{"id":65771,"date":"2016-02-03T17:47:49","date_gmt":"2016-02-03T15:47:49","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=65771"},"modified":"2016-02-03T17:47:49","modified_gmt":"2016-02-03T15:47:49","slug":"ix-r-43-14-gewinn-aus-der-veraeusserung-von-kapitalgesellschaftsanteilen-aktientausch-veraeusserungspreis-beruecksichtigung-eines-gefallenen-boersenkurses","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-43-14-gewinn-aus-der-veraeusserung-von-kapitalgesellschaftsanteilen-aktientausch-veraeusserungspreis-beruecksichtigung-eines-gefallenen-boersenkurses\/","title":{"rendered":"IX&nbsp;R&nbsp;43\/14 &#8211; Gewinn aus der Ver&auml;u&szlig;erung von Kapitalgesellschaftsanteilen &#8211; Aktientausch &#8211; Ver&auml;u&szlig;erungspreis &#8211; Ber&uuml;cksichtigung eines gefallenen B&ouml;rsenkurses"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 13.10.2015, IX R 43\/14<\/p>\n<p class=\"titel\">Gewinn aus der Ver&auml;u&szlig;erung von Kapitalgesellschaftsanteilen &#8211; Aktientausch &#8211; Ver&auml;u&szlig;erungspreis &#8211; Ber&uuml;cksichtigung eines gefallenen B&ouml;rsenkurses<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Soweit die tats&auml;chlich erhaltene Gegenleistung nicht in Geld, sondern in Sachg&uuml;tern besteht, ist der Ver&auml;u&szlig;erungspreis mit dem gemeinen Wert anzusetzen.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. F&uuml;r die Bewertung kommt es auf die Verh&auml;ltnisse im Zeitpunkt der Erf&uuml;llung der Gegenleistungspflicht an, wenn diese von den Verh&auml;ltnissen im Zeitpunkt der Entstehung des Ver&auml;u&szlig;erungsgewinns abweichen. Eine Ver&auml;nderung der wertbestimmenden Umst&auml;nde wirkt materiell-rechtlich auf den Zeitpunkt der Entstehung des Ver&auml;u&szlig;erungsgewinns zur&uuml;ck.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Kl&auml;ger werden das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nster vom 2. Oktober 2014&nbsp;&nbsp;1 K 1611\/11 E und der ge&auml;nderte Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2002 vom 30. Juli 2007 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 4. April 2011 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) war mit 61&nbsp;250 St&uuml;ckaktien (zu 34,02&nbsp;%) an der N-AG beteiligt. Am 28.&nbsp;Februar 2002 ver&auml;u&szlig;erte und &uuml;bertrug er seine Beteiligung in zwei Vorg&auml;ngen. Aus der &Uuml;bertragung von 13&nbsp;258 Aktien auf eine KG erzielte der Kl&auml;ger einen Gewinn, der vorliegend nicht im Streit ist. Die &uuml;brigen 47&nbsp;992 St&uuml;ckaktien erwarb die U-AG. Als Gegenleistung erhielt der Kl&auml;ger 174&nbsp;194 neue Aktien der U-AG zum vereinbarten Ausgabekurs von 24&nbsp;EUR pro Aktie. Die daf&uuml;r notwendige Kapitalerh&ouml;hung bei der U-AG wurde am 13.&nbsp;Dezember 2002 in das Handelsregister eingetragen. An diesem Tag wurden 174&nbsp;194 neue Aktien der U-AG dem Depot des Kl&auml;gers gutgeschrieben. Der B&ouml;rsenkurs der U-Aktie betrug am 28.&nbsp;Februar 2002&nbsp; 18,69&nbsp;EUR und am 13.&nbsp;Dezember 2002&nbsp; 2,20&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger ermittelte den Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn unter Ber&uuml;cksichtigung des B&ouml;rsenkurses am 13.&nbsp;Dezember 2002 (2,20&nbsp;EUR\/Aktie). Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) veranlagte den Kl&auml;ger und die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin, seine mit ihm im Streitjahr zusammenveranlagte Ehefrau, zun&auml;chst erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig;. Aufgrund einer Kontrollmitteilung von Juli 2007 bewertete das FA den Ver&auml;u&szlig;erungspreis nun mit dem B&ouml;rsenkurs vom 28.&nbsp;Februar 2002 (18,69&nbsp;EUR\/Aktie) und &auml;nderte den Einkommensteuerbescheid entsprechend. Einspruch und Klage hatten keinen Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision r&uuml;gen die Kl&auml;ger die Verletzung materiellen Rechts (&sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 des Einkommensteuergesetzes &#8211;EStG&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie beantragen sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das angefochtene Urteil und den ge&auml;nderten Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2002 vom 30.&nbsp;Juli 2007 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 4.&nbsp;April 2011 aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und zur Stattgabe der Klage (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das Finanzgericht (FG) hat den Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn nicht richtig ermittelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Vorinstanz hat zur Begr&uuml;ndung im Wesentlichen ausgef&uuml;hrt, der Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn sei am 28.&nbsp;Februar 2002 entstanden. Auf diesen Stichtag m&uuml;ssten die als Gegenleistung zu liefernden Sachg&uuml;ter bewertet werden. Auf den Zeitpunkt der Erf&uuml;llung der Gegenleistung am 13.&nbsp;Dezember 2002 komme es dagegen nicht an. Die Rechtsprechung zur Ber&uuml;cksichtigung nachtr&auml;glicher &Auml;nderungen bei gestundeter Kaufpreisforderung sei auf den vorliegenden Fall nicht &uuml;bertragbar. Sie setze eine Leistungsst&ouml;rung voraus. Hier sei der Vertrag aber wie vereinbart erf&uuml;llt worden. Die Wertver&auml;nderung der Gegenleistungsforderung bis zu deren Erf&uuml;llung beeinflusse den Ver&auml;u&szlig;erungspreis deshalb nicht. Andernfalls w&uuml;rde bei jeder aufgeschobenen Gegenleistung die Grundentscheidung f&uuml;r eine Gewinnermittlung am Stichtag in ihr Gegenteil verkehrt. Etwas anderes ergebe sich auch nicht aus der j&uuml;ngeren Rechtsprechung. Ein Bewertungsabschlag sei nicht vorzunehmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Diese Ausf&uuml;hrungen sind nicht frei von Rechtsfehlern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zutreffend ist das FG davon ausgegangen, dass die &Uuml;bertragung von N-Aktien auf die U-AG gegen &Uuml;bertragung von (neuen) Aktien der U-AG (Aktientausch) eine Ver&auml;u&szlig;erung i.S. von &sect;&nbsp;17 EStG darstellt (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 17.&nbsp;Oktober 1974 IV&nbsp;R&nbsp;223\/72, BFHE 113, 456, BStBl II 1975, 58).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Ebenfalls zu Recht hat das FG angenommen, dass der Gewinn aus der Ver&auml;u&szlig;erung am 28.&nbsp;Februar 2002 entstanden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach der Rechtsprechung ist der Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn nicht nach dem Zuflussprinzip des &sect;&nbsp;11 EStG, sondern nach einer Stichtagsbewertung auf den Zeitpunkt der Entstehung des Gewinns oder Verlusts zu ermitteln (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 21.&nbsp;September 1982 VIII&nbsp;R&nbsp;140\/79, BFHE 137, 407, BStBl II 1983, 289). Ma&szlig;gebender Zeitpunkt der Gewinn- oder Verlustrealisierung ist derjenige, zu dem bei einer Gewinnermittlung durch Betriebsverm&ouml;gensvergleich gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;5 EStG nach handelsrechtlichen Grunds&auml;tzen ordnungsm&auml;&szlig;iger Buchf&uuml;hrung der Gewinn oder Verlust realisiert w&auml;re (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 30.&nbsp;Juni 1983 IV&nbsp;R&nbsp;113\/81, BFHE 138, 569, BStBl II 1983, 640; vom 2.&nbsp;Oktober 1984 VIII&nbsp;R&nbsp;20\/84, BFHE 143, 304, BStBl II 1985, 428). Der Anspruch auf die Gegenleistung ist bei gegenseitigen Vertr&auml;gen realisiert, sobald die eigene Leistung erbracht ist. Bei der Ver&auml;u&szlig;erung von Anteilen an Kapitalgesellschaften kommt es darauf an, wann der Erwerber zumindest das wirtschaftliche Eigentum an den &uuml;bertragenen Anteilen erlangt hat (vgl. BFH-Urteil vom 18.&nbsp;November 2014 IX&nbsp;R&nbsp;30\/13, BFH\/NV 2015, 489, m.w.N.). Das war am 28.&nbsp;Februar 2002 der Fall. In diesem Zeitpunkt entsteht der Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn, unabh&auml;ngig davon, ob die Gegenleistung sofort f&auml;llig, in Raten zahlbar oder langfristig gestundet ist und wann sie dem Ver&auml;u&szlig;erer tats&auml;chlich zuflie&szlig;t (vgl. Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 19.&nbsp;Juli 1993 GrS&nbsp;2\/92, BFHE 172, 66, BStBl II 1993, 897; BFH-Urteil vom 20.&nbsp;Juli 2010 IX&nbsp;R&nbsp;45\/09, BFHE 230, 380, BStBl II 2010, 969).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn ist der Betrag, um den der Ver&auml;u&szlig;erungspreis nach Abzug der Ver&auml;u&szlig;erungskosten die Anschaffungskosten &uuml;bersteigt (&sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Satz 1 EStG). Ver&auml;u&szlig;erungspreis i.S. von &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 EStG ist der Wert der Gegenleistung, die der Ver&auml;u&szlig;erer am ma&szlig;gebenden Stichtag erlangt (vgl. BFH-Urteil in BFH\/NV 2015, 489); dazu geh&ouml;rt alles, was der Ver&auml;u&szlig;erer aus dem Ver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;ft als Gegenleistung erh&auml;lt (BFH-Urteile vom 7.&nbsp;M&auml;rz 1995 VIII&nbsp;R&nbsp;29\/93, BFHE 178, 116, BStBl II 1995, 693; vom 2.&nbsp;April 2008 IX&nbsp;R&nbsp;73\/04, BFH\/NV 2008, 1658). Im Streitfall hat der Kl&auml;ger als Gegenleistung f&uuml;r die &Uuml;bertragung der N-Aktien am 13.&nbsp;Dezember 2002&nbsp; 174&nbsp;194 neue U-Aktien erhalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Besteht die tats&auml;chlich erhaltene Gegenleistung nicht in Geld, sondern in Sachg&uuml;tern, ist der Ver&auml;u&szlig;erungspreis insoweit mit dem gemeinen Wert anzusetzen. Grunds&auml;tzlich kommt es daf&uuml;r auf die Umst&auml;nde im Zeitpunkt der Ver&auml;u&szlig;erung an (vgl. BFH-Urteile vom 19.&nbsp;Januar 1978 IV&nbsp;R&nbsp;61\/73, BFHE 124, 327, BStBl II 1978, 295, und vom 25.&nbsp;Juni 2009 IV&nbsp;R&nbsp;3\/07, BFHE 226, 62, BStBl II 2010, 182, II.2.a&nbsp;bb). Soweit sich aus dem Senatsurteil vom 25.&nbsp;August 2009 IX&nbsp;R&nbsp;41\/08 (nicht amtlich ver&ouml;ffentlicht, juris) etwas anderes ergibt, h&auml;lt der Senat daran nicht fest. Im Streitfall kann offenbleiben, ob die als Gegenleistung geschuldeten neuen U-Aktien schon deshalb am 28.&nbsp;Februar 2002 nicht bewertet werden konnten, weil sie an diesem Tag noch nicht existierten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) F&uuml;r die Bewertung der tats&auml;chlich erhaltenen Gegenleistung (Ver&auml;u&szlig;erungspreis) kommt es auf die Verh&auml;ltnisse im Zeitpunkt der Erf&uuml;llung an, wenn diese von den Verh&auml;ltnissen im Zeitpunkt der Entstehung des Ver&auml;u&szlig;erungsgewinns abweichen. Die Ver&auml;nderung der wertbestimmenden Umst&auml;nde wirkt materiell-rechtlich auf den Zeitpunkt der Ver&auml;u&szlig;erung zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Gro&szlig;e Senat des BFH hat zu &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;2 EStG entschieden, dass es nur auf den tats&auml;chlich erzielten Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn ankommt. Dies erfordert es, sp&auml;ter eintretende Ver&auml;nderungen beim urspr&uuml;nglich vereinbarten Ver&auml;u&szlig;erungspreis solange und soweit materiell-rechtlich auf den Zeitpunkt der Ver&auml;u&szlig;erung zur&uuml;ckzubeziehen, als der Erwerber seine Verpflichtung zur Zahlung des Kaufpreises noch nicht erf&uuml;llt hat. Dabei ist es unerheblich, welche Gr&uuml;nde f&uuml;r die Minderung oder Erh&ouml;hung des (tats&auml;chlich erzielten) Erl&ouml;ses ma&szlig;gebend waren (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 172, 66, BStBl II 1993, 897 zu Forderungsausfall). Entsprechendes gilt f&uuml;r die Ermittlung des Ver&auml;u&szlig;erungspreises i.S. des &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 EStG (vgl. BFH-Urteile vom 21.&nbsp;Dezember 1993 VIII&nbsp;R&nbsp;69\/88, BFHE 174, 324, BStBl II 1994, 648, und vom 23.&nbsp;Mai 2012 IX&nbsp;R&nbsp;32\/11, BFHE 237, 234, BStBl II 2012, 675).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Ob diese Grunds&auml;tze auch f&uuml;r die Bewertung von Sachg&uuml;tern, also f&uuml;r die Ber&uuml;cksichtigung nachtr&auml;glicher Ver&auml;nderungen bei den wertbildenden Umst&auml;nden gelten, wird bisher uneinheitlich beurteilt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der VIII.&nbsp;Senat des BFH hat f&uuml;r den Fall, dass die Gegenleistung in b&ouml;rsennotierten Aktien besteht, auf den B&ouml;rsenkurs im Zeitpunkt der Abtretung der Aktien abgestellt (BFH-Beschluss vom 19.&nbsp;September 2012 VIII&nbsp;B&nbsp;90\/12, BFH\/NV 2012, 1962). Das ergebe sich aus der Rechtsprechung des Gro&szlig;en Senats des BFH.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG M&uuml;nchen hat in einem &auml;hnlichen Fall anders geurteilt. Die Rechtsprechung des Gro&szlig;en Senats des BFH und die nachfolgende Rechtsprechung setzten eine Leistungsst&ouml;rung voraus. Wertver&auml;nderungen der Gegenleistung vollz&ouml;gen sich jedoch au&szlig;erhalb des Vertrags und beeinflussten den Anspruch auf die Gegenleistung nicht (FG M&uuml;nchen, Urteil vom 16.&nbsp;Juli 2008&nbsp; 9&nbsp;K&nbsp;4042\/06, Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2008, 1611 &#8211; mit anderer Begr&uuml;ndung best&auml;tigt durch BFH-Urteil vom 25.&nbsp;August 2009 IX&nbsp;R&nbsp;41\/08, nicht amtlich ver&ouml;ffentlicht, juris; so auch die Vorinstanz).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Schrifttum spricht sich &uuml;berwiegend daf&uuml;r aus, eine bis zum Erf&uuml;llungszeitpunkt eingetretene Wertver&auml;nderung zu ber&uuml;cksichtigen (so ausdr&uuml;cklich Rei&szlig; in Kirchhof, EStG, 14.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;16 Rz&nbsp;254 unter Hinweis auf BFH-Urteil in BFH\/NV 2012, 1962; ders., in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, EStG, &sect;&nbsp;16 Rz&nbsp;E&nbsp;91 (Stand: August 1992); Schmidt\/Wacker, EStG, 34.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;16 Rz&nbsp;279; a.A. Bordewin, Finanz-Rundschau &#8211;FR&#8211; 1994, 555, 560).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Der Senat schlie&szlig;t sich der Auffassung des VIII.&nbsp;Senats an. Der Rechtsprechung des Gro&szlig;en Senats des BFH (in BFHE 172, 66, BStBl II 1993, 897) l&auml;sst sich nicht entnehmen, dass sie nur f&uuml;r F&auml;lle zivilrechtlicher Leistungsst&ouml;rungen gelten soll oder dass sich die ver&auml;nderten Umst&auml;nde auf den Bestand oder die Durchsetzbarkeit der Forderung ausgewirkt haben m&uuml;ssen (so aber Bordewin, FR 1994, 555, 560). Zwar hat der Gro&szlig;e Senat des BFH zur Begr&uuml;ndung auch ausgef&uuml;hrt, der Regelung (&sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;2 EStG) liege unausgesprochen die Annahme zugrunde, dass das Ver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;ft ohne St&ouml;rungen abgewickelt werde. Der Gegenschluss, dass eine nachtr&auml;gliche Ver&auml;nderung des Ver&auml;u&szlig;erungspreises eine Leistungsst&ouml;rung voraussetze, ist daraus jedoch nicht zu ziehen, denn der Gro&szlig;e Senat des BFH ist bei dieser an das Zivilrecht angelehnten Begr&uuml;ndung nicht stehengeblieben. Er hat sich vielmehr f&uuml;r seine Auffassung, wonach auf den tats&auml;chlich erzielten Erl&ouml;s abzustellen sei, auch auf den Willen des historischen Gesetzgebers, den Zusammenhang der Vorschrift mit den Regelungen in &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;4 und &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG (vorliegend ohne Belang) und den Grundsatz der Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsf&auml;higkeit bezogen. Diese Gesichtspunkte sprechen daf&uuml;r, auch Wertver&auml;nderungen zwischen der Begr&uuml;ndung der Forderung auf die Gegenleistung und ihrer Erf&uuml;llung bei der Ermittlung des Ver&auml;u&szlig;erungspreises zu ber&uuml;cksichtigen. Vor allem die punktuelle Erfassung des Ver&auml;u&szlig;erungsgewinns und seine Abgrenzung vom laufenden Gewinn gebietet es, im Interesse einer sachgerechten, an der individuellen Leistungsf&auml;higkeit ausgerichteten Besteuerung auf den tats&auml;chlich erzielten Erl&ouml;s abzustellen. Das schlie&szlig;t die Bewertung einer Sachleistung am Tag des Gefahr&uuml;bergangs (Erf&uuml;llung) ein, denn vorher hat der Ver&auml;u&szlig;erer tats&auml;chlich nichts erhalten. Dementsprechend hat der Senat auch entschieden, dass realisierte W&auml;hrungskursver&auml;nderungen die H&ouml;he des Ver&auml;u&szlig;erungsgewinns beeinflussen (vgl. BFH-Urteil in BFH\/NV 2015, 489).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es kommt deshalb nicht darauf an, dass der Erwerber im Streitfall die geschuldete Gegenleistung am 13.&nbsp;Dezember 2002 erbracht und damit seine Verpflichtung aus der Aktion&auml;rsvereinbarung vollst&auml;ndig erf&uuml;llt hat. Zwar trifft es zu, dass es insofern nicht zu einer vertraglichen Leistungsst&ouml;rung gekommen ist, denn die Vertragsparteien hatten insoweit auf eine Anpassung der Gegenleistung verzichtet und dem Kl&auml;ger einseitig das Kursrisiko zugewiesen. Das &auml;ndert jedoch nichts daran, dass der Kl&auml;ger aus dem Vertrag letztlich weniger erhalten hat, als er bei Abschluss des Vertrags annehmen durfte. Aus seiner Sicht unterscheidet sich das Ergebnis deshalb nicht wesentlich von dem, dass ein Teil der Kaufpreisforderung endg&uuml;ltig ausf&auml;llt oder eine vereinbarte Teilleistung dauerhaft nicht erbracht wird. Lediglich der Grund f&uuml;r die Einbu&szlig;e ist ein anderer. Darauf sollte es aber nach der Rechtsprechung des Gro&szlig;en Senats des BFH gerade nicht ankommen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Darin liegt keine unzul&auml;ssige Durchbrechung des Grundsatzes, wonach es f&uuml;r die Bewertung auf den Zeitpunkt der Entstehung des Ver&auml;u&szlig;erungsgewinns ankommt (so aber FG M&uuml;nchen in EFG 2008, 1611). Nach der Rechtsprechung des Gro&szlig;en Senats des BFH gilt das Realisationsprinzip bei der Ermittlung eines Ver&auml;u&szlig;erungsgewinns uneingeschr&auml;nkt nur f&uuml;r den Zeitpunkt der Entstehung des Gewinns. F&uuml;r die H&ouml;he des tats&auml;chlich erzielten Erl&ouml;ses kommt es dagegen auf den Zeitpunkt der Erf&uuml;llung (Zufluss) an. &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;2 EStG (und &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 EStG) gehen insofern als speziellere Vorschriften dem Realisationsgrundsatz vor (vgl. Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 172, 66, BStBl II 1993, 897).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Ver&auml;ndert sich der Wert der Gegenleistung nach vollst&auml;ndiger Erf&uuml;llung der Gegenleistungspflicht, beeinflusst dies die H&ouml;he des Ver&auml;u&szlig;erungspreises nicht mehr. Vereinbarungen, durch welche eine bereits erf&uuml;llte Gegenleistung noch einmal ge&auml;ndert wird, wirken nach der Rechtsprechung nur dann auf den Zeitpunkt der Entstehung des Ver&auml;u&szlig;erungsgewinns zur&uuml;ck, wenn der Rechtsgrund f&uuml;r die sp&auml;tere &Auml;nderung im urspr&uuml;nglichen Rechtsgesch&auml;ft bereits angelegt war (vgl. BFH-Urteile vom 19.&nbsp;August 2003 VIII&nbsp;R&nbsp;67\/02, BFHE 203, 309, BStBl II 2004, 107; vom 14.&nbsp;Juni 2005 VIII&nbsp;R&nbsp;14\/04, BFHE 210, 278, BStBl II 2006, 15; in BFHE 237, 234, BStBl II 2012, 675). Eine derartige Einschr&auml;nkung sieht die Rechtsprechung f&uuml;r tats&auml;chliche oder rechtliche Ver&auml;nderungen, die vor Erf&uuml;llung des Anspruchs auf die Gegenleistung eintreten, jedoch nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Das FG ist von anderen Rechtsgrunds&auml;tzen ausgegangen. Sein Urteil ist deshalb aufzuheben. Die Sache ist spruchreif. Das FG hat mit bindender Wirkung (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) festgestellt, dass die jungen U-Aktien am Tag der Einbuchung in das Depot des Kl&auml;gers mit 2,20&nbsp;EUR je Aktie zu bewerten waren. Dar&uuml;ber besteht zwischen den Beteiligten kein Streit; der Senat sieht auch keine Veranlassung, diese Feststellung, die f&uuml;r die Entscheidung des FG nicht tragend war, in Zweifel zu ziehen. Danach kann der Senat in der Sache selbst entscheiden. Die Klage ist begr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 13.10.2015, IX R 43\/14 Gewinn aus der Ver&auml;u&szlig;erung von Kapitalgesellschaftsanteilen &#8211; Aktientausch &#8211; Ver&auml;u&szlig;erungspreis &#8211; Ber&uuml;cksichtigung eines gefallenen B&ouml;rsenkurses Leits&auml;tze 1. Soweit die tats&auml;chlich erhaltene Gegenleistung nicht in Geld, sondern in Sachg&uuml;tern besteht, ist der Ver&auml;u&szlig;erungspreis mit dem gemeinen Wert anzusetzen. 2. F&uuml;r die Bewertung kommt es auf die Verh&auml;ltnisse im Zeitpunkt &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-43-14-gewinn-aus-der-veraeusserung-von-kapitalgesellschaftsanteilen-aktientausch-veraeusserungspreis-beruecksichtigung-eines-gefallenen-boersenkurses\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IX&nbsp;R&nbsp;43\/14 &#8211; Gewinn aus der Ver&auml;u&szlig;erung von Kapitalgesellschaftsanteilen &#8211; Aktientausch &#8211; Ver&auml;u&szlig;erungspreis &#8211; Ber&uuml;cksichtigung eines gefallenen B&ouml;rsenkurses<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-65771","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65771","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65771"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65771\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65771"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=65771"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=65771"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}