{"id":65486,"date":"2015-12-07T10:33:55","date_gmt":"2015-12-07T08:33:55","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=65486"},"modified":"2015-12-07T10:33:55","modified_gmt":"2015-12-07T08:33:55","slug":"v-r-17-14-anforderungen-an-die-rechnung-fuer-zwecke-des-vorsteuerabzugs-strohmann-als-leistender-unternehmer-verstoss-gegen-par-96-abs-1-satz-1-fgo-verzichtbare-verfahrensmaengel-verfahrensverbindun-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-17-14-anforderungen-an-die-rechnung-fuer-zwecke-des-vorsteuerabzugs-strohmann-als-leistender-unternehmer-verstoss-gegen-par-96-abs-1-satz-1-fgo-verzichtbare-verfahrensmaengel-verfahrensverbindun-2\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;17\/14 &#8211; Anforderungen an die Rechnung f&uuml;r Zwecke des Vorsteuerabzugs &#8211; Strohmann als leistender Unternehmer &#8211; Versto&szlig; gegen &sect; 96 Abs. 1 Satz 1 FGO &#8211; verzichtbare Verfahrensm&auml;ngel &#8211; Verfahrensverbindung lediglich zu einer gemeinsamen m&uuml;ndlichen Verhandlung &#8211; Entscheidung &uuml;ber eine Billigkeitsma&szlig;nahme nach &sect; 163 AO"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 10.9.2015, V R 17\/14<\/p>\n<p class=\"titel\">Anforderungen an die Rechnung f&uuml;r Zwecke des Vorsteuerabzugs &#8211; Strohmann als leistender Unternehmer &#8211; Versto&szlig; gegen &sect; 96 Abs. 1 Satz 1 FGO &#8211; verzichtbare Verfahrensm&auml;ngel &#8211; Verfahrensverbindung lediglich zu einer gemeinsamen m&uuml;ndlichen Verhandlung &#8211; Entscheidung &uuml;ber eine Billigkeitsma&szlig;nahme nach &sect; 163 AO<\/p>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;gerin gegen das Urteil des Finanzgerichts D&uuml;sseldorf vom 15. Februar 2013&nbsp;&nbsp;1 K 720\/12 U wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Beteiligten streiten dar&uuml;ber, ob die in Gutschriften ausgewiesene Umsatzsteuer f&uuml;r Schrottlieferungen verschiedener Unternehmen in den Streitjahren (2007 und 2008) als Vorsteuer abziehbar ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin), eine GmbH &#038; Co. KG, betrieb in den Streitjahren einen Entsorgungsfachbetrieb (Schrotthandel). Langj&auml;hriger Lieferant der Kl&auml;gerin war H. Dieser trat ihr gegen&uuml;ber bei Verk&auml;ufen von Schrott in den Jahren 2002 bis 2006 stets als Gesellschafter-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer unterschiedlicher Gesellschaften auf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Laufe des Jahres 2006 teilte H der Kl&auml;gerin mit, dass er Schrotte &#8211;wegen eines angestrebten Insolvenzverfahrens &uuml;ber sein Verm&ouml;gen&#8211; k&uuml;nftig nur noch als Vermittler anderer Unternehmer anzubieten beabsichtige. Entsprechend trat er bei Schrottlieferungen an die Kl&auml;gerin &#8211;mit Ausnahme des Monats Februar 2007&#8211; ab Mitte 2006 f&uuml;r eine bestimmte Gesellschaft (A-Ltd.) und ab Januar 2007 f&uuml;r den Gesch&auml;ftsinhaber PK, ab Ende M&auml;rz 2007 f&uuml;r den Gesch&auml;ftsinhaber MD und ab August 2007 f&uuml;r die W-GmbH auf. Die tats&auml;chlichen Lieferungen f&uuml;hrte H durch einen LKW aus, der die Aufschrift einer jener Gesellschaften trug, deren Gesellschafter-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer er war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die gesch&auml;ftliche und tats&auml;chliche Abwicklung zwischen H und der Kl&auml;gerin folgte dabei einem gleichbleibenden Muster: Jeweils vor der ersten Schrottlieferung stellte H einem Angestellten der Kl&auml;gerin einen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer oder den Gesch&auml;ftsinhaber der jeweiligen Unternehmen (PK, MD und W-GmbH) pers&ouml;nlich vor, f&uuml;r die H k&uuml;nftig in fremdem Namen auftreten wollte. Die Kl&auml;gerin pr&uuml;fte in diesem Zusammenhang verschiedene Unterlagen dieser Personen und Unternehmen (z.B. Handelsregisterauszug oder Gewerbeanmeldung, Personalausweise, Unbedenklichkeitsbescheinigungen, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, etc.). Zugleich wurde vereinbart, dass die Kl&auml;gerin f&uuml;r die Schrottlieferungen gegen&uuml;ber den jeweiligen Lieferanten (PK, MD und W-GmbH) Gutschriften erteilen sollte. Das jeweilige Gutschriftendokument, den in der Gutschrift ausgewiesenen Geldbetrag in bar sowie die Durchschrift einer daf&uuml;r ausgestellten Empfangsquittung &uuml;bergab die Kl&auml;gerin stets dem H. F&uuml;r Zwecke der Ausstellung der Empfangsquittung erhielt die Kl&auml;gerin von den jeweiligen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrern oder Gesch&auml;ftsinhabern im Vorfeld (am Tag der Vorstellung) mehrere unterschriebene Blankoquittungen, die sie bei &Uuml;bergabe des Bargelds an H entsprechend &#8211;um den Barbetrag erg&auml;nzend&#8211; ausf&uuml;llte. Die Originale der Empfangsquittungen verblieben bei der Kl&auml;gerin.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Als am 31.&nbsp;Januar 2007 keine von PK ausgestellten Blankoquittungen mehr vorhanden waren, trat H gegen&uuml;ber der Kl&auml;gerin kurzfristig wieder als Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer einer eigenen Gesellschaft auf. H setzte die Verk&auml;ufe von Schrott an die Kl&auml;gerin erst wieder im Namen des PK fort, als dieser der Kl&auml;gerin am 28.&nbsp;Februar 2007 neue unterschriebene Blankoquittungen des PK &uuml;bergab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Zeitraum von Januar bis M&auml;rz 2007 erteilte die Kl&auml;gerin gegen&uuml;ber PK&nbsp;17, von Ende M&auml;rz bis August 2007 gegen&uuml;ber MD&nbsp;55 und von August 2007 bis Januar 2008 gegen&uuml;ber der W-GmbH 40 Gutschriften f&uuml;r die von H &#8211;jeweils im Namen dieser Unternehmen&#8211; gelieferten Schrotte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Dezember 2007 stellte sich heraus, dass die W-GmbH den H nicht beauftragt hatte, f&uuml;r diese t&auml;tig zu werden, ihm insbesondere keine Vollmacht erteilt hatte. Die Kl&auml;gerin beendete daraufhin die gesch&auml;ftlichen Beziehungen mit H. Im Nachgang stellte sich zudem heraus, dass auch MD den H nicht beauftragt hatte, f&uuml;r diesen t&auml;tig zu werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der beim Beklagten und Revisionsbeklagten (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) eingereichten nicht zustimmungsbed&uuml;rftigen Umsatzsteuerjahreserkl&auml;rung f&uuml;r 2007 und der Umsatzsteuervoranmeldung f&uuml;r Januar 2008 machte die Kl&auml;gerin u.a. die in den erteilten Gutschriften ausgewiesene Umsatzsteuer als Vorsteuerbetrag geltend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA versagte den Vorsteuerabzug aus diesen Lieferungen und erlie&szlig; einen ge&auml;nderten Umsatzsteuerbescheid f&uuml;r 2007 sowie einen ge&auml;nderten Umsatzsteuer-Vorauszahlungsbescheid f&uuml;r Januar 2008, in denen es die Vorsteuerbetr&auml;ge entsprechend minderte. Leistender sei H, nicht hingegen diejenigen Unternehmen (PK, MD und W-GmbH), in deren Namen H im Rahmen der tats&auml;chlichen Leistungsausf&uuml;hrung aufgetreten sei. Insofern wiesen die erteilten Gutschriften nicht den Leistenden aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>W&auml;hrend des Einspruchsverfahrens trat die Umsatzsteuerjahreserkl&auml;rung 2008 an die Stelle des Vorauszahlungsbescheids. Aus nicht streitigen Gr&uuml;nden &auml;nderte das FA am 15.&nbsp;M&auml;rz 2011 die Umsatzsteuerfestsetzung f&uuml;r 2008 und am 24.&nbsp;M&auml;rz 2011 den Umsatzsteuerbescheid f&uuml;r 2007.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Einspruch hatte wegen der hier streitigen Fragen keinen Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) gab der dagegen erhobenen Klage durch das in Entscheidungen der Finanzgerichte 2014, 1914 ver&ouml;ffentlichte Urteil insoweit statt, als f&uuml;r den Besteuerungszeitraum 2007 weitere Vorsteuerbetr&auml;ge aus den Gutschriften bis Ende Januar 2007 zu ber&uuml;cksichtigen seien. Im &Uuml;brigen wies es die Klage wegen Umsatzsteuer 2007 und 2008 ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Umsatzsteuerbescheid 2007 sei insoweit rechtswidrig, als Vorsteuerbetr&auml;ge aus den bis einschlie&szlig;lich Januar 2007 erteilten Gutschriften nicht ber&uuml;cksichtigt wurden. Insoweit best&auml;nden Leistungsbeziehungen zwischen der Kl&auml;gerin und dem Strohmann&nbsp;PK. H habe PK bei den Lieferungen wirksam vertreten. Bis Ende Januar 2007 seien bei der Gesamtw&uuml;rdigung der Umst&auml;nde des Einzelfalls keine Anhaltspunkte daf&uuml;r ersichtlich, dass es sich nur um ein zum Schein abgeschlossenes Strohmanngesch&auml;ft handele und deshalb der Hintermann&nbsp;H Leistender sei. Insbesondere fehle es an Anhaltspunkten daf&uuml;r, dass die Kl&auml;gerin im Zeitpunkt der Lieferungen Kenntnis davon gehabt habe oder eine solche h&auml;tte haben m&uuml;ssen, dass PK keine eigene Verpflichtung aus den in ihrem Namen geschlossenen Rechtsgesch&auml;ften &uuml;bernehmen wollte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Umsatzsteuerbescheide 2007 und 2008 seien hingegen insoweit rechtm&auml;&szlig;ig, als die Vorsteuerbetr&auml;ge aus den Gutschriften gegen&uuml;ber PK (ab Anfang Februar 2007), MD und der W-GmbH unber&uuml;cksichtigt geblieben seien. Die Gutschriften wiesen nicht den leistenden Unternehmer aus. Aufgrund der Gesamtumst&auml;nde des Streitfalls h&auml;tte die Kl&auml;gerin ab Anfang Februar 2007 erkennen m&uuml;ssen, dass PK ein von H &quot;vorgeschobener&quot; Strohmann gewesen sei und das Strohmanngesch&auml;ft nur zum Schein abgeschlossen wurde mit der Folge, dass nicht &#8211;wie in den Gutschriften ausgewiesen&#8211; PK, sondern H als leistender Unternehmer anzusehen sei. Ein Vorsteuerabzug hinsichtlich der auf MD und die W-GmbH ausgestellten Gutschriften komme schon deshalb nicht in Betracht, weil H &#8211;als Vertreter ohne Vertretungsmacht&#8211; diese Unternehmen nicht wirksam vertreten habe. Insoweit fehle es bereits an einer Leistungsbeziehung zwischen der Kl&auml;gerin und MD und der W-GmbH.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin Verletzung materiellen Rechts sowie Verfahrensfehler.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie begehrt &#8211;weiterhin&#8211; den Abzug der Vorsteuerbetr&auml;ge, soweit diese vom FG nicht zum Abzug zugelassen wurden. Sie st&uuml;tzt sich im Wesentlichen darauf, dass sie im Zeitpunkt der Lieferung und Erteilung der Gutschriften gutgl&auml;ubig hinsichtlich der Person des Leistenden gewesen sei. Erst nach Beendigung der Gesch&auml;ftsbeziehung mit H habe sich herausgestellt, dass H &#8211;und nicht PK, MD und die W-GmbH&#8211; Leistender gewesen sei. Im Rahmen von &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) m&uuml;sse der Schutz des guten Glaubens ber&uuml;cksichtigt werden. Der Gerichtshof der Europ&auml;ischen Union (EuGH) habe durch das Urteil Mahag&eacute;ben und D&aacute;vid vom 21.&nbsp;Juni 2012 C-80\/11, C-142\/11 (EU:C:2012:373, BFH\/NV 2012, 1404) neue Grunds&auml;tze zum Vertrauensschutz aufgestellt. Danach d&uuml;rfe dem Steuerpflichtigen das Recht auf Vorsteuerabzug nur dann versagt werden, wenn aufgrund objektiver Umst&auml;nde feststehe, dass der Steuerpflichtige, dem die Gegenst&auml;nde geliefert wurden, die als Grundlage f&uuml;r die Begr&uuml;ndung des Rechts auf Vorsteuerabzug dienen, wusste oder h&auml;tte wissen m&uuml;ssen, dass dieser Umsatz in eine vom Leistenden oder einem anderen Wirtschaftsteilnehmer auf einer vorhergehenden Umsatzstufe begangene Steuerhinterziehung einbezogen war. Diese Rechtsprechung lasse keinen Raum f&uuml;r eine weitere Einschr&auml;nkung des Vorsteuerabzugs. F&uuml;r die Tatsachen, die zu einer Einschr&auml;nkung des Vorsteuerabzugs f&uuml;hrten, tragen im &Uuml;brigen die Finanzbeh&ouml;rden die Beweislast. Der Steuerverwaltung sei es insbesondere versagt, dem Steuerpflichtigen die Pr&uuml;fung abzuverlangen, ob der Aussteller der Rechnung &quot;Steuerpflichtiger sei&quot;, der Leistende &quot;&uuml;ber die fraglichen Gegenst&auml;nde verf&uuml;gte und sie liefern konnte&quot; und dieser &quot;seinen Verpflichtungen hinsichtlich der Erkl&auml;rung und Abf&uuml;hrung der Mehrwertsteuer nachgekommen ist&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die vom FG vorgenommene Z&auml;sur im Februar 2007 anhand des Verlaufs der Gesch&auml;ftsbeziehung mit PK sei vor dem Hintergrund des Vertrauensschutzes im Rahmen des Rechts auf Vorsteuerabzug nicht gerechtfertigt. Insbesondere k&ouml;nne die kurzfristige Unterbrechung der Gesch&auml;ftsbeziehung mit PK nicht das Vertrauen in die Ordnungsm&auml;&szlig;igkeit der Gesch&auml;ftsbeziehungen zu diesem ersch&uuml;ttern. Die Kl&auml;gerin habe im Streitzeitraum weder gewusst noch h&auml;tte sie wissen m&uuml;ssen, dass ihr Vertragspartner m&ouml;glicherweise umsatzsteuerrelevante Unregelm&auml;&szlig;igkeiten begangen habe. Insoweit habe das FG in Verkennung der objektiven Feststellungslast den Vorsteuerabzug zu Unrecht versagt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Urteil des FG leide zudem unter Verfahrensm&auml;ngeln. Insbesondere habe das FG verfahrensfehlerhaft gegen den klaren Inhalt der Akten, gegen seine Sachaufkl&auml;rungspflicht und gegen den Grundsatz der Gew&auml;hrung rechtlichen Geh&ouml;rs versto&szlig;en.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>das Urteil des FG D&uuml;sseldorf vom 15.&nbsp;Februar 2013&nbsp;&nbsp;1&nbsp;K&nbsp;720\/12&nbsp;U aufzuheben und den ge&auml;nderten Bescheid f&uuml;r 2007 &uuml;ber Umsatzsteuer vom 24.&nbsp;M&auml;rz 2011 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 24.&nbsp;Januar 2012 dahingehend zu &auml;ndern, dass weitere Vorsteuern in H&ouml;he von 419.747,38&nbsp;EUR (441.914,87&nbsp;EUR abz&uuml;glich Vorsteuern Januar 2007 in H&ouml;he von 22.167,49&nbsp;EUR) ber&uuml;cksichtigt werden, und den ge&auml;nderten Umsatzsteuerbescheid 2008 vom 15.&nbsp;M&auml;rz 2011 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 24.&nbsp;Januar 2012 dahingehend zu &auml;ndern, dass weitere Vorsteuern in H&ouml;he von 16.461,08&nbsp;EUR ber&uuml;cksichtigt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Erg&auml;nzend zum FG-Urteil f&uuml;hrt es aus, dass dahinstehen k&ouml;nne, ob die Kl&auml;gerin auf die Richtigkeit der Angaben in den Gutschriften vertraute, denn bereits die Unrichtigkeit der Gutschrift f&uuml;hre zur Versagung des Vorsteuerabzugs. Vertrauensschutzgesichtspunkte seien im Festsetzungsverfahren nicht zu ber&uuml;cksichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin hat mit Schreiben vom 11. und 31.&nbsp;August 2015 f&uuml;r die Streitjahre &#8211;parallel zu den hier streitigen Umsatzsteuerfestsetzungen&#8211; beim FA Antr&auml;ge auf abweichende Festsetzung der Umsatzsteuer aus Billigkeitsgr&uuml;nden gestellt. &Uuml;ber diese Antr&auml;ge ist noch nicht entschieden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat den Vorsteuerabzug aus den von der Kl&auml;gerin f&uuml;r PK, MD und die W-GmbH ausgestellten Gutschriften zu Recht versagt. Es fehlt jeweils an einer zur Aus&uuml;bung des Vorsteuerabzugs berechtigenden Gutschrift des Leistenden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG kann der Unternehmer die gesetzlich geschuldete Steuer f&uuml;r Lieferungen und sonstige Leistungen, die von anderen Unternehmern f&uuml;r sein Unternehmen ausgef&uuml;hrt worden sind, als Vorsteuerbetr&auml;ge abziehen. Die Aus&uuml;bung des Vorsteuerabzugs setzt nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 UStG voraus, dass der Unternehmer eine nach den &sect;&sect;&nbsp;14, 14a UStG ausgestellte Rechnung besitzt. Nach &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 UStG kann eine Rechnung auch von einem Leistungsempf&auml;nger, der Unternehmer ist, f&uuml;r eine Lieferung oder sonstige Leistung des Unternehmers ausgestellt werden, sofern dies vorher vereinbart wurde (Gutschrift).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die ausgestellte Rechnung muss den Anforderungen des &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;4 UStG entsprechen (Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 16.&nbsp;Januar 2014 V&nbsp;R&nbsp;28\/13, BFHE 244, 126, BStBl II 2014, 867, Rz&nbsp;10, m.w.N.), insbesondere Angaben &uuml;ber den leistenden Unternehmer enthalten (&sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung ist der Abzug der in einer Rechnung oder Gutschrift ausgewiesenen Umsatzsteuer grunds&auml;tzlich nur zul&auml;ssig, wenn Rechnungsaussteller und leistender Unternehmer identisch sind (z.B. BFH-Urteile vom 28.&nbsp;Januar 1999 V&nbsp;R&nbsp;4\/98, BFHE 188, 456, BStBl II 1999, 628, unter II.1.b, und vom 30.&nbsp;April 2009 V&nbsp;R&nbsp;15\/07, BFHE 225, 254, BStBl II 2009, 744, unter II.1.b, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Unionsrechtliche Grundlage sind Art.&nbsp;167 und Art.&nbsp;178 Buchst.&nbsp;a der seit dem 1.&nbsp;Januar 2007 geltenden Richtlinie 2006\/112\/EG des Rates vom 28.&nbsp;November 2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem (MwStSystRL). Nach Art.&nbsp;167 MwStSystRL entsteht das Recht auf Vorsteuerabzug, wenn der Anspruch auf die abziehbare Steuer entsteht. Um das Recht auf Vorsteuerabzug aus&uuml;ben zu k&ouml;nnen, muss der Steuerpflichtige nach Art.&nbsp;178 Buchst.&nbsp;a MwStSystRL u.a. eine ausgestellte Rechnung besitzen. Diese muss f&uuml;r Mehrwertsteuerzwecke gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;226 Nr.&nbsp;5 MwStSystRL u.a. den vollst&auml;ndigen Namen des Steuerpflichtigen enthalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Das FG hat den Vorsteuerabzug aus den von der Kl&auml;gerin f&uuml;r PK ausgestellten Gutschriften ab Februar 2007 zu Recht versagt. Die Kl&auml;gerin h&auml;tte ab diesem Zeitpunkt erkennen m&uuml;ssen, dass eine Leistungsbeziehung zwischen ihr und PK nicht bestanden hat, mit der Folge, dass Leistender und die in den Gutschriften als Leistende ausgewiesenen Personen nicht identisch sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach den unbestrittenen Feststellungen des FG war in den von der Kl&auml;gerin erstellten Gutschriften PK als leistender Unternehmer ausgewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) PK war jedenfalls ab Februar 2007 nicht leistender Unternehmer, sondern f&uuml;r die Kl&auml;gerin erkennbar vorgeschobener Strohmann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Wer bei einem Umsatz als Leistender anzusehen ist, ergibt sich regelm&auml;&szlig;ig aus den zugrunde liegenden zivilrechtlichen Vereinbarungen. Leistender ist in der Regel derjenige, der die Lieferungen oder sonstigen Leistungen im eigenen Namen gegen&uuml;ber einem anderen selbst ausf&uuml;hrt oder durch einen Beauftragten ausf&uuml;hren l&auml;sst. Ob eine Leistung dem Handelnden oder einem anderen zuzurechnen ist, h&auml;ngt deshalb grunds&auml;tzlich davon ab, ob der Handelnde gegen&uuml;ber dem Leistungsempf&auml;nger im eigenen Namen oder berechtigterweise im Namen eines anderen bei Ausf&uuml;hrung entgeltlicher Leistungen aufgetreten ist (z.B. BFH-Urteile in BFHE 188, 456, BStBl II 1999, 628, unter II.1.b, m.w.N.; vom 12.&nbsp;August 2009 XI&nbsp;R&nbsp;48\/07, BFH\/NV 2010, 259, Rz&nbsp;31, m.w.N., und vom 12.&nbsp;Mai 2011 V&nbsp;R&nbsp;25\/10, BFH\/NV 2011, 1541, Rz&nbsp;16, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Leistender kann auch ein Strohmann sein. Tritt jemand im Rechtsverkehr (als sog. &quot;Strohmann&quot;) im eigenen Namen, aber f&uuml;r Rechnung eines anderen auf, der &#8211;aus welchen Gr&uuml;nden auch immer&#8211; nicht selbst als berechtigter oder verpflichteter Vertragspartner in Erscheinung treten will (sog. &quot;Hintermann&quot;), ist zivilrechtlich grunds&auml;tzlich nur der &quot;Strohmann&quot; aus dem Rechtsgesch&auml;ft berechtigt und verpflichtet. Dementsprechend sind dem &quot;Strohmann&quot; Leistungen zuzurechnen, die der &quot;Hintermann&quot; berechtigterweise im Namen des Strohmanns tats&auml;chlich ausgef&uuml;hrt hat (st&auml;ndige Rechtsprechung, BFH-Urteile vom 26.&nbsp;Juni 2003 V&nbsp;R&nbsp;22\/02, BFH\/NV 2004, 233, unter II.1.b&nbsp;aa; in BFH\/NV 2010, 259, Rz&nbsp;32, m.w.N., und in BFH\/NV 2011, 1541, Rz&nbsp;20, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Unbeachtlich ist das &quot;vorgeschobene&quot; Strohmanngesch&auml;ft nach &sect;&nbsp;41 Abs.&nbsp;2 der Abgabenordnung (AO) aber, wenn es nur zum Schein abgeschlossen wird, d.h. wenn die Vertragsparteien &#8211;der &quot;Strohmann&quot; und der Leistungsempf&auml;nger&#8211; einverst&auml;ndlich oder stillschweigend davon ausgehen, dass die Rechtswirkungen des Gesch&auml;fts gerade nicht zwischen ihnen, sondern zwischen dem Leistungsempf&auml;nger und dem &quot;Hintermann&quot; eintreten sollen (ausf&uuml;hrlich BFH-Beschluss vom 31.&nbsp;Januar 2002 V&nbsp;B&nbsp;108\/01, BFHE 198, 208, BStBl II 2004, 622, unter II.4.c). Letzteres ist insbesondere dann zu bejahen, wenn der Leistungsempf&auml;nger wei&szlig; oder davon ausgehen muss, dass der Strohmann keine eigene Verpflichtung aus dem Rechtsgesch&auml;ft &uuml;bernehmen will und dementsprechend auch keine eigenen Leistungen versteuern will (st&auml;ndige Rechtsprechung, BFH-Urteile in BFH\/NV 2004, 233, unter II.1.b&nbsp;bb; in BFH\/NV 2010, 259, Rz&nbsp;33, m.w.N., und in BFH\/NV 2011, 1541, Rz&nbsp;23, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ob diese Voraussetzungen im Einzelfall vorliegen, ist anhand einer Vielzahl in Betracht kommender Indizien nach dem Gesamtbild der Verh&auml;ltnisse zu beurteilen. Dies obliegt in erster Linie den Finanzgerichten als Tatsacheninstanz und ist vom Revisionsgericht nur begrenzt &uuml;berpr&uuml;fbar (BFH-Urteile vom 4.&nbsp;September 2003 V&nbsp;R&nbsp;10\/02, BFHE 203, 389, BStBl II 2004, 627, unter II.3., und vom 7.&nbsp;Juli 2005 V&nbsp;R&nbsp;60\/03, BFH\/NV 2006, 139, unter II.1.b&nbsp;cc).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Ausgehend von diesen Ma&szlig;st&auml;ben sind die Feststellungen des FG nicht zu beanstanden, wonach PK als ein von H zum Abschluss von Scheingesch&auml;ften vorgeschobener Strohmann anzusehen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Nach den nicht angegriffenen Feststellungen des FG &#8211;an die der Senat nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO gebunden ist&#8211; hatte H den PK bei Abschluss der Vertr&auml;ge &uuml;ber die Schrottlieferungen wirksam vertreten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Die im Wesentlichen auf tats&auml;chlichem Gebiet liegende W&uuml;rdigung des FG (vgl. dazu BFH-Urteile in BFHE 203, 389, BStBl II 2004, 627, unter II.3., und in BFH\/NV 2006, 139, unter II.1.b&nbsp;cc), wonach PK ab Februar 2007 nicht mehr als leistender Unternehmer anzusehen war, ist revisionsrechtlich nicht zu beanstanden. Der Senat ist an die nicht mit zul&auml;ssigen und begr&uuml;ndeten Verfahrensr&uuml;gen angegriffenen (siehe unter II.5.) und auch nicht gegen Denkgesetze oder Erfahrungss&auml;tze versto&szlig;enden Feststellungen nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO gebunden. Das FG durfte davon ausgehen, dass f&uuml;r die Kl&auml;gerin ab Februar 2007 erkennbar war, dass H auf eigene Rechnung handelte, PK also vorgeschobener Strohmann des Hintermanns&nbsp;H (handelnd als Gesellschafter-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer einer Gesellschaft) war und das Strohmanngesch&auml;ft nur zum Schein abgeschlossen wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat eine Reihe von Indizien festgestellt (z.B. Auftreten des H in kurzen zeitlichen Abst&auml;nden f&uuml;r unterschiedliche Unternehmer; Existenz von Wiegekarten, auf denen H als Leistender ausgewiesen war, obwohl er im fremden Namen auftrat; Abwicklung ausschlie&szlig;lich als Barzahlungsgesch&auml;ft und Erteilung unterschriebener Blankoquittungen im Vorfeld), die noch nicht den Schluss rechtfertigten, dass die Kl&auml;gerin das zum Schein abgeschlossene Strohmanngesch&auml;ft h&auml;tte erkennen m&uuml;ssen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Erst im Zusammenhang mit den aufgebrauchten &#8211;von PK unterschriebenen&#8211; Blankoquittungen Ende Januar 2007 und der daraufhin erfolgten Spontanhandlung des H, fortan wieder im eigenen Namen und f&uuml;r eigene Rechnung gegen&uuml;ber der Kl&auml;gerin t&auml;tig werden zu wollen, ist das FG zu der Schlussfolgerung tats&auml;chlicher Art gelangt, dass es sich um ein zum Schein abgeschlossenes Strohmanngesch&auml;ft handele, was die Kl&auml;gerin h&auml;tte erkennen m&uuml;ssen. Diese Schlussfolgerung ist insbesondere unter dem Gesichtspunkt m&ouml;glich, dass H im Februar 2007 &#8211;trotz seiner Ank&uuml;ndigung, nur noch als Vermittler f&uuml;r andere Firmen aufzutreten&#8211; im eigenen Namen und f&uuml;r eigene Rechnung auftrat und ab M&auml;rz 2007 wieder im Namen und f&uuml;r Rechnung des PK handelte, nachdem dieser der Kl&auml;gerin erneut unterschriebene Blankoquittungen &uuml;bergeben hatte. Dadurch wird erkennbar, dass die liefernde Person formell beliebig austauschbar ist. Diese Gesamtw&uuml;rdigung des FG ist unter Ber&uuml;cksichtigung des Ergebnisses der Beweisaufnahme (Zeugenvernehmung) m&ouml;glich und widerspruchsfrei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Das FG hat auch den Vorsteuerabzug aus den von der Kl&auml;gerin f&uuml;r MD und die W-GmbH ausgestellten Gutschriften zu Recht versagt. Es fehlt an einer zivilrechtlichen Leistungsbeziehung zwischen der Kl&auml;gerin und MD bzw. der W-GmbH mit der Folge, dass Leistender und die in den Gutschriften als Leistende ausgewiesenen Personen nicht identisch sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach den Feststellungen des FG waren in den von der Kl&auml;gerin erstellten Gutschriften MD oder die W-GmbH als leistende Unternehmer ausgewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Ausgehend von den vorgenannten Grunds&auml;tzen (siehe unter II.2.b) waren gegen&uuml;ber der Kl&auml;gerin weder MD noch die W-GmbH leistende Unternehmer.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall geht das FG zu Recht davon aus, dass eine Leistungsbeziehung zwischen der Kl&auml;gerin und MD bzw. der W-GmbH schon mangels Vertretungsmacht des H nicht entstehen konnte. Infolgedessen fehlt es an einer zivilrechtlichen Vertragsbeziehung, die Gegenstand einer umsatzsteuerrechtlichen Lieferung h&auml;tte sein k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei seinen &#8211;revisionsrechtlich nicht zu beanstandenden&#8211; Feststellungen hat das FG insoweit darauf abgestellt, dass H gegen&uuml;ber der Kl&auml;gerin ohne Vollmacht im Namen des MD bzw. der W-GmbH gehandelt habe. Eine wirksame Stellvertretung i.S. des &sect;&nbsp;164 Abs.&nbsp;1 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs (BGB) scheitere daran, dass dem H keine &#8211;durch Vollmacht (vgl. &sect;&nbsp;167 Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;166 Abs.&nbsp;2 BGB) berechtigende&#8211; Vertretungsmacht durch MD bzw. die W-GmbH einger&auml;umt wurde und eine solche auch nicht nach den Grunds&auml;tzen zur Duldungs- und Anscheinsvollmacht (vgl. dazu BFH-Urteil vom 7.&nbsp;April 2011 V&nbsp;R&nbsp;44\/09, BFHE 234, 430, BStBl II 2011, 954, Rz&nbsp;15) in Betracht k&auml;me. Die von H als Vertreter ohne Vertretungsmacht mit der Kl&auml;gerin geschlossenen Vertr&auml;ge seien auch nicht durch deren Genehmigung wirksam geworden. Auch an diese nicht mit zul&auml;ssigen oder begr&uuml;ndeten Verfahrensr&uuml;gen angegriffenen (siehe unter II.5.) und auch nicht gegen Denkgesetze oder Erfahrungss&auml;tze versto&szlig;enden Feststellung des FG ist der Senat nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO gebunden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Nachdem es bereits an einer Leistungsbeziehung zwischen der Kl&auml;gerin und MD bzw. der W-GmbH fehlt, ist es nicht entscheidungserheblich, ob &#8211;wie das FG in einem zweiten Begr&uuml;ndungsansatz feststellt&#8211; MD bzw. die W-GmbH von H vorgeschobene Strohm&auml;nner seien und das Strohmanngesch&auml;ft nur zum Schein abgeschlossen wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Ob Gesichtspunkte des Vertrauensschutzes eine Billigkeitsma&szlig;nahme nach &sect;&sect;&nbsp;163, 227 AO rechtfertigen, ist im vorliegenden Festsetzungsverfahren nicht zu entscheiden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Vertrauensschutz kann aufgrund besonderer Verh&auml;ltnisse des Einzelfalls nach nationalem Recht nicht im Rahmen der Steuerfestsetzung nach &sect;&sect;&nbsp;16, 18 UStG, sondern nur im Rahmen einer Billigkeitsma&szlig;nahme gem&auml;&szlig; &sect;&sect;&nbsp;163, 227 AO gew&auml;hrt werden (BFH-Urteil vom 22.&nbsp;Juli 2015 V&nbsp;R&nbsp;23\/14, zur amtlichen Ver&ouml;ffentlichung bestimmt, BFH\/NV 2015, 1538, Rz&nbsp;31&nbsp;f., m.w.N.). Dies gilt auch unter Ber&uuml;cksichtigung der j&uuml;ngeren EuGH-Urteile Mahageb&eacute;n und D&aacute;vid (EU:C:2012:373, BFH\/NV 2012, 1404), Maks Pen vom 13.&nbsp;Februar 2014 C-18\/13 (EU:C:2014:69) und Bonik vom 6.&nbsp;Dezember 2012 C-285\/11 (EU:C:2012:774), in denen das Recht auf Vorsteuerabzug nicht durch Vertrauensschutzgesichtspunkte erweitert, sondern begrenzt wurde (BFH-Urteil in BFH\/NV 2015, 1538, Rz&nbsp;33&nbsp;ff.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die geltend gemachten Verfahrensfehler liegen nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das FG-Urteil verst&ouml;&szlig;t nicht deshalb gegen den klaren Inhalt der Akten (&sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO), weil es seine Entscheidung darauf gest&uuml;tzt hat, dass die Kl&auml;gerin ab Februar 2007 h&auml;tte erkennen m&uuml;ssen, dass PK ein vorgeschobener Strohmann sei. Das FG zieht dazu den aktenkundigen und durch den Zeugen&nbsp;A bekundeten Umstand heran, dass H, nachdem die von PK zu Beginn der Gesch&auml;ftsbeziehungen an die Kl&auml;gerin &uuml;bergebenen Blankoquittungen Ende Januar 2007 aufgebraucht waren, bei den Schrottlieferungen ab Februar 2007 nunmehr wieder als Gesellschafter-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer seines Unternehmens auftrat und sich dies ab M&auml;rz 2007 wieder &auml;nderte, nachdem neue auf den PK lautende Blankoquittungen bei der Kl&auml;gerin hinterlegt wurden. Mit ihrer Verfahrensr&uuml;ge greift die Kl&auml;gerin diese Feststellungen indes nicht an. Vielmehr r&uuml;gt sie die Tatsachenw&uuml;rdigung des FG, dass die Kl&auml;gerin das zum Schein abgeschlossene Strohmanngesch&auml;ft h&auml;tte erkennen m&uuml;ssen. Ein Versto&szlig; gegen &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO liegt allerdings nicht schon dann vor, wenn das FG den festgestellten Sachverhalt unter Einbeziehung des ihm vorliegenden Akteninhalts nicht entsprechend den Vorstellungen eines der Beteiligten gew&uuml;rdigt hat (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 20.&nbsp;M&auml;rz 2013 VI&nbsp;R&nbsp;9\/12, BFHE 240, 507, Rz&nbsp;19).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Eine Verletzung der Sachaufkl&auml;rungspflicht durch das FG (&sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO) kann die Kl&auml;gerin nicht mehr mit Erfolg r&uuml;gen. Auf das &Uuml;bergehen eines Beweisantrags oder die Verletzung der Amtsermittlungspflicht kann sich ein Prozessbeteiligter nach &sect;&nbsp;155 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;295 der Zivilprozessordnung nicht mehr st&uuml;tzen, wenn er auf die Geltendmachung solcher (verzichtbaren) Verfahrensm&auml;ngel &#8211;ausdr&uuml;cklich, konkludent oder durch blo&szlig;es Unterlassen einer rechtzeitigen R&uuml;ge&#8211; verzichtet hat (vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 5.&nbsp;Juni 2013 III&nbsp;B&nbsp;47\/12, BFH\/NV 2013, 1438, Rz&nbsp;3, m.w.N.). Trotz der bestehenden M&ouml;glichkeit zur Erhebung einer R&uuml;ge hat die Kl&auml;gerin &#8211;ausweislich des Sitzungsprotokolls vom 15.&nbsp;Februar 2013&#8211; bis zum Schluss der m&uuml;ndlichen Verhandlung weder die Nichtvernehmung des Gesch&auml;ftsf&uuml;hrers der W-GmbH als Zeugen noch eine unterlassene Aufkl&auml;rung hinsichtlich eines Vermerks auf der Ausweiskopie des MD ger&uuml;gt. Dabei h&auml;tte die Kl&auml;gerin aufgrund des Verlaufs der m&uuml;ndlichen Verhandlung erkennen m&uuml;ssen, dass das FG weder eine weitere Zeugenvernehmung vornehmen noch weitere Tatsachenfeststellungen hinsichtlich des &#8211;nach der &Uuml;berzeugung des FG nicht entscheidungserheblichen&#8211; Vermerks auf der Ausweiskopie des MD treffen w&uuml;rde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im &Uuml;brigen hat die Kl&auml;gerin auch nicht dargelegt, weshalb sich dem FG eine weitere Sachaufkl&auml;rung &#8211;auch ohne entsprechende R&uuml;ge&#8211; h&auml;tte aufdr&auml;ngen m&uuml;ssen. Insbesondere stand zur &Uuml;berzeugung des FG fest, dass sowohl MD als auch die W-GmbH dem H keine Vollmacht erteilt hatten. Daher bestand f&uuml;r das FG keine Veranlassung von Amts wegen weiter aufzukl&auml;ren, wie H in den Besitz verschiedener Unterlagen der W-GmbH gekommen war, die eine &#8211;nicht zur Vertretung der W-GmbH berechtigte, aber dem H bekannte&#8211; Person bei der Gesch&auml;ftsanbahnung an die Kl&auml;gerin &uuml;bergeben hatte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Eine Verletzung rechtlichen Geh&ouml;rs (Art.&nbsp;103 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes, &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;2 FGO) liegt nicht schon deshalb vor, weil das FG den Inhalt eines &#8211;von der Kl&auml;gerin in der Revisionsbegr&uuml;ndung nicht n&auml;her spezifizierten&#8211; Schriftwechsels nicht in seine Erw&auml;gungen zur Feststellungslast beim Vorsteuerabzug einbezogen hat. Im Ergebnis r&uuml;gt die Kl&auml;gerin damit keinen Versto&szlig; gegen den Grundsatz der Gew&auml;hrung rechtlichen Geh&ouml;rs, sondern die Tatsachen- und Beweisw&uuml;rdigung des FG und damit einen (vermeintlichen) materiell-rechtlichen Fehler. Ein solcher ist nicht geeignet, einen Verfahrensmangel zu begr&uuml;nden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Ein Versto&szlig; des FG gegen &sect;&nbsp;73 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO liegt nicht vor. Anders als die Kl&auml;gerin meint, hat das FG die Verfahren 1&nbsp;K&nbsp;720\/12&nbsp;U (Az. V&nbsp;R&nbsp;17\/14) und 1&nbsp;K&nbsp;943\/10&nbsp;U (Revision anh&auml;ngig unter Az. XI&nbsp;R&nbsp;31\/14) nicht zur gemeinsamen Verhandlung und Entscheidung nach &sect;&nbsp;73 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO verbunden. Das FG hat zur Vereinfachung der Durchf&uuml;hrung der m&uuml;ndlichen Verhandlungen &#8211;als vor&uuml;bergehende prozessuale Ma&szlig;nahme&#8211; die bezeichneten anh&auml;ngigen Verfahren lediglich zu einer gemeinsamen m&uuml;ndlichen Verhandlung verbunden. Dadurch sollte den Beteiligten erspart werden, in den beiden Streitsachen dieselben Ausf&uuml;hrungen zu machen (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 24.&nbsp;Oktober 1979 VII&nbsp;R&nbsp;95\/78, BFHE 129, 111, BStBl II 1980, 105, und vom 27.&nbsp;August 2009 X&nbsp;B&nbsp;74\/09, nicht ver&ouml;ffentlicht, Rz&nbsp;8&nbsp;f.). Ein Verfahrensversto&szlig;, der zu einer Rechtsbeeintr&auml;chtigung der Kl&auml;gerin f&uuml;hren k&ouml;nnte, ist dabei auch dann nicht zu erkennen, wenn die Verfahren &#8211;ohne ausdr&uuml;cklichen Beschluss&#8211; auf die gleiche Zeit terminiert werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Der Senat war an einer Entscheidung &#8211;trotz des zwischenzeitlich gestellten Billigkeitsantrags nach &sect;&nbsp;163 AO&#8211; nicht gehindert. Nach &sect;&nbsp;121 i.V.m. &sect;&nbsp;74 FGO kann das Gericht das Klageverfahren aussetzen, wenn die Entscheidung des Rechtsstreits ganz oder zum Teil von dem Bestehen oder Nichtbestehen eines Rechtsverh&auml;ltnisses abh&auml;ngt, das den Gegenstand eines anderen anh&auml;ngigen Rechtsstreits bildet oder von einer Verwaltungsbeh&ouml;rde festzustellen ist. Die Entscheidung dar&uuml;ber ist eine Ermessensentscheidung, bei der insbesondere prozess&ouml;konomische Gesichtspunkte und die Interessen der Beteiligten abzuw&auml;gen sind (BFH-Urteil vom 20.&nbsp;September 2007 IV&nbsp;R&nbsp;32\/06, BFH\/NV 2008, 569, unter&nbsp;II.2.a, m.w.N.). Die Entscheidung &uuml;ber eine Billigkeitsma&szlig;nahme nach &sect;&nbsp;163 AO ist zwar Grundlagenbescheid f&uuml;r die Steuerfestsetzung. Das die Steuerfestsetzung betreffende Verfahren kann deshalb gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;74 FGO ausgesetzt werden, um die Entscheidung der Finanzverwaltung &uuml;ber den Erlass einer Billigkeitsma&szlig;nahme herbeizuf&uuml;hren. Ob dies geschieht, steht jedoch im Ermessen des Gerichts, bei dem das auszusetzende Verfahren anh&auml;ngig ist. Werden &#8211;wie vorliegend&#8211; die beiden Verfahren getrennt durchgef&uuml;hrt und wird der Billigkeitsantrag nach &sect;&nbsp;163 AO erst kurz vor der m&uuml;ndlichen Verhandlung beim BFH gestellt, entspricht eine Verfahrensaussetzung weder prozess&ouml;konomischen Gr&uuml;nden noch den Interessen der Beteiligten an einer zeitnahen Entscheidung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dem steht nicht entgegen, dass nach &sect;&nbsp;163 Satz&nbsp;3 AO die Entscheidung &uuml;ber die abweichende Festsetzung mit der Steuerfestsetzung verbunden werden kann und nach den BFH-Urteilen in BFHE 225, 254, BStBl II 2009, 744 sowie in BFH\/NV 2015, 1538, Rz&nbsp;46, m.w.N. die Entscheidung &uuml;ber die Billigkeitsma&szlig;nahme regelm&auml;&szlig;ig mit der Steuerfestsetzung zu verbinden ist, wenn der Steuerpflichtige im Festsetzungsverfahren geltend macht, ihm sei der Vorsteuerabzug trotz Nichtvorliegens der materiell-rechtlichen Voraussetzungen zu gew&auml;hren (BFH-Urteil in BFHE 225, 254, BStBl II 2009, 744, Leitsatz&nbsp;3). Abgesehen davon, dass keine Verpflichtung des FA besteht, gesondert gef&uuml;hrte Verfahren betreffend die Umsatzsteuerfestsetzung und das Billigkeitsverfahren zeitgleich zu entscheiden (BFH-Urteil vom 14.&nbsp;M&auml;rz 2012 XI&nbsp;R&nbsp;2\/10, BFHE 237, 391, BStBl II 2012, 653, Leitsatz&nbsp;5 sowie Rz&nbsp;46), war im Streitfall eine zeitgleiche Entscheidung bereits deshalb nicht m&ouml;glich, weil die Kl&auml;gerin den Billigkeitsantrag nach &sect;&nbsp;163 AO erst w&auml;hrend des Revisionsverfahrens und damit mehrere Jahre nach Bekanntgabe der Umsatzsteuerfestsetzung gestellt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>57<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>7. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 10.9.2015, V R 17\/14 Anforderungen an die Rechnung f&uuml;r Zwecke des Vorsteuerabzugs &#8211; Strohmann als leistender Unternehmer &#8211; Versto&szlig; gegen &sect; 96 Abs. 1 Satz 1 FGO &#8211; verzichtbare Verfahrensm&auml;ngel &#8211; Verfahrensverbindung lediglich zu einer gemeinsamen m&uuml;ndlichen Verhandlung &#8211; Entscheidung &uuml;ber eine Billigkeitsma&szlig;nahme nach &sect; 163 AO Tenor Die Revision der Kl&auml;gerin &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-17-14-anforderungen-an-die-rechnung-fuer-zwecke-des-vorsteuerabzugs-strohmann-als-leistender-unternehmer-verstoss-gegen-par-96-abs-1-satz-1-fgo-verzichtbare-verfahrensmaengel-verfahrensverbindun-2\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;R&nbsp;17\/14 &#8211; Anforderungen an die Rechnung f&uuml;r Zwecke des Vorsteuerabzugs &#8211; Strohmann als leistender Unternehmer &#8211; Versto&szlig; gegen &sect; 96 Abs. 1 Satz 1 FGO &#8211; verzichtbare Verfahrensm&auml;ngel &#8211; Verfahrensverbindung lediglich zu einer gemeinsamen m&uuml;ndlichen Verhandlung &#8211; Entscheidung &uuml;ber eine Billigkeitsma&szlig;nahme nach &sect; 163 AO<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-65486","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65486","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65486"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65486\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65486"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=65486"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=65486"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}