{"id":65763,"date":"2016-02-03T17:47:34","date_gmt":"2016-02-03T15:47:34","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=65763"},"modified":"2016-02-03T17:47:34","modified_gmt":"2016-02-03T15:47:34","slug":"v-r-4-15-umsatzsteuersatz-bei-personenbefoerderungsleistungen-im-oeffentlichen-nahverkehr-durch-taxen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-4-15-umsatzsteuersatz-bei-personenbefoerderungsleistungen-im-oeffentlichen-nahverkehr-durch-taxen\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;4\/15 &#8211; Umsatzsteuersatz bei Personenbef&ouml;rderungsleistungen im &ouml;ffentlichen Nahverkehr durch Taxen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 23.9.2015, V R 4\/15<\/p>\n<p class=\"titel\">Umsatzsteuersatz bei Personenbef&ouml;rderungsleistungen im &ouml;ffentlichen Nahverkehr durch Taxen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>F&uuml;r die Steuererm&auml;&szlig;igung nach &sect; 12 Abs. 2 Nr. 10 UStG ist es unbeachtlich, wenn der Unternehmer die Personenbef&ouml;rderungsleistung nicht selbst durchf&uuml;hrt, sondern durch einen Subunternehmer durchf&uuml;hren l&auml;sst.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision des Beklagten gegen das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nster vom 17. Juni 2014&nbsp;&nbsp;15 K 3100\/09 U wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitig ist, ob die von einem Mietwagenunternehmen im eigenen Namen, aber mit Taxen (Kraftdroschken) eines Subunternehmers erbrachten Personenbef&ouml;rderungsleistungen dem erm&auml;&szlig;igten Steuersatz unterliegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Unternehmensgegenstand der Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagten (Kl&auml;gerin), einer GmbH, war der Transport von Personen und Materialien sowie die &Uuml;bernahme von Kurierdiensten. Im Streitjahr (2006) war sie Inhaberin mehrerer Genehmigungen f&uuml;r den (Gelegenheits-)Verkehr mit Mietwagen nach &sect;&nbsp;46 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3, &sect;&nbsp;49 Abs.&nbsp;4 des Personenbef&ouml;rderungsgesetzes (PBefG). &Uuml;ber Genehmigungen zum Verkehr mit Taxen nach &sect;&nbsp;46 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1, &sect;&nbsp;47 Abs.&nbsp;1 PBefG verf&uuml;gte die Kl&auml;gerin nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin verpflichtete sich gegen&uuml;ber der M-KG Transporte f&uuml;r Rehabilitationspatienten (Patiententransporte) mit Taxen durchzuf&uuml;hren. Die Fahrten rechnete die Kl&auml;gerin gegen&uuml;ber der M-KG auf der Grundlage des vertraglich vereinbarten Verg&uuml;tungssystems ab. Dabei wichen diese Verg&uuml;tungsregeln von der gesetzlichen Tarifpflicht (&sect;&nbsp;51 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 PBefG i.V.m. &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;2 der Verordnung (VO) &uuml;ber die zust&auml;ndigen Beh&ouml;rden und &uuml;ber die Erm&auml;chtigung zum Erlass von Rechts-VO nach dem PBefG des Landes Nordrhein-Westfalen &#8211;Zust&auml;ndigkeitsVO PBefG NRW&#8211; i.V.m. &sect;&nbsp;2 der Vorordnung der Stadt G &uuml;ber die Festsetzung von Bef&ouml;rderungsentgelten und -bedingungen f&uuml;r den Gelegenheitsverkehr mit Taxis &#8211;Taxitarifordnung&#8211; vom 27.&nbsp;Oktober 2005) ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Tats&auml;chlich f&uuml;hrte nicht die Kl&auml;gerin, sondern die TC-GmbH, die in einem engen Verh&auml;ltnis zur Kl&auml;gerin stand und Inhaberin von Genehmigungen f&uuml;r den (Gelegenheits-)Verkehr mit Taxen war, die Patiententransporte mit eigenen Taxen durch. Im Au&szlig;enverh&auml;ltnis zur M-KG trat dabei stets die Kl&auml;gerin im eigenen Namen und f&uuml;r eigene Rechnung auf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit die Bef&ouml;rderungsstrecke nicht mehr als 50&nbsp;km betrug und die Patiententransporte mit Taxen durchgef&uuml;hrt wurden unterwarf die Kl&auml;gerin die Ums&auml;tze in der Umsatzsteuer-Jahreserkl&auml;rung f&uuml;r 2006 dem erm&auml;&szlig;igten Steuersatz. Im Anschluss an eine Umsatzsteuer-Sonderpr&uuml;fung ging der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) davon aus, dass diese Ums&auml;tze dem Regelsteuersatz unterl&auml;gen und erlie&szlig; einen entsprechend ge&auml;nderten Umsatzsteuerbescheid f&uuml;r 2006.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Einspruch blieb ohne Erfolg. Der erm&auml;&szlig;igte Steuersatz komme nicht in Betracht, weil die Kl&auml;gerin die Patiententransporte f&uuml;r die M-KG nicht mit eigenen, sondern mit Taxen der TC-GmbH habe durchf&uuml;hren lassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Klage war &#8211;aus den hier streitigen und in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2014, 1623 ver&ouml;ffentlichten Gr&uuml;nden&#8211; erfolgreich. Die ausgef&uuml;hrten Patiententransporte unterl&auml;gen dem erm&auml;&szlig;igten Steuersatz nach &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;10 Buchst.&nbsp;b des Umsatzsteuergesetzes i.d.F. des Streitjahrs &#8211;2006&#8211; (UStG). Unerheblich sei, dass die Kl&auml;gerin die Bef&ouml;rderungsleistung nicht selbst durchgef&uuml;hrt habe, sondern sich hierzu der TC-GmbH bedient habe. Aus der Sicht des Endverbrauchers &#8211;in dessen Interesse die Steuererm&auml;&szlig;igung gew&auml;hrt werde&#8211; sei es unerheblich, ob die Personenbef&ouml;rderung durch ein Taxi auf einem Direktauftrag beruhe oder die Bef&ouml;rderungsleistung eingekauft und weiterver&auml;u&szlig;ert wurde. Dies entspreche dem europarechtlichen Neutralit&auml;tsgebot.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der hiergegen vom FA eingelegten Revision r&uuml;gt es die Verletzung materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r die Anwendung des &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;10 Buchst.&nbsp;b UStG komme es darauf an, dass die Fahrt innerhalb der dort definierten Grenzen mit einem als Taxi zugelassenen Fahrzeug durchgef&uuml;hrt werde, der Leistende Inhaber der Taxikonzession sei und das Entgelt nach dem f&uuml;r den r&auml;umlichen Zust&auml;ndigkeitsbereich festgesetzten Taxentarif erhoben werde. Die Entgeltvereinbarung zwischen der Kl&auml;gerin und der M-KG entspreche nicht dem festgesetzten Taxentarif. Zudem sei die Genehmigung nach &sect;&nbsp;47 Abs.&nbsp;1 PBefG sowohl personen- als auch fahrzeugbezogen. Dies habe zur Folge, dass die Steuererm&auml;&szlig;igung nur dann in Betracht komme, wenn der Leistende auch Inhaber der Taxikonzession sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das Urteil des Finanzgerichts (FG) M&uuml;nster vom 17.&nbsp;Juni 2014&nbsp;&nbsp;15&nbsp;K 3100\/09&nbsp;U aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision des FA ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat zutreffend entschieden, dass die mit Taxen innerhalb der Grenzen des &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;10 Buchst.&nbsp;b Doppelbuchst.&nbsp;bb UStG durchgef&uuml;hrten Patiententransporte dem erm&auml;&szlig;igten Steuersatz unterliegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Kl&auml;gerin erbringt eine steuerbare und steuerpflichtige sonstige (Bef&ouml;rderungs-)Leistung an die M-KG. Wer bei einem Umsatz als Leistender und als Leistungsempf&auml;nger anzusehen ist, ergibt sich regelm&auml;&szlig;ig aus den abgeschlossenen zivilrechtlichen Vereinbarungen (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 24.&nbsp;April 2013 XI&nbsp;R&nbsp;7\/11, BFHE 241, 459, BStBl II 2013, 648, unter II.1.b, m.w.N.). Unerheblich ist deshalb, dass die Kl&auml;gerin die Bef&ouml;rderungsleistungen nicht selbst, sondern durch einen Subunternehmer durchgef&uuml;hrt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach den Feststellungen des FG hat die Kl&auml;gerin die Bef&ouml;rderungsleistungen gegen&uuml;ber der M-KG im eigenen Namen und f&uuml;r eigene Rechnung erbracht. Daher finden auf den Streitfall die Rechtsgrunds&auml;tze der Leistungskommission nach &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;11 UStG keine Anwendung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Im Streitfall betr&auml;gt die Steuer f&uuml;r die Bef&ouml;rderungsleistungen 7&nbsp;%.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;10 Buchst.&nbsp;b UStG erm&auml;&szlig;igt sich der Steuersatz von 16&nbsp;% auf 7&nbsp;% u.a. f&uuml;r die Bef&ouml;rderungen im Kraftdroschkenverkehr (Taxiverkehr) innerhalb einer Gemeinde (Doppelbuchst.&nbsp;aa) oder wenn die Bef&ouml;rderungsstrecke nicht mehr als 50&nbsp;km betr&auml;gt (Doppelbuchst.&nbsp;bb).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Unionsrechtliche Grundlage ist Art.&nbsp;12 Abs.&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Unterabs.&nbsp;3 der im Streitjahr 2006 geltenden Sechsten Richtlinie des Rates vom 17.&nbsp;Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern 77\/388\/EWG &#8211;Richtlinie 77\/388\/EWG&#8211; (nunmehr Art.&nbsp;98 Abs.&nbsp;1 der Richtlinie 2006\/112\/EG des Rates vom 28.&nbsp;November 2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem &#8211;MwStSystRL&#8211;). Danach k&ouml;nnen die Mitgliedstaaten erm&auml;&szlig;igte Steuers&auml;tze nur auf Lieferungen von Gegenst&auml;nden und Dienstleistungen der in Anhang&nbsp;H (nunmehr der in Anhang&nbsp;III) genannten Kategorien zu dieser Richtlinie anwenden (Urteil des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union &#8211;EuGH&#8211; Kommission\/Spanien vom 18.&nbsp;Januar 2001 C-83\/99, Slg. 2001, I-445, Rz&nbsp;19). Zu diesen Dienstleistungen z&auml;hlen nach Kategorie&nbsp;5 des Anhangs&nbsp;H der Richtlinie 77\/388\/EWG (nunmehr Nr.&nbsp;5 des Anhangs&nbsp;III MwStSystRL) die &quot;Bef&ouml;rderung von Personen und des mitgef&uuml;hrten Gep&auml;cks&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der im nationalen Recht vorgesehene erm&auml;&szlig;igte Steuersatz f&uuml;r Personenbef&ouml;rderungsleistungen im Nahverkehr durch Taxen ist unionsrechtskonform und gilt grunds&auml;tzlich nicht f&uuml;r entsprechende von Mietwagenunternehmern erbrachte Leistungen (EuGH-Urteil Pro Med Logistik GmbH und Eckard Pongratz vom 27.&nbsp;Februar 2014 C-454\/12 und C-455\/12, EU:C:2014:111, BStBl II 2015, 437, Leitsatz&nbsp;1, und BFH-Urteil vom 10.&nbsp;Juli 2012 XI&nbsp;R&nbsp;39\/10, BFHE 239, 164, BStBl II 2013, 296, Leitsatz&nbsp;1).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;10 Buchst.&nbsp;b UStG setzt die &quot;Bef&ouml;rderung von Personen im Verkehr mit Taxen&quot; (Bef&ouml;rderungsart) und eine bestimmte Bef&ouml;rderungsstrecke voraus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die hier zu beurteilenden Ums&auml;tze bewegten sich &#8211;wovon beide Beteiligten ausgehen&#8211; hinsichtlich der Bef&ouml;rderungstrecke innerhalb der Grenzen des &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;10 Buchst.&nbsp;b Doppelbuchst.&nbsp;bb UStG. Es handelt sich um Bef&ouml;rderungen von Personen im Taxiverkehr. Darunter versteht &sect;&nbsp;47 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 PBefG in der im Streitjahr geltenden Fassung vom 8.&nbsp;August 1990 (BGBl I 1990, 1690) das (entgeltliche) Bef&ouml;rdern von Personen mit Personenkraftwagen, die an beh&ouml;rdlich zugelassenen Stellen bereitgehalten werden und mit denen der Unternehmer Fahrten zu einem vom Fahrgast bestimmten Ziel ausf&uuml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin bef&ouml;rderte Kunden der M-KG mit PKW, f&uuml;r die eine beh&ouml;rdliche Genehmigung zum Verkehr mit Taxen nach &sect;&nbsp;47 PBefG erteilt worden war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Entgegen der Auffassung des FA enth&auml;lt die nationale Vorschrift kein personenbezogenes Merkmal. Auch ein Versto&szlig; gegen eine &ouml;ffentlich-rechtliche Verpflichtung, die sich aus dem &quot;Verkehr mit Taxen&quot; ergibt, hat keine Auswirkungen auf die umsatzsteuerrechtliche Behandlung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Entgegen der Auffassung des FA ist es f&uuml;r die Steuererm&auml;&szlig;igung nach &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;10 UStG unbeachtlich, dass die Kl&auml;gerin die Personenbef&ouml;rderungsleistungen nicht selbst, sondern durch einen Subunternehmer hat durchf&uuml;hren lassen und nur dieses Unternehmen Inhaberin von Genehmigungen f&uuml;r den Verkehr mit Taxen gewesen ist. Diese Auslegung entspricht dem Zweck, die Steuerbeg&uuml;nstigung im &ouml;ffentlichen Personennahverkehr im Interesse der Letztverbraucher zu gew&auml;hren (Klenk in S&ouml;lch\/ Ringleb, Umsatzsteuer, &sect;&nbsp;12 Rz&nbsp;463). Aus der ma&szlig;geblichen Sicht des Leistungsempf&auml;ngers ist nur entscheidend, dass die entgeltliche Personenbef&ouml;rderungsleistung im genehmigten Verkehr mit Taxen erbracht wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit demgegen&uuml;ber in der erstmals in Abschn.&nbsp;12.13 Abs.&nbsp;7 Satz&nbsp;6 des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses 2010\/2011 niedergelegten Verwaltungsauffassung die Steuerbeg&uuml;nstigung f&uuml;r Personenbef&ouml;rderungsleistungen im Verkehr mit Taxen davon abh&auml;ngig gemacht wird, dass sie durch den Genehmigungsinhaber mit eigenbetriebenen Taxen erbracht werde, fehlt daf&uuml;r eine gesetzliche Grundlage. Die Vorschrift kn&uuml;pft an die Leistungserbringung, nicht hingegen an den Leistenden an. Demnach k&ouml;nnen steuerbeg&uuml;nstigte Bef&ouml;rderungsleistungen durch einen Unternehmer erbracht werden, wenn die leistungsbezogenen Merkmale erf&uuml;llt sind, ohne dass der Unternehmer selbst Inhaber einer Genehmigung f&uuml;r den Verkehr mit Taxen zu sein braucht oder dieser die Leistung selbst durchf&uuml;hrt (so auch FG Baden-W&uuml;rttemberg vom 4.&nbsp;August 2009&nbsp;&nbsp;1&nbsp;V&nbsp;1346\/09, EFG 2010, 87, Rz&nbsp;15&nbsp;ff., und FG Mecklenburg-Vorpommern vom 18.&nbsp;M&auml;rz 2015&nbsp;&nbsp;1&nbsp;K&nbsp;195\/11, Rz&nbsp;33&nbsp;ff., Revision anh&auml;ngig unter Az.&nbsp;XI&nbsp;R&nbsp;10\/15).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Ein Versto&szlig; gegen die an den &quot;Verkehr mit Taxen&quot; gekn&uuml;pften &ouml;ffentlich-rechtlichen Verpflichtungen hat keine Auswirkungen auf die umsatzsteuerrechtliche Behandlung. Unbeachtlich ist deshalb, dass die vertraglich vereinbarten Verg&uuml;tungen (Bef&ouml;rderungsentgelt) zwischen der Kl&auml;gerin und der M-KG von den Verg&uuml;tungsregeln des &sect;&nbsp;51 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 PBefG i.V.m. &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;2 Zust&auml;ndigkeitsVO PBefG NRW i.V.m. &sect;&nbsp;2 der Taxitarifordnung abweichen, ohne dass die zust&auml;ndige Beh&ouml;rde eine Sondervereinbarung nach &sect;&nbsp;51 Abs.&nbsp;2 PBefG i.V.m. &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;2 Zust&auml;ndigkeitsVO PBefG NRW i.V.m. &sect;&nbsp;5 Satz&nbsp;2 der Taxitarifordnung genehmigt hat. Die Bindung an die Tarifpflicht (&sect;&nbsp;51 Abs.&nbsp;5, &sect;&nbsp;39 Abs.&nbsp;3 PBefG) ist &#8211;wie auch die Betriebs- (&sect;&nbsp;21 PBefG) und Bef&ouml;rderungspflicht (&sect;&nbsp;22, &sect;&nbsp;47 Abs.&nbsp;4 PBefG)&#8211; Rechtsfolge aus der Genehmigung zur Bef&ouml;rderung von Personen mit PKW im Verkehr mit Taxen. Ziel ist die Aufrechterhaltung des &ouml;ffentlichen Personennahverkehrs durch Taxen als individuelle Dienstleistung und einziges &ouml;ffentliches Verkehrsmittel im &quot;T&uuml;r-zu-T&uuml;r-Verkehr&quot;, das den Kunden jederzeit zur Verf&uuml;gung steht. Ein Versto&szlig; gegen die Einhaltung der Bef&ouml;rderungsentgelte ist &#8211;ausweislich des &sect;&nbsp;61 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 Buchst.&nbsp;c PBefG&#8211; eine mit Geldbu&szlig;e zu ahndende Ordnungswidrigkeit. Weitere Rechtsfolgen sieht das Gesetz bei einem solchen Versto&szlig; hingegen nicht vor. Eine Erstreckung der an den Unternehmer im Sinne des Personenbef&ouml;rderungsrechts zu stellenden &ouml;ffentlich-rechtlichen Anforderungen auf die Steuerverg&uuml;nstigung des &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;10 UStG ist nicht geboten. Dem steht das EuGH-Urteil Pro Med Logistik GmbH und Eckard Pongratz (EU:C:2014:111, Rz&nbsp;48, BStBl II 2015, 437) nicht entgegen. Soweit der EuGH dort an die sich aus der Taxigenehmigung ergebenden &ouml;ffentlich-rechtlichen Pflichten ankn&uuml;pft, dient dies nur der Abgrenzung zum Mietwagenverkehr mit Fahrergestellung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Entgegen der Auffassung des FA hat das FG M&uuml;nchen im Urteil vom 21.&nbsp;M&auml;rz 2012&nbsp;&nbsp;3&nbsp;K 3251\/08 (juris Rz&nbsp;18 und&nbsp;32) die Steuererm&auml;&szlig;igung nach &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;10 UStG nicht deshalb versagt, weil Entgelte entgegen der Taxitarifordnung vereinbart wurden. Vielmehr hat es im Rahmen der Gesamtw&uuml;rdigung diejenigen Personenbef&ouml;rderungen, bei denen der Unternehmer entgegen der Tarifordnung abgerechnet hat, als Fahrten im &quot;Verkehr mit Mietwagen&quot; nach &sect;&nbsp;49 Abs.&nbsp;3 PBefG (und nicht im &quot;Verkehr mit Taxen&quot;) betrachtet. Die Steuererm&auml;&szlig;igung ist aber grunds&auml;tzlich auf Personenbef&ouml;rderungen im Taxiverkehr beschr&auml;nkt; Personenbef&ouml;rderungsums&auml;tze im Mietwagenverkehr mit Fahrergestellung werden von dessen Anwendungsbereich grunds&auml;tzlich nicht erfasst (BFH-Urteile vom 10.&nbsp;Juli 2012 XI&nbsp;R&nbsp;22\/10, BFHE 238, 551, BStBl II 2013, 291, Leitsatz, und in BFHE 239, 164, BStBl II 2013, 296, Leits&auml;tze&nbsp;1 und&nbsp;2), was weder gegen den allgemeinen Gleichheitssatz (Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes &#8211;GG&#8211;) noch gegen Art.&nbsp;12 Abs.&nbsp;1 GG verst&ouml;&szlig;t (Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 11.&nbsp;Februar 1992&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvL&nbsp;29\/87, BVerfGE 85, 238, Leitsatz, und BFH-Urteil vom 5.&nbsp;M&auml;rz 1992 V&nbsp;R&nbsp;97\/88, BFH\/NV 1992, 775, unter II.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 23.9.2015, V R 4\/15 Umsatzsteuersatz bei Personenbef&ouml;rderungsleistungen im &ouml;ffentlichen Nahverkehr durch Taxen Leits&auml;tze F&uuml;r die Steuererm&auml;&szlig;igung nach &sect; 12 Abs. 2 Nr. 10 UStG ist es unbeachtlich, wenn der Unternehmer die Personenbef&ouml;rderungsleistung nicht selbst durchf&uuml;hrt, sondern durch einen Subunternehmer durchf&uuml;hren l&auml;sst. Tenor Die Revision des Beklagten gegen das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nster &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-4-15-umsatzsteuersatz-bei-personenbefoerderungsleistungen-im-oeffentlichen-nahverkehr-durch-taxen\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;R&nbsp;4\/15 &#8211; Umsatzsteuersatz bei Personenbef&ouml;rderungsleistungen im &ouml;ffentlichen Nahverkehr durch Taxen<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-65763","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65763","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65763"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65763\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65763"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=65763"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=65763"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}