{"id":65641,"date":"2015-12-30T17:17:02","date_gmt":"2015-12-30T15:17:02","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=65641"},"modified":"2015-12-30T17:17:02","modified_gmt":"2015-12-30T15:17:02","slug":"x-r-28-12-vorlage-an-den-grossen-senat-des-bfh-zur-ermittlung-eines-veraeusserungsgewinns-bei-teilentgeltlichen-uebertragungen-trennungstheorie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-28-12-vorlage-an-den-grossen-senat-des-bfh-zur-ermittlung-eines-veraeusserungsgewinns-bei-teilentgeltlichen-uebertragungen-trennungstheorie\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;28\/12 &#8211; Vorlage an den Gro&szlig;en Senat des BFH zur Ermittlung eines Ver&auml;u&szlig;erungsgewinns bei teilentgeltlichen &Uuml;bertragungen (&quot;Trennungstheorie&quot;)"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 27.10.2015, X R 28\/12<\/p>\n<p class=\"titel\">Vorlage an den Gro&szlig;en Senat des BFH zur Ermittlung eines Ver&auml;u&szlig;erungsgewinns bei teilentgeltlichen &Uuml;bertragungen (&quot;Trennungstheorie&quot;) <\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Dem Gro&szlig;en Senat des BFH wird gem&auml;&szlig; &sect; 11 Abs. 4 FGO die folgende Rechtsfrage zur Entscheidung vorgelegt:<\/p>\n<\/p>\n<p>Wie ist im Fall der teilentgeltlichen &Uuml;bertragung eines Wirtschaftsguts aus einem Einzelbetriebsverm&ouml;gen eines Mitunternehmers in das Gesamthandsverm&ouml;gen einer Mitunternehmerschaft (&sect; 6 Abs. 5 Satz 3 Nr. 1 EStG) die H&ouml;he eines eventuellen Gewinns aus dem &Uuml;bertragungsvorgang zu ermitteln?<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Dem Gro&szlig;en Senat des Bundesfinanzhofs wird gem&auml;&szlig; &sect; 11 Abs. 4 der Finanzgerichtsordnung die folgende Rechtsfrage zur Entscheidung vorgelegt:<\/p>\n<\/p>\n<p>Wie ist im Fall der teilentgeltlichen &Uuml;bertragung eines Wirtschaftsguts aus einem Einzelbetriebsverm&ouml;gen eines Mitunternehmers in das Gesamthandsverm&ouml;gen einer Mitunternehmerschaft (&sect; 6 Abs. 5 Satz 3 Nr. 1 des Einkommensteuergesetzes) die H&ouml;he eines eventuellen Gewinns aus dem &Uuml;bertragungsvorgang zu ermitteln?<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>A. Sachverhalt und Verfahrensstand<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) sind Eheleute, die im Streitjahr 2005 zur Einkommensteuer zusammenveranlagt wurden. Die Kl&auml;gerin erzielte Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb aus der Verpachtung von Anlageverm&ouml;gen an eine Betriebs-GmbH (Betriebsaufspaltung). Sie ermittelte ihren Gewinn durch Betriebsverm&ouml;gensvergleich. Zu ihrem Betriebsverm&ouml;gen geh&ouml;rten u.a. zwei Grundst&uuml;cke, die mit Werkhallen bebaut waren und von der Betriebs-GmbH genutzt wurden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit notariell beurkundetem Gesellschaftsvertrag vom 7.&nbsp;Dezember 2004 gr&uuml;ndete die Kl&auml;gerin mit Wirkung zum 1.&nbsp;Januar des Streitjahres 2005 eine GmbH &#038; Co. KG (im Folgenden: KG). Sie sollte mit einer Kapitaleinlage von 150.000&nbsp;EUR einzige Kommanditistin werden. Ferner war sie zun&auml;chst Alleingesellschafterin und einzige Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der &#8211;nicht am Verm&ouml;gen der KG beteiligten&#8211; Komplement&auml;r-GmbH. In der KG waren nach &sect;&nbsp;4 des Gesellschaftsvertrags, auf den wegen der Einzelheiten Bezug genommen wird, f&uuml;r jeden Gesellschafter sechs Gesellschafterkonten zu f&uuml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin sollte ihre Einlageverpflichtung durch die &#8211;in einem gesonderten Einbringungsvertrag zu regelnde&#8211; &Uuml;bertragung der bereits erw&auml;hnten zwei Grundst&uuml;cke aus dem Betriebsverm&ouml;gen ihres Einzelunternehmens zu Buchwerten erbringen. Da die &#8211;im Einbringungsvertrag mit 490.583,52&nbsp;EUR angegebenen&#8211; Buchwerte dieser Grundst&uuml;cke zum Einbringungszeitpunkt h&ouml;her waren als der Nominalbetrag der Einlage, sah &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;2 des Gesellschaftsvertrags vor, den Differenzbetrag dem Darlehenskonto der Kl&auml;gerin nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;6 des Gesellschaftsvertrags gutzuschreiben. Guthaben auf diesem Konto waren mit einer Frist von sechs Monaten zum Ende eines jeden Gesch&auml;ftsjahres k&uuml;ndbar. Die KG war allerdings berechtigt, die R&uuml;ckzahlung auf f&uuml;nf Gesch&auml;ftsjahre zu verteilen, wenn ihre finanzielle Lage dies erforderte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ebenfalls am 7.&nbsp;Dezember 2004 schloss die Kl&auml;gerin mit der KG den Einbringungsvertrag. Danach &uuml;bertrug sie die beiden Grundst&uuml;cke zum 1.&nbsp;Januar 2005 auf die KG. In Nr.&nbsp;III.5. dieses Vertrags hie&szlig; es: &quot;Als Gegenleistung f&uuml;r den nach Buchwerten eingebrachten Grundbesitz erh&auml;lt &lt;die Kl&auml;gerin&gt; die Kommanditeinlage von EUR&nbsp;150.000,00. Soweit der Buchwertsaldo des eingebrachten Grundbesitzes den Nominalbetrag der Kommanditeinlage von EUR&nbsp;150.000,00 &uuml;bersteigt, wird der Mehrbetrag als Darlehen der Gesellschaft gew&auml;hrt. Weitere Gegenleistungen werden der Einbringenden nicht gew&auml;hrt.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 15.&nbsp;M&auml;rz 2005 traten zwei der S&ouml;hne der Kl&auml;gerin als weitere Kommanditisten mit Kapitaleinlagen von je 75.000&nbsp;EUR in die KG ein, was nach Angaben der Kl&auml;ger von vornherein geplant war. Sie erbrachten ihre Einlageverpflichtung durch Einbringung eines ihnen zu je 1\/2 geh&ouml;renden, ebenfalls von der Betriebs-GmbH genutzten Grundst&uuml;cks, das sie bisher in ihrem Privatverm&ouml;gen hielten. Der Grundbesitz sollte zum Verkehrswert eingebracht werden; der die Kommanditeinlagen und die mit eingebrachten Verbindlichkeiten &uuml;bersteigende Betrag sollte der KG als Darlehen gew&auml;hrt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Jahresabschluss der KG f&uuml;r 2005 datiert vom 14.&nbsp;Dezember 2006 und ist von der Kl&auml;gerin unterschrieben. Die KG f&uuml;hrte hinsichtlich der von der Kl&auml;gerin eingebrachten Grundst&uuml;cke die Buchwerte des Einzelunternehmens fort. Sowohl in ihrer Er&ouml;ffnungsbilanz zum 1.&nbsp;Januar 2005 als auch in ihrer Bilanz zum 31.&nbsp;Dezember 2005 wies die KG den sich bei der Grundst&uuml;ckseinbringung durch die Kl&auml;gerin ergebenden Mehrbetrag auf dem &quot;Verrechnungskonto (Privatkonto)&quot; nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;5 des Gesellschaftsvertrags aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Anl&auml;sslich von Au&szlig;enpr&uuml;fungen bei der Kl&auml;gerin und der KG vertrat der Pr&uuml;fer die Auffassung, die &Uuml;bertragung der Grundst&uuml;cke von der Kl&auml;gerin auf die KG sei nach den Grunds&auml;tzen der sog. &quot;Trennungstheorie&quot; insoweit als entgeltlich anzusehen, als der Kl&auml;gerin hierf&uuml;r eine Gutschrift auf ihrem Privatkonto gew&auml;hrt worden sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit dem angefochtenen ge&auml;nderten Einkommensteuerbescheid 2005 erh&ouml;hte der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) das Ergebnis des Einzelunternehmens der Kl&auml;gerin um einen Entnahmegewinn aus der Einbringung der beiden Grundst&uuml;cke in H&ouml;he von 232.015,12&nbsp;EUR. W&auml;hrend des anschlie&szlig;enden Einspruchsverfahrens reichten die Kl&auml;ger einen neuen Jahresabschluss f&uuml;r 2005 ein. Darin ist der Mehrbetrag aus der Grundst&uuml;ckseinbringung auf dem Sonderr&uuml;cklagekonto gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;4 des Gesellschaftsvertrags ausgewiesen; eine Verzinsung wurde nicht mehr vorgenommen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"3\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"3\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Nach erfolglosem Einspruchsverfahren verst&auml;ndigten sich die Beteiligten in der m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem Finanzgericht (FG) darauf, der Ermittlung eines Entnahmegewinns &#8211;sofern ein solcher dem Grunde nach anzusetzen sei&#8211; geringere Teilwerte als bisher zugrunde zu legen. Danach ergaben sich durch Addition der Einzelwerte f&uuml;r die sechs &uuml;bertragenen Wirtschaftsg&uuml;ter &#8211;f&uuml;r zwei Grundst&uuml;cke jeweils Grund und Boden, Hofbefestigung und Geb&auml;ude&#8211; die folgenden kumulierten Werte:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Summe der Teilwerte der sechs &uuml;bertragenen Wirtschaftsg&uuml;ter<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">1.200.000,00 EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Gutschrift auf dem Verrechnungskonto (Teilentgelt)<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">364.043,52 EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">dieses Teilentgelt ist sodann auf die sechs Wirtschaftsg&uuml;ter im Verh&auml;ltnis ihrer Teilwerte verteilt worden<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Entgeltlichkeitsquote (Teilentgelt &divide; Teilwerte)<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">30,34&nbsp;%<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Summe der Buchwerte der sechs Wirtschaftsg&uuml;ter in der Bilanz der Kl&auml;gerin (nach Vornahme einer Korrektur durch die Betriebspr&uuml;fung)<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">472.217,41 EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Summe der auf die entgeltlichen Teile der &Uuml;bertragungen entfallenden anteiligen Buchwerte<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">143.256,41 EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Summe der aus den &Uuml;bertragungsvorg&auml;ngen resultierenden Gewinne (Anteil am Teilentgelt .\/. auf den entgeltlichen Teil entfallender anteiliger Buchwert des Wirtschaftsguts)<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">220.787,37 EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Vertreterin des FA erlie&szlig; in der m&uuml;ndlichen Verhandlung zu gerichtlichem Protokoll einen entsprechend ge&auml;nderten Einkommensteuerbescheid. Im &Uuml;brigen wies das FG die Klage ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;hrte es aus, die Kl&auml;gerin habe die Grundst&uuml;cke nicht unentgeltlich oder ausschlie&szlig;lich gegen Gew&auml;hrung von Gesellschaftsrechten &uuml;bertragen. Vielmehr sei ihr durch die KG eine Darlehensforderung einger&auml;umt worden. Dies ergebe sich sowohl aus dem Gesellschafts- und Einbringungsvertrag als auch aus der vorgenommenen Verzinsung. Das im Vertrag erw&auml;hnte Darlehenskonto sei nicht als Kapitalkonto anzusehen. Es habe auch der Interessenlage der Kl&auml;gerin entsprochen, f&uuml;r die Einbringung Anspr&uuml;che gegen die KG zu erhalten, da bei Gr&uuml;ndung der KG sowohl der Sicherheitenbedarf eines ihrer S&ouml;hne als auch die geplante Aufnahme beider S&ouml;hne in die KG bereits bekannt gewesen sei. Die Kl&auml;gerin habe sich nicht &uuml;ber den Inhalt der getroffenen Vereinbarung geirrt, sondern lediglich &uuml;ber die ertragsteuerrechtliche Auswirkung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sei der Vorgang danach als teilentgeltlich anzusehen, f&uuml;hre die Anwendung der &quot;reinen Trennungstheorie&quot; zur Aufdeckung eines Teils der stillen Reserven. Dies entspreche zum einen dem Leistungsf&auml;higkeitsprinzip und trage zum anderen dem Umstand Rechnung, dass in dem Vorgang sowohl eine entgeltliche Ver&auml;u&szlig;erung als auch eine Schenkung liege.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision r&uuml;gen die Kl&auml;ger eine Verletzung des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes (EStG). In der letztlich von der Gesellschafterversammlung festgestellten Bilanz sei der Mehrbetrag auf einem Sonderr&uuml;cklagenkonto &#8211;einem echten Kapitalkonto&#8211; gebucht worden. Damit seien die Grundst&uuml;cke ausschlie&szlig;lich unentgeltlich sowie gegen Gew&auml;hrung von Gesellschaftsrechten eingebracht worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Letztlich k&ouml;nne die Qualifizierung als Kapital- oder Darlehenskonto aber dahinstehen, weil auch bei Annahme eines entgeltlichen Vorgangs das &quot;Gesamtentgelt&quot; den Buchwert der eingebrachten Wirtschaftsg&uuml;ter nicht &uuml;bersteige und daher nicht zu einer Gewinnrealisierung f&uuml;hren k&ouml;nne. Die vom FG herangezogene &quot;reine Trennungstheorie&quot; habe keine gesetzliche Grundlage. Sie spalte einen einheitlichen &Uuml;bertragungsvorgang k&uuml;nstlich auf und schaffe dadurch eine Sachverhaltsfiktion, die jedenfalls dann, wenn &#8211;wie hier&#8211; die Summe der Werte der Darlehensforderung und der Kommanditeinlage den Buchwert der eingebrachten Wirtschaftsg&uuml;ter nicht &uuml;bersteige, zur Besteuerung von Scheingewinnen f&uuml;hre. Dies widerspreche der Zielsetzung des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;3 EStG und versto&szlig;e gegen das Leistungsf&auml;higkeitsprinzip. Die Trennungstheorie sei vom IV.&nbsp;Senat des Bundesfinanzhofs (BFH) zwischenzeitlich aufgegeben worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen,<br \/>das angefochtene Urteil aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid 2005 vom 23.&nbsp;Mai 2012 dahingehend zu &auml;ndern, dass die Eink&uuml;nfte der Kl&auml;gerin aus dem gewerblichen Einzelunternehmen um 220.787,37&nbsp;EUR gemindert werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es ist der Auffassung, die Entscheidung der Vorinstanz stehe im Einklang mit der &uuml;berwiegenden bisherigen BFH-Rechtsprechung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat hat mit Beschluss vom 19.&nbsp;M&auml;rz 2014 X&nbsp;R&nbsp;28\/12 (BFHE 245, 164, BStBl II 2014, 629) das Bundesministerium der Finanzen (BMF) gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;122 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zum Beitritt aufgefordert, um die Beantwortung von vier Fragen gebeten und zugleich seine eigene vorl&auml;ufige Rechtsauffassung zu diesen Fragen mitgeteilt. Das BMF ist daraufhin dem Verfahren beigetreten. Es hat keinen Antrag gestellt, vertritt in der Sache aber die Berechnung des aus einer teilentgeltlichen &Uuml;bertragung resultierenden Gewinns nach den Grunds&auml;tzen der &quot;strengen Trennungstheorie&quot;. Hinsichtlich der vom Senat gestellten Fragen ist das BMF der Auffassung, der Kl&auml;gerin sei im Streitfall kein Mischentgelt, sondern ein Teilentgelt gew&auml;hrt worden. Zu den Auswirkungen auf die Besteuerung des Erwerbers weist das BMF darauf hin, dass der Senat sich in seiner Beitrittsaufforderung nur mit einer Form der &quot;modifizierten Trennungstheorie&quot; befasst habe. W&uuml;rde man andere &#8211;in der Literatur vertretene&#8211; Varianten zugrunde legen, w&auml;ren die steuerlichen Folgen beim &Uuml;bertragenden und beim &Uuml;bernehmer unter Umst&auml;nden nicht mehr aufeinander abgestimmt. Teilentgeltliche &Uuml;bertragungsvorg&auml;nge sollten im Betriebs- und Privatverm&ouml;gen nach denselben Grunds&auml;tzen behandelt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger haben zu den Fragen des Senats dahingehend Stellung genommen, dass auch sie im Streitfall eine teilentgeltliche &Uuml;bertragung sehen. Die &quot;modifizierte Trennungstheorie&quot; f&uuml;hre nicht zu Schwierigkeiten bei der Besteuerung des Erwerbers. Eine unterschiedliche Behandlung von &Uuml;bertragungsvorg&auml;ngen im Betriebs- und Privatverm&ouml;gen sei m&ouml;glich, weil die Eink&uuml;nfteermittlung sich unterscheide.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Alle Beteiligten regen an, den Gro&szlig;en Senat des BFH anzurufen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat hat mit Beschluss vom 21.&nbsp;Januar 2015 vorsorglich eine Divergenzanfrage an den IV.&nbsp;Senat gerichtet. Dieser hat mit Beschluss vom 6.&nbsp;Mai 2015 geantwortet, dass er an seiner in den Urteilen vom 21.&nbsp;Juni 2012 IV&nbsp;R&nbsp;1\/08 (BFHE 237, 503) und vom 19.&nbsp;September 2012 IV&nbsp;R&nbsp;11\/12 (BFHE 239, 76) ge&auml;u&szlig;erten Meinung festhalte. Rechtsgrundlage f&uuml;r seine Auffassung sei &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 und Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;3 i.V.m. Satz&nbsp;1 EStG. Nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;2 EStG werde das Endbetriebsverm&ouml;gen um den Wert der Entnahmen erh&ouml;ht. Die Entnahme diene als Ersatz f&uuml;r eine unterlassene Realisation und habe die Fiktion eines Gewinns zur Folge. Die H&ouml;he des Gewinns h&auml;nge von der Bewertung der Entnahme ab. Grunds&auml;tzlich w&auml;re die Entnahme mit dem Teilwert zu bewerten. Es erg&auml;be sich dann ein Gewinn in H&ouml;he der Differenz von Teil- und Buchwert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;3 EStG seien Entnahmen im Anwendungsbereich dieser Norm mit dem Buchwert zu bewerten. Bei einer voll unentgeltlichen &Uuml;bertragung des Wirtschaftsguts werde die dadurch eingetretene Minderung des Betriebsverm&ouml;gens im Wege der Hinzurechnung einer Entnahme in H&ouml;he des Buchwerts ausgeglichen; es komme zu keinem Gewinn. Der Eintritt dieser Rechtsfolge sei das Ziel des &sect; 6 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;3 EStG, damit derartige Transfers ohne aktuelle Steuerbelastung vollzogen werden k&ouml;nnen. Weitere Folge sei f&uuml;r den &Uuml;bertragungsempf&auml;nger, dass dieser das Wirtschaftsgut, das er ohne betriebliche Veranlassung unentgeltlich erhalten habe, zum Buchwert in sein Betriebsverm&ouml;gen einlege, denn &sect; 6 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;3 EStG gelte auch f&uuml;r die Bewertung der Einlage und gehe &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 EStG vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Werde das Wirtschaftsgut zu einem Entgelt unterhalb des Buchwerts &uuml;bertragen, komme es dadurch immer noch zu einer Minderung des Betriebsverm&ouml;gens, die mit einer Entnahme ausgeglichen werden m&uuml;sse. Hierf&uuml;r gelte ebenfalls die gesetzliche Anordnung, dass &quot;soweit&quot; unentgeltlich &uuml;bertragen werde, mit dem Buchwert zu bewerten sei. Auch insoweit werde die Minderung des Betriebsverm&ouml;gens deshalb mit einer Entnahme ausgeglichen, und zwar in H&ouml;he des Betrags, um den das Entgelt den Buchwert unterschreite. Gleiches gelte auf Seiten des Erwerbers, bei dem die Anschaffungskosten um eine Einlage bis zur H&ouml;he des Buchwerts aufgef&uuml;llt werden. Im Ergebnis f&uuml;hre der Erwerber folglich den Buchwert des Ver&auml;u&szlig;erers fort.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&Uuml;berschreite das Entgelt den Buchwert, bleibe es aber hinter dem Teilwert zur&uuml;ck, m&uuml;sste das bei einer Bewertung der Entnahme nach allgemeinen Grunds&auml;tzen zur Aufdeckung aller stillen Reserven f&uuml;hren, weil die Entnahme mit dem Teilwert zu bewerten w&auml;re. Bei einem verbilligten Entgelt h&auml;tte das zur Folge, dass die Entnahme mit der Differenz zwischen Entgelt und Teilwert bewertet w&uuml;rde. Im Anwendungsbereich des &sect; 6 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;3 EStG sei demgegen&uuml;ber mit dem Buchwert zu bewerten, &quot;soweit&quot; das Wirtschaftsgut unentgeltlich &uuml;bertragen worden sei. Da der Buchwert in diesem Fall bereits durch das Entgelt &uuml;berschritten sei, bleibe f&uuml;r den Eintritt der Rechtsfolge des &sect; 6 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;3 EStG, n&auml;mlich den Ansatz des Buchwerts f&uuml;r die Entnahme, dem Wortlaut nach kein Raum. Die Rechtsfolgeanordnung der Norm k&ouml;nne insoweit nur durch Auslegung ermittelt werden, die sich am Zweck des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;3 EStG zu orientieren habe, n&auml;mlich unrealisierte Gewinne nicht durch eine Entnahme zu fingieren, sondern die stillen Reserven im Betriebsverm&ouml;gen des Erwerbers fortzuf&uuml;hren. Dieses Ziel werde nur erreicht, wenn die Entnahme nicht mit einem &uuml;ber den Buchwert hinausgehenden Betrag bewertet werde. Danach komme es bei einer den Buchwert &uuml;berschreitenden Gegenleistung nur insoweit zu einem steuerlichen Gewinn, als das Entgelt den Buchwert &uuml;bersteigt. Dieser Betrag bestimme zugleich die Anschaffungskosten des Erwerbers. Eine zus&auml;tzliche Einlage in H&ouml;he der Differenz zwischen Teilwert und Anschaffungskosten sei nicht zu ber&uuml;cksichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dar&uuml;ber hinaus hat der IV.&nbsp;Senat erkl&auml;rt, auch er sei der Auffassung, dass keine Abweichung i.S. des &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;3 FGO von den genannten Urteilen sowie vom BFH-Urteil vom 6.&nbsp;September 2000 IV&nbsp;R&nbsp;18\/99 (BFHE 193, 116, BStBl II 2001, 229) vorl&auml;ge, wenn der X.&nbsp;Senat in der im Anfragebeschluss angek&uuml;ndigten Weise entscheiden w&uuml;rde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>B. Ma&szlig;gebende Rechtsvorschriften; Meinungsstand<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Gesetzliche Grundlagen<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach der allgemeinen f&uuml;r F&auml;lle des Betriebsverm&ouml;gensvergleichs geltenden Gewinnermittlungsvorschrift des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG ist Gewinn der Unterschiedsbetrag zwischen dem Betriebsverm&ouml;gen am Schluss des Wirtschaftsjahres und dem Betriebsverm&ouml;gen am Schluss des vorangegangenen Wirtschaftsjahres, vermehrt um den Wert der Entnahmen und vermindert um den Wert der Einlagen. Entnahmen sind alle Wirtschaftsg&uuml;ter, die der Steuerpflichtige dem Betrieb f&uuml;r sich, f&uuml;r seinen Haushalt oder f&uuml;r andere betriebsfremde Zwecke im Laufe des Wirtschaftsjahres entnommen hat (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG); sie sind gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 EStG grunds&auml;tzlich mit dem Teilwert zu bewerten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Davon abweichend ordnet &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;1 i.V.m. Satz&nbsp;1 EStG an, dass &#8211;sofern die Besteuerung der stillen Reserven sichergestellt ist&#8211; bei der &Uuml;bertragung der Wert anzusetzen ist, der sich nach den Vorschriften &uuml;ber die Gewinnermittlung ergibt, soweit ein Wirtschaftsgut unentgeltlich oder gegen Gew&auml;hrung oder Minderung von Gesellschaftsrechten aus einem Betriebsverm&ouml;gen des Mitunternehmers in das Gesamthandsverm&ouml;gen einer Mitunternehmerschaft &uuml;bertragen wird. Bei dem &quot;Wert, der sich nach den Vorschriften &uuml;ber die Gewinnermittlung ergibt,&quot; handelt es sich um den Buchwert im Zeitpunkt der &Uuml;berf&uuml;hrung, der bei Beachtung der Grunds&auml;tze der handels- und steuerrechtlichen Gewinnermittlung anzusetzen ist (Niehus\/Wilke in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;6 EStG Rz&nbsp;1540).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Von der Finanzverwaltung, Rechtsprechung und Literatur vertretene Auffassungen zur Behandlung teilentgeltlicher &Uuml;bertragungen im Anwendungsbereich des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;3 EStG<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Finanzverwaltung teilt in F&auml;llen der teilentgeltlichen &Uuml;bertragung einzelner Wirtschaftsg&uuml;ter des Betriebsverm&ouml;gens unter Beteiligung von Mitunternehmerschaften den Vorgang in ein voll unentgeltliches und ein voll entgeltliches Gesch&auml;ft auf und ordnet den Buchwert anteilig den beiden Teilen des Gesch&auml;fts zu (im Folgenden als &quot;strenge Trennungstheorie&quot; bezeichnet). Durch diese Berechnungsweise ergibt sich aus dem entgeltlichen Teil des Gesch&auml;fts stets ein gewisser Gewinnrealisierungsbetrag. Wegen der Einzelheiten und Nachweise nimmt der Senat auf seinen im vorliegenden Verfahren ergangenen Beschluss &uuml;ber die Beitrittsaufforderung an das BMF Bezug (in BFHE 245, 164, BStBl II 2014, 629, hier Rz&nbsp;34 bis 38).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Der BFH hatte einen Fall wie den hier vorliegenden f&uuml;r den zeitlichen Anwendungsbereich der &#8211;seit 2001 geltenden&#8211; Regelung des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;1 EStG noch nicht zu entscheiden. Zu Sachverhaltskonstellationen und\/oder Rechtslagen, die zwar jeweils durch eine gewisse, aber nicht durch vollst&auml;ndige Vergleichbarkeit mit dem hier zu beurteilenden Vorgang gekennzeichnet sind, liegen sowohl BFH-Entscheidungen vor, denen sich eine Zustimmung zur strengen Trennungstheorie entnehmen lassen k&ouml;nnte, als auch Entscheidungen, in denen diese abgelehnt und eine &quot;modifizierte Trennungstheorie&quot; an deren Stelle gesetzt wird (Einzelheiten und Nachweise im Senatsbeschluss in BFHE 245, 164, BStBl II 2014, 629, Rz&nbsp;39 bis 59). Im Bereich des Privatverm&ouml;gens werden teilentgeltliche &Uuml;bertragungsvorg&auml;nge hingegen von den hierf&uuml;r zust&auml;ndigen Senaten des BFH durchg&auml;ngig nach Ma&szlig;gabe der strengen Trennungstheorie beurteilt (vgl. Senatsbeschluss in BFHE 245, 164, BStBl II 2014, 629, Rz 64 bis 68).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. In der Literatur ist die Rechtsfrage ebenfalls umstritten (zu der bis zum Beschluss &uuml;ber die Beitrittsaufforderung erschienenen Literatur vgl. Senatsbeschluss in BFHE 245, 164, BStBl II 2014, 629, Rz&nbsp;73 bis 80).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Auch nach Ergehen der Beitrittsaufforderung zeigt sich &#8211;soweit die ver&ouml;ffentlichten Beitr&auml;ge eine eigene Stellungnahme enthalten&#8211; weiterhin ein leichtes &Uuml;berwiegen derjenigen Stimmen, die eine modifizierte Trennungstheorie favorisieren (hierf&uuml;r Demuth, Ertragsteuerberater &#8211;EStB&#8211; 2014, 373; Strahl, Finanz-Rundschau &#8211;FR&#8211; 2014, 763; Teschke\/Sundheimer\/ Tholen, Unternehmensbesteuerung 2014, 409; Graw, FR 2015, 260; f&uuml;r die strenge Trennungstheorie Dornheim, FR 2014, 869; Heuermann, Juris-Monatszeitschrift &#8211;JM&#8211; 2014, 117, 122; Sch&uuml;tz, Steuerrecht kurzgefasst &#8211;SteuK&#8211; 2014, 419, 422).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Das BMF weist in seiner Stellungnahme allerdings zu Recht darauf hin, dass der vorlegende Senat in seiner Beitrittsaufforderung &#8211;in Aufnahme der Rechtsprechung des IV.&nbsp;Senats&#8211; lediglich von einer einheitlichen &quot;modifizierten Trennungstheorie&quot; ausgegangen ist, obwohl in der Literatur hierzu mehrere Varianten vertreten werden, die im Einzelfall unterschiedliche rechnerische Auswirkungen mit sich bringen k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die wohl am h&auml;ufigsten vertretene Form der modifizierten Trennungstheorie ist dadurch gekennzeichnet, dass in F&auml;llen, in denen das Teilentgelt nicht nur unter dem Teilwert, sondern auch unter dem Buchwert des Wirtschaftsguts liegt, der Buchwert dem entgeltlichen Teil des Gesch&auml;fts nur bis zur H&ouml;he des Teilentgelts zugeordnet wird (vom BMF als &quot;modifizierte Trennungstheorie mit anteiliger Zuordnung des Buchwerts bis zur H&ouml;he des Teilentgelts&quot; bezeichnet). Dies hat die folgenden rechnerischen Auswirkungen (hier dargestellt am Wirtschaftsgut &quot;Grund und Boden&quot; des von der Kl&auml;gerin auf die KG &uuml;bertragenen Grundst&uuml;cks I, bei dem das FA eine Entgeltlichkeitsquote von 30,34&nbsp;% und einen Gewinn von 18.902,11&nbsp;EUR angenommen hat):<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Teilwert:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">97.495,00 EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">anteilige Gegenleistung:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">29.577,02 EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">gesamter Buchwert:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">35.187,79 EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Vertreter dieser Variante der modifizierten Trennungstheorie stellen in einem Fall wie diesem darauf ab, dass die Gegenleistung den gesamten Buchwert des Wirtschaftsguts nicht &uuml;bersteigt und verneinen aus diesem Grund eine Gewinnrealisierung. Allerdings werde &#8211;obwohl die Gegenleistung unterhalb des Buchwerts liegt&#8211; weder aus dem entgeltlichen Teil des Gesch&auml;fts noch aus dem Gesamtvorgang ein Verlust realisiert. Vielmehr wird der Buchwert des Wirtschaftsguts &#8211;wie das BMF zutreffend analysiert&#8211; von dieser Variante der modifizierten Trennungstheorie dem entgeltlichen Teil des Gesch&auml;fts nur bis zur H&ouml;he des Teilentgelts zugeordnet, im &Uuml;brigen aber dem unentgeltlichen Teil des Gesch&auml;fts (vgl. U. F&ouml;rster, Der Betrieb &#8211;DB&#8211; 2013, 2047, 2051; Wacker, Jahrbuch der Fachanw&auml;lte f&uuml;r Steuerrecht 2013\/2014, 733, 737; Graw, FR 2015, 260, 266).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Anders als das BMF wohl meint, wird diese Variante nicht nur von Teilen der Literatur vertreten; sie liegt vielmehr der Sache nach auch den bisher zu dieser Frage ergangenen Entscheidungen des IV.&nbsp;Senats zugrunde, weshalb sich der vorlegende Senat in seiner Beitrittsaufforderung ausschlie&szlig;lich mit dieser Variante befasst hatte. So hatte der IV.&nbsp;Senat in seinem Urteil in BFHE 239, 76 offen gelassen, ob das Teilentgelt geringer oder &#8211;maximal&#8211; so hoch wie der Buchwert des &uuml;bertragenen Grundst&uuml;cks war (&uuml;bernommene Verbindlichkeiten in H&ouml;he von 296.453,47&nbsp;EUR; Buchwert des &uuml;bertragenen Grundst&uuml;cks 1.026.339,09&nbsp;EUR; Buchung des Differenzbetrags und dessen m&ouml;gliche Entgelteigenschaft ungekl&auml;rt). Gleichwohl f&uuml;hrte der IV.&nbsp;Senat aus (unter II.1.a der Gr&uuml;nde): &quot;Im Streitfall ist das Grundst&uuml;ck danach in H&ouml;he der &uuml;bernommenen Verbindlichkeit von 296.453,47&nbsp;EUR entgeltlich &uuml;bertragen worden. Ein Gewinn im Sonderbetriebsverm&ouml;gen des Kl&auml;gers ergibt sich daraus aber nicht, weil der Buchwert mit 1.026.339,09&nbsp;EUR h&ouml;her als dieses Entgelt war.&quot; H&auml;tte der IV.&nbsp;Senat eine andere Variante der modifizierten Trennungstheorie (dazu sogleich unten bb) zugrunde legen wollen, h&auml;tte er sich zum einen dazu &auml;u&szlig;ern m&uuml;ssen, ob sich aus dem entgeltlichen Teil des Gesch&auml;fts ein Verlust ergeben k&ouml;nnte bzw. wie ein sich rechnerisch ergebender Verlust bilanzsteuerrechtlich zu behandeln w&auml;re, zum anderen ggf. die Sache zur&uuml;ckverweisen m&uuml;ssen, um kl&auml;ren zu lassen, ob der Differenzbetrag ganz oder teilweise Entgelt war. Dies ist indes nicht geschehen, was zeigt, dass der IV.&nbsp;Senat in F&auml;llen, in denen das Teilentgelt den Buchwert unterschreitet, aus dem entgeltlichen Teil des Gesch&auml;fts zu einem &quot;Gewinnbeitrag&quot; von 0&nbsp;EUR kommt. Dies ist &#8211;insoweit ist dem BMF wieder zu folgen&#8211; rechnerisch nur darstellbar, wenn der Buchwert nur insoweit dem entgeltlichen Teil des Gesch&auml;fts zugeordnet wird, als er dem Teilentgelt entspricht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Andere Autoren sowie der IV.&nbsp;Senat in seiner Antwort auf die Senatsanfrage gehen hingegen von einer strengen Nichtaufteilbarkeit des Buchwerts (dazu noch unten C.III.2.b) aus und ordnen diesen ausschlie&szlig;lich dem entgeltlichen Teil des Gesch&auml;fts zu. Auf dieser Grundlage nehmen sie an, dass bei einer Gegenleistung, die den Buchwert nicht erreicht, aus dem entgeltlichen Teil des Gesch&auml;fts ein Verlust realisiert wird. Dieser werde allerdings durch einen Gewinn aus dem unentgeltlichen Teil des Gesch&auml;fts kompensiert (im Folgenden als &quot;modifizierte Trennungstheorie mit Verlustbeitrag&quot; bezeichnet; z.B. Wittwer, Report des Hauptverbands der landwirtschaftlichen Buchstellen &#8211;HLBS-Report&#8211; 2014, 124, 125, unter 2.c). Im Streitfall h&auml;tte dies hinsichtlich des Grund und Bodens des Grundst&uuml;cks I die folgenden Auswirkungen:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Ergebnis aus dem entgeltlichen Teil des &Uuml;bertragungsvorgangs: Teilentgelt (29.577,02&nbsp;EUR) .\/. gesamter Buchwert (35.187,79 EUR) = .\/.&nbsp;5.610,77&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Entnahmegewinn aus dem unentgeltlichen Teil des &Uuml;bertragungsvorgangs: Buchwert (35.187,79 EUR) .\/. Teilentgelt (29.577,02 EUR) = +&nbsp;5.610,77&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Gesamtergebnis aus dem &Uuml;bertragungsvorgang: .\/. 5.610,77&nbsp;EUR + 5.610,77 EUR = 0&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>C. Auffassung des vorlegenden Senats zur vorgelegten Rechtsfrage<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der vorlegende Senat h&auml;lt an seiner im Beschluss &uuml;ber die Beitrittsaufforderung (in BFHE 245, 164, BStBl II 2014, 629, Rz&nbsp;111) ge&auml;u&szlig;erten Auffassung fest, wonach die dogmatischen Argumente, die f&uuml;r die strenge Trennungstheorie sprechen, etwas h&ouml;her zu gewichten sind als die f&uuml;r die denkbaren Gegenauffassungen sprechenden Erw&auml;gungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Eine Anwendung der sog. &quot;Einheitstheorie&quot; auf die teilentgeltliche &Uuml;bertragung einzelner Wirtschaftsg&uuml;ter scheidet von vornherein aus (n&auml;her dazu Senatsbeschluss in BFHE 245, 164, BStBl II 2014, 629, Rz 69 bis 72, 77, m.w.N.). Diese Berechnungsmethode ist f&uuml;r die &Uuml;bertragung betrieblicher Einheiten (&sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1, 2, &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;3 EStG) entwickelt worden. Sie kn&uuml;pft zum einen an den Wortlaut der speziellen Gewinnermittlungsvorschrift des &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG an und will zum anderen sicherstellen, dass der Vorschrift des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;3 EStG &#8211;auch bei der in der Praxis &uuml;blichen &Uuml;bernahme von Betriebsschulden&#8211; ein relevanter Anwendungsbereich verbleibt. Diese Gesichtspunkte sind in F&auml;llen der &Uuml;bertragung einzelner Wirtschaftsg&uuml;ter zwischen einer Mitunternehmerschaft und ihrem Gesellschafter indes nicht von Bedeutung (so auch BFH-Urteil vom 11.&nbsp;Dezember 1997 IV&nbsp;R&nbsp;28\/97, BFH\/NV 1998, 836, unter II.2.a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die unter B.II.3.b&nbsp;bb dargestellte &quot;modifizierte Trennungstheorie mit Verlustbeitrag&quot; zeichnet sich zwar dadurch aus, dass sie eine Aufteilung des Buchwerts des &uuml;bertragenen Wirtschaftsguts vollst&auml;ndig vermeidet und dadurch den Grundgedanken, der der modifizierten Trennungstheorie zugrunde liegt, in besonders reiner Form verwirklicht. Gleichwohl ist sie nach Auffassung des vorlegenden Senats schon deshalb abzulehnen, weil aus dem unentgeltlichen Teil des &Uuml;bertragungsvorgangs ein Gewinn realisiert wird. Dies steht indes in Widerspruch zum Wortlaut des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;1 EStG, wonach &#8211;zwingend&#8211; der Buchwert anzusetzen ist, &quot;soweit ein Wirtschaftsgut unentgeltlich &#8230; &uuml;bertragen wird&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der IV. Senat hat in seinem Antwortbeschluss vom 6.&nbsp;Mai 2015 auf die vorsorgliche Divergenzanfrage des vorlegenden Senats formuliert, die aus dem entgeltlichen Teil der &Uuml;bertragung resultierende &quot;Minderung des Betriebsverm&ouml;gens&quot; werde &quot;deshalb mit einer Entnahme ausgeglichen, und zwar in H&ouml;he des Betrags, um den das Entgelt den Buchwert unterschreitet&quot;. Soweit der IV.&nbsp;Senat mit dieser Formulierung meinen sollte, dass aus der Entnahme ein positiver Beitrag zum Gewinn resultiere, k&ouml;nnte der vorlegende Senat dem aus den genannten Gr&uuml;nden nicht folgen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>III. Aber auch im Verh&auml;ltnis zu der vom IV.&nbsp;Senat in seinem Urteil in BFHE 239, 76 und einer Mehrheit der Stimmen in der Literatur vertretenen &quot;modifizierten Trennungstheorie mit anteiliger Zuordnung des Buchwerts bis zur H&ouml;he des Teilentgelts&quot; (im Folgenden aus Vereinfachungsgr&uuml;nden wieder als &quot;modifizierte Trennungstheorie&quot; bezeichnet) w&uuml;rde der vorlegende Senat der Verwaltungsauffassung den Vorzug geben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Aus dem Gesetzeswortlaut folgt allerdings noch kein Vorrang der einen oder der anderen Auffassung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall ist eine teilentgeltliche &Uuml;bertragung zu beurteilen (zur Abgrenzung zu einer &Uuml;bertragung gegen Mischentgelt, die als ein in vollem Umfang entgeltlicher Vorgang anzusehen w&auml;re, siehe unten D.I.1.). Teilentgeltliche &Uuml;bertragungen werden vom Wortlaut des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 Satz 3 Nr.&nbsp;1 EStG &#8211;der beschr&auml;nkt ist auf unentgeltliche &Uuml;bertragungen sowie solche entgeltlichen &Uuml;bertragungen, in denen das Entgelt in der Gew&auml;hrung oder Minderung von Gesellschaftsrechten besteht&#8211; nicht unmittelbar erfasst (so auch Demuth, EStB 2014, 373, 374).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Allerdings enth&auml;lt bereits der Wortlaut des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;3 EStG &#8211;in Gestalt des Begriffs &quot;soweit&quot;&#8211; ein Aufteilungsgebot. Der Anwendungsbereich der genannten Vorschrift ist daher nicht auf rein unentgeltliche &Uuml;bertragungen &#8211;die &Uuml;bertragung gegen Gew&auml;hrung von Gesellschaftsrechten ist vorliegend nicht im Streit und soll daher aus der weiteren Betrachtung ausgeklammert werden&#8211; beschr&auml;nkt. Vielmehr gen&uuml;gt es, wenn in einem &Uuml;bertragungsvorgang ein unentgeltlicher <em>Anteil<\/em> enthalten ist. In solchen F&auml;llen muss der Vorgang kraft gesetzlicher Anordnung (&quot;soweit&quot;) aufgeteilt werden, und zwar in einen &#8211;dann vollst&auml;ndig der Rechtsfolge des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;3 EStG unterfallenden&#8211; voll unentgeltlichen Teil und einen entgeltlichen Teil, dessen steuerrechtliche Folgen sich mangels Tatbestandserf&uuml;llung nicht nach &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;3 EStG beurteilen k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bis hierher besteht kein Dissens zwischen der strengen und der modifizierten Trennungstheorie. Nach beiden Auffassungen sind teilentgeltliche Gesch&auml;fte in einen voll unentgeltlichen und einen entgeltlichen Teil aufzuteilen (so ausdr&uuml;cklich auch der IV.&nbsp;Senat in seinem Urteil in BFHE 193, 116, BStBl II 2001, 229, unter&nbsp;3.b) und beide Teile den jeweils f&uuml;r sie geltenden Rechtsfolgen zu unterwerfen. Unterschiedliche Ansichten bestehen lediglich hinsichtlich der Frage, in welcher Weise der vorhandene Buchwert des &uuml;bertragenen Wirtschaftsguts den beiden Teilen des Gesch&auml;fts zuzuordnen ist: Nach der strengen Trennungstheorie wird der Buchwert anteilig nach dem Verh&auml;ltnis zwischen dem Teilentgelt und dem Verkehrswert des Wirtschaftsguts (der sog. &quot;Entgeltlichkeitsquote&quot;) aufgeteilt; nach der modifizierten Trennungstheorie wird der Buchwert bis zur H&ouml;he des Teilentgelts dem entgeltlichen Teil und im &Uuml;brigen dem unentgeltlichen Teil des Gesch&auml;fts zugeordnet. Die L&ouml;sung dieser Zuordnungsfrage kann indes nicht dem Wortlaut des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;3 EStG entnommen werden (zutreffend Graw, FR 2015, 260, 265).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Richtigkeit der von der Finanzverwaltung vertretenen Zuordnung des Buchwerts nach Ma&szlig;gabe der Entgeltlichkeitsquote folgt nach Auffassung des vorlegenden Senats allerdings aus der gesetzlichen Systematik.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Da die teilentgeltliche &Uuml;bertragung in eine unentgeltliche und eine entgeltliche Komponente aufzuteilen ist, muss auch der mit dem Wirtschaftsgut in Zusammenhang stehende Erwerbsaufwand &#8211;hier in Gestalt der fr&uuml;heren Anschaffungskosten, die wegen ihrer Aktivierung in Gestalt des Buchwerts noch nicht zu steuerlich abziehbarem Aufwand gef&uuml;hrt haben&#8211; in sachgerechter Weise auf diese beiden Komponenten aufgeteilt werden. Nach dem in &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4 EStG zum Ausdruck kommenden Veranlassungsprinzip sind Betriebsausgaben die Aufwendungen, die durch den Betrieb veranlasst sind. Wenn der Steuerpflichtige aber nur mit dem entgeltlichen Teil des Gesch&auml;fts einen Realisationstatbestand erf&uuml;llt, kann diesem Tatbestand auch nur derjenige Teil des Buchwerts (der Erwerbsaufwendungen) zugeordnet werden, der dem entgeltlichen Teil des Rechtsgesch&auml;fts entspricht. Ansonsten w&uuml;rde Erwerbsaufwand ber&uuml;cksichtigt, der nicht mit dem &#8211;hier begrenzten&#8211; Realisationstatbestand zusammenh&auml;ngt (zum Ganzen Heuermann, DB 2013, 1328, 1329, und JM 2014, 117, 122; Sch&uuml;tz, SteuK 2014, 419, 422). Gr&uuml;nde, die daf&uuml;r sprechen, den Buchwert abweichend vom Veranlassungsprinzip gerade dem entgeltlichen Teil des Gesch&auml;fts zuzuordnen, ergeben sich weder aus dem Gesetzeswortlaut noch aus der gesetzlichen Systematik noch aus allgemeinen Grunds&auml;tzen des Einkommensteuerrechts. Im Gegenteil geh&ouml;rt immer dann, wenn Vorg&auml;nge zu beurteilen sind, die aus mehreren Komponenten bestehen, die anteilige Zuordnung von Werten nach dem Ma&szlig;stab, wie sie durch die eine oder die andere Komponente wirtschaftlich verursacht bzw. veranlasst sind, zu den tragenden Grunds&auml;tzen des Einkommensteuerrechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Argumentation der Gegenauffassung, das Wirtschaftsgut sei als kleinste Einheit der Besteuerung unteilbar, so dass auch der Buchwert des Wirtschaftsguts nicht aufgeteilt werden d&uuml;rfe (so Ley, Steuerberater-Jahrbuch &#8211;StbJb&#8211; 2003\/2004, 135, 152; Wendt, StbJb 2012\/2013, 29, 42, und DB 2013, 834, 838), &uuml;berzeugt nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Zum einen h&auml;lt die modifizierte Trennungstheorie &#8211;jedenfalls in der Variante &quot;mit anteiliger Zuordnung des Buchwerts bis zur H&ouml;he des Teilentgelts&quot;&#8211; diese Vorgabe selbst nicht ein, sondern nimmt durchaus eine Aufteilung des Buchwerts vor. Sie w&auml;hlt lediglich einen anderen Aufteilungsma&szlig;stab als die strenge Trennungstheorie, indem sie den Buchwert nicht nach Ma&szlig;gabe der Entgeltlichkeitsquote aufteilt, sondern den Buchwert bis zur H&ouml;he des Teilentgelts dem entgeltlichen Teil des Gesch&auml;fts zuordnet (so dass sich aus diesem Teil weder ein Gewinn noch ein Verlust ergibt, wenn das Teilentgelt hinter dem Buchwert zur&uuml;ckbleibt), im &Uuml;brigen aber dem unentgeltlichen Teil des Gesch&auml;fts (vgl. zu dieser &quot;Verlustproblematik&quot; auch Heuermann, DB 2013, 1328; Demuth, EStB 2012, 457, 459).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Zum anderen steht die gesetzliche Systematik einer Aufteilung des Buchwerts schon dem Grunde nach nicht entgegen. Aufgeteilt wird auch nach der Auffassung des vorlegenden Senats nicht das Wirtschaftsgut (dieses geht ungeteilt auf den Erwerber &uuml;ber), sondern das Rechtsgesch&auml;ft. Diese Aufteilung wird in &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 Satz 3 EStG (&quot;soweit&quot;) ausdr&uuml;cklich angeordnet. Der Buchwert des Wirtschaftsguts ist nach dem gesetzlichen Aufteilungsgebot aber in einer m&ouml;glichst sachgerechten Weise auf die beiden Teile des Rechtsgesch&auml;fts aufzuteilen, weil dies f&uuml;r die Ermittlung der zutreffenden steuerlichen Ergebnisse aus diesen beiden Teilen des Gesch&auml;fts erforderlich ist (vgl. zum Ganzen auch Heuermann, DB 2013, 1328, 1329).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Aus der allgemeinen Gewinnermittlungsvorschrift des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG folgt nichts anderes. Diese nimmt einen auf das gesamte Wirtschaftsjahr bezogenen Betriebsverm&ouml;gensvergleich vor. &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;3 EStG stellt sich insoweit allerdings als die speziellere Norm dar, die eine besondere Gewinnermittlungsvorschrift f&uuml;r den einzelnen Gesch&auml;ftsvorfall enth&auml;lt und in ihrem Anwendungsbereich nicht nur die Bewertungsvorschrift des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 EStG verdr&auml;ngt &#8211;insoweit besteht &Uuml;bereinstimmung zwischen den Vertretern der strengen und der modifizierten Trennungstheorie&#8211;, sondern auch die allgemeine Vorschrift des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG (&auml;hnlich auch Dornheim, Deutsche Steuer-Zeitung &#8211;DStZ&#8211; 2013, 397, 400).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>57<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Nur diese Betrachtungsweise stellt zudem sicher, dass teilentgeltliche &Uuml;bertragungen sowohl im Betriebsverm&ouml;gen als auch im steuerverstrickten Privatverm&ouml;gen weiterhin nach denselben Grunds&auml;tzen beurteilt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>58<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der vorlegende Senat hat die Notwendigkeit einer einheitlichen Beurteilung schon in seinem Beschluss &uuml;ber die Beitrittsaufforderung in BFHE 245, 164, BStBl II 2014, 629 (Rz&nbsp;96) daraus abgeleitet, dass einerseits die Art und Weise der Ermittlung des Ver&auml;u&szlig;erungsgewinns beim &Uuml;bertragenden jeweils in folgerichtiger Weise Auswirkungen auf die Anschaffungskosten des Erwerbers haben muss (gesetzlich angeordnete Wertverkn&uuml;pfung; dazu noch unten&nbsp;e), andererseits aber nach einhelliger Auffassung der Begriff der Anschaffungskosten bei allen Einkunftsarten einheitlich zu verstehen ist. Der letztgenannte Rechtssatz wird auch vom IV.&nbsp;Senat geteilt (BFH-Urteil vom 13.&nbsp;Juli 1989 IV&nbsp;R&nbsp;137\/88, BFH\/NV 1990, 422, unter&nbsp;3., unter Bezugnahme auf die insoweit grundlegende Entscheidung des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 26.&nbsp;November 1973 GrS&nbsp;5\/71, BFHE 111, 242, BStBl II 1974, 132; ebenso j&uuml;ngst &#8211;unter ausdr&uuml;cklicher Bezugnahme auf die im vorliegenden Verfahren ergangene Beitrittsaufforderung des Senats&#8211; BFH-Beschluss vom 30.&nbsp;Juni 2015 VIII&nbsp;B&nbsp;5\/14, BFH\/NV 2015, 1387, Rz&nbsp;9; zur Einheitlichkeit der Voraussetzungen f&uuml;r den Abzug von Absetzungen f&uuml;r Abnutzung im Betriebs- und Privatverm&ouml;gen vgl. auch Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 23.&nbsp;August 1999 GrS&nbsp;1\/97, BFHE 189, 151, BStBl II 1999, 778, unter C.I.1.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>59<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit in einzelnen Stellungnahmen die Auffassung vertreten wird, teilentgeltliche &Uuml;bertragungen k&ouml;nnten im Betriebsverm&ouml;gen durchaus abweichend vom steuerverstrickten Privatverm&ouml;gen beurteilt werden (Wendt, DB 2013, 834, 839; Graw, FR 2015, 260, 266; noch deutlicher Demuth, EStB 2014, 373, 376: die entsprechenden Ausf&uuml;hrungen des Senats im Beschluss &uuml;ber die Beitrittsaufforderung seien &quot;deplatziert&quot;), hielte der vorlegende Senat dies f&uuml;r eine systematisch nicht gebotene Verkomplizierung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>60<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Im Ergebnis weitgehend neutral bleiben allerdings &Uuml;berlegungen zur Besteuerung des Erwerbers. Der Senat geht davon aus, dass die modifizierte Trennungstheorie jedenfalls in der Variante der &quot;modifizierten Trennungstheorie mit anteiliger Zuordnung des Buchwerts bis zur H&ouml;he des Teilentgelts&quot; die einheitliche Behandlung des &Uuml;bertragungsvorgangs beim &Uuml;bertragenden und &Uuml;bernehmenden nicht gef&auml;hrdet. Entscheidend ist insoweit allein, dass die jeweilige Berechnungsmethodik f&uuml;r den eventuell aus der teilentgeltlichen &Uuml;bertragung verwirklichten Gewinn in folgerichtiger Weise auf die Ermittlung der Anschaffungskosten des Erwerbers &uuml;bertragen werden kann, so dass es zu einer gesetzlich zwingend vorgeschriebenen (&sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;3 i.V.m. Satz&nbsp;1 EStG) Wertverkn&uuml;pfung zwischen den Ebenen des &Uuml;bertragenden und des &Uuml;bernehmenden kommt. Dies w&auml;re bei Anwendung dieser Variante der modifizierten Trennungstheorie in gleicher Weise sichergestellt wie nach der Verwaltungsauffassung. Wegen der Einzelheiten nimmt der Senat auf die Ausf&uuml;hrungen in seinem Beschluss &uuml;ber die Beitrittsaufforderung Bezug (in BFHE 245, 164, BStBl II 2014, 629, Rz&nbsp;90 bis 94). Insoweit hat sich das BMF &#8211;wenn auch unter Hinweis darauf, dass eine solche Buchwertaufteilung dem Grundgedanken der modifizierten Trennungstheorie eigentlich widerstreitet (oben b&nbsp;aa)&#8211; der Auffassung des Senats angeschlossen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>61<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Lediglich die modifizierte Trennungstheorie in der Variante der &quot;modifizierten Trennungstheorie mit Verlustbeitrag&quot; k&ouml;nnte diese Korrespondenz gef&auml;hrden (vgl. Demuth, BeSt 2012, 33, 34; Demuth, EStB 2012, 457, 459; Stahl, BeSt 2013, 3, 4; Dornheim, DStZ 2013, 397, 402; Levedag, GmbHR 2013, 673, 680; Dornheim FR 2014, 869, 873). Mit dem vollst&auml;ndigen Verbrauch des Buchwerts beim entgeltlichen Teil des Gesch&auml;fts w&auml;re eine Fortf&uuml;hrung des Buchwerts &uuml;ber 0&nbsp;EUR beim unentgeltlichen Teil des Gesch&auml;fts schwer zu vereinbaren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>62<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat folgt nicht der Auffassung, die f&uuml;r die Besteuerung des Erwerbers geltenden Grunds&auml;tze seien losgel&ouml;st von den Grunds&auml;tzen, die f&uuml;r die Besteuerung des Ver&auml;u&szlig;erers gelten (so aber wohl Wittwer, 63.&nbsp;HLBS-Steuerfachtagung Berlin 2012, Dokumentationsband, S.&nbsp;7, 11: &quot;v&ouml;llig irrelevant&quot;). Eine solche Annahme lie&szlig;e die in &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;3 i.V.m. Satz&nbsp;1 EStG angeordnete Wertverkn&uuml;pfung au&szlig;er Betracht. Vielmehr sind aufgrund dieser gesetzlichen Anordnung die Anschaffungskosten des Erwerbers &quot;als Gegenst&uuml;ck zum Ver&auml;u&szlig;erungserl&ouml;s des Ver&auml;u&szlig;erers&quot; anzusehen; beide Gr&ouml;&szlig;en entsprechen einander (so ausdr&uuml;cklich BFH-Urteil vom 22.&nbsp;Oktober 2013 X&nbsp;R&nbsp;14\/11, BFHE&nbsp;243, 271, BStBl II 2014, 158, Rz&nbsp;51,&nbsp;55).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>63<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Eine nach den Grunds&auml;tzen der strengen Trennungstheorie vorzunehmende Aufteilung des Rechtsgesch&auml;fts und Zuordnung des Buchwerts kn&uuml;pft zudem in m&ouml;glichst enger Weise an den tats&auml;chlich verwirklichten Sachverhalt an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>64<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwar ist auch der vorlegende Senat der Auffassung, dass aus den Grunds&auml;tzen &uuml;ber die zivilrechtliche Behandlung gemischter Schenkungen nicht unmittelbar abzuleiten ist, wie die steuerliche Gewinnermittlung in derartigen F&auml;llen vorzunehmen ist (ebenso Wendt, DB 2013, 834, 838; Heuermann, DB 2013, 1328, 1329). Beide Rechtsgebiete folgen ihren jeweils eigenen Regeln und Teleologien. Die zivilrechtlichen Theorien &uuml;ber die Behandlung gemischter Schenkungen dienen dazu, die Anwendbarkeit der im Kauf- und Schenkungsrecht jeweils unterschiedlichen Rechtsfolgen (z.B. Formbed&uuml;rftigkeit, Widerrufsm&ouml;glichkeit, Gew&auml;hrleistungsanspr&uuml;che) zu kl&auml;ren. F&uuml;r die Frage, ob bzw. in welchem Umfang eine teilentgeltliche &Uuml;bertragung zu einer Gewinnrealisierung f&uuml;hren kann, ist dies jedoch ohne Bedeutung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>65<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gleichwohl stellt die Aufteilung nach den Grunds&auml;tzen der strengen Trennungstheorie ein &quot;Hilfsmittel zur Beschreibung der Rechtsfolgen, die das Gesetz an den tats&auml;chlich verwirklichten Sachverhalt kn&uuml;pft&quot;, dar (so ausdr&uuml;cklich noch der IV.&nbsp;Senat im Urteil vom 17.&nbsp;Juli 1980 IV&nbsp;R&nbsp;15\/76, BFHE&nbsp;131, 329, BStBl II 1981, 11, unter&nbsp;3.b). Sie wird damit dem wirtschaftlich Gewollten &#8211;dem Umstand, dass in dem Vorgang sowohl eine entgeltliche Ver&auml;u&szlig;erung als auch eine schenkweise &Uuml;bertragung enthalten ist&#8211; gerecht und erm&ouml;glicht die eindeutige Zuordnung der beiden Teile des Gesch&auml;fts zu den jeweiligen gesetzlichen Regelungen (zutreffend R&ouml;hner, Steuerberater 2003, 202, 206; Niehus\/Wilke, FR 2005, 1012, 1015).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>66<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Soweit Vertreter der modifizierten Trennungstheorie meinen, das Leistungsf&auml;higkeitsprinzip stehe einer Gewinnrealisierung bei teilentgeltlichen Vorg&auml;ngen entgegen, weil dem &Uuml;bertragenden keine Mittel zur Steuerzahlung zufl&ouml;ssen (so Korn, K&ouml;lner Steuerdialog &#8211;K&Ouml;SDI&#8211; 2002, 13272, 13276; Ley, StbJb 2003\/ 2004, 135, 152; Prinz\/H&uuml;tig, DB 2012, 2597, 2599; &auml;hnlich Demuth, EStB 2014, 373, 375; Graw, FR 2015, 260, 265), vermag der vorlegende Senat dem weder hinsichtlich der Sachverhaltsannahme noch hinsichtlich der Rechtsfolgenableitung zu folgen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>67<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Unzutreffend ist bereits der Einwand, dem &Uuml;bertragenden st&uuml;nden keine Mittel zur Steuerzahlung zur Verf&uuml;gung. Vielmehr sind teilentgeltliche &Uuml;bertragungen &#8211;anders als voll unentgeltliche Vorg&auml;nge&#8211; gerade dadurch gekennzeichnet, dass dem &Uuml;bertragenden ein Entgelt zur Verf&uuml;gung steht (ebenso Dornheim, FR 2014, 869, 874). Dies zeigt insbesondere der Streitfall: Die KG hatte der Kl&auml;gerin ausweislich des Gesellschafts- und Einbringungsvertrags f&uuml;r die &Uuml;bertragung der nicht mehr mit valutierenden Verbindlichkeiten belasteten Grundst&uuml;cke &#8211;neben den werthaltigen Gesellschaftsrechten&#8211; eine Darlehensforderung in H&ouml;he von 364.043,52&nbsp;EUR einzur&auml;umen, deren Auszahlung die Kl&auml;gerin grunds&auml;tzlich jederzeit unter Wahrung einer K&uuml;ndigungsfrist von sechs Monaten verlangen konnte. Der vom FA letztlich ermittelte Gewinn aus dem &Uuml;bertragungsvorgang bel&auml;uft sich auf 220.787,37&nbsp;EUR, die hierdurch ausgel&ouml;ste Einkommensteuer auf einen Teilbetrag von maximal 42&nbsp;% dieses Gewinns. Die Kl&auml;gerin war rechnerisch also ohne Weiteres in der Lage, die durch den &Uuml;bertragungsvorgang ausgel&ouml;ste Einkommensteuer aus ihrem infolge desselben Vorgangs entstandenen Geldanspruch zu bezahlen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>68<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Vor allem aber vermag der Senat weder der einfach-gesetzlichen Systematik des EStG noch der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) den Rechtssatz zu entnehmen, das Leistungsf&auml;higkeitsprinzip verbiete &#8211;insbesondere im Bereich der Gewinnermittlung durch Betriebsverm&ouml;gensvergleich, der sich nicht in erster Linie an tats&auml;chlichen Zahlungsvorg&auml;ngen orientiert (vgl. auch BVerfG-Beschluss vom 12.&nbsp;Mai 2009&nbsp; 2&nbsp;BvL&nbsp;1\/00, BVerfGE 123, 111, Rz&nbsp;35)&#8211; eine Ankn&uuml;pfung der Besteuerung an wirtschaftliche Vorg&auml;nge, die nicht mit einem gleichzeitigen Mittelzufluss verbunden sind. W&auml;re die Gegenauffassung zutreffend, d&uuml;rfte es aus verfassungsrechtlichen Gr&uuml;nden weder eine Steuerpflicht von Entnahmen (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 S&auml;tze 1 und 2, &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 EStG) noch von Aufgabegewinnen (&sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;3 i.V.m. Abs.&nbsp;2 EStG) geben; auch bei zahlreichen im Umwandlungssteuergesetz aufgef&uuml;hrten Steuertatbest&auml;nden ist nicht stets ein gleichzeitiger Mittelzufluss gew&auml;hrleistet. Gleiches gilt f&uuml;r den bilanzsteuerrechtlichen Grundsatz, nach dem nicht erst der Mittelzufluss, sondern bereits die blo&szlig;e Entstehung des Anspruchs auf die Gegenleistung selbst dann zur Gewinnrealisierung f&uuml;hrt, wenn die F&auml;lligkeit der erworbenen Forderung noch weit hinausgeschoben ist. Rechtsprechung des BVerfG, die der Anwendung derartiger Tatbest&auml;nde in F&auml;llen eines fehlenden gleichzeitigen Mittelzuflusses entgegensteht, wird weder von den Vertretern der Gegenauffassung angef&uuml;hrt noch ist sie f&uuml;r den vorlegenden Senat ersichtlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>69<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Auch das Subjektsteuerprinzip spricht nicht f&uuml;r, sondern gegen eine Interpretation des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;3 EStG, die die Beg&uuml;nstigung auch auf den entgeltlichen Teil einer teilentgeltlichen &Uuml;bertragung erweitert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>70<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach dem Subjektsteuerprinzip &#8211;das zugleich Teil des verfassungsrechtlichen Grundsatzes ist, dass die Einkommensbesteuerung an die <em>pers&ouml;nliche <\/em>Leistungsf&auml;higkeit ankn&uuml;pfen muss&#8211; sind stille Reserven grunds&auml;tzlich bei demjenigen Steuersubjekt zu versteuern, bei dem sie entstanden sind (vgl. Rei&szlig;, Betriebs-Berater 2001, 1225, 1226, und StbJb 2001\/2002, 281, 305; Wendt, EStB 2002, 137; Crezelius, FR 2011, 401; &auml;hnlich auch Senatsurteil vom 16.&nbsp;Juni 2004 X&nbsp;R&nbsp;34\/03, BFHE 207, 120, BStBl II 2005, 378, unter II.2.b; zur personalen Ankn&uuml;pfung der Einkommensteuer auch Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 17.&nbsp;Dezember 2007 GrS&nbsp;2\/04, BFHE&nbsp;220, 129, BStBl II 2008, 608, unter D.III.1.). Das Subjektsteuerprinzip wird in den F&auml;llen des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 EStG gerade in der Rechtsprechung des I. und IV.&nbsp;Senats stark betont (vgl. zur Sperrfristregelung des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;4 EStG BFH-Urteile vom 31.&nbsp;Juli 2013 I&nbsp;R&nbsp;44\/12, BFHE&nbsp;242, 240, BStBl II 2015, 450, Rz&nbsp;10, und vom 26.&nbsp;Juni 2014 IV&nbsp;R&nbsp;31\/12, BFHE&nbsp;246, 413, BStBl II 2015, 463, Rz&nbsp;27).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>71<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Eine gesetzliche Regelung, die das &Uuml;bergehen stiller Reserven auf einen anderen Rechtstr&auml;ger anordnet, bewirkt zwar einerseits eine steuerliche Entlastung desjenigen, der die stillen Reserven erwirtschaftet hat, andererseits aber stets eine Belastung desjenigen, der die stillen Reserven nicht erwirtschaftet hat, dem sie indes buchm&auml;&szlig;ig zugeordnet werden. Die darin liegende Durchbrechung des Prinzips der Besteuerung nach der pers&ouml;nlichen Leistungsf&auml;higkeit bedarf einer besonderen Rechtfertigung. Diese mag in den F&auml;llen des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;3 EStG ansatzweise darin gesehen werden, dass die Parteien einer Unternehmensumstrukturierung es im Regelfall selbst bevorzugen werden, wenn es nicht zu einer sofortigen Steuerzahlung durch das Steuersubjekt kommt, bei dem die stillen Reserven entstanden sind, sondern sie die Steuerzahlung in die Zukunft verschieben k&ouml;nnen, auch wenn dies zur Folge hat, dass k&uuml;nftig ein anderes Steuersubjekt belastet wird, zumal die Gestaltungspraxis zahlreiche M&ouml;glichkeiten bietet, auf zivilrechtlichem Wege einen Ausgleich f&uuml;r die interpersonelle Verschiebung der Steuerzahlungspflichten zu finden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>72<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gleichwohl geht die auf den mutma&szlig;lichen Willen der Parteien gest&uuml;tzte Rechtfertigung der Durchbrechung des Subjektsteuerprinzips nach Auffassung des Senats nicht so weit, in derartigen F&auml;llen &#8211;trotz des Vorhandenseins einer Teil-Gegenleistung&#8211; in Abweichung von den allgemeinen Grunds&auml;tzen den Buchwert einseitig der nicht beg&uuml;nstigten Komponente des Gesch&auml;fts zuzuordnen, was zugleich das Volumen der steuerlichen Beg&uuml;nstigung weiter erh&ouml;hen w&uuml;rde. Eine solche weitergehende Durchbrechung des Subjektsteuerprinzips bed&uuml;rfte auch einer weitergehenden Rechtfertigung, f&uuml;r die sich dem Gesetz indes nichts entnehmen l&auml;sst.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>73<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Dass die in &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;4 EStG vorgesehene Sperrfrist einer gezielten Verlagerung stiller Reserven entgegenwirke (so Wendt, StbJb 2012\/2013, 29, 43, und DB 2013, 834, 839), mag in Einzelf&auml;llen zutreffen. Dies entbindet aber nicht davon, den Tatbestand des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;3 EStG aus sich heraus auszulegen und dabei auch als rechtfertigungsbed&uuml;rftige &#8211;und daher in F&auml;llen der Zahlung tats&auml;chlicher Gegenleistungen ggf. zu begrenzende&#8211; Ausnahme vom Subjektsteuerprinzip zu begreifen. Im &Uuml;brigen dient die vom Senat vorgenommene Auslegung des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;3 EStG nicht dazu, &quot;missbr&auml;uchlichen Gestaltungen&quot; entgegenzuwirken; vielmehr soll sie die gesetzliche Systematik und das Veranlassungsprinzip folgerichtig umsetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>74<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) F&uuml;r die modifizierte Trennungstheorie wird in diesem Zusammenhang weiter angef&uuml;hrt, bei einer teilentgeltlichen &Uuml;bertragung w&uuml;rden weniger stille Reserven &uuml;berspringen als bei einer &#8211;vom Gesetz ausdr&uuml;cklich privilegierten&#8211; voll unentgeltlichen &Uuml;bertragung; auch die &Uuml;bertragung gegen Gew&auml;hrung von Gesellschaftsrechten als Spezialfall der entgeltlichen &Uuml;bertragung werde privilegiert. Dies rechtfertige auch die Beg&uuml;nstigung teilentgeltlicher &Uuml;bertragungen (Wendt, DB 2013, 834, 839). Nach Auffassung des vorlegenden Senats kann jedoch aus der Privilegierung voll unentgeltlicher &Uuml;bertragungen gerade nicht der Schluss darauf gezogen werden, dass der Gesetzgeber auch entgeltliche &Uuml;bertragungen &#8211;n&auml;mlich die entgeltliche Komponente teilentgeltlicher &Uuml;bertragungen&#8211; ebenfalls ohne Gewinnrealisierung erm&ouml;glichen wollte. Aus dem Wortlaut des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;3 EStG scheint eher das Gegenteil zu folgen. Auch aus der Privilegierung &#8211;nur&#8211; des in Gesellschaftsrechten bestehenden Entgelts folgt nicht die Beg&uuml;nstigung jeglicher Form des Entgelts. Die Vertreter der modifizierten Trennungstheorie r&auml;umen selbst ein, dass Entgelte &#8211;jedenfalls soweit sie den Buchwert &uuml;bersteigen&#8211; von der Privilegierung nicht erfasst werden, &quot;denn soweit der &Uuml;bertragende &#8218;Kasse gemacht&#8216; und ein Entgelt erhalten hat, hat der Fiskus keinen Anlass, auf eine Besteuerung zu verzichten&quot; (Wendt, DB 2013, 834, 835).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>75<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:90\"pt>\n<tr>\n<td>D. Voraussetzungen einer Vorlage nach &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;4 FGO<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>76<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die vorgelegte Rechtsfrage zur Auslegung des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;3 EStG ist entscheidungserheblich; die Entscheidungserheblichkeit ist nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des Gro&szlig;en Senats des BFH auf der Grundlage der Rechtsauffassung des vorlegenden Senats zu etwaigen Vorfragen zu beurteilen (Beschluss vom 31.&nbsp;Januar 2013 GrS&nbsp;1\/10, BFHE&nbsp;240, 162, BStBl II 2013, 317, Rz&nbsp;28, mit zahlreichen weiteren Nachweisen).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>77<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. In seinem Beschluss &uuml;ber die Beitrittsaufforderung (in BFHE 245, 164, BStBl II 2014, 629, Rz&nbsp;83 bis 89) hatte der Senat noch die Frage aufgeworfen, ob der Kl&auml;gerin im Streitfall m&ouml;glicherweise gar kein Teilentgelt, sondern ein Mischentgelt gew&auml;hrt worden ist. Sowohl das BMF als auch die Kl&auml;ger &#8211;das FA hat von einer Stellungnahme abgesehen&#8211; vertreten hierzu jedoch die Auffassung, dass es sich um einen teilentgeltlichen Vorgang handelt (a.A. &#8211;jedoch ohne Begr&uuml;ndung&#8211; Demuth, EStB 2014, 373, 375; unklar Dornheim, FR 2014, 869, 871).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>78<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat schlie&szlig;t sich dem an. Entscheidend hierf&uuml;r ist, dass die der Kl&auml;gerin gew&auml;hrten Gesellschaftsrechte (das Festkapital von 150.000&nbsp;EUR samt dem damit verbundenen Anteil an den stillen Reserven im Verm&ouml;gen der KG) nicht auf Dauer den vollen Differenzbetrag zwischen dem Teilwert der eingebrachten Grundst&uuml;cke und der einger&auml;umten Darlehensforderung repr&auml;sentierte. Denn nach dem Vorbringen der Kl&auml;ger und den bindenden Feststellungen des FG war von vornherein geplant, dass kurze Zeit &#8211;hier: zweieinhalb Monate&#8211; nach Gr&uuml;ndung der KG zwei S&ouml;hne der Kl&auml;gerin als weitere Kommanditisten beitraten. Diese haben mit ihrem Beitritt ebenfalls Anteile an den stillen Reserven erworben. Legt man dies zugrunde, hat die Kl&auml;gerin letztlich &#8211;von vornherein geplant&#8211; keinen vollen Gegenwert f&uuml;r ihre Grundst&uuml;cke erhalten. Eine Einbringung gegen ein Mischentgelt w&uuml;rde als voll entgeltlicher Vorgang aber genau dies voraussetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>79<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Auf die Auffassung der Kl&auml;ger, es sei nicht auf den Wortlaut des Gesellschafts- und Einbringungsvertrags und deren Vollzug in dem urspr&uuml;nglichen Jahresabschluss vom 14.&nbsp;Dezember 2006 abzustellen, sondern auf den w&auml;hrend des Einspruchsverfahrens eingereichten ge&auml;nderten Jahresabschluss vom 3.&nbsp;Juli 2008, verweist der Senat auf seine diesbez&uuml;glichen Ausf&uuml;hrungen im Beschluss &uuml;ber die Beitrittsaufforderung (in BFHE 245, 164, BStBl II 2014, 629, Rz&nbsp;26&nbsp;ff., insbesondere Rz&nbsp;32). Danach ist der ge&auml;nderte Jahresabschluss &#8211;entsprechend der vom FG rechtsfehlerfrei vorgenommenen W&uuml;rdigung&#8211; ersichtlich unter dem Eindruck der bereits laufenden rechtlichen Auseinandersetzung mit dem FA erstellt worden und kann daher nur als &Auml;u&szlig;erung einer Rechtsauffassung der Kl&auml;ger angesehen werden, nicht aber einen R&uuml;ckschluss auf das im Zeitpunkt der Gr&uuml;ndung der KG wirklich Gewollte zulassen. In ihrer Stellungnahme zur Beitrittsaufforderung haben die Kl&auml;ger diesen Punkt auch nicht mehr aufgegriffen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>80<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Nur der Vollst&auml;ndigkeit halber sei darauf hingewiesen, dass bei zwei der sechs im Streitfall &uuml;bertragenen Wirtschaftsg&uuml;ter &#8211;den Hof- und Wegebefestigungen der beiden Grundst&uuml;cke&#8211; sowohl die modifizierte Trennungstheorie als auch die strenge Trennungstheorie zum selben Ergebnis kommen, da der Buchwert dieser Wirtschaftsg&uuml;ter jeweils 0&nbsp;EUR (bzw. in einem Fall 0,30&nbsp;EUR) betr&auml;gt (hier dargestellt an der Hof- und Wegebefestigung des Grundst&uuml;cks&nbsp;I):<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Teilwert: 5.000&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">anteilige Gegenleistung: 1.516,85&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">gesamter Buchwert: 0&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>81<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der IV.&nbsp;Senat w&uuml;rde hier eine Gewinnrealisierung in H&ouml;he der Differenz zwischen der anteiligen Gegenleistung und dem gesamten Buchwert des Wirtschaftsguts annehmen (1.516,85&nbsp;EUR). Derselbe Betrag ist aber auch vom FA &#8211;das dabei die Grunds&auml;tze der strengen Trennungstheorie in rechnerisch zutreffender Weise angewendet hat&#8211; der Gewinnermittlung zugrunde gelegt worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>82<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Jedenfalls in Bezug auf die aus der &Uuml;bertragung der Hof- und Wegebefestigungen resultierenden Gewinne m&uuml;sste die Revision daher selbst bei Zugrundelegung der modifizierten Trennungstheorie ohne Erfolg bleiben. Auch beim Grund und Boden des Grundst&uuml;cks&nbsp;II &uuml;bersteigt die anteilige Gegenleistung den vollen Buchwert dieses Wirtschaftsguts, so dass die Anwendung der modifizierten Trennungstheorie ebenfalls nicht zu einer vollen Steuerneutralit&auml;t des &Uuml;bertragungsvorgangs f&uuml;hren w&uuml;rde. Dies ber&uuml;hrt aber die Entscheidungserheblichkeit der vorgelegten Rechtsfrage hinsichtlich der &uuml;brigen im Streitfall &uuml;bertragenen Wirtschaftsg&uuml;ter nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>83<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Vorlage beruht auf &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;4 FGO. Die vorgelegte Rechtsfrage ist von grunds&auml;tzlicher Bedeutung, weil sie in nahezu allen F&auml;llen teilentgeltlicher &Uuml;bertragungen im Anwendungsbereich des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;3 EStG Einfluss darauf hat, ob bzw. in welcher H&ouml;he sich ein Gewinn ergibt. Die Vorlage ist zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung erforderlich, weil der IV.&nbsp;Senat eine andere Auffassung als der erkennende Senat vertritt und die Rechtsfrage von jedem Senat zu beantworten sein kann, der mit den Gewinneink&uuml;nften befasst ist. Sofern man die Auffassung vertritt, dass die Rechtsfrage f&uuml;r Wirtschaftsg&uuml;ter des Betriebs- und Privatverm&ouml;gens nur einheitlich beantwortet werden kann, w&auml;ren sogar s&auml;mtliche Einkommensteuersenate des BFH betroffen. Die Anrufung des Gro&szlig;en Senats des BFH wird von allen drei Verfahrensbeteiligten sowie einem gro&szlig;en Teil der Literatur (Hennigfeld, DB 2014, 2254, 2256; Demuth, EStB 2014, 373, 376; Strahl, FR 2014, 763, 764; Keller\/Sundheimer, GmbHR 2014, 888, 890; kk, K&Ouml;SDI 2014, 18950) bef&uuml;rwortet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>84<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r den Fall, dass die Divergenzvorlage nach &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 FGO im Verh&auml;ltnis zur Grundsatzvorlage nach &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;4 FGO vorrangig sein sollte (so wohl der IX.&nbsp;Senat in seinem Beschluss vom 21.&nbsp;November 2013 IX&nbsp;R&nbsp;23\/12, BFHE 243, 563, BStBl II 2014, 312, Rz&nbsp;39), hat der vorlegende Senat eine vorsorgliche Divergenzanfrage an den IV.&nbsp;Senat gerichtet, die von diesem dahingehend beantwortet ist, dass er an seiner Auffassung festh&auml;lt, f&uuml;r den Fall einer gegenteiligen Entscheidung durch den vorlegenden Senat eine f&ouml;rmliche Divergenz aber nicht gegeben w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 27.10.2015, X R 28\/12 Vorlage an den Gro&szlig;en Senat des BFH zur Ermittlung eines Ver&auml;u&szlig;erungsgewinns bei teilentgeltlichen &Uuml;bertragungen (&quot;Trennungstheorie&quot;) Leits&auml;tze Dem Gro&szlig;en Senat des BFH wird gem&auml;&szlig; &sect; 11 Abs. 4 FGO die folgende Rechtsfrage zur Entscheidung vorgelegt: Wie ist im Fall der teilentgeltlichen &Uuml;bertragung eines Wirtschaftsguts aus einem Einzelbetriebsverm&ouml;gen eines Mitunternehmers &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-28-12-vorlage-an-den-grossen-senat-des-bfh-zur-ermittlung-eines-veraeusserungsgewinns-bei-teilentgeltlichen-uebertragungen-trennungstheorie\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;R&nbsp;28\/12 &#8211; Vorlage an den Gro&szlig;en Senat des BFH zur Ermittlung eines Ver&auml;u&szlig;erungsgewinns bei teilentgeltlichen &Uuml;bertragungen (&quot;Trennungstheorie&quot;)<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-65641","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65641","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65641"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65641\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65641"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=65641"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=65641"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}