{"id":65800,"date":"2016-02-03T17:50:11","date_gmt":"2016-02-03T15:50:11","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=65800"},"modified":"2016-02-03T17:50:11","modified_gmt":"2016-02-03T15:50:11","slug":"v-r-12-14-organschaft-und-eingliederungsvoraussetzungen-billigkeitserlass","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-12-14-organschaft-und-eingliederungsvoraussetzungen-billigkeitserlass\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;12\/14 &#8211; Organschaft und Eingliederungsvoraussetzungen &#8211; Billigkeitserlass"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 2.12.2015, V R 12\/14<\/p>\n<p class=\"titel\">Organschaft und Eingliederungsvoraussetzungen &#8211; Billigkeitserlass<\/p>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;gerin gegen das Urteil des Nieders&auml;chsischen Finanzgerichts vom 22. August 2013&nbsp;&nbsp;16 K 128\/13 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitig ist, ob die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin), eine KG, als Organtr&auml;ger nichtsteuerbare Leistungen an ihre Komplement&auml;r-GmbH (GmbH) als Organgesellschaft erbracht hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gesellschafter der Kl&auml;gerin sind mehrere nat&uuml;rliche Personen als Kommanditisten und eine am Gewinn und Verlust nicht beteiligte GmbH als Komplement&auml;rin. Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der GmbH war O. Die GmbH erhielt neben den Kosten der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung eine Haftungsverg&uuml;tung von 10 v.H. ihres Stammkapitals von 50.000&nbsp;DM.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Kommanditisten der Kl&auml;gerin und Gesellschafter der GmbH waren bis Ende 2002 P, C und O mit einer Beteiligung von je 1\/3. P verstarb am 31.&nbsp;Dezember 2002 und wurde von C beerbt. Im Januar 2003 &uuml;bertrug C den von P geerbten Kommanditanteil wie auch den GmbH-Anteil zu je einem Drittel im Wege der Sonderrechtsnachfolge auf ihre S&ouml;hne O, S und A. Die Kommanditeinlagen bei der Kl&auml;gerin entsprachen damit weiterhin dem Verh&auml;ltnis der Stammeinlagen bei der GmbH. Somit waren O mit 4\/9, C mit 3\/9 sowie S und A mit je 1\/9 an der Kl&auml;gerin und an der GmbH beteiligt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 31.&nbsp;Januar 2003 vereinbarten die Kommanditisten der Kl&auml;gerin, dabei zugleich als GmbH-Gesellschafter handelnd, in Bezug auf ihre Anteile an den beiden Gesellschaften eine sog. Poolbindung. Die Poolvereinbarung sollte die wirtschaftlich erfolgreiche Entwicklung der Gesellschaften sichern. Hierzu &uuml;bertrugen C, S und A ihre Stimmrechte treuh&auml;nderisch auf O. O&nbsp;verpflichtete sich, die ihm &uuml;bertragenen Stimmrechte im Sinne der bisherigen Unternehmensf&uuml;hrung auszu&uuml;ben und die Gesellschafter &uuml;ber s&auml;mtliche Ma&szlig;nahmen zu informieren, die &uuml;ber das allgemeine Tagesgesch&auml;ft hinausgingen. Die Gesellschaftsanteile blieben im Eigentum der Gesellschafter, so dass es durch die Poolvereinbarung weder zur Bildung von Miteigentum kam noch Eigentum einer Gesamthand entstand.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin, die mehrere Alten- und Pflegeheime zun&auml;chst selbst betrieben hatte, hatte vor den Streitjahren die Betriebsf&uuml;hrung der Heime auf ihre Komplement&auml;r-GmbH (GmbH) &uuml;bertragen. Die GmbH f&uuml;hrte die Alten- und Pflegeheime seitdem im eigenen Namen und auf eigene Rechnung. Die in den Heimen erbrachten Leistungen wurden als umsatzsteuerfreie Pflegeleistungen angesehen. Die GmbH war weiterhin auch als Komplement&auml;rin der Kl&auml;gerin t&auml;tig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In den Streitjahren 2002 und 2003 vermietete die Kl&auml;gerin an die GmbH ein auf fremden Grund und Boden befindliches Geb&auml;ude zum Betrieb der Alten- und Pflegeheime und stellte gegen Entgelt technisches Personal, Verwaltungspersonal und Inventar f&uuml;r die Heime zur Verf&uuml;gung. Dar&uuml;ber hinaus &uuml;bernahm sie gegen Entgelt Verwaltungsaufgaben und Hausmeisterleistungen f&uuml;r die GmbH.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r die Streitjahre 2002 und 2003 gab die Kl&auml;gerin keine Umsatzsteuererkl&auml;rungen ab, da sie davon ausging, dass die GmbH gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) ihre Organgesellschaft sei, so dass ihre entgeltlichen Leistungen an die GmbH nicht steuerbar seien, w&auml;hrend die Pflegeums&auml;tze nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 UStG (Art.&nbsp;13 Teil&nbsp;A Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;g der Sechsten Richtlinie des Rates vom 17.&nbsp;Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern 77\/388\/EWG) steuerfrei seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Demgegen&uuml;ber ging der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) im Anschluss an eine Au&szlig;enpr&uuml;fung in den Umsatzsteuerjahresbescheiden 2002 und 2003 vom 6.&nbsp;August 2007 davon aus, dass zwischen der Kl&auml;gerin und der GmbH keine Organschaft bestanden habe, so dass die Kl&auml;gerin an die GmbH steuerbare und steuerpflichtige Leistungen erbracht habe. Das FA sch&auml;tzte dabei die Besteuerungsgrundlagen. Hiergegen legte die Kl&auml;gerin Einspruch ein und beantragte zudem abweichende Steuerfestsetzung aus Billigkeitsgr&uuml;nden. Beides blieb ohne Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies die Klage als unbegr&uuml;ndet ab, da keine Organschaft bestanden habe. Auch dem Billigkeitsantrag sei nicht stattzugeben gewesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen richtet sich die Revision der Kl&auml;gerin, mit der sie die Verletzung materiellen Rechts geltend macht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat hat mit Beschluss vom 13.&nbsp;August 2014 das Ruhen des Verfahrens bis zu einer Entscheidung des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Gemeinschaft (EuGH) in der verbundenen Rechtssache C-108\/14 Larentia + Minerva und C-109\/14 Marenave Schiffahrt (Vorlagebeschl&uuml;sse des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 11.&nbsp;Dezember 2013 XI&nbsp;R&nbsp;17\/11, BFHE 244, 79, BStBl II 2014, 417, und vom 11.&nbsp;Dezember 2013 XI&nbsp;R&nbsp;38\/12, BFHE 244, 94, BStBl II 2014, 428) angeordnet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Urteil vom 16.&nbsp;Juli 2015 (EU:C:2015:496) hat der EuGH in dieser verbundenen Rechtssache wie folgt entschieden:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td>&quot;2. Art.&nbsp;4 Abs.&nbsp;4 Unterabs.&nbsp;2 der Sechsten Richtlinie 77\/388 in der durch die Richtlinie 2006\/69 ge&auml;nderten Fassung ist dahin auszulegen, dass er einer nationalen Regelung entgegensteht, die die in dieser Bestimmung vorgesehene M&ouml;glichkeit, eine Gruppe von Personen zu bilden, die als ein Mehrwertsteuerpflichtiger behandelt werden k&ouml;nnen, allein den Einheiten vorbeh&auml;lt, die juristische Personen sind und mit dem Organtr&auml;ger dieser Gruppe durch ein Unterordnungsverh&auml;ltnis verbunden sind, es sei denn, dass diese beiden Anforderungen Ma&szlig;nahmen darstellen, die f&uuml;r die Erreichung der Ziele der Verhinderung missbr&auml;uchlicher Praktiken oder Verhaltensweisen und der Vermeidung von Steuerhinterziehung oder -umgehung erforderlich und geeignet sind, was das vorlegende Gericht zu pr&uuml;fen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td>3. Bei Art.&nbsp;4 Abs.&nbsp;4 der Sechsten Richtlinie 77\/388 in der durch die Richtlinie 2006\/69 ge&auml;nderten Fassung kann nicht davon ausgegangen werden, dass er unmittelbare Wirkung hat, so dass Steuerpflichtige dessen Inanspruchnahme gegen&uuml;ber ihrem Mitgliedstaat geltend machen k&ouml;nnten, falls dessen Rechtsvorschriften nicht mit dieser Bestimmung vereinbar w&auml;ren und nicht in mit ihr zu vereinbarender Weise ausgelegt werden k&ouml;nnten.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin macht geltend, dass die nach dem Unionsrecht erforderliche enge Verbindung vorliege. Auch ohne Berufungsrecht m&uuml;sse das nationale Recht den Anforderungen der Richtlinie gen&uuml;gen. Zudem stelle &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 UStG nach seinem Wortlaut nicht auf ein Verh&auml;ltnis der &Uuml;ber- und Unterordnung ab. Es liege kein Missbrauch vor. Sie erf&uuml;lle die Voraussetzung der engen Verbindung. Die Frage der Selbst&auml;ndigkeit sei eine Rechtsfolge, nicht eine Voraussetzung der Organschaft. Zumindest sei ihr im Hinblick auf die fr&uuml;here Rechtsprechung des BFH ein Billigkeitserlass oder ein Schutz durch eine &Uuml;bergangsregelung der Finanzverwaltung zu gew&auml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>das Urteil des FG sowie die Umsatzsteuerbescheide 2002 und 2003 vom 6.&nbsp;August 2007, ge&auml;ndert durch die Bescheide vom 30.&nbsp;August 2007 und vom 10.&nbsp;September 2009 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 27.&nbsp;M&auml;rz 2013 aufzuheben und hilfsweise das FA zu verpflichten, unter Aufhebung des Ablehnungsbescheides vom 27.&nbsp;M&auml;rz 2013 die Umsatzsteuerfestsetzungen 2002 und 2003 nach &sect;&nbsp;163 der Abgabenordnung (AO) aus Billigkeitsgr&uuml;nden aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Erfordernis der Unterordnung pr&auml;zisiere lediglich das unionsrechtliche Erfordernis der engen Verbundenheit, hilfsweise handele es sich um eine Ma&szlig;nahme zur Verhinderung der Steuerumgehung und Steuerhinterziehung im Interesse eines funktionierenden Umsatzsteuersystems. Eine Gleichrangigkeit f&uuml;hre zu Abgrenzungsschwierigkeiten. Bei der Verlagerung der Steuerschuld durch die Organschaft komme der Rechtssicherheit gro&szlig;e Bedeutung zu. Die &Uuml;berordnung gew&auml;hrleiste die Erf&uuml;llung der Verantwortlichkeiten. Dies diene auch zur Verhinderung der sog. Mehrm&uuml;tterorganschaft. Zu ber&uuml;cksichtigen sei der Gesetzeszweck und die Vermeidung unn&ouml;tiger Verwaltungsarbeit. Die Kl&auml;gerin k&ouml;nne sich nicht auf das Unionsrecht berufen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision der Kl&auml;gerin ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Auch unter Ber&uuml;cksichtigung der zum Unionsrecht ergangenen EuGH-Rechtsprechung geh&ouml;rt die Kl&auml;gerin weder nach nationalem Recht noch nach Unionsrecht einer Organschaft an, so dass das FG zu Recht entschieden hat, dass die Kl&auml;gerin steuerpflichtige Leistungen erbracht hat und ein Billigkeitserlass nicht zu gew&auml;hren ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Im Streitfall fehlt es an der erforderlichen Eingliederung in finanzieller Hinsicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Satz 1 UStG wird die gewerbliche oder berufliche T&auml;tigkeit nicht selbst&auml;ndig ausge&uuml;bt, wenn eine juristische Person nach dem Gesamtbild der tats&auml;chlichen Verh&auml;ltnisse finanziell, wirtschaftlich und organisatorisch in das Unternehmen des Organtr&auml;gers eingegliedert ist (Organschaft).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die nach &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 UStG notwendige Eingliederung erfordert nach st&auml;ndiger BFH-Rechtsprechung in finanzieller Hinsicht eine Mehrheitsbeteiligung des Organtr&auml;gers an der Organgesellschaft (BFH-Urteile vom 22.&nbsp;November 2001 V&nbsp;R&nbsp;50\/00, BFHE 197, 319, BStBl II 2002, 167, unter II.1.a; vom 19.&nbsp;Mai 2005 V&nbsp;R&nbsp;31\/03, BFHE 210, 167, BStBl II 2005, 671, unter II.2.a&nbsp;dd; vom 30.&nbsp;April 2009 V&nbsp;R&nbsp;3\/08, BFHE 226, 144, BStBl II 2013, 873, unter II.2.b&nbsp;aa; vom 22.&nbsp;April 2010 V&nbsp;R&nbsp;9\/09, BFHE 229, 433, BStBl II 2011, 597, unter II.2.; vom 1.&nbsp;Dezember 2010 XI&nbsp;R&nbsp;43\/08, BFHE 232, 550, BStBl II 2011, 600, unter II.2., und vom 7.&nbsp;Juli 2011 V&nbsp;R&nbsp;53\/10, BFHE 234, 548, BStBl II 2013, 218, unter II.2.a). Der Organtr&auml;ger muss &uuml;ber eine eigene Mehrheitsbeteiligung an der Organgesellschaft verf&uuml;gen, die sich entweder aus einer unmittelbaren Beteiligung oder mittelbar aus einer &uuml;ber eine Tochtergesellschaft gehaltenen Beteiligung ergibt. Zu keiner finanziellen Eingliederung einer juristischen Person in den Organtr&auml;ger kommt es &uuml;ber einen (oder mehrere) gemeinsame Gesellschafter, die am Organtr&auml;ger und der juristischen Person mehrheitlich beteiligt sind (BFH-Urteile in BFHE 229, 433, BStBl II 2011, 597, Leitsatz, und in BFHE 232, 550, BStBl II 2011, 600, Leitsatz&nbsp;1).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der erkennende Senat h&auml;lt an dieser Rechtsprechung weiter fest, wie er mit Urteil vom 2.&nbsp;Dezember 2015 V&nbsp;R&nbsp;15\/14 ausdr&uuml;cklich entschieden hat, und worauf zur Vermeidung von Wiederholungen Bezug genommen wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Danach ist die Kl&auml;gerin im Streitfall nicht Organtr&auml;ger der GmbH. Die erforderliche eigene Mehrheitsbeteiligung der Kl&auml;gerin an der GmbH besteht nicht. Der Kl&auml;gerin standen daher keine eigenen Durchgriffsrechte zu. Ihr &#8211;wie auch den f&uuml;r sie handelnden Organen&#8211; war es daher nicht m&ouml;glich, die Verantwortung daf&uuml;r zu &uuml;bernehmen, dass die Ums&auml;tze der GmbH gegen&uuml;ber Dritten ordnungsgem&auml;&szlig; versteuert wurden. Auf die im Januar 2003 erfolgte Stimmrechts&uuml;bertragung auf O durch Poolvereinbarung kommt es nicht, da diese in Bezug auf die GmbH nicht der dort erforderlichen Satzungsform entsprach (vgl. hierzu das zur amtlichen Ver&ouml;ffentlichung vorgesehene BFH-Urteil vom 2.&nbsp;Dezember 2015 V&nbsp;R&nbsp;25\/13.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Eine weitergehende Organschaft ergibt sich auch nicht aus Gr&uuml;nden des Unionsrechts. Auch insoweit verweist der erkennende Senat auf sein Urteil vom 2.&nbsp;Dezember 2015 V&nbsp;R&nbsp;15\/14.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die hiergegen gerichteten Einwendungen der Kl&auml;gerin greifen nicht durch. Eine richtlinienkonforme Auslegung ist nicht nur in Bezug auf den Grundtatbestand der Mehrwertsteuergruppe, sondern auch nach Ma&szlig;gabe der f&uuml;r die Mitgliedstaaten zul&auml;ssigen Sonderma&szlig;nahmen m&ouml;glich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Das FG hat den von der Kl&auml;gerin geltend gemachten Erlass aus Billigkeitsgr&uuml;nden zutreffend abgelehnt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;163 Satz&nbsp;1 der Abgabenordnung (AO) k&ouml;nnen Steuern niedriger festgesetzt werden und einzelne die Steuer erh&ouml;hende Besteuerungsgrundlagen unber&uuml;cksichtigt bleiben, wenn die Erhebung der Steuer nach Lage des einzelnen Falls aus sachlichen oder aus pers&ouml;nlichen Gr&uuml;nden unbillig w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die nach &sect;&nbsp;163 AO zu treffende Billigkeitsentscheidung ist eine Ermessensentscheidung der Finanzbeh&ouml;rde i.S. des &sect;&nbsp;5 AO, die grunds&auml;tzlich nur eingeschr&auml;nkter gerichtlicher Nachpr&uuml;fung unterliegt (&sect;&nbsp;102, &sect;&nbsp;121 FGO). Sie kann im finanzgerichtlichen Verfahren nur dahin gepr&uuml;ft werden, ob der Verwaltungsakt oder die Ablehnung des Verwaltungsakts rechtswidrig ist, weil die gesetzlichen Grenzen des Ermessens &uuml;berschritten sind oder von dem Ermessen in einer dem Zweck der Erm&auml;chtigung nicht entsprechenden Weise Gebrauch gemacht wurde (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. Beschluss des Gemeinsamen Senats der obersten Gerichtsh&ouml;fe des Bundes vom 19.&nbsp;Oktober 1971 GmS-OGB&nbsp;3\/70, BFHE 105, 101, BStBl II 1972, 603; BFH-Urteile vom 26.&nbsp;Oktober 1994 X&nbsp;R&nbsp;104\/92, BFHE 176, 3, BStBl II 1995, 297; vom 10.&nbsp;Oktober 2001 XI&nbsp;R&nbsp;52\/00, BFHE 196, 572, BStBl II 2002, 201; vom 7.&nbsp;Oktober 2010 V&nbsp;R&nbsp;17\/09, BFH\/NV 2011, 865; vom 6.&nbsp;September 2011 VIII&nbsp;R&nbsp;55\/10, BFH\/NV 2012, 269).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Festsetzung einer Steuer ist aus sachlichen Gr&uuml;nden unbillig, wenn sie zwar dem Wortlaut des Gesetzes entspricht, aber den Wertungen des Gesetzes zuwiderl&auml;uft (vgl. BFH-Urteile vom 11.&nbsp;Juli 1996 V&nbsp;R&nbsp;18\/95, BFHE 180, 524, BStBl II 1997, 259; vom 18.&nbsp;Dezember 2007 VI&nbsp;R&nbsp;13\/05, BFH\/NV 2008, 794; in BFH\/NV 2011, 865). Das setzt voraus, dass der Gesetzgeber die Grundlagen f&uuml;r die Steuerfestsetzung anders als tats&auml;chlich geschehen geregelt h&auml;tte, wenn er die zu beurteilende Frage als regelungsbed&uuml;rftig erkannt h&auml;tte (vgl. BFH-Beschluss vom 12.&nbsp;September 2007 X&nbsp;B&nbsp;18\/03, BFH\/NV 2008, 102, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Rechtsfehlerfrei hat das FG erkannt, dass das FA die Voraussetzungen einer sachlichen Unbilligkeit zutreffend verneint hat. Insoweit ist zu ber&uuml;cksichtigen, dass f&uuml;r einen &uuml;ber &sect;&nbsp;176 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 AO hinausgehenden Vertrauensschutz im Fall einer &Auml;nderung der Rechtsprechung im Allgemeinen zumindest dann keine Notwendigkeit besteht, wenn die vom Steuerpflichtigen erstrebten Rechtsfolgen aus anderen Gr&uuml;nden nicht eingetreten w&auml;ren. Insoweit konnte das FG ber&uuml;cksichtigen, dass die von der Kl&auml;gerin erstrebte Organschaft neben der Frage der mittelbaren finanziellen Eingliederung auch nicht aus den Gr&uuml;nden des BFH-Urteils vom 14.&nbsp;Dezember 1978 V&nbsp;R&nbsp;85\/74 (BFHE 127, 75, BStBl II 1979, 288) in Betracht kam. Danach konnte eine GmbH, die &#8211;wie im Streitfall&#8211; an einer KG als pers&ouml;nlich haftende Gesellschafterin beteiligt ist, nicht als Organgesellschaft in das Unternehmen dieser KG eingegliedert sein. Der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer war nach dieser Rechtsprechung nicht im Verh&auml;ltnis zu demjenigen, dessen Gesch&auml;fte er f&uuml;hrt, unselbst&auml;ndig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zudem hat das FG zutreffend ber&uuml;cksichtigt, dass Verwaltungsanweisungen, zu denen auch dort getroffene &Uuml;bergangsregelungen geh&ouml;ren, nicht wie Gesetze auslegungsf&auml;hig sind, sondern im Allgemeinen entsprechend dem Verst&auml;ndnis der Finanzverwaltung anzuwenden sind (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 13.&nbsp;Januar 2011 V&nbsp;R&nbsp;43\/09, BFHE 233, 58, BStBl II 2011, 610 zur &quot;Vertretbarkeit&quot; der von einer Finanzbeh&ouml;rde vorgenommenen Auslegung einer von der Finanzverwaltung getroffenen &Uuml;bergangsregelung).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 2.12.2015, V R 12\/14 Organschaft und Eingliederungsvoraussetzungen &#8211; Billigkeitserlass Tenor Die Revision der Kl&auml;gerin gegen das Urteil des Nieders&auml;chsischen Finanzgerichts vom 22. August 2013&nbsp;&nbsp;16 K 128\/13 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen. Die Kosten des Revisionsverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen. Tatbestand &nbsp; 1&nbsp; I. Streitig ist, ob die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin), eine &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-12-14-organschaft-und-eingliederungsvoraussetzungen-billigkeitserlass\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;R&nbsp;12\/14 &#8211; Organschaft und Eingliederungsvoraussetzungen &#8211; Billigkeitserlass<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-65800","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-steuer"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65800","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65800"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65800\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65800"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=65800"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=65800"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}