{"id":65745,"date":"2016-02-03T17:46:07","date_gmt":"2016-02-03T15:46:07","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=65745"},"modified":"2016-02-03T17:46:07","modified_gmt":"2016-02-03T15:46:07","slug":"iii-r-33-14-kein-betriebsausgabenabzug-bei-nutzung-eines-nach-der-sog-1-regelung-versteuerten-pkw-eines-arbeitnehmers-im-rahmen-der-einkuenfte-aus-selbstaendiger-arbeit-subjektbezogene-erfolgsermitt-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-33-14-kein-betriebsausgabenabzug-bei-nutzung-eines-nach-der-sog-1-regelung-versteuerten-pkw-eines-arbeitnehmers-im-rahmen-der-einkuenfte-aus-selbstaendiger-arbeit-subjektbezogene-erfolgsermitt-5\/","title":{"rendered":"III&nbsp;R&nbsp;33\/14 &#8211; Kein Betriebsausgabenabzug bei Nutzung eines nach der sog. 1 %-Regelung versteuerten PKW eines Arbeitnehmers im Rahmen der Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger Arbeit &#8211; Subjektbezogene Erfolgsermittlung im Einkommensteuerrecht"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 16.7.2015, III R 33\/14<\/p>\n<p class=\"titel\">Kein Betriebsausgabenabzug bei Nutzung eines nach der sog. 1 %-Regelung versteuerten PKW eines Arbeitnehmers im Rahmen der Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger Arbeit &#8211; Subjektbezogene Erfolgsermittlung im Einkommensteuerrecht<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>&Uuml;berl&auml;sst ein Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer einen betrieblichen PKW, dessen Kosten der Arbeitgeber in vollem Umfang tr&auml;gt, auch zur Nutzung f&uuml;r Fahrten im privaten Bereich und zur Erzielung anderer Eink&uuml;nfte und versteuert der Arbeitnehmer den daraus erlangten geldwerten Vorteil nach der sog. 1 %-Regelung, kann der Arbeitnehmer f&uuml;r die Nutzung des PKW im Rahmen der Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger T&auml;tigkeit keine Betriebsausgaben abziehen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;ger gegen das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nster vom 26. September 2014&nbsp;&nbsp;11 K 246\/13 E wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens haben die Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) sind Ehegatten und wurden im Streitjahr 2008 zusammen zur Einkommensteuer veranlagt. Der Kl&auml;ger erzielte als Unternehmensberater Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger und selbst&auml;ndiger Arbeit. Aufgrund einer Zusatzvereinbarung zum Anstellungsvertrag vom 6.&nbsp;April 1997 wurde dem Kl&auml;ger im Streitjahr ein PKW zur Verf&uuml;gung gestellt, welchen er uneingeschr&auml;nkt f&uuml;r berufliche, betriebliche und private Fahrten nutzen durfte. S&auml;mtliche Kosten dieses PKW trug die Arbeitgeberin des Kl&auml;gers. Der Kl&auml;ger legte im Streitjahr insgesamt 60&nbsp;000&nbsp;km zur&uuml;ck, wovon 37&nbsp;000&nbsp;km auf die nichtselbst&auml;ndige T&auml;tigkeit, 18&nbsp;000&nbsp;km auf die selbst&auml;ndige T&auml;tigkeit und 5&nbsp;000&nbsp;km auf die privaten Fahrten entfielen. F&uuml;r die private Nutzung des von der Arbeitgeberin &uuml;berlassenen PKW erfolgte eine Sachbezugsbesteuerung nach der sogenannten 1&nbsp;%-Regel. Dabei wurde ein Bruttolistenpreis von 41.400&nbsp;EUR angesetzt, so dass f&uuml;r das Streitjahr ein Sachbezug in H&ouml;he von 4.968&nbsp;EUR versteuert wurde. F&uuml;r die Nutzung des PKW im Rahmen der selbst&auml;ndigen T&auml;tigkeit wurde kein weiterer Sachbezug angesetzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine Gewinnermittlung f&uuml;r seine Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger Arbeit erstellte der Kl&auml;ger nicht. Er legte jedoch im Rahmen einer Umsatzsteuer-Sonderpr&uuml;fung seine Ein- und Ausgangsrechnungen vor, anhand welcher der Gewinn durch betriebliche &Uuml;berschussrechnung ermittelt wurde. Im Rahmen der Einkommensteuererkl&auml;rung machte der Kl&auml;ger bei den selbst&auml;ndigen Eink&uuml;nften u.a. Betriebsausgaben f&uuml;r die betriebliche Nutzung des ihm von seiner Arbeitgeberin &uuml;berlassenen PKW in H&ouml;he von 3.889&nbsp;EUR geltend. Diese ermittelte er, indem er den versteuerten Sachbezug (4.968&nbsp;EUR) im Verh&auml;ltnis der betrieblichen (18&nbsp;000&nbsp;km = 78,3&nbsp;%) zu den privaten Fahrten (5&nbsp;000&nbsp;km = 21,7&nbsp;%) aufteilte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) erkannte diese Betriebsausgaben mit Bescheid vom 7.&nbsp;Dezember 2010 und Einspruchsentscheidung vom 19.&nbsp;Dezember 2012 nicht an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies die dagegen gerichtete Klage als unbegr&uuml;ndet ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gen die Kl&auml;ger die Verletzung materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen, den Einkommensteuerbescheid 2008 vom 7.&nbsp;Dezember 2010 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 19.&nbsp;Dezember 2012 unter Aufhebung des angegriffenen Urteils dahingehend abzu&auml;ndern, dass weitere Betriebsausgaben aus selbst&auml;ndiger Arbeit in H&ouml;he von 3.889&nbsp;EUR ber&uuml;cksichtigt werden und die Einkommensteuer entsprechend herabgesetzt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und nach &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur&uuml;ckzuweisen. Das FG hat im Ergebnis zu Recht entschieden, dass die Nutzung des dem Kl&auml;ger von seiner Arbeitgeberin &uuml;berlassenen PKW im Rahmen seiner selbst&auml;ndigen T&auml;tigkeit zu keiner Gewinnminderung f&uuml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. a) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 des Einkommensteuergesetzes (EStG) k&ouml;nnen Steuerpflichtige, die nicht aufgrund gesetzlicher Vorschriften verpflichtet sind, B&uuml;cher zu f&uuml;hren und regelm&auml;&szlig;ig Abschl&uuml;sse zu machen und die auch keine B&uuml;cher f&uuml;hren und keine Abschl&uuml;sse machen, als Gewinn den &Uuml;berschuss der Betriebseinnahmen &uuml;ber die Betriebsausgaben ansetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4 EStG sind Betriebsausgaben die Aufwendungen, die durch den Betrieb veranlasst sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Begriff der &quot;Aufwendungen&quot; wird im EStG als Oberbegriff f&uuml;r &quot;Ausgaben&quot; und &quot;Aufwand&quot; verwendet und ist im Sinne aller Wertabfl&uuml;sse zu verstehen, die nicht Entnahmen sind (Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 20.&nbsp;August 1986 I&nbsp;R&nbsp;29\/85, BFHE 147, 525, BStBl II 1987, 108, unter II.2.b, und vom 20.&nbsp;August 1986 I&nbsp;R&nbsp;80\/83, BStBl II 1986, 904, unter II.2., jeweils m.w.N.). Aufwendungen k&ouml;nnen daher daraus entstehen, dass beim Steuerpflichtigen G&uuml;ter, die in Geld oder Geldeswert bestehen, oder Werte (z.B. Absetzungen f&uuml;r Abnutzung) abflie&szlig;en (BFH-Urteil in BFHE 147, 525, BStBl II 1987, 108, unter II.1.a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Aus &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;1 und 2 EStG folgt dabei, dass die Erfolgsermittlung und damit auch die Abzugsf&auml;higkeit von Aufwendungen subjektbezogen erfolgt. Entscheidend ist danach nicht, welchen (gesamtwirtschaftlichen) Erfolg eine T&auml;tigkeit unter Heranziehung auch der bei Dritten entstandenen Vor- und Nachteile erbracht hat; bedeutsam ist vielmehr allein der in der Person des Steuerpflichtigen verwirklichte Erfolg. Demgem&auml;&szlig; hat der Steuerpflichtige seinen Gewinn durch Gegen&uuml;berstellung der ihm zugeflossenen, seine pers&ouml;nliche Leistungsf&auml;higkeit erh&ouml;henden Einnahmen und der von ihm geleisteten, seine pers&ouml;nliche Leistungsf&auml;higkeit mindernden Ausgaben zu ermitteln (BFH-Urteil vom 20.&nbsp;September 1990 IV&nbsp;R&nbsp;300\/84, BFHE 162, 86, BStBl II 1991, 82, unter 2.c; Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 23.&nbsp;August 1999 GrS&nbsp;2\/97, BFHE 189, 160, BStBl II 1999, 782, unter C.IV.1.b; S&ouml;hn, in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/ Mellinghoff, EStG, &sect;&nbsp;4 Rz&nbsp;E&nbsp;171).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Im Streitfall sind dem Kl&auml;ger im Zusammenhang mit dem ihm von seiner Arbeitgeberin zur Verf&uuml;gung gestellten PKW keine Aufwendungen in Form einer Zahlung von Geld entstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach den nicht mit zul&auml;ssigen und begr&uuml;ndeten Verfahrensr&uuml;gen angegriffenen und daher f&uuml;r den Senat nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bindenden Feststellungen des FG hat im Streitfall nicht der Kl&auml;ger, sondern dessen Arbeitgeberin s&auml;mtliche Kosten des vom Kl&auml;ger im Rahmen seiner selbst&auml;ndigen T&auml;tigkeit genutzten PKW getragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Zu Recht ist das FG ferner davon ausgegangen, dass die Lohnsteuer, welche beim Kl&auml;ger infolge des f&uuml;r die private Nutzungsm&ouml;glichkeit angesetzten geldwerten Vorteils angefallen ist, keine durch seine selbst&auml;ndige T&auml;tigkeit veranlassten Aufwendungen darstellt und daher schon aus diesem Grund nicht zu einem Betriebsausgabenabzug f&uuml;hren kann. Dies ergibt sich daraus, dass die Lohnsteuer, welche nur eine besondere Erhebungsform der Einkommensteuer darstellt (vgl. &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG; Senatsurteil vom 26.&nbsp;September 2007 III&nbsp;R&nbsp;4\/07, BFHE 219, 112, BStBl II 2008, 738, unter II.6.), als pers&ouml;nliche Steuer einer nat&uuml;rlichen Person &#8211;bei wertender Beurteilung&#8211; der Privatsph&auml;re und nicht der Erwerbssph&auml;re zuzuordnen ist (BFH-Urteil vom 21.&nbsp;Oktober 2010 IV&nbsp;R&nbsp;6\/08, BFH\/NV 2011, 430, Rz&nbsp;14). Zudem folgt aus &sect;&nbsp;12 Nr.&nbsp;3 EStG, dass die Steuern vom Einkommen zu den nicht abzugsf&auml;higen Ausgaben z&auml;hlen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Dem Kl&auml;ger sind auch keine Aufwendungen entstanden, die sich aus einer anderen Art des Wertabflusses ergeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Ein solcher Wertabfluss l&auml;sst sich f&uuml;r den Fall des Kl&auml;gers nicht aus den Urteilen des IX.&nbsp;Senats des BFH vom 22.&nbsp;September 1994 IX&nbsp;R&nbsp;47\/89 (BFH\/NV 1995, 294) und vom 4.&nbsp;Juni 1996 IX&nbsp;R&nbsp;70\/94 (BFH\/NV 1997, 20) herleiten. Denn diesen lag eine mit dem vorliegenden Fall nicht vergleichbare Sachverhaltskonstellation zugrunde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) In beiden vom IX.&nbsp;Senat des BFH entschiedenen F&auml;llen f&uuml;hrte der Nutzungsvorteil aus einem vom Steuerpflichtigen aufgenommenen zinslosen Darlehen auf der einen Seite zu steuerpflichtigen Einnahmen (im Fall in BFH\/NV 1995, 294 bei den Eink&uuml;nften aus Vermietung und Verpachtung, im Fall in BFH\/NV 1997, 20 bei den Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit). Dieser Nutzungsvorteil bema&szlig; sich danach, ob und in welchem Umfang der Steuerpflichtige das Darlehen auf der Ausgabenseite (bei den Eink&uuml;nften aus Vermietung und Verpachtung) tats&auml;chlich in Anspruch genommen und eingesetzt hatte und wurde anhand der im jeweiligen Zeitraum konkret ersparten (markt&uuml;blichen) Zinsen bewertet. Entsprechend konnte der BFH auf der Ausgabenseite davon ausgehen, dass dieser aus der Inanspruchnahme des Darlehens gezogene Nutzungsvorteil im Rahmen der Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung eingesetzt und verbraucht wurde, was zur Annahme eines Abflusses von Aufwendungen und damit eines Werbungskostenabzugs f&uuml;hrte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Demgegen&uuml;ber f&uuml;hrt die &Uuml;berlassung eines Dienstwagens durch den Arbeitgeber an den Arbeitnehmer f&uuml;r dessen Privatnutzung unabh&auml;ngig von den tats&auml;chlichen Nutzungsverh&auml;ltnissen zu einer Bereicherung des Arbeitnehmers, sofern kein Fahrtenbuch gef&uuml;hrt wird; dies gilt selbst dann, wenn der Arbeitnehmer den &uuml;berlassenen PKW tats&auml;chlich nicht privat nutzt (BFH-Urteil vom 21.&nbsp;M&auml;rz 2013 VI&nbsp;R&nbsp;31\/10, BFHE 241, 167, BStBl II 2013, 700, Rz&nbsp;12). Die Bewertung des geldwerten Vorteils erfolgt im Falle der Anwendung der 1&nbsp;%-Regelung (&sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG) unabh&auml;ngig von individuellen Besonderheiten hinsichtlich der Art und der Nutzung des Dienstwagens; insbesondere erfolgt auf der Einnahmenseite auch dann eine pauschale Bewertung nach der 1&nbsp;%-Regelung, wenn tats&auml;chlich keine private Nutzung stattgefunden hat (BFH-Urteil in BFHE 241, 167, BStBl II 2013, 700, Rz&nbsp;21&nbsp;f.). Daher findet anders als in den vom IX.&nbsp;Senat entschiedenen F&auml;llen bereits auf der Einnahmenseite kein Ansatz der anhand der tats&auml;chlichen Nutzungsverh&auml;ltnisse ermittelten, konkret ersparten PKW-Kosten statt. Der auf der Einnahmenseite besteuerte geldwerte Vorteil kann keinen konkreten Nutzungen zugeordnet werden und k&ouml;nnte daher auch nicht auf rein private und im Rahmen weiterer Einkunftsarten stattgefundene Fahrten aufgeteilt werden. Entsprechend kann auch auf der Ausgabenseite &#8211;hier bei den Eink&uuml;nften aus selbst&auml;ndiger Arbeit&#8211; kein anhand der tats&auml;chlichen Nutzungsverh&auml;ltnisse ermittelter und entsprechend aufgeteilter geldwerter Vorteil eingesetzt und verbraucht werden. Vielmehr besteht der auf der Einnahmenseite besteuerte Nutzungsvorteil unabh&auml;ngig davon fort, ob und in welchem Umfang der Kl&auml;ger den PKW privat oder im Rahmen der selbst&auml;ndigen T&auml;tigkeit nutzt. Der in der blo&szlig;en Nutzungsm&ouml;glichkeit liegende Nutzungsvorteil verbraucht sich gerade nicht durch die tats&auml;chliche Nutzung, sondern allein durch den Zeitablauf. Letzterer steht aber schon in keinem Veranlassungszusammenhang mit den betrieblichen Eink&uuml;nften des Kl&auml;gers.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Etwas anderes k&ouml;nnte allenfalls dann gelten, wenn der Arbeitnehmer bereits auf der Einnahmenseite durch Wahl der Fahrtenbuchmethode (&sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;4 EStG) eine an den spezifischen Nutzungsverh&auml;ltnissen orientierte Besteuerung des ihm zugeflossenen geldwerten Vorteils durchf&uuml;hrt. In diesem Fall w&auml;re es denkbar, dass der Arbeitnehmer einem ihm auf der Einnahmenseite durch die tats&auml;chliche Nutzung des PKW im Rahmen weiterer Einkunftsarten zuflie&szlig;enden und entsprechend zu versteuernden geldwerten Vorteil auch auf der Ausgabenseite einsetzen und verbrauchen k&ouml;nnte. Diese Frage kann der Senat jedoch offen lassen, da das FG nicht festgestellt hat, dass der Kl&auml;ger ein ordnungsgem&auml;&szlig;es Fahrtenbuch gef&uuml;hrt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Entgegen der Darlegung der Kl&auml;ger l&auml;sst sich auch aus dem BFH-Urteil vom 19.&nbsp;M&auml;rz 2009 IV&nbsp;R&nbsp;59\/06 (BFH\/NV 2009, 1617) nicht ableiten, dass bei einem Arbeitnehmer, der einen ihm von seinem Arbeitgeber &uuml;berlassenen PKW im Rahmen einer anderen Einkunftsart nutzt, ein entsprechender Aufwendungsabzug zugelassen werden muss. Denn der IV.&nbsp;Senat hat sich in BFH\/NV 2009, 1617 weder dazu ge&auml;u&szlig;ert, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang bei einem Arbeitnehmer Einnahmen anzusetzen sind, wenn ihm sein Arbeitgeber einen PKW auch zur Nutzung im Rahmen anderer Einkunftsarten &uuml;berl&auml;sst, noch hat er Grunds&auml;tze dazu entwickelt, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang in einem solchen Fall im Rahmen der anderen Einkunftsart Aufwendungen steuerliche Ber&uuml;cksichtigung finden k&ouml;nnen. Vielmehr befasste er sich nur mit der Frage, ob eine verfassungswidrige Ungleichbehandlung zwischen einem Bezieher von Gewinneink&uuml;nften und einem Arbeitnehmer eintreten kann, wenn beide einen ihnen im Rahmen der jeweiligen Einkunftsart zur Verf&uuml;gung stehenden PKW zur Erzielung anderer Eink&uuml;nfte einsetzen. Dies verneinte der IV.&nbsp;Senat allein schon mit dem Argument, dass die Frage der Stornierung betrieblichen Aufwandes sich schon in grunds&auml;tzlicher Hinsicht von der Frage des Ansatzes eines geldwerten Vorteils bei einem Arbeitnehmer unterscheidet (BFH-Urteil in BFH\/NV 2009, 1617, unter II.4.(4)).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Ebenso wenig k&ouml;nnen die von der Arbeitgeberin des Kl&auml;gers getragenen Aufwendungen beim Kl&auml;ger unter dem Gesichtspunkt des ausnahmsweise ber&uuml;cksichtigungsf&auml;higen Drittaufwands zum Abzug gebracht werden. Drittaufwand liegt zwar vor, wenn ein Dritter Kosten tr&auml;gt, die durch die Einkunftserzielung des Steuerpflichtigen veranlasst sind (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 30.&nbsp;Januar 1995 GrS&nbsp;4\/92, BFHE 176, 267, BStBl II 1995, 281, unter C.I.). Im Streitfall liegen indessen die Voraussetzungen, unter denen Drittaufwand ausnahmsweise steuerliche Ber&uuml;cksichtigung finden k&ouml;nnte, nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Aufwendungen sind nicht unter dem rechtlichen Gesichtspunkt eines sog. abgek&uuml;rzten Zahlungsweges als Betriebsausgaben zu ber&uuml;cksichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Von einer Abk&uuml;rzung des Zahlungsweges ist auszugehen, wenn die Zuwendung eines Geldbetrags an den Steuerpflichtigen in der Weise erfolgt, dass der Zuwendende im Einvernehmen mit dem Steuerpflichtigen dessen Schuld tilgt (vgl. &sect;&nbsp;267 Abs.&nbsp;1 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs), statt ihm den Geldbetrag unmittelbar zu geben. Davon kann nur dann die Rede sein, wenn der Dritte f&uuml;r Rechnung des Steuerpflichtigen an dessen Gl&auml;ubiger leistet (vgl. BFH-Beschluss in BFHE 189, 160, BStBl II 1999, 782, unter C.IV.c&nbsp;aa, m.w.N.). Diese Voraussetzungen liegen jedoch nicht vor, wenn der Dritte &#8211;wie im Streitfall die Arbeitgeberin des Kl&auml;gers&#8211; die im Zusammenhang mit dem PKW entstandenen Rechtsbeziehungen im eigenen Namen eingegangen ist und die Kosten des PKW als Schuldner f&uuml;r eigene Rechnung aufwendet (vgl. BFH-Beschluss in BFHE 189, 160, BStBl II 1999, 782, unter C.IV.c&nbsp;aa; BFH-Urteil vom 15.&nbsp;Juli 2014 X&nbsp;R&nbsp;24\/12, BFHE 247, 131, BStBl II 2015, 132, Rz&nbsp;19). Die Arbeitgeberin des Kl&auml;gers hat damit keine Schuld des Kl&auml;gers getilgt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Aufwendungen der Arbeitgeberin k&ouml;nnen dem Kl&auml;ger auch nicht unter dem Gesichtspunkt des abgek&uuml;rzten Vertragsweges zugerechnet werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In derartigen F&auml;llen schlie&szlig;t der Dritte im eigenen Namen f&uuml;r den Steuerpflichtigen einen Vertrag und leistet selbst die geschuldeten Zahlungen, um damit eine Zuwendung an den Steuerpflichtigen zu bewirken (BFH-Urteile vom 15.&nbsp;November 2005 IX&nbsp;R&nbsp;25\/03, BFHE 211, 318, BStBl II 2006, 623, unter II.1.a&nbsp;bb, und vom 15.&nbsp;Januar 2008 IX&nbsp;R&nbsp;45\/07, BFHE 220, 264, BStBl II 2008, 572, unter II.1.). Eine Zurechnung von Aufwendungen nach den Grunds&auml;tzen der Abk&uuml;rzung des Vertragsweges setzt aber voraus, dass die aufgrund des Vertrages zu erbringenden Leistungen eindeutig der Erwerbssph&auml;re des Steuerpflichtigen und nicht der des Dritten zuzuordnen sind (Senatsurteil vom 25.&nbsp;November 2010 III&nbsp;R&nbsp;79\/09, BFHE 232, 331, BStBl II 2011, 450, Rz&nbsp;19). Im Streitfall will die Arbeitgeberin mit dem von ihr getragenen Aufwand f&uuml;r den zur Nutzung &uuml;berlassenen PKW dem Kl&auml;ger jedoch nichts zuwenden. Im Gegenteil kommt dieser Aufwand ihrer eigenen Erwerbssph&auml;re zugute, weil der PKW zum Einsatz in ihrem Unternehmen bestimmt ist. Der Umstand, dass der Kl&auml;ger diesen PKW (auch) au&szlig;erhalb seines Dienstverh&auml;ltnisses nutzen darf, &auml;ndert hieran nichts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Tatsachen, die daf&uuml;r sprechen, dass der Kl&auml;ger im Innenverh&auml;ltnis zu seiner Arbeitgeberin zum Ersatz der von der Arbeitgeberin getragenen Aufwendungen verpflichtet gewesen sein k&ouml;nnte, hat das FG nicht festgestellt (z.B. BFH-Urteile vom 25.&nbsp;Juni 2008 X&nbsp;R&nbsp;36\/05, BFHE 222, 373, und vom 12.&nbsp;Dezember 2000 VIII&nbsp;R&nbsp;22\/92, BFHE 194, 108, BStBl II 2001, 385).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Danach ergibt sich, dass auch das vom Kl&auml;ger angef&uuml;hrte BFH-Urteil vom 26.&nbsp;April 2006 X&nbsp;R&nbsp;35\/05 (BFHE 214, 61, BStBl II 2007, 445) seinen Rechtsstandpunkt nicht zu st&uuml;tzen vermag. Der dieser Entscheidung zugrundeliegende Sachverhalt unterscheidet sich von dem vorliegend zu beurteilenden n&auml;mlich nicht nur in dem von den Kl&auml;gern dargelegten Punkt, wonach es sich dort um einen im Betriebsverm&ouml;gen des Steuerpflichtigen gehaltenen PKW gehandelt habe, w&auml;hrend der PKW hier vom Arbeitgeber &uuml;berlassen worden sei. Vielmehr hat der Steuerpflichtige in der vom X.&nbsp;Senat entschiedenen Sachverhaltskonstellation auch in eigener Person alle mit dem PKW zusammenh&auml;ngenden Aufwendungen getragen, w&auml;hrend hier nicht der Kl&auml;ger, sondern ein Dritter diese Aufwendungen &uuml;bernommen hat. Daher l&auml;sst sich aus dem Urteil in BFHE 214, 61, BStBl II 2007, 445 auch nicht ableiten, dass immer dann, wenn der dem Steuerpflichtigen zur Verf&uuml;gung stehende PKW in einem (anderen) Betrieb eingesetzt wird, dort eine entsprechende Aufwandseinlage angesetzt werden m&uuml;sste. Vielmehr hat der X.&nbsp;Senat im Urteil in BFHE 247, 131, BStBl II 2015, 132, Rz&nbsp;27 von dem Ansatz einer Aufwandseinlage gerade abgesehen, wenn nicht der Steuerpflichtige, der den PKW in seinem Betriebsverm&ouml;gen genutzt hat, sondern ein Dritter &#8211;in diesem Fall der Ehegatte des Steuerpflichtigen&#8211; die Aufwendungen f&uuml;r den PKW getragen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 16.7.2015, III R 33\/14 Kein Betriebsausgabenabzug bei Nutzung eines nach der sog. 1 %-Regelung versteuerten PKW eines Arbeitnehmers im Rahmen der Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger Arbeit &#8211; Subjektbezogene Erfolgsermittlung im Einkommensteuerrecht Leits&auml;tze &Uuml;berl&auml;sst ein Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer einen betrieblichen PKW, dessen Kosten der Arbeitgeber in vollem Umfang tr&auml;gt, auch zur Nutzung f&uuml;r Fahrten &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-33-14-kein-betriebsausgabenabzug-bei-nutzung-eines-nach-der-sog-1-regelung-versteuerten-pkw-eines-arbeitnehmers-im-rahmen-der-einkuenfte-aus-selbstaendiger-arbeit-subjektbezogene-erfolgsermitt-5\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">III&nbsp;R&nbsp;33\/14 &#8211; Kein Betriebsausgabenabzug bei Nutzung eines nach der sog. 1 %-Regelung versteuerten PKW eines Arbeitnehmers im Rahmen der Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger Arbeit &#8211; Subjektbezogene Erfolgsermittlung im Einkommensteuerrecht<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-65745","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65745","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65745"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65745\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65745"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=65745"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=65745"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}