{"id":6561,"date":"2012-11-30T16:09:34","date_gmt":"2012-11-30T14:09:34","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=6561"},"modified":"2012-11-30T16:09:34","modified_gmt":"2012-11-30T14:09:34","slug":"vi-r-32-11-regelmaessige-arbeitsstaette-bei-mehreren-taetigkeitsstaetten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-32-11-regelmaessige-arbeitsstaette-bei-mehreren-taetigkeitsstaetten\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;R&nbsp;32\/11 &#8211; Regelm&auml;&szlig;ige Arbeitsst&auml;tte bei mehreren T&auml;tigkeitsst&auml;tten"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 19.1.2012, VI R 32\/11<\/p>\n<p class=\"titel\">Regelm&auml;&szlig;ige Arbeitsst&auml;tte bei mehreren T&auml;tigkeitsst&auml;tten<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;ger, Revisionskl&auml;ger und Revisionsbeklagten (Kl&auml;ger) sind Eheleute und wurden im Streitjahr (2007) zusammen zur Einkommensteuer veranlagt. Der Kl&auml;ger war im Streitjahr Bezirksleiter bei der Firma X-GmbH &#038; Co. KG in Y (Arbeitgeber). Er war in dieser Eigenschaft laut Arbeitsvertrag zust&auml;ndig f&uuml;r die Verkaufsstellen in A, B, C, D, E, F, G, H, J und K. Er suchte die Verkaufsstellen mit einem vom Arbeitgeber &uuml;berlassenen Dienstwagen mehrfach im Jahr, allerdings unterschiedlich h&auml;ufig, auf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger begehrte im Rahmen der Steuererkl&auml;rung f&uuml;r das Streitjahr u.a. den Abzug von Mehraufwendungen f&uuml;r die Verpflegung in H&ouml;he von 2.028 EUR. Dies lehnte der Beklagte, Revisionskl&auml;ger und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) mit der Begr&uuml;ndung ab, dass die Verkaufsstellen regelm&auml;&szlig;ige Arbeitsst&auml;tten darstellten und somit eine Einsatzwechselt&auml;tigkeit nicht angenommen werden k&ouml;nne.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) gab der Klage nur zu einem geringen Teil statt. Nach seiner Auffassung sind die Verkaufsstellen grunds&auml;tzlich als regelm&auml;&szlig;ige Arbeitsst&auml;tten i.S. des &sect; 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 des Einkommensteuergesetzes (EStG) zu bewerten. Lediglich die Filialen, die der Kl&auml;ger nur jeweils vereinzelt im Streitjahr aufgesucht habe, seien keine regelm&auml;&szlig;igen Arbeitsst&auml;tten. Von einer f&uuml;r das Merkmal der regelm&auml;&szlig;igen Arbeitsst&auml;tte ma&szlig;geblichen hinreichend zentralen Bedeutung k&ouml;nne erst bei mehr als zehn Besuchen im Kalenderjahr ausgegangen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sowohl die Kl&auml;ger als auch das FA wenden sich gegen die Vorentscheidung jeweils mit der Revision.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen, die Revision des FA zur&uuml;ckzuweisen, das angefochtene Urteil und die Einspruchsentscheidung aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid 2007 dahingehend abzu&auml;ndern, dass weitere Werbungskosten in H&ouml;he von 2.028 EUR in Abzug gebracht werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision der Kl&auml;ger zur&uuml;ckzuweisen, das angefochtene Urteil insoweit abzu&auml;ndern, als weitere Werbungskosten in H&ouml;he von 246 EUR zum Abzug zugelassen wurden, und im &Uuml;brigen das Urteil des FG zu best&auml;tigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision der Kl&auml;ger ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect; 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG ist zu Unrecht von mehreren T&auml;tigkeitsmittelpunkten ausgegangen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision des FA ist unbegr&uuml;ndet; sie ist daher zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Mehraufwendungen f&uuml;r die Verpflegung des Steuerpflichtigen sind gem&auml;&szlig; &sect; 9 Abs. 5 i.V.m. &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 5 Satz 1 EStG nicht abziehbare Werbungskosten. Wird der Steuerpflichtige jedoch vor&uuml;bergehend von seiner Wohnung und dem Mittelpunkt seiner dauerhaft angelegten betrieblichen T&auml;tigkeit entfernt betrieblich t&auml;tig, so ist nach Satz 2 der Vorschrift f&uuml;r jeden Kalendertag, an dem der Steuerpflichtige wegen dieser vor&uuml;bergehenden T&auml;tigkeit von seiner Wohnung und seinem T&auml;tigkeitsmittelpunkt &uuml;ber eine bestimmte Dauer abwesend ist, ein nach dieser Dauer gestaffelter Pauschbetrag abzusetzen. Dies gilt entsprechend, wenn der Steuerpflichtige bei seiner individuellen beruflichen T&auml;tigkeit typischerweise nur an wechselnden T&auml;tigkeitsst&auml;tten oder auf einem Fahrzeug t&auml;tig wird (&sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 5 Satz 3 EStG). Der Begriff des T&auml;tigkeitsmittelpunkts (&sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 5 Satz 2 EStG) entspricht dem Begriff der (regelm&auml;&szlig;igen) Arbeitsst&auml;tte i.S. des &sect; 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Regelm&auml;&szlig;ige Arbeitsst&auml;tte i.S. des &sect; 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG ist (nur) der (ortsgebundene) Mittelpunkt der dauerhaft angelegten beruflichen T&auml;tigkeit des Arbeitnehmers und damit der Ort, an dem der Arbeitnehmer seine aufgrund des Dienstverh&auml;ltnisses geschuldete Leistung zu erbringen hat. Dies ist im Regelfall der Betrieb oder eine Betriebsst&auml;tte des Arbeitgebers, der der Arbeitnehmer zugeordnet ist und die er nicht nur gelegentlich, sondern mit einer gewissen Nachhaltigkeit, also fortdauernd und immer wieder aufsucht (Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 22. September 2010 VI R 54\/09, BFHE 231, 127, BStBl II 2011, 354, m.w.N.). Allerdings ist erforderlich, dass der Arbeitnehmer dort seiner eigentlichen beruflichen T&auml;tigkeit nachgeht. Der Betriebssitz des Arbeitgebers, den der Arbeitnehmer lediglich regelm&auml;&szlig;ig nur zu Kontrollzwecken aufsucht, ist nicht die regelm&auml;&szlig;ige Arbeitsst&auml;tte (BFH-Urteil vom 9. Juni 2011 VI R 58\/09, BFHE 234, 155, BStBl II 2012, 34).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Liegen diese Voraussetzungen vor, so konnte ein Arbeitnehmer nach fr&uuml;herer Rechtsprechung des BFH auch mehrere regelm&auml;&szlig;ige Arbeitsst&auml;tten nebeneinander innehaben. Diese Rechtsprechung hat der Senat jedoch zwischenzeitlich aufgegeben (Urteile vom 9. Juni 2011 VI R 36\/10, BFHE 234, 160, BStBl II 2012, 36; VI R 55\/10, BFHE 234, 164, BStBl II 2012, 38; s. dazu Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 15. Dezember 2011 IV C 5 &#8211; S 2353\/11\/10010). Denn der ortsgebundene Mittelpunkt der beruflichen T&auml;tigkeit des Arbeitnehmers kann nur an einem Ort liegen. Nur insoweit kann sich der Arbeitnehmer auf die immer gleichen Wege einstellen und so (etwa durch Fahrgemeinschaften, &ouml;ffentliche Verkehrsmittel oder eine zielgerichtete Wohnsitznahme in der N&auml;he der regelm&auml;&szlig;igen Arbeitsst&auml;tte) auf eine Minderung der Wegekosten hinwirken. Damit stellt sich &sect; 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG auch nur insoweit als sachgerechte und folgerichtige Ausnahme vom objektiven Nettoprinzip dar. &Uuml;bt der Arbeitnehmer hingegen an mehreren betrieblichen Einrichtungen des Arbeitgebers seinen Beruf aus, ist es ihm regelm&auml;&szlig;ig nicht m&ouml;glich, die anfallenden Wegekosten durch derartige Ma&szlig;nahmen gering zu halten. Denn die unter Umst&auml;nden nicht verl&auml;sslich vorhersehbare Notwendigkeit, verschiedene T&auml;tigkeitsst&auml;tten aufsuchen zu m&uuml;ssen, erlaubt es dem Arbeitnehmer nicht, sich immer auf die gleichen Wege und eine kosteng&uuml;nstige Verpflegungssituation einzustellen (vgl. dazu BFH-Urteil vom 18. Juni 2009 VI R 61\/06, BFHE 226, 59, BStBl II 2010, 564). In einem solchen Fall l&auml;sst sich die Einschr&auml;nkung der Steuererheblichkeit von Wegekosten durch die Entfernungspauschale (&sect; 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG) nicht rechtfertigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Ist der Arbeitnehmer in mehreren betrieblichen Einrichtungen des Arbeitgebers t&auml;tig, sind deshalb die Umst&auml;nde des Einzelfalles zu w&uuml;rdigen und der ortsgebundene Mittelpunkt der beruflichen T&auml;tigkeit zu bestimmen. Hierbei ist insbesondere zu ber&uuml;cksichtigen, welcher T&auml;tigkeitsst&auml;tte der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber zugeordnet worden ist, welche T&auml;tigkeit er an den verschiedenen Arbeitsst&auml;tten im Einzelnen wahrnimmt oder wahrzunehmen hat und welches konkrete Gewicht dieser T&auml;tigkeit zukommt. Allein der Umstand, dass der Arbeitnehmer eine T&auml;tigkeitsst&auml;tte im zeitlichen Abstand immer wieder aufsucht, reicht f&uuml;r die Annahme einer regelm&auml;&szlig;igen Arbeitsst&auml;tte jedenfalls dann nicht aus, wenn der Steuerpflichtige fortdauernd und immer wieder verschiedene Betriebsst&auml;tten seines Arbeitgebers aufsucht. Der regelm&auml;&szlig;igen Arbeitsst&auml;tte muss vielmehr hinreichend zentrale Bedeutung gegen&uuml;ber den weiteren T&auml;tigkeitsorten zukommen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Das FG ist von anderen Rechtsgrunds&auml;tzen ausgegangen. Seine Auffassung, dass der Kl&auml;ger &uuml;ber mehrere regelm&auml;&szlig;ige Arbeitsst&auml;tten verf&uuml;gte, entspricht nicht der neuen Rechtsprechung des Senats. Die Vorentscheidung ist daher aufzuheben. Die Revision des FA, das ebenfalls vom Innehaben mehrerer regelm&auml;&szlig;iger Arbeitsst&auml;tten ausgeht, ist aus demselben Grund ohne Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Sache ist allerdings nicht spruchreif. Das FG hat im zweiten Rechtsgang festzustellen, ob der Kl&auml;ger unter Beachtung der o.g. Grunds&auml;tze im Streitjahr &uuml;berhaupt eine regelm&auml;&szlig;ige Arbeitsst&auml;tte innehatte oder ob er nicht insgesamt eine Ausw&auml;rtst&auml;tigkeit ausge&uuml;bt hat (BFH-Urteil in BFHE 234, 160, BStBl II 2012, 36). Ist das nicht der Fall, wird zu entscheiden sein, in welcher T&auml;tigkeitsst&auml;tte der Schwerpunkt der beruflichen T&auml;tigkeit des Kl&auml;gers lag und welche damit als regelm&auml;&szlig;ige Arbeitsst&auml;tte galt. Dazu hat das FG festzustellen, ob und welcher betrieblichen Einrichtung seines Arbeitgebers der Kl&auml;ger zugeordnet war, welche T&auml;tigkeit er an den verschiedenen Arbeitsst&auml;tten im Einzelnen wahrnahm oder wahrzunehmen hatte und welches Gewicht dieser T&auml;tigkeit jeweils zukam (BFH-Urteil in BFHE 234, 164, BStBl II 2012, 38).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 19.1.2012, VI R 32\/11 Regelm&auml;&szlig;ige Arbeitsst&auml;tte bei mehreren T&auml;tigkeitsst&auml;tten Tatbestand 1&nbsp; I. Die Kl&auml;ger, Revisionskl&auml;ger und Revisionsbeklagten (Kl&auml;ger) sind Eheleute und wurden im Streitjahr (2007) zusammen zur Einkommensteuer veranlagt. Der Kl&auml;ger war im Streitjahr Bezirksleiter bei der Firma X-GmbH &#038; Co. KG in Y (Arbeitgeber). 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