{"id":65739,"date":"2016-02-03T17:46:18","date_gmt":"2016-02-03T15:46:18","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=65739"},"modified":"2016-02-03T17:46:18","modified_gmt":"2016-02-03T15:46:18","slug":"i-r-88-13-zurechnung-von-aktien-bei-einer-wertpapierleihe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-88-13-zurechnung-von-aktien-bei-einer-wertpapierleihe\/","title":{"rendered":"I&nbsp;R&nbsp;88\/13 &#8211; Zurechnung von Aktien bei einer Wertpapierleihe"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 18.8.2015, I R 88\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Zurechnung von Aktien bei einer Wertpapierleihe<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Das wirtschaftliche Eigentum an Aktien, die im Rahmen einer sog. Wertpapierleihe an den Entleiher zivilrechtlich &uuml;bereignet wurden, kann ausnahmsweise beim Verleiher verbleiben, wenn die Gesamtw&uuml;rdigung der Umst&auml;nde des Einzelfalles ergibt, dass dem Entleiher lediglich eine formale zivilrechtliche Rechtsposition verschafft werden sollte. &sect; 8b KStG 2002 i.d.F. des UntStRefG 2008 findet dann beim Entleiher bezogen auf die &quot;entliehenen&quot; Anteile und die daraus resultierenden Eink&uuml;nfte insgesamt keine Anwendung.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;gerin gegen das Urteil des Nieders&auml;chsischen Finanzgerichts vom 21. November 2013&nbsp;&nbsp;6 K 366\/12 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitig ist u.a. die Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit der Anwendung des &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;10 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes 2002 i.d.F. des Unternehmensteuerreformgesetzes (UntStRefG) 2008 vom 14.&nbsp;August 2007 (BGBl I 2007, 1912, BStBl I 2007, 630) &#8211;KStG 2002 n.F.&#8211; auf die von der Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) get&auml;tigten sog. Wertpapierleihgesch&auml;fte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin betreibt in der Rechtsform einer GmbH ein Maschinenbau- und -reparaturunternehmen. Sie ermittelte im Streitjahr 2007 ihren Gewinn durch Bestandsvergleich unter Zugrundelegung eines vom Kalenderjahr abweichenden Wirtschaftsjahres vom 1.&nbsp;August bis 31.&nbsp;Juli des Folgejahres.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 15.&nbsp;September 2006 schloss die Kl&auml;gerin mit einem in Gro&szlig;britannien ans&auml;ssigen Finanzinstitut einen Rahmenvertrag f&uuml;r Wertpapierdarlehen. Nach der Regelung in Nr.&nbsp;3 Abs.&nbsp;2 des Rahmenvertrages waren die Vertragsparteien sich einig, dass mit der Lieferung das unbeschr&auml;nkte Eigentum an den Darlehenspapieren auf den Darlehensnehmer &uuml;bergeht. Nach Nr.&nbsp;5 des Rahmenvertrags hatte der Darlehensnehmer dem Darlehensgeber f&uuml;r jedes Wertpapierdarlehen ein Entgelt zu zahlen. Nach Nr.&nbsp;6 der Vereinbarung sollten dem Darlehensgeber die w&auml;hrend der Laufzeit des Darlehens auf die Darlehenspapiere geleisteten Zinsen, Gewinnanteile sowie sonstigen Aussch&uuml;ttungen zustehen; der Darlehensnehmer hatte in dieser H&ouml;he Kompensationszahlung zu leisten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In Ausf&uuml;llung des Rahmenvertrags t&auml;tigte die Kl&auml;gerin jeweils als Darlehensnehmerin mehrere Einzelabschl&uuml;sse im Zeitraum Oktober 2006 bis M&auml;rz 2007. S&auml;mtliche Wertpapiergesch&auml;fte beliefen sich jeweils auf einen Umfang von etwa 30&nbsp;Mio.&nbsp;EUR. Hierbei wurden jeweils Aktien unterschiedlicher englischer Gesellschaften in bestimmter St&uuml;ckzahl zu einem bestimmten Kurs, woraus sich nach Multiplikation dieser Gesamtwert ergab, ausgeliehen und nach 14&nbsp;Tagen in gleicher St&uuml;ckzahl und zum gleichen Kurs zur&uuml;ckgegeben. Im unmittelbaren zeitlichen Anschluss daran wurde das n&auml;chste Gesch&auml;ft mit anderen Aktien binnen 14&nbsp;Tagen abgewickelt. In den jeweiligen 14-Tageszeitraum fielen die Stichtage der Dividendenberechtigungen (Record date). Die Kl&auml;gerin erhielt die Dividenden und leistete zeit- und betragsgleich Kompensation an das Finanzinstitut. Als Sicherheit f&uuml;r die &#8211;umgangssprachlich Wertpapierleihe genannten&#8211; Darlehen diente eine mit einem Zinssatz von 3,693&nbsp;v.H. verzinste Geldanlage der Kl&auml;gerin im Finanzinstitut in H&ouml;he von 25&nbsp;Mio.&nbsp;EUR, aus der sie im Wirtschaftsjahr 2006\/2007 Zinsertr&auml;ge in H&ouml;he von 474.447,92&nbsp;EUR (davon 230.812,50&nbsp;EUR im Jahr 2006 und 243.635,42&nbsp;EUR im Jahr 2007) erzielte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aus den geliehenen Wertpapieren erhielt die Kl&auml;gerin im Wirtschaftsjahr 2006\/2007 an Dividenden insgesamt 9.836.737,99&nbsp;EUR (davon 5.853.062,31&nbsp;EUR im Jahr 2006 und 3.983.675,68&nbsp;EUR im Jahr 2007). Entsprechend der Vereinbarung der Nr.&nbsp;5 und 6 des Rahmenvertrags mit dem Finanzinstitut leistete die Kl&auml;gerin Kompensationszahlungen in H&ouml;he der erhaltenden Dividenden (davon 5.853.062,31&nbsp;EUR im Jahr 2006 und 3.983.675,68&nbsp;EUR im Jahr 2007) zzgl. eines Darlehensentgelts in H&ouml;he von jeweils 2&nbsp;v.H. pro Jahr bezogen auf die Marktwerte der Darlehenspapiere und die Darlehenszeitr&auml;ume, insgesamt 305.069,30&nbsp;EUR (davon 150.000&nbsp;EUR im Jahr 2006 und 155.069,30&nbsp;EUR im Jahr 2007).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In ihrer K&ouml;rperschaftsteuererkl&auml;rung f&uuml;r 2007 erkl&auml;rte die Kl&auml;gerin u.a. die Dividendengutschriften als steuerfreie Bez&uuml;ge i.S. des &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;1 KStG 2002 n.F. Die Kompensationszahlungen sowie die Darlehensentgelte behandelte sie als Betriebsausgaben und ber&uuml;cksichtigte in H&ouml;he von 5&nbsp;v.H. der Dividenden die pauschale K&uuml;rzung von Betriebsausgaben gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;5 KStG 2002 n.F.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;), folgte dem nicht. Er war der Ansicht, dass die Regelung in &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;10 KStG 2002 n.F. auf die im Wirtschaftsjahr 2006\/2007 durchgef&uuml;hrten Wertpapierdarlehen nach &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;7 Satz&nbsp;9 KStG 2002 n.F. Anwendung findet. Die an das Finanzinstitut gezahlten Entgelte seien somit nicht als Betriebsausgaben abzuziehen und die pauschale K&uuml;rzung von Betriebsausgaben nach &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 KStG 2002 n.F. sei nicht vorzunehmen. Es erh&ouml;hte sodann die nicht abzugsf&auml;higen Betriebsausgaben in entsprechendem Umfang von insgesamt 10.141.807,29&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einspruch und Klage blieben erfolglos. Das Nieders&auml;chsische Finanzgericht (FG) hielt es insbesondere f&uuml;r verfassungsrechtlich zul&auml;ssig, dass der Gesetzgeber mit der zeitlichen Anwendungsbestimmung in &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;7 Satz&nbsp;9 KStG 2002 n.F. die Geltung der seines Erachtens tatbestandlich einschl&auml;gigen Regelungen zur Wertpapierleihe in &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;10 KStG 2002 n.F. bereits f&uuml;r den Veranlagungszeitraum 2007 angeordnet hatte. Au&szlig;erdem war es der Auffassung, dass dem Klageerfolg &sect;&nbsp;42 der Abgabenordnung i.d.F. bis zur &Auml;nderung durch das Jahressteuergesetz (JStG) 2008 vom 20.&nbsp;Dezember 2007 (BGBl I 2007, 3150, BStBl I 2008, 218) &#8211;AO a.F.&#8211; entgegenstehe. Sein Urteil vom 21.&nbsp;November 2013&nbsp;&nbsp;6&nbsp;K&nbsp;366\/12 ist in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2014, 494 ver&ouml;ffentlicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin h&auml;lt die Entscheidung der Vorinstanz in beiderlei Hinsicht f&uuml;r fehlerhaft. Die r&uuml;ckwirkende Anwendung der Wertpapierleihvorschriften sei verfassungswidrig. Von einem Missbrauch rechtlicher Gestaltungsm&ouml;glichkeiten k&ouml;nne nicht die Rede sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie beantragt sinngem&auml;&szlig;, den angefochtenen K&ouml;rperschaftsteuerbescheid f&uuml;r 2007 unter Aufhebung des Urteils der Vorinstanz dahingehend abzu&auml;ndern, dass das zu versteuernde Einkommen um 9.649.971&nbsp;EUR vermindert wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und daher gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur&uuml;ckzuweisen. Das FG hat die Klage im Ergebnis zu Recht abgewiesen. Die Kl&auml;gerin ist nicht wirtschaftliche Eigent&uuml;merin der Aktien geworden. Weil &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;10 Satz&nbsp;1 KStG 2002 n.F. tatbestandlich deswegen nicht einschl&auml;gig ist, kommt es nicht darauf an, ob die zeitliche Anwendungsbestimmung in &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;7 Satz&nbsp;9 KStG 2002 n.F. gegen das Grundgesetz verst&ouml;&szlig;t.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. a) &Uuml;berl&auml;sst eine K&ouml;rperschaft (&uuml;berlassende K&ouml;rperschaft) Anteile, auf die bei ihr Abs.&nbsp;7 oder 8 anzuwenden ist oder auf die bei ihr aus anderen Gr&uuml;nden die Steuerfreistellungen der Abs.&nbsp;1 und 2 oder vergleichbare ausl&auml;ndische Vorschriften nicht anzuwenden sind, an eine K&ouml;rperschaft (andere K&ouml;rperschaft), bei der auf die Anteile Abs.&nbsp;7 oder 8 nicht anzuwenden ist, und hat die andere K&ouml;rperschaft, der die Anteile zuzurechnen sind, diese oder gleichartige Anteile zur&uuml;ckzugeben, d&uuml;rfen die f&uuml;r die &Uuml;berlassung gew&auml;hrten Entgelte bei der anderen K&ouml;rperschaft nach &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;10 Satz&nbsp;1 KStG 2002 n.F. nicht als Betriebsausgaben abgezogen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Bei &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;10 Satz&nbsp;1 KStG 2002 n.F. handelt es sich um eine Regelung, mit der der Gesetzgeber von ihm als missbr&auml;uchlich bewertete Gestaltungen zur Minderung der K&ouml;rperschaftsteuerbelastung bek&auml;mpfen will (BTDrucks 16\/4841, S.&nbsp;75 und 78; Gosch, KStG, 3.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;8b Rz&nbsp;631). Der Steuervorteil, den es aus Sicht des Gesetzgebers zu entziehen gilt, kann typischerweise im Rahmen eines Sachdarlehens &uuml;ber Wertpapiere entstehen, bei dem der Verleiher dem k&ouml;rperschaftsteuerpflichtigen Entleiher b&ouml;rsenf&auml;hige Wertpapiere (z.B. Aktien) gegen Entgelt (sog. Leihgeb&uuml;hr) mit der Bedingung &uuml;berl&auml;sst, ihm sp&auml;ter Wertpapiere gleicher Art und Menge zur&uuml;ck zu &uuml;bereignen. Der Entleiher vereinnahmt die Ertr&auml;ge der ihm zu zivilrechtlichem Eigentum &uuml;bertragenen Wertpapiere, im Gegenzug hat er dem Verleiher eine betragsgleiche Kompensation zu gew&auml;hren. Diese Kompensationszahlungen und die Leihgeb&uuml;hr f&uuml;hren auf Seiten des Entleihers trotz Steuerfreiheit der korrespondierenden Wertpapierertr&auml;ge (&sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;1 KStG 2002 n.F.) zu abziehbaren Betriebsausgaben, weil der von &sect;&nbsp;3c Abs.&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes 2002 (EStG 2002) f&uuml;r diesen Fall regelm&auml;&szlig;ig vorgesehene Abzugsausschluss im Anwendungsbereich des &sect;&nbsp;8b KStG 2002 n.F. gerade nicht gilt (&sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 KStG 2002 n.F.). Folge davon ist ein &quot;&Uuml;berhang&quot; abziehbarer Betriebsausgaben, den der Entleiher zur Verrechnung mit steuerpflichtigen Betriebseinnahmen anderer Quellen nutzen kann (zum Ganzen vgl. BTDrucks 16\/4841, S.&nbsp;75; H&auml;uselmann, Deutsches Steuerrecht 2007, 1379; Schnitger\/Bildstein, Internationales Steuerrecht 2008, 202).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die in &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;10 KStG 2002 n.F. enthaltenen Regelungen sind gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;7 Satz&nbsp;9 KStG 2002 n.F. erstmals ab dem Veranlagungszeitraum 2007 anzuwenden. Da bei Steuerpflichtigen mit abweichendem Wirtschaftsjahr der Gewinn aus Gewerbebetrieb gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 KStG 2002 n.F. als in dem Kalenderjahr bezogen gilt, in dem das Wirtschaftsjahr endet, sind die Regelungen im Streitfall auf s&auml;mtliche Wertpapiergesch&auml;fte der Kl&auml;gerin &#8211;jedenfalls in zeitlicher Hinsicht&#8211; anwendbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Beteiligten streiten dar&uuml;ber, ob darin eine verfassungsrechtlich unzul&auml;ssige R&uuml;ckwirkung zu sehen ist. Die Vorinstanz hat das verneint. Der Senat l&auml;sst die Frage unbeantwortet. Denn die Revision kann aus anderen Gr&uuml;nden keinen Erfolg haben:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die von der Kl&auml;gerin begehrte Ber&uuml;cksichtigung von gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;1 KStG 2002 n.F. steuerfreien Dividenden sowie von damit im Zusammenhang stehenden und gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 KStG 2002 n.F. abziehbaren Betriebsausgaben setzt &#8211;ebenso wie &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;10 Satz&nbsp;1 KStG 2002 n.F. (vgl. Gosch, a.a.O., &sect;&nbsp;8b Rz&nbsp;650)&#8211; voraus, dass die Dividenden ihr steuerrechtlich zuzurechnen sind. Die pers&ouml;nliche Zurechnung von Dividenden richtet sich nach der hier ma&szlig;geblichen Rechtslage nach &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;2a EStG 2002 i.d.F. vor Inkrafttreten des Unternehmensteuerreformgesetzes 2008 (EStG 2002 a.F.) &#8211;seitdem &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;5 EStG 2002 n.F.&#8211; i.V.m. &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 KStG 2002 n.F. Anteilseigner i.S. des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;2a Satz&nbsp;1 EStG 2002 a.F. ist derjenige, dem nach &sect;&nbsp;39 AO die Anteile an der Kapitalgesellschaft im Zeitpunkt des Gewinnverteilungsbeschlusses zuzurechnen sind (&sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;2a Satz&nbsp;2 EStG 2002 a.F.). Nach &sect;&nbsp;39 Abs.&nbsp;1 AO sind Wirtschaftsg&uuml;ter dem Eigent&uuml;mer zuzurechnen. &quot;Eigent&uuml;mer&quot; im Sinne dieser Regelung ist der zivilrechtliche Eigent&uuml;mer oder der Inhaber des Wirtschaftsguts. Abweichend von &sect;&nbsp;39 Abs.&nbsp;1 AO bestimmt &sect;&nbsp;39 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO, dass die Zurechnung an die Person erfolgt, die die tats&auml;chliche Herrschaft &uuml;ber das Wirtschaftsgut in der Weise aus&uuml;bt, dass sie den Eigent&uuml;mer im Regelfall f&uuml;r die gew&ouml;hnliche Nutzungsdauer von der Einwirkung auf das Wirtschaftsgut wirtschaftlich ausschlie&szlig;en kann (vgl. Senatsurteil vom 16.&nbsp;April 2014 I&nbsp;R&nbsp;2\/12, BFHE 246, 15).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Unter Anlegung dieser Ma&szlig;st&auml;be hat die Kl&auml;gerin nach den besonderen Umst&auml;nden des vorliegenden Falles kein wirtschaftliches Eigentum an den Aktien erlangt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach der Rechtsprechung des Senats sind bei einer Wertpapierleihe die allgemeinen Grunds&auml;tze zum &Uuml;bergang des zivilrechtlichen und wirtschaftlichen Eigentums an Kapitalgesellschaftsanteilen anzuwenden. Danach werden die Ertr&auml;ge aus den &quot;verliehenen&quot; Wertpapieren regelm&auml;&szlig;ig dem Entleiher zuzurechnen sein, weil er zivilrechtlicher Eigent&uuml;mer der Wertpapiere wurde (Senatsurteile vom 17.&nbsp;Oktober 2001 I&nbsp;R&nbsp;97\/00, BFHE 197, 63; in BFHE 246, 15).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch im Streitfall wurde die Kl&auml;gerin zivilrechtliche Eigent&uuml;merin der Wertpapiere. Denn bei der Wertpapierleihe handelt es sich um einen Sachdarlehensvertrag, aufgrund dessen der Verleiher verpflichtet wird, dem Entleiher das Eigentum an den Aktien zu &uuml;bertragen. Der Entleiher wiederum wird verpflichtet, nicht dieselben, sondern Papiere gleicher Art und Ausstattung nach Ablauf der Vertragslaufzeit zur&uuml;ck zu &uuml;bereignen (Senatsurteil in BFHE 246, 15).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Auf der Grundlage der vom FG getroffenen Feststellungen, die mangels zul&auml;ssiger und begr&uuml;ndeter Verfahrensr&uuml;gen (dazu nachfolgend unter 3. der Gr&uuml;nde dieses Urteils) f&uuml;r den Senat bindend sind (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO), verblieb das wirtschaftliche Eigentum im Streitfall allerdings dennoch ausnahmsweise beim Verleiher. Dies folgt aus den Bestimmungen der abgeschlossenen Leihvertr&auml;ge und der Art ihres Vollzugs. So waren die streitgegenst&auml;ndlichen Gesch&auml;fte schon nicht darauf angelegt, der Kl&auml;gerin in einem wirtschaftlichen Sinne die Ertr&auml;ge aus den &quot;verliehenen&quot; Aktien zukommen zu lassen. Denn das Finanzinstitut hatte sich diese in Gestalt der Dividendenkompensationszahlungen vollst&auml;ndig vorbehalten. Auch entstanden zugunsten der Kl&auml;gerin keinerlei Liquidit&auml;tsvorteile aus einer etwaigen zeitversetzten Vereinnahmung und Verausgabung, weil die Zahlungen zeit- und betragsgleich erfolgten. Es ist ferner nicht erkennbar, dass es angesichts des kurzfristigen Umschlags und des Austauschs der Aktientitel darauf angekommen w&auml;re, Stimmrechte von Seiten der Kl&auml;gerin auszu&uuml;ben oder das erhaltene (Sach-)Darlehenskapital in H&ouml;he von rund 30&nbsp;Mio.&nbsp;EUR wirtschaftlich, etwa zur Zwischenfinanzierung eines sonstigen Vorhabens der Kl&auml;gerin, zu nutzen. Es erfolgte zudem auch kein endg&uuml;ltiger &Uuml;bergang der Chancen und Risiken, die mit dem Eigentum an den Wertpapieren &uuml;blicherweise verbunden sind. So war die Verleiherin berechtigt, die Darlehen jederzeit mit einer K&uuml;ndigungsfrist von lediglich drei Bankarbeitstagen zu k&uuml;ndigen. Der Kl&auml;gerin wiederum war die Ausnutzung gesch&auml;ftlicher Chancen im Hinblick auf den Kursverlauf der ausgeliehenen Aktien nicht m&ouml;glich und dies war auch nicht intendiert. Die Gr&ouml;&szlig;enordnung der einzelnen Darlehensgesch&auml;fte belief sich jeweils auf rund 30&nbsp;Mio.&nbsp;EUR. Hierzu wurden Aktien in bestimmter St&uuml;ckzahl zu einem bestimmten St&uuml;ckpreis &#8211;woraus sich im Wege der Multiplikation die genannte Summe ergab&#8211; verliehen und binnen 14&nbsp;Tagen zur&uuml;ckgegeben, wobei dieselbe St&uuml;ckzahl und derselbe St&uuml;ckpreis zugrunde gelegt wurden. Wertsteigerungschancen und Wertminderungsrisiken f&uuml;r die Kl&auml;gerin ergaben sich hieraus noch nicht einmal in einem abstrakten Sinne. Eine sonstige wirtschaftlich sinnhafte &quot;Benutzung&quot; der Aktien und des von ihnen verk&ouml;rperten Werts oder eine tats&auml;chliche oder zumindest beabsichtigte Aus&uuml;bung der durch den zivilrechtlichen &Uuml;bereignungsakt einger&auml;umten umfassenden Verf&uuml;gungsbefugnis &uuml;ber die Aktien hat das FG nicht feststellen k&ouml;nnen und wird auch von der Kl&auml;gerin nicht behauptet. Die Gesamtw&uuml;rdigung der Umst&auml;nde des Einzelfalls ergibt folglich, dass der Kl&auml;gerin lediglich eine formale zivilrechtliche Rechtsposition, eine leere Eigentumsh&uuml;lle, verschafft wurde, die es ihr erm&ouml;glichen sollte, formal &#8211;gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;1 KStG 2002 n.F.&#8211; steuerfreie Dividenden zu beziehen und zugleich steuerlich abziehbare Betriebsausgaben (Dividendenkompensationszahlungen und Leihgeb&uuml;hren) zu generieren, um hieraus einen Steuervorteil zu erzielen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Ob die &quot;verliehenen&quot; Aktien auch deswegen dem Verleiher zuzurechnen sind, weil die &Uuml;bertragungsvorg&auml;nge nach Ma&szlig;gabe von &sect;&nbsp;42 AO a.F. als rechtsmissbr&auml;uchlich anzusehen w&auml;ren, kann in Anbetracht dessen dahinstehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Verbleibt das wirtschaftliche Eigentum an den Aktien aber ausnahmsweise trotz der sog. Wertpapierleihe beim Verleiher, findet &sect;&nbsp;8b KStG 2002 n.F. beim Entleiher bezogen auf die &quot;entliehenen&quot; Anteile und die daraus resultierenden Eink&uuml;nfte von vornherein insgesamt keine Anwendung. F&uuml;r eine au&szlig;erbilanzielle Korrektur ist somit kein Raum; Ma&szlig;gr&ouml;&szlig;e f&uuml;r die Besteuerung ist der Steuerbilanzgewinn.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Weitere Folge ist, dass auch &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 KStG 2002 n.F. unanwendbar bleibt. Im Streitfall wirkt sich das aber nicht zugunsten der Kl&auml;gerin aus, weil diese die pauschale K&uuml;rzung von 5&nbsp;v.H. der Betriebseinnahmen (in H&ouml;he von 491.836&nbsp;EUR) akzeptiert hat; dem Senat ist es verwehrt, insoweit &uuml;ber ihren Klage- und Revisionsantrag hinauszugehen. Einen Hilfsantrag, der auf die betragliche Verringerung um die pauschale K&uuml;rzung gerichtet w&auml;re, hat die Kl&auml;gerin nicht gestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die von der Kl&auml;gerin erhobene Verfahrensr&uuml;ge hat der Senat gepr&uuml;ft, aber nicht f&uuml;r durchgreifend erachtet. Von einer n&auml;heren Begr&uuml;ndung wird gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 FGO abgesehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 18.8.2015, I R 88\/13 Zurechnung von Aktien bei einer Wertpapierleihe Leits&auml;tze Das wirtschaftliche Eigentum an Aktien, die im Rahmen einer sog. Wertpapierleihe an den Entleiher zivilrechtlich &uuml;bereignet wurden, kann ausnahmsweise beim Verleiher verbleiben, wenn die Gesamtw&uuml;rdigung der Umst&auml;nde des Einzelfalles ergibt, dass dem Entleiher lediglich eine formale zivilrechtliche Rechtsposition verschafft werden sollte. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-88-13-zurechnung-von-aktien-bei-einer-wertpapierleihe\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">I&nbsp;R&nbsp;88\/13 &#8211; Zurechnung von Aktien bei einer Wertpapierleihe<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-65739","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65739","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65739"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65739\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65739"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=65739"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=65739"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}