{"id":65533,"date":"2015-12-12T13:42:44","date_gmt":"2015-12-12T11:42:44","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=65533"},"modified":"2015-12-12T13:43:06","modified_gmt":"2015-12-12T11:43:06","slug":"x-r-4-14-auskunftsersuchen-an-dritte-ohne-vorherige-sachverhaltsaufklaerung-beim-steuerpflichtigen-auskunftsersuchen-als-anfechtbarer-verwaltungsakt-fortsetzungsfeststellungsklage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-4-14-auskunftsersuchen-an-dritte-ohne-vorherige-sachverhaltsaufklaerung-beim-steuerpflichtigen-auskunftsersuchen-als-anfechtbarer-verwaltungsakt-fortsetzungsfeststellungsklage\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;4\/14 &#8211; Auskunftsersuchen an Dritte ohne vorherige Sachverhaltsaufkl&auml;rung beim Steuerpflichtigen &#8211; Auskunftsersuchen als anfechtbarer Verwaltungsakt &#8211; Fortsetzungsfeststellungsklage"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 29.7.2015, X R 4\/14<\/p>\n<p class=\"titel\">Auskunftsersuchen an Dritte ohne vorherige Sachverhaltsaufkl&auml;rung beim Steuerpflichtigen &#8211; Auskunftsersuchen als anfechtbarer Verwaltungsakt &#8211; Fortsetzungsfeststellungsklage<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Die Finanzbeh&ouml;rde darf sich erst dann unmittelbar an andere Personen als den Beteiligten (sog. Dritte) wenden, wenn sie es im Rahmen einer vorweggenommenen Beweisw&uuml;rdigung aufgrund konkret nachweisbarer Tatsachen als zwingend ansieht, dass der Versuch der Sachverhaltsaufkl&auml;rung durch den Beteiligten erfolglos bleiben wird.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision des Beklagten gegen das Urteil des Finanzgerichts des Landes Sachsen Anhalt vom 13. M&auml;rz 2013&nbsp;&nbsp;3 K 34\/09 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Revisionsbeklagte (Kl&auml;ger) erzielt Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der Zeit vom 17.&nbsp;Dezember 2007 bis zum 29.&nbsp;Juni 2010 f&uuml;hrte der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) eine steuerliche Au&szlig;enpr&uuml;fung beim Kl&auml;ger durch, die sich auf die Einkommensteuern, Umsatzsteuern und Gewerbesteuermessbetr&auml;ge 2002 bis 2004 erstreckte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine Au&szlig;enpr&uuml;fung f&uuml;r die Vorjahre hatte zu einer Erh&ouml;hung der Erl&ouml;se um 8.530,69&nbsp;DM gef&uuml;hrt. Grundlage hierf&uuml;r war eine Kontrollmitteilung, in der von einer &quot;Ausgleichszahlung&quot; bzw. &quot;Bonuszahlung&quot; einer Gesch&auml;ftspartnerin des Kl&auml;gers, der A, die Rede war. Ein entsprechendes Klageverfahren wegen Umsatzsteuer wurde beim Finanzgericht (FG) unter dem Aktenzeichen 3&nbsp;K&nbsp;923\/07 gef&uuml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 16.&nbsp;Oktober 2008 richtete das FA f&uuml;r die Streitjahre ein Auskunftsersuchen betreffend Provisionszahlungen an die A. Diese antwortete am 21.&nbsp;Oktober 2008, dem Kl&auml;ger in den Jahren 2003 und 2004 insgesamt drei &quot;Ausgleichszahlungen&quot; geleistet zu haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 22.&nbsp;Oktober 2008 richtete das FA &#8211;ohne den Kl&auml;ger hierzu vorab um Auskunft gebeten zu haben&#8211; das im vorliegenden Verfahren streitgegenst&auml;ndliche Auskunftsersuchen an die B, einer weiteren Gesch&auml;ftspartnerin des Kl&auml;gers. Es wies hinsichtlich der Auskunftspflicht auf &sect;&nbsp;93 der Abgabenordnung (AO) hin und f&uuml;hrte weiter aus: &quot;in der o.g. Steuersache ist die Sachaufkl&auml;rung mit den Beteiligten nicht m&ouml;glich.&quot; Ausweislich eines Vermerks des FA bezweckte dieses zweite Auskunftsersuchen, &quot;die Pr&uuml;fung zu vervollst&auml;ndigen&quot;, indem auch der zweite Lieferant um Auskunft gebeten werde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Schreiben vom 24.&nbsp;Oktober 2008 erkl&auml;rte die B dem FA, sie habe mit dem Kl&auml;ger reine Handelsgesch&auml;fte betrieben, f&uuml;r die dieser entsprechende Wiederverkaufsrabatte erhalten habe. Provisionszahlungen seien weder vereinbart noch geleistet worden. Am selben Tage richtete sie ein Schreiben an den Kl&auml;ger, in dem sie ihre Verwunderung &uuml;ber das Auskunftsersuchen zum Ausdruck brachte. Sie verstehe nicht, warum der Kl&auml;ger dem FA nicht mitteile, von der B niemals Provisionen erhalten zu haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 27.&nbsp;Oktober 2008 legte der Kl&auml;ger Einspruch gegen das an die B gerichtete Auskunftsersuchen ein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach einem Gespr&auml;ch zwischen den Beteiligten stellte das FA mit Schreiben vom 25.&nbsp;November 2008 den Sachverhalt gegen&uuml;ber der B klar. Den vom Kl&auml;ger aufrechterhaltenen Einspruch verwarf das FA mit Entscheidung vom 23.&nbsp;Dezember 2008 als unzul&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger hat in der m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem FG vorgetragen, im Zuge einer aktuell laufenden steuerlichen Au&szlig;enpr&uuml;fung seien nach seinem Erkenntnisstand Auskunftsersuchen zu ausl&auml;ndischen Sachverhalten ergangen, ohne dass er zuvor geh&ouml;rt oder befragt worden sei. Die Vertreter des FA konnten in der m&uuml;ndlichen Verhandlung hierzu keine Auskunft geben und erkl&auml;rten, dass sie sich zu der zuk&uuml;nftigen Praxis bei Auskunftsersuchen nicht &auml;u&szlig;ern wollten. Ausgenommen hiervon seien solche gegen&uuml;ber der B, an die keine weiteren Auskunftsersuchen ergehen sollten, soweit diese Provisionserl&ouml;se betr&auml;fen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die am 8.&nbsp;Januar 2009 erhobene Fortsetzungsfeststellungsklage hatte Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG ging davon aus, die Fortsetzungsfeststellungsklage sei zul&auml;ssig, da Wiederholungsgefahr drohe. Der Kl&auml;ger exportiere und importiere weiterhin Waren und m&uuml;sse bei Au&szlig;enpr&uuml;fungen auch k&uuml;nftig mit Auskunftsersuchen rechnen, ohne dass er vorab zu dem jeweiligen Sachverhalt befragt werde. Dies ergebe sich aus dem Verhalten bzw. den Erkl&auml;rungen der Vertreter des FA in der m&uuml;ndlichen Verhandlung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ein Rehabilitationsinteresse des Kl&auml;gers vermochte das FG dagegen aufgrund der Klarstellung im Schreiben des FA an die B nicht (mehr) zu erkennen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Auskunftsersuchen sei ermessensfehlerhaft gewesen, da es gegen den Grundsatz der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit versto&szlig;en habe. Soweit Pr&uuml;fungsfeststellungen &#8211;wie im Streitfall&#8211; zu der Annahme des FA Anlass g&auml;ben, ein Steuerpflichtiger habe Einnahmen nicht erkl&auml;rt, f&uuml;hre dies nicht per&nbsp;se dazu, dass das FA zwecks weiterer Ermittlungen sogleich Dritte um Auskunft ersuchen k&ouml;nne. Es komme vielmehr auf die Qualit&auml;t und Quantit&auml;t der festgestellten nicht erkl&auml;rten Betriebseinnahmen an, etwa ihren erheblichen Umfang, die ggf. auch eine Vielzahl von Gesch&auml;ftsbeziehungen betr&auml;fen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im konkreten Fall l&auml;gen keine Auff&auml;lligkeiten hinsichtlich der Gesch&auml;ftsbeziehung zur B vor, auch habe es sich bei den Provisionen des anderen Gesch&auml;ftspartners um einen einmaligen Vorgang gehandelt. Der Umfang dieser Provisionen sei gering gewesen. Ein atypischer Streitfall i.S. des &sect;&nbsp;93 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 AO k&ouml;nne nicht angenommen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt das FA, das FG habe gegen materielles Recht versto&szlig;en.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA habe die Vorgaben des &sect;&nbsp;93 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 AO eingehalten. Es habe konkrete Hinweise auf nicht vollst&auml;ndig erkl&auml;rte Betriebseinnahmen gegeben. Zus&auml;tzlich zu der einschl&auml;gigen Kontrollmitteilung anl&auml;sslich der Betriebspr&uuml;fung in den Vorjahren habe eine konkrete Auskunft der A zu Provisionserl&ouml;sen in der laufenden Betriebspr&uuml;fung vorgelegen. Eine anlasslose Ermittlung oder eine solche &quot;ins Blaue hinein&quot; l&auml;gen nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Pr&uuml;fer habe im Rahmen seiner Prognose durchaus die Antwort des Kl&auml;gers vorwegnehmen d&uuml;rfen und von einer voraussichtlichen Erfolglosigkeit einer solchen Anfrage ausgehen k&ouml;nnen. Die Antwort des Kl&auml;gers abzuwarten und sich anschlie&szlig;end trotzdem an den Dritten zu wenden, sei eine leere Formalie und verletze den Grundgedanken des &sect;&nbsp;93 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 AO. Diese Vorschrift solle in erster Linie den Dritten vor unn&ouml;tigen Anfragen der Finanzverwaltung und dem damit verbundenen Aufwand sch&uuml;tzen, auch wenn der Steuerpflichtige ein sch&uuml;tzenswertes Interesse daran habe, dass seine steuerlichen Verh&auml;ltnisse geheim blieben. Ein Selbstzweck sei die Reihenfolge der Befragung gerade nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kritik des Kl&auml;gers an der Begr&uuml;ndung des Auskunftsersuchens &uuml;bersehe, dass dieses gegen&uuml;ber dem Dritten ergehe und die m&ouml;glichst weitgehende Geheimhaltung der steuerlichen Verh&auml;ltnisse des Kl&auml;gers gew&auml;hrleiste.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Vorliegend &uuml;berschreite das FG seine Befugnisse nach &sect;&nbsp;102 der Finanzgerichtsordnung (FGO), wenn es die Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit verneine.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Gebot des fairen Verfahrens werde nicht verletzt. Es existiere keine Pflicht zur Vorabinformation wie beim Kontenabruf nach &sect;&nbsp;93 Abs.&nbsp;9 AO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>das angefochtene Urteil des FG aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ein plausibler Anlass zur Befragung der B habe nicht vorgelegen. Dieser sei auch nicht aufgrund der diversen Ausk&uuml;nfte der A konstruierbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist nicht begr&uuml;ndet und deshalb zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Klage ist zul&auml;ssig. Der Kl&auml;ger hat ein berechtigtes Interesse an der Feststellung, dass das streitige Auskunftsersuchen des FA rechtswidrig gewesen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Im Streitfall haben die Pr&uuml;fer Auskunft &uuml;ber Provisionen verlangt. Ein solches Auskunftsersuchen ist ein anfechtbarer Verwaltungsakt i.S. des &sect;&nbsp;118 Satz&nbsp;1 AO (vgl. zum Auskunftsersuchen als Verwaltungsakt z.B. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 5.&nbsp;April 1984 IV&nbsp;R&nbsp;244\/83, BFHE 140, 518, BStBl II 1984, 790, m.w.N.). Aufgrund der am 29.&nbsp;Oktober 2008 von der B erteilten Auskunft hat sich dieser Verwaltungsakt vor der Klageerhebung erledigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) In einem solchen Fall kann, wie im Streitfall geschehen, beim FG gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;100 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;4 FGO eine Fortsetzungsfeststellungsklage mit dem Begehren erhoben werden, festzustellen, dass der angefochtene Verwaltungsakt rechtswidrig gewesen ist. Das hierf&uuml;r erforderliche Feststellungsinteresse wird von der Rechtsprechung (u.a.) dann bejaht, wenn eine hinreichend konkrete Wiederholungsgefahr besteht (Senatsurteil vom 22.&nbsp;August 2012 X&nbsp;R&nbsp;36\/09, BFHE 239, 203, BStBl II 2014, 109, unter II.1.b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese ist im Streitfall gegeben, weil &#8211;wie schon das FG nach W&uuml;rdigung der Umst&auml;nde festgestellt hat&#8211; das FA nicht ausschlie&szlig;en wollte, auch k&uuml;nftig &#8211;wie z.B. in der w&auml;hrend der m&uuml;ndlichen Verhandlung im Klageverfahren stattfindenden Betriebspr&uuml;fung&#8211; wiederum Auskunftsersuchen an Dritte zu richten, ohne dass der Kl&auml;ger vorher zu dem Sachverhalt befragt werde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Das FG hat die Klage zu Recht im Rahmen seiner Pr&uuml;fungskompetenz nach &sect;&nbsp;102 FGO als begr&uuml;ndet angesehen. Das Auskunftsersuchen des FA an die B ist rechtswidrig gewesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Vorliegend hat das FG den Ermessensgebrauch des FA anhand des Zwecks des &sect;&nbsp;93 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 AO &uuml;berpr&uuml;ft und im Rahmen seiner Pr&uuml;fungskompetenz aus &sect;&nbsp;102 FGO gehandelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es hat lediglich die fehlerfreie Ermessensaus&uuml;bung durch das FA kontrolliert und nicht etwa nach einer besseren, zweckm&auml;&szlig;igeren oder sachgerechteren L&ouml;sung gesucht (Gr&auml;ber\/von&nbsp;Groll, Finanzgerichtsordnung, 7.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;102 Rz&nbsp;1).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Zu Recht geht das FG davon aus, das FA habe von seinem Ermessen in einer dem Zweck des &sect;&nbsp;93 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 AO nicht entsprechenden Weise Gebrauch gemacht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach &sect;&nbsp;93 Abs.&nbsp;1 AO haben Beteiligte und andere Personen der Finanzbeh&ouml;rde die zur Feststellung eines f&uuml;r die Besteuerung erheblichen Sachverhalts erforderlichen Ausk&uuml;nfte zu erteilen. Im Rahmen ihrer Verpflichtung, den ma&szlig;gebenden Sachverhalt zur Durchsetzung materiell-rechtlich begr&uuml;ndeter Steueranspr&uuml;che aufzukl&auml;ren (&sect;&sect;&nbsp;85, 88 AO), darf sich die Finanzbeh&ouml;rde derjenigen Beweismittel bedienen, die sie nach pflichtgem&auml;&szlig;em Ermessen zur Ermittlung des Sachverhalts f&uuml;r erforderlich h&auml;lt (&sect;&nbsp;92 Satz&nbsp;1 AO). Zu diesen Beweismitteln z&auml;hlen auch Ausk&uuml;nfte anderer Personen als der Beteiligten im Besteuerungsverfahren (&sect;&nbsp;92 Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 AO). Die rechtliche Befugnis zu solchen Auskunftsverlangen ergibt sich aus &sect;&nbsp;93 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO (vgl. hierzu und auch zum Nachfolgenden: BFH-Urteil vom 4.&nbsp;Oktober 2006 VIII&nbsp;R&nbsp;53\/04, BFHE 215, 12, BStBl II 2007, 227).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Inanspruchnahme dieser Befugnisse verst&ouml;&szlig;t grunds&auml;tzlich nicht gegen verfassungsrechtliche Grunds&auml;tze (BFH-Urteil vom 22.&nbsp;Februar 2000 VII&nbsp;R&nbsp;73\/98, BFHE 191, 211, BStBl II 2000, 366, m.w.N.; dazu Nichtannahmebeschluss des Bundesverfassungsgerichts &#8211;BVerfG&#8211; vom 15.&nbsp;November 2000&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvR&nbsp;1213\/00, BStBl II 2002, 142).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) F&uuml;r ihr T&auml;tigwerden bed&uuml;rfen die Finanzbeh&ouml;rden indes eines hinreichenden Anlasses. Ermittlungen &quot;ins Blaue hinein&quot; sind unzul&auml;ssig (BFH-Urteil in BFHE 215, 12, BStBl II 2007, 227, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Die Finanz&auml;mter sind &#8211;ungeachtet der besonderen Aufgabenzuweisung an die Fahndungsstellen nach &sect;&nbsp;208 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nrn.&nbsp;1 bis&nbsp;3 AO&#8211; nach &sect;&nbsp;208 Abs.&nbsp;3 AO nicht gehindert, in derselben Sache wie die Fahndung t&auml;tig zu werden oder sich sogar bestimmte Ermittlungen vorzubehalten. Sie k&ouml;nnen z.B. eine Au&szlig;enpr&uuml;fung anordnen oder selbst Einzelermittlungen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;88 Abs.&nbsp;1 AO durchf&uuml;hren (BFH-Urteil in BFHE 215, 12, BStBl II 2007, 227, unter&nbsp;II.2.b; zur Abgrenzung vgl. BFH-Urteil vom 25.&nbsp;November 1997 VIII&nbsp;R&nbsp;4\/94, BFHE 184, 255, BStBl II 1998, 461, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Finanzbeh&ouml;rden d&uuml;rfen das nach ihrer Auffassung zweckm&auml;&szlig;igste Mittel f&uuml;r die Feststellung der Besteuerungsgrundlagen ausw&auml;hlen und zwar auch im Hinblick auf eine m&ouml;gliche Steuerstraftat. Dies gilt gleicherma&szlig;en, wenn nicht zu erwarten ist, dass der Steuerpflichtige den steuerlich erheblichen Sachverhalt offenlegt. Auch in einem solchen Fall besteht regelm&auml;&szlig;ig kein zwingender Anlass, die Verwaltung von vornherein ausschlie&szlig;lich auf den Einsatz der Steuerfahndung zu verweisen (vgl. hierzu und zum Nachstehenden: BFH-Urteil in BFHE 215, 12, BStBl II 2007, 227, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Ein hinreichender Anlass liegt nicht erst vor, wenn ein begr&uuml;ndeter Verdacht daf&uuml;r besteht, dass steuerrechtliche Unregelm&auml;&szlig;igkeiten gegeben sind. Vielmehr gen&uuml;gt es, wenn aufgrund konkreter Umst&auml;nde oder aufgrund allgemeiner Erfahrung ein Auskunftsersuchen angezeigt ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Danach d&uuml;rfen Ausk&uuml;nfte von anderen Personen schon dann eingeholt werden, wenn die Finanzbeh&ouml;rde im Rahmen ihrer T&auml;tigkeit &#8211;sei es aufgrund konkreter Momente, sei es aufgrund allgemeiner Erfahrung&#8211; zu dem Ergebnis gelangt ist, die Ausk&uuml;nfte k&ouml;nnten zur Aufdeckung steuererheblicher Tatsachen f&uuml;hren (ferner BVerfG-Urteil vom 9.&nbsp;M&auml;rz 2004&nbsp;&nbsp;2&nbsp;BvL&nbsp;17\/02, BVerfGE 110, 94, BStBl II 2005, 56, unter&nbsp;C.III.3.a&nbsp;ee der Gr&uuml;nde).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zu den steuerlich erheblichen Tatsachen z&auml;hlt alles, was die finanzbeh&ouml;rdlichen Entscheidungen in einem steuerrechtlichen Verwaltungsverfahren beeinflussen kann (vgl. Schuster in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler &#8211;HHSp&#8211;, &sect;&nbsp;93 AO Rz&nbsp;10).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die in diesem Sinne erheblichen, mitzuteilenden &quot;Tatsachen&quot; m&uuml;ssen lediglich im Rahmen einer Prognoseentscheidung m&ouml;glich sein (BFH-Urteil vom 29.&nbsp;Oktober 1986 VII&nbsp;R&nbsp;82\/85, BFHE 148, 108, BStBl II 1988, 359, st&auml;ndige Rechtsprechung). Die Finanzbeh&ouml;rde hat hier&uuml;ber im Wege einer vorweggenommenen Beweisw&uuml;rdigung zu befinden (BFH-Urteile vom 18.&nbsp;Februar 1997 VIII&nbsp;R&nbsp;33\/95, BFHE 183, 45, BStBl II 1997, 499; vom 30.&nbsp;M&auml;rz 1989 VII&nbsp;R&nbsp;89\/88, BFHE 156, 88, BStBl II 1989, 537, st&auml;ndige Rechtsprechung). Im Interesse der gesetzm&auml;&szlig;igen und gleichm&auml;&szlig;igen Besteuerung und zur Verwirklichung des verfassungsrechtlich gebotenen Verifikationsprinzips sind die Anforderungen an diese Prognoseentscheidung nicht zu hoch anzusetzen (vgl. BFH-Urteil vom 23.&nbsp;Oktober 1990 VIII&nbsp;R&nbsp;1\/86, BFHE 162, 539, BStBl II 1991, 277). Insbesondere darf noch unklar sein, ob der Vorgang steuerbar ist und ob er im Ergebnis zu einer Steuerpflicht f&uuml;hrt. &sect;&nbsp;93 Abs.&nbsp;1 AO ist nicht auf die F&auml;lle beschr&auml;nkt, in denen Anhaltspunkte vorliegen, die die Annahme rechtfertigen, dass m&ouml;glicherweise eine Steuerschuld entstanden oder die Steuer verk&uuml;rzt worden ist (vgl. BFH-Urteil in BFHE 162, 539, BStBl II 1991, 277). Nur dann, wenn klar und eindeutig jeglicher Anhaltspunkt f&uuml;r die Steuererheblichkeit fehlt, ist das Auskunftsverlangen rechtswidrig (weiterf&uuml;hrend, auch zur Prognoseentscheidung: BFH-Urteil in BFHE 215, 12, BStBl II 2007, 227, unter&nbsp;II.2.b, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Nach &sect;&nbsp;93 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 AO sollen andere Personen als die Beteiligten erst dann zur Auskunft angehalten werden, wenn die Sachverhaltsaufkl&auml;rung durch die Beteiligten nicht zum Ziel f&uuml;hrt oder keinen Erfolg verspricht. Durch die Ausgestaltung der Norm als Sollvorschrift kommt zum Ausdruck, dass die Beh&ouml;rde in der Regel nach ihr verfahren muss (BFH-Urteil in BFHE 156, 88, BStBl II 1989, 537). Dieses Subsidiarit&auml;tsprinzip ist eine spezielle Auspr&auml;gung des Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeitsgrundsatzes (so auch Seer in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect;&nbsp;93 AO Rz&nbsp;17). Nur in atypischen F&auml;llen darf die Finanzbeh&ouml;rde hiervon abweichen, wobei am Zweck der Vorschrift zu messen ist, ob ein solcher atypischer Fall vorliegt (BFH-Urteil vom 24.&nbsp;Oktober 1989 VII&nbsp;R&nbsp;1\/87, BFHE 158, 502, BStBl II 1990, 198, unter&nbsp;II.2.b, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Unterstrichen wird dies auch im Vergleich zu den Befugnissen der Steuerfahndung nach &sect;&nbsp;208 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 und Nr.&nbsp;3 AO. Aufgabe der Steuerfahndung nach &sect;&nbsp;208 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 AO ist die Ermittlung der Besteuerungsgrundlagen in den F&auml;llen von Steuerstraftaten und Steuerordnungswidrigkeiten. Nach &sect;&nbsp;208 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 AO ist es daneben Aufgabe der Steuerfahndung, unbekannte Steuerf&auml;lle aufzudecken und zu ermitteln. In beiden F&auml;llen gelten gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;208 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Halbsatz&nbsp;1 AO die Einschr&auml;nkungen des &sect;&nbsp;93 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 AO nicht (so auch ausdr&uuml;cklich BFH-Urteil in BFHE 148, 108, BStBl II 1988, 359, unter II.4.c; ebenso j&uuml;ngst BFH-Urteil vom 16.&nbsp;Mai 2013 II&nbsp;R&nbsp;15\/12, BFHE 241, 211, BStBl II 2014, 225, unter II.1.b). Folglich gilt au&szlig;erhalb der T&auml;tigkeit der Steuerfahndung die besondere Herangehensweise bei Auskunftsersuchen an Dritte: Vor dem Auskunftsersuchen an Dritte ist im Regelfall der Steuerpflichtige zu befragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hierdurch wird auch dem doppelten Zweck des &sect;&nbsp;93 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 AO entsprochen. Danach soll zum einen vermieden werden, dass Nichtbeteiligte Einblick in die steuerlich relevanten Verh&auml;ltnisse der Beteiligten erhalten, zum anderen sollen dem Dritten die mit der Auskunft verbundenen M&uuml;hen erspart werden (so Schuster in HHSp, &sect;&nbsp;93 AO Rz&nbsp;82; Seer in Tipke\/Kruse, a.a.O., &sect;&nbsp;93 AO Rz&nbsp;17; Eich, Der AO-Steuer-Berater 2004, 18, 20).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Atypische F&auml;lle im Zusammenhang mit &sect;&nbsp;93 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 AO hat die bisherige BFH-Rechtsprechung vereinzelt angenommen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Ausnahmen vom sog. Subsidiarit&auml;tsprinzip hat die bisherige BFH-Rechtsprechung dann angenommen, wenn<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">der Beteiligte unbekannt ist (z.B. BFH-Urteil in BFHE 215, 12, BStBl II 2007, 227) oder<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">der Beteiligte nicht mitwirkt (z.B. BFH-Urteil in BFHE 156, 88, BStBl II 1989, 537).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Kein solch atypischer Fall lag dem Streitfall zugrunde. Weder war die Identit&auml;t des Beteiligten (Kl&auml;gers) unbekannt noch hat der Beteiligte (Kl&auml;ger) die Mitwirkung verweigert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ee) Der Senat vermag im Streitfall auch keinen weiteren atypischen Fall zu erkennen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es liegt im Interesse des Kl&auml;gers, dass Dritte jedenfalls zun&auml;chst nichts &uuml;ber eine laufende Betriebspr&uuml;fung und &#8211;aus Sicht der Pr&uuml;fer&#8211; m&ouml;glicherweise nicht erkl&auml;rte Provisionserl&ouml;se erfahren. Er hat ein Anrecht darauf, dass seine Reputation nicht besch&auml;digt wird und seine Gesch&auml;ftspartner nicht den Eindruck bekommen, er vernachl&auml;ssige seine steuerlichen Pflichten. Dies ist Ausdruck seines Grundrechts auf informationelle Selbstbestimmung. Zudem entspricht es den Interessen der Dritten, nur in Ausnahmef&auml;llen in fremde Besteuerungsverfahren einbezogen zu werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Etwas anderes k&ouml;nnte nur gelten, wenn von vornherein feststeht, dass der Beteiligte entweder nicht mitwirken wird oder &#8211;was vorliegend allein relevant erscheint&#8211; die Erfolglosigkeit seiner Mitwirkung offenkundig ist. Auf letztes kann eine Finanzbeh&ouml;rde aufgrund des bisherigen Verhaltens des Beteiligten bei konkreten nachweisbaren Fakten im Rahmen einer vorweggenommenen Beweisw&uuml;rdigung schlie&szlig;en. Nicht ausreichend ist es, eine solche Beweisw&uuml;rdigung schon dann als vertretbar zu werten, wenn sie (nur) nicht willk&uuml;rlich erfolgte (so aber Seer in Tipke\/Kruse, a.a.O., &sect;&nbsp;93 AO Rz&nbsp;20).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Erm&auml;chtigt eine Norm wie &sect;&nbsp;93 Abs.&nbsp;1 AO zu Eingriffen in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung, so muss dieser &#8211;auch im engeren Sinne&#8211; verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig sein. Dies bedeutet, die Schwere des Eingriffs darf bei einer Gesamtabw&auml;gung nicht au&szlig;er Verh&auml;ltnis zu dem Gewicht der ihn rechtfertigenden Gr&uuml;nde stehen (vgl. nur BVerfG-Beschluss vom 29.&nbsp;September 2013&nbsp;&nbsp;2&nbsp;BvR&nbsp;939\/13, wistra 2014, 16, unter II.1., m.w.N., st&auml;ndige Rechtsprechung). Dabei muss beachtet werden, welche M&ouml;glichkeiten der Grundrechtstr&auml;ger hat, eine eventuelle Grundrechtsbeeintr&auml;chtigung oder jedenfalls weitere Folgen des Eingriffs abwehren zu k&ouml;nnen. Wird eine Ma&szlig;nahme heimlich durchgef&uuml;hrt, so ist es dem Betroffenen faktisch verwehrt, sich gegen sie im Voraus zur Wehr zu setzen (so schon BVerfG-Beschluss vom 13.&nbsp;Juni 2007&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvR&nbsp;1550\/03, 1&nbsp;BvR&nbsp;2357\/04, 1&nbsp;BvR&nbsp;603\/05, BVerfGE 118, 168, unter C.I.3.d&nbsp;cc&nbsp;(1)).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Folglich muss die Finanzbeh&ouml;rde es im Rahmen der vorweggenommenen Beweisw&uuml;rdigung aufgrund konkreter Tatsachen als zwingend ansehen, dass die Mitwirkung des Beteiligten erfolglos bleiben wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall konnte die Finanzbeh&ouml;rde im Rahmen der vorweggenommenen Beweisw&uuml;rdigung nicht aufgrund konkreter Tatsachen davon ausgehen, dass die Mitwirkung des Kl&auml;gers erfolglos bleiben wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 29.7.2015, X R 4\/14 Auskunftsersuchen an Dritte ohne vorherige Sachverhaltsaufkl&auml;rung beim Steuerpflichtigen &#8211; Auskunftsersuchen als anfechtbarer Verwaltungsakt &#8211; Fortsetzungsfeststellungsklage Leits&auml;tze Die Finanzbeh&ouml;rde darf sich erst dann unmittelbar an andere Personen als den Beteiligten (sog. 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