{"id":6565,"date":"2012-11-30T21:51:39","date_gmt":"2012-11-30T19:51:39","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=6565"},"modified":"2012-11-30T21:51:39","modified_gmt":"2012-11-30T19:51:39","slug":"i-r-1-11-hoehe-der-zulaessigen-konzessionsabgabe-wasser-gegenstand-der-richterlichen-vorlagepflicht-nach-art-100-abs-1-satz-1-gg-gleichheitssatz-gilt-auch-im-verhaeltnis-von-hoheitstraegern-untereinan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-1-11-hoehe-der-zulaessigen-konzessionsabgabe-wasser-gegenstand-der-richterlichen-vorlagepflicht-nach-art-100-abs-1-satz-1-gg-gleichheitssatz-gilt-auch-im-verhaeltnis-von-hoheitstraegern-untereinan\/","title":{"rendered":"I&nbsp;R&nbsp;1\/11 &#8211; H&ouml;he der zul&auml;ssigen Konzessionsabgabe &quot;Wasser&quot; &#8211; Gegenstand der richterlichen Vorlagepflicht nach Art. 100 Abs. 1 Satz 1 GG &#8211; Gleichheitssatz gilt auch im Verh&auml;ltnis von Hoheitstr&auml;gern untereinander"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 31.1.2012, I R 1\/11<\/p>\n<p class=\"titel\">H&ouml;he der zul&auml;ssigen Konzessionsabgabe &quot;Wasser&quot; &#8211; Gegenstand der richterlichen Vorlagepflicht nach Art. 100 Abs. 1 Satz 1 GG &#8211; Gleichheitssatz gilt auch im Verh&auml;ltnis von Hoheitstr&auml;gern untereinander<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Leistet eine GmbH an ihre Gesellschafterin (Gemeinde) Konzessionsabgaben, die preisrechtliche H&ouml;chsts&auml;tze &uuml;berschreiten, liegen insoweit vGA vor. Die Gr&ouml;&szlig;e der Gemeinden, die f&uuml;r die Bestimmung der zul&auml;ssigen Konzessionsabgabe &quot;Wasser&quot; ma&szlig;geblich ist, kann anhand der vom Statistischen Landesamt amtlich fortgeschriebenen Einwohnerzahl bestimmt werden.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Beteiligten stritten vor dem Finanzgericht (FG) &uuml;ber die steuerlich anzuerkennende H&ouml;he der Konzessionsabgabe &quot;Wasser&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) ist eine GmbH, deren Unternehmensgegenstand u.a. die Versorgung der Bev&ouml;lkerung und der Wirtschaft mit Wasser ist. Alleingesellschafterin ist die Stadt X. Die Kl&auml;gerin hielt s&auml;mtliche Anteile an der V-AG, deren Unternehmensgegenstand ebenfalls u.a. die Versorgung der Bev&ouml;lkerung mit Wasser ist. Zwischen der Kl&auml;gerin und der V-AG besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabf&uuml;hrungsvertrag.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Anl&auml;sslich einer Betriebspr&uuml;fung stellte der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) fest, dass die V-AG (Organgesellschaft) die an die Stadt X zu zahlende Konzessionsabgabe &quot;Wasser&quot; im Streitjahr 1994 nach dem f&uuml;r Gemeinden mit 100 001 bis 500 000 Einwohner ma&szlig;geblichen Prozentsatz von 15 % bemessen hatte. Die V-AG hatte sich hierbei an der vom Statistischen Landesamt Rheinland-Pfalz f&uuml;r 1994 festgestellten Einwohnerzahl orientiert. Das FA war demgegen&uuml;ber der Auffassung, die Einwohnerzahl sei auf der Basis der letzten Volksz&auml;hlung vom 25. Mai 1987 zu ermitteln (Abschn. 32 Abs. 2 der K&ouml;rperschaftsteuer-Richtlinien &#8211;KStR&#8211; 1990). Damals habe X weniger als 100 000 Einwohner gehabt, so dass die Konzessionsabgabe nur mit einem Prozentsatz von 12 % habe bemessen werden d&uuml;rfen. Den dar&uuml;ber hinausgehenden Betrag der Konzessionsabgabe hat das FA bei der Gewinnermittlung der V-AG nicht als abzugsf&auml;hige Betriebsausgaben ber&uuml;cksichtigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG Rheinland-Pfalz wies die deswegen erhobene Klage mit in Entscheidungen der Finanzgerichte 2011, 1014 ver&ouml;ffentlichtem Urteil vom 10. Februar 2010&nbsp;&nbsp;1 K 1292\/06 ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin eine Verletzung materiellen Rechts. Sie beantragt, das Urteil des FG aufzuheben und die streitgegenst&auml;ndlichen Bescheide f&uuml;r das Streitjahr 1994 dahingehend zu &auml;ndern, dass weitere Aufwendungen f&uuml;r die Konzessionsabgabe &quot;Wasser&quot; in H&ouml;he von 359.755 DM als Betriebsausgaben anerkannt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des vorinstanzlichen Urteils und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG (&sect; 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Dieses hat zu Unrecht angenommen, dass im Streitfall eine Konzessionsabgabe von 15 % der Entgelte preisrechtlich nicht zul&auml;ssig gewesen sei und bereits deshalb eine verdeckte Gewinnaussch&uuml;ttung (vGA) i.S. des &sect; 8 Abs. 3 Satz 2 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes in der f&uuml;r das Streitjahr geltenden Fassung (KStG) vorliege. Dem Senat ist aber keine abschlie&szlig;ende Beurteilung des Streitfalls m&ouml;glich, weil sich den Feststellungen des FG nicht entnehmen l&auml;sst, ob den Zahlungen der Konzessionsabgabe eine klare, im Voraus getroffene, zivilrechtlich wirksame und tats&auml;chlich durchgef&uuml;hrte Vereinbarung zugrunde lag.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Gem&auml;&szlig; &sect; 14 i.V.m. &sect; 17 KStG ist das Einkommen der V-AG als Organgesellschaft der Kl&auml;gerin als Organtr&auml;gerin zuzurechnen. Dabei ist das Einkommen der Organgesellschaft gem&auml;&szlig; &sect; 8 Abs. 1 KStG, f&uuml;r die Gewerbesteuer i.V.m. &sect; 7 des Gewerbesteuergesetzes, nach den Vorschriften des Einkommensteuergesetzes (EStG) zu ermitteln. Bei der Ermittlung des Einkommens der Organgesellschaft sind Betriebsausgaben (&sect; 4 Abs. 4 EStG i.V.m. &sect; 8 Abs. 1 KStG) abzuziehen. Auch die streitigen Konzessionsabgaben sind Betriebsausgaben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Allerdings mindern vGA das Einkommen nicht (&sect; 8 Abs. 3 Satz 2 KStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Unter einer vGA ist bei einer Kapitalgesellschaft eine Verm&ouml;gensminderung oder verhinderte Verm&ouml;gensmehrung zu verstehen, die nicht auf einer offenen Gewinnaussch&uuml;ttung beruht, sich auf den Unterschiedsbetrag i.S. des &sect; 4 Abs. 1 Satz 1 EStG auswirkt und durch das Gesellschaftsverh&auml;ltnis veranlasst oder mitveranlasst ist. Eine Veranlassung durch das Gesellschaftsverh&auml;ltnis hat der Bundesfinanzhof f&uuml;r den gr&ouml;&szlig;ten Teil der zu entscheidenden F&auml;lle bejaht, wenn die Kapitalgesellschaft ihrem Gesellschafter einen Verm&ouml;gensvorteil zuwendet, den sie einem Gesellschaftsfremden unter ansonsten vergleichbaren Umst&auml;nden nicht zugewendet h&auml;tte. Ma&szlig;stab f&uuml;r den hiernach anzustellenden Fremdvergleich ist das Handeln eines ordentlichen und gewissenhaften Gesch&auml;ftsleiters, der gem&auml;&szlig; &sect; 43 Abs. 1 des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschr&auml;nkter Haftung die Sorgfalt eines ordentlichen Gesch&auml;ftsmannes anwendet (z.B. Senatsurteile vom 23. Juli 2003 I R 80\/02, BFHE 203, 114, BStBl II 2003, 926; vom 20. August 2008 I R 19\/07, BFHE 222, 494, BStBl II 2011, 60).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Diese Grunds&auml;tze gelten auch f&uuml;r Zahlungen einer Konzessionsabgabe, wenn deren Empf&auml;nger (Gebietsk&ouml;rperschaft) an dem leistenden Versorgungsbetrieb unmittelbar oder &#8211;wie im Streitfall&#8211; mittelbar beteiligt ist (vgl. z.B. Senatsurteile vom 6. April 2005 I R 15\/04, BFHE 210, 14, BStBl II 2006, 196, m.w.N.; vom 9. Dezember 2010 I R 28\/09, BFH\/NV 2011, 850). Der Versorgungsbetrieb darf seiner Tr&auml;gerk&ouml;rperschaft durch die Konzessionszahlungen keine Verm&ouml;gensvorteile zuwenden, die er unter sonst gleichen Umst&auml;nden bei Anwendung der Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Gesch&auml;ftsleiters einem Nichtgesellschafter nicht gew&auml;hrt h&auml;tte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Bei der Bestimmung des Preises, den ein Versorgungsunternehmen an einen unbeteiligten Dritten zu zahlen h&auml;tte, sind preisrechtliche Regelungen (Verordnungen) betreffend die H&ouml;he der Konzessionsabgaben zu ber&uuml;cksichtigen (vgl. dazu Senatsurteile vom 1. September 1982 I R 44\/78, BFHE 136, 412, BStBl II 1982, 783; in BFHE 210, 14, BStBl II 2006, 196; in BFH\/NV 2011, 850). Einbezogen werden k&ouml;nnen auch Verwaltungsanweisungen, wie sie sich seinerzeit in Abschn. 32 Abs. 2 Nr. 2 KStR 1990 i.V.m. dem Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) vom 30. M&auml;rz 1994 (BStBl I 1994, 264), f&uuml;r nachfolgende Jahre: BMF-Schreiben vom 9. Februar 1998 (BStBl I 1998, 209) und vom 27. September 2002 (BStBl I 2002, 940), niederschlugen; das jedenfalls insoweit, als sich darin der Finanzverwaltung zug&auml;ngliche Erfahrungen widerspiegeln, deren Ber&uuml;cksichtigung unter dem Gesichtspunkt des Betriebsvergleichs geboten erscheint (s. z.B. Senatsurteil in BFHE 136, 412, BStBl II 1982, 783). Allerdings verdr&auml;ngen blo&szlig;e Indiz- und Beweisanzeichen nicht den Grundsatz, dass bei der Frage nach dem Vorliegen einer vGA auf alle Umst&auml;nde des jeweiligen Einzelfalls abzustellen ist (Senatsurteile in BFH\/NV 2011, 850; vom 4. September 2002 I R 48\/01, BFH\/NV 2003, 347; in BFHE 203, 114, BStBl II 2003, 926; vom 14. Juli 2004 I R 111\/03, BFHE 206, 437, BStBl II 2005, 307; in BFHE 210, 14, BStBl II 2006, 196; s. auch Gosch KStG, 2. Aufl., &sect; 8 Rz 940 und &sect; 4 Rz 133; Streck\/Alvermann, KStG, 7. Aufl., &sect; 4 Rz 60; Meier\/Semelka in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect; 4 KStG Rz 126; in der Sache auch Klingebiel in D&ouml;tsch\/Jost\/Pung\/Witt, Kommentar zum KStG und EStG, Anh zu &sect; 8 Abs. 3 KStG &quot;Konzessionsabgaben&quot; Rz 6; Wallenhorst in Wallenhorst\/Halaczinsky, Die Besteuerung gemeinn&uuml;tziger Vereine, Stiftungen und der juristischen Personen des &ouml;ffentlichen Rechts, 6. Aufl., Kap. H Rz 46).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Entgegen der Auffassung des FG war die Zahlung von Konzessionsabgaben in H&ouml;he von 15 % der Entgelte f&uuml;r die Versorgungsleistungen preisrechtlich zul&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Rechtsgrundlage f&uuml;r die Bemessung der Konzessionsabgabe &quot;Wasser&quot; ist die Anordnung &uuml;ber die Zul&auml;ssigkeit von Konzessionsabgaben der Unternehmen und Betriebe zur Versorgung mit Elektrizit&auml;t, Gas und Wasser an Gemeinden und Gemeindeverb&auml;nde (Konzessionsabgabenanordnung &#8211;KAE&#8211;) vom 4. M&auml;rz 1941 (Deutscher Reichsanzeiger &#8211;RAnz&#8211; 1941, Nr. 57) i.d.F. vom 7. M&auml;rz 1975 (Bundesanzeiger 1975, Nr. 49) sowie die Ausf&uuml;hrungsanordnung zur Konzessionsabgabenanordnung vom 27. Februar 1943 (RAnz 1943, Nr. 75). Die KAE ist hinsichtlich der Versorgung mit Strom und Gas durch die Verordnung &uuml;ber Konzessionsabgaben f&uuml;r Strom und Gas (Konzessionsabgabenverordnung &#8211;KAV&#8211;) vom 9. Januar 1992 (BGBl I 1992, 12) abgel&ouml;st worden. Hinsichtlich der Konzessionsabgaben f&uuml;r Wasser gilt sie jedoch als vorkonstitutionelles Recht insoweit gem&auml;&szlig; Art. 123 Abs. 1 des Grundgesetzes (GG) fort, als sie dem GG nicht widerspricht (z.B. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts &#8211;BVerwG&#8211; vom 20. November 1990&nbsp;&nbsp;1 C 30\/89, BVerwGE 87, 133, m.w.N.; Senatsurteil vom 18. Dezember 1956 I 140\/56 U, BFHE 64, 452, BStBl III 1957, 169).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach &sect; 2 Abs. 1 und 2 KAE d&uuml;rfen bei Gemeinden mit 25 001 bis 100 000 Einwohnern h&ouml;chstens 12 % der Entgelte, bei Gemeinden mit 100 001 bis 500 000 Einwohnern h&ouml;chstens 15 % der Entgelte als Konzessionsabgaben verlangt werden. Bei der Bestimmung der Einwohnerzahl ist von der einzelnen versorgten Gemeinde oder dem einzelnen gesondert versorgten Gemeindeteil und dem Ergebnis der Volksz&auml;hlung vom 17. Mai 1939 auszugehen (&sect; 2 Abs. 4 KAE).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) &sect; 2 Abs. 1 und 2 KAE, der die H&ouml;he der zul&auml;ssigen Konzessionsabgaben in Relation zur Gr&ouml;&szlig;e der Gemeinde regelt, liegt die Vorstellung zugrunde, dass die Lasten einer Gemeinde durch die &uuml;ber den Gemeingebrauch hinausgehende Inanspruchnahme &ouml;ffentlichen Raums durch Versorgungsunternehmen mit der Gr&ouml;&szlig;e der Gemeinde steigen. Auch &sect; 2 Abs. 2 KAV sieht mit zunehmender Gr&ouml;&szlig;e der Gemeinden steigende Konzessionsabgaben f&uuml;r Strom und Gas vor. Anhaltspunkte daf&uuml;r, dass diese Annahme auf willk&uuml;rlichen Erw&auml;gungen beruht, liegen dem Senat nicht vor. Er geht daher davon aus, dass die Staffelung der H&ouml;chstbetr&auml;ge f&uuml;r Konzessionsabgaben in &sect; 2 Abs. 1 und 2 KAE verfassungsrechtlich unbedenklich und die Regelung daher wirksam ist. Bei Gemeinden mit 100 001 bis 500 000 Einwohnern ist daher eine Konzessionsabgabe bis zu 15 %, bei Gemeinden mit 25 001 bis 100 000 Einwohnern dagegen nur eine Konzessionsabgabe bis zu 12 % preisrechtlich zul&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Bei der Bestimmung der Einwohnerzahl kann allerdings nicht mehr gem&auml;&szlig; &sect; 2 Abs. 4 KAE vom Ergebnis der Volksz&auml;hlung vom 17. Mai 1939 ausgegangen werden. Diese Regelung, die seither nicht ge&auml;ndert wurde, ist wegen Versto&szlig;es gegen das rechtsstaatliche Willk&uuml;rverbot nichtig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der allgemeine Gleichheitssatz (Art. 3 Abs. 1 GG), insbesondere das Willk&uuml;rverbot, gilt nicht nur gegen&uuml;ber dem B&uuml;rger, sondern als Ausfluss des Rechtsstaatsgebots auch im Verh&auml;ltnis der Hoheitstr&auml;ger untereinander. Sein objektiv-rechtlicher Gehalt ist daher auch bei der konkreten Normenkontrolle zu beachten (st&auml;ndige Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts &#8211;BVerfG&#8211;, z.B. Beschl&uuml;sse vom 7. Februar 1991&nbsp;&nbsp;2 BvL 24\/84, BVerfGE 83, 363; vom 19. Juni 1973&nbsp;&nbsp;1 BvL 39\/69, 1 BvL 14\/72, BVerfGE 35, 263; vom 14. April 1987&nbsp;&nbsp;1 BvR 775\/84, BVerfGE 75, 192; R&uuml;fner in: Dolzer\/Vogel\/Gra&szlig;hof [Hg.], BK, Art. 3 Abs. 1 Rz 159; Jarass\/Pieroth, Grundgesetz f&uuml;r die Bundesrepublik Deutschland, Kommentar, 11. Aufl., Art. 3 Rz 6).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Es liegt auf der Hand, dass die Einwohnerzahl der Gemeinden im Jahr 1939 angesichts der zwischenzeitlich verstrichenen Zeit f&uuml;r das Streitjahr kein geeigneter Ma&szlig;stab mehr f&uuml;r die Bestimmung der Gr&ouml;&szlig;e einer Gemeinde ist. Gemeinden, die zwischenzeitlich gewachsen sind, werden gegen&uuml;ber Gemeinden, deren Einwohnerzahl seit 1939 unver&auml;ndert geblieben oder gesunken ist, ohne aus der Natur der Sache folgenden oder sonst einleuchtenden Grund benachteiligt. Die Ankn&uuml;pfung an die Volksz&auml;hlung 1939 ist aus heutiger und aus der Sicht des Streitjahrs willk&uuml;rlich und daher nichtig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) F&uuml;r diese Feststellung bedarf es nicht der Entscheidung des BVerfG. Gegenstand der richterlichen Vorlagepflicht nach Art. 100 Abs. 1 Satz 1 GG sind nur formelle Gesetze. Die KAE ist aber nicht als Gesetz, sondern als Rechtsverordnung ergangen. Sie ist nach ihrer Pr&auml;ambel aufgrund des Gesetzes zur Durchf&uuml;hrung des Vierjahresplans &#8211;Bestellung eines Reichskommissars f&uuml;r die Preisbildung&#8211; vom 29. Oktober 1936 (RGBl I 1936, 927) vom Reichskommissar f&uuml;r die Preisbildung erlassen und nicht wie Reichsgesetze im RGBl, sondern im RAnz ver&ouml;ffentlicht worden. Sie ist auch nicht etwa als gesetzesvertretende Verordnung zu werten und deswegen wie ein formelles Gesetz zu behandeln. Gesetzesvertretend waren nur diejenigen Verordnungen des nationalsozialistischen Regimes, die sich nicht als Ausf&uuml;hrung oder n&auml;here Regelung gesetzlich vorgegebener Grunds&auml;tze darstellten, sondern mangels solcher Vorgaben die materielle Funktion von Gesetzen hatten. Dies ist bei der KAE nicht der Fall (vgl. im Einzelnen BVerwG-Urteil in BVerwGE 87, 133).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Da &sect; 2 Abs. 4 KAE nichtig ist, muss mangels gesetzlicher Anordnung die Gr&ouml;&szlig;e der Gemeinden, die f&uuml;r die H&ouml;he der Konzessionsabgaben ma&szlig;geblich ist, abweichend bestimmt werden. Gem&auml;&szlig; &sect; 2 Abs. 2 Satz 2 KAV ist von der jeweils vom Statistischen Landesamt amtlich fortgeschriebenen Einwohnerzahl auszugehen. Der Gesetzgeber unterstellt demnach, dass die Daten der Statistischen Landes&auml;mter die Einwohnerzahlen der Gemeinden zutreffend wiedergeben. Hierauf kann daher auch bei der Ermittlung der zul&auml;ssigen Konzessionsabgaben &quot;Wasser&quot; abgestellt werden. Die Vereinbarung einer Konzessionsabgabe von 15 % f&uuml;r eine Gemeinde, die nach Angaben des Statistischen Landesamtes &uuml;ber 100 000 Einwohner hat, entspricht damit den preisrechtlichen Vorgaben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>f) Etwas anderes folgt nicht aus Abschn. 32 Abs. 2 Nr. 1 KStR 1990, wonach die Ergebnisse der Volksz&auml;hlung auf den letzten Stichtag, der vor dem Ende des Wirtschaftsjahrs liegt, f&uuml;r die Bestimmung der Gr&ouml;&szlig;e einer Gemeinde ma&szlig;geblich sein sollen. Da diese Anordnung nicht gem&auml;&szlig; Art. 80 Abs. 1 GG als Rechtsverordnung erlassen und auch nicht im BGBl verk&uuml;ndet worden ist (Art. 82 Abs. 1 Satz 2 GG), handelt es sich nur um eine Verwaltungsvorschrift, die die preisrechtliche Zul&auml;ssigkeit der Konzessionsabgaben &quot;Wasser&quot; nicht ber&uuml;hrt. Es sind auch keine Anhaltspunkte daf&uuml;r ersichtlich, dass dieser Anordnung Erfahrungswerte der Finanzverwaltung zugrunde liegen, nach denen allgemein die Gr&ouml;&szlig;e der Gemeinde auf der Grundlage der Volksz&auml;hlung von 1987 ermittelt wird. Es spricht vielmehr alles daf&uuml;r, dass die Finanzverwaltung den in &sect; 2 Abs. 4 KAE genannten Ma&szlig;stab als offenkundig untauglich erkannt hat und ihn unter m&ouml;glichst geringer Abweichung von der vorherigen Regelung fortschreiben wollte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. War die Zahlung einer Konzessionsabgabe in H&ouml;he von 15 % preisrechtlich zul&auml;ssig, kann sie grunds&auml;tzlich auch nicht dem Ma&szlig;stab eines ordentlichen und gewissenhaften Gesch&auml;ftsleiters widersprechen, sofern dem Versorgungsunternehmen zumindest der in &sect; 5 KAE genannte Mindestgewinn (vgl. hierzu Vereinfachungsregelung in Abschn. 32 Abs. 2 Nr. 2 KStR 1990) verbleibt. Der Senat kann gleichwohl nicht abschlie&szlig;end beurteilen, ob und inwieweit die Zahlung der Konzessionsabgaben als vGA zu beurteilen ist. Die Stadt X ist mittelbar &uuml;ber die Kl&auml;gerin beherrschende Gesellschafterin der V-AG. Ist der beg&uuml;nstigte Gesellschafter ein beherrschender, so kann nach st&auml;ndiger Rechtsprechung eine vGA auch dann anzunehmen sein, wenn die Kapitalgesellschaft eine Leistung an ihn oder an eine ihm nahe stehende Person erbringt, f&uuml;r die es an einer klaren, im Voraus getroffenen, zivilrechtlich wirksamen und tats&auml;chlich durchgef&uuml;hrten Vereinbarung fehlt (vgl. z.B. Senatsurteile vom 17. Dezember 1997 I R 70\/97, BFHE 185, 224, BStBl II 1998, 545; vom 27. M&auml;rz 2001 I R 27\/99, BFHE 195, 228, BStBl II 2002, 111, jeweils m.w.N.; vom 8. Oktober 2008 I R 61\/07, BFHE 223, 131, BStBl II 2011, 62).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat &#8211;aus seiner Sicht zu Recht&#8211; keine Feststellungen dazu getroffen, ob und ggf. welche Vereinbarung den Zahlungen der Konzessionsabgaben &quot;Wasser&quot; zugrunde lag. Es kann daher nicht beurteilt werden, ob den vorstehenden Vorgaben gen&uuml;gt wurde. Da die Gemeinden und die Wasserversorger auch einen niedrigeren Konzessionssatz als den jeweiligen in der KAE enthaltenen H&ouml;chstsatz vereinbaren k&ouml;nnen, ist eine derartige &Uuml;bereinkunft zur Vermeidung der Annahme einer vGA auch nicht entbehrlich. Das FG, das von anderen Grunds&auml;tzen ausgegangen ist, wird im zweiten Rechtsgang die erforderlichen Feststellungen zu treffen haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 31.1.2012, I R 1\/11 H&ouml;he der zul&auml;ssigen Konzessionsabgabe &quot;Wasser&quot; &#8211; Gegenstand der richterlichen Vorlagepflicht nach Art. 100 Abs. 1 Satz 1 GG &#8211; Gleichheitssatz gilt auch im Verh&auml;ltnis von Hoheitstr&auml;gern untereinander Leits&auml;tze Leistet eine GmbH an ihre Gesellschafterin (Gemeinde) Konzessionsabgaben, die preisrechtliche H&ouml;chsts&auml;tze &uuml;berschreiten, liegen insoweit vGA vor. Die Gr&ouml;&szlig;e der Gemeinden, &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-1-11-hoehe-der-zulaessigen-konzessionsabgabe-wasser-gegenstand-der-richterlichen-vorlagepflicht-nach-art-100-abs-1-satz-1-gg-gleichheitssatz-gilt-auch-im-verhaeltnis-von-hoheitstraegern-untereinan\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">I&nbsp;R&nbsp;1\/11 &#8211; H&ouml;he der zul&auml;ssigen Konzessionsabgabe &quot;Wasser&quot; &#8211; Gegenstand der richterlichen Vorlagepflicht nach Art. 100 Abs. 1 Satz 1 GG &#8211; Gleichheitssatz gilt auch im Verh&auml;ltnis von Hoheitstr&auml;gern untereinander<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-6565","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6565","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6565"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6565\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6565"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6565"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6565"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}