{"id":65464,"date":"2015-12-07T10:33:27","date_gmt":"2015-12-07T08:33:27","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=65464"},"modified":"2015-12-07T10:33:27","modified_gmt":"2015-12-07T08:33:27","slug":"i-r-11-13-erstattungsanspruch-kapitalertragsteuer-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-11-13-erstattungsanspruch-kapitalertragsteuer-5\/","title":{"rendered":"I&nbsp;R&nbsp;11\/13 &#8211; Erstattungsanspruch (Kapitalertragsteuer)"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 29.1.2015, I R 11\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Erstattungsanspruch (Kapitalertragsteuer)<\/p>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision des Beklagten gegen das Urteil des Finanzgerichts K&ouml;ln vom 28. November 2012&nbsp;&nbsp;7 K 2640\/08 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Au&szlig;ergerichtliche Kosten der Beigeladenen sind nicht erstattungsf&auml;hig.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Zwischen den Beteiligten ist streitig, ob der Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagten (Kl&auml;gerin) ein Anspruch auf Erstattung abgef&uuml;hrter Kapitalertragsteuer zusteht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin ist eine in Gro&szlig;britannien ans&auml;ssige Kapitalgesellschaft in der Rechtsform einer &quot;Private Limited Company&quot; (PLC). Sie ist alleinige Gesellschafterin der sich in Liquidation befindlichen X-GmbH (Beigeladene).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragte 1999 beim damaligen Bundesamt f&uuml;r Finanzen &#8211;BfF&#8211; (seit dem 1.&nbsp;Januar 2006: Bundeszentralamt f&uuml;r Steuern &#8211;BZSt&#8211;) gest&uuml;tzt auf die seinerzeit geltende Regelung in &sect;&nbsp;44d des Einkommensteuergesetzes 1997 (EStG 1997), wonach Kapitalertragsteuer auf die Gewinnaussch&uuml;ttung einer inl&auml;ndischen Tochtergesellschaft an ihre ausl&auml;ndische Muttergesellschaft auf Antrag nicht zu erheben ist (jetzt &sect;&nbsp;43b EStG 2009), die Erteilung einer Freistellungsbescheinigung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;50d Abs.&nbsp;3 EStG 1997 f&uuml;r die ihr von der Beigeladenen zuflie&szlig;enden Gewinnaussch&uuml;ttungen. Das BfF lehnte die Erteilung der Bescheinigung ab. Auf die hiergegen erhobene Klage verpflichtete das Finanzgericht (FG) K&ouml;ln (Urteil vom 16.&nbsp;M&auml;rz 2006&nbsp;&nbsp;2&nbsp;K&nbsp;2916\/02) das BZSt dazu, der Kl&auml;gerin die beantragte Freistellungsbescheinigung zu erteilen. Das BZSt kam dieser Verpflichtung nach. Die Bescheinigung vom 20.&nbsp;September 2006 war g&uuml;ltig f&uuml;r Kapitalertr&auml;ge, die der Kl&auml;gerin im Zeitraum vom 1.&nbsp;Dezember 1999 bis zum 30.&nbsp;November 2002 von der Beigeladenen zuflossen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bereits w&auml;hrend des zur Erteilung der Freistellungsbescheinigung gef&uuml;hrten Einspruchsverfahrens hatte die Beigeladene im Januar 2001 eine Bruttodividende in H&ouml;he von 9.000.000&nbsp;DM an die Kl&auml;gerin ausgesch&uuml;ttet und dabei keine Kapitalertragsteuer einbehalten und abgef&uuml;hrt. Der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) setzte deswegen mit Bescheid vom 12.&nbsp;M&auml;rz 2001 gegen&uuml;ber der Beigeladenen die Kapitalertragsteuer in H&ouml;he von 2.250.000&nbsp;DM und den Solidarit&auml;tszuschlag in H&ouml;he von 123.750&nbsp;DM unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung fest (Nachforderungsbescheid). Der Bescheid wurde von der Beigeladenen mit Einspruch angefochten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der Folgezeit wurden die im Bescheid vom 12.&nbsp;M&auml;rz 2001 nachgeforderten Betr&auml;ge in H&ouml;he von 2.000.000&nbsp;DM von der Kl&auml;gerin und in H&ouml;he von 373.750&nbsp;DM von der Beigeladenen an das FA entrichtet. Die von der Kl&auml;gerin vorgenommene Bank&uuml;berweisung enthielt auf der zugeh&ouml;rigen Bankbest&auml;tigung den Vermerk (&quot;Verwendungszweck&quot;): &quot;Details of payment: Kapitalertragsteuer in Sachen (Beigeladene), &#8230;, Steuernummer &#8230; VBZ &#8230; Festsetzungsbescheid vom 12.3.2001.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im September 2006 forderte die Kl&auml;gerin das FA unter Hinweis auf die zwischenzeitlich erteilte Freistellungsbescheinigung auf, die gezahlte Kapitalertragsteuer nebst Solidarit&auml;tszuschlag an sie zu erstatten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA hob daraufhin zwar den Nachforderungsbescheid vom 12.&nbsp;M&auml;rz 2001 mit Blick auf die ergangene Freistellungsbescheinigung auf; es weigerte sich jedoch, der Kl&auml;gerin die Betr&auml;ge zu erstatten. Vielmehr vertrat es die Ansicht, dass die Beigeladene die Erstattungsberechtigte, ihr Anspruch aber infolge Aufrechnung erf&uuml;llt sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das daraufhin von der Kl&auml;gerin angerufene FG lud zun&auml;chst die Beigeladene zum Verfahren bei und gab sodann der Klage statt. Sein Urteil vom 28.&nbsp;November 2012&nbsp;&nbsp;7&nbsp;K&nbsp;2640\/08 ist in Entscheidungen der Finanzgerichte 2013, 705 ver&ouml;ffentlicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Revision r&uuml;gt das FA, dass das FG zu Unrecht die Regelung in &sect;&nbsp;44b Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 EStG 1997 nicht analog angewendet habe und deshalb die Erstattungsberechtigung rechtsfehlerhaft der Kl&auml;gerin zugewiesen worden sei. Au&szlig;erdem sei &sect;&nbsp;37 Abs.&nbsp;2 der Abgabenordnung (AO) verletzt worden. Es beantragt deshalb, das FG-Urteil aufzuheben und die Klage als unbegr&uuml;ndet abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat ohne Rechtsfehler die Erstattungsberechtigung der Kl&auml;gerin zugewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Ist eine Steuer, eine Steuerverg&uuml;tung, ein Haftungsbetrag oder eine steuerliche Nebenleistung ohne rechtlichen Grund gezahlt worden, so hat derjenige, auf dessen Rechnung die Zahlung bewirkt worden ist, an den Leistungsempf&auml;nger einen Anspruch auf Erstattung des gezahlten Betrages (&sect;&nbsp;37 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 AO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Im Streitfall sind diese Voraussetzungen in Person der Kl&auml;gerin erf&uuml;llt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Es besteht zwischen den Beteiligten zu Recht kein Streit dar&uuml;ber, dass mit der Aufhebung des Nachforderungsbescheids vom 12.&nbsp;M&auml;rz 2001 der rechtliche Grund f&uuml;r das Behaltend&uuml;rfen der vom FA empfangenen Zahlungen entfallen ist (vgl. &sect;&nbsp;37 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 AO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Zahlung ist bezogen auf beide Teilbetr&auml;ge auf Rechnung der Kl&auml;gerin bewirkt worden, daher ist sie die Gl&auml;ubigerin des Erstattungsanspruchs.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) In denjenigen F&auml;llen, in denen ein Dritter f&uuml;r Rechnung des Steuerschuldners die Steuer zu entrichten hat, ist grunds&auml;tzlich der Steuerschuldner erstattungsberechtigt (Boeker in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler, &sect;&nbsp;37 AO Rz&nbsp;61, m.w.N.). Im Streitfall wurde die Beigeladene in ihrer Eigenschaft als gem&auml;&szlig; &sect;&sect;&nbsp;44 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3, 50d Abs.&nbsp;1 EStG 1997 i.d.F. des Gesetzes zur Senkung der Steuers&auml;tze und zur Reform der Unternehmensbesteuerung vom 23.&nbsp;Oktober 2000 (BGBl I 2000, 1433, BStBl I 2000, 1428) &#8211;EStG 1997 n.F.&#8211; entrichtungspflichtige Verg&uuml;tungsschuldnerin zur Zahlung herangezogen (vgl. zur Einbehaltungs- und Abf&uuml;hrungspflicht z.B. Senatsurteile vom 11.&nbsp;Januar 2012 I&nbsp;R&nbsp;25\/10, BFHE 236, 318; vom 19.&nbsp;Dezember 2012 I&nbsp;R&nbsp;81\/11, BFH\/NV 2013, 698). Sie hat damit aufgrund einer eigenen Rechtspflicht f&uuml;r Rechnung der beschr&auml;nkt steuerpflichtigen Kl&auml;gerin (&sect;&nbsp;2 Nr.&nbsp;1, &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes 1999 i.V.m. &sect;&nbsp;49 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 Buchst.&nbsp;a EStG 1997 n.F.) gezahlt. Denn Letztere war als Gl&auml;ubigerin der Kapitalertr&auml;ge Schuldnerin der Kapitalertragsteuer (&sect;&nbsp;43 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1, &sect;&nbsp;44 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG 1997 n.F.). Bei der Anordnung von Steuerentrichtungspflichten geht der Gesetzgeber selbst davon aus, dass der entrichtungspflichtige Dritte auf Rechnung des Steuerschuldners leistet, was sich unmittelbar aus &sect;&nbsp;43 Satz&nbsp;2 AO oder aus &sect;&nbsp;44 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 EStG 1997 n.F. ergibt. Zwischen der Zahlung des Entrichtungspflichtigen aufgrund einer von ihm selbst abgegebenen Kapitalertragsteueranmeldung (vgl. &sect;&nbsp;45a Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;44 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;5 EStG 1997 n.F.) und einer Zahlung aufgrund eines als Folge der Nichtabgabe der gebotenen Steueranmeldung ergangenen Steuerbescheids (vgl. &sect;&nbsp;167 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO; vgl. dazu Senatsurteil in BFH\/NV 2013, 698) bestehen insoweit keine Unterschiede. Der Entrichtungspflichtige zahlt in beiden F&auml;llen erkennbar auf die Steuerschuld des Gl&auml;ubigers der Kapitalertr&auml;ge als dem Schuldner der Kapitalertragsteuer (vgl. Dr&uuml;en in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect;&nbsp;37 AO Rz&nbsp;58, 68; Klein\/ Ratschow, AO, 12.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;37 Rz&nbsp;61, 63, jeweils m.w.N.). Als die Beigeladene dem Leistungsgebot aus dem Nachforderungsbescheid nachkam, hat sie damit allein ihrer &quot;normalen&quot; Entrichtungspflicht gen&uuml;gt. Diese Zahlung wird aber dem gesetzlichen Regelfall entsprechend der materiellen Steuerschuld des Steuerschuldners zugeordnet. Nichts anderes kann f&uuml;r den Teilbetrag gelten, den die Kl&auml;gerin selbst geleistet hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Gewichtige Gr&uuml;nde, den Erstattungsanspruch entgegen der gesetzlichen Konzeption ausnahmsweise dem entrichtungspflichtigen Dritten zuzuweisen, bestehen nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aaa) In der zum Lohnsteuerrecht ergangenen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) wurde ein eigener Erstattungsanspruch des entrichtungspflichtigen Arbeitgebers ausnahmsweise vereinzelt anerkannt. Doch handelte es sich hierbei um mit dem Streitfall nicht vergleichbare Konstellationen. So wurde die Erstattungsberechtigung des Arbeitgebers etwa dann angenommen, wenn er die Lohnsteuer versehentlich doppelt abf&uuml;hrt, diese aber nur einfach dem Arbeitnehmer belastet, oder wenn er zwar Lohnsteuer abf&uuml;hrt, den Arbeitslohn jedoch nicht auszahlt (BFH-Beschluss vom 15.&nbsp;November 1999 VII&nbsp;B&nbsp;155\/99, BFH\/NV 2000, 547; anders jedoch BFH-Urteil vom 17.&nbsp;Juni 2009 VI&nbsp;R&nbsp;46\/07, BFHE 226, 53, BStBl II 2010, 72; zum Ganzen vgl. Boeker in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler, &sect;&nbsp;37 AO Rz&nbsp;61; Dr&uuml;en in Tipke\/Kruse, a.a.O., &sect;&nbsp;37 AO Rz&nbsp;67). &Uuml;bertr&auml;gt man diese Rechtsprechung sinngem&auml;&szlig; auf den Streitfall, so ist zu konstatieren, dass weder eine Doppelzahlung zur Beurteilung ansteht, noch Kapitalertragsteuer ohne Auszahlung der Kapitalertr&auml;ge abgef&uuml;hrt wurde. Ob der Senat dem in einem Verfahren der Nichtzulassungsbeschwerde ergangenen BFH-Beschluss in BFH\/NV 2000, 547, auf den das FA ma&szlig;geblich abstellt, folgen k&ouml;nnte, kann somit dahinstehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bbb) Ob in einem zivilrechtlichen Sinne die Kl&auml;gerin, die die Bruttodividende ungek&uuml;rzt erhalten hat, zulasten der Beigeladenen &#8211;jedenfalls in H&ouml;he des von der Beigeladenen geleisteten Teilbetrages&#8211; ungerechtfertigt bereichert ist, wenn ihr und nicht jener die Kapitalertragsteuer erstattet wird, rechtfertigt entgegen der Revisionsbegr&uuml;ndung des FA keine vom Gesetz abweichende steuerliche Zuordnung der Zahlung. Wird der entrichtungspflichtige Dritte wegen Nichterf&uuml;llung seiner Einbehaltungs- und Abf&uuml;hrungspflicht in Haftung genommen, so geht nunmehr auch der Gesetzgeber in &sect;&nbsp;50d Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG 2002 i.d.F. des Steuer&auml;nderungsgesetzes 2003 vom 15.&nbsp;Dezember 2003 (BGBl I 2003, 2645, BStBl I 2003, 710) davon aus, dass sich der Gl&auml;ubiger der Kapitalertr&auml;ge &#8211;und nicht der Dritte&#8211; die Betr&auml;ge erstatten lassen kann (Schmidt\/Loschelder, EStG, 33.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;50d Rz&nbsp;36; Klein\/Hagena in Herrmann\/Heuer\/ Raupach, &sect;&nbsp;50d EStG Rz&nbsp;16 und 17). Dies macht deutlich, dass die Zuweisung der Erstattungsberechtigung an die Kl&auml;gerin den Wertungen des Gesetzgebers nicht zuwiderl&auml;uft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Der tatbestandlich erf&uuml;llte allgemeine Erstattungsanspruch aus &sect;&nbsp;37 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 AO wird nicht von Spezialregelungen verdr&auml;ngt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Erstattungsanspruch aus &sect;&nbsp;50d Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG 1997 n.F. i.V.m. &sect;&nbsp;37 Abs.&nbsp;2 AO ist nicht einschl&auml;gig, weil im Streitfall kein Freistellungsbescheid, sondern lediglich eine Freistellungsbescheinigung ergangen ist (zur Unterscheidung vgl. Senatsurteil vom 11.&nbsp;Oktober 2000 I&nbsp;R&nbsp;34\/99, BFHE 193, 336, BStBl II 2001, 291). Da &sect;&nbsp;50d EStG 1997 n.F. keine Erstattungsregelung f&uuml;r den Fall der nachtr&auml;glichen Erteilung einer Freistellungsbescheinigung enth&auml;lt, ist auf die allgemeine Vorschrift des &sect;&nbsp;37 Abs.&nbsp;2 AO zur&uuml;ckzugreifen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) &sect;&nbsp;44b Abs.&nbsp;5 EStG 1997 regelt F&auml;lle der Erstattung einbehaltener und abgef&uuml;hrter Kapitalertragsteuern. Erstattungsberechtigt ist abweichend von der Grundregel des &sect;&nbsp;37 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 AO nicht der Steuerschuldner, also der Gl&auml;ubiger der Kapitalertr&auml;ge, sondern gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;44b Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 EStG 1997 der Schuldner der Kapitalertr&auml;ge als entrichtungspflichtiger Dritter (vgl. Senatsurteil vom 14.&nbsp;Juli 2004 I&nbsp;R&nbsp;100\/03, BFHE 207, 159, BStBl II 2005, 31). Die Voraussetzungen einer Erstattung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;44b Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 EStG 1997 liegen im Streitfall indes nicht vor. Eine Erstattung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;44b Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Alternative&nbsp;1 EStG 1997 setzt eine fehlende Verpflichtung zum Einbehalten und Abf&uuml;hren der Kapitalertragsteuer voraus. Hieran fehlt es, weil die Beigeladene aufgrund Gesetzes (&sect;&nbsp;44 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3, &sect;&nbsp;50d Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG 1997 n.F.) im Fall des &sect;&nbsp;44d EStG 1997 &#8211;entspricht &sect;&nbsp;43b EStG 2009&#8211; zum Einbehalt und zur Abf&uuml;hrung der Kapitalertragsteuer verpflichtet war (vgl. Schmidt\/Weber-Grellet, EStG, 20.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;44b Rz&nbsp;12). Darin liegt auch der Unterschied zum Senatsurteil in BFHE 207, 159, BStBl II 2005, 31, das vom FA argumentativ herangezogen wird. Im damals entschiedenen Fall bestand keine Abzugsverpflichtung, so dass &sect;&nbsp;44b Abs.&nbsp;5 EStG 1997 unmittelbar einschl&auml;gig war. Die in &sect;&nbsp;44b Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Alternative&nbsp;2 EStG 1997 aufgef&uuml;hrten Erstattungstatbest&auml;nde sind ebenfalls nicht gegeben, weil es im Streitfall nicht um die versp&auml;tete Vorlage der dort genannten Bescheinigungen (z.B. Nichtveranlagungsbescheinigungen, Freistellungsauftr&auml;ge) geht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) F&uuml;r eine analoge Anwendung des &sect;&nbsp;44b Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Alternative&nbsp;1 oder 2 EStG 1997 ist kein Raum (vgl. Ramackers in Littmann\/Bitz\/Pust, Das Einkommensteuerrecht, Kommentar, &sect;&nbsp;44b Rz&nbsp;38, zur nachtr&auml;glich erteilten Freistellungsbescheinigung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;50d Abs.&nbsp;2 EStG 2009). Es fehlt bereits an einer Regelungsl&uuml;cke. Der Sachverhalt der nachtr&auml;glich erteilten Freistellungsbescheinigung ist nicht, wie bei der Gesetzesanalogie vorausgesetzt, ungeregelt, sondern geregelt. Wird n&auml;mlich aufgrund der nachtr&auml;glich erteilten Freistellungsbescheinigung, wie im Streitfall geschehen, der Rechtsgrund f&uuml;r das Behaltend&uuml;rfen der Steuer (Nachforderungsbescheid vom 12.&nbsp;M&auml;rz 2001) beseitigt, dann l&ouml;st dies unmittelbar eine Erstattungspflicht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;37 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 und 2 AO aus (Buciek, Internationales Steuerrecht &#8211;IStR&#8211; 2001, 102, 104; Klein, IStR 2002, 157; Frotscher in Frotscher, EStG, &sect;&nbsp;50d Rz&nbsp;29&nbsp;f.). Dort ist auch die Frage, welcher Person die Erstattungsberechtigung zusteht, durch das Tatbestandsmerkmal &quot;derjenige, auf dessen Rechnung die Zahlung bewirkt worden ist&quot;, ausdr&uuml;cklich geregelt. Dem entsprechend steht im Fall der nachtr&auml;glich erteilten Freistellungsbescheinigung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;50d Abs.&nbsp;3 EStG 1997 n.F. dem Gl&auml;ubiger der Kapitalertr&auml;ge ein Erstattungsanspruch gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;37 Abs.&nbsp;2 AO zu (Buciek, a.a.O.; Klein, a.a.O.; Frotscher, a.a.O.). Davon geht ersichtlich auch das Senatsurteil in BFHE 193, 336, BStBl II 2001, 291 aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zudem handelt es sich bei der Regelung des &sect;&nbsp;44b Abs.&nbsp;5 EStG 1997, insbesondere was die in Satz&nbsp;2 angeordnete Zuweisung der Erstattungsberechtigung an den Verg&uuml;tungsschuldner betrifft, nicht um die Auspr&auml;gung eines allgemeinen Rechtsgedankens, sondern ihrerseits um eine spezielle Ausnahme von den Grundregeln der &sect;&nbsp;37 Abs.&nbsp;2, &sect;&nbsp;43 Satz&nbsp;2 AO (Oettler in Lademann, EStG, &sect;&nbsp;44b Rz&nbsp;29; Boeker in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler, &sect;&nbsp;37 AO Rz&nbsp;61a). Vorschriften mit Ausnahmecharakter sind aber grunds&auml;tzlich eng und nicht extensiv auszulegen und anzuwenden (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 29.&nbsp;Mai 2008 IX&nbsp;R&nbsp;62\/05, BFHE 221, 227, BStBl II 2008, 856; vom 20.&nbsp;Februar 2013 XI&nbsp;R&nbsp;12\/11, BFHE 241, 72, BStBl II 2013, 645).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 und &sect;&nbsp;139 Abs.&nbsp;4 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 29.1.2015, I R 11\/13 Erstattungsanspruch (Kapitalertragsteuer) Tenor Die Revision des Beklagten gegen das Urteil des Finanzgerichts K&ouml;ln vom 28. November 2012&nbsp;&nbsp;7 K 2640\/08 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen. Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Beklagte zu tragen. Au&szlig;ergerichtliche Kosten der Beigeladenen sind nicht erstattungsf&auml;hig. Tatbestand 1&nbsp; I. Zwischen den Beteiligten ist streitig, ob &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-11-13-erstattungsanspruch-kapitalertragsteuer-5\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">I&nbsp;R&nbsp;11\/13 &#8211; Erstattungsanspruch (Kapitalertragsteuer)<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-65464","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65464","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65464"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65464\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65464"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=65464"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=65464"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}