{"id":65907,"date":"2016-03-09T11:27:13","date_gmt":"2016-03-09T09:27:13","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=65907"},"modified":"2016-03-09T11:27:13","modified_gmt":"2016-03-09T09:27:13","slug":"iii-r-49-13-ausscheiden-eines-gesellschafters-aus-einer-freiberuflersozietaet-gegen-uebertragung-eines-teilbetriebs-und-gewaehrung-einer-rente-realteilung-betriebliche-versorgungsrente-bindungswirkung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-49-13-ausscheiden-eines-gesellschafters-aus-einer-freiberuflersozietaet-gegen-uebertragung-eines-teilbetriebs-und-gewaehrung-einer-rente-realteilung-betriebliche-versorgungsrente-bindungswirkung\/","title":{"rendered":"III&nbsp;R&nbsp;49\/13 &#8211; Ausscheiden eines Gesellschafters aus einer Freiberuflersoziet&auml;t gegen &Uuml;bertragung eines Teilbetriebs und Gew&auml;hrung einer Rente &#8211; Realteilung &#8211; betriebliche Versorgungsrente &#8211; Bindungswirkung einer verbindlichen Zusage &#8211; Berechtigung zur Revisionseinlegung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 17.9.2015, III R 49\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Ausscheiden eines Gesellschafters aus einer Freiberuflersoziet&auml;t gegen &Uuml;bertragung eines Teilbetriebs und Gew&auml;hrung einer Rente &#8211; Realteilung &#8211; betriebliche Versorgungsrente &#8211; Bindungswirkung einer verbindlichen Zusage &#8211; Berechtigung zur Revisionseinlegung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Eine Realteilung kann auch dann vorliegen, wenn ein Mitunternehmer unter &Uuml;bernahme eines Teilbetriebs aus der Mitunternehmerschaft ausscheidet und die Mitunternehmerschaft von den verbliebenen Mitunternehmern fortgesetzt wird. Die Teilbetriebs&uuml;bertragung ist grunds&auml;tzlich auch insoweit gewinnneutral, als dem &uuml;bernommenen Teilbetrieb vor dem Ausscheiden des Gesellschafters erhebliche liquide Mittel zugeordnet wurden.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Wird dem ausscheidenden Mitunternehmer daneben eine Rente zugesagt, die aus k&uuml;nftigen Ertr&auml;gen der fortbestehenden Soziet&auml;t oder dem Verm&ouml;gen der Gesellschafter zu leisten ist und sich nicht als betriebliche Versorgungsrente darstellt, so erf&uuml;llt er einen Ver&auml;u&szlig;erungstatbestand (&sect; 16 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG). Hatte die Mitunternehmerschaft ihren Gewinn zuvor durch Einnahmen&uuml;berschussrechnung ermittelt, so muss sie zwecks Ermittlung des Ver&auml;u&szlig;erungsgewinns oder -verlustes zwingend zur Gewinnermittlung durch Bestandsvergleich &uuml;bergehen.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Als Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn ist der Kapitalwert der Rente zuz&uuml;glich der Buchwerte des &uuml;bernommenen Teilbetriebs (Ver&auml;u&szlig;erungspreis) abz&uuml;glich etwaiger Ver&auml;u&szlig;erungskosten und des Werts des Kapitalkontos anzusetzen. Der Ansatz der Ver&auml;u&szlig;erungsrente im Rahmen dieser Gewinnermittlung h&auml;ngt nicht davon ab, ob f&uuml;r sie ein Wahlrecht auf Sofort- oder Zuflussbesteuerung besteht und wie dieses ausge&uuml;bt wurde.<\/p>\n<\/p>\n<p>4. Eine verbindliche Zusage des FA entfaltet Bindungswirkung nur zugunsten, nicht zulasten des Steuerpflichtigen. Betrifft sie eine einheitliche und gesonderte Feststellung, so k&ouml;nnen sich die anfechtungsberechtigten Feststellungsbeteiligten grunds&auml;tzlich nur einvernehmlich auf sie berufen. Geschieht dies nicht, so entf&auml;llt die Bindungswirkung auch dann, wenn sich einzelne Feststellungsbeteiligte unter Versto&szlig; gegen ihre gesellschaftsrechtliche Treuepflicht von ihr l&ouml;sen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Beklagten und der Revisionskl&auml;ger zu 2. und 3. wird das Urteil des Finanzgerichts Hamburg vom 18. April 2012&nbsp;&nbsp;3 K 89\/11 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Finanzgericht Hamburg zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Revisionsverfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Zwischen den Beteiligten ist streitig, ob die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) anl&auml;sslich ihres Ausscheidens aus einer in Form einer Personengesellschaft betriebenen Wirtschaftspr&uuml;fungs-, Steuerberatungs- und Rechtsanwaltssoziet&auml;t einen Gewinn zu versteuern hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin war zu 20&nbsp;% an der Soziet&auml;t &#8230; (Soziet&auml;t) beteiligt, die neben ihrer Hauptniederlassung in X eine Zweigniederlassung in Y unterhielt und ihren Gewinn durch Einnahmen&uuml;berschussrechnung ermittelte (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 des Einkommensteuergesetzes &#8211;EStG&#8211;). Weitere Gesellschafter waren die Revisionskl&auml;ger zu 2. und 3. und die Beigeladenen zu 1., 2. und 4. Der Beigeladene zu 3. trat zum 15.&nbsp;Dezember 2006 in die Soziet&auml;t ein; der Beigeladene zu 4. schied im Jahr 2008 aus der Soziet&auml;t aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Schreiben vom 25.&nbsp;Juli 2005 stellte die Soziet&auml;t beim Beklagten und Revisionskl&auml;ger zu 1. (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) einen Antrag auf Erteilung einer &quot;verbindlichen Auskunft&quot; &uuml;ber die Folgen des Ausscheidens der Kl&auml;gerin gegen &Uuml;bernahme der Y Niederlassung und einer bis zu ihrem 65.&nbsp;Lebensjahr zu zahlenden monatlichen Rente. Mit Schreiben vom 12.&nbsp;August 2005 erteilte das FA der Soziet&auml;t antragsgem&auml;&szlig; die Auskunft, die Kl&auml;gerin k&ouml;nne aus der Soziet&auml;t grunds&auml;tzlich nach Realteilungsgrunds&auml;tzen i.S. des &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;3 EStG zu Buchwerten ausscheiden. Eine ihr aus diesem Anlass gew&auml;hrte Rente f&uuml;hre bei ihr zu einem Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn und bei den zur&uuml;ckbleibenden Gesellschaftern zu zus&auml;tzlichen Anschaffungskosten. Die Kl&auml;gerin k&ouml;nne im Hinblick auf die ihr gew&auml;hrte Rente das ertragsteuerliche Wahlrecht zwischen der Sofort- und der Zuflussbesteuerung aus&uuml;ben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Vertrag vom 15.&nbsp;Dezember 2005 vereinbarten die Gesellschafter, dass die Kl&auml;gerin aus der Soziet&auml;t ausscheiden und die Y Praxis mit Wirkung zum 2.&nbsp;Januar 2006 &uuml;bernehmen, die X Praxis aber von den &uuml;brigen Gesellschaftern weitergef&uuml;hrt werden solle. Der Vertrag enthielt u.a. folgende Bestimmungen:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<blockquote>\n<blockquote><\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td>&quot;&sect;&nbsp;11 Ergebnisverteilung<\/p>\n<p>(1) Im Rahmen der Realteilung und des Ausscheidens aus &#8230; (der Soziet&auml;t) ist keine besondere Ergebnisermittlung und Ergebnisverteilung auf den Stichtag erforderlich.<\/p>\n<p>(2) Die Ergebniszurechnung f&uuml;r die Jahre 2005 bis 2006 erfolgt f&uuml;r &#8230; (die Kl&auml;gerin) pauschal. Sie soll nicht erst aufgrund der Ergebnisse per 31.&nbsp;Dezember 2005 bzw. 31.&nbsp;Dezember 2006 vorgenommen werden.<\/p>\n<p>(3) Die bisherigen Grunds&auml;tze &uuml;ber die Ergebnisermittlung werden fortgesetzt. Vor diesem Hintergrund stehen die Ergebnisse der Y Zweigniederlassung per 31.&nbsp;Dezember 2005 und per 2.&nbsp;Januar 2006 &#8211; als Teil des Gesamtergebnisses (der Soziet&auml;t der Kl&auml;gerin) &#8230; zu. Vom Jahresergebnis erh&auml;lt &#8230; (die Kl&auml;gerin) f&uuml;r das Kalenderjahr 2005 einen Anteil von EUR&nbsp;297.000 und f&uuml;r das Kalenderjahr 2006 einen Anteil von EUR&nbsp;850.<\/p>\n<p>(4) Der Saldo aller Bankkonten der Y Praxis &#8230; inklusive des Kassenbestandes des Y Teilbetriebes hat diesen Gewinnanteil zuz&uuml;glich der in der Vergangenheit bisher von &#8230; (der Kl&auml;gerin) nicht entnommenen Gewinnanteile abz&uuml;glich der Y Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (abz&uuml;glich Wertberichtigungen und Umsatzsteuer) zuz&uuml;glich der gem. &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;(4) erfassten Kosten um EUR&nbsp;220.000 zu &uuml;bersteigen. &#8230;&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Au&szlig;erdem waren f&uuml;r die Reduzierung des Y Personalbestandes (Abfindung, Lohnfortzahlung bei Freistellung, Rechtskosten) pauschal 80.000&nbsp;EUR zu zahlen und die X Praxis sollte die Kosten f&uuml;r die Datenumstellung in Y bis zur H&ouml;he von 10.000&nbsp;EUR tragen (&sect;&nbsp;12 des Vertrages). Ferner war die Soziet&auml;t nach &sect;&nbsp;15 der Vereinbarung verpflichtet, der Kl&auml;gerin &quot;zur wirtschaftlichen Absicherung und Versorgung&quot; mit Wirkung ab 3.&nbsp;Januar 2006 eine monatliche Rente von 5.000&nbsp;EUR bis Mai 2016 zu zahlen. F&uuml;r diese Verpflichtung der Soziet&auml;t hafteten alle Gesellschafter auch pers&ouml;nlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Seit dem 3.&nbsp;Januar 2006 wurde die Y Praxis, der zuvor entsprechend den vorstehenden Vereinbarungen weitere 310.000&nbsp;EUR zugeordnet worden waren, im Au&szlig;enverh&auml;ltnis von der Kl&auml;gerin und dem Beigeladenen zu 1. gef&uuml;hrt, der am Gesellschaftsverm&ouml;gen und Gewinn allerdings nicht beteiligt war. Sowohl die Kl&auml;gerin als auch die Soziet&auml;t ermittelten ihre Gewinne nach der Trennung durch Einnahmen&uuml;berschussrechnung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 15.&nbsp;November 2007 reichte die Soziet&auml;t die Erkl&auml;rung zur gesonderten und einheitlichen Feststellung von Besteuerungsgrundlagen f&uuml;r 2006 ein und erkl&auml;rte darin einen Gesamtgewinn der Gesellschaft von 2.388.657,92&nbsp;EUR, von dem auf die Kl&auml;gerin ein laufender Gewinn in H&ouml;he von 850&nbsp;EUR und ein Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn in H&ouml;he von 623.620,33&nbsp;EUR entfiel. In H&ouml;he des Ver&auml;u&szlig;erungsgewinns wurden bei den verbliebenen Gesellschaftern im Verh&auml;ltnis ihrer Beteiligungen Verluste abgezogen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Daraufhin f&uuml;hrte das FA bei der Soziet&auml;t eine Au&szlig;enpr&uuml;fung f&uuml;r die Jahre 2002 bis 2006 durch und kam zu dem Ergebnis, dass der erkl&auml;rte Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn laufender Gewinn in der Form eines &Uuml;bergangsgewinns sei. Die von der Soziet&auml;t eingereichte Auseinandersetzungsbilanz weise ein nach Bilanzierungsgrunds&auml;tzen ermitteltes Kapitalkonto der Kl&auml;gerin von 604.379,88&nbsp;EUR aus, das sich aus den zum Stichtag anteilig noch nicht abgerechneten Forderungen und halbfertigen Mandantenarbeiten abz&uuml;glich anteiliger Verbindlichkeiten sowie aus den nach dem Auseinandersetzungsvertrag zu leistenden Zahlungen von insgesamt 310.000&nbsp;EUR ergebe. Dieser Gewinn aus dem &Uuml;bergang von der Einnahmen&uuml;berschussrechnung zur Bilanzierung sei von der Kl&auml;gerin zus&auml;tzlich zu versteuern und bei den verbliebenen Gesellschaftern als Aufwand zu ber&uuml;cksichtigen. Aus den von der Soziet&auml;t vorgelegten Bestandskonten der Einnahmen&uuml;berschussrechnung ergebe sich zudem zu Lasten der Kl&auml;gerin eine bisher noch nicht versteuerte &Uuml;berentnahme von 19.240,95&nbsp;EUR. Das FA erlie&szlig; am 11.&nbsp;Juni 2008 einen Feststellungsbescheid gegen&uuml;ber der Soziet&auml;t, in dem es der Kl&auml;gerin einen Anteil von 624.470,33&nbsp;EUR an den Eink&uuml;nften aus selbst&auml;ndiger Arbeit zurechnete.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der dagegen nach erfolglosem Einspruch erhobenen Klage begehrte die Kl&auml;gerin, den auf sie entfallenden Gewinn auf 850&nbsp;EUR herabzusetzen. Das Finanzgericht (FG) gab der Klage mit seinem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2012, 1744 ver&ouml;ffentlichten Urteil statt. Es setzte den auf die Kl&auml;gerin entfallenden Gewinn antragsgem&auml;&szlig; auf 850&nbsp;EUR herab und erh&ouml;hte im gleichen Umfang den auf die &uuml;brigen Gesellschafter entfallenden Gewinn im Verh&auml;ltnis ihrer Anteile.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dagegen richten sich die Revisionen des FA und der Revisionskl&auml;ger zu 2. und 3., mit denen sie die Verletzung materiellen Rechts r&uuml;gen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revisionsbegr&uuml;ndungsfrist f&uuml;r das FA wurde auf rechtzeitigen Antrag bis zum 30.&nbsp;Januar 2014 verl&auml;ngert. Am 28.&nbsp;Januar 2014 ging beim Bundesfinanzhof (BFH) per Telefax ein Vorabexemplar der Revisionsbegr&uuml;ndung ein, das keine Unterschrift enthielt. Erst am 31.&nbsp;Januar 2014 folgte das unterschriebene Original. Nach einem Hinweis auf die fehlende Unterschrift und den versp&auml;teten Zugang beantragte das FA Wiedereinsetzung in den vorigen Stand und begr&uuml;ndete dies.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>das Urteil des FG Hamburg vom 18.&nbsp;April 2012&nbsp;&nbsp;3&nbsp;K&nbsp;89\/11 aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revisionskl&auml;ger zu 2. und 3. beantragen,<br \/>das angefochtene Urteil des FG Hamburg vom 18.&nbsp;April 2012&nbsp;&nbsp;3&nbsp;K&nbsp;89\/11 aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>die Revisionen zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie verteidigt das angefochtene Urteil. Es habe kein rechtlicher Zwang zum &Uuml;bergang zum Betriebsverm&ouml;gensvergleich bestanden, insbesondere halte sich die Zuweisung liquider Mittel im zul&auml;ssigen Rahmen. Bei der Leibrente handele es sich um ein eigenst&auml;ndig zu beurteilendes Rechtsgesch&auml;ft und nicht um einen Spitzenausgleich, da sie zwar in Zusammenhang mit der Realteilung vereinbart worden sei, aber nicht aus dem Privatverm&ouml;gen der &uuml;brigen Gesellschafter bezahlt werde. &Uuml;berdies handle es sich um eine betriebliche Versorgungsrente. Jedenfalls stehe die Bindungswirkung der verbindlichen Zusage einer Aufhebung des angefochtenen Urteils entgegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) ist dem Revisionsverfahren beigetreten. Seiner Meinung nach hat die Kl&auml;gerin eine nach allgemeinen Grunds&auml;tzen einkommensteuerpflichtige Sachwertabfindung erhalten, die zur Aufdeckung stiller Reserven f&uuml;hrt. Die Buchwertfortf&uuml;hrung sei eine Beg&uuml;nstigung, die &auml;hnlich wie der Ver&auml;u&szlig;erungsfreibetrag (&sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;4 EStG) und die Tariferm&auml;&szlig;igung bei au&szlig;erordentlichen Eink&uuml;nften (&sect;&nbsp;34 EStG) dem letzten Rechtsakt der Mitunternehmerschaft vorbehalten sei. Das Ausscheiden der Kl&auml;gerin aus der Soziet&auml;t sei im Streitfall auch nicht nach &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;1 EStG erfolgsneutral, da diese Vorschrift nur die &Uuml;bertragung einzelner Wirtschaftsg&uuml;ter, nicht dagegen von Sachgesamtheiten erfasse. Eine analoge Anwendung des &sect;&nbsp;24 des Umwandlungssteuergesetzes (UmwStG) scheide aus, da die Realteilung nur im Fall der Betriebsaufgabe als umgekehrter Fall der Einbringung verstanden werden k&ouml;nne.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das BMF und die Beigeladenen haben keinen Antrag gestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revisionen sind zul&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das FA hat zwar die Frist zur Begr&uuml;ndung der Revision (&sect;&nbsp;120 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;) vers&auml;umt, weil es die Revision innerhalb der Frist nicht in der gebotenen Schriftform begr&uuml;ndete (vgl. BFH-Urteil vom 2.&nbsp;August 2002 IV&nbsp;R&nbsp;14\/01, BFH\/NV 2002, 1604; R&uuml;sken in Beermann\/Gosch, FGO &sect;&nbsp;120 Rz&nbsp;150). Dem FA war aber Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu gew&auml;hren (&sect;&nbsp;56 FGO). Der Versand der Begr&uuml;ndungsschrift per Telefax wurde einer zuverl&auml;ssigen Mitarbeiterin &uuml;bertragen, die angewiesen war, durch Kontrolle sicherzustellen, dass nur unterschriebene Schrifts&auml;tze versandt werden. Das FA hatte damit in Wahrnehmung seiner Organisationspflichten die gebotenen Vorkehrungen getroffen, eine Fristvers&auml;umung infolge Absendung nicht unterschriebener Schrifts&auml;tze zu vermeiden (vgl. Senatsurteil vom 25.&nbsp;November 2008 III&nbsp;R&nbsp;78\/06, BFH\/NV 2009, 407; BFH-Urteil vom 14.&nbsp;Dezember 1994 X&nbsp;R&nbsp;176\/93, BFH\/NV 1995, 798, m.w.N.). Das FA hat zudem die formgerechte Begr&uuml;ndung rechtzeitig nachgeholt (&sect;&nbsp;56 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Auch die Revisionen der Revisionskl&auml;ger zu 2. und 3. sind zul&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Einlegung der Revision berechtigt sind grunds&auml;tzlich alle Beteiligten des Verfahrens vor dem FG (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;1 FGO). F&uuml;r ein Rechtsmittel des Beigeladenen ist allerdings erforderlich, dass er durch die angefochtene Entscheidung materiell beschwert ist (BFH-Urteil vom 10.&nbsp;Juli 1997 V&nbsp;R&nbsp;94\/96, BFHE 183, 288, BStBl II 1997, 707, unter II.1.c, und BFH-Beschluss vom 9.&nbsp;Februar 2006 VIII&nbsp;B&nbsp;52\/05, BFH\/NV 2006, 1155, unter 2.). Die Revisionskl&auml;ger zu 2. und 3. erf&uuml;llen diese Voraussetzungen. Sie waren als Beigeladene Beteiligte des Verfahrens vor dem FG (&sect;&nbsp;57 Nr.&nbsp;3 FGO), sie sind durch das FG-Urteil materiell beschwert, da das FG ihren Gewinnanteil erh&ouml;ht hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:90\"pt>\n<tr>\n<td>III.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revisionen sind auch begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hren zur Aufhebung des angefochtenen Urteils und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 FGO). Das FA hat dem Grunde nach zu Recht der Kl&auml;gerin neben dem laufenden Gewinn von 850&nbsp;EUR einen weiteren Gewinn zugerechnet. Denn das Ausscheiden der Kl&auml;gerin aus der Soziet&auml;t gegen Erhalt der Y Niederlassung und der Rente stellt eine Ver&auml;u&szlig;erung des gesamten Mitunternehmeranteils i.S. des &sect;&nbsp;18 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 i.V.m. &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG dar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Zu den Eink&uuml;nften aus Gewerbebetrieb geh&ouml;ren nach &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG auch Gewinne, die erzielt werden bei der Ver&auml;u&szlig;erung des Anteils eines Gesellschafters, der als Unternehmer (Mitunternehmer) des Betriebs anzusehen ist. Nach &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG ist der dabei zu ber&uuml;cksichtigende Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn oder -verlust der Betrag, um den der Ver&auml;u&szlig;erungspreis nach Abzug der Ver&auml;u&szlig;erungskosten den Wert des Anteils am Betriebsverm&ouml;gen &uuml;bersteigt. Der Wert des Anteils am Betriebsverm&ouml;gen ist f&uuml;r den Zeitpunkt des Ausscheidens nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 oder &sect;&nbsp;5 EStG zu ermitteln (&sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Eine derartige Ver&auml;u&szlig;erung ist im Allgemeinen gegeben, wenn ein Gesellschafter aus einer fortbestehenden Gesellschaft ausscheidet und sein Anteil am Gesellschaftsverm&ouml;gen den verbleibenden Gesellschaftern zuw&auml;chst (&sect;&nbsp;738 Abs.&nbsp;1 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs &#8211;BGB&#8211; ggf. i.V.m. &sect;&nbsp;105 Abs.&nbsp;3 des Handelsgesetzbuchs).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der ausscheidende Gesellschafter ist, sofern der Gesellschaftsvertrag nichts Abweichendes bestimmt, nach dem tats&auml;chlichen Wert seines Anteils abzufinden (vgl. z.B. Urteil des Bundesgerichtshofs &#8211;BGH&#8211; vom 17.&nbsp;Mai 2011 II&nbsp;ZR&nbsp;285\/09, Der Betrieb &#8211;DB&#8211; 2011, 1631, Deutsches Steuerrecht &#8211;DStR&#8211; 2011, 1382; BGH-Beschluss vom 21.&nbsp;Januar 2014 II&nbsp;ZR&nbsp;87\/13, DStR 2014, 1404). Steuerrechtlich ist hierin grunds&auml;tzlich eine Ver&auml;u&szlig;erung des Gesellschaftsanteils an die verbleibenden Gesellschafter zu sehen (BFH-Urteil vom 9.&nbsp;Juli 2015 IV&nbsp;R&nbsp;19\/12, BFHE 249, 555, BStBl II 2015, 954, m.w.N., zum Ausscheiden eines Kommanditisten aus einer KG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Im Streitfall hat die Kl&auml;gerin als Gegenleistung f&uuml;r ihr Ausscheiden aus der Soziet&auml;t, die mit den verbliebenen Gesellschaftern fortgef&uuml;hrt wurde, einen Teilbetrieb (die Y Niederlassung) sowie eine aus k&uuml;nftigen Ertr&auml;gen der Gesellschaft zu zahlende Rente erhalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit der Abfindungsanspruch eines ausscheidenden Gesellschafters durch die &Uuml;bereignung eines Teilbetriebs (Sachgesamtheit) erf&uuml;llt wird, der weiterhin Betriebsverm&ouml;gen des ausgeschiedenen Gesellschafters bleibt, liegt &#8211;in Ab&auml;nderung des bisher vom BFH vertretenen (engen) Realteilungsbegriffs&#8211; eine nach &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG erfolgsneutrale Realteilung vor (dazu 4.). Erh&auml;lt der Gesellschafter f&uuml;r sein Ausscheiden daneben eine Geldrente, welche die Gesellschafter aus ihrem Privatverm&ouml;gen oder die Gesellschaft aus k&uuml;nftigen Ertr&auml;gen zu leisten haben, erf&uuml;llt der ausscheidende Gesellschafter gleichwohl insgesamt einen Ver&auml;u&szlig;erungstatbestand nach &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG; Ver&auml;u&szlig;erungspreis i.S. des &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG sind der nach Ma&szlig;gabe des &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG anzusetzende Wert des Teilbetriebs (Y Niederlassung) und der Kapitalwert der Rente im Zeitpunkt des Ausscheidens, so dass nur hinsichtlich der Rente eine Gewinnrealisierung gegeben ist (dazu 5.). Infolge des gegebenen Ver&auml;u&szlig;erungstatbestands musste die Soziet&auml;t nach &sect;&nbsp;18 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 i.V.m. &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG zur Ermittlung des Anteilswerts der Kl&auml;gerin zwingend zur Bilanzierung nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 EStG &uuml;bergehen (dazu 6.). Als Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn der Kl&auml;gerin ist der Kapitalwert der Rente zuz&uuml;glich der Buchwerte des Y Teilbetriebs abz&uuml;glich etwaiger Ver&auml;u&szlig;erungskosten und des Werts ihres Kapitalkontos anzusetzen (dazu 7.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. a) Werden im Zuge der Realteilung einer Mitunternehmerschaft Teilbetriebe, Mitunternehmeranteile oder einzelne Wirtschaftsg&uuml;ter in das jeweilige Betriebsverm&ouml;gen der einzelnen Mitunternehmer &uuml;bertragen, so sind bei der Ermittlung des Gewinns der Mitunternehmerschaft die Wirtschaftsg&uuml;ter mit den Werten anzusetzen, die sich nach den Vorschriften &uuml;ber die Gewinnermittlung ergeben, sofern die Besteuerung der stillen Reserven sichergestellt ist; der &uuml;bernehmende Mitunternehmer ist an diese Werte gebunden (&sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 Halbs&auml;tze&nbsp;1 und 2 EStG). Diese Voraussetzungen sind im Streitfall gegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Begriff der &quot;Realteilung&quot; wird vom Gesetz nur vorausgesetzt, aber nicht definiert. Er wurde urspr&uuml;nglich in der Rechtsprechung entwickelt (grundlegend BFH-Urteil vom 6.&nbsp;Mai 1952 I&nbsp;17\/52&nbsp;U, BFHE 56, 473, BStBl III 1952, 183, in der Folge u.a. BFH-Urteile vom 2.&nbsp;Oktober 1962 I&nbsp;256\/61&nbsp;U, BFHE 75, 675, BStBl III 1962, 513, und vom 5.&nbsp;Juli 1963 VI&nbsp;333\/61&nbsp;U, BFHE 77, 472, BStBl III 1963, 492). In das EStG aufgenommen wurde der Begriff der Realteilung erstmals in &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG i.d.F. des Art.&nbsp;1 Nr.&nbsp;26 Buchst.&nbsp;b des Steuerentlastungsgesetzes (StEntlG) 1999\/2000\/2002 vom 24.&nbsp;M&auml;rz 1999 (BGBl I 1999, 402, BStBl I 1999, 304) mit Wirkung vom 1.&nbsp;Januar 1999. Die f&uuml;r den Streitzeitraum geltende Fassung erhielt &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG durch Art.&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 Buchst.&nbsp;b des Unternehmenssteuerfortentwicklungsgesetzes (UntStFG) vom 20.&nbsp;Dezember 2001 (BGBl I 2001, 3858, BStBl I 2002, 35).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Der BFH verstand den Begriff der Realteilung jedenfalls seit dem Urteil vom 19.&nbsp;Januar 1982 VIII&nbsp;R&nbsp;21\/77 (BFHE 135, 282, BStBl II 1982, 456, unter I.1.) in Anlehnung an das Zivilrecht als eine Form der Auseinandersetzung einer aufgel&ouml;sten Mitunternehmerschaft. In Abgrenzung zur zivilrechtlichen Naturalteilung setzte die steuerrechtliche Realteilung zus&auml;tzlich voraus, dass die von den Beteiligten &uuml;bernommenen Wirtschaftsg&uuml;ter weiterhin Betriebsverm&ouml;gen bleiben (BFH-Urteil vom 10.&nbsp;Dezember 1991 VIII&nbsp;R&nbsp;69\/86, BFHE 166, 476, BStBl II 1992, 385, unter A.I.1.). Hieran hielt der BFH auch f&uuml;r &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG i.d.F. des StEntlG 1999\/2000\/2002 (BFH-Beschluss vom 29.&nbsp;April 2004 IV&nbsp;B&nbsp;124\/02, BFH\/NV 2004, 1395, unter 1.a) und i.d.F. des UntStFG fest (Senatsurteil vom 11.&nbsp;April 2013 III&nbsp;R&nbsp;32\/12, BFHE 241, 346, BStBl II 2014, 242, Rz&nbsp;16; BFH-Urteil vom 4.&nbsp;September 2014 IV&nbsp;R&nbsp;44\/13, BFH\/NV 2015, 209, Rz&nbsp;23; s.a. BFH-Urteil vom 29.&nbsp;M&auml;rz 2011 VIII&nbsp;R&nbsp;28\/08, BFHE 233, 434, BStBl II 2014, 299, Rz&nbsp;19). Er definierte Realteilung ertragsteuerlich zuletzt als die Aufgabe einer Mitunternehmerschaft durch Aufteilung des Gesellschaftsverm&ouml;gens unter den Mitunternehmern, bei der zumindest einer der bisherigen Mitunternehmer ihm bei der Aufteilung zugewiesene Wirtschaftsg&uuml;ter in ein anderes Betriebsverm&ouml;gen &uuml;berf&uuml;hrt (Senatsurteil in BFHE 241, 346, BStBl II 2014, 242; in der Sache ebenso BFH-Urteil in BFH\/NV 2015, 209, jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Dieser Rechtsprechung haben sich die Finanzverwaltung (BMF-Schreiben vom 28.&nbsp;Februar 2006, BStBl I 2006, 228, unter II.) und Teile des Schrifttums angeschlossen (z.B. Crezelius in Carl&eacute;\/Stahl\/Strahl [Hrsg.], Gestaltung und Abwehr im Steuerrecht, Festschrift f&uuml;r Klaus Korn, 2005, S.&nbsp;273, 278&nbsp;f.; G&auml;nger in Bordewin\/Brandt, &sect;&nbsp;16 EStG Rz&nbsp;232; He&szlig;, DStR 2006, 777, 778; H&ouml;rger\/Rapp in Littmann\/Bitz\/Pust, Das Einkommensteuerrecht, Kommentar, &sect;&nbsp;16 Rz&nbsp;188b; M&auml;rkle\/Franz in Festschrift f&uuml;r Klaus Korn, a.a.O., S.&nbsp;365, 367; Mitschke, Neue Wirtschafts-Briefe &#8211;NWB&#8211; 2009, 606, 607; Musil, DB 2005, 1291, 1292; Rogall, DStR 2005, 992, 994&nbsp;f.; Bl&uuml;mich\/ Schallmoser, &sect;&nbsp;16 EStG Rz&nbsp;391; Schulze zur Wiesche, Die Steuerberatung 2006, 374; Sieker in Lademann, EStG, &sect;&nbsp;16 EStG Rz&nbsp;577; Wendt in Tipke\/Seer\/Hey\/Englisch [Hrsg.], Gestaltung der Steuerrechtsordnung, Festschrift f&uuml;r Joachim Lang, 2010, S.&nbsp;699, 704, 706&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach anderen Auffassungen im Schrifttum ist auch bei Ausscheiden eines oder mehrerer Mitunternehmer aus einer im &Uuml;brigen fortbestehenden Mitunternehmerschaft &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG unmittelbar (Kulosa in Herrmann\/Heuer\/Raupach &#8211;HHR&#8211;, &sect;&nbsp;16 EStG Rz&nbsp;542; Paus, Deutsche Steuer-Zeitung &#8211;DStZ&#8211; 2006, 285&nbsp;f.; Schmidt\/Wacker, EStG, 34.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;16 Rz&nbsp;536, unter d) oder zumindest entsprechend (Niehus\/Wilke, Finanz-Rundschau &#8211;FR&#8211; 2012, 1093, 1100, 1103; Rei&szlig; in Kirchhof, EStG, 14.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;16 Rz&nbsp;235, 233) anwendbar, wenn die ausscheidenden Mitunternehmer jeweils einen Teilbetrieb erhalten (so im Ergebnis auch BFH-Urteil vom 10.&nbsp;Februar 1972 IV&nbsp;317\/65, BFHE 104, 543, BStBl II 1972, 419). Eine weitergehende Auffassung nimmt eine Realteilung durch Ausscheiden eines oder mehrerer Mitunternehmer aus einer im &Uuml;brigen fortbestehenden Mitunternehmerschaft auch dann an, wenn die ausscheidenden Mitunternehmer lediglich Einzelwirtschaftsg&uuml;ter erhalten (Ley in Festschrift f&uuml;r Klaus Korn, a.a.O., S.&nbsp;335, 348; Pupeter in Widmann\/Mayer, Umwandlungsrecht, Anhang&nbsp;10 Rz&nbsp;1467; Stahl in Korn, &sect;&nbsp;16 EStG Rz&nbsp;296; Stuhrmann, DStR 2005, 1355, 1356&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Der Senat h&auml;lt an der engen Definition der Realteilung nicht mehr fest. Der Begriff der &quot;Realteilung&quot; i.S. des &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG i.d.F. des UntStFG schlie&szlig;t jedenfalls das Ausscheiden eines Mitunternehmers aus einer unter den &uuml;brigen Gesellschaftern fortbestehenden Gesellschaft unter Mitnahme eines &#8211;weiterhin zum Betriebsverm&ouml;gen des Ausgeschiedenen geh&ouml;renden&#8211; Teilbetriebs ein. Ob dies auch bei Mitnahme von Einzelwirtschaftsg&uuml;tern in das Betriebsverm&ouml;gen des ausgeschiedenen Gesellschafters gilt oder in einem solchen Fall &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;1 EStG eingreift, bedarf im Streitfall keiner Kl&auml;rung. Denn die Kl&auml;gerin hat einen Teilbetrieb erhalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die so verstandene Realteilung ist eine Aufgabe des Mitunternehmeranteils i.S. des &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 i.V.m. Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG. Sie f&uuml;hrt nach &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG nicht zur Aufdeckung stiller Reserven, wenn und soweit der &uuml;bernommene Teilbetrieb weiterhin Betriebsverm&ouml;gen des Ausgeschiedenen bleibt. Unerheblich ist, ob die Mitunternehmerschaft insgesamt aufgel&ouml;st wird oder ob nur einzelne Mitunternehmer einer mehrgliedrigen Mitunternehmerschaft ausscheiden und die Mitunternehmerschaft von den verbliebenen Mitunternehmern fortgef&uuml;hrt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Begriff der &quot;Realteilung&quot; i.S. des &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG ist ein steuerrechtlicher Begriff. Seine Auslegung ist daher nicht mehr &#8211;wie die fr&uuml;here BFH-Rechtsprechung angenommen hat&#8211; an das Zivilrecht gebunden. Weil &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG auf die Ermittlung des Gewinns der Mitunternehmerschaft Bezug nimmt, setzt die Realteilung einen Sachverhalt voraus, der sich grunds&auml;tzlich auf den Gewinn der Mitunternehmerschaft auswirkt. Dies bedingt aber nicht die vollst&auml;ndige Aufl&ouml;sung der Mitunternehmerschaft, denn auch der Ver&auml;u&szlig;erungs- oder Aufgabegewinn des aus einer fortbestehenden Mitunternehmerschaft ausscheidenden Mitunternehmers ist Teil des Gewinns der Mitunternehmerschaft (BFH-Urteil vom 29.&nbsp;April 1993 IV&nbsp;R&nbsp;107\/92, BFHE 171, 23, BStBl II 1993, 666; Senatsurteil vom 10.&nbsp;April 2014 III&nbsp;R&nbsp;20\/13, BFHE 244, 530; Klein\/Ratschow, AO, 12.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;180 Rz&nbsp;18).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der Gesetzgeber wollte das Vorliegen einer Realteilung nicht von der Aufl&ouml;sung der Mitunternehmerschaft abh&auml;ngig machen. Denn nach der Entwurfsbegr&uuml;ndung zu &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;3 EStG i.d.F. des StEntlG 1999\/2000\/2002 sollte eine Realteilung au&szlig;er bei der Vollbeendigung auch dann vorliegen, wenn &quot;die Mitunternehmerschaft zwar bestehen bleibt, jedoch Teile des Betriebsverm&ouml;gens dem ausscheidenden Gesellschafter als Abfindung &uuml;berlassen werden&quot; (BTDrucks 14\/265, S.&nbsp;179). Die Entwurfsbegr&uuml;ndung zur Neufassung des &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;3 EStG durch das UntStFG (BTDrucks 14\/6882, S.&nbsp;34) enth&auml;lt keine abweichenden Erw&auml;gungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Nach dem Aufbau des &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;3 EStG ist die Realteilung ein Sonderfall der Betriebsaufgabe gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 EStG (BMF-Schreiben in BStBl I 2006, 228, unter I.; Crezelius in Festschrift f&uuml;r Klaus Korn, a.a.O., S.&nbsp;273, 278&nbsp;f.; Rei&szlig; in Kirchhof, a.a.O., &sect;&nbsp;16 Rz&nbsp;235; Schmidt\/Wacker, a.a.O., &sect;&nbsp;16 Rz&nbsp;535; Wendt in Festschrift f&uuml;r Joachim Lang, a.a.O., S.&nbsp;699, 704). &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 EStG erfasst als gleichrangige Aufgabetatbest&auml;nde nicht nur die Aufgabe des Gewerbebetriebs, sondern auch die vollst&auml;ndige Aufgabe eines Mitunternehmeranteils oder des Anteils eines pers&ouml;nlich haftenden Gesellschafters einer KG auf Aktien (Paus, DStZ 2006, 285, 286). Beurteilt man das Ausscheiden mindestens eines Mitunternehmers unter Mitnahme von Gesellschaftsverm&ouml;gen nicht l&auml;nger als Ver&auml;u&szlig;erung eines Mitunternehmeranteils (vgl. BFH-Urteil vom 10.&nbsp;M&auml;rz 1998 VIII&nbsp;R&nbsp;76\/96, BFHE 186, 50, BStBl II 1999, 269, unter II.2.b&nbsp;aa), sondern als dessen Aufgabe, erlangt die Bezugnahme des &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 EStG auf &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG eine eigenst&auml;ndige Bedeutung. Damit erh&auml;lt dieser Aufgabetatbestand einen klaren sachlichen Anwendungsbereich und ist nicht l&auml;nger vor allem auf jene F&auml;lle beschr&auml;nkt, in denen der Mitunternehmeranteil neben dem Gesellschaftsanteil auch Sonderbetriebsverm&ouml;gen umfasst und dieses nicht auf den Erwerber &uuml;bertragen wird (vgl. dazu BFH-Beschluss vom 31.&nbsp;August 1995 VIII&nbsp;B&nbsp;21\/93, BFHE 178, 379, BStBl II 1995, 890, unter II.2.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dies bedeutet f&uuml;r F&auml;lle vorliegender Art, in denen ein Teilbetrieb &uuml;bernommen und ein sonstiges Ver&auml;u&szlig;erungsentgelt gezahlt wird, jedoch nicht, dass der Vorgang insgesamt als ein Aufgabetatbestand zu behandeln ist. Vielmehr ist die Realteilung und die damit einhergehende Gewinnneutralit&auml;t der Teilbetriebs&uuml;bertragung im Rahmen der Ermittlung des Ver&auml;u&szlig;erungsgewinns zu ber&uuml;cksichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) F&uuml;r die Erstreckung der Realteilung i.S. des &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG auf F&auml;lle des Ausscheidens mindestens eines Mitunternehmers unter Mitnahme eines Teilbetriebs spricht auch der Zweck dieses Rechtsinstituts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Rechtsinstitut der Realteilung bezweckt, wirtschaftlich sinnvolle Umstrukturierungsvorg&auml;nge steuerlich nicht zu belasten, solange die steuerliche Erfassung stiller Reserven sichergestellt ist (so bereits BFH-Urteil in BFHE 104, 543, BStBl II 1972, 419, unter 1.). Der Gesetzgeber versteht die Realteilung weiterhin als Umstrukturierungsma&szlig;nahme (BTDrucks 14\/6882, S.&nbsp;34). Dabei soll die Aufdeckung stiller Reserven vermieden werden (HHR\/Kulosa, &sect;&nbsp;16 EStG Rz&nbsp;540). Eine Mitunternehmerschaft kann aber nicht nur durch ihre vollst&auml;ndige Aufl&ouml;sung, sondern auch durch das Ausscheiden eines Mitunternehmers unter Mitnahme eines Teilbetriebs sinnvoll umstrukturiert werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Verwirklichung dieses Zwecks ist die Anwendung des &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG vorzugsw&uuml;rdig gegen&uuml;ber einer Analogie zu &sect;&nbsp;24 UmwStG oder einer teleologischen Extension des nach seinem Wortlaut auf Einzelwirtschaftsg&uuml;ter beschr&auml;nkten &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;3 EStG. Denn sie kann sich unmittelbar auf den Gesetzeswortlaut st&uuml;tzen und stellt im Gegensatz zu der Anwendung des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;3 EStG (vgl. dazu BFH-Urteil vom 19.&nbsp;September 2012 IV&nbsp;R&nbsp;11\/12, BFHE 239, 76, Rz&nbsp;15) eine gewinnneutrale Umstrukturierung auch dann sicher, soweit mit dem Teilbetrieb Verbindlichkeiten &uuml;bergehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>f) Auf Anfrage des erkennenden Senats hat der IV.&nbsp;Senat mit Beschluss vom 18.&nbsp;Juni 2015 erkl&auml;rt, dass er an der mit dem BFH-Urteil in BFH\/NV 2015, 209 vertretenen Auffassung, dass eine Realteilung i.S. des &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG die Aufgabe des Betriebs der Mitunternehmerschaft voraussetzt, nicht mehr festh&auml;lt und der vorstehend dargelegten Auffassung des erkennenden Senats ausdr&uuml;cklich zustimmt. Der VIII.&nbsp;Senat hat mitgeteilt, dass das BFH-Urteil in BFHE 233, 434, BStBl II 2014, 299 sich nicht zu der Frage verhalten habe, ob die Realteilung auch F&auml;lle der Sachwertabfindung gegen &Uuml;bernahme eines Teilbetriebs als weitere Fallgruppe umfasse, und daher der Entscheidung des erkennenden Senats nicht entgegenstehe. Im &Uuml;brigen teilt er die Auffassung des erkennenden Senats, nach der das Ausscheiden eines Mitunternehmers aus einer fortbestehenden Gesellschaft gegen eine Sachwertabfindung in Gestalt eines Teilbetriebs unmittelbar die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG erf&uuml;llt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>g) Die Kl&auml;gerin hat auch insoweit keinen Ver&auml;u&szlig;erungserl&ouml;s erzielt, als der Y Niederlassung anl&auml;sslich ihres Ausscheidens erhebliche liquide Mittel zugeordnet wurden. Geld und Forderungen k&ouml;nnen als Teil des (ungeteilten) Betriebsverm&ouml;gens wie andere materielle oder immaterielle Wirtschaftsg&uuml;ter im Zuge einer Realteilung den Gesellschaftern frei zugeordnet werden (h.M. Rei&szlig; in Kirchhof, a.a.O., &sect;&nbsp;16 Rz&nbsp;244; Schmidt\/Wacker, a.a.O., &sect;&nbsp;16 Rz&nbsp;544, 545, jeweils m.w.N.; HHR\/Kulosa, &sect;&nbsp;16 EStG Rz&nbsp;554; Bl&uuml;mich\/Schallmoser, &sect;&nbsp;16 EStG Rz&nbsp;420).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat kann offenlassen, ob dies auch gilt, wenn die Gesellschafter kurz vor dem Ausscheiden eines Gesellschafters Einlagen leisten oder Darlehen aufnehmen und diese Mittel dann im Rahmen der Realteilung dem Teilbetrieb des ausscheidenden Gesellschafters zuordnen (vgl. Schmidt\/Wacker, a.a.O., &sect;&nbsp;16 Rz&nbsp;550, m.W.N.; HHR\/Kulosa, &sect;&nbsp;16 EStG Rz&nbsp;556; Bl&uuml;mich\/ Schallmoser, &sect;&nbsp;16 EStG Rz&nbsp;420, jeweils m.w.N.; Musil, DB 2005, 1291; Paus, DStZ 2006, 285, 287; Rogall\/Stangl, FR 2006, 345, 353&nbsp;f.; Stuhrmann, DStR 2005, 1355 f.; Wacker, NWB Fach&nbsp;3, 10669, 10681&nbsp;ff.; Gragert, NWB Fach&nbsp;3, 13887, 13892; BMF-Schreiben in BStBl I 2006, 253, Tz.&nbsp;25 zu Miterben-Mitunternehmerschaft; a.A. Groh, Die Wirtschaftspr&uuml;fung 1991, 620, 624; Winkemann, Betriebs-Berater &#8211;BB&#8211; 2004, 130, 135; H&ouml;rger\/Rapp in Littmann\/Bitz\/Pust, a.a.O., &sect;&nbsp;16 Rz&nbsp;196). Ein derartiger Sachverhalt liegt hier nicht vor, da die Geldmittel bereits vor dem Ausscheiden der Kl&auml;gerin aus der Gesellschaft im Betriebsverm&ouml;gen vorhanden waren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>h) Im Streitfall muss auch nicht entschieden werden, ob unter dem &quot;Betriebsverm&ouml;gen der einzelnen Mitunternehmer&quot; i.S. des &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG auch das Gesamthandsverm&ouml;gen einer neuen Mitunternehmerschaft verstanden werden kann, an der neben dem ausgeschiedenen Mitunternehmer auch ein Mitunternehmer beteiligt ist, der zugleich weiterhin der bisherigen Mitunternehmerschaft angeh&ouml;rt. Denn der Beigeladene zu 1. war kein Mitunternehmer (&sect;&nbsp;18 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2, &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG) der von der Kl&auml;gerin fortgef&uuml;hrten Y Niederlassung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mitunternehmer i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG kann grunds&auml;tzlich nur sein, wer zivilrechtlich Gesellschafter einer Personengesellschaft ist (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 25.&nbsp;Februar 1991 GrS&nbsp;7\/89, BFHE 163, 1, BStBl II 1991, 691, unter C.III.3.a). Eine Mitunternehmerschaft setzt zudem eine gemeinschaftliche Gewinnerzielungsabsicht voraus (BFH-Urteil vom 14.&nbsp;April 2005 XI&nbsp;R&nbsp;82\/03, BFHE 210, 241, BStBl II 2005, 752, unter II.1.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beigeladene zu 1. ist nach den Feststellungen des FG nur im Au&szlig;enverh&auml;ltnis als Sozius aufgetreten und war am Betriebsverm&ouml;gen und am Gewinn nicht beteiligt. Selbst wenn sein Auftreten im Au&szlig;enverh&auml;ltnis m&ouml;glicherweise eine Rechtsscheinhaftung begr&uuml;ndete, erg&auml;be sich daraus noch keine Mitunternehmerstellung (Schmidt\/Wacker, a.a.O., &sect;&nbsp;18 Rz&nbsp;42). Anders als beim Komplement&auml;r einer KG (vgl. BFH-Urteil vom 25.&nbsp;April 2006 VIII&nbsp;R&nbsp;74\/03, BFHE 213, 358, BStBl II 2006, 595, unter II.1.) wird die fehlende Beteiligung am Gewinn und Verlust beim Au&szlig;ensozius auch nicht durch eine herausgehobene gesellschaftsrechtliche Stellung ausgeglichen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Eine Gewinnrealisierung ist jedoch gegeben, soweit der Kl&auml;gerin anl&auml;sslich ihres Ausscheidens aus der Soziet&auml;t eine aus k&uuml;nftigen Erl&ouml;sen der Soziet&auml;t oder, falls diese nicht ausreichen, aus dem Verm&ouml;gen der Gesellschafter zu leistende (&sect;&nbsp;15 der Auseinandersetzungsvereinbarung) Rente zugesagt wurde. Die Rente ist mit ihrem Kapitalwert zu ber&uuml;cksichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Entgegen der Auffassung der Kl&auml;gerin liegt keine betriebliche Versorgungsrente vor, die zu einem unentgeltlichen &Uuml;bergang des Betriebsverm&ouml;gens f&uuml;hren w&uuml;rde (vgl. HHR\/Kratzsch, &sect;&nbsp;5 EStG Rz&nbsp;1335; H&ouml;rger\/Rapp in Littmann\/Bitz\/Pust, a.a.O., &sect;&nbsp;16 Rz&nbsp;97; Schulze zur Wiesche, BB 1995, 593, 596).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) F&uuml;r eine betriebliche Versorgungsrente ist kennzeichnend, dass ihr Rechtsgrund &uuml;berwiegend durch das betrieblich veranlasste Bestreben (z.B. F&uuml;rsorgeleistungen an einen fr&uuml;her im Unternehmen t&auml;tigen Gesellschafter oder R&uuml;cksichtnahme auf gesch&auml;ftliches Ansehen des Betriebs&uuml;bernehmers) bestimmt wird, den Rentenberechtigten zu versorgen, ihn insbesondere vor materieller Not zu sch&uuml;tzen. Sie kann demgem&auml;&szlig; auch dann gegeben sein, wenn das vom Rentenberechtigten &uuml;bertragene Betriebsverm&ouml;gen und der versicherungsmathematische Barwert der Rente zwar objektiv gleichwertig sind, die Parteien aber bewusst und gewollt die Rentenzahlungen danach bemessen haben, was dem Rentenberechtigten zum Zwecke der Versorgung zur Verf&uuml;gung stehen sollte (BFH-Urteile vom 30.&nbsp;Juli 1959 IV&nbsp;265\/58&nbsp;U, BFHE 69, 387, BStBl III 1959, 406; vom 20.&nbsp;Dezember 1988 VIII&nbsp;R&nbsp;121\/83, BFHE 156, 339, BStBl II 1989, 585, unter II.4., und vom 2.&nbsp;Dezember 1997 VIII&nbsp;R&nbsp;11\/96, BFH\/NV 1998, 835, unter II.1.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der Senat kann im Streitfall offenlassen, ob eine betriebliche Versorgungsrente in Betracht kommt, wenn ein Gesellschafter &#8211;wie hier&#8211; neben der Rente anl&auml;sslich seines Ausscheidens auch einen Teilbetrieb erh&auml;lt. Jedenfalls ist weder eine Versorgungsbed&uuml;rftigkeit der Kl&auml;gerin noch ein Versorgungswille der verbliebenen Gesellschafter erkennbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegen die Versorgungsbed&uuml;rftigkeit der Kl&auml;gerin spricht insbesondere, dass sie nach ihrem Ausscheiden aus der Soziet&auml;t weiterhin voll berufst&auml;tig war und die Rente auf zehn Jahre befristet war, d.h. bis zu ihrem voraussichtlichen Eintritt in den Ruhestand.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Feststellungen des FG bieten auch keine Anhaltspunkte f&uuml;r einen Versorgungswillen der verbliebenen Gesellschafter. Zwar sollte die Rente &quot;der wirtschaftlichen Absicherung und Versorgung dienen&quot;. Diese Vereinbarung ist allerdings im Zusammenhang mit der antragsgem&auml;&szlig; erteilten Zusage des FA und einem m&ouml;glichen Wahlrecht zwischen Sofort- und Zuflussbesteuerung (dazu sogleich unter d) zu sehen. Sie belegt insofern keinen Versorgungswillen im vorgenannten Sinn. Die von der Soziet&auml;t beantragte Zusage zur steuerrechtlichen Behandlung der Rente verdeutlicht vielmehr, dass alle Gesellschafter einschlie&szlig;lich der Kl&auml;gerin auch hinsichtlich der Rente von einem entgeltlichen Gesch&auml;ft ausgingen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Kapitalwert der Rente ist als Ver&auml;u&szlig;erungserl&ouml;s im Zeitpunkt des Ausscheidens der Kl&auml;gerin aus der Soziet&auml;t anzusetzen, und zwar unabh&auml;ngig davon, ob der Kl&auml;gerin hinsichtlich der Rente ein Besteuerungswahlrecht zustand und wie sie dieses ausge&uuml;bt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Gewinn aus der Ver&auml;u&szlig;erung eines Betriebs oder eines Mitunternehmeranteils ist auch dann bereits im Zeitpunkt der Ver&auml;u&szlig;erung zu versteuern, wenn der Ver&auml;u&szlig;erungserl&ouml;s in Form wiederkehrender Bez&uuml;ge bezahlt wird. Rechtsprechung und Verwaltung r&auml;umen Steuerpflichtigen in diesen F&auml;llen aber ein Wahlrecht ein, entweder den Kapitalwert der Rente zum Zeitpunkt der Betriebsver&auml;u&szlig;erung als Erl&ouml;s anzusetzen oder die einzelnen Rentenzahlungen bei Zufluss als nachtr&auml;gliche Betriebseinnahmen zu versteuern (z.B. BFH-Urteile vom 17.&nbsp;Juli 2013 X&nbsp;R&nbsp;40\/10, BFHE 242, 58, BStBl II 2013, 883; vom 14.&nbsp;Mai 2002 VIII&nbsp;R&nbsp;8\/01, BFHE 199, 198, BStBl II 2002, 532, Rz&nbsp;20, m.w.N., und vom 26.&nbsp;Juli 1984 IV&nbsp;R&nbsp;137\/82, BFHE 141, 525, BStBl II 1984, 829). Dies gilt jedoch nur, wenn es sich um Bez&uuml;ge handelt, die lebenslang zu zahlen sind oder eine feste Laufzeit von mehr als zehn Jahren haben und prim&auml;r der Versorgung oder bei besonders langer Laufzeit mindestens auch der Versorgung des bisherigen Betriebsinhabers oder Mitunternehmers dienen (z.B. BFH-Urteile vom 11.&nbsp;November 2010 IV&nbsp;R&nbsp;17\/08, BFHE 232, 28, BStBl II 2011, 716, m.w.N., und in BFHE 199, 198, BStBl II 2002, 532). Die Sofortbesteuerung ist der gesetzliche Normalfall und die Zuflussbesteuerung eine auf Billigkeitserw&auml;gungen beruhende Ausnahmeregelung (z.B. BFH-Urteile in BFHE 242, 58, BStBl II 2013, 883; in BFHE 232, 28, BStBl II 2011, 716, jeweils m.w.N.; BFH-Beschl&uuml;sse vom 12.&nbsp;Mai 1999 IV&nbsp;B&nbsp;52\/98, BFH\/NV 1999, 1330, unter 3., und vom 29.&nbsp;M&auml;rz 2007 XI&nbsp;B&nbsp;56\/06, BFH\/NV 2007, 1306, unter 1.a&nbsp;bb). Zu einer Zuflussbesteuerung kann es nur kommen, wenn dies vom Steuerpflichtigen ausdr&uuml;cklich im Rahmen seiner Einkommensteuerveranlagung gew&auml;hlt wird (BFH-Beschluss in BFH\/NV 1999, 1330, und BFH-Urteil in BFHE 242, 58, BStBl II 2013, 883, Rz&nbsp;29).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>57<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der Senat muss nicht entscheiden, ob die Rente im Streitfall prim&auml;r der Versorgung der Kl&auml;gerin dient und ihr daher ein solches Wahlrecht zustand. Dagegen k&ouml;nnte sprechen, dass sie die Y Niederlassung fortf&uuml;hrte und damit weiterhin berufst&auml;tig, die Rente nur knapp &uuml;ber zehn Jahre und nur bis zur Vollendung ihres 65.&nbsp;Lebensjahrs zu zahlen war. Selbst wenn ihr ein Wahlrecht zugestanden und sie die nachgelagerte Besteuerung gew&auml;hlt haben sollte, w&auml;re gleichwohl im Zeitpunkt ihres Ausscheidens der Kapitalwert der Rente als Erl&ouml;s zu erfassen. Dies folgt schon daraus, dass das aus Billigkeitsgr&uuml;nden gew&auml;hrte Wahlrecht nichts daran &auml;ndert, dass der ausscheidende Gesellschafter einen Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn erzielt, den er nur &#8211;falls er die nachgelagerte Besteuerung w&auml;hlt&#8211; nicht sofort, sondern ratierlich versteuern muss, sobald die Summe der Rentenzahlungen den Wert seines Kapitalkontos im Zeitpunkt der Ver&auml;u&szlig;erung &uuml;bersteigt (vgl. BFH-Urteile vom 24.&nbsp;Januar 1996 X&nbsp;R&nbsp;14\/94, BFHE 179, 406, BStBl II 1996, 287, unter 2., in BFHE 199, 198, BStBl II 2002, 532, unter II.2.b, und vom 14.&nbsp;Januar 2004 X&nbsp;R&nbsp;37\/02, BFHE 205, 96, BStBl II 2004, 493, unter II.1.b&nbsp;bb). Da das Wahlrecht erst im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung des ausgeschiedenen Gesellschafters ausge&uuml;bt wird, ist &uuml;berdies im Rahmen der Gewinnermittlung der Gesellschaft die Feststellung des Ver&auml;u&szlig;erungsgewinns erforderlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>58<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Zur Ermittlung des Anteilswerts der Kl&auml;gerin musste die Soziet&auml;t zwingend zur Bilanzierung nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 EStG &uuml;bergehen (&sect;&nbsp;18 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 i.V.m. &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>59<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ein &Uuml;bergangsgewinn oder -verlust ist der Kl&auml;gerin nach dem BFH-Urteil vom 13.&nbsp;September 2001 IV&nbsp;R&nbsp;13\/01 (BFHE 196, 546, BStBl II 2002, 287, unter II.2.) im Zeitpunkt ihres Ausscheidens entsprechend dem gesellschaftsvertraglichen Gewinnverteilungsschl&uuml;ssel, also zu 20&nbsp;%, zuzurechnen (vgl. BFH-Urteile vom 13.&nbsp;November 1997 IV&nbsp;R&nbsp;18\/97, BFHE 184, 518, BStBl II 1998, 290, unter 2.; vom 19.&nbsp;August 1999 IV&nbsp;R&nbsp;67\/98, BFHE 190, 150, BStBl II 2000, 179, zur Zurechnung eines &Uuml;bergangsgewinns beim Ausscheiden eines Gesellschafters aus zweigliedrigen Gesellschaften).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>60<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>7. Als Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn der Kl&auml;gerin ist der Kapitalwert der Rente zuz&uuml;glich der Buchwerte des Y Teilbetriebs (Ver&auml;u&szlig;erungspreis) abz&uuml;glich etwaiger Ver&auml;u&szlig;erungskosten und des Werts ihres Kapitalkontos anzusetzen (&sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG; vgl. BFH-Urteil vom 9.&nbsp;Juli 2015 IV&nbsp;R&nbsp;19\/12, BFHE 249, 555, BStBl II 2015, 954).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>61<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Ob sich aus dem zu einer Realteilung mit Spitzenausgleich ergangenen BFH-Urteil vom 1.&nbsp;Dezember 1992 VIII&nbsp;R&nbsp;57\/90 (BFHE 170, 320, BStBl II 1994, 607) eine andere Berechnungsmethode ergibt, kann dahinstehen. Denn die Sachverhalte sind, wie auch der VIII.&nbsp;Senat des BFH auf Anfrage des erkennenden Senats mitgeteilt hat, nicht miteinander vergleichbar; f&uuml;r einen Spitzenausgleich ist im Streitfall nichts ersichtlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>62<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der BFH hat mit diesem Urteil in BFHE 170, 320, BStBl II 1994, 607 entschieden, dass es bei einer Realteilung mit Buchwertfortf&uuml;hrung der gewinnneutralen Realteilung des Gesellschaftsverm&ouml;gens nicht entgegensteht, wenn ein Realteiler dem anderen einen sog. Spitzenausgleich bezahlt. Der Spitzenausgleich f&uuml;hre jedoch in voller H&ouml;he und damit ohne Gegenrechnung anteiliger Buchwerte zu einem Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn. Werde die Gesellschaft aufgel&ouml;st, erlangten die Gesellschafter einen Auseinandersetzungsanspruch, der sich gegen die Gesellschaft richte und zun&auml;chst auf Geld gerichtet sei. Die Realteilungsvereinbarung nehme auf die Erf&uuml;llung des Auseinandersetzungsanspruchs insoweit Einfluss, als anstelle des auf Geld gerichteten Auseinandersetzungsanspruchs ein auf &Uuml;bereignung bestimmter Wirtschaftsg&uuml;ter gerichteter Anspruch trete und die H&ouml;he des Anspruchs ver&auml;ndert werde. Die Realteilungsvereinbarung enthalte in H&ouml;he der Wertdifferenz zwischen der Summe der Verkehrswerte der &uuml;bernommenen Wirtschaftsg&uuml;ter und dem urspr&uuml;nglichen Auseinandersetzungsanspruch eine Abtretung dieses Anspruchs an den anderen Gesellschafter. Mit dem Spitzenausgleich werde ein Entgelt f&uuml;r diese Abtretung bezahlt. Diese Zahlung (Spitzenausgleich) f&uuml;hre beim Ausgleichsberechtigten in H&ouml;he des Ausgleichsbetrags zu einer Gewinnrealisierung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>63<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Dieses Urteil hat Kritik erfahren (BMF-Schreiben in BStBl I 1994, 601, BStBl I 2006, 228, unter VI.; HHR\/Kulosa, &sect;&nbsp;16 EStG Rz&nbsp;555; Rei&szlig; in Kirchhof, a.a.O., &sect;&nbsp;16 Rz&nbsp;251; Schmidt\/ Wacker, a.a.O., &sect;&nbsp;16 Rz&nbsp;549; Wendt, FR 1999, 333, 343; Kauffmann in Frotscher, EStG, &sect;&nbsp;16 Rz&nbsp;177ad; Bl&uuml;mich\/ Schallmoser, &sect;&nbsp;16 EStG Rz&nbsp;421; Sieker in Lademann, a.a.O., &sect;&nbsp;16 EStG Rz&nbsp;583; Musil, DB 2005, 1291, 1295; Winkelmann, BB 2004, 130, 134; Schell, BB 2006, 1026, 1028; Sterzinger, Neue Juristische Wochenschrift 2011, 3057, 3059; M&auml;rkle\/Franz in Festschrift Korn, a.a.O., S.&nbsp;365, 372, und wohl auch H&ouml;rger\/ Rapp in Littmann\/Bitz\/Pust, a.a.O., &sect;&nbsp;16 EStG Rz&nbsp;196).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>64<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Scheidet &#8211;wie hier&#8211; ein Gesellschafter aus einer fortbestehenden Personengesellschaft aus, steht ihm, wie ausgef&uuml;hrt, ein Abfindungsanspruch gegen die Gesellschaft zu. Die Erf&uuml;llung dieses Abfindungsanspruchs kann im Gegensatz zum Sachverhalt, der dem BFH-Urteil in BFHE 170, 320, BStBl II 1994, 607 zugrunde liegt (Liquidation der Gesellschaft durch Realteilung), nicht als Forderungskauf der verbleibenden Gesellschafter beurteilt werden. Weder die verbleibenden noch der ausscheidende Gesellschafter erlangen mehr als ihrem Anteil am Gesellschaftsverm&ouml;gen entspricht; sie zahlen deswegen auch nicht dem oder den anderen Gesellschaftern einen Ausgleich aus eigenen Mitteln (Spitzenausgleich).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>65<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der ausscheidende Gesellschafter erh&auml;lt vielmehr &#8211;wie in &sect;&nbsp;738 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 BGB oder hiervon abweichenden gesellschaftsvertraglichen Regelungen vorgesehen&#8211; allein den Wert seines Mitunternehmeranteils ersetzt. Soweit der Anspruch auf Geld gerichtet ist, erf&uuml;llt die Gesellschaft zivilrechtlich den urspr&uuml;nglich entstandenen Abfindungsanspruch, der abweichend vom Auseinandersetzungsanspruch nach einer Realteilung mit der Vereinbarung eines Spitzenausgleichs nicht der H&ouml;he und der Art nach ver&auml;ndert wird. Soweit die Gesellschaft und der ausscheidende Gesellschafter &#8211;wie hier&#8211; vereinbaren, dass Ratenzahlungen oder statt Geld Wirtschaftsg&uuml;ter aus dem Gesellschaftsverm&ouml;gen geleistet werden, modifiziert sich der Abfindungsanspruch nur der Art, nicht aber der H&ouml;he nach. Der f&uuml;r eine Realteilung mit Vereinbarung eines Spitzenausgleichs typische Sachverhalt, dass ein Gesellschafter mehr an Wirtschaftsg&uuml;tern aus dem Gesellschaftsverm&ouml;gen erh&auml;lt, als seinem Anteil entspricht mit der Folge, dass er daf&uuml;r an den (die) anderen Gesellschafter einen Ausgleich zu zahlen hat (vgl. Senatsurteil in BFHE 241, 346, BStBl II 2014, 242, Rz&nbsp;18, m.w.N.), liegt im Streitfall nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>66<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>8. Die verbindliche Zusage des FA vom 12.&nbsp;August 2005 steht der Ermittlung eines &Uuml;bergangsgewinns nicht entgegen. Das FA war hieran nicht mehr gebunden, nachdem die Gesellschaft einen &uuml;ber dem Kapitalwert der Rente liegenden Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn der Kl&auml;gerin in H&ouml;he von 624.470,33&nbsp;EUR erkl&auml;rt und sich damit selbst von der Zusage gel&ouml;st hat, nach der nur die Rente bei der Kl&auml;gerin zu einem Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn f&uuml;hren sollte. Betrifft eine vor Einf&uuml;hrung des &sect;&nbsp;89 Abs.&nbsp;2 der Abgabenordnung (AO) erteilte Zusage eine gesonderte und einheitliche Feststellung nach &sect;&nbsp;179 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 i.V.m. &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a AO, k&ouml;nnen sich die anfechtungsberechtigten Feststellungsbeteiligten grunds&auml;tzlich nur einvernehmlich hierauf berufen. An diesem Einvernehmen fehlt es im Streitfall.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>67<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Bindungswirkung einer Zusage wurde bis zur Einf&uuml;hrung des &sect;&nbsp;89 Abs.&nbsp;2 AO aus dem Grundsatz von Treu und Glauben hergeleitet (z.B. BFH-Urteil vom 16.&nbsp;November 2005 X&nbsp;R&nbsp;3\/04, BFHE 211, 30, BStBl II 2006, 155, unter II.2.i; Senatsurteil vom 15.&nbsp;M&auml;rz 2007 III&nbsp;R&nbsp;39\/06 BFH\/NV 2007, 1459, unter 4., sowie BMF-Schreiben in BStBl I 2003, 742). Sie entfiel, wenn die Zusage klar dem Gesetz widersprach und offensichtlich rechtswidrig war (BFH-Urteil vom 16.&nbsp;Juli 2002 IX&nbsp;R&nbsp;28\/98, BFHE 198, 403, BStBl II 2002, 714, unter II.2.d). Eine verbindliche Zusage bez&uuml;glich einer gesonderten und einheitlichen Feststellung f&uuml;hrte zu offensichtlich rechtswidrigen Ergebnissen, wenn von mehreren Beteiligten ein Teil sich auf die Zusage berufen, ein anderer Teil aber die Besteuerung aufgrund einer abweichenden tats&auml;chlichen oder rechtlichen W&uuml;rdigung durchsetzen k&ouml;nnte. Die gesetzlich vorgesehene Einheitlichkeit der Feststellung (&sect;&nbsp;179 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 AO) w&auml;re dann nicht mehr gew&auml;hrleistet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>68<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Eink&uuml;nfte der Kl&auml;gerin, der Revisionskl&auml;ger zu 2. und 3. und der Beigeladenen aus der Soziet&auml;t sind gesondert und einheitlich festzustellen (&sect;&nbsp;179 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 i.V.m. &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a AO), da sie ihnen als Mitunternehmern gemeinsam zuzurechnen sind. Insofern ist neben der Kl&auml;gerin auch die Soziet&auml;t klagebefugt. Die Soziet&auml;t hat sich aber durch die Erkl&auml;rung eines &uuml;ber dem Kapitalwert der Rente liegenden Ver&auml;u&szlig;erungsgewinns der Kl&auml;gerin in H&ouml;he von 624.470,33&nbsp;EUR von der Zusage gel&ouml;st, nach der nur die Rente bei der Kl&auml;gerin zu einem Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn f&uuml;hren sollte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>69<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Soziet&auml;t muss sich nicht an der Zusage festhalten lassen. Die Bindungswirkung der Zusage gilt nur zugunsten, nicht zulasten des Steuerpflichtigen (vgl. BMF-Schreiben in BStBl I 2003, 742, Tz.&nbsp;4.4).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>70<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Entgegen der Auffassung der Kl&auml;gerin folgt auch nichts anderes aus der gesellschaftsrechtlichen Treuepflicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>71<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die gesellschaftsrechtliche Treuepflicht verlangt von Gesellschaftern einer Personengesellschaft, die Belange der Gesellschaft und der anderen Gesellschafter nicht zu beeintr&auml;chtigen (vgl. BGH-Urteile vom 9.&nbsp;September 2002 II&nbsp;ZR&nbsp;198\/00, DStR 2002, 2234, und vom 19.&nbsp;Oktober 2009 II&nbsp;ZR&nbsp;240\/08, BGHZ 183, 1; M&uuml;nchKommBGB\/Ulmer\/Sch&auml;fer, 6.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;705 Rz&nbsp;229). Dies gilt auch im Hinblick auf Verfahrenshandlungen im Besteuerungsverfahren (vgl. Beschl&uuml;sse des Oberlandesgerichts &#8211;OLG&#8211; M&uuml;nchen vom 18.&nbsp;Oktober und 23.&nbsp;Dezember 2010&nbsp;&nbsp;7&nbsp;U&nbsp;3343\/10, juris; Beschluss des OLG Dresden vom 29.&nbsp;November 2004&nbsp;&nbsp;2&nbsp;U&nbsp;1507\/04, GmbH-Rundschau 2005, 238) und in einer aufgel&ouml;sten Gesellschaft bzw. als nachlaufende Treuepflicht (M&uuml;nchKommHGB\/Karsten Schmidt, 3.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;105 Rz&nbsp;188).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>72<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Pflicht besteht aber nur zwischen den Gesellschaftern untereinander bzw. zwischen Gesellschaftern und Gesellschaft (M&uuml;nchKommHGB\/Karsten Schmidt, a.a.O., &sect;&nbsp;105 Rz&nbsp;189). Sie betrifft nicht das Au&szlig;enverh&auml;ltnis zum FA im Besteuerungsverfahren. Die Treuepflicht kann sich zwar in Einzelf&auml;llen zu einer Pflicht zur Zustimmung zu einer konkreten Gesch&auml;ftsf&uuml;hrungsma&szlig;nahme verdichten. Eine rechtswidrig verweigerte Zustimmung wird aber auch dann nicht im Au&szlig;enverh&auml;ltnis fingiert, sondern muss im Wege der Leistungsklage &uuml;ber &sect;&nbsp;894 der Zivilprozessordnung erzwungen werden (BGH-Urteil vom 19.&nbsp;Juni 2008 III&nbsp;ZR&nbsp;46\/06, DStR 2008, 1741, unter II.B.1.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>73<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>9. Das FG ist von anderen Rechtsgrunds&auml;tzen ausgegangen. Sein Urteil ist daher aufzuheben. Die Sache ist nicht spruchreif, weil der Senat anhand der Feststellungen des FG nicht entscheiden kann, ob das FA den Gewinnanteil der Kl&auml;gerin zutreffend ermittelt hat. Das FG hat &#8211;von seinem Standpunkt aus folgerichtig&#8211; keine Feststellungen zu den Buchwerten der von der Kl&auml;gerin &uuml;bernommenen Wirtschaftsg&uuml;ter, zum Kapitalkonto der Kl&auml;gerin im Zeitpunkt des Ausscheidens aus der Soziet&auml;t und zu den Ver&auml;u&szlig;erungskosten getroffen. F&uuml;r den zweiten Rechtsgang weist der Senat vorsorglich darauf hin, dass er die Einsch&auml;tzung der Beteiligten teilt, dass die Soziet&auml;t steuerrechtlich nur eine (einzige) Mitunternehmerschaft ist und daher nur ein einstufiges Feststellungsverfahren durchzuf&uuml;hren war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>74<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>10. Die Kostenentscheidung wird gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO dem FG &uuml;bertragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 17.9.2015, III R 49\/13 Ausscheiden eines Gesellschafters aus einer Freiberuflersoziet&auml;t gegen &Uuml;bertragung eines Teilbetriebs und Gew&auml;hrung einer Rente &#8211; Realteilung &#8211; betriebliche Versorgungsrente &#8211; Bindungswirkung einer verbindlichen Zusage &#8211; Berechtigung zur Revisionseinlegung Leits&auml;tze 1. Eine Realteilung kann auch dann vorliegen, wenn ein Mitunternehmer unter &Uuml;bernahme eines Teilbetriebs aus der Mitunternehmerschaft ausscheidet und &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-49-13-ausscheiden-eines-gesellschafters-aus-einer-freiberuflersozietaet-gegen-uebertragung-eines-teilbetriebs-und-gewaehrung-einer-rente-realteilung-betriebliche-versorgungsrente-bindungswirkung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">III&nbsp;R&nbsp;49\/13 &#8211; Ausscheiden eines Gesellschafters aus einer Freiberuflersoziet&auml;t gegen &Uuml;bertragung eines Teilbetriebs und Gew&auml;hrung einer Rente &#8211; Realteilung &#8211; betriebliche Versorgungsrente &#8211; Bindungswirkung einer verbindlichen Zusage &#8211; Berechtigung zur Revisionseinlegung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-65907","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65907","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65907"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65907\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65907"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=65907"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=65907"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}