{"id":65913,"date":"2016-03-09T11:27:31","date_gmt":"2016-03-09T09:27:31","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=65913"},"modified":"2016-03-09T11:27:31","modified_gmt":"2016-03-09T09:27:31","slug":"viii-r-40-13-einkuenfte-aus-kapitalvermoegen-testamentarisch-angeordnete-verzinsung-eines-vermaechtnisanspruchs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-40-13-einkuenfte-aus-kapitalvermoegen-testamentarisch-angeordnete-verzinsung-eines-vermaechtnisanspruchs\/","title":{"rendered":"VIII&nbsp;R&nbsp;40\/13 &#8211; Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen: Testamentarisch angeordnete Verzinsung eines Verm&auml;chtnisanspruchs"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 20.10.2015, VIII R 40\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen: Testamentarisch angeordnete Verzinsung eines Verm&auml;chtnisanspruchs<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Zinsen, die auf einer testamentarisch angeordneten Verzinsung eines erst f&uuml;nf Jahre nach dem Tode des Erblassers f&auml;lligen betagten Verm&auml;chtnisanspruchs beruhen, sind beim Verm&auml;chtnisnehmer steuerpflichtige Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen gem&auml;&szlig; &sect; 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Das blo&szlig;e Nichtgeltendmachen der Zinsen gegen&uuml;ber dem Erben bei F&auml;lligkeit begr&uuml;ndet beim Verm&auml;chtnisnehmer keinen Zufluss i.S. des &sect; 11 EStG.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Kl&auml;ger werden das Urteil des Finanzgerichts D&uuml;sseldorf vom 14. Februar 2013&nbsp;&nbsp;16 K 3701\/12 E und die Einspruchsentscheidung des Beklagten vom 18. September 2012 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Einkommensteuer 2006 wird unter Ab&auml;nderung des Einkommensteuerbescheids des Beklagten vom 25. Juli 2012 auf 0 EUR festgesetzt.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitig ist, ob Zinsen, die f&uuml;r einen verm&auml;chtnisweise zugewendeten Geldbetrag mit hinausgeschobenem F&auml;lligkeitszeitpunkt zu zahlen sind, beim Verm&auml;chtnisnehmer zu Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;7 des Einkommensteuergesetzes in der im Streitjahr (2006) geltenden Fassung (EStG) f&uuml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) wurden im Streitjahr zusammen zur Einkommensteuer veranlagt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Eltern des Kl&auml;gers hatten am 31.&nbsp;Januar 2000 ein handschriftliches Berliner Testament errichtet. In diesem setzten sie sich gegenseitig zu Alleinerben und den Kl&auml;ger als Erben des L&auml;ngstlebenden ein. Weiterhin enthielt das Testament folgende Anordnung:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td>&quot;Unser Sohn (&#8230;) erh&auml;lt beim Tode des Erstversterbenden von uns als Verm&auml;chtnis einen Geldbetrag in H&ouml;he des beim Tode des Erstversterbenden geltenden Freibetrages bei der Erbschafts- bzw. Schenkungssteuer. Dieser Betrag ist aber erst f&uuml;nf Jahre nach dem Tode des zuerst Versterbenden f&auml;llig. Dieses Verm&auml;chtnis gilt nicht, wenn unser Sohn nach dem Tode des Erstversterbenden den Pflichtteil verlangt. Der auszuzahlende Geldbetrag ist mit 5&nbsp;% bis zur Auszahlung zu verzinsen.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Vater des Kl&auml;gers verstarb im Jahr 2001. Der Verm&auml;chtnisbetrag und die Zinsen wurden nach Ablauf von f&uuml;nf Jahren im Streitjahr bei F&auml;lligkeit von der Mutter des Kl&auml;gers (Erbin) nicht an den Kl&auml;ger ausgezahlt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit notariell beurkundetem Vertrag vom 27.&nbsp;Juni 2007 verzichtete die Erbin auf Nie&szlig;brauchsrechte an mehreren dem Kl&auml;ger geh&ouml;renden Immobilien. Im Gegenzug verzichtete der Kl&auml;ger u.a. auf seine Anspr&uuml;che aus dem Verm&auml;chtnis. Diese wurden beziffert mit 205.000&nbsp;EUR zuz&uuml;glich der j&auml;hrlich seit dem Erbfall angefallenen Zinsen in H&ouml;he von &quot;rund 61.640&nbsp;EUR&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) erfasste die Zinsen in H&ouml;he von 61.640&nbsp;EUR zun&auml;chst als Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen im Einkommensteuerbescheid 2007. Im hier&uuml;ber unter dem Az.&nbsp;&#8230; vor dem Finanzgericht D&uuml;sseldorf (FG) gef&uuml;hrten Klageverfahren erteilte der Berichterstatter einen richterlichen Hinweis, dass der Kl&auml;ger mit Eintritt der F&auml;lligkeit des Zinsanspruchs im Streitjahr wirtschaftlich die M&ouml;glichkeit gehabt habe, den Betrag einzufordern. Indem er dies unterlassen habe, habe er sich im Zeitpunkt der F&auml;lligkeit f&uuml;r eine weiterhin verzinsliche Kapital&uuml;berlassung des bis dahin angesammelten Kapitals entschieden. Daraus folge die Frage, ob bez&uuml;glich der bis zum F&auml;lligkeitszeitpunkt entstandenen Zinsen ein Zufluss bereits im Streitjahr erfolgt sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA stimmte einer Ber&uuml;cksichtigung der Eink&uuml;nfte im Streitjahr zu. Nach entsprechender &Auml;nderung des Einkommensteuerbescheides 2007 wurde das Verfahren durch &uuml;bereinstimmende Erledigungserkl&auml;rungen beendet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA ber&uuml;cksichtigte daraufhin im Einkommensteuerbescheid 2006 vom 25.&nbsp;Juli 2012 Zinsen f&uuml;r f&uuml;nf Jahre in H&ouml;he von 51.250&nbsp;EUR als Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einspruch und Klage hatten keinen Erfolg. Das FG hat die Klage mit Urteil vom 14.&nbsp;Februar 2013&nbsp; 16&nbsp;K&nbsp;3701\/12&nbsp;E abgewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision r&uuml;gen die Kl&auml;ger die Verletzung materiellen Bundesrechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;7 EStG und &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 des Erbschaftsteuergesetzes (ErbStG) seien fehlerhaft angewendet worden. H&auml;tte der Erblasser selbst eine Gesamtsumme aus Freibetrag und Zinsen errechnet und diesen Gesamtbetrag erst f&uuml;nf Jahre nach dem Erbfall zugewendet, h&auml;tte unter Ber&uuml;cksichtigung von &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 ErbStG dieser Gesamtbetrag nur der Erbschaftsteuer unterlegen. Nichts anderes k&ouml;nne gelten, wenn der Erblasser &#8211;wie vorliegend&#8211; nur die Ausgangsgr&ouml;&szlig;e &quot;Freibetrag&quot; benenne und den F&auml;lligkeitszeitpunkt und die Verzinsung bestimme, ohne den Gesamtbetrag zu berechnen. Im Testament sei dem Kl&auml;ger ein befristetes Verm&auml;chtnis in H&ouml;he des Gesamtbetrages aus Verm&auml;chtnisbetrag und Zinsanspruch unter Nennung eines Anfangstermins zugewendet worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen,<br \/>das angefochtene Urteil der Vorinstanz und die Einspruchsentscheidung vom 18.&nbsp;September 2012 aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid 2006 vom 25.&nbsp;Juli 2012 dahingehend zu &auml;ndern, dass die Einkommensteuer auf 0&nbsp;EUR festgesetzt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Das angefochtene Urteil wird aufgehoben. Der Senat entscheidet in der Sache selbst und gibt der Klage statt (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat zwar zu Recht entschieden, dass dem Kl&auml;ger ein verzinsliches betagtes Verm&auml;chtnis zugewendet wurde und die ihm danach zustehenden Zinsen zu Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen i.S. des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;7 EStG f&uuml;hren; es hat jedoch rechtsfehlerhaft einen Zufluss der Zinsen im Streitjahr bejaht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Auslegung des Testaments durch das FG mit dem Ergebnis, dem Kl&auml;ger sei ein betagtes Verm&auml;chtnis zugewendet worden, welches bereits mit dem Tode des Erstversterbenden entstanden, aber erst f&uuml;nf Jahre danach f&auml;llig geworden und dass f&uuml;r den hinausgeschobenen F&auml;lligkeitszeitpunkt eine Verzinsung in H&ouml;he von 5&nbsp;%&nbsp;p.a. angeordnet gewesen sei, ist revisionsrechtlich nicht zu beanstanden. Der Senat ist an sie nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO gebunden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Verm&auml;chtnisanspruch des Bedachten gegen den Erben (&sect;&nbsp;2174 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs &#8211;BGB&#8211;) kommt grunds&auml;tzlich mit dem Erbfall zur Entstehung (&sect;&nbsp;2176 BGB). Falls der Erblasser keine besonderen Anordnungen trifft, ist dieser Anspruch nach &sect;&nbsp;271 Abs.&nbsp;1 BGB sofort f&auml;llig (Palandt\/Weidlich, B&uuml;rgerliches Gesetzbuch, 75.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;2174 Rz&nbsp;3). Der Erblasser kann jedoch entweder das Verm&auml;chtnis unter der Bestimmung eines Anfangstermins zuwenden (befristetes Verm&auml;chtnis), was zur Folge hat, dass die Entstehung des Verm&auml;chtnisanspruches abweichend von &sect;&nbsp;2176 BGB erst mit Eintritt des Termins erfolgt (&sect;&nbsp;2177 BGB); oder er kann lediglich die F&auml;lligkeit des Verm&auml;chtnisanspruches, d.h. die M&ouml;glichkeit der Geltendmachung, zu einem sp&auml;teren Termin bestimmen, die Entstehung jedoch im Erbfall anordnen (betagtes Verm&auml;chtnis &#8211; vgl. Palandt\/ Weidlich, a.a.O., &sect;&nbsp;2174 Rz&nbsp;4).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ob bei Bestimmung eines bestimmten Auszahlungszeitpunktes ein befristetes oder betagtes Verm&auml;chtnis vom Erblasser gewollt war, ist durch Auslegung zu ermitteln.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Auslegung eines Testaments als eine einseitige Willenserkl&auml;rung obliegt dem FG als Tatsacheninstanz. Sie ist vom BFH nur daraufhin &uuml;berpr&uuml;fbar, ob sie m&ouml;glich und weder unter Versto&szlig; gegen die gesetzlichen Auslegungsregeln (&sect;&sect;&nbsp;133, 157 BGB) noch unter Versto&szlig; gegen Erfahrungs- oder Denkgesetze zustande gekommen ist (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 22.&nbsp;Mai 2007 IX&nbsp;R&nbsp;22\/06, BFH\/NV 2007, 1836; vom 25.&nbsp;Februar 2009 IX&nbsp;R&nbsp;76\/07, BFH\/NV 2009, 1268).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Gestaltung des sog. Berliner Testaments mit Freibetragsverm&auml;chtnis zielt darauf ab, dem Verm&auml;chtnisnehmer in H&ouml;he des erbschaftsteuerlichen Freibetrages, d.h. ohne Anfall von Erbschaftsteuer f&uuml;r diesen, einen Geldbetrag zuzuwenden, der bereits mit dem Tode des Erstversterbenden entsteht und damit beim Erben als Nachlassverbindlichkeit nach &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;5 ErbStG abzugsf&auml;hig ist; zugleich soll eine Behandlung als Nachverm&auml;chtnis nach &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;4 ErbStG erst mit dem Tode des Zweitversterbenden vermieden werden (zu der Gestaltung vgl. Mayer, Deutsches Steuerrecht 2004, 1371, 1374; Kesseler\/ Thouet, Neue Juristische Wochenschrift &#8211;NJW&#8211; 2008, 125, 127 mit Replik Everts, NJW 2008, 557&nbsp;f.; Ebeling, NJW 1998, 358).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Vorliegend hat das FG ausgehend vom Wortlaut des Testaments, wonach das Verm&auml;chtnis in H&ouml;he des erbschaftsteuerlichen Freibetrages erst in f&uuml;nf Jahren &quot;f&auml;llig&quot; werden sollte, die letztwillige Verf&uuml;gung des Erblassers unter Ber&uuml;cksichtigung der weiteren Umst&auml;nde dahingehend gew&uuml;rdigt, dass dieser den unverzinsten Verm&auml;chtnisbetrag bereits mit Eintritt des Erbfalls dem Kl&auml;ger zuwenden und nur die F&auml;lligkeit der Auszahlung hinausschieben wollte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Anordnung der j&auml;hrlichen Verzinsung des Verm&auml;chtnisbetrages hat es als &Uuml;bergang des Rechts auf Fruchtziehung im Zeitpunkt des Erbfalls auf den Verm&auml;chtnisnehmer gew&uuml;rdigt. Dies ist m&ouml;glich und verst&ouml;&szlig;t nicht gegen Denk- und Erfahrungss&auml;tze.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ob die vom Kl&auml;ger vertretene Auslegung, es habe der Gesamtbetrag im Wege des befristeten Verm&auml;chtnisses zugewendet werden sollen, ebenfalls m&ouml;glich w&auml;re oder wahrscheinlicher ist und welche ertragsteuerlichen Folgen sich hieraus ergeben w&uuml;rden, bedarf daher keiner Entscheidung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die im Testament verf&uuml;gte Verzinsung des betagten Verm&auml;chtnisanspruches f&uuml;hrt beim Kl&auml;ger zu Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen i.S. des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;7 EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;7 EStG geh&ouml;ren zu den Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen Ertr&auml;ge aus sonstigen Kapitalforderungen jeder Art, wenn die R&uuml;ckzahlung des Kapitalverm&ouml;gens oder ein Entgelt f&uuml;r die &Uuml;berlassung des Kapitalverm&ouml;gens zur Nutzung zugesagt oder gew&auml;hrt worden ist, auch wenn die H&ouml;he des Entgelts von einem ungewissen Ereignis abh&auml;ngt. Dies gilt unabh&auml;ngig von der Bezeichnung und der zivilrechtlichen Ausgestaltung der Kapitalanlage.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Rechtsgrund der Kapital&uuml;berlassung ist dabei ebenso ohne Bedeutung wie der Umstand, ob die zu Grunde liegende Kapitalforderung selbst steuerbar ist. Auch eine nicht freiwillige, sondern erzwungene Kapital&uuml;berlassung kann zu Einnahmen aus Kapitalverm&ouml;gen f&uuml;hren (BFH-Urteile vom 26.&nbsp;Juni 1996 VIII&nbsp;R&nbsp;67\/95, BFH\/NV 1997, 175; vom 13.&nbsp;November 2007 VIII&nbsp;R&nbsp;36\/05, BFHE 220, 35, BStBl II 2008, 292; vom 9.&nbsp;Juni 2015 VIII&nbsp;R&nbsp;18\/12, BFH\/NV 2015, 1616).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Verm&auml;chtnisanspruch des Kl&auml;gers geh&ouml;rt zu den sonstigen Kapitalforderungen i.S. des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;7 EStG, denn er ist auf eine Geldleistung gerichtet. Eine erzwungene Kapital&uuml;berlassung liegt auch in den F&auml;llen vor, in denen der Erblasser durch testamentarische Anordnung eine auf Geld gerichtete Teilungsanordnung trifft oder eine Geldforderung vermacht und deren sp&auml;tere F&auml;lligkeit verbindlich vorgibt (vgl. BFH-Urteile in BFH\/NV 1997, 175; vom 26.&nbsp;November 1992 X&nbsp;R&nbsp;187\/87, BFHE 170, 98, BStBl II 1993, 298; vom 9.&nbsp;Februar 2010 VIII&nbsp;R&nbsp;43\/06, BFHE 229, 104, BStBl II 2010, 818, zur zeitlich gestreckten Erf&uuml;llung eines Pflichtteilsanspruchs).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Legt der Erblasser &#8211;wie hier&#8211; bei der Zuwendung eines Verm&auml;chtnisbetrages zugleich eine Verzinsung f&uuml;r die Zeit bis zur F&auml;lligkeit fest, sind diese Zinsen bei Zufluss als Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen steuerpflichtig (so auch Ebeling, NJW 1998, 358; Dressler, NJW 1997, 2848, 2851 zu verzinslich gestundeten Pflichtteilsanspr&uuml;chen; Kesseler\/Thouet, NJW 2008, 125, 127 zur unverzinslich hinausgeschobenen F&auml;lligkeit).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Auch wenn der Erblasser dem Kl&auml;ger &#8211;wie dieser vortr&auml;gt&#8211; nicht den Betrag von 205.000&nbsp;EUR zuz&uuml;glich Zinsen, sondern den Gesamtbetrag in H&ouml;he von 256.250&nbsp;EUR durch Verm&auml;chtnis mit F&auml;lligkeit im Jahr 2006 zugewendet h&auml;tte, w&uuml;rde sich ertragsteuerlich kein anderes Ergebnis einstellen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Zwar stellt der Erwerb von Todes wegen kein erzieltes Einkommen i.S. des &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 bis 7 EStG dar und unterliegt nicht der Einkommensteuer. Gleiches gilt f&uuml;r die Auszahlung eines durch Erbgang erworbenen Verm&ouml;gensrechts (Erb- oder Pflichtteil, Verm&auml;chtnis). Auch die einer Erbauseinandersetzung nachfolgende Auszahlung des gesetzlichen Erbteils (oder Pflichtteils) hat keine einkommensteuerrechtlichen Folgen, sofern die Auszahlung des Anspruchs zeitnah erfolgt (vgl. BFH-Urteile vom 7.&nbsp;Dezember 1990 X&nbsp;R&nbsp;72\/89, BFHE 163, 137, BStBl II 1991, 350; in BFHE 170, 98, BStBl II 1993, 298; in BFH\/NV 1997, 175).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Wird hingegen die F&auml;lligkeit des von Todes wegen erworbenen Anspruchs einvernehmlich zwischen den Erben oder einseitig durch Anordnung des Erblassers mehr als ein Jahr ab seiner Entstehung hinausgeschoben, so stellt dies eine &#8211;wie im Streitfall ggf. unfreiwillige&#8211; Kreditgew&auml;hrung an den Erben dar. Der ausbezahlte Betrag enth&auml;lt neben dem ertragsteuerlich unbeachtlichen Kapitalwert auch dann ein Entgelt f&uuml;r die &Uuml;berlassung von Kapital zur Nutzung, wenn das Entgelt nicht gesondert vereinbart wird (vgl. BFH-Urteile in BFHE 170, 98, BStBl II 1993, 298, und in BFH\/NV 1997, 175).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Im Falle eines betagten Verm&auml;chtnisses w&auml;re &#8211;folgte man dem Kl&auml;ger&#8211; die dann unverzinsliche Verm&auml;chtnisforderung in der gesamten H&ouml;he zwar bereits mit dem Erbfall entstanden, jedoch erst f&uuml;nf Jahre nach dem Erbfall f&auml;llig. Sie w&auml;re nach der oben dargestellten Rechtsprechung in einen Zins- und einen Kapitalanteil aufzuteilen. Ist ein gesondertes Entgelt in Form einer angemessenen Verzinsung nicht vereinbart, ist der im Gesamtbetrag enthaltene Zinsanteil nach &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;3 des Bewertungsgesetzes zu ermitteln (vgl. BFH-Urteile in BFHE 170, 98, BStBl II 1993, 298; in BFH\/NV 1997, 175; BFH-Beschl&uuml;sse vom 12.&nbsp;September 2011 VIII&nbsp;B&nbsp;70\/09, BFH\/NV 2012, 229, und vom 8.&nbsp;Oktober 2014 VIII&nbsp;B&nbsp;115\/13, BFH\/NV 2015, 200).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Soweit der Kl&auml;ger eine fehlerhafte Auslegung von &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 ErbStG geltend macht, ist dies vorliegend nicht entscheidungserheblich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Entgegen der Auffassung des FG sind die Zinsen dem Kl&auml;ger nicht im Streitjahr gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;1 EStG zugeflossen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG sind Einnahmen innerhalb des Kalenderjahres bezogen, in dem sie dem Steuerpflichtigen zugeflossen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Zugeflossen ist eine Einnahme dann, wenn der Empf&auml;nger die wirtschaftliche Verf&uuml;gungsmacht &uuml;ber die in Geld oder Geldeswert bestehenden G&uuml;ter erlangt hat; das ist in der Regel der Zeitpunkt des Eintritts des Leistungserfolges. Das Innehaben von (f&auml;lligen) Anspr&uuml;chen oder Rechten f&uuml;hrt nach st&auml;ndiger Rechtsprechung den Zufluss von Einnahmen regelm&auml;&szlig;ig noch nicht herbei, denn der Zufluss ist grunds&auml;tzlich erst mit der Erf&uuml;llung des Anspruchs gegeben (BFH-Urteile vom 2.&nbsp;Dezember 2014 VIII&nbsp;R&nbsp;40\/11, BFHE 249, 60; vom 5.&nbsp;November 2013 VIII&nbsp;R&nbsp;20\/11, BFHE 243, 481, BStBl II 2014, 275; vom 21.&nbsp;November 1989 IX&nbsp;R&nbsp;170\/85, BFHE 159, 72, BStBl II 1990, 310).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Geldbetr&auml;ge flie&szlig;en dem Steuerpflichtigen in der Regel dadurch zu, dass sie bar ausgezahlt oder einem Konto des Empf&auml;ngers bei einem Kreditinstitut gutgeschrieben werden. Auch die Hingabe eines (gedeckten) Schecks f&uuml;hrt zum Zufluss des entsprechenden Geldbetrags (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 22.&nbsp;Juli 1997 VIII&nbsp;R&nbsp;13\/96, BFHE 184, 46, BStBl II 1997, 767; vom 16.&nbsp;September 2014 VIII&nbsp;R&nbsp;15\/13, BFHE 247, 220, BStBl II 2015, 468).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Ebenso kann der Zufluss durch eine gesonderte Vereinbarung zwischen Schuldner und Gl&auml;ubiger bewirkt werden, dass der Betrag &quot;fortan aus einem anderen Rechtsgrund geschuldet sein soll&quot;. In einer solchen Schuldumwandlung (Novation) kann, wenn sie im Interesse des Gl&auml;ubigers liegt, eine Verf&uuml;gung des Gl&auml;ubigers &uuml;ber seine bisherige Forderung liegen, die einkommensteuerlich so zu werten ist, als ob der Schuldner die Altschuld durch Zahlung begleicht und der Gl&auml;ubiger den vereinnahmten Betrag in Erf&uuml;llung des neu geschaffenen Verpflichtungsgrundes dem Schuldner sofort wieder zur Verf&uuml;gung stellt. Die Novation beinhaltet dann eine blo&szlig;e Verk&uuml;rzung des Leistungswegs (BFH-Urteil vom 11.&nbsp;Februar 2014 VIII&nbsp;R&nbsp;25\/12, BFHE 244, 406, BStBl II 2014, 461). Eine zum Zufluss f&uuml;hrende Novation kann auch vorliegen, wenn der Steuerpflichtige die Wahl zwischen Auszahlung und Wiederanlage im Wege einer Vorausverf&uuml;gung bereits vor der Entstehung und F&auml;lligkeit der Kapitalertr&auml;ge trifft (BFH-Urteil vom 16.&nbsp;September 2014 VIII&nbsp;R&nbsp;15\/13, BFHE 247, 220, BStBl II 2015, 468, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Davon zu unterscheiden ist das blo&szlig;e einvernehmliche Hinausschieben der F&auml;lligkeit des auszuzahlenden Zinsanspruchs. Dies stellt lediglich eine Stundung und keine den Zufluss begr&uuml;ndende Verf&uuml;gung des Gl&auml;ubigers &uuml;ber die Kapitalertr&auml;ge dar (vgl. BFH-Urteile in BFHE 247, 220, BStBl II 2015, 468; vom 11.&nbsp;November 2009 IX&nbsp;R&nbsp;1\/09, BFHE 227, 93, BStBl II 2010, 746).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ee) Ob der Steuerpflichtige im Einzelfall tats&auml;chlich die wirtschaftliche Verf&uuml;gungsmacht erlangt hat, ist eine Frage der Tatsachenfeststellung und -w&uuml;rdigung, die dem FG obliegt. Hierbei hat das FG alle Umst&auml;nde des Einzelfalles zu pr&uuml;fen (vgl. BFH-Urteile vom 16.&nbsp;M&auml;rz 2010 VIII&nbsp;R&nbsp;4\/07, BFHE 229, 141, BStBl II 2014, 147, und in BFHE 247, 220, BStBl II 2015, 468).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach diesen Grunds&auml;tzen ist die rechtliche W&uuml;rdigung des FG, die Zinsen seien dem Kl&auml;ger im Streitjahr zugeflossen, da er den Verm&auml;chtnisbetrag nebst Zinsen nicht eingefordert und sich damit f&uuml;r eine weitere verzinsliche &Uuml;berlassung des Kapitals entschieden habe, rechtsfehlerhaft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Eine tats&auml;chliche Auszahlung der streitigen Zinsen an den Kl&auml;ger ist im Streitjahr unstreitig nicht erfolgt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Allein die F&auml;lligkeit des Verm&auml;chtnisbetrages im Streitjahr mit gleichzeitig eintretender F&auml;lligkeit der Zinsen vom Erbfall bis zur F&auml;lligkeit in H&ouml;he von 51.250&nbsp;EUR vermag einen Zufluss beim Kl&auml;ger nicht zu begr&uuml;nden. Hierdurch erlangt er nicht die wirtschaftliche Verf&uuml;gungsmacht &uuml;ber die Zinsen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die vom FG zugrunde gelegte Rechtsprechung zum Zufluss einer Gewinnaussch&uuml;ttung bei einem beherrschenden Gesellschafter bereits mit F&auml;lligkeit der Forderung und nicht erst mit Gutschrift auf dem Konto (vgl. BFH-Urteil vom 2.&nbsp;Dezember 2014 VIII&nbsp;R&nbsp;2\/12, BFHE 248, 45, BStBl II 2015, 333, m.w.N.) ist auf den vorliegenden Fall nicht &uuml;bertragbar. Denn ein beherrschender Gesellschafter hat es &#8211;anders als der Kl&auml;ger im Streitfall&#8211; regelm&auml;&szlig;ig selbst in der Hand, sich die von seiner Gesellschaft geschuldeten Betr&auml;ge auszahlen zu lassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Das blo&szlig;e Unterlassen, den f&auml;lligen Anspruch gegen&uuml;ber der Erbin geltend zu machen, stellt keine den Zufluss begr&uuml;ndende Disposition des Kl&auml;gers &uuml;ber den Zinsanspruch dar. Diese einseitige Entscheidung des Kl&auml;gers, das Kapital (zun&auml;chst) weiterhin der Erbin zu &uuml;berlassen, f&uuml;hrte auch nicht zu einer Novation oder Wiederanlage hinsichtlich der Zinsen im Sinne der oben genannten Rechtsprechung. Hierzu h&auml;tte es einer Vereinbarung zwischen dem Kl&auml;ger und der Erbin bedurft, dass dieser der Erbin sowohl den Verm&auml;chtnisbetrag als auch insbesondere die bis zur F&auml;lligkeit schon angefallenen Zinsen als Gesamtbetrag weiterhin verzinslich &uuml;berl&auml;sst. F&uuml;r das Vorliegen einer solchen Vereinbarung im Streitjahr gibt es keine tats&auml;chlichen Anhaltspunkte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Verzicht des Kl&auml;gers im notariellen Vertrag vom 27.&nbsp;Juni 2007 auf einen Geldbetrag in H&ouml;he des Verm&auml;chtnisbetrages und der seit dem Erbfall angefallenen Zinsen in H&ouml;he von rund 61.640&nbsp;EUR umfasste die durchgehend mit 5&nbsp;% auf den Verm&auml;chtnisbetrag bis zum Verzichtsdatum weiter berechneten Zinsen. Es wurden nach dem Eintritt der testamentarischen F&auml;lligkeit lediglich der Verm&auml;chtnisbetrag und der aufgelaufene Zinsbetrag nicht eingefordert und damit weiter gestundet. Die Verzinsung des Verm&auml;chtnisbetrages sollte bis zur &quot;Auszahlung&quot; erfolgen. Erst mit dem Verzicht auf die f&auml;lligen Betr&auml;ge als Gegenleistung f&uuml;r den Verzicht der Erbin auf die Nie&szlig;brauchsrechte hat der Kl&auml;ger im Jahr 2007 wirtschaftlich &uuml;ber die Zinsen verf&uuml;gt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Der richterliche Hinweis, der im Verfahren vor dem FG mit dem Az.&nbsp;&#8230; zur &Auml;nderung des angefochtenen Einkommensteuerbescheides 2007 durch das FA und Abgabe der &uuml;bereinstimmenden Erledigungserkl&auml;rungen in der Hauptsache gef&uuml;hrt hat, bindet den Senat nicht. Eine die Beteiligten bindende tats&auml;chliche Verst&auml;ndigung &uuml;ber eine den Zufluss im Streitjahr begr&uuml;ndende Verf&uuml;gung wurde hierdurch vor dem FG nicht geschlossen (vgl. hierzu BFH-Beschl&uuml;sse vom 5.&nbsp;M&auml;rz 2013 X&nbsp;B&nbsp;121\/11, BFH\/NV 2013, 1083, und vom 6.&nbsp;Februar 2015 IX&nbsp;B&nbsp;97\/14, BFH\/NV 2015, 821).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 20.10.2015, VIII R 40\/13 Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen: Testamentarisch angeordnete Verzinsung eines Verm&auml;chtnisanspruchs Leits&auml;tze 1. Zinsen, die auf einer testamentarisch angeordneten Verzinsung eines erst f&uuml;nf Jahre nach dem Tode des Erblassers f&auml;lligen betagten Verm&auml;chtnisanspruchs beruhen, sind beim Verm&auml;chtnisnehmer steuerpflichtige Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen gem&auml;&szlig; &sect; 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG. 2. Das blo&szlig;e &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-40-13-einkuenfte-aus-kapitalvermoegen-testamentarisch-angeordnete-verzinsung-eines-vermaechtnisanspruchs\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VIII&nbsp;R&nbsp;40\/13 &#8211; Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen: Testamentarisch angeordnete Verzinsung eines Verm&auml;chtnisanspruchs<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-65913","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65913","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65913"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65913\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65913"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=65913"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=65913"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}