{"id":65884,"date":"2016-03-09T11:32:00","date_gmt":"2016-03-09T09:32:00","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=65884"},"modified":"2016-03-09T11:32:00","modified_gmt":"2016-03-09T09:32:00","slug":"v-b-87-15-aussetzung-der-vollziehung-in-bautraegerfaellen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-b-87-15-aussetzung-der-vollziehung-in-bautraegerfaellen\/","title":{"rendered":"V&nbsp;B&nbsp;87\/15 &#8211; Aussetzung der Vollziehung in Bautr&auml;gerf&auml;llen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 27.1.2016, V B 87\/15<\/p>\n<p class=\"titel\">Aussetzung der Vollziehung in Bautr&auml;gerf&auml;llen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Die Rechtm&auml;&szlig;igkeit von gem&auml;&szlig; &sect; 27 Abs. 19 UStG ge&auml;nderten Umsatzsteuerbescheiden ist ernstlich zweifelhaft (Anschluss an BFH-Beschluss vom 17. Dezember 2015 XI B 84\/15).<\/p>\n<\/p>\n<p>2. &Uuml;berdies ist es ernstlich zweifelhaft, ob der in der Person des Bauleistenden nach &sect; 13a Abs. 1 Nr. 1 UStG entstandene Steueranspruch aufgrund der Verwaltungsanweisung in Abschn. 13b.3. Abs. 10 UStAE entsprechend &sect; 17 Abs. 2 Nr. 1 Satz 1 UStG uneinbringlich geworden ist.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Beschwerde des Antragstellers wird der Beschluss des Finanzgerichts D&uuml;sseldorf vom 3. September 2015&nbsp;&nbsp;1 V 1659\/15 A(U) aufgehoben und die Vollziehung der Umsatzsteuerbescheide f&uuml;r 2011 und 2012 jeweils vom 7. Mai 2015 in H&ouml;he von &#8230; EUR (2011), in H&ouml;he von &#8230; EUR (2012) und f&uuml;r 2013 vom 27. April 2015 in H&ouml;he von &#8230; EUR ab F&auml;lligkeit bis zu einer bestandskr&auml;ftigen Entscheidung &uuml;ber den au&szlig;ergerichtlichen Rechtsbehelf ausgesetzt.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens hat der Antragsgegner zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Antragsteller und Beschwerdef&uuml;hrer (Antragsteller) betrieb eine Zimmerei. In den Streitjahren (2011 bis 2013) erbrachte er Bauleistungen f&uuml;r Grundst&uuml;cke der HG-GmbH (Bautr&auml;ger). Diese verwendete die Leistungen ausschlie&szlig;lich zur Ausf&uuml;hrung steuerfreier Ums&auml;tze nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;9 Buchst.&nbsp;a des Umsatzsteuergesetzes (UStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Antragsteller rechnete gegen&uuml;ber der HG-GmbH f&uuml;r die in den Streitjahren erbrachten und im Aussetzungsverfahren streitigen Bauleistungen &#8211;unter Hinweis auf &sect;&nbsp;13b UStG&#8211; ohne Umsatzsteuerausweis ab. Die auf die Bauleistungen entfallende Umsatzsteuer behielt die HG-GmbH nach &sect;&nbsp;13b Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 UStG als Leistungsempf&auml;ngerin ein und f&uuml;hrte diese &#8211;als vermeintliche Steuerschuldnerin und ohne Recht auf Vorsteuerabzug&#8211; an den Antrags- und Beschwerdegegner (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Ver&ouml;ffentlichung des Urteils des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 22.&nbsp;August 2013 V&nbsp;R&nbsp;37\/10 (BFHE 243, 20, BStBl II 2014, 128) forderte die HG-GmbH Mitte 2014 die auf die Bauleistungen entfallende Umsatzsteuer f&uuml;r die Streitjahre vom FA zur&uuml;ck. Ein Wechsel der Steuerschuldnerschaft sei nicht eingetreten. Dem folgte das FA und erlie&szlig; &#8211;zugunsten der HG-GmbH&#8211; ge&auml;nderte Steuerbescheide.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegen&uuml;ber dem Antragsteller &auml;nderte das FA die Umsatzsteuerfestsetzungen f&uuml;r 2011 vom 12.&nbsp;Juni 2013 und f&uuml;r 2012 vom 27.&nbsp;Mai 2014 jeweils durch &Auml;nderungsbescheid vom 7.&nbsp;Mai 2015 gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;164 der Abgabenordnung (AO) und erh&ouml;hte die Umsatzsteuer um &#8230; EUR (2011) und um &#8230; EUR (2012). Zudem setzte es durch Bescheid vom 27.&nbsp;April 2015 Umsatzsteuer f&uuml;r 2013 von &#8230; EUR f&uuml;r Bauleistungen des Antragstellers an die HG-GmbH erstmalig fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen legte der Antragsteller Einspruch ein, &uuml;ber den noch nicht entschieden ist. Die zugleich beantragte Aussetzung der Vollziehung (AdV) lehnte das FA ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der beim Finanzgericht (FG) gestellte Antrag auf Vollziehungsaussetzung hatte keinen Erfolg. Der Antragsteller sei Schuldner der Umsatzsteuer aus den Leistungsbeziehungen mit der HG-GmbH. Die Umsatzsteuerfestsetzung f&uuml;r 2011 und 2012 k&ouml;nne durch die verfassungskonforme &#8211;als Reaktion auf das BFH-Urteil in BFHE 243, 20, BStBl II 2014, 128 neu eingef&uuml;gte&#8211; Vorschrift des &sect;&nbsp;27 Abs.&nbsp;19 S&auml;tze&nbsp;1 und&nbsp;2 UStG (Art.&nbsp;7 Nr.&nbsp;9 des Gesetzes zur Anpassung des nationalen Steuerrechts an den Beitritt Kroatiens zur EU und zur &Auml;nderung weiterer steuerlicher Vorschriften vom 25.&nbsp;Juli 2014, BGBl&nbsp;I 2014, 1266, BStBl I 2014, 1126) ge&auml;ndert werden. Die Vorschrift regele F&auml;lle, in denen sich Bautr&auml;ger auf das vorgenannte BFH-Urteil berufen und die Erstattung der entrichteten Umsatzsteuer beantragen. Die erst 2014 in das Gesetz eingef&uuml;hrte Norm entfalte keine unzul&auml;ssige R&uuml;ckwirkung mit der Folge, dass &sect;&nbsp;176 AO in zul&auml;ssiger Weise durch &sect;&nbsp;27 Abs.&nbsp;19 Satz&nbsp;2 UStG eingeschr&auml;nkt worden sei. F&uuml;r die erstmalige Umsatzsteuerfestsetzung f&uuml;r 2013 komme es auf &sect;&nbsp;176 AO ohnehin nicht an, weil es an einer &#8211;von dieser Norm vorausgesetzten&#8211; &Auml;nderung fehle.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Beschwerde verfolgt der Antragsteller sein Begehren auf AdV der angefochtenen Umsatzsteuerbescheide weiter. Im Wesentlichen macht er geltend, die Rechnungen an die HG-GmbH seien im Vertrauen auf eine bestehende Verwaltungsanweisung ohne Umsatzsteuerausweis erfolgt. Es m&uuml;sse ber&uuml;cksichtigt werden, dass der Vertrauenstatbestand des &sect;&nbsp;176 AO bereits vor Einf&uuml;hrung des &sect;&nbsp;27 Abs.&nbsp;19 UStG verwirklicht worden sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Antragstellerin beantragt,<br \/>den Umsatzsteuerbescheid f&uuml;r 2011 vom 7.&nbsp;Mai 2015 in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR, den Umsatzsteuerbescheid f&uuml;r 2012 vom 7.&nbsp;Mai 2015 in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR und den Umsatzsteuerbescheid f&uuml;r 2013 vom 27.&nbsp;April 2015 in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR ab F&auml;lligkeit in der Vollziehung auszusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA hat sich im Verfahren nicht ge&auml;u&szlig;ert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;128 Abs.&nbsp;3 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zul&auml;ssige Beschwerde des Antragstellers ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des angefochtenen Beschlusses und zur Vollziehungsaussetzung der angefochtenen Bescheide im beantragten Umfang. Es bestehen ernstliche Zweifel, ob der Antragsteller den Steuerbetrag f&uuml;r die an die HG-GmbH erbrachten Leistungen im Streitzeitraum schuldet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;128 Abs.&nbsp;3 i.V.m. &sect;&nbsp;69 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1, Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 FGO ist die Vollziehung eines angefochtenen Verwaltungsaktes ganz oder teilweise auszusetzen, wenn ernstliche Zweifel an der Rechtm&auml;&szlig;igkeit dieses Verwaltungsaktes bestehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ernstliche Zweifel i.S. von &sect;&nbsp;69 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 FGO liegen dann vor, wenn bei summarischer Pr&uuml;fung des angefochtenen Bescheids neben f&uuml;r seine Rechtm&auml;&szlig;igkeit sprechenden Umst&auml;nden gewichtige Gr&uuml;nde zutage treten, die Unentschiedenheit oder Unsicherheit in der Beurteilung von Rechtsfragen oder Unklarheit in der Beurteilung entscheidungserheblicher Tatfragen bewirken (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 10.&nbsp;Februar 1967 III&nbsp;B&nbsp;9\/66, BFHE 87, 447, BStBl III 1967, 182, und vom 28.&nbsp;Mai 2015 V&nbsp;B&nbsp;15\/15, BFH\/NV 2015, 1117, Rz&nbsp;11, m.w.N.). Die Entscheidung hier&uuml;ber ergeht bei der im AdV-Verfahren gebotenen summarischen Pr&uuml;fung aufgrund des Sachverhalts, der sich aus dem Vortrag der Beteiligten und der Aktenlage ergibt (BFH-Beschluss in BFH\/NV 2015, 1117, Rz&nbsp;11, m.w.N.). Zur Gew&auml;hrung der AdV ist es nicht erforderlich, dass die f&uuml;r die Rechtswidrigkeit sprechenden Gr&uuml;nde im Sinne einer Erfolgswahrscheinlichkeit &uuml;berwiegen (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 20.&nbsp;Juli 2012 V&nbsp;B&nbsp;82\/11, BFHE 237, 545, BStBl II 2012, 809, Rz&nbsp;9, m.w.N., und in BFH\/NV 2015, 1117, Rz&nbsp;11, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Es ist nicht ernstlich zweifelhaft, dass der Antragsteller Steuerschuldner ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Antragsteller ist nach &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG Schuldner der Umsatzsteuer f&uuml;r die von ihm im Streitzeitraum an die HG-GmbH (Leistungsempf&auml;nger) erbrachten Leistungen. Ein Wechsel der Steuerschuldnerschaft nach &sect;&nbsp;13b Abs.&nbsp;2 Satz 2 UStG 2005 (entspricht &sect;&nbsp;13b Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 UStG in der f&uuml;r die Streitjahre geltenden Fassung) kommt nach dem BFH-Urteil in BFHE 243, 20, BStBl II 2014, 128 (Leitsatz 1, Rz 44, 50) nicht in Betracht, wenn &#8211;wie im Streitfall&#8211; der Leistungsempf&auml;nger keine steuerpflichtigen bauwerksbezogenen sonstigen Leistungen oder Werklieferungen erbringt, weil er als Bautr&auml;ger die empfangenen Leistungen (ausschlie&szlig;lich) f&uuml;r steuerfreie Grundst&uuml;ckslieferungen (&sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;9 Buchst.&nbsp;a UStG) verwendet (BFH-Urteil in BFHE 243, 20, BStBl II 2014, 128, Rz&nbsp;51). Die Finanzverwaltung hat sich dem &#8211;unter Aufgabe ihrer urspr&uuml;nglichen Auffassung (Abschn.&nbsp;13b.3. Abs.&nbsp;8 S&auml;tze&nbsp;2 und 5 bis&nbsp;7 des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses &#8211;UStAE&#8211; 2011\/2012\/ 2013)&#8211; im Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 5.&nbsp;Februar 2014 IV&nbsp;D&nbsp;3-S&nbsp;7279\/11\/10002 (BStBl&nbsp;I 2014, 233, unter&nbsp;1. Buchst.&nbsp;f) angeschlossen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Es bestehen f&uuml;r die Streitjahre 2011 und 2012 aber ernstliche Zweifel an der Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit des &sect;&nbsp;27 Abs.&nbsp;19 Satz&nbsp;2 UStG. Der beschlie&szlig;ende Senat folgt insoweit dem BFH-Beschluss vom 17.&nbsp;Dezember 2015 XI&nbsp;B&nbsp;84\/15, auf den er zur Vermeidung von Wiederholungen verweist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Dar&uuml;ber hinaus ist f&uuml;r alle Streitjahre, also auch f&uuml;r das Jahr der erstmaligen Veranlagung (2013), ernstlich zweifelhaft, ob der in der Person des Antragstellers begr&uuml;ndete Steueranspruch entsprechend &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG bereits in den Streitjahren uneinbringlich geworden sein k&ouml;nnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Steuerschuldner muss nach den &#8211;auch von den Mitgliedstaaten und den nationalen Gerichten zu beachtenden (z.B. Urteil des Gerichtshof der Europ&auml;ischen Union &#8211;EuGH&#8211; Berlington Hungary vom 11.&nbsp;Juni 2015 C-98\/14, EU:C:2015:386, Rz 80, 88, m.w.N.)&#8211; Grunds&auml;tzen der Rechtssicherheit, des Vertrauensschutzes und von Treu und Glauben eindeutig bestimmbar sein (zum Grundsatz der Rechtsicherheit vgl. EuGH-Urteile Tomoiag&#259; vom 9.&nbsp;Juli 2015 C-144\/14, EU:C:2015:452, Rz 34&nbsp;f., m.w.N., und Salomie und Oltean vom 9.&nbsp;Juli 2015 C-183\/14, EU:C:2015:454, Rz&nbsp;31); er muss den Umfang der ihm auferlegten Pflicht im Zeitpunkt des &quot;Abschlusses eines Rechtsgesch&auml;fts&quot; rechtssicher erkennen und bestimmen k&ouml;nnen (EuGH-Urteil Traum EOOD vom 9.&nbsp;Oktober 2014 C-492\/13, EU:C:2014:2267, Rz 29, m.w.N.). Dies gilt auch im Anwendungsbereich der &sect;&sect;&nbsp;13a, 13b UStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zudem kann sich der Steuerpflichtige auf den Grundsatz des Vertrauensschutzes berufen, wenn die zust&auml;ndige Verwaltungsbeh&ouml;rde aufgrund einer bestimmten Handlung berechtigte Erwartungen begr&uuml;ndet hat (EuGH-Urteile Europ&auml;isch-Iranische Handelsbank vom 5.&nbsp;M&auml;rz 2015 C-585\/13&nbsp;P, EU:C:2015:145, Rz&nbsp;95, m.w.N., und Tomoiag&#259; in EU:C:2015:452, Rz&nbsp;44, m.w.N.). Die vertrauensausl&ouml;sende Handlung kann auf einer allgemeing&uuml;ltigen (norminterpretierenden) Verwaltungsvorschrift beruhen (vgl. dazu Hummel, Mehrwertsteuerrecht 2016, 4, 11&nbsp;f.), wenn sie &#8211;wie hier&#8211; systematisch angewendet wird (vgl. EuGH-Urteil Tomoiag&#259; in EU:C:2015:452, Rz&nbsp;46).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Rahmen des Steuerschuldverh&auml;ltnisses ist schlie&szlig;lich auch der Grundsatz von Treu und Glauben zu beachten, der zur R&uuml;cksichtnahme auf die schutzw&uuml;rdigen Interessen des am Steuerrechtsverh&auml;ltnis beteiligten Steuerpflichtigen verpflichtet (z.B. BFH-Urteil vom 23.&nbsp;Februar 2010 VII&nbsp;R&nbsp;19\/09, BFHE 228, 139, BStBl II 2010, 729, Rz&nbsp;14, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Im Streitfall ist es unter Ber&uuml;cksichtigung der Grunds&auml;tze der Rechtssicherheit, des Vertrauensschutzes und von Treu und Glauben ernstlich zweifelhaft, ob der festgesetzte Steueranspruch besteht, da er aufgrund einer Berichtigung entsprechend &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG bereits f&uuml;r den gesamten Streitzeitraum (2011 bis 2013) entfallen sein k&ouml;nnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Voraussetzungen f&uuml;r eine unmittelbare Anwendung des &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG liegen zwar nicht vor. Uneinbringlich i.S. des &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG ist nicht das vereinbarte Entgelt (vgl. dazu BFH-Urteil vom 28.&nbsp;Mai 2009 V&nbsp;R&nbsp;2\/08, BFHE 226, 166, BStBl II 2009, 870, unter&nbsp;II.3.a und II.4.a), sondern allenfalls der sich auf die Leistung beziehende Steuerbetrag. Eine entsprechende Anwendung des &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG k&ouml;nnte demgegen&uuml;ber auf der durch die Verwaltungsanweisung verursachten Uneinbringlichkeit des materiell-rechtlich geschuldeten Steuerbetrags beruhen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Antragsteller und die HG-GmbH haben als Gegenleistung f&uuml;r die von ihm zu erbringenden Leistungen ein Entgelt ohne Umsatzsteuer vereinbart und damit eine sog. Nettoabrede getroffen. Urs&auml;chlich daf&uuml;r war die im Streitzeitraum in Abschn.&nbsp;182a Abs.&nbsp;11 UStR 2005 (wortlautidentisch in: Abschn.&nbsp;13b.1. Abs.&nbsp;19 UStAE 2010\/2011, und Abschn.&nbsp;13b.3. Abs.&nbsp;10 UStAE 2012\/2013) niedergelegte Verwaltungsauffassung. Die f&uuml;r eine entsprechende Anwendung der Norm erforderliche Regelungsl&uuml;cke mag darin liegen, dass mit &sect;&nbsp;27 Abs.&nbsp;19 UStG lediglich eine verfahrensrechtliche Vorschrift geschaffen wurde, die nur im Rahmen einer &Auml;nderung des Steuerbescheids &#8211;nicht aber auch bei erstmaligen Steuerfestsetzungen&#8211; anwendbar ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch unionsrechtliche Ma&szlig;st&auml;be k&ouml;nnten f&uuml;r eine entsprechende Anwendung des &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 UStG, der auf Art.&nbsp;90 Abs.&nbsp;1 MwStSystRL beruht, sprechen. Denn &quot;diese Bestimmung ist Ausdruck des fundamentalen Grundsatzes der Mehrwertsteuerrichtlinie, nach dem Bemessungsgrundlage die tats&auml;chlich erhaltene Gegenleistung ist und aus dem folgt, dass die Steuerverwaltung als Mehrwertsteuer keinen h&ouml;heren als den dem Steuerpflichtigen gezahlten Betrag erheben darf&quot; (EuGH-Urteil Almos vom 15.&nbsp;Mai 2014 C-337\/13, EU:C:2014:328, Rz&nbsp;22, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Bei entsprechender Anwendung von &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 S&auml;tze&nbsp;1 und&nbsp;2 UStG hat der Antragsteller die an die HG-GmbH erbrachten Leistungen erst dann zu versteuern, wenn er den darauf entfallenden Umsatzsteuerbetrag vereinnahmt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Zu erheblichen Steuerausf&auml;llen k&auml;me es dann nicht. Der R&uuml;ckforderung der &#8211;zu Unrecht an das FA abgef&uuml;hrten&#8211; Umsatzsteuer durch den Leistungsempf&auml;nger k&ouml;nnte eine entsprechend &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 S&auml;tze&nbsp;1 und&nbsp;2 UStG &#8211;zeitgleich auch beim Leistungsempf&auml;nger&#8211; vorzunehmende Berichtigung entgegenstehen. Auch insoweit kann im Steuerschuldverh&auml;ltnis der Grundsatz von Treu und Glauben zu ber&uuml;cksichtigen sein. Die vom Bautr&auml;ger und Bauunternehmer &uuml;bereinstimmend &#8211;entsprechend der damaligen Verwaltungsauffassung angenommene Steuerschuld des Bautr&auml;gers&#8211; entfiele dann entsprechend &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 UStG erst aufgrund einer Zahlung des Steuerbetrags durch den Bautr&auml;ger (Leistungsempf&auml;nger) an den Bauunternehmer (Leistender). Im Fall einer Abtretung kann die Zahlung auch an den Steuergl&auml;ubiger als Zessionar (Abtretungsempf&auml;nger) erfolgen (&sect;&nbsp;27 Abs.&nbsp;19 Satz&nbsp;3 und 4 UStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Angesichts dieser ungekl&auml;rten Rechtslage war die beantragte AdV f&uuml;r alle Streitjahre zu gew&auml;hren. Die Entscheidung dieser schwierigen Rechtsfrage muss dem Hauptsacheverfahren vorbehalten bleiben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Dies steht nicht im Widerspruch zur bisherigen Senatsrechtsprechung. Denn dem BFH-Urteil vom 30.&nbsp;Juni 2011 V&nbsp;R&nbsp;37\/10 (BFHE 233, 477, BStBl II 2011, 842) lag eine Fallgestaltung zugrunde, bei der sich Leistender und Leistungsempf&auml;nger &#8211;anders als im Streitfall&#8211; an die Verwaltungsanweisung in Abschn.&nbsp;182a Abs.&nbsp;10 der Umsatzsteuer-Richtlinien 2005 halten wollten, der Leistungsempf&auml;nger aber das Vorliegen der dort vorgesehenen Voraussetzungen in Abrede stellte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 27.1.2016, V B 87\/15 Aussetzung der Vollziehung in Bautr&auml;gerf&auml;llen Leits&auml;tze 1. Die Rechtm&auml;&szlig;igkeit von gem&auml;&szlig; &sect; 27 Abs. 19 UStG ge&auml;nderten Umsatzsteuerbescheiden ist ernstlich zweifelhaft (Anschluss an BFH-Beschluss vom 17. Dezember 2015 XI B 84\/15). 2. &Uuml;berdies ist es ernstlich zweifelhaft, ob der in der Person des Bauleistenden nach &sect; 13a Abs. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-b-87-15-aussetzung-der-vollziehung-in-bautraegerfaellen\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;B&nbsp;87\/15 &#8211; Aussetzung der Vollziehung in Bautr&auml;gerf&auml;llen<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-65884","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65884","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65884"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65884\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65884"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=65884"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=65884"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}