{"id":65463,"date":"2015-12-07T10:33:25","date_gmt":"2015-12-07T08:33:25","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=65463"},"modified":"2015-12-07T10:33:25","modified_gmt":"2015-12-07T08:33:25","slug":"i-r-69-12-schlussurteil-zu-den-eugh-urteilen-meilicke-i-und-meilicke-ii-anrechnung-niederlaendischer-und-daenischer-koerperschaftsteuer-auf-die-einkommensteuer-folgen-der-unionsrechtswidrigkeit-eine-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-69-12-schlussurteil-zu-den-eugh-urteilen-meilicke-i-und-meilicke-ii-anrechnung-niederlaendischer-und-daenischer-koerperschaftsteuer-auf-die-einkommensteuer-folgen-der-unionsrechtswidrigkeit-eine-5\/","title":{"rendered":"I&nbsp;R&nbsp;69\/12 &#8211; Schlussurteil zu den EuGH-Urteilen Meilicke I und Meilicke II: Anrechnung niederl&auml;ndischer und d&auml;nischer K&ouml;rperschaftsteuer auf die Einkommensteuer &#8211; Folgen der Unionsrechtswidrigkeit einer nationalen Vorschrift &#8211; Beh&ouml;rdliche Erkl&auml;rung als Abrechnungsbescheid &#8211; Erfolglos durchgef&uuml;hrtes Vorverfahren bei unvollst&auml;ndiger Rechtsbehelfsentscheidung &#8211; Absehen von einer Begr&uuml;ndung nach &sect; 126 Abs. 6 Satz 1 FGO bei ger&uuml;gter Geh&ouml;rsverletzung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 15.1.2015, I R 69\/12<\/p>\n<p class=\"titel\">Schlussurteil zu den EuGH-Urteilen Meilicke I und Meilicke II: Anrechnung niederl&auml;ndischer und d&auml;nischer K&ouml;rperschaftsteuer auf die Einkommensteuer &#8211; Folgen der Unionsrechtswidrigkeit einer nationalen Vorschrift &#8211; Beh&ouml;rdliche Erkl&auml;rung als Abrechnungsbescheid &#8211; Erfolglos durchgef&uuml;hrtes Vorverfahren bei unvollst&auml;ndiger Rechtsbehelfsentscheidung &#8211; Absehen von einer Begr&uuml;ndung nach &sect; 126 Abs. 6 Satz 1 FGO bei ger&uuml;gter Geh&ouml;rsverletzung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Die K&ouml;rperschaftsteuer einer unbeschr&auml;nkt steuerpflichtigen K&ouml;rperschaft wird nach &sect; 36 Abs. 2 Satz 2 Nr. 3 Satz 4 Buchst. f EStG 1990 n.F.\/1997 nicht angerechnet, wenn die Einnahmen oder die anrechenbare K&ouml;rperschaftsteuer bei der Veranlagung nicht erfasst werden. Dass die Anrechnungsbeschr&auml;nkung auf unbeschr&auml;nkt k&ouml;rperschaftsteuerpflichtige K&ouml;rperschaften gegen die unionsrechtlich verb&uuml;rgte Kapitalverkehrsfreiheit verst&ouml;&szlig;t (Anschluss an EuGH-Urteil Meilicke I vom 6. M&auml;rz 2007 C-292\/04, EU:C:2007:132, Slg. 2007, I-1835), &auml;ndert daran nichts. Anders verhielt es sich bezogen auf die anrechenbare K&ouml;rperschaftsteuer allerdings nach Ma&szlig;gabe von &sect; 36 Abs. 2 Nr. 3 Satz 4 Buchst. f EStG 1990 a.F. f&uuml;r Veranlagungszeitr&auml;ume bis 1995 (insoweit Best&auml;tigung des Senatsurteils vom 6. Oktober 1993 I R 101\/92, BFHE 172, 370, BStBl II 1994, 191).<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Um den unionsrechtlichen Anforderungen standzuhalten, muss bei der Berechnung des Anrechnungsbetrages die im Sitzmitgliedstaat der aussch&uuml;ttenden Kapitalgesellschaft tats&auml;chlich entrichtete Steuer ber&uuml;cksichtigt werden, wie sie sich aus den auf die Berechnung der Besteuerungsgrundlagen anwendbaren allgemeinen Regeln und aus dem Satz der K&ouml;rperschaftsteuer im Sitzmitgliedstaat ergibt. Die tats&auml;chliche Entrichtung der K&ouml;rperschaftsteuer ist jedoch nicht Anrechnungsvoraussetzung. Die ma&szlig;gebliche ausl&auml;ndische (hier d&auml;nische und niederl&auml;ndische) K&ouml;rperschaftsteuer ist aus Gr&uuml;nden der unionsrechtlich einzufordernden Gleichbehandlung mit einem Inlandssachverhalt einem vom Anteilseigner vereinnahmten Beteiligungsertrag im grenz&uuml;berschreitenden Sachverhalt vielmehr nach den steuerlichen Grunds&auml;tzen einer &quot;Verwendungsfiktion&quot; zuzuordnen, und zwar unabh&auml;ngig davon, ob es im Ausland an einer Verpflichtung zur Eigenkapitalgliederung fehlt.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. F&uuml;r die Anrechnung ausl&auml;ndischer K&ouml;rperschaftsteuer bedarf es einerseits keiner &quot;Schatten-Eigenkapitalgliederung&quot;. Andererseits gen&uuml;gt aber auch die Vorlage einer &quot;nur-formellen&quot; K&ouml;rperschaftsteuerbescheinigung der depotf&uuml;hrenden Bank nicht, wenn dadurch der materiell-rechtliche Anrechnungsbetrag nicht definitiv belegt wird (Anschluss an das EuGH-Urteil Meilicke II vom 30. Juni 2011 C-262\/09, EU:C:2011:438, Slg. 2011, I-5669).<\/p>\n<\/p>\n<p>4. Fehlt ein Nachweis der tats&auml;chlich entrichteten K&ouml;rperschaftsteuer, kann die Berechnung der K&ouml;rperschaftsteuergutschrift nicht auf eine blo&szlig;e Sch&auml;tzung des einschl&auml;gigen Steuersatzes gest&uuml;tzt werden.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;ger gegen das Urteil des Finanzgerichts K&ouml;ln vom 27. August 2012&nbsp;&nbsp;2 K 2241\/02 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens haben die Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>A. Es handelt sich um den Rechtsstreit, welcher den Urteilen des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union &#8211;fr&uuml;her Gerichtshof der Europ&auml;ischen Gemeinschaften&#8211; (EuGH) Meilicke&nbsp;I vom 6.&nbsp;M&auml;rz 2007 C-292\/04 (EU:C:2007:132, Slg. 2007, I-1835), und Meilicke&nbsp;II vom 30.&nbsp;Juni 2011 C-262\/09 (EU:C:2011:438, Slg. 2011, I-5669), zugrunde lag. Vorangegangen waren die jeweiligen Anrufungsbeschl&uuml;sse des Finanzgerichts (FG) K&ouml;ln vom 24.&nbsp;Juni 2004&nbsp;&nbsp;2&nbsp;K&nbsp;2241\/02, abgedruckt in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2004, 1374, sowie vom 14.&nbsp;Mai 2009&nbsp; 2&nbsp;K&nbsp;2241\/02, abgedruckt in EFG 2009, 1491. In seinem Schlussurteil vom 27.&nbsp;August 2012&nbsp; 2&nbsp;K&nbsp;2241\/02, abgedruckt in EFG 2012, 2300, hat das FG die Klage abgewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegen dieses Urteil des FG richtet sich die nunmehrige Revision der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger), die die Erben nach dem im Jahre 1997 verstorbenen H.M. sind. In der Sache streiten die Kl&auml;ger mit dem Beklagten und Revisionsbeklagten (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) dar&uuml;ber, ob d&auml;nische und niederl&auml;ndische K&ouml;rperschaftsteuern, die auf von H.M. bezogenen Dividenden lasten sollen, bei der Steuerfestsetzung als Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen zu erfassen und auf die festgesetzte Einkommensteuer anzurechnen sind. Die Dividenden waren an H.M. von d&auml;nischen und niederl&auml;ndischen Kapitalgesellschaften ausgesch&uuml;ttet worden. Streitjahre sind 1995 bis 1997.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA hatte die betreffenden ausl&auml;ndischen K&ouml;rperschaftsteuern in den Einkommensteuerbescheiden, die es f&uuml;r die Streitjahre erlassen hat, weder bei den Veranlagungen erfasst noch im Rahmen der den Festsetzungen beigef&uuml;gten Anrechnungsverf&uuml;gungen ber&uuml;cksichtigt. Die Steuerbescheide datieren unter dem 16.&nbsp;Februar 1998 (1995), dem 7.&nbsp;September 1998 (1996) und dem 26.&nbsp;Juli 2000 (1997); die Festsetzungen f&uuml;r 1995 und f&uuml;r 1996 standen unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung nach &sect;&nbsp;164 Abs.&nbsp;1 der Abgabenordnung (AO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 30.&nbsp;Oktober 2000 beantragte der Kl&auml;ger&nbsp;zu&nbsp;1. die Anrechnung von 3\/7 der von H.M. in den Streitjahren erzielten Dividendeneinnahmen aus den d&auml;nischen und niederl&auml;ndischen Aktien in H&ouml;he von insgesamt &#8230;&nbsp;DM. Er bezog sich dabei auf das EuGH-Urteil Verkooijen vom 6.&nbsp;Juni 2000 C-35\/98 (EU:C:2000:294, Slg. 2000, I-4071). Die Anrechnung sei im Hinblick auf die unionsrechtlich verb&uuml;rgte Kapitalverkehrsfreiheit und der daraus abzuleitenden Gleichbehandlung mit entsprechenden Inlandssachverhalten geboten. Das FA lehnte das ab. Es verweigerte auch die &quot;Erteilung von ge&auml;nderten Abrechnungsverf&uuml;gungen zu den Einkommensteuerfestsetzungen 1995, 1996 und 1997&quot;. Im Verlaufe des anschlie&szlig;enden Klageverfahrens erlie&szlig; es unter dem 20.&nbsp;Februar 2003 einen in der Sache gleichlautenden &quot;Abrechnungsbescheid nach &sect;&nbsp;218 Abs.&nbsp;2 AO&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die von den Kl&auml;gern dagegen erhobene Klage blieb &#8211;nach Ergehen der EuGH-Urteile Meilicke&nbsp;I (EU:C:2007:132, Slg. 2007, I-1835) und Meilicke&nbsp;II (EU:C:2001:438, Slg. 2011, I-5669)&#8211; erfolglos, letztlich deswegen, weil es sowohl an der Vorlage ordnungsm&auml;&szlig;iger K&ouml;rperschaftsteuerbescheinigungen als auch an Nachweisen &uuml;ber die H&ouml;he ggf. anrechenbarer K&ouml;rperschaftsteuern mangele. Bezogen auf das Streitjahr 1995 behandelte das FG die Klagen als unzul&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision verfechten die Kl&auml;ger ihren Standpunkt weiter. Sie beantragen sinngem&auml;&szlig;, das Urteil des FG aufzuheben und nach den Klageantr&auml;gen zu entscheiden, hilfsweise, den Rechtsstreit an das FG zur&uuml;ckzuverweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das dem Verfahren beigetretene Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat keinen Antrag gestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>B. Die Revision ist als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen. Hinsichtlich der Einkommensteuerfestsetzungen ist die Klage nicht nur f&uuml;r 1995, sondern entgegen der Vorinstanz auch f&uuml;r die Jahre 1996 und 1997 unzul&auml;ssig (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;4 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;, dazu unten II.). Hinsichtlich des Abrechnungsbescheides liegen zwar die Sachentscheidungsvoraussetzungen vor (dazu unten I.). Die Revision ist aber auch insoweit zur&uuml;ckzuweisen, und zwar betreffend die Abrechnung zur Einkommensteuer 1996 und 1997 bereits deshalb, weil es an der erforderlichen Erfassung ausl&auml;ndischer K&ouml;rperschaftsteuer im Rahmen der jeweiligen Steuerfestsetzung fehlt (dazu unten III.), und betreffend die Abrechnung zur Einkommensteuer 1995, weil ausl&auml;ndische K&ouml;rperschaftsteuer nicht feststellbar war (dazu unten IV.). Die Verfahrensr&uuml;gen der Kl&auml;ger greifen nicht durch (dazu unten&nbsp;V.). Einer erneuten Vorlage an den EuGH gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;267 Abs.&nbsp;3 des Vertrags &uuml;ber die Arbeitsweise der Europ&auml;ischen Union i.d.F. des Vertrags von Lissabon zur &Auml;nderung des Vertrags &uuml;ber die Europ&auml;ische Union und des Vertrags zur Gr&uuml;ndung der Europ&auml;ischen Gemeinschaft &#8211;AEUV&#8211; (Amtsblatt der Europ&auml;ischen Union 2008, Nr.&nbsp;C-115, 47), bedurfte es zur Entscheidung nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die finanzgerichtliche Klage war hinsichtlich des Abrechnungsbescheides zur Einkommensteuer 1995 bis 1997 zul&auml;ssig, insbesondere ist ein Vorverfahren durchgef&uuml;hrt worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das Revisionsgericht hat das Vorliegen der Sachentscheidungsvoraussetzungen in jeder Lage des Verfahrens von Amts wegen zu pr&uuml;fen (Gr&auml;ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 7. Aufl., &sect;&nbsp;118 Rz&nbsp;45, m.w.N.). Ist wie im Streitfall ein au&szlig;ergerichtlicher Rechtsbehelf gegeben, ist die Klage gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;44 Abs.&nbsp;1 FGO vorbehaltlich der &sect;&sect;&nbsp;45 und 46 FGO nur zul&auml;ssig, wenn das Vorverfahren &uuml;ber den au&szlig;ergerichtlichen Rechtsbehelf ganz oder zum Teil erfolglos geblieben ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Im Streitfall schloss die Einspruchsentscheidung vom 25.&nbsp;M&auml;rz 2002 &#8211;deren Jahresangabe &quot;2001&quot; nach dem Absendevermerk und dem &uuml;brigen Verfahrensablauf offensichtlich fehlerhaft ist&#8211; das Vorverfahren &uuml;ber den Abrechnungsbescheid vom 30.&nbsp;November 2000 ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Einspruch der Kl&auml;ger richtete sich gegen das Schreiben des FA vom 30.&nbsp;November 2000. Dieses &#8211;und nicht erst der im Klageverfahren erlassene &quot;Abrechnungsbescheid nach &sect;&nbsp;218 Abs.&nbsp;2 AO&quot; vom 20.&nbsp;Februar 2003&#8211; war als Abrechnungsbescheid i.S. des &sect;&nbsp;218 Abs.&nbsp;2 AO anzusehen. Der Bescheid vom 20.&nbsp;Februar 2003 stellt vielmehr lediglich eine wiederholende Verf&uuml;gung dar, die nach &sect;&nbsp;68 FGO zum Verfahrensgegenstand wurde (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 4.&nbsp;Dezember 2014 IV&nbsp;R&nbsp;53\/11, BFHE 248, 57, BFH\/NV 2015, 412).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Auslegung eines Verwaltungsaktes richtet sich danach, ob die &Auml;u&szlig;erung des FA als eine Entscheidung &uuml;ber eine Streitigkeit i.S. des &sect;&nbsp;218 Abs.&nbsp;2 AO anzusehen ist, ob das FA also mit ihr nach dem f&uuml;r den Adressaten objektiv erkennbaren Erkl&auml;rungswert mit unmittelbarer Wirksamkeit nach au&szlig;en zwischen den Beteiligten rechtsfeststellend diese Streitigkeit entschieden hat. Der Abrechnungsbescheid muss dabei die Angaben enthalten, die erforderlich sind, um die im Einzelfall bestehende Streitigkeit, also die konkrete Streitfrage, zu kl&auml;ren. Liegen diese Voraussetzungen vor, so ist ein Abrechnungsbescheid auch dann gegeben, wenn das FA die &Auml;u&szlig;erung &#8211;wie hier&#8211; nicht ausdr&uuml;cklich als Abrechnungsbescheid oder als Bescheid nach &sect;&nbsp;218 Abs.&nbsp;2 AO bezeichnet hat (vgl. BFH-Urteile vom 7.&nbsp;August 1990 VII&nbsp;R&nbsp;120\/89, BFH\/NV 1991, 569; vom 5.&nbsp;Juli 1988 VII&nbsp;R&nbsp;142\/84, BFH\/NV 1990, 69). Bei der Pr&uuml;fung der Frage, ob der Inhalt einer beh&ouml;rdlichen Erkl&auml;rung einen Verwaltungsakt darstellt, ist das Revisionsgericht nicht an eine Wertung durch das Tatsachengericht gebunden. Es handelt sich dabei nicht um eine Tat-, sondern um eine Rechtsfrage (BFH-Urteil in BFH\/NV 1991, 569).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Aus dem Wortlaut des Schreibens vom 30.&nbsp;November 2000 ergibt sich zwanglos, dass eine Anrechnung der beantragten K&ouml;rperschaftsteuer in der Sache abgelehnt wird. Dieser Ausspruch war im Streitfall zur verbindlichen Kl&auml;rung einer Streitigkeit &uuml;ber die Anrechnung ausl&auml;ndischer K&ouml;rperschaftsteuer ausreichend, wie auch ein Vergleich mit dem w&auml;hrend des Klageverfahrens vom FA erlassenen und in der Aussage im Kern &uuml;bereinstimmenden &quot;Abrechnungsbescheid nach &sect;&nbsp;218 Abs.&nbsp;2 AO&quot; vom 20.&nbsp;Februar 2003 best&auml;tigt. Ungeachtet seiner fehlenden Bezeichnung ist das Schreiben aus der ma&szlig;geblichen Sicht der Empf&auml;nger auch nicht als blo&szlig;e Ablehnung der &Auml;nderung der Anrechnungsverf&uuml;gung, sondern als Abrechnungsbescheid (&sect;&nbsp;218 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 AO) anzusehen. Denn nur mit einem solchen mussten die Kl&auml;ger rechnen. Der Kl&auml;ger zu&nbsp;1., der &#8211;wie aus den Umst&auml;nden erkennbar und vom FA auch so aufgefasst&#8211; zugleich f&uuml;r die Kl&auml;gerinnen zu&nbsp;2. und zu&nbsp;3. handelte, hatte im Schreiben vom 30.&nbsp;Oktober 2000 die Anrechnung ausl&auml;ndischer K&ouml;rperschaftsteuer beantragt. Wollte das FA &uuml;ber diesen Antrag abschl&auml;gig entscheiden, l&auml;ge offenkundig eine Streitigkeit i.S. des &sect;&nbsp;218 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 AO vor. Ein objektiver Empf&auml;nger musste angesichts dessen davon ausgehen, dass das FA mit dem Schreiben vom 30.&nbsp;November 2000 seiner aus &sect;&nbsp;218 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 AO resultierenden Verpflichtung zum Erlass eines Abrechnungsbescheides nachgekommen war. Dies gilt umso mehr, als der Erlass eines solchen auch im Sinne eines effektiven Rechtsschutzes geboten war, weil ein Abrechnungsbescheid verfahrensrechtlich gegen&uuml;ber einer Anrechnungsverf&uuml;gung vorrangig ist (s. bereits Senatsurteile vom 28.&nbsp;April 1993 I&nbsp;R&nbsp;100\/92, BFHE 171, 397, BStBl II 1993, 836; I&nbsp;R&nbsp;123\/91, BFHE 170, 573, BStBl II 1994, 147; vgl. auch BMF-Schreiben vom 22.&nbsp;Dezember 1994, BStBl I 1995, 5, dort Tz.&nbsp;7, Nr.&nbsp;3 zu &sect;&nbsp;218 AO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Diesem Einspruchsverfahren ist auch die Einspruchsentscheidung vom 25.&nbsp;M&auml;rz 2002 zuzuordnen. Der Tenor der Entscheidung ist nicht eindeutig. Jedoch spricht die Bezeichnung des Streitgegenstands (&quot;Abrechnung zur Einkommensteuer 1995, 1996 und 1997&quot;) &#8211;nach den obigen Darlegungen&#8211; angesichts der offenkundigen Streitigkeit &uuml;ber die K&ouml;rperschaftsteueranrechnung f&uuml;r eine Entscheidung im Einspruchsverfahren &uuml;ber den Abrechnungsbescheid i.S. des &sect;&nbsp;218 Abs.&nbsp;2 AO. Hinzu kommt, dass nur hiergegen Einspruch eingelegt war und dieser Einspruch in der Entscheidung ausdr&uuml;cklich in Bezug genommen ist. Die weitere Begr&uuml;ndung der Einspruchsentscheidung ersch&uuml;ttert dieses Auslegungsergebnis nicht<strong>. <\/strong>Etwaige bei der Auslegung verbleibende Zweifel sind zugunsten des Steuerpflichtigen &#8211;und damit zugunsten der verfahrensrechtlich gebotenen Form&#8211; aufzul&ouml;sen (vgl. BFH-Beschluss vom 15.&nbsp;Mai 2009 IV&nbsp;B&nbsp;24\/09, BFH\/NV 2009, 1402).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Soweit die Klage auf eine &Auml;nderung der Einkommensteuerfestsetzungen 1995 bis 1997 gerichtet war, ist sie unzul&auml;ssig, da es diesbez&uuml;glich an dem erforderlichen Vorverfahren fehlt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Einspruchsentscheidung vom 25.&nbsp;M&auml;rz 2002 ist ausschlie&szlig;lich im Verfahren &uuml;ber den Abrechnungsbescheid, nicht aber im Festsetzungsverfahren ergangen. Die Entscheidung enth&auml;lt weder im Tenor noch in der Begr&uuml;ndung Ausf&uuml;hrungen zur Einkommensteuerfestsetzung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hier&uuml;ber kann im Streitfall auch nicht mit der Begr&uuml;ndung hinweggegangen werden, dass es sich bei der Einspruchsentscheidung um eine unvollst&auml;ndige Rechtsbehelfsentscheidung handele, die lediglich einzelne Begehren des Einspruchsf&uuml;hrers unber&uuml;cksichtigt lasse und gleichwohl zum Abschluss des Vorverfahrens i.S. des &sect;&nbsp;44 Abs.&nbsp;1 FGO f&uuml;hre. Denn derartige Erw&auml;gungen greifen richtigerweise dann nicht durch, wenn ein Teil des Begehrens ein der Art nach gesondertes Verfahren betrifft (vgl. BFH-Urteil vom 17.&nbsp;August 2005 IX&nbsp;R&nbsp;35\/04, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung 2006, 575; s. auch BFH-Urteil vom 19.&nbsp;Mai 2004 III&nbsp;R&nbsp;36\/02, BFH\/NV 2004, 1655). So liegt es aber im Streitfall, in dem sich die Einspruchsentscheidung allein auf den Abrechnungsbescheid (im Erhebungsverfahren), nicht aber auf das Festsetzungsverfahren erstreckt. Die Erw&auml;gung, die Entscheidung &uuml;ber ein &quot;aliud&quot; sei erst recht als Fall einer unvollst&auml;ndigen Rechtsbehelfsentscheidung anzusehen, unterliefe die gesetzlich normierten Ausnahmetatbest&auml;nde (&sect;&sect;&nbsp;45&nbsp;f. FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Klage ist auch weder als Sprungklage noch als Unt&auml;tigkeitsklage zul&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine Klage ist ohne Vorverfahren zul&auml;ssig, wenn gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;45 Abs.&nbsp;1 Satz 1 FGO die f&uuml;r den au&szlig;ergerichtlichen Rechtsbehelf zust&auml;ndige Beh&ouml;rde zustimmt oder wenn gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;46 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO &uuml;ber einen au&szlig;ergerichtlichen Rechtsbehelf ohne Mitteilung eines sachlichen Grundes in angemessener Zeit sachlich nicht entschieden worden ist. &sect;&nbsp;45 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO setzt hierbei die Ablehnung eines Antrags auf &Auml;nderung der (formell) bestandskr&auml;ftigen Einkommensteuerfestsetzungen 1995 bis 1997 zur Einbeziehung der ausl&auml;ndischen K&ouml;rperschaftsteuer als steuerpflichtige Einnahmen voraus (vgl. BFH-Urteil vom 19.&nbsp;Mai 2004 III&nbsp;R&nbsp;35\/02, BFH\/NV 2005, 60) und &sect;&nbsp;46 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO erfordert einen anh&auml;ngigen Einspruch. Beides liegt im Streitfall nicht vor. Ein Ablehnungsbescheid, auf den sich der Einspruch im Streitfall h&auml;tte beziehen k&ouml;nnen, ist insbesondere nicht im Schreiben des FA vom 30.&nbsp;November 2000 zu sehen. Denn hierzu fehlt es bereits im Ausgangspunkt an einem einleitenden Antrag der Kl&auml;ger. Zwar steht einer Auslegung ihres Antrags vom 30.&nbsp;Oktober 2000 nicht von vornherein entgegen, dass das Schreiben von einem Rechtskundigen verfasst worden ist. Allerdings findet sich hierin kein hinreichender Anhaltspunkt f&uuml;r das Begehren, die Bestandskraft der Einkommensteuerfestsetzungen zu durchbrechen. Der Antrag, die ausl&auml;ndische K&ouml;rperschaftsteuer &quot;anzurechnen&quot;, kn&uuml;pft ausdr&uuml;cklich an den Wortlaut von &sect;&nbsp;36 Abs.&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) 1990 bis zu seiner &Auml;nderung durch das Jahressteuergesetzes (JStG) 1996 vom 11.&nbsp;Oktober 1995 (BGBl I 1995, 1250, BStBl I 1995, 438) &#8211;EStG 1990&nbsp;a.F.&#8211; bzw. &sect;&nbsp;36 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;1 EStG in der seitdem ge&auml;nderten Fassung &#8211;EStG 1990&nbsp;n.F.\/1997&#8211; an und nimmt zudem in der Begr&uuml;ndung auf die Nr.&nbsp;3 der Vorschrift ausdr&uuml;cklich Bezug. Auch die Formulierung, die Anrechnung solle &quot;in den Einkommensteuerbescheiden&quot; erfolgen, ist in diesem Zusammenhang nicht auf die Einkommensteuerfestsetzung zu beziehen. Sie ist vielmehr daraus erkl&auml;rlich, dass die Anrechnungsverf&uuml;gung, deren &Auml;nderung die Kl&auml;ger begehrten, selbst&auml;ndiger Verwaltungsakt in dem jeweiligen Einkommensteuerbescheid ist. H&auml;tte das FA dem kl&auml;gerischen Antrag entsprochen, h&auml;tte &#8211;mangels Streitigkeit i.S. des &sect;&nbsp;218 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 AO&#8211; nur diese Anrechnungsverf&uuml;gung ge&auml;ndert werden m&uuml;ssen. Einem Rechtskundigen ist zudem bekannt, dass &sect;&nbsp;36 Abs.&nbsp;2 EStG 1990\/1997 Teil des &#8211;vom Festsetzungsverfahren zu unterscheidenden&#8211; Erhebungsverfahrens ist (vgl. BFH-Urteil vom 29.&nbsp;Oktober 2013 VII&nbsp;R&nbsp;68\/11, BFHE 243, 111), worauf die Kl&auml;ger in der Einspruchsbegr&uuml;ndung im &Uuml;brigen auch selbst hingewiesen haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Der Antrag der Kl&auml;ger wird auch nicht &#8211;wie die Vorinstanz meint&#8211; durch eine allgemeine Unsicherheit hinsichtlich der verfahrensrechtlichen Umsetzung der Anrechnung ausl&auml;ndischer K&ouml;rperschaftsteuer auslegungsf&auml;hig. Eine solche Unsicherheit findet in der hier auszulegenden Erkl&auml;rung keinen Niederschlag, auch nicht unter Heranziehung des Unionsrechts. Es ist insbesondere nichts daf&uuml;r ersichtlich, dass die hier vorgenommene Auslegung die Aus&uuml;bung der durch die Unionsrechtsordnung verliehenen Rechte im Streitfall praktisch unm&ouml;glich gemacht oder &uuml;berm&auml;&szlig;ig erschwert h&auml;tte (Effektivit&auml;tsgrundsatz, vgl. Senatsurteil vom 9.&nbsp;Mai 2012 I&nbsp;R&nbsp;73\/10, BFHE 238, 1, BStBl II 2013, 566, m.w.N.). Denn der Antrag vom 30.&nbsp;Oktober 2000 bezog sich ausdr&uuml;cklich auf die Regelung des &sect;&nbsp;36 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 EStG 1990 a.F. bzw. &sect;&nbsp;36 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 EStG 1990 n.F.\/1997 und bediente sich damit ausdr&uuml;cklich des innerstaatlichen Anrechnungsmechanismus. Es muss deshalb davon ausgegangen werden, dass sich der Kl&auml;ger zu&nbsp;1. &uuml;ber die rechtliche Tragweite seiner Erkl&auml;rung im Klaren gewesen ist. Das Ansinnen der Vorinstanz, den Antrag so zu verstehen, dass s&auml;mtliche zur Erreichung der Anrechnung erforderlichen Verfahrensschritte umfasst sein sollen, weil die Kl&auml;ger den verfahrensrechtlich zutreffenden Weg h&auml;tten einhalten wollen, geht bei Rechtskundigen &#8211;auch unter Ber&uuml;cksichtigung des Grundsatzes rechtsschutzgew&auml;hrender Auslegung (vgl. BFH-Beschluss vom 26.&nbsp;Januar 2010 VI&nbsp;B&nbsp;115\/09, BFH\/NV 2010, 935)&#8211; zu weit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>III. Hinsichtlich des Abrechnungsbescheides f&uuml;r die Jahre 1996 und 1997 ist die Revision bereits deswegen zur&uuml;ckzuweisen, weil die ausl&auml;ndische K&ouml;rperschaftsteuer, deren Anrechnung die Kl&auml;ger begehren, nicht in den Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen erfasst ist (im Ergebnis ebenso z.B. Bl&uuml;mich\/Ettlich, &sect;&nbsp;36 EStG Rz&nbsp;185; Zimmermann in Lademann, EStG, &sect;&nbsp;36 Rz&nbsp;91c; Gosch in Kirchhof, EStG, 14.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;36 Rz&nbsp;23, m.w.N.; derselbe, BFH\/PR 2011, 338, 340&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. &sect;&nbsp;36 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 Buchst.&nbsp;f EStG&nbsp;1990&nbsp;n.F.\/ 1997 schlie&szlig;t vom Veranlagungszeitraum 1996 an eine Anrechnung der K&ouml;rperschaftsteuer aus, wenn die Einnahmen oder die anrechenbare K&ouml;rperschaftsteuer bei der Veranlagung nicht erfasst werden (vgl. Senatsurteile vom 13.&nbsp;November 2002 I&nbsp;R&nbsp;67\/01, BFHE 201, 54, BStBl II 2003, 587; vom 27.&nbsp;April 2005 I&nbsp;R&nbsp;114\/03, BFH\/NV 2005, 1988; vom 24.&nbsp;November 2009 I&nbsp;R&nbsp;12\/09, BFHE 228, 195, BStBl II 2010, 590).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die hiernach erforderliche &#8211;im Streitfall fehlende&#8211; Erfassung der geltend gemachten K&ouml;rperschaftsteuerbetr&auml;ge als Einnahme im Rahmen der Steuerfestsetzung ist nicht aus unionsrechtlichen Gr&uuml;nden verzichtbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der EuGH hat zur vorliegenden Streitsache entschieden, dass die Freiheit des Kapitalverkehrs (Art.&nbsp;56&nbsp;des Vertrags zur Gr&uuml;ndung der Europ&auml;ischen Gemeinschaft i.d.F. des Vertrags von Amsterdam zur &Auml;nderung des Vertrags &uuml;ber die Europ&auml;ische Union, der Vertr&auml;ge zur Gr&uuml;ndung der Europ&auml;ischen Gemeinschaften und einiger damit zusammenh&auml;ngender Rechtsakte, Amtsblatt der Europ&auml;ischen Gemeinschaften &#8211;ABlEG&#8211; 1997, Nr.&nbsp;C-340, 1, jetzt Art.&nbsp;63 AEUV) dem &sect;&nbsp;36 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 EStG&nbsp;1990&nbsp;n.F.\/1997 insoweit entgegensteht, als die Vorschrift keine Anwendung auf Dividenden findet, die von einer in einem anderen Mitgliedstaat unbeschr&auml;nkt steuerpflichtigen Kapitalgesellschaft bezogen werden (EuGH-Urteil Meilicke&nbsp;I, EU:C:2007:132, Slg. 2007, I-1835, im Anschluss an EuGH-Urteil Manninen vom 7.&nbsp;September 2004 C-319\/02, EU:C:2004:484, Slg. 2004, I-7477; s. auch EuGH-Urteil Meilicke&nbsp;II, EU:C:2011:438, Slg. 2011, I-5669, Rz&nbsp;9). Die Unionsrechtswidrigkeit f&uuml;hrt nach st&auml;ndiger Spruchpraxis, an der der Senat festh&auml;lt, nicht zu einer vollst&auml;ndigen Unanwendbarkeit der nationalen Vorschrift. Vielmehr ist dem Anwendungsvorrang des Prim&auml;rrechts vor nationalem Recht durch das &quot;Hineinlesen&quot; der vom EuGH verbindlich formulierten unionsrechtlichen Erfordernisse in die betroffene Norm Rechnung zu tragen (vgl. z.B. Senatsurteil vom 3.&nbsp;Februar 2010 I&nbsp;R&nbsp;21\/06, BFHE 228, 259, BStBl II 2010, 692, m.w.N.). Infolgedessen ist zwar das &quot;europarechtswidrige Tatbestandsmerkmal&quot; nicht zu beachten (BFH-Urteile vom 17.&nbsp;Juli 2008 X&nbsp;R&nbsp;62\/04, BFHE 222, 428, BStBl II 2008, 976; vom 21.&nbsp;Oktober 2008 X&nbsp;R&nbsp;15\/08, BFH\/NV 2009, 559), im &Uuml;brigen bleibt die Vorschrift aber erhalten und auch auf grenz&uuml;berschreitende Sachverhalte anwendbar. Das gilt auch hier, unbeschadet des &#8211;zu bedauernden&#8211; gesetzgeberischen Unt&auml;tigkeitsbleibens, in Reaktion auf die einschl&auml;gigen EuGH-Entscheidungen (skeptisch insoweit f&uuml;r die hier gegebene Situation allerdings z.B. Gosch in Kirchhof, a.a.O., &sect;&nbsp;36 Rz&nbsp;11, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Dass der Anwendung des Anrechnungsausschlusses in &sect;&nbsp;36 Abs.&nbsp;2 Satz 2 Nr.&nbsp;3 Satz 4 Buchst.&nbsp;f EStG 1990 n.F.\/1997 in grenz&uuml;berschreitenden Sachverhalten seinerseits das Unionsrecht entgegenst&uuml;nde, ist nicht ersichtlich. Nicht nur hat der EuGH insbesondere in seinen Entscheidungen Meilicke&nbsp;I (EU:C:2007:132, Slg. 2007, I-1835) und Meilicke&nbsp;II (EU:C:2011:438, Slg. 2011, I-5669) keine derartigen Bedenken erkennen lassen. Es entspricht dar&uuml;ber hinaus auch der unionsrechtlichen Forderung, bei Dividendenaussch&uuml;ttungen gebietsfremder Gesellschaften eine gleichwertige Behandlung vorzusehen und das nationale Anrechnungssystem so weit wie m&ouml;glich auf grenz&uuml;bergreifende Fallgestaltungen zu &uuml;bertragen (EuGH-Urteil Meilicke&nbsp;II, EU:C:2011:438, Slg. 2011, I-5669, Rz&nbsp;29, 31).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Schlie&szlig;lich l&auml;uft &sect;&nbsp;36 Abs.&nbsp;2 Satz 2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 Buchst.&nbsp;f EStG 1990 n.F.\/1997 nicht deshalb leer, weil &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 EStG 1990\/1997 ausl&auml;ndische K&ouml;rperschaftsteuer nicht erfassen w&uuml;rde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 EStG 1990\/1997 geh&ouml;rt zu den Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen u.a. die nach &sect;&nbsp;36 Abs.&nbsp;2 Satz 2 Nr.&nbsp;3 EStG 1990&nbsp;n.F.\/1997 anzurechnende K&ouml;rperschaftsteuer. Kann infolge des Unionsrechts nach &sect;&nbsp;36 Abs.&nbsp;2 Satz 2 Nr.&nbsp;3 EStG&nbsp;1990&nbsp;n.F.\/1997 auch ausl&auml;ndische K&ouml;rperschaftsteuer angerechnet werden, l&auml;sst sich die Einbeziehung ausl&auml;ndischer K&ouml;rperschaftsteuer zwanglos dem Wortlaut des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 EStG 1990\/1997 entnehmen und ist damit gesetzlich vorgegeben. Hiergegen kann nicht erfolgreich eingewendet werden, das Unionsrecht wirke ausschlie&szlig;lich beg&uuml;nstigend f&uuml;r den Steuerpflichtigen, sodass sich hieraus keine Pflicht zur Einnahmeerfassung ableiten lasse (so aber Friedrich\/Nagler, Deutsches Steuerrecht &#8211;DStR&#8211; 2005, 403). Denn &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 EStG 1990\/1997 bleibt &#8211;aus Sicht des Unionsrechts&#8211; unver&auml;ndert. Die sich nachteilig auswirkende Erweiterung ist allein Reflex des tatbestandlich in Bezug genommenen und unionsrechtlich modifizierten &sect;&nbsp;36 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 EStG 1990&nbsp;n.F.\/1997 und f&uuml;hrt letztlich gerade zu der auch unionsrechtlich einzufordernden Gleichbehandlung mit innerstaatlichen F&auml;llen. Eine &#8211;im Fall isolierter Anrechnung der K&ouml;rperschaftsteuer eintretende&#8211; substantielle Besserstellung grenz&uuml;berschreitender Sachverhalte gebietet das Unionsrecht nicht (vgl. EuGH-Urteil Accor vom 15.&nbsp;September 2011 C-310\/09, EU:C:2011:581, Slg. 2011, I-8115, Rz&nbsp;87, 91). Anderweitigen &Uuml;berlegungen, eine solche Gleichbehandlung im Wege eines &#8211;praeter legem&#8211; bei der Anrechnung vorzunehmenden pauschalen Abschlags auf den Anrechnungsbetrag herzustellen (so Hamacher\/Hahne, Der Betrieb 2004, 2386, 2387; Delbr&uuml;ck\/Hamacher, Internationales Steuerrecht 2007, 627, 631), braucht nach diesen Darlegungen nicht weiter nachgegangen zu werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>IV. Hinsichtlich des Abrechnungsbescheides f&uuml;r das Jahr 1995 bleibt die Revision ebenfalls ohne Erfolg. Nach &sect;&nbsp;36 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 EStG 1990&nbsp;a.F. musste die anzurechnende K&ouml;rperschaftsteuer zwar &#8211;abweichend von der nachfolgenden Regelungslage nach &sect;&nbsp;36 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 Buchst.&nbsp;f EStG 1990 n.F.\/1997&#8211; nicht bei der Steuerfestsetzung erfasst werden (vgl. z.B. Senatsurteile vom 6.&nbsp;Oktober 1993 I&nbsp;R&nbsp;101\/92, BFHE 172, 370, BStBl II 1994, 191; vom 19.&nbsp;Oktober 2005 I&nbsp;R&nbsp;72\/04, BFH\/NV 2006, 925; vom 30.&nbsp;November 2005 I&nbsp;R&nbsp;128,&nbsp;129\/04, BFH\/NV 2006, 1261; Gosch in Kirchhof, a.a.O., &sect;&nbsp;36 Rz&nbsp;23, m.w.N.). An dem f&uuml;r die Kl&auml;ger negativen Ergebnis &auml;ndert das jedoch nichts, weil das FG tats&auml;chlich im Ausland angefallene K&ouml;rperschaftsteuer nicht feststellen konnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;36 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz 1 EStG 1990 a.F. wird die K&ouml;rperschaftsteuer einer unbeschr&auml;nkt k&ouml;rperschaftsteuerpflichtigen K&ouml;rperschaft oder Personenvereinigung in H&ouml;he von 3\/7 der Einnahmen i.S. des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 oder 2 EStG 1990, soweit diese nicht aus Aussch&uuml;ttungen stammen, f&uuml;r die Eigenkapital i.S. des &sect;&nbsp;30 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes &#8211;KStG 1991&#8211; (&quot;EK 01&quot;) als verwendet gilt, auf die Einkommensteuer angerechnet. Diese Anrechnungsvoraussetzungen sind infolge des unionsrechtlichen Anwendungsvorrangs &#8211;&uuml;ber die bereits dargelegte und im Streitfall einschl&auml;gige Erweiterung auf Aussch&uuml;ttungen nicht unbeschr&auml;nkt steuerpflichtiger Gesellschaften hinaus&#8211; dahingehend modifiziert, dass sich der im Rahmen des &sect;&nbsp;36 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 EStG 1990 a.F. zu ber&uuml;cksichtigende Anrechnungsbetrag unter Beachtung einer Anrechnungsh&ouml;chstgrenze (EuGH-Urteil Meilicke&nbsp;II, EU:C:2011:438, Slg. 2011, I-5669, Rz&nbsp;32&nbsp;f.; vgl. auch EuGH-Urteil Kronos vom 11.&nbsp;September 2014, C-47\/12, EU:C:2014:2200, Internationales Steuerrecht 2014, 724, Rz&nbsp;83) nach der tats&auml;chlich im Sitzstaat der aussch&uuml;ttenden K&ouml;rperschaft festgesetzten ausl&auml;ndischen K&ouml;rperschaftsteuer bemisst und diese dem vereinnahmten Beteiligungsertrag nach steuerlichen Grunds&auml;tzen (&quot;Verwendungsfiktion&quot;) zuzuordnen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der EuGH hat in seinen Entscheidungen zum deutschen Anrechnungsverfahren ausdr&uuml;cklich an seiner Rechtsprechung in der Rechtssache Manninen (EU:C:2004:484, Slg. 2004, I-7477) festgehalten, der zufolge bei der Berechnung des Anrechnungsbetrages (&quot;Steuergutschrift&quot;) die von der im Sitzmitgliedstaat der aussch&uuml;ttenden Gesellschaft tats&auml;chlich entrichtete Steuer ber&uuml;cksichtigt werden muss, wie sie sich aus den auf die Berechnung der Besteuerungsgrundlagen anwendbaren allgemeinen Regeln und aus dem Satz der K&ouml;rperschaftsteuer im Sitzmitgliedstaat ergibt (EuGH-Urteile Meilicke&nbsp;I, EU:C:2007:132, Slg. 2007, I-1835, Rz&nbsp;15, und Manninen, EU:C:2004:484, Slg. 2004, I-7477, Rz&nbsp;54; vgl. auch EuGH-Urteil Meilicke II, EU:C:2011:438, Slg. 2011, I-5669, Rz&nbsp;27; ebenso z.B. Gosch in Kirchhof, a.a.O., 14.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;36 Rz&nbsp;11; Bl&uuml;mich\/Ettlich, &sect;&nbsp;36 EStG, Rz&nbsp;188&nbsp;ff.; Zimmermann in Lademann, a.a.O., &sect;&nbsp;36 Rz&nbsp;91b; Ribbrock, Betriebs-Berater 2012, 3059; von&nbsp;Brocke, Internationale Steuer-Rundschau 2012, 121, 122; Sydow, Neue Wirtschaftsbriefe f&uuml;r Steuer- und Wirtschaftsrecht 2012, 2842, 2847). Es kommt daher von vornherein nicht in Betracht, den Anrechnungsbetrag lediglich rein rechnerisch &uuml;ber die Anwendung des im Ausland anzuwendenden nominellen Steuersatzes auf den bezogenen Beteiligungsertrag zu ermitteln. Die Ma&szlig;geblichkeit der tats&auml;chlich im Ausland angefallenen K&ouml;rperschaftsteuer ist Ausfluss der unionsrechtlichen Vorgabe, eine gleichwertige und m&ouml;glichst weitgehende &Uuml;bertragung des Anrechnungssystems auf die grenz&uuml;berschreitenden F&auml;lle vorzunehmen, ohne eine gegen&uuml;ber dem Inlandsfall g&uuml;nstigere Behandlung herbeizuf&uuml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Denn das nationale Anrechnungsverfahren war in seiner Gesamtheit darauf ausgelegt, dass sich der aufseiten des Anteilseigners angerechnete Betrag und der aufseiten der Kapitalgesellschaft tats&auml;chlich gezahlte Betrag entsprachen (s. auch EuGH-Urteil Manninen, EU:C:2004:484, Slg. 2004, I-7477, Rz&nbsp;53, vgl. auch Rz&nbsp;6 bis 11, 40 zur finnischen Erg&auml;nzungssteuer). Diesem Ziel dienten u.a. die gesetzliche Verpflichtung der Kapitalgesellschaft, ihr steuerbilanzielles Eigenkapital nach der Tarifbelastung zu gliedern (&sect;&nbsp;30 KStG 1991), das diesbez&uuml;gliche Feststellungsverfahren (&sect;&nbsp;47 KStG 1991) sowie die finanzbeh&ouml;rdlichen Pr&uuml;fungsm&ouml;glichkeiten (&sect;&sect;&nbsp;193&nbsp;ff. AO, &sect;&nbsp;50b EStG 1991). Die Anrechnung aufseiten des Anteilseigners erfolgte nach Vorlage einer auf der Grundlage der Eigenkapitalgliederungsvorschriften auszustellenden Bescheinigung (&sect;&nbsp;44 Abs.&nbsp;1 KStG 1991), f&uuml;r deren Richtigkeit der Aussteller einstehen musste (vgl. &sect;&nbsp;44 Abs.&nbsp;4 und 5, &sect;&nbsp;45 Abs.&nbsp;4 KStG 1991). In diesem normativen Umfeld war die grunds&auml;tzliche Kongruenz von Anrechnungsbetrag und K&ouml;rperschaftsteuerschuld rechtstechnisch unbeschadet dessen sichergestellt, dass zwischen dem Anrechnungsbetrag und der K&ouml;rperschaftsteuerschuld kein tats&auml;chlicher, sondern nur ein vom Gesetzgeber gedanklich angenommener Zusammenhang bestand (vgl. Senatsurteil in BFHE 172, 370, BStBl II 1994, 191; Gosch, DStR 2004, 1988, 1992).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Ungeachtet der Frage, ob es der EuGH &#8211;die Mechanismen des inl&auml;ndischen Anrechnungssystems vor Augen&#8211; aus unionsrechtlichen Gr&uuml;nden f&uuml;r gleichwertig gehalten hat, auf die im Ausland &quot;tats&auml;chlich entrichtete&quot; K&ouml;rperschaftsteuer abzustellen, ist im grenz&uuml;berschreitenden Fall die tats&auml;chliche Zahlung als solche aber ohnehin nicht Anrechnungsvoraussetzung. Da der Gesetzgeber unt&auml;tig geblieben ist und auf die Rechtsprechung des EuGH nicht reagiert hat (vgl. zu diesem gesetzgeberischen Unt&auml;tigbleiben auch Gosch in Kirchhof, a.a.O., &sect;&nbsp;36 Rz&nbsp;11), steht dem vielmehr nach wie vor der unmissverst&auml;ndliche Wortlaut des &sect;&nbsp;36 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 EStG 1990 entgegen, der ein solches Zahlungserfordernis nicht gen&uuml;gen l&auml;sst und der sich &#8211;zulasten des Steuerpflichtigen&#8211; weder aus unionsrechtlichen Gr&uuml;nden noch mit den methodischen Mitteln der Rechtsanwendung &uuml;berwinden l&auml;sst (vgl. Senatsurteil vom 5.&nbsp;Mai 2010 I&nbsp;R&nbsp;105\/08, BFH\/NV 2010, 2043). Mit dem &#8211;von der Rechtsprechung (vgl. z.B. Senatsurteil in BFHE 172, 370, BStBl II 1994, 191) abweichenden&#8211; Erfordernis einer vorherigen Festsetzung der K&ouml;rperschaftsteuer gegen&uuml;ber der aussch&uuml;ttenden Kapitalgesellschaft hat das nichts zu tun.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Anders als die Vorinstanz im angefochtenen Urteil ausf&uuml;hrt, ist die ma&szlig;gebliche ausl&auml;ndische K&ouml;rperschaftsteuer einem vom Anteilseigner vereinnahmten Beteiligungsertrag auch im grenz&uuml;berschreitenden Sachverhalt allein nach den steuerlichen Grunds&auml;tzen einer &quot;Verwendungsfiktion&quot; zuzuordnen (wie die Vorinstanz aber auch FG M&uuml;nster, Urteil vom 19.&nbsp;Januar 2012&nbsp; 5&nbsp;K&nbsp;105\/07, EFG 2012, 946; FG D&uuml;sseldorf, Urteil vom 21.&nbsp;M&auml;rz 2012&nbsp; 4&nbsp;K&nbsp;2878\/09&nbsp;AO, EFG 2012, 1159). Mangels anderweitiger unionsrechtlicher Vorgaben bleibt es auch insoweit dabei, eine m&ouml;glichst gleichwertige Behandlung der grenz&uuml;bergreifenden F&auml;lle sicherzustellen und das Anrechnungsverfahren m&ouml;glichst weitgehend zu &uuml;bertragen. Angesichts dessen ist zur Zuordnung der im Ausland angefallenen K&ouml;rperschaftsteuer auf das nationale Recht zur&uuml;ckzugreifen und es kann von den Anteilseignern ausl&auml;ndischer Kapitalgesellschaften nicht verlangt werden, eine Zuordnung der zivilrechtlich als ausgesch&uuml;ttet anzusehenden Gewinne zum Zeitraum ihrer Erwirtschaftung vorzunehmen, um die zur Anrechnung berechtigende Steuerbelastung zu ermitteln. Einer solchen Zuordnung bedurfte es im nationalen Recht nicht, weil Eigenkapitalteilbetr&auml;ge i.S. des &sect;&nbsp;30 KStG 1991 aufgrund (steuer-)gesetzlicher Verwendungsreihenfolge (&sect;&nbsp;28 Abs.&nbsp;3 KStG 1991) nach der H&ouml;he ihrer Tarifbelastung als f&uuml;r eine Aussch&uuml;ttung verwendet galten (vgl. Senatsurteile vom 7.&nbsp;November 1990 I&nbsp;R&nbsp;68\/88, BFHE 162, 337, BStBl II 1991, 177, dort insbesondere unter II.4.e der Gr&uuml;nde, und vom 8.&nbsp;Juni 2011 I&nbsp;R&nbsp;69\/10, BFH\/NV 2011, 1921; Streck, KStG, 5.&nbsp;Aufl., 1997, &sect;&nbsp;28 Rz&nbsp;9). Zwar diente die Verwendungsfiktion der Herstellung der Aussch&uuml;ttungsbelastung aufseiten der Kapitalgesellschaft, die &#8211;als innerstaatliche Regelung zur Besteuerung der K&ouml;rperschaft&#8211; f&uuml;r den grenz&uuml;berschreitenden Fall ohne Relevanz bleiben muss. Sie hatte aber zugleich zur Folge, dass die beim Anteilseigner angerechnete K&ouml;rperschaftsteuer von einer im (zivilrechtlich bestimmten) Erwirtschaftungszeitraum angefallenen K&ouml;rperschaftsteuer abstrahiert war. Dieser Grundgedanke ist folglich auch der Anrechnung ausl&auml;ndischer K&ouml;rperschaftsteuerbetr&auml;ge zugrunde zu legen, und zwar auch dann, wenn es im Ausland an einer Verpflichtung zur Eigenkapitalgliederung fehlt und infolgedessen aufseiten der Kapitalgesellschaft nur von einem undifferenzierten &quot;K&ouml;rperschaftsteuer-Vorrat&quot; ausgegangen werden kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Zur Er&ouml;rterung weiter gehender Einzelheiten besteht keine Veranlassung, weil im Streitfall so oder so eine Anrechnung ausl&auml;ndischer K&ouml;rperschaftsteuer nicht in Betracht kommt. Nach den Feststellungen des FG haben die Kl&auml;ger den ihnen obliegenden Nachweis hiernach zuzuordnender ausl&auml;ndischer K&ouml;rperschaftsteuer durch die im Verfahren vorgelegten Belege nicht erbracht. Diese W&uuml;rdigung ist revisionsrechtlich nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Diese Feststellungen bleiben tragf&auml;hig, obschon die materiell-rechtlichen Ausf&uuml;hrungen des FG zur Ermittlung des Anrechnungsbetrages den dargelegten Grunds&auml;tzen einer Verwendungsfiktion wohl widersprechen. Das FG hat ausgef&uuml;hrt, dass die von den Kl&auml;gern vorgelegten, von den depotf&uuml;hrenden Banken ausgestellten Bescheinigungen nicht ausreichen w&uuml;rden, um den Beweis der tats&auml;chlichen k&ouml;rperschaftsteuerlichen Vorbelastung zu erbringen. Es sei insbesondere nicht nachgewiesen, dass die Dividenden tats&auml;chlich mit der ausgewiesenen K&ouml;rperschaftsteuer belastet seien und auf welcher Grundlage die bescheinigte Vorbelastung ermittelt worden sei. Auch sonst seien keine Nachweise vorgelegt worden, die eine im Ausland tats&auml;chlich angefallene K&ouml;rperschaftsteuer hinreichend belegen w&uuml;rden. Diese W&uuml;rdigung versteht der Senat dahin, dass bereits im Ausgangspunkt keinerlei K&ouml;rperschaftsteuervorbelastung feststellbar war, ohne dass es auf (rechtliche) Einzelheiten der Ermittlung des Anrechnungsbetrages angekommen w&auml;re. Insbesondere l&auml;sst das FG nicht erkennen, dass der fehlende Nachweis des jeweiligen Erwirtschaftungszeitraums f&uuml;r die Feststellungen von Bedeutung gewesen w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Das FG geht bei seiner &Uuml;berzeugungsbildung jedoch zu Recht davon aus, dass die Anteilseigner Nachweisobliegenheit und -risiko f&uuml;r die Anrechnungsvoraussetzungen treffen. Es ist unionsrechtlich gekl&auml;rt, dass die Steuerbeh&ouml;rden eines Mitgliedstaats vom Steuerpflichtigen alle Belege verlangen d&uuml;rfen, die ihnen f&uuml;r die Beurteilung der Frage notwendig erscheinen, ob die Voraussetzungen f&uuml;r einen Steuervorteil nach den einschl&auml;gigen Rechtsvorschriften erf&uuml;llt sind &#8211;einschlie&szlig;lich der Frage, welche Steuerabz&uuml;ge in anderen Mitgliedstaaten tats&auml;chlich vorgenommen wurden&#8211; und ob dieser Vorteil demnach gew&auml;hrt werden kann (EuGH-Urteile Meilicke&nbsp;II, EU:C:2011:438, Slg. 2011, I-5669, Rz&nbsp;44, 45, und Haribo Lakritzen Hans Riegel und &Ouml;sterreichische Salinen&nbsp;AG vom 10.&nbsp;Februar 2011 C-436\/08 und C-437\/08, EU:C:2011:61, Slg. 2011, I-305, Rz&nbsp;95, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Vorgaben gelten ungeachtet praktischer Probleme, die erforderlichen Informationen von den aussch&uuml;ttenden Gesellschaften zu erlangen. Zwar hat der EuGH in anderen F&auml;llen entschieden, dass es Sache des vorlegenden Gerichts ist, zu pr&uuml;fen, ob es sich &#8211;insbesondere unter Ber&uuml;cksichtigung der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen&#8211; nicht als praktisch unm&ouml;glich oder als zu schwierig erweist, die Angaben &uuml;ber den tats&auml;chlich angewandten Steuersatz und &uuml;ber die Steuer zu beschaffen (EuGH-Urteil Accor, EU:C:2011:581, Slg. 2011, I-8115, Rz&nbsp;100&nbsp;f.). Eine derartige Einschr&auml;nkung hat der EuGH indessen in den Entscheidungen zur deutschen Rechtslage nicht gemacht, obwohl hierzu insbesondere deshalb hinreichender Anlass bestanden h&auml;tte, weil der Vorlagebeschluss des FG (in EFG 2009, 1491, unter B.III.2.d der Gr&uuml;nde) ausdr&uuml;cklich die m&ouml;gliche Vernichtung von Unterlagen und einen fehlenden Herausgabeanspruch als solche Gr&uuml;nde praktischer Unm&ouml;glichkeit angef&uuml;hrt hatte. Aufgrund dessen sowie angesichts der zeitlichen N&auml;he der beiden durch die Erste Kammer des EuGH in derselben Besetzung getroffenen Entscheidungen Accor (EU:C:2011:581, Slg. 2011, I-8115) und Meilicke&nbsp;II (EU:C:2011:438, Slg. 2011, I-5669) geht der Senat von einer bewusst differierenden Entscheidung aus. Es bleibt deshalb dabei, dass ein fehlender Informationsfluss auf Anlegerseite kein Problem ist, welches der betroffene Mitgliedstaat auffangen m&uuml;sste (EuGH-Urteil Meilicke&nbsp;II, EU:C:2011:438, Slg. 2011, I-5669, Rz&nbsp;48; vgl. auch EuGH-Urteil Haribo Lakritzen Hans Riegel und &Ouml;sterreichische Salinen AG, EU:C:2011:61, Slg.&nbsp;2011, I-305, Rz&nbsp;98), und dieser insbesondere auch nicht vom Amtshilfeverfahren (Richtlinie 77\/799\/EWG des Rates vom 19.&nbsp;Dezember 1977 &uuml;ber die gegenseitige Amtshilfe zwischen den zust&auml;ndigen Beh&ouml;rden der Mitgliedstaaten im Bereich der direkten Steuern, ABlEG 1977, Nr.&nbsp;L-336, 15; ge&auml;ndert durch die Richtlinie 92\/12\/EWG des Rates vom 25.&nbsp;Februar 1992 &uuml;ber das allgemeine System, den Besitz, die Bef&ouml;rderung und die Kontrolle verbrauchsteuerpflichtiger Waren, ABlEG 1992, Nr.&nbsp;L-76, 1) Gebrauch machen muss (EuGH-Urteil Meilicke&nbsp;II, EU:C:2011:438, Slg. 2011, I-5669, Rz&nbsp;52).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die W&uuml;rdigung des FG l&auml;sst auch sonst keine entscheidungserheblichen Rechtsfehler erkennen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Das FG st&uuml;tzt seine Entscheidung zu Recht nicht darauf, dass die Vorlage einer Entwicklung des Eigenkapitals und der K&ouml;rperschaftsteuerbelastung der aussch&uuml;ttenden Gesellschaft seit 1977 nach Art einer &quot;Schatten-Eigenkapitalgliederung&quot; fehlt. Denn es bestehen keine grunds&auml;tzlichen Bedenken dagegen, den Anrechnungsbetrag ausgehend vom letzten ma&szlig;geblichen Wirtschaftsjahr (&quot;retrograd&quot;) zu belegen, und zwar unter Zuhilfenahme aller verf&uuml;gbaren Beweismittel. Wie das FG in diesem Zusammenhang zutreffend erkannt hat, bedarf es zur Anrechnung &#8211;anders als im Inlandsfall&#8211; n&auml;mlich nicht zwingend der Vorlage einer K&ouml;rperschaftsteuerbescheinigung i.S. der &sect;&sect;&nbsp;44&nbsp;ff. KStG, da &sect;&nbsp;36 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 Buchst.&nbsp;b EStG 1990 n.F. im grenz&uuml;bergreifenden Verkehr unanwendbar ist (EuGH-Urteil Meilicke&nbsp;II, EU:C:2011:438, Slg. 2011, I-5669, Rz&nbsp;53, 43).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die Vorinstanz musste eine Anrechnung auch nicht allein aufgrund der vorgelegten &#8211;allenfalls f&ouml;rmlich dem &sect;&nbsp;45 KStG 1991 entsprechenden&#8211; &quot;K&ouml;rperschaftsteuerbescheinigungen&quot; der ausl&auml;ndischen Banken zulassen, und zwar entgegen der Ansicht der Revision auch nicht aus Gr&uuml;nden einer unionsrechtlich gebotenen verfahrensrechtlichen Gleichbehandlung. Dem steht n&auml;mlich entgegen, dass der EuGH die materiell-rechtlichen Anrechnungsvoraussetzungen im Sinne einer wertenden Gleichbehandlung dahingehend erweitert hat, dass die tats&auml;chlich im Ausland angefallene K&ouml;rperschaftsteuer anzurechnen ist und so aufseiten des Anteilseigners &#8211;anders als im Inlandsfall&#8211; auf die aussch&uuml;ttende Kapitalgesellschaft &quot;durchgegriffen&quot; wird. Eine hierauf bezogene Nachweiswirkung w&auml;re indessen im Streitfall mit einer den innerstaatlichen Vorgaben vollumf&auml;nglich entsprechenden Bescheinigung gleicherma&szlig;en nicht verbunden gewesen, weil die tats&auml;chliche Belastung der Kapitalgesellschaft beim Anteilseigner lediglich unterstellt wurde (vgl. Senatsurteil in BFHE 172, 370, BStBl II 1994, 191; BFH-Beschluss vom 26.&nbsp;September 1991 VIII&nbsp;B&nbsp;41\/91, BFHE 165, 287, BStBl II 1991, 924) und eine Inlandsbescheinigung dementsprechend nicht die tats&auml;chlich erhobene K&ouml;rperschaftsteuer, sondern nur die nach dem festen, gesetzlich vorgeschriebenen Verh&auml;ltnis berechnete K&ouml;rperschaftsteuerbelastung erfasste (vgl. BFH-Beschluss vom 25.&nbsp;Oktober 1995 VIII&nbsp;B&nbsp;79\/95, BFHE 179, 207, BStBl II 1996, 316). Folge dessen ist, dass &#8211;jedenfalls sofern nicht im Sitzstaat der aussch&uuml;ttenden Gesellschaft ein dem fr&uuml;heren deutschen System entsprechendes Anrechnungsverfahren praktiziert wird&#8211; auch bei &quot;&auml;quivalenter&quot; Behandlung der Bescheinigung ein Nachweisdefizit in Bezug auf den materiell-rechtlichen Anrechnungsbetrag verbleibt. Hier&uuml;ber hilft, anders als die Revision meint, auch das EuGH-Urteil Meilicke&nbsp;II (EU:C:2011:438, Slg. 2011, I-5669, dort Rz&nbsp;55, 59 Satz&nbsp;1 Alternative&nbsp;1) nicht hinweg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Es ist ferner nichts daf&uuml;r ersichtlich, dass der EuGH die Anrechnung aufgrund einer solchen &quot;nur-formellen&quot; Bescheinigung zulassen wollte, ohne dass es des normativen Umfeldes aufseiten der aussch&uuml;ttenden Kapitalgesellschaft bed&uuml;rfte (vgl. dazu oben unter II.4.a&nbsp;aa der Gr&uuml;nde dieses Urteils), dessentwegen er die Anrechnungsvoraussetzungen im grenz&uuml;bergreifenden Fall gerade erweitert hat. Die vom EuGH selbst vorgegebene materielle Gleichbehandlung w&uuml;rde auf diese Weise offenkundig unterlaufen. Auch k&auml;me es nicht nur zu einer im Ergebnis g&uuml;nstigeren Behandlung gegen&uuml;ber innerstaatlichen F&auml;llen, sondern auch gegen&uuml;ber den &uuml;brigen grenz&uuml;berschreitenden Sachverhalten, in denen der Nachweis nicht durch eine solche &quot;nur-formelle&quot; Bescheinigung, sondern durch sonstige Belege gef&uuml;hrt werden soll. Folglich bleibt es dabei, dass der Anrechnungsbetrag vom Anteilseigner vollen Umfangs nachzuweisen ist. Ein hierdurch (unionsrechtlich) ausgel&ouml;ster und &#8211;bei isolierter Betrachtung des Anteilseigners&#8211; gegen&uuml;ber dem Inlandsfall erh&ouml;hter Verwaltungsaufwand ist hinzunehmen (vgl. auch EuGH-Urteile Persche vom 27.&nbsp;Januar 2009 C-318\/07, EU:C:2009:33, Slg. 2009, I-359, Rz&nbsp;59; Accor, EU:C:2011:581, Slg. 2011, I-8115, Rz&nbsp;92&nbsp;ff.). Unionsrechtliche Zweifel hieran, die zu einer neuerlichen EuGH-Vorlage Anlass g&auml;ben, bestehen nicht (vgl. EuGH-Urteil C.I.L.F.I.T. vom 6.&nbsp;Oktober 1982&nbsp;&nbsp;283\/81, EU:C:1982:335, Slg. 1982, 3415), zumal der EuGH im Urteil Meilicke&nbsp;II (EU:C:2011:438, Slg. 2011, I-5669, Rz&nbsp;40) auf seine Ausf&uuml;hrungen im Urteil Persche (EU:C:2009:33, Slg. 2009, I-359) Bezug nimmt. Dort hatte er in einer unionsrechtlich vergleichbaren Konstellation bereits entschieden, dass ein Mitgliedstaat auch dann alle erforderlichen Belege f&uuml;r die Pr&uuml;fung der materiellen Voraussetzungen eines Steuervorteils verlangen kann, wenn dessen Gew&auml;hrung im Inlandsfall ohne weitere Pr&uuml;fung aufgrund der Vorlage einer f&ouml;rmlichen Bescheinigung &#8211;f&uuml;r deren Richtigkeit der Aussteller haftete&#8211; erfolgt w&auml;re (EuGH-Urteil Persche, EU:C:2009:33, Slg.&nbsp;2009, I-359, Rz&nbsp;7, 72, zu &sect;&nbsp;10b EStG; vgl. auch Vorlagebeschluss des BFH vom 9.&nbsp;Mai 2007 XI&nbsp;R&nbsp;56\/05, BFHE 218, 125, BStBl II 2010, 260, unter II.3. der Gr&uuml;nde).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>V. Das angefochtene Urteil ist schlie&szlig;lich nicht wegen eines Verfahrensfehlers aufzuheben. Das dahingehende kl&auml;gerische Vorbringen erachtet der Senat nicht f&uuml;r durchgreifend. Er sieht von einer Begr&uuml;ndung nach &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 FGO ab, was auch bei einer R&uuml;ge der Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh&ouml;r zul&auml;ssig ist, wenn sie &#8211;wie im Streitfall&#8211; nicht das Gesamtergebnis des Verfahrens betrifft (vgl. BFH-Urteil vom 29.&nbsp;April 2008 VIII&nbsp;R&nbsp;28\/07, BFHE 220, 332, BStBl II 2009, 842).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>VI. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2, Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 15.1.2015, I R 69\/12 Schlussurteil zu den EuGH-Urteilen Meilicke I und Meilicke II: Anrechnung niederl&auml;ndischer und d&auml;nischer K&ouml;rperschaftsteuer auf die Einkommensteuer &#8211; Folgen der Unionsrechtswidrigkeit einer nationalen Vorschrift &#8211; Beh&ouml;rdliche Erkl&auml;rung als Abrechnungsbescheid &#8211; Erfolglos durchgef&uuml;hrtes Vorverfahren bei unvollst&auml;ndiger Rechtsbehelfsentscheidung &#8211; Absehen von einer Begr&uuml;ndung nach &sect; 126 Abs. 6 Satz 1 &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-69-12-schlussurteil-zu-den-eugh-urteilen-meilicke-i-und-meilicke-ii-anrechnung-niederlaendischer-und-daenischer-koerperschaftsteuer-auf-die-einkommensteuer-folgen-der-unionsrechtswidrigkeit-eine-5\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">I&nbsp;R&nbsp;69\/12 &#8211; Schlussurteil zu den EuGH-Urteilen Meilicke I und Meilicke II: Anrechnung niederl&auml;ndischer und d&auml;nischer K&ouml;rperschaftsteuer auf die Einkommensteuer &#8211; Folgen der Unionsrechtswidrigkeit einer nationalen Vorschrift &#8211; Beh&ouml;rdliche Erkl&auml;rung als Abrechnungsbescheid &#8211; Erfolglos durchgef&uuml;hrtes Vorverfahren bei unvollst&auml;ndiger Rechtsbehelfsentscheidung &#8211; Absehen von einer Begr&uuml;ndung nach &sect; 126 Abs. 6 Satz 1 FGO bei ger&uuml;gter Geh&ouml;rsverletzung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-65463","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65463","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65463"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65463\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65463"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=65463"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=65463"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}