Mai 2011 V&nbsp;B&nbsp;73\/10, BFH\/NV 2011, 1544). Ein Gericht ist allerdings nicht verpflichtet, sich in den Entscheidungsgr&uuml;nden mit jedem Vorbringen der Beteiligten ausdr&uuml;cklich zu befassen. Es darf insbesondere Vorbringen uner&ouml;rtert lassen, das nach seiner Rechtsauffassung unerheblich ist (BFH-Beschluss vom 28.&nbsp;September 2001 V&nbsp;B&nbsp;77\/00, BFH\/NV 2002, 359). Im Kern macht die Kl&auml;gerin mit ihrem Vorbringen jedoch nur einen materiell-rechtlichen Fehler des FG geltend, der eine Revisionszulassung nicht rechtfertigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Geh&ouml;r sieht die Kl&auml;gerin auch darin, dass das FG unterstellt habe, dass die Kasseneinnahmen als Bemessungsgrundlage f&uuml;r die Umsatzsteuer auch bei den in Spielbanken aufgestellten Geldspielger&auml;ten gilt. Zur Besteuerung dieser Ums&auml;tze in Spielbanken habe das FG aber keinerlei Erhebungen angestellt und zudem den Prozessvortrag der Kl&auml;gerin nicht ber&uuml;cksichtigt. Auf die steuerliche Beurteilung bei Spielbanken kommt es indes nicht an (s.&nbsp;oben 1.d).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Von einer weiteren Begr&uuml;ndung sieht der Senat nach &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2&nbsp;&nbsp;2.&nbsp;Halbsatz FGO ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>7. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 30.9.2015, V B 105\/14 Umsatzsteuer und Gl&uuml;cksspiel &#8211; Rechtliches Geh&ouml;r Tenor Die Beschwerde der Kl&auml;gerin wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Finanzgerichts Hamburg vom 15. Juli 2014&nbsp;&nbsp;3 K 207\/13 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen. Gr&uuml;nde &nbsp; 1&nbsp; Die Beschwerde der Kl&auml;gerin und &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-b-105-14-umsatzsteuer-und-gluecksspiel-rechtliches-gehoer\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;B&nbsp;105\/14 &#8211; Umsatzsteuer und Gl&uuml;cksspiel &#8211; Rechtliches Geh&ouml;r<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-65391","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65391","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65391"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65391\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65391"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=65391"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=65391"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}