{"id":6547,"date":"2012-11-30T16:09:43","date_gmt":"2012-11-30T14:09:43","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=6547"},"modified":"2012-11-30T16:09:43","modified_gmt":"2012-11-30T14:09:43","slug":"i-r-36-11-keine-arbeitsort-fiktion-fuer-arbeitnehmer-an-bord-von-binnenschiffen-schweizerischer-unternehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-36-11-keine-arbeitsort-fiktion-fuer-arbeitnehmer-an-bord-von-binnenschiffen-schweizerischer-unternehmen\/","title":{"rendered":"I&nbsp;R&nbsp;36\/11 &#8211; Keine Arbeitsort-Fiktion f&uuml;r Arbeitnehmer an Bord von Binnenschiffen schweizerischer Unternehmen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 10.1.2012, I R 36\/11<\/p>\n<p class=\"titel\">Keine Arbeitsort-Fiktion f&uuml;r Arbeitnehmer an Bord von Binnenschiffen schweizerischer Unternehmen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitig ist, ob Art. 15 Abs. 3 Satz 1 des Abkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Schweizerischen Eidgenossenschaft zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiete der Steuern vom Einkommen und vom Verm&ouml;gen vom 11. August 1971 (BGBl II 1972, 1022, BStBl I 1972, 519) in der Fassung des &Auml;nderungsprotokolls vom 21. Dezember 1992 (BGBl II 1993, 1888, BStBl I 1993, 928) &#8211;DBA-Schweiz 1971\/1992&#8211; f&uuml;r Arbeitnehmer an Bord von Binnenschiffen schweizerischer Unternehmen eine Fiktion enth&auml;lt, wonach ihre Arbeit ungeachtet des tats&auml;chlichen Aufenthaltsorts des Schiffes stets als i.S. von Art. 24 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1 Buchst. d DBA-Schweiz 1971\/1992 &quot;in der Schweiz ausge&uuml;bt&quot; gilt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) wurde f&uuml;r die Streitjahre (2005 und 2006) mit seiner sp&auml;ter verstorbenen Ehefrau zur Einkommensteuer zusammen veranlagt. Seinerzeit hatten beide Ehegatten ihren Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland (Deutschland). Der Kl&auml;ger war als &#8230; auf dem Motorschiff &quot;MS &#8230;&quot; (einem sog. Trockeng&uuml;terschiff) nichtselbst&auml;ndig t&auml;tig. Das Schiff stand im Eigentum der Reederei X AG (einer Kapitalgesellschaft nach schweizerischem Recht mit Sitz der Gesch&auml;ftsleitung in Y\/Schweiz) und f&uuml;hrte die schweizerische Flagge. Es fuhr im Containerverkehr zwischen dem Binnenhafen A und den Seeh&auml;fen an der belgischen und niederl&auml;ndischen Nordseek&uuml;ste.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In den Streitjahren befuhr der Kl&auml;ger ausschlie&szlig;lich den Neckar zwischen A und B und ab B den Rhein flussabw&auml;rts bis zu den H&auml;fen C (Belgien) und D (Niederlande) und wieder zur&uuml;ck. Dabei befand er sich an 243 Tagen (2005) bzw. 236 Tagen (2006) an Bord des Schiffes. F&uuml;r seine T&auml;tigkeit bezog er einen Bruttolohn von &#8230; Schweizer Franken &#8211;CHF&#8211; (2005) bzw. &#8230; CHF (2006). Die Arbeitgeberin nahm einen Quellensteuerabzug nach schweizerischem Recht von &#8230; CHF (2005) bzw. &#8230; CHF (2006) vor; die Quellensteuer f&uuml;hrte sie an die Eidgen&ouml;ssische Steuerverwaltung (EStV) ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In den Einkommensteuererkl&auml;rungen behandelte der Kl&auml;ger die Verg&uuml;tungen als Arbeitslohn, der nach dem DBA-Schweiz 1971\/ 1992 von der Besteuerung in Deutschland freizustellen sei. Demgegen&uuml;ber vertrat der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) die Auffassung, dass die Verg&uuml;tung nur insoweit der Freistellungsmethode unterliege, als die Arbeit tats&auml;chlich in der Schweiz ausge&uuml;bt worden sei, w&auml;hrend f&uuml;r Arbeitstage, an denen die T&auml;tigkeit in Deutschland oder in Drittstaaten erbracht worden sei, eine Doppelbesteuerung nur durch Anrechnung der schweizerischen Abzugsteuer vermieden werden k&ouml;nne. Das FA setzte auf dieser Grundlage die aus der Schweiz bezogenen Einnahmen f&uuml;r die Streitjahre mit &#8230; EUR (2005) und &#8230; EUR (2006) als steuerpflichtige Einnahmen an; den Steuerabzug (&#8230; EUR [2005] bzw. &#8230; EUR [2006]) ber&uuml;cksichtigte es im Wege der Steueranrechnung. Die Klage blieb erfolglos (Finanzgericht &#8211;FG&#8211; Baden-W&uuml;rttemberg, Urteil vom 6. April 2011&nbsp;&nbsp;1 K 5515\/08, abgedruckt in Entscheidungen der Finanzgerichte 2011, 1624). Dabei hat das FG &quot;im Hinblick auf &sect; 51a Abs. 5 Satz 1 EStG, &sect; 1 Abs. 5 des Solidarit&auml;tszuschlaggesetzes 1995 &#8230; und &sect; 14 Abs. 2 des Gesetzes &uuml;ber die Erhebung von Steuern durch &ouml;ffentlich-rechtliche Religionsgemeinschaften in Baden-W&uuml;rttemberg (Kirchensteuergesetz &#8230;) vom 15. Juni 1978 &#8230; davon ab(gesehen), die Klage insoweit zu bescheiden, als sie wegen des Solidarit&auml;tszuschlags und der Kirchensteuer der Streitjahre erhoben worden ist&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger r&uuml;gt mit der Revision die Verletzung materiellen Rechts. Er beantragt sinngem&auml;&szlig;, unter Aufhebung des angefochtenen Urteils die ge&auml;nderten Einkommensteuerbescheide f&uuml;r 2005 und 2006 in Gestalt der Einspruchsentscheidung zu &auml;ndern und die Einkommensteuer (sowie die Kirchensteuer und den Solidarit&auml;tszuschlag) jeweils auf null EUR herabzusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unzul&auml;ssig, soweit der Kl&auml;ger eine Herabsetzung der Festsetzungen zum Solidarit&auml;tszuschlag und zur Kirchensteuer beantragt, da das FG insoweit ausdr&uuml;cklich keine (ihn belastende) Entscheidung getroffen hat. Im &Uuml;brigen ist die Revision unbegr&uuml;ndet und damit insgesamt zur&uuml;ckzuweisen (&sect; 126 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat die vom Kl&auml;ger erzielten Eink&uuml;nfte zu Recht der inl&auml;ndischen Besteuerung &#8211;unter Anrechnung der Schweizer Quellensteuer (Art. 24 Abs. 1 Nr. 2 DBA-Schweiz 1971\/1992)&#8211; unterworfen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Der Kl&auml;ger war &#8211;ebenso seine Ehefrau&#8211; in den Streitjahren gem&auml;&szlig; &sect; 1 Abs. 1 des Einkommensteuergesetzes unbeschr&auml;nkt steuerpflichtig; nach den f&uuml;r den Senat bindenden Feststellungen des FG (&sect; 118 Abs. 2 FGO) hatten beide einen Wohnsitz im Inland. Die Eheleute unterlagen daher mit allen in den Streitjahren erzielten Eink&uuml;nften der Einkommensteuer. Ferner ist das FG ersichtlich davon ausgegangen, dass der Kl&auml;ger aus abkommensrechtlicher Sicht in Deutschland ans&auml;ssig war (Art. 4 Abs. 1 DBA-Schweiz 1971\/1992); diese Einsch&auml;tzung wird von den Verfahrensbeteiligten geteilt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Aus&uuml;bung des hiernach bestehenden Besteuerungsrechts ist, soweit es um die streitgegenst&auml;ndlichen Eink&uuml;nfte des Kl&auml;gers geht, nicht durch Art. 24 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1 Buchst. d DBA-Schweiz 1971\/1992 ausgeschlossen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Gem&auml;&szlig; Art. 24 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1 Buchst. d DBA-Schweiz 1971\/1992 werden bei einer in Deutschland ans&auml;ssigen Person die aus der Schweiz stammenden Eink&uuml;nfte aus unselbst&auml;ndiger Arbeit i.S. des Art. 15 DBA-Schweiz 1971\/1992 &#8211;mit Ausnahme der im Streitfall nicht in Betracht kommenden Eink&uuml;nfte i.S. des Art. 17 DBA-Schweiz 1971\/1992&#8211; von der Bemessungsgrundlage der deutschen Einkommensteuer ausgenommen, wenn sie nach den dem Art. 24 voranstehenden Artikeln des Doppelbesteuerungsabkommens in der Schweiz besteuert werden k&ouml;nnen und die unselbst&auml;ndige Arbeit in der Schweiz ausge&uuml;bt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Ob die Eink&uuml;nfte in der Schweiz besteuert werden k&ouml;nnen, regelt Art. 15 DBA-Schweiz 1971\/1992. Nach seinem Abs. 1 Satz 1 d&uuml;rfen Geh&auml;lter, L&ouml;hne und &auml;hnliche Verg&uuml;tungen aus unselbst&auml;ndiger Arbeit grunds&auml;tzlich in dem Vertragsstaat besteuert werden, in dem der Bezieher der Verg&uuml;tungen ans&auml;ssig ist (Ans&auml;ssigkeitsstaat). Gem&auml;&szlig; Art. 15 Abs. 1 Satz 2 i.V.m. Abs. 2 DBA-Schweiz 1971\/1992 d&uuml;rfen, wenn eine in einem Vertragsstaat ans&auml;ssige Person Eink&uuml;nfte aus einer im anderen Vertragsstaat ausge&uuml;bten unselbst&auml;ndigen Arbeit bezieht, diese Eink&uuml;nfte unter bestimmten Voraussetzungen auch in dem anderen Vertragsstaat (T&auml;tigkeitsstaat) besteuert werden. Erg&auml;nzend bestimmt Art. 15 Abs. 3 Satz 1 DBA-Schweiz 1971\/1992, dass ungeachtet der Abs. 1 und 2 der Norm u.a. Verg&uuml;tungen f&uuml;r unselbst&auml;ndige Arbeit, die an Bord eines Binnenschiffes ausge&uuml;bt wird, in dem Vertragsstaat besteuert werden k&ouml;nnen, in dem sich der Ort der tats&auml;chlichen Gesch&auml;ftsleitung des (Schifffahrts-)Unternehmens befindet (Unternehmensstaat); werden die Verg&uuml;tungen im Unternehmensstaat nicht besteuert, k&ouml;nnen sie im Ans&auml;ssigkeitsstaat besteuert werden (Art. 15 Abs. 3 Satz 2 DBA-Schweiz 1971\/1992).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Im Streitfall ergibt sich ein abkommensrechtliches Besteuerungsrecht der Schweiz aus Art. 15 Abs. 3 Satz 1 DBA-Schweiz 1971\/1992. Nach den tats&auml;chlichen Feststellungen des FG, die gem&auml;&szlig; &sect; 118 Abs. 2 FGO f&uuml;r den erkennenden Senat bindend sind, erf&uuml;llten die dem Kl&auml;ger gezahlten Verg&uuml;tungen die danach bestehenden Voraussetzungen; die Schweiz war der Unternehmens- und Deutschland der Ans&auml;ssigkeitsstaat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Entgegen der Auffassung des Kl&auml;gers steht der Schweiz abkommensrechtlich kein ausschlie&szlig;liches Besteuerungsrecht zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aaa) Nach Art. 15 Abs. 3 Satz 1 DBA-Schweiz 1971\/1992 &quot;k&ouml;nnen&quot; die Verg&uuml;tungen im Unternehmensstaat besteuert werden. Eine Einschr&auml;nkung, dass sie &quot;nur&quot; in diesem Staat besteuert werden d&uuml;rfen, l&auml;sst sich dem Wortlaut des Art. 15 Abs. 3 Satz 1 DBA-Schweiz 1971\/1992 nicht entnehmen. Er spricht allein das Besteuerungsrecht des Unternehmensstaats an. Er ist auch nur hinsichtlich derjenigen Regelungen in Abs. 1 und 2 lex specialis, die das Besteuerungsrecht des Vertragsstaats regeln, der der Unternehmensstaat ist. Das Besteuerungsrecht des Ans&auml;ssigkeitsstaats wird von Art. 15 Abs. 3 Satz 1 DBA-Schweiz 1971\/1992 nicht ber&uuml;hrt. An diesem Grundsatz (s. Senatsurteil vom 22. Oktober 2003 I R 53\/02, BFHE 204, 102, BStBl II 2004, 704) ist festzuhalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bbb) Ebenfalls ist daran festzuhalten, dass sich aus Art. 15 Abs. 3 Satz 2 DBA-Schweiz 1971\/1992 kein ausschlie&szlig;liches Besteuerungsrecht der Schweiz ergibt. Die Regelung l&auml;sst nicht den Umkehrschluss zu, dass die Verg&uuml;tungen nur dann im Ans&auml;ssigkeitsstaat besteuert werden d&uuml;rfen, wenn sie im Unternehmensstaat nicht besteuert werden. Da Art. 15 Abs. 3 Satz 2 DBA-Schweiz 1971\/1992 das Entstehen sog. wei&szlig;er Eink&uuml;nfte verhindern soll, best&uuml;nde ohne diese Regelung eine Besteuerungsl&uuml;cke, falls der Vertragsstaat, der Unternehmensstaat ist, von seinem Besteuerungsrecht keinen Gebrauch macht und der Ans&auml;ssigkeitsstaat die Eink&uuml;nfte ganz oder teilweise nach Art. 24 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1 Buchst. d DBA-Schweiz 1971\/1992 freistellen m&uuml;sste. Gewollte Rechtsfolge des Art. 15 Abs. 3 Satz 2 DBA-Schweiz 1971\/1992 ist somit eine Ausweitung des Besteuerungsrechts des Ans&auml;ssigkeitsstaats. Dies und die Tatsache, dass Art. 15 Abs. 3 Satz 2 an Art. 15 Abs. 3 Satz 1 DBA-Schweiz 1971\/1992 ankn&uuml;pft und dieser das Besteuerungsrecht des Ans&auml;ssigkeitsstaats nicht ber&uuml;hrt, sprechen daf&uuml;r, auch aus Art. 15 Abs. 3 Satz 2 DBA-Schweiz 1971\/1992 keine Einschr&auml;nkung des Besteuerungsrechts des Ans&auml;ssigkeitsstaats abzuleiten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der erkennende Senat hat auch entschieden, dass in F&auml;llen des Art. 15 Abs. 3 Satz 1 DBA-Schweiz 1971\/1992 die unselbst&auml;ndige Arbeit nicht stets als im Unternehmensstaat ausge&uuml;bt gilt, so dass die f&uuml;r diese Arbeit gezahlten Verg&uuml;tungen im Ans&auml;ssigkeitsstaat Deutschland nicht stets gem&auml;&szlig; Art. 24 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1 Buchst. d DBA-Schweiz 1971\/1992 in vollem Umfang von der Besteuerung freizustellen sind. Daran ist festzuhalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Art. 15 Abs. 3 Satz 1 DBA-Schweiz 1971\/1992 enth&auml;lt keine derartige Fiktion (Senatsurteil in BFHE 204, 102, BStBl II 2004, 704; Oberfinanzdirektion &#8211;OFD&#8211; Karlsruhe, Verf&uuml;gung aus Juli 2004, Locher\/Meier\/von Siebenthal\/Kolb, Doppelbesteuerungsabkommen Schweiz-Deutschland, Art. 15 Rz B 15.3 Nr. 15; Prokisch in Vogel\/Lehner, DBA, 5. Aufl., Art. 15 Rz 102; Vogelgesang in Gosch\/Kroppen\/Grotherr, DBA-Kommentar, Art. 15 OECD-MA Rz 261; Neyer, Internationales Steuerrecht &#8211;IStR&#8211; 2005, 514, 516; a.A. EStV vom 24. April 2003, Locher\/Meier\/von Siebenthal\/Kolb, a.a.O., Art. 15 Rz B 15.3 Nr. 12 [s. nun aber auch EStV vom 26. Oktober 2007, ebenda, Nr. 17]; Kempermann in Flick\/Wassermeyer\/Kempermann, Doppelbesteuerungsabkommen Deutschland-Schweiz, Art. 15 Rz 94, 98; Wassermeyer in Debatin\/Wassermeyer, Doppelbesteuerung, MA Art. 15 Rz 41, 181; Brandis, ebenda, Art. 15 Schweiz Rz 85; Grotherr in Gosch\/ Kroppen\/Grotherr, a.a.O., Art. 24 DBA-Schweiz Rz 26; Miessl, IStR 2005, 477, 479 f.; Kolb in Gocke\/Gosch\/Lang [Hrsg.], Festschrift Wassermeyer, 2005, S. 757, 767 f.). Die Regelung unterscheidet zwischen dem Arbeitsort &quot;an Bord&quot; eines Schiffes oder Luftfahrzeuges, der sich in der Regel geographisch st&auml;ndig &auml;ndert und oft auch au&szlig;erhalb des Hoheitsgebiets der Vertragsstaaten liegt, und dem Ort der tats&auml;chlichen Gesch&auml;ftsleitung des Unternehmens. Das Besteuerungsrecht des Unternehmensstaats kn&uuml;pft gerade nicht an den geographischen Arbeitsort, sondern unabh&auml;ngig vom Ort der Aus&uuml;bung der Arbeit an den Ort der tats&auml;chlichen Gesch&auml;ftsleitung des Unternehmens an. Rechtsfolge des Art. 15 Abs. 3 Satz 1 DBA-Schweiz 1971\/1992 ist zwar ein abkommensrechtliches Besteuerungsrecht des Unternehmensstaats, das dem Besteuerungsrecht des Vertragsstaats entspricht, in dem die gesamte Arbeit ausge&uuml;bt wird; diese Identit&auml;t der Rechtsfolgen &auml;ndert aber nichts daran, dass die Tatbestandsvoraussetzungen der Besteuerungsrechte sich unterscheiden und der Unternehmensstaat nur insoweit T&auml;tigkeitsstaat i.S. des Art. 24 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1 Buchst. d DBA-Schweiz 1971\/1992 ist, als die Arbeit in dessen Hoheitsgebiet ausge&uuml;bt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) In den Senatsurteilen vom 25. Oktober 2006 I R 81\/04 (BFHE 215, 237, BStBl II 2010, 778) und vom 11. November 2009 I R 83\/08 (BFHE 227, 402, BStBl II 2010, 781) hat der Senat darauf hingewiesen, dass in der Frage der sog. Arbeitsortfiktion zwischen Art. 15 Abs. 3 und Abs. 4 DBA-Schweiz 1971\/1992 zu unterscheiden ist: Die im Urteil in BFHE 204, 102, BStBl II 2004, 704 getroffene Entscheidung ist f&uuml;r Art. 15 Abs. 4 DBA-Schweiz nicht ma&szlig;gebend. Art. 15 Abs. 3 DBA-Schweiz 1971\/1992 kann mit Art. 15 Abs. 4 DBA-Schweiz 1971\/1992 im Hinblick auf dessen Entstehungsgeschichte und die mit dieser Regelung verbundene Praxis der Vertragsdurchf&uuml;hrung nicht verglichen werden. Art. 15 Abs. 3 DBA-Schweiz 1971\/1992 kn&uuml;pft f&uuml;r die Zuordnung des Besteuerungsrechts ausschlie&szlig;lich an den Ort der Gesch&auml;ftsleitung des Unternehmens an; ein Bezug zu der tats&auml;chlichen Verrichtung der T&auml;tigkeit fehlt und die T&auml;tigkeit des Arbeitnehmers ist in seinem Anwendungsbereich in aller Regel auch nicht gesch&auml;ftsleitender Natur. Der Regelungszusammenhang der Vorschrift enth&auml;lt daher &#8211;im Gegensatz zu Art. 15 Abs. 4 DBA-Schweiz 1971\/1992&#8211; keine Anhaltspunkte daf&uuml;r, dass der r&auml;umliche Ankn&uuml;pfungspunkt der Besteuerungszust&auml;ndigkeit zugleich als T&auml;tigkeitsort i.S. des Art. 24 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1 Buchst. d DBA-Schweiz 1971\/1992 anzusehen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Daran ist festzuhalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aaa) Art. 15 Abs. 3 Satz 1 DBA-Schweiz 1971\/1992 l&auml;sst sich die nahtlose Fortf&uuml;hrung einer bereits unter dem DBA-Schweiz 1931\/1959 geltenden Fiktion des T&auml;tigkeitsorts im Unternehmensstaat nicht entnehmen: Denn der Wortlaut sieht &#8211;abweichend von der 1957 vereinbarten und 1959 ratifizierten Vorg&auml;ngerregelung des Schlussprotokolls zu Art. 4 (dort Abs. 2 Satz 1) DBA-Schweiz 1931&#8211; gerade keine Formulierung vor, nach der die &quot;Personen, die st&auml;ndig oder vorwiegend an Bord von Schiffen oder Flugzeugen eines Unternehmens der Schiff- und Luftfahrt Dienst leisten &#8230;, &#8230; als in demjenigen der beiden Staaten erwerbst&auml;tig (gelten), in dem sich der Ort der Leitung des Unternehmens befindet&quot;. Vielmehr unterscheidet der Wortlaut zwischen dem Arbeitsort &quot;an Bord&quot; eines Schiffes oder Luftfahrzeuges (der sich in der Regel r&auml;umlich st&auml;ndig &auml;ndert und oft auch au&szlig;erhalb des Hoheitsgebiets der Vertragsstaaten liegt) und dem Ort der tats&auml;chlichen Gesch&auml;ftsleitung des Schifffahrtsunternehmens (vgl. Senatsurteil in BFHE 204, 102, BStBl II 2004, 704, unter II.4.). Art. 24 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1 Buchst. d DBA-Schweiz 1971\/1992, demzufolge die Anwendung der Freistellungsmethode voraussetzt, dass &quot;die Arbeit (&#8230;) in der Schweiz ausge&uuml;bt&quot; wird, kommt auf dieser Grundlage die Bedeutung zu, die Freistellungsmethode auf die Situation zu beschr&auml;nken, dass sich der in Deutschland ans&auml;ssige Arbeitnehmer zugleich &quot;an Bord eines Schiffes &#8230;&quot; und &quot;in der Schweiz&quot; befindet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bbb) Dem Umstand, dass die Steuerverwaltungen der beiden Abkommensstaaten offenbar bis in das Jahr 1995 hinein &uuml;bereinstimmend in der Praxis der Vertragsdurchf&uuml;hrung f&uuml;r die in Rede stehenden T&auml;tigkeitsverg&uuml;tungen in Deutschland ans&auml;ssiger Binnenschiffer f&uuml;r Arbeit an Bord schweizerischer Binnenschiffe von einem alleinigen Besteuerungsrecht der Schweiz ausgegangen sind (s. aus deutscher Sicht z.B. OFD Karlsruhe, Verf&uuml;gung vom 3. Juli 2000, Recht der Internationalen Wirtschaft 2000, 808 [&quot;ge&auml;nderte Verwaltungsauffassung&quot; anzuwenden fr&uuml;hestens ab Veranlagungszeitraum 1996]; aus schweizerischer Sicht EStV vom 19. Dezember 1975 und vom 11. November 1977, Locher\/Meier\/von Siebenthal\/Kolb, a.a.O., Art. 15 Rz B 15.3 Nr. 2, 3; s.a. Kolb in Festschrift Wassermeyer, a.a.O., S. 757, 768), kommt f&uuml;r die Auslegung der Norm keine entscheidende Bedeutung zu. Denn die dieser Praxis zugrunde liegende Rechtsauffassung hat keinen ausreichenden R&uuml;ckhalt im Abkommenswortlaut (Senatsurteil in BFHE 204, 102, BStBl II 2004, 704). Eine &uuml;bereinstimmende sp&auml;tere &Uuml;bung bei der Anwendung eines v&ouml;lkerrechtlichen Vertrages ist aber nur dann gem&auml;&szlig; Art. 31 Abs. 3 Buchst. b des Wiener &Uuml;bereinkommens &uuml;ber das Recht der Vertr&auml;ge vom 23. Mai 1969 (BGBl II 1985, 926) bei der Vertragsauslegung als gewichtiges Indiz zu ber&uuml;cksichtigen, wenn sie im Abkommenswortlaut einen ausreichenden Anhalt findet. Dar&uuml;ber hinaus wird man dem Umstand der &Auml;nderung des Wortlauts gegen&uuml;ber der Vorg&auml;ngerregelung in Art. 4 Abs. 2 Satz 1 des Schlussprotokolls zu Art. 4 DBA-Schweiz 1931\/1959 entnehmen k&ouml;nnen, dass sich die deutsche Seite hinsichtlich der dort behandelten Eink&uuml;nfte der (Binnen-)Schiffer bereits 1971 von der bisherigen Rechtslage l&ouml;sen wollte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ccc) Der vom Kl&auml;ger angef&uuml;hrte Vereinfachungsnutzen kann eine abweichende L&ouml;sung nicht rechtfertigen. Auch wenn sich auf der Grundlage einer auf den Unternehmenssitz abstellenden Arbeitsortfiktion er&uuml;brigen w&uuml;rde, den jeweiligen Standort des Schiffes bzw. Luftfahrzeuges zu ermitteln und zu dokumentieren (s. insoweit auch Wassermeyer in Debatin\/Wassermeyer, a.a.O., MA Art. 15 Rz 181; Kempermann in Flick\/Wassermeyer\/Kempermann, a.a.O., Art. 15 Rz 87, 98; Schmidt in Haase, AStG\/DBA, MA Art. 15 Rz 168), ist eine solche Aufgabe jedenfalls nicht au&szlig;erhalb der tats&auml;chlichen M&ouml;glichkeiten eines Betroffenen (a.A. wohl Kempermann, ebenda). Ein solcher Nutzen, wenn er Zielpunkt der Vertragsstaaten gewesen sein sollte, w&auml;re deutlicher im Wortlaut des Abkommens anzuf&uuml;hren gewesen. Das ist nicht geschehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Dass der Kl&auml;ger seine T&auml;tigkeit in den Streitjahren jedenfalls in dem dem Ansatz anteiliger Einnahmen entsprechenden Umfang ausschlie&szlig;lich in Deutschland bzw. in Drittstaaten ausge&uuml;bt hat, ist Gegenstand der tatrichterlichen Feststellungen (&sect; 118 Abs. 2 FGO) und unter den Beteiligten nicht in Streit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 10.1.2012, I R 36\/11 Keine Arbeitsort-Fiktion f&uuml;r Arbeitnehmer an Bord von Binnenschiffen schweizerischer Unternehmen Tatbestand 1&nbsp; I. Streitig ist, ob Art. 15 Abs. 3 Satz 1 des Abkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Schweizerischen Eidgenossenschaft zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiete der Steuern vom Einkommen und vom Verm&ouml;gen vom 11. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-36-11-keine-arbeitsort-fiktion-fuer-arbeitnehmer-an-bord-von-binnenschiffen-schweizerischer-unternehmen\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">I&nbsp;R&nbsp;36\/11 &#8211; Keine Arbeitsort-Fiktion f&uuml;r Arbeitnehmer an Bord von Binnenschiffen schweizerischer Unternehmen<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-6547","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-steuer"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6547","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6547"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6547\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6547"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6547"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6547"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}