{"id":65632,"date":"2015-12-30T17:16:47","date_gmt":"2015-12-30T15:16:47","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=65632"},"modified":"2015-12-30T17:16:47","modified_gmt":"2015-12-30T15:16:47","slug":"xi-r-40-13-zeitliche-grenze-fuer-die-erklaerung-des-verzichts-auf-die-umsatzsteuerbefreiung-einer-grundstueckslieferung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-40-13-zeitliche-grenze-fuer-die-erklaerung-des-verzichts-auf-die-umsatzsteuerbefreiung-einer-grundstueckslieferung\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;R&nbsp;40\/13 &#8211; Zeitliche Grenze f&uuml;r die Erkl&auml;rung des Verzichts auf die Umsatzsteuerbefreiung einer Grundst&uuml;ckslieferung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 21.10.2015, XI R 40\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Zeitliche Grenze f&uuml;r die Erkl&auml;rung des Verzichts auf die Umsatzsteuerbefreiung einer Grundst&uuml;ckslieferung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Der Verzicht auf die Umsatzsteuerbefreiung der Lieferung eines Grundst&uuml;cks (au&szlig;erhalb eines Zwangsversteigerungsverfahrens) kann nur in dem dieser Grundst&uuml;ckslieferung zugrunde liegenden notariell zu beurkundenden Vertrag erkl&auml;rt werden.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Ein sp&auml;terer Verzicht auf die Umsatzsteuerbefreiung ist unwirksam, auch wenn er notariell beurkundet wird.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des Nieders&auml;chsischen Finanzgerichts vom 22. August 2013&nbsp;&nbsp;16 K 286\/12 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Klage wird abgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Revisionsbeklagte (Kl&auml;ger) erwarb im Jahr 2003 von der &quot;A-GmbH&quot; das Grundst&uuml;ck Z in X (Grundst&uuml;ck) und verpachtete es umsatzsteuerpflichtig an seine Organgesellschaft, die &quot;B-GmbH&quot; (GmbH), die es ihrerseits zur Ausf&uuml;hrung steuerpflichtiger Ums&auml;tze verwendete. Die ihm beim Erwerb in Rechnung gestellte und von ihm gezahlte Umsatzsteuer zog der Kl&auml;ger im Besteuerungszeitraum 2003 als Vorsteuer ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit notariellem Vertrag vom 22.&nbsp;Oktober 2009 ver&auml;u&szlig;erte der Kl&auml;ger das Grundst&uuml;ck an seine Ehefrau (F). Ein Verzicht auf die Steuerbefreiung dieses Grundst&uuml;cksumsatzes wurde in dem notariellen Vertrag nicht erkl&auml;rt. Die F verpachtete das Grundst&uuml;ck umsatzsteuerpflichtig an die GmbH.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) &auml;nderte mit Bescheid vom 13.&nbsp;Februar 2012 die unter Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung stehende Umsatzsteuerfestsetzung f&uuml;r das Streitjahr 2009 und berichtigte den Vorsteuerabzug zu Lasten des Kl&auml;gers nach &sect;&nbsp;15a des Umsatzsteuergesetzes (UStG), weil dieser vor Ablauf des Berichtigungszeitraums das Grundst&uuml;ck im Streitjahr umsatzsteuerfrei ver&auml;u&szlig;ert habe. &Uuml;ber die H&ouml;he des Berichtigungsbetrages (&#8230;&nbsp;EUR) besteht zwischen den Beteiligten Einvernehmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die gegen die Steuerfestsetzung nach erfolglosem Einspruch erhobene Klage, mit der der Kl&auml;ger begehrte, die Umsatzsteuer f&uuml;r das Streitjahr um &#8230;&nbsp;EUR herabzusetzen, begr&uuml;ndete er zun&auml;chst damit, in Bezug auf das Grundst&uuml;ck liege eine gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1a UStG nicht steuerbare (Teil-)Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung vor. Die F, die Erwerberin des Grundst&uuml;cks, habe mit dessen Verpachtung die Leistung fortgesetzt, die auch er, der Kl&auml;ger, gegen&uuml;ber der GmbH zuvor erbracht habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies in der m&uuml;ndlichen Verhandlung vom 4.&nbsp;April 2013 darauf hin, dass der Kl&auml;ger aufgrund der Organschaft umsatzsteuerrechtlich keine Vermietungsleistung gegen&uuml;ber der GmbH erbracht habe und daher kein (Teil-)Vermietungsunternehmen habe &uuml;bertragen k&ouml;nnen. Es regte an, &quot;ob der Kl&auml;ger nicht zwecks Vermeidung des &sect;&nbsp;15a UStG noch die Option des Grundst&uuml;cksumsatzes an seine Ehefrau zur Steuerpflicht erkl&auml;ren will. Er w&uuml;rde dadurch die Vorsteuerkorrektur vermeiden. Die Ehefrau &#8230;&nbsp;h&auml;tte als Konsequenz dann bei entsprechender Rechnungstellung den Vorsteuerabzug. Sie w&uuml;rde aber wohl auch die Umsatzsteuer nach &sect;&nbsp;13b UStG als Leistungsempf&auml;ngerin schulden&quot;. Das FG vertagte die m&uuml;ndliche Verhandlung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hierauf &auml;nderten der Kl&auml;ger und F &sect;&nbsp;3 Ziffer&nbsp;I des urspr&uuml;nglichen Kaufvertrags &uuml;ber das Grundst&uuml;ck vom 22.&nbsp;Oktober 2009 mit notariell beurkundeter &quot;Neufassung&quot; vom 12.&nbsp;April 2013 wie folgt: &quot;&nbsp;&#8230;&nbsp;Der Verk&auml;ufer verzichtet auf die Umsatzsteuerfreiheit des Vertragsgegenstandes, so dass f&uuml;r den Kaufpreis von &#8230;&nbsp;EUR Umsatzsteuer in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR anf&auml;llt (Umsatzsteueroption). Da der K&auml;ufer Steuerschuldner der durch diese Option ausgel&ouml;sten Umsatzsteuer ist, ver&auml;ndert sich der Kaufpreis hierdurch nicht. Der K&auml;ufer schuldet dem Finanzamt auf den vereinbarten Kaufpreis die gesetzliche Umsatzsteuer (&sect;&nbsp;13b UStG), Umkehr der Steuerpflicht.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Klage hatte nach Durchf&uuml;hrung einer weiteren m&uuml;ndlichen Verhandlung (nunmehr) Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG war der Ansicht, dass die Vorsteuer nicht nach &sect;&nbsp;15a UStG berichtigt werden k&ouml;nne, weil der Kl&auml;ger das Grundst&uuml;ck umsatzsteuerpflichtig ver&auml;u&szlig;ert habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es f&uuml;hrte zur Begr&uuml;ndung seiner Entscheidung aus, &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG, wonach der Verzicht auf die Steuerbefreiung bei einem Grundst&uuml;cksumsatz nur in dem gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;311b Abs.&nbsp;1 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs (BGB) notariell zu beurkundenden Vertrag erkl&auml;rt werden k&ouml;nne, sei nicht dahingehend auszulegen, dass nur in einem ersten notariellen Vertrag abschlie&szlig;end &uuml;ber eine Option zur Umsatzsteuerpflicht eine Vereinbarung getroffen werden k&ouml;nne, die danach keiner Erg&auml;nzung mehr zug&auml;nglich w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Entgegen der vom FA vertretenen Rechtsansicht enthalte &sect;&nbsp;9 UStG keine zeitliche Vorgabe, in der die Option ausge&uuml;bt werden m&uuml;sse. Es bed&uuml;rfe hinsichtlich der Optionsaus&uuml;bung auch keiner zeitlichen Beschr&auml;nkung. Denn nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG sei der Empf&auml;nger der Grundst&uuml;ckslieferung in die Optionsaus&uuml;bung unmittelbar eingebunden und trage nach &sect;&nbsp;13b UStG die sich daraus ergebenden umsatzsteuerrechtlichen Konsequenzen, weil er nunmehr Steuerschuldner dieses Umsatzes werde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Vorentscheidung ist in Deutsches Steuerrecht\/Entscheidungsdienst 2015, 426 ver&ouml;ffentlicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt das FA die Verletzung materiellen Rechts und macht geltend, das FG habe seine Pflicht zur Unparteilichkeit verletzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es bringt im Wesentlichen vor, die vom FG vertretene Rechtsansicht widerspreche &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 i.V.m. Abs.&nbsp;3 UStG und &sect;&nbsp;164 der Abgabenordnung (AO). Sowohl die Aus&uuml;bung als auch der Widerruf der Option zur Umsatzsteuerpflicht seien jeweils Verfahrenshandlungen, die, wie sich aus der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 10.&nbsp;Dezember 2008 XI&nbsp;R&nbsp;1\/08 (BFHE 223, 528, BStBl II 2009, 1026) und vom 6.&nbsp;August 1998 V&nbsp;B&nbsp;146\/97 (nicht ver&ouml;ffentlicht &#8211;n.v.&#8211;, juris) ergebe, auch dann nur bis zur formellen Bestandskraft der Steuerfestsetzung ausge&uuml;bt und ge&auml;ndert werden k&ouml;nnten, wenn die betreffende Steuerfestsetzung unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung stehe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bezogen auf den Streitfall f&uuml;hrt das FA aus, es habe der Umsatzsteuererkl&auml;rung des Kl&auml;gers f&uuml;r 2009 mit Schreiben vom 22.&nbsp;Juli 2010 zugestimmt, so dass die Umsatzsteuerfestsetzung f&uuml;r das Streitjahr mit Ablauf des 26.&nbsp;August 2010 formell bestandskr&auml;ftig und hinsichtlich einer Option zur Umsatzsteuerpflicht nach &sect;&nbsp;9 UStG nicht mehr &auml;nderbar sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die vom FG vertretene Rechtsansicht h&auml;tte in den F&auml;llen der Verlagerung der Steuerschuldnerschaft auf den Leistungsempf&auml;nger nach &sect;&nbsp;13b UStG zur Folge, dass bei der Frage, ob eine Option zur Umsatzsteuerpflicht noch m&ouml;glich sei, immer gepr&uuml;ft werden m&uuml;sse, ob dessen Steuerfestsetzung noch ge&auml;ndert werden k&ouml;nne.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zudem habe das FG gegen &sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) versto&szlig;en, weil es &quot;rechtsberatend&quot; auf eine nachtr&auml;gliche Option zur Umsatzsteuerpflicht hingewiesen habe. Es habe den Prozessbevollm&auml;chtigten des Kl&auml;gers in der die Unparteilichkeit verletzenden Art eines &quot;Obersteuerberaters&quot; darauf aufmerksam gemacht, wie das Verfahren noch zu gewinnen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA wendet sich auch gegen die Kostenentscheidung des FG und r&uuml;gt, ihm seien die Kosten des Verfahrens in voller H&ouml;he auferlegt worden, obwohl der Kl&auml;ger erst auf den Hinweis des FG die Voraussetzungen f&uuml;r eine Option zur Umsatzsteuerpflicht geschaffen habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Vorentscheidung aufzuheben und die Klage als unbegr&uuml;ndet abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt,<br \/>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Er h&auml;lt die Entscheidung des FG f&uuml;r zutreffend und bringt vor, &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG sehe keine Frist zur Aus&uuml;bung der Option zur Umsatzsteuerpflicht vor. F&uuml;r den hier vorliegenden Fall der erstmaligen nachtr&auml;glichen Optionsaus&uuml;bung seien weder das BFH-Urteil in BFHE 223, 528, BStBl II 2009, 1026 noch der BFH-Beschluss vom 6.&nbsp;August 1998 V&nbsp;B&nbsp;146\/97 (n.v., juris) einschl&auml;gig. Das Optionsrecht bestehe &uuml;ber die formelle Bestandskraft hinaus bis zum Wegfall des Vorbehalts der Nachpr&uuml;fung nach &sect;&nbsp;164 Abs.&nbsp;4 AO fort.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch eine nachtr&auml;gliche Option in einer notariell beurkundeten Neufassung des Vertrags i.S. von &sect;&nbsp;311b Abs.&nbsp;1 BGB erf&uuml;lle die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG. Der Verzicht auf die Steuerbefreiung nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG &quot;nur&quot; im gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;311b Abs.&nbsp;1 BGB notariell zu beurkundenden Vertrag bedeute lediglich eine Beurkundungspflicht. Weder sehe der Wortlaut des &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG eine Optionsaus&uuml;bung nur im Erstvertrag vor, noch schlie&szlig;e er eine notarielle Erg&auml;nzung dieses Vertrags aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wie sich aus der Gesetzesbegr&uuml;ndung ergebe, diene &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG dem Schutz des Leistungsempf&auml;ngers vor einer nachtr&auml;glichen Aus&uuml;bung der Option durch den leistenden Unternehmer, durch die eine nachtr&auml;gliche Steuerschuld beim Leistungsempf&auml;nger entstehe. Der Leistungsempf&auml;nger sei aber an einer nachfolgenden Neufassung des gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;311b Abs.&nbsp;1 BGB notariell zu beurkundenden Vertrags gleichfalls beteiligt. Dadurch seien seine Interessen ausreichend gewahrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es sei im &Uuml;brigen nicht erkennbar, dass ein davon abweichendes Verst&auml;ndnis des &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG in der Praxis die Gefahr von Steuerausf&auml;llen zur Folge h&auml;tte. Die Vermeidung von Steuerausf&auml;llen sei nicht Zweck dieser Norm; dieses Ziel sei in der Gesetzesbegr&uuml;ndung zu &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG nicht erw&auml;hnt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zudem seien nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union &#8211;EuGH&#8211; (auch) im Falle einer Einschr&auml;nkung des Optionsrechts stets die &uuml;bergeordneten Prinzipien der Neutralit&auml;t, der Effektivit&auml;t und der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit zu beachten. Danach d&uuml;rfe die Entscheidungsfreiheit des Unternehmers, bis zur materiellen Bestandskraft der betreffenden Steuerfestsetzung optieren zu k&ouml;nnen, nicht willk&uuml;rlich eingeschr&auml;nkt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine enge Auslegung des &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG, die eine nachtr&auml;gliche Optionsaus&uuml;bung in einem gleichfalls notariell zu beurkundenden Vertrag ausschlie&szlig;e, stehe &uuml;berdies nicht im Einklang mit den Urteilen des V.&nbsp;Senats des BFH vom 19.&nbsp;Dezember 2013 V&nbsp;R&nbsp;6\/12 (BFHE 245, 71, BFH\/NV 2014, 1126) und V&nbsp;R&nbsp;7\/12 (BFHE 245, 80, BFH\/NV 2014, 1130).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im &Uuml;brigen habe das FG in der (ersten) m&uuml;ndlichen Verhandlung lediglich einen Hinweis auf gesetzliche Regelungen gegeben und auf eine sachgerechte Erg&auml;nzung hingewirkt sowie im Rahmen seiner umfassenden Aufkl&auml;rungspflicht auf steuermindernde Umst&auml;nde aufmerksam gemacht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet; sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und zur Abweisung der Klage (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Vorsteuer ist im Streitfall entgegen der Vorentscheidung nach &sect;&nbsp;15a UStG zu berichtigen, weil sich hinsichtlich des im Jahr 2003 erworbenen Grundst&uuml;cks die f&uuml;r den urspr&uuml;nglichen Vorsteuerabzug ma&szlig;gebenden Verh&auml;ltnisse innerhalb des zehnj&auml;hrigen Berichtigungszeitraums ge&auml;ndert haben. Der Kl&auml;ger hat dieses Grundst&uuml;ck im Jahr 2009 steuerfrei ver&auml;u&szlig;ert; die nachtr&auml;gliche Option im Jahr 2013 &auml;ndert daran nichts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. &Auml;ndern sich bei einem Wirtschaftsgut, das &#8211;wie hier&#8211; nicht nur einmalig zur Ausf&uuml;hrung von Ums&auml;tzen verwendet wird, innerhalb von f&uuml;nf Jahren ab dem Zeitpunkt der erstmaligen Verwendung die f&uuml;r den urspr&uuml;nglichen Vorsteuerabzug ma&szlig;gebenden Verh&auml;ltnisse, ist nach &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG f&uuml;r jedes Kalenderjahr der &Auml;nderung ein Ausgleich durch eine Berichtigung des Abzugs der auf die Anschaffungs- oder Herstellungskosten entfallenden Vorsteuerbetr&auml;ge vorzunehmen. Nach Satz&nbsp;2 dieser Vorschrift tritt &#8211;wie im Streitfall&#8211; bei Grundst&uuml;cken einschlie&szlig;lich ihrer wesentlichen Bestandteile, bei Berechtigungen, f&uuml;r die die Vorschriften des b&uuml;rgerlichen Rechts &uuml;ber Grundst&uuml;cke gelten, und bei Geb&auml;uden auf fremdem Grund und Boden an die Stelle des Zeitraums von f&uuml;nf Jahren ein Zeitraum von zehn Jahren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Im Streitfall haben sich die f&uuml;r den urspr&uuml;nglichen Vorsteuerabzug ma&szlig;gebenden Verh&auml;ltnisse nach &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG innerhalb des zehnj&auml;hrigen Berichtigungszeitraums ge&auml;ndert. Der Kl&auml;ger hat das von ihm im Jahr 2003 umsatzsteuerpflichtig erworbene Grundst&uuml;ck im Jahr 2009 umsatzsteuerfrei an F geliefert, weil er nicht den Anforderungen des &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG entsprechend im notariellen Grundst&uuml;ckskaufvertrag vom 22.&nbsp;Oktober 2009 auf die Steuerbefreiung nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;9 Buchst.&nbsp;a UStG verzichtet hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Ums&auml;tze, die &#8211;wie hier die Lieferung des Grundst&uuml;cks an F&#8211; unter das Grunderwerbsteuergesetz fallen, sind nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;9 Buchst.&nbsp;a UStG von der Umsatzsteuer befreit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der leistende Unternehmer kann einen derartigen Umsatz als steuerpflichtig behandeln, wenn der Umsatz an einen anderen Unternehmer f&uuml;r dessen Unternehmen ausgef&uuml;hrt wird (&sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 UStG) und dieser, der Leistungsempf&auml;nger, das Grundst&uuml;ck ausschlie&szlig;lich f&uuml;r Ums&auml;tze verwendet oder zu verwenden beabsichtigt, die den Vorsteuerabzug nicht ausschlie&szlig;en (&sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 UStG). Der Verzicht auf diese Steuerbefreiung ist bei Lieferungen von Grundst&uuml;cken im Zwangsversteigerungsverfahren durch den Vollstreckungsschuldner an den Ersteher bis zur Aufforderung zur Abgabe von Geboten im Versteigerungstermin zul&auml;ssig (&sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 UStG). Bei anderen Ums&auml;tzen i.S. von &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;9 Buchst.&nbsp;a UStG kann der Verzicht auf die Steuerbefreiung nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 UStG nur in dem gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;311b Abs.&nbsp;1 BGB notariell zu beurkundenden Vertrag erkl&auml;rt werden (&sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Diese Voraussetzungen des Verzichts auf die Steuerbefreiung nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;9 Buchst.&nbsp;a UStG sind vorliegend nicht erf&uuml;llt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Kl&auml;ger hat das Grundst&uuml;ck zwar an F geliefert, die es &#8211;was deren Eigenschaft als Unternehmerin i.S. von &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG begr&uuml;ndet und zwischen den Beteiligten im &Uuml;brigen nicht im Streit steht&#8211; ihrerseits umsatzsteuerpflichtig an die GmbH vermietete.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die Option zur Steuerpflicht dieses Umsatzes wurde jedoch nicht im notariellen Kaufvertrag vom 22.&nbsp;Oktober 2009 ausge&uuml;bt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die auf Initiative des FG am 12.&nbsp;April 2013 erfolgte notariell beurkundete Neufassung von &sect;&nbsp;3 Ziffer&nbsp;I des Kaufvertrags vom 22.&nbsp;Oktober 2009 f&uuml;hrt zu keiner anderen Beurteilung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der leistende Unternehmer kann, soweit wie hier die Lieferung eines Grundst&uuml;cks au&szlig;erhalb eines Zwangsversteigerungsverfahrens betroffen ist, nach dem Wortlaut des &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG &quot;nur in dem gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;311b Abs.&nbsp;1 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs notariell zu beurkundenden Vertrag&quot; auf die Steuerbefreiung eines Grundst&uuml;cksumsatzes i.S. von &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;9 Buchst.&nbsp;a UStG verzichten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Vorschrift erm&ouml;glicht nach ihrem Wortlaut in diesen F&auml;llen den Verzicht &quot;nur&quot; in dem der Grundst&uuml;ckslieferung zugrunde liegenden notariell zu beurkundenden Vertrag, n&auml;mlich &quot;in dem&quot; Vertrag, durch den sich der eine Teil verpflichtet, das Eigentum an einem Grundst&uuml;ck zu &uuml;bertragen oder zu erwerben (vgl. &sect;&nbsp;311b Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 BGB). Das ist der Verpflichtungsvertrag, der der Auflassung und der Eintragung in das Grundbuch vorhergeht (vgl. &sect;&nbsp;311b Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 BGB).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Danach schlie&szlig;t der Wortlaut des &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG eine Option zur Steuerpflicht in einer nachfolgenden Neufassung dieses Vertrages selbst dann aus, wenn diese gleichfalls notariell beurkundet wurde. Denn diese im Streitfall am 12.&nbsp;April 2013 erfolgte Neufassung des urspr&uuml;nglichen Kaufvertrags vom 22.&nbsp;Oktober 2009 ist nicht der nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG in Bezug genommene notariell zu beurkundende Vertrag nach &sect;&nbsp;311b Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 BGB, &quot;in dem&quot; der Verzicht auf die betreffende Steuerbefreiung erkl&auml;rt werden muss. Der f&uuml;r die Aus&uuml;bung der Option zur Steuerpflicht nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG allein ma&szlig;gebliche Vertrag, durch den sich der eine Teil verpflichtet, das Eigentum an einem Grundst&uuml;ck zu &uuml;bertragen oder zu erwerben, war vorliegend der notarielle Kaufvertrag vom 22.&nbsp;Oktober 2009.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Entgegen der Ansicht des Kl&auml;gers wird nach dem Wortlaut des &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG keine blo&szlig;e notarielle Beurkundungspflicht im Sinne einer Formvorschrift normiert. Denn &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG setzt nicht voraus, dass der Verzicht auf die Steuerbefreiung nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 UStG in den betreffenden F&auml;llen &quot;in einem&quot;, sondern &quot;in dem&quot; gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;311b Abs.&nbsp;1 BGB notariell zu beurkundenden Vertrag, dem Grundst&uuml;ckskaufvertrag, erkl&auml;rt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Eine nachtr&auml;gliche Option zur Umsatzsteuer in einer gleichfalls notariell beurkundeten sp&auml;teren Neufassung &#8211;Gleiches gilt f&uuml;r eine nachfolgende notarielle Erg&auml;nzung oder &Auml;nderung&#8211; eines Grundst&uuml;ckskaufvertrags ist im Tatbestand des &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG dagegen nicht vorgesehen. Hiernach erf&uuml;llt ein wie hier nachtr&auml;glich erkl&auml;rter Verzicht &#8211;entgegen der sowohl vom FG als auch von der Finanzverwaltung im Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) vom 31.&nbsp;M&auml;rz 2004 IV&nbsp;D&nbsp;1&nbsp;-S&nbsp;7279-&nbsp;107\/04 (BStBl I 2004, 453, Rz&nbsp;4) und Teilen der Literatur (vgl. dazu Wenzel in Rau\/D&uuml;rrw&auml;chter, Umsatzsteuergesetz, &sect;&nbsp;9 Rz&nbsp;110; Meyer in Weym&uuml;ller, BeckOK UStG, 5.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;9 Rz&nbsp;93.2; Lieber, juris PraxisReport Steuerrecht 10\/2004 Anm.&nbsp;6) vertretenen Ansicht&#8211; schon nicht die tatbestandlichen Voraussetzungen des &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG (vgl. auch Forster, Umsatzsteuer-Rundschau &#8211;UR&#8211; 2004, 188, 190; ders., Umsatzsteuer-Berater 2004, 124, 127).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Auch aus dem systematischen Zusammenhang des &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG mit dem unmittelbar vorangehenden &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 UStG, nach dem bei Lieferungen von Grundst&uuml;cken im Zwangsversteigerungsverfahren der Verzicht auf die Steuerbefreiung nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 UStG nur &quot;bis zur Aufforderung zur Abgabe von Geboten im Versteigerungstermin zul&auml;ssig&quot; ist, sowie dessen Stellung im Gesetz ergibt sich &#8211;worauf das FA zu Recht hinweist&#8211;, dass der Gesetzgeber die M&ouml;glichkeit der Option zur Steuerpflicht in den F&auml;llen des &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG in zeitlicher Hinsicht beschr&auml;nken wollte. Das Recht des Unternehmers, auf die Steuerfreiheit nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;9 Buchst.&nbsp;a UStG zu verzichten, folgt aus &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 UStG. In &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 UStG hat der Gesetzgeber eine Regelung hinsichtlich des (sp&auml;testen) Zeitpunkts der Option zur Steuerpflicht bei Lieferungen von Grundst&uuml;cken im Zwangsversteigerungsverfahren getroffen (&quot;bis&quot;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Danach ist die unmittelbar anschlie&szlig;ende Vorschrift des &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG so zu verstehen, dass der Gesetzgeber auch dort f&uuml;r andere Ums&auml;tze i.S. von &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;9 Buchst.&nbsp;a UStG ebenfalls eine Regelung getroffen hat, die den Zeitpunkt der Optionsaus&uuml;bung bestimmt &#8211;und nicht lediglich deren Form&#8211;. Die Option zur Steuerpflicht nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 UStG hat in diesen F&auml;llen, was den Zeitpunkt der Erkl&auml;rung betrifft, &quot;in dem&quot; gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;311b Abs.&nbsp;1 BGB notariell zu beurkundenden Vertrag zu erfolgen. Dies schlie&szlig;t eine erstmalige Optionserkl&auml;rung in einer diesem Vertrag nachfolgenden Vereinbarung der Kaufvertragsparteien aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Dem entspricht die Gesetzesbegr&uuml;ndung zu &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Danach soll die Erg&auml;nzung des &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 UStG durch den Satz&nbsp;2 mit Wirkung ab dem 1.&nbsp;Januar 2004 erreichen, dass bei Lieferungen von Grundst&uuml;cken au&szlig;erhalb eines Zwangsversteigerungsverfahrens der Verzicht auf die Steuerbefreiung des &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;9 Buchst.&nbsp;a UStG &quot;im notariellen Kaufvertrag erkl&auml;rt werden muss&quot;. Der Zeitpunkt, zu dem der notarielle Kaufvertrag abgeschlossen wird, soll somit auch &quot;letztm&ouml;glicher Zeitpunkt f&uuml;r die Erkl&auml;rung des Verzichts auf die Steuerbefreiung&quot; des &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;9 Buchst.&nbsp;a UStG sein (vgl. BRDrucks 583\/10, S.&nbsp;12).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) F&uuml;r diese Auslegung des &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG spricht ferner der in der Gesetzesbegr&uuml;ndung au&szlig;erdem genannte Zusammenhang mit dem zeitgleich eingef&uuml;gten &sect;&nbsp;13b Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 UStG (jetzt &sect;&nbsp;13b Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 UStG), d.h. der Verlagerung der Steuerschuld auf den Leistungsempf&auml;nger f&uuml;r alle Grundst&uuml;cksums&auml;tze bei steuerpflichtigen Ums&auml;tzen, die unter das Grunderwerbsteuergesetz fallen. Danach dient &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG &quot;dem Schutz des Leistungsempf&auml;ngers vor einer nachtr&auml;glichen Aus&uuml;bung der Option durch den leistenden Unternehmer, durch die eine nachtr&auml;gliche Steuerschuld beim Leistungsempf&auml;nger entstehen w&uuml;rde&quot; (vgl. BRDrucks 583\/10, S.&nbsp;13). Daraus ergibt sich ebenfalls, dass der Gesetzgeber bei &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG auf den Zeitpunkt der Verzichtserkl&auml;rung abstellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwar ist der Leistungsempf&auml;nger an einer nachfolgenden Neufassung, &Auml;nderung oder Erg&auml;nzung des gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;311b Abs.&nbsp;1 BGB notariell beurkundeten Vertrags gleichfalls beteiligt, was &#8211;worauf der Kl&auml;ger zu Recht hinweist&#8211; seine Interessen hinsichtlich eines nachtr&auml;glichen Verzichts des leistenden Unternehmers auf die Steuerbefreiung nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;9 Buchst.&nbsp;a UStG grunds&auml;tzlich wahrt. Diese Mitwirkung an einer entgegen &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG nicht &quot;in dem&quot; gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;311b Abs.&nbsp;1 BGB notariell zu beurkundenden Vertrag erfolgten Verzichtserkl&auml;rung des leistenden Unternehmers verhindert allerdings nicht, dass der Leistungsempf&auml;nger eine Steuer schuldet, die erst nachtr&auml;glich entsteht. Dies wollte der Gesetzgeber, wie sich aus den Ausf&uuml;hrungen der Gesetzesbegr&uuml;ndung zum Schutz des Leistungsempf&auml;ngers entnehmen l&auml;sst, mit der Regelung des &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG vermeiden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Ein anderes Verst&auml;ndnis des &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG h&auml;tte zudem die Gefahr von Steuerausf&auml;llen zur Folge.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) K&ouml;nnte der leistende Unternehmer in sp&auml;teren Neufassungen, &Auml;nderungen oder Erg&auml;nzungen des gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;311b Abs.&nbsp;1 BGB notariell zu beurkundenden Vertrags noch auf die Steuerbefreiung nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;9 Buchst.&nbsp;a UStG verzichten, h&auml;tte dies bei einem nicht zum vollen Vorsteuerabzug berechtigten Leistungsempf&auml;nger zur Folge, dass die nach &sect;&nbsp;13b Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 UStG nachtr&auml;glich geschuldete Steuer, die in diesen F&auml;llen nicht nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 (Satz&nbsp;1) UStG als Vorsteuer abziehbar w&auml;re, dann nicht festgesetzt werden kann und dies mithin zu Steuerausf&auml;llen f&uuml;hrt, wenn dessen Steuerfestsetzung &#8211;aus rechtlichen oder tats&auml;chlichen Gr&uuml;nden&#8211; nicht mehr &auml;nderbar ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Zu Recht weist das FA darauf hin, dass zur Vermeidung von Steuerausf&auml;llen die Verlagerung der Steuerschuldnerschaft auf den Leistungsempf&auml;nger nach &sect;&nbsp;13b UStG infolge einer nachtr&auml;glichen Option des leistenden Unternehmers davon abh&auml;ngig sein m&uuml;sste, dass in einem solchen Fall die Steuerfestsetzung des Leistungsempf&auml;ngers noch ge&auml;ndert werden kann. Dies sieht &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG aber nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die Vermeidung von Steuerausf&auml;llen ist zwar in der Gesetzesbegr&uuml;ndung zu &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG nicht erw&auml;hnt. Diese Vorschrift ist jedoch &#8211;wie bereits dargelegt&#8211; im Zusammenhang mit dem zeitgleich eingef&uuml;gten &sect;&nbsp;13b Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 UStG (jetzt &sect;&nbsp;13b Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 UStG) zu sehen. Nach den Vorstellungen des Gesetzgebers sollen durch die in &sect;&nbsp;13b UStG beschriebene Regelung Steuerausf&auml;lle verhindert werden (vgl. BRDrucks 399\/01, S.&nbsp;64; ferner Bunjes\/Leonard, UStG, 14.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;13b Rz&nbsp;2, m.w.N.). Dies gilt auch f&uuml;r die Umkehr der Steuerschuldnerschaft bei Ums&auml;tzen, die &#8211;wie hier nach &sect;&nbsp;13b Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 UStG (jetzt &sect;&nbsp;13b Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 UStG)&#8211; unter das Grunderwerbsteuergesetz fallen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Das Unionsrecht steht dem Erfordernis, den Verzicht auf die Steuerbefreiung den Anforderungen i.S. von &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG entsprechend zu erkl&auml;ren, nicht entgegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Erkl&auml;rung der Option zur Steuerpflicht in dem gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;311b Abs.&nbsp;1 BGB notariell zu beurkundenden Vertrag nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG stellt eine Modalit&auml;t der Aus&uuml;bung des Optionsrechts i.S. von Art.&nbsp;13 Teil&nbsp;C Satz&nbsp;2 der Sechsten Richtlinie 77\/388\/EWG des Rates vom 17.&nbsp;Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern (Richtlinie 77\/388\/EWG), nunmehr Art.&nbsp;137 Abs.&nbsp;2 der Richtlinie 2006\/112\/EG des Rates vom 28.&nbsp;November 2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem (MwStSystRL) dar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Mitgliedstaaten, die im Rahmen dieser Bestimmung &uuml;ber ein weites Ermessen verf&uuml;gen (vgl. dazu EuGH-Urteile Vermietungsgesellschaft Objekt Kirchberg vom 9.&nbsp;September 2004 C-269\/03, EU:C:2004:512, UR 2004, 533, Rz&nbsp;21; Turn- und Sportunion Waldburg vom 12.&nbsp;Januar 2006 C-246\/04, EU:C:2006:22, UR 2006, 224, Rz&nbsp;29; jeweils m.w.N.), legen die Einzelheiten f&uuml;r die Inanspruchnahme dieses Wahlrechts fest. Sie k&ouml;nnen nach Art.&nbsp;13 Teil&nbsp;C Satz&nbsp;2 der Richtlinie 77\/388\/EWG bzw. Art.&nbsp;137 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 MwStSystRL den Umfang dieses Wahlrechts einschr&auml;nken. Entscheiden sich die Mitgliedstaaten f&uuml;r die Einf&uuml;hrung eines Optionsrechts, k&ouml;nnen sie &quot;auch bestimmte Ums&auml;tze oder bestimmte Gruppen von Steuerpflichtigen vom Geltungsbereich dieses Rechts ausnehmen&quot; (vgl. dazu EuGH-Urteil Turn- und Sportunion Waldburg, EU:C:2006:22, UR 2006, 224, Rz&nbsp;30; BFH-Urteil vom 24.&nbsp;April 2014 V&nbsp;R&nbsp;27\/13, BFHE 245, 404, BStBl II 2014, 732, Rz&nbsp;12; jeweils m.w.N.). Mitgliedstaaten, die von der Befugnis Gebrauch machen, den Umfang des Optionsrechts zu beschr&auml;nken und die Modalit&auml;ten seiner Aus&uuml;bung festzulegen, m&uuml;ssen aber &quot;die Ziele und die allgemeinen Grunds&auml;tze der &#8230;&nbsp;Richtlinie, insbesondere den Grundsatz der steuerlichen Neutralit&auml;t und das Erfordernis einer korrekten, einfachen und einheitlichen Anwendung der vorgesehenen Befreiungen, beachten&quot; (vgl. dazu EuGH-Urteil Turn- und Sportunion Waldburg, EU:C:2006:22, UR 2006, 224, Rz&nbsp;31; BFH-Urteil in BFHE 245, 404, BStBl II 2014, 732, Rz&nbsp;12; jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Regelung in &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG entspricht diesen Vorgaben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Diese Auslegung des &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG steht im Einklang mit der Rechtsprechung des V.&nbsp;Senats des BFH, wonach der Verzicht auf Steuerbefreiungen nach &sect;&nbsp;9 UStG zur&uuml;ckgenommen werden kann, solange die Steuerfestsetzung f&uuml;r das Jahr der Leistungserbringung anfechtbar oder aufgrund eines Vorbehalts der Nachpr&uuml;fung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;164 AO noch &auml;nderbar ist (vgl. BFH-Urteile in BFHE 245, 71, BFH\/NV 2014, 1126, Leitsatz&nbsp;1, und in BFHE 245, 80, BFH\/NV 2014, 1130, Leitsatz&nbsp;1).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>57<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Denn diese Rechtsprechung &#8211;der sich der erkennende Senat anschlie&szlig;t&#8211; ist zu &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 UStG und zu Streitf&auml;llen vor dem 1.&nbsp;Januar 2004 ergangen, in denen &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG noch nicht galt. Dazu hat der V.&nbsp;Senat des BFH entschieden, dass die Begrenzung des Verzichts oder seiner R&uuml;cknahme auf die formelle Bestandskraft, die zwar f&uuml;r Rechtssicherheit und fr&uuml;hzeitig klare Verh&auml;ltnisse sorge, den Steuerpflichtigen aber unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig in der Aus&uuml;bung seines Wahlrechts begrenze, grunds&auml;tzlich nur dann zul&auml;ssig sei, wenn sie im Gesetz vorgesehen sei (vgl. BFH-Urteile in BFHE 245, 71, BFH\/NV 2014, 1126, Rz&nbsp;23; in BFHE 245, 80, BFH\/NV 2014, 1130, Rz&nbsp;22). Das ist hier nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG der Fall.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>58<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. a) Soweit die Finanzverwaltung mit Bezug auf das zur Frage eines r&uuml;ckwirkenden Wechsels von der Besteuerung nach vereinnahmten Entgelten (&sect;&nbsp;20 UStG) &#8211;mithin zu einem anderen Sachverhalt ergangene&#8211; Urteil des Senats in BFHE 223, 528, BStBl II 2009, 1026 der Ansicht ist, dass sowohl die Erkl&auml;rung zur Option nach &sect;&nbsp;9 UStG als auch ihr Widerruf bis zur formellen Bestandskraft der jeweiligen Jahressteuerfestsetzung zul&auml;ssig seien (Abschn.&nbsp;9.1. Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses), folgt der Senat dem aus den dargelegten Gr&uuml;nden nicht (vgl. auch BFH-Urteil in BFHE 245, 71, BFH\/NV 2014, 1126, Rz&nbsp;31).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>59<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese norminterpretierende Verwaltungsanweisung bindet die Gerichte nicht (vgl. Senatsurteil vom 26.&nbsp;April 1995 XI&nbsp;R&nbsp;81\/93, BFHE 178, 4, BStBl II 1995, 754, unter II.3.; Senatsbeschluss vom 4.&nbsp;Dezember 2008 XI&nbsp;B&nbsp;250\/07, BFH\/NV 2009, 394; BFH-Urteile vom 13.&nbsp;Januar 2011 V&nbsp;R&nbsp;12\/08, BFHE 232, 261, BStBl II 2012, 61, Rz&nbsp;68; vom 5.&nbsp;September 2013 XI&nbsp;R&nbsp;7\/12, BFHE 242, 399, BStBl II 2014, 37, Rz&nbsp;20).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>60<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Gleiches gilt f&uuml;r die im BMF-Schreiben in BStBl I 2004, 453, Rz&nbsp;4 vertretene Ansicht der Finanzverwaltung, dass f&uuml;r Ums&auml;tze, die unter das Grunderwerbsteuergesetz fallen, die Option zwingend im notariell zu beurkundenden Vertrag oder einer notariell zu beurkundenden Vertragserg&auml;nzung oder -&auml;nderung zu erkl&auml;ren sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>61<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>7. Da die Vorentscheidung von anderen Grunds&auml;tzen ausgegangen ist, ist sie aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>62<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>8. Die Sache ist spruchreif im Sinne der Abweisung der Klage.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>63<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Insbesondere liegt auch keine Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung im Ganzen vor, die gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;10 UStG eine Berichtigung des Vorsteuerabzugs ausschlie&szlig;en w&uuml;rde (vgl. dazu z.B. BFH-Urteil vom 19.&nbsp;Dezember 2012 XI&nbsp;R&nbsp;38\/10, BFHE 240, 366, BStBl II 2013, 1053, Rz&nbsp;28, m.w.N.). Denn aufgrund der im Streitfall vorliegenden Organschaft (&sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 UStG) betrieb der Kl&auml;ger kein Verpachtungsunternehmen (vgl. BFH-Urteil vom 6.&nbsp;Mai 2010 V&nbsp;R&nbsp;26\/09, BFHE 230, 256, BStBl II 2010, 1114, Rz&nbsp;32 zum umgekehrten Fall).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>64<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>9. Auf den vom FA geltend gemachten Verfahrensmangel kommt es demnach nicht mehr an. Dies gilt gleicherma&szlig;en f&uuml;r die von ihm beanstandete Kostenentscheidung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>65<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>10. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 21.10.2015, XI R 40\/13 Zeitliche Grenze f&uuml;r die Erkl&auml;rung des Verzichts auf die Umsatzsteuerbefreiung einer Grundst&uuml;ckslieferung Leits&auml;tze 1. Der Verzicht auf die Umsatzsteuerbefreiung der Lieferung eines Grundst&uuml;cks (au&szlig;erhalb eines Zwangsversteigerungsverfahrens) kann nur in dem dieser Grundst&uuml;ckslieferung zugrunde liegenden notariell zu beurkundenden Vertrag erkl&auml;rt werden. 2. Ein sp&auml;terer Verzicht auf die Umsatzsteuerbefreiung ist &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-40-13-zeitliche-grenze-fuer-die-erklaerung-des-verzichts-auf-die-umsatzsteuerbefreiung-einer-grundstueckslieferung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">XI&nbsp;R&nbsp;40\/13 &#8211; Zeitliche Grenze f&uuml;r die Erkl&auml;rung des Verzichts auf die Umsatzsteuerbefreiung einer Grundst&uuml;ckslieferung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-65632","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65632","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65632"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65632\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65632"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=65632"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=65632"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}