{"id":65918,"date":"2016-03-09T11:27:33","date_gmt":"2016-03-09T09:27:33","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=65918"},"modified":"2016-03-09T11:27:33","modified_gmt":"2016-03-09T09:27:33","slug":"iv-r-37-13-keine-einkuenfteminderung-durch-uebernahmeverlust-bei-formwechsel-veraeusserungsgewinn-bei-anteilsveraeusserung-bildung-von-ergaenzungsbilanzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-37-13-keine-einkuenfteminderung-durch-uebernahmeverlust-bei-formwechsel-veraeusserungsgewinn-bei-anteilsveraeusserung-bildung-von-ergaenzungsbilanzen\/","title":{"rendered":"IV&nbsp;R&nbsp;37\/13 &#8211; Keine Eink&uuml;nfteminderung durch &Uuml;bernahmeverlust bei Formwechsel &#8211;&nbsp;&nbsp;Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn bei Anteilsver&auml;u&szlig;erung &#8211; Bildung von Erg&auml;nzungsbilanzen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 22.10.2015, IV R 37\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Keine Eink&uuml;nfteminderung durch &Uuml;bernahmeverlust bei Formwechsel &#8211;&nbsp;&nbsp;Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn bei Anteilsver&auml;u&szlig;erung &#8211; Bildung von Erg&auml;nzungsbilanzen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Die in &sect; 4 Abs. 6 Satz 4 UmwStG 2006 angeordnete beschr&auml;nkte Ber&uuml;cksichtigung des &Uuml;bernahmeverlustes ist auch in den F&auml;llen verfassungsgem&auml;&szlig;, in denen der &Uuml;bernahmeverlust vollst&auml;ndig au&szlig;er Ansatz bleibt, weil keine Bez&uuml;ge i.S. des &sect; 7 UmwStG 2006 angefallen sind.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision des Kl&auml;gers gegen das Urteil des Finanzgerichts N&uuml;rnberg vom 18. September 2013&nbsp;&nbsp;3 K 1205\/12, 3 K 347\/13 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens mit Ausnahme der au&szlig;ergerichtlichen Kosten der Beigeladenen hat der Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitig sind die Nichtber&uuml;cksichtigung eines &Uuml;bernahmeverlustes des Kl&auml;gers und Revisionskl&auml;gers (Kl&auml;ger) aus dem Formwechsel der I-GmbH in die I-GmbH &#038; Co. KG (Beigeladene) und die H&ouml;he seines Gewinns aus der Ver&auml;u&szlig;erung seines Mitunternehmeranteils in H&ouml;he von 40&nbsp;v.H. an der Beigeladenen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>A war an der I-GmbH mit einer Stammeinlage in H&ouml;he von 50.000&nbsp;DM zu 100&nbsp;v.H. beteiligt. Mit notariellem Vertrag vom 21.&nbsp;November 2006 &#8211;&Uuml;bergang der Nutzungen und Lasten am 1.&nbsp;Januar 2007&#8211; trat er einen Gesellschaftsanteil in H&ouml;he von 20.000&nbsp;DM und somit 40&nbsp;v.H. an der I-GmbH zum Kaufpreis von 180.000&nbsp;EUR an den Kl&auml;ger ab. Der Kaufpreis f&uuml;r den Erwerb des Gesellschaftsanteils wurde dem Kl&auml;ger gestundet. Bereits in dem Vertrag verpflichteten sich die Beteiligten, bei einer Umwandlung der I-GmbH in eine GmbH &#038; Co. KG zu Buchwerten mitzuwirken. Gleichzeitig erwarb M einen weiteren Gesch&auml;ftsanteil in H&ouml;he von 2.500&nbsp;DM von A.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Formwechselnde Umwandlung<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit notarieller Urkunde vom 26.&nbsp;Januar 2007 wurde die I-GmbH durch Formwechsel gem&auml;&szlig; &sect;&sect;&nbsp;190 ff. des Umwandlungsgesetzes (UmwG) in die Beigeladene umgewandelt. Der Formwechsel mit Buchwertfortf&uuml;hrung gem&auml;&szlig; den &sect;&sect;&nbsp;3, 4 des Umwandlungssteuergesetzes (UmwStG) i.d.F. des Streitjahres 2007 (UmwStG 2006) erfolgte r&uuml;ckwirkend zum 2.&nbsp;Januar 2007. Die neu gegr&uuml;ndete V-GmbH wurde Komplement&auml;rin der Beigeladenen und war verm&ouml;gensm&auml;&szlig;ig an dieser nicht beteiligt. Die Gesellschafter der Beigeladenen erhielten nach der Umwandlung Kapitalkonten gem&auml;&szlig; ihrem Anteil am Stammkapital der I-GmbH in H&ouml;he von insgesamt 25.000&nbsp;EUR. Demnach erhielt der Kl&auml;ger einen Anteil als Kommanditist von 10.000&nbsp;EUR (40&nbsp;v.H.). In Ziffer F.&nbsp;IV. der Umwandlungsurkunde vom 26.&nbsp;Januar 2007 verzichtet der Kl&auml;ger mit s&auml;mtlichen Gesellschaftern auf die Erstattung eines Abfindungsangebots nach &sect;&nbsp;194 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;6, &sect;&nbsp;207 UmwG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit einem unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung stehenden Bescheid f&uuml;r das Streitjahr 2007 vom 26.&nbsp;August 2009 &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen (im Weiteren Gewinnfeststellungsbescheid) f&uuml;r die Beigeladene stellte der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) die Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb auf 449.027,74&nbsp;EUR fest, wovon erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; 177.951,48&nbsp;EUR auf den Kl&auml;ger entfielen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einen im Oktober 2012 gestellten Antrag des Kl&auml;gers auf &Auml;nderung des Bescheids vom 26.&nbsp;August 2009 mit der Ma&szlig;gabe, die Anschaffungskosten der Beteiligung an der I-GmbH abz&uuml;glich des Kapitals in H&ouml;he von 10.000&nbsp;EUR als &Uuml;bernahmeverlust in H&ouml;he von 170.000&nbsp;EUR zu ber&uuml;cksichtigen und den Gewinnanteil des Kl&auml;gers um 170.000&nbsp;EUR zu mindern, lehnte das FA mit Bescheid vom 15.&nbsp;Februar 2013 ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Ausschlie&szlig;ung als Gesellschafter<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im April 2008 beschlossen die Mehrheitsgesellschafter A und M die Ausschlie&szlig;ung des Kl&auml;gers als Gesellschafter der Beigeladenen und der V-GmbH &quot;aus wichtigem Grund&quot;. Zudem wurde der Kl&auml;ger von der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung der Beigeladenen sowie der V-GmbH abberufen sowie der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrungsvertrag &quot;aus wichtigem Grund&quot; gek&uuml;ndigt. Nach einer au&szlig;ergerichtlichen Einigung ver&auml;u&szlig;erte der Kl&auml;ger mit notariellem Vertrag vom 28.&nbsp;Mai 2008 seine Gesellschaftsanteile in H&ouml;he von nominell 10.000&nbsp;EUR zu einem Preis von 180.000&nbsp;EUR an A und trat sie mit sofortiger Wirkung ab. Da der f&uuml;r den urspr&uuml;nglichen Gesch&auml;ftsanteil an der I-GmbH gestundete Kaufpreis in gleicher H&ouml;he vom Kl&auml;ger noch nicht bezahlt war, wurde diese Forderung mit dem Anspruch aus der Ver&auml;u&szlig;erung der Anteile verrechnet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA stellte mit Gewinnfeststellungsbescheid f&uuml;r das Streitjahr 2008 vom 6.&nbsp;Oktober 2009 f&uuml;r die Beigeladene die Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb in H&ouml;he von 533.920,59&nbsp;EUR fest. Gem&auml;&szlig; der eingereichten Steuererkl&auml;rung stellte das FA im Rahmen der Aufteilung der Besteuerungsgrundlagen f&uuml;r den Kl&auml;ger laufende Eink&uuml;nfte in H&ouml;he von 172.550,25&nbsp;EUR und einen Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn in H&ouml;he von 162.226&nbsp;EUR fest. Der f&uuml;r den Kl&auml;ger festgestellte Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn errechnete sich aus dem Ver&auml;u&szlig;erungspreis laut Notarurkunde vom 28.&nbsp;Mai 2008 in H&ouml;he von 180.000&nbsp;EUR abz&uuml;glich des Kapitalkontos von 10.000&nbsp;EUR und der Ver&auml;u&szlig;erungskosten von 7.774&nbsp;EUR. Dieser Bescheid wurde dem Kl&auml;ger als ausgeschiedenem Kommanditisten einzeln bekannt gegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit dem Einspruch gegen den Bescheid f&uuml;r 2008 beantragte der Kl&auml;ger, den Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn aus seiner Beteiligung an der Beigeladenen in H&ouml;he von .\/.&nbsp;7.774&nbsp;EUR festzustellen. Er berechnete den Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn aus dem Ver&auml;u&szlig;erungspreis in H&ouml;he von 180.000&nbsp;EUR abz&uuml;glich der Anschaffungskosten f&uuml;r den Beteiligungserwerb der I-GmbH in H&ouml;he von 180.000&nbsp;EUR und der Ver&auml;u&szlig;erungskosten von 7.774&nbsp;EUR. Der Einspruch wurde mit Einspruchsentscheidung vom 10.&nbsp;Juli 2012 als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Finanzgerichtliche Verfahren<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) verband die auf &Auml;nderung des Gewinnfeststellungsbescheids f&uuml;r 2007 gerichtete Sprungklage mit der Klage auf &Auml;nderung des Gewinnfeststellungsbescheids f&uuml;r 2008 zur gemeinsamen Entscheidung und wies sie ab. Das FG sah die Gewinnfeststellungsbescheide als rechtm&auml;&szlig;ig an. Das FA habe zu Recht die historischen Anschaffungskosten des Kl&auml;gers f&uuml;r den Erwerb der Gesellschaftsanteile an der I-GmbH bei der Ermittlung des Gewinns aus der Ver&auml;u&szlig;erung der Kommanditanteile an der Beigeladenen im Jahr 2008 nicht abgezogen. Im Bescheid f&uuml;r das Jahr 2007 k&ouml;nne f&uuml;r den Kl&auml;ger kein &Uuml;bernahmeverlust in H&ouml;he von 170.000&nbsp;EUR ber&uuml;cksichtigt werden, weil nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;6 (gemeint wohl: Satz&nbsp;5) Halbsatz&nbsp;2 UmwStG 2006 ein Verlustabzugsverbot bestehe, wenn &#8211;wie im Streitfall&#8211; die Anteile an der umgewandelten K&ouml;rperschaft innerhalb der letzten f&uuml;nf Jahre vor dem steuerlichen &Uuml;bertragungsstichtag entgeltlich erworben worden seien. Die Anschaffungskosten k&ouml;nnten weder durch die Aufstellung einer Erg&auml;nzungsbilanz ber&uuml;cksichtigt noch bei der Ver&auml;u&szlig;erung der Kommanditanteile abgezogen werden. Gegen das Ansatzverbot und die Nichtber&uuml;cksichtigung der urspr&uuml;nglichen Anschaffungskosten best&uuml;nden keine verfassungsrechtlichen Bedenken. Es liege kein Versto&szlig; gegen das objektive Nettoprinzip vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Revision r&uuml;gt der Kl&auml;ger die Verletzung materiellen Rechts. Die Bescheide entspr&auml;chen zwar der w&ouml;rtlichen Gesetzesauslegung, die einschr&auml;nkende Regelung des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;5 Halbsatz&nbsp;2 UmwStG 2006 f&uuml;hre aber zu einer &Uuml;berma&szlig;besteuerung und der Verletzung von Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes (GG). Es liege ein Versto&szlig; gegen das Prinzip der Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsf&auml;higkeit, mithin ein Versto&szlig; gegen das objektive Nettoprinzip vor. &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;5 Halbsatz&nbsp;2 UmwStG 2006 m&uuml;sse einschr&auml;nkend ausgelegt werden. Das objektive Nettoprinzip sei eine Grundentscheidung des Einkommensteuerrechts, welches eingeschr&auml;nkt, aber nicht g&auml;nzlich abgeschafft werden k&ouml;nne. Die Einschr&auml;nkungen bed&uuml;rften einer besonderen sachlichen Rechtfertigung. Der Kl&auml;ger sei gegen seinen Willen und gegen seine langfristige Investitionsentscheidung von den Mehrheitsgesellschaftern zur Aufgabe seiner unternehmerischen Beteiligung gedr&auml;ngt worden. Die pers&ouml;nliche Planung sei auf eine langfristige Beteiligung gerichtet gewesen. Beim Kauf der Anteile sei der Kl&auml;ger durch den Mehrheitsgesellschafter vor eine vollendete gesellschaftsrechtliche Planung gestellt worden. Der Kl&auml;ger habe hierauf keine Einflussm&ouml;glichkeit gehabt, sondern habe nur mit dem ihm vorgegebenen Vertrag bei der Gesellschaft einsteigen k&ouml;nnen, wobei der Mehrheitsgesellschafter bereits die Genehmigung zur Umwandlung der I-GmbH zu einem sp&auml;teren Zeitpunkt von ihm verlangt habe. Er habe nicht die M&ouml;glichkeit gehabt, eine g&uuml;nstigere steuerrechtliche Gestaltung zu w&auml;hlen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt,<br \/>das Urteil des FG und den Ablehnungsbescheid vom 15.&nbsp;Februar 2013 aufzuheben und das FA zu verpflichten, den Bescheid &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen f&uuml;r das Jahr 2007 vom 26.&nbsp;August 2009 mit der Ma&szlig;gabe zu &auml;ndern, dass f&uuml;r den Kl&auml;ger bei der Umwandlung der GmbH in eine KG im Rahmen der Bilanzierung ein &Uuml;bernahmeverlust in H&ouml;he von 170.000&nbsp;EUR zu ber&uuml;cksichtigen ist,<br \/>hilfsweise, das Urteil des FG und die Einspruchsentscheidung vom 10.&nbsp;Juli 2012 aufzuheben und den Bescheid &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen f&uuml;r das Jahr 2008 vom 6.&nbsp;Oktober 2009 dahingehend zu &auml;ndern, dass der dem Kl&auml;ger zuzurechnende Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn aus seiner Beteiligung an der KG um 170.000&nbsp;EUR gemindert und damit auf .\/.&nbsp;7.774&nbsp;EUR festgestellt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beigeladene stellt keinen Antrag.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet. Sie ist nach &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur&uuml;ckzuweisen. Das FA hat den streitigen &Uuml;bernahmeverlust in H&ouml;he von 170.000&nbsp;EUR zu Recht im Gewinnfeststellungsbescheid f&uuml;r 2007 au&szlig;er Ansatz gelassen (unter 1.). Es hat den Gewinn aus der Ver&auml;u&szlig;erung des Mitunternehmeranteils an der Beigeladenen im Gewinnfeststellungsbescheid f&uuml;r 2008 zutreffend in H&ouml;he von 162.226&nbsp;EUR berechnet (unter 2.). &Uuml;ber einen etwaigen Erlass aus Gr&uuml;nden der sachlichen Billigkeit hat der Senat nicht zu entscheiden (unter 3.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Zutreffend hat das FG erkannt, dass ein &Uuml;bernahmeverlust des Kl&auml;gers beim Formwechsel von der I-GmbH in die Beigeladene au&szlig;er Ansatz bleiben muss.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) F&uuml;r den Formwechsel einer Kapitalgesellschaft in eine Personengesellschaft, wie er im Streitfall erfolgt ist, gelten gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;9 Satz&nbsp;1 UmwStG 2006 die Vorschriften der &sect;&sect;&nbsp;3 bis 8 und 10 UmwStG 2006 entsprechend. Infolge des fingierten Verm&ouml;gens&uuml;bergangs ergibt sich ein &Uuml;bernahmegewinn oder &Uuml;bernahmeverlust in H&ouml;he des Unterschiedsbetrags zwischen dem Wert, mit dem die &uuml;bergegangenen Wirtschaftsg&uuml;ter zu &uuml;bernehmen sind, abz&uuml;glich der Kosten f&uuml;r den Verm&ouml;gens&uuml;bergang und dem Wert der Anteile an der &uuml;bertragenden K&ouml;rperschaft (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 UmwStG 2006). Anteile an der &uuml;bertragenden K&ouml;rperschaft i.S. des &sect;&nbsp;17 des Einkommensteuergesetzes (EStG), die an dem steuerlichen &Uuml;bertragungsstichtag nicht zu einem Betriebsverm&ouml;gen eines Gesellschafters der &uuml;bernehmenden Personengesellschaft oder einer nat&uuml;rlichen Person geh&ouml;ren, gelten f&uuml;r die Ermittlung des Gewinns als an diesem Stichtag in das Betriebsverm&ouml;gen des &uuml;bernehmenden Rechtstr&auml;gers mit den Anschaffungskosten eingelegt (&sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;2 UmwStG 2006). Ein &Uuml;bernahmegewinn vermindert sich oder ein &Uuml;bernahmeverlust erh&ouml;ht sich um die Bez&uuml;ge, die nach &sect;&nbsp;7 UmwStG 2006 zu den Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen i.S. des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG geh&ouml;ren (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 UmwStG 2006).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ergibt sich bei der Ermittlung des &Uuml;bernahmeergebnisses nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4 und Abs.&nbsp;5 UmwStG 2006 ein &Uuml;bernahmeverlust, ist ein auf eine nat&uuml;rliche Person entfallender &Uuml;bernahmeverlust gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;4 UmwStG 2006 zur H&auml;lfte (seit dem Jahr 2009 in H&ouml;he von 60&nbsp;v.H.), h&ouml;chstens in H&ouml;he der H&auml;lfte (seit dem Jahr 2009 in H&ouml;he von 60&nbsp;v.H.) der Bez&uuml;ge i.S. des &sect;&nbsp;7 UmwStG 2006 zu ber&uuml;cksichtigen; ein danach verbleibender &Uuml;bernahmeverlust bleibt au&szlig;er Ansatz. Ein &Uuml;bernahmeverlust bleibt gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;5 Halbsatz&nbsp;2 UmwStG 2006 vollst&auml;ndig au&szlig;er Ansatz, soweit die Anteile an der &uuml;bertragenden K&ouml;rperschaft innerhalb der letzten f&uuml;nf Jahre vor dem steuerlichen &Uuml;bertragungsstichtag entgeltlich erworben wurden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben hat das FA im Ergebnis zu Recht den auf den Kl&auml;ger entfallenden &Uuml;bernahmeverlust au&szlig;er Ansatz gelassen. Dies ergibt sich allerdings bereits aus &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;4 UmwStG 2006; f&uuml;r die Anwendung des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;5 Halbsatz&nbsp;2 UmwStG 2006 verbleibt daher kein Raum.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwischen den Beteiligten ist zu Recht nicht streitig, dass der Kl&auml;ger an der &uuml;bertragenden I-GmbH in H&ouml;he von 40&nbsp;v.H. i.S. des &sect;&nbsp;17 EStG beteiligt war. Aus der Gegen&uuml;berstellung der Wirtschaftsg&uuml;ter, welche nach der Aus&uuml;bung des Wertansatzwahlrechts zu Buchwerten gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 UmwStG 2006 von der &uuml;bertragenden I-GmbH auf die &uuml;bernehmende Beigeladene &uuml;bergingen, und den Anschaffungskosten der fiktiv eingelegten Beteiligung des Kl&auml;gers an der I-GmbH (&sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;2 UmwStG 2006) ergab sich f&uuml;r den Kl&auml;ger ein &Uuml;bernahmeverlust in H&ouml;he von 170.000&nbsp;EUR. Dieser bleibt nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;4 UmwStG 2006 jedoch vollst&auml;ndig au&szlig;er Ansatz, weil keine Bez&uuml;ge i.S. des &sect;&nbsp;7 UmwStG 2006 angefallen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Eine einschr&auml;nkende Auslegung des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;4 UmwStG 2006 mit dem Ziel, den &Uuml;bernahmeverlust des Kl&auml;gers zu ber&uuml;cksichtigen, kommt nicht in Betracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Eine teleologische Reduktion zielt darauf ab, den Geltungsbereich einer Norm mit R&uuml;cksicht auf ihren Gesetzeszweck gegen&uuml;ber dem zu weit gefassten Wortlaut einzuschr&auml;nken (Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 20.&nbsp;M&auml;rz 2003 IV&nbsp;R&nbsp;42\/00, BFHE 202, 438, BStBl II 2003, 798; vom 26.&nbsp;Juni 2007 IV&nbsp;R&nbsp;9\/05, BFHE 219, 173, BStBl II 2007, 893). Gegen&uuml;ber einer teleologischen Reduktion ist besondere Zur&uuml;ckhaltung geboten. Sie kann nur in Betracht kommen, wenn die auf den Wortlaut abstellende Auslegung zu einem sinnwidrigen Ergebnis f&uuml;hren w&uuml;rde (BFH-Urteil in BFHE 202, 438, BStBl II 2003, 798, unter 2.c der Gr&uuml;nde, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die vom Kl&auml;ger begehrte teleologische Reduktion des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;4 UmwStG 2006 widerspr&auml;che den Zielen, die der Gesetzgeber mit dieser auf die (im Streitjahr 2007) H&auml;lfte der Bez&uuml;ge i.S. des &sect;&nbsp;7 UmwStG 2006 beschr&auml;nkten Ber&uuml;cksichtigung eines &Uuml;bernahmeverlustes verfolgt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sinn und Zweck der Regelung ist es, eine Einmalbesteuerung bei Umwandlungsvorg&auml;ngen unter Geltung des Halbeink&uuml;nfteverfahrens auf Dauer zu gew&auml;hrleisten. Dies folgt aus der Entstehungsgeschichte der Vorschriften zur Behandlung von &Uuml;bernahmeverlusten, die seit dem UmwStG 1995 mehrmals ge&auml;ndert worden sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;6 UmwStG 1995 f&uuml;hrte ein nach Anwendung des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 UmwStG 1995 verbleibender &Uuml;bernahmeverlust zur Aufstockung der Wertans&auml;tze der &uuml;bergegangenen Wirtschaftsg&uuml;ter in der Bilanz der Personengesellschaft einschlie&szlig;lich der Erg&auml;nzungsbilanzen f&uuml;r ihre Gesellschafter bis zu den Teilwerten der Wirtschaftsg&uuml;ter. Ein dar&uuml;ber hinausgehender Betrag minderte den Gewinn, soweit er nicht als Anschaffungskosten der &uuml;bernommenen immateriellen Wirtschaftsg&uuml;ter einschlie&szlig;lich eines Gesch&auml;fts- oder Firmenwerts zu aktivieren war. Diese Regelungen erm&ouml;glichten es, die Umwandlung einer Kapitalgesellschaft in eine Personengesellschaft als steuereffizientes Erwerbermodell auszugestalten (vgl. z.B. Bl&uuml;mich\/Klingberg, &sect;&nbsp;4 UmwStG 1995 Rz&nbsp;34; Kessler\/Schmidt, Der Betrieb &#8211;DB&#8211; 2000, 2088), d.h. der Erwerber einer Kapitalgesellschaftsbeteiligung konnte durch die Umwandlung der Kapitalgesellschaft in eine Personengesellschaft seine &uuml;ber dem Buchwert liegenden h&ouml;heren Anschaffungskosten in erh&ouml;htes Abschreibungspotenzial f&uuml;r die Wirtschaftsg&uuml;ter umwandeln.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Mit dem Gesetz zur Fortsetzung der Unternehmenssteuerreform (UntStRFoG) vom 29.&nbsp;Oktober 1997 (BGBl I 1997, 2590) wurden &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 und Abs.&nbsp;6 UmwStG 1995 &uuml;berarbeitet. Danach blieb ein &Uuml;bernahmeverlust au&szlig;er Ansatz, soweit er auf einem negativen Wert des &uuml;bergegangenen Verm&ouml;gens beruhte (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 UmwStG 1995 i.d.F. des UntStRFoG). Ein nach Wertaufstockung verbliebener &Uuml;bernahmeverlust war zu aktivieren und auf 15&nbsp;Jahre gleichm&auml;&szlig;ig abzuschreiben, soweit er nicht als Anschaffungskosten der &uuml;bernommenen immateriellen Wirtschaftsg&uuml;ter einschlie&szlig;lich eines Gesch&auml;fts- oder Firmenwertes zu aktivieren war (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;2 UmwStG 1995 i.d.F. des UntStRFoG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Durch &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;6 UmwStG 1995 i.d.F. des Gesetzes zur Senkung der Steuers&auml;tze und zur Reform der Unternehmensbesteuerung (StSenkG 2001\/2002) vom 23.&nbsp;Oktober 2000 (BGBl I 2000, 1433), der lautete: &quot;Ein &Uuml;bernahmeverlust bleibt au&szlig;er Ansatz&quot;, vollzog der Gesetzgeber hinsichtlich der vollst&auml;ndigen Nichtber&uuml;cksichtigung des &Uuml;bernahmeverlustes einen Systemwechsel, der in seiner Grundkonzeption auch &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;4 UmwStG 2006 zugrunde liegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach den Gesetzesmaterialien zum StSenkG 2001\/2002 wurde mit der Neufassung des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;6 UmwStG vor dem Hintergrund der Einf&uuml;hrung des Halbeink&uuml;nfteverfahrens (jetzt Teileink&uuml;nfteverfahren) bezweckt, eine &quot;Einmalbesteuerung&quot; der im Betriebsverm&ouml;gen der &uuml;bertragenden Kapitalgesellschaft vorhandenen stillen Reserven sicherzustellen. Das Verlustabzugsverbot des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;6 UmwStG 1995 i.d.F. des StSenkG 2001\/2002 sollte verhindern, dass der Ver&auml;u&szlig;erer die Beteiligung steuerfrei oder zur H&auml;lfte steuerfrei ver&auml;u&szlig;ert, w&auml;hrend der Erwerber in H&ouml;he des &Uuml;bernahmeverlustes die stillen Reserven in den Wirtschaftsg&uuml;tern aufdeckt und neues Abschreibungsvolumen schafft, ohne sp&auml;ter seinerseits einen Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn zu versteuern, weil die stillen Reserven bereits zuvor aufgedeckt wurden (vgl. den Gesetzentwurf der Fraktionen SPD und B&uuml;ndnis&nbsp;90\/Die Gr&uuml;nen, Entwurf eines Gesetzes zur Senkung der Steuers&auml;tze und zur Reform der Unternehmensbesteuerung, BTDrucks 14\/2683, S.&nbsp;128 zu Art.&nbsp;5 zu Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a). Es sollte dem &#8211;nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;6 UmwStG 1995 i.d.F. des UntStRFoG m&ouml;glichen&#8211; sog. Step-Up-Modell der Boden entzogen werden (vgl. F&ouml;rster\/ van&nbsp;Lishaut, Finanz-Rundschau &#8211;FR&#8211; 2000, 1189, 1193; Korn\/ Strahl, K&ouml;lner Steuerdialog 2000, Nr.&nbsp;10, 12582, 12606; Stegner\/Heinz, GmbH-Rundschau &#8211;GmbHR&#8211; 2001, 54, 56). Bei einer teleologischen Reduktion des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;4 UmwStG 2006 w&uuml;rde dieser Normzweck nicht erreicht werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Die das Kapitalkonto seiner Kommanditbeteiligung an der Beigeladenen &uuml;bersteigenden Anschaffungskosten des Kl&auml;gers f&uuml;r seine Beteiligung an der I-GmbH k&ouml;nnen auch nicht in einer Erg&auml;nzungsbilanz des Kl&auml;gers bei der Beigeladenen aktiviert und in Form von Absetzungen auf diese Bilanzwerte mindernd geltend gemacht werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Bildung einer solchen Erg&auml;nzungsbilanz ist nach der Regelungssystematik der &sect;&sect;&nbsp;3&nbsp;ff. UmwStG 2006 i.V.m. &sect;&nbsp;9 Satz&nbsp;1 UmwStG 2006 ausgeschlossen. Erg&auml;nzungsbilanzen sind zu bilden, um Wertans&auml;tze in der Steuerbilanz (=&nbsp;Gesamthandsbilanz) der Mitunternehmerschaft f&uuml;r den einzelnen Mitunternehmer zu korrigieren (vgl. zur Bildung einer Erg&auml;nzungsbilanz BFH-Urteil vom 18.&nbsp;Februar 1993 IV&nbsp;R&nbsp;40\/92, BFHE 171, 422, BStBl II 1994, 224, m.w.N.). Bezugsgr&ouml;&szlig;en sind einerseits das anteilige Eigenkapital an der Mitunternehmerschaft und andererseits die Anschaffungskosten bzw. die Tauschwerte der in die Mitunternehmerschaft eingebrachten Wirtschaftsg&uuml;ter (vgl. BFH-Urteil vom 12.&nbsp;Juli 2012 IV&nbsp;R&nbsp;39\/09, BFHE 238, 353, BStBl II 2012, 728, m.w.N.). Die Bildung einer Erg&auml;nzungsbilanz k&auml;me im Streitfall daher nur in Betracht, wenn die formwechselnde Umwandlung als ein tausch&auml;hnlicher Anschaffungsvorgang zu verstehen w&auml;re. Aus &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;2 UmwStG 2006 folgt aber, dass der Gesetzgeber die Umwandlung einer Kapitalgesellschaft in eine Personengesellschaft auch f&uuml;r den i.S. des &sect;&nbsp;17 EStG Beteiligten nicht als Tausch ansieht, sondern insoweit eine Einlage fingiert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Die Nichtber&uuml;cksichtigung des &Uuml;bernahmeverlustes nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;4 UmwStG 2006 verst&ouml;&szlig;t nicht gegen den Gleichheitssatz des Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 GG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die grunds&auml;tzliche Freiheit des Gesetzgebers, diejenigen Sachverhalte tatbestandlich zu bestimmen, an die das Gesetz dieselben Rechtsfolgen kn&uuml;pft und die es so als rechtlich gleich qualifiziert, wird f&uuml;r den Bereich des Steuerrechts und insbesondere f&uuml;r den des Einkommensteuerrechts vor allem durch das Gebot der Ausrichtung der Steuerlast am Prinzip der finanziellen Leistungsf&auml;higkeit und durch das Gebot der Folgerichtigkeit begrenzt (vgl. z.B. Beschluss des Bundesverfassungsgerichts &#8211;BVerfG&#8211; vom 12.&nbsp;Oktober 2010 1&nbsp;BvL&nbsp;12\/07, BVerfGE 127, 224, unter D.I., m.w.N.). Im Interesse der verfassungsrechtlich gebotenen Lastengleichheit hat sich der Gesetzgeber daf&uuml;r entschieden, die objektive finanzielle Leistungsf&auml;higkeit nach dem Saldo aus den Erwerbseinnahmen einerseits und den beruflichen Erwerbsaufwendungen andererseits zu bemessen (objektives Nettoprinzip; vgl. BVerfG-Beschluss vom 11.&nbsp;November 1998&nbsp;&nbsp;2&nbsp;BvL&nbsp;10\/95, BVerfGE 99, 280). Das BVerfG hat bisher offengelassen, ob dieses objektive Nettoprinzip, wie es in &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 EStG zum Ausdruck kommt, Verfassungsrang hat; jedenfalls kann der Gesetzgeber dieses Prinzip bei Vorliegen gewichtiger Gr&uuml;nde durchbrechen und sich dabei generalisierender, typisierender und pauschalierender Regelungen bedienen (vgl. z.B. BVerfG-Beschluss in BVerfGE 127, 224, unter D.III.1.a, m.w.N.). Danach bed&uuml;rfen Ausnahmen von der folgerichtigen Umsetzung der mit dem objektiven Nettoprinzip getroffenen Belastungsentscheidung eines besonderen, sachlich rechtfertigenden Grundes (z.B. BVerfG-Urteil vom 9.&nbsp;Dezember 2008&nbsp;&nbsp;2&nbsp;BvL&nbsp;1\/07, 2&nbsp;BvL&nbsp;2\/07, 2&nbsp;BvL&nbsp;1\/08, 2&nbsp;BvL&nbsp;2\/08, BVerfGE 122, 210, unter C.I.3.a, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Als besondere sachliche Gr&uuml;nde f&uuml;r Ausnahmen von einer folgerichtigen Umsetzung und Konkretisierung des objektiven Nettoprinzips erkennt das BVerfG neben au&szlig;erfiskalischen F&ouml;rderungs- und Lenkungszwecken auch Typisierungs- und Vereinfachungserfordernisse an (BVerfG-Beschluss in BVerfGE 127, 224, unter D.I., m.w.N.). Dabei sind die Anforderungen an eine zul&auml;ssige Typisierung durch die Rechtsprechung des BVerfG gekl&auml;rt (vgl. z.B. BVerfG-Beschluss vom 26.&nbsp;Oktober 2004&nbsp;&nbsp;2&nbsp;BvR&nbsp;246\/98, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung &#8211;HFR&#8211; 2005, 56, unter II.). So muss der Gesetzgeber realit&auml;tsgerecht typisieren und die Grenzen verh&auml;ltnism&auml;&szlig;iger, insbesondere zumutbarer Belastung der Betroffenen wahren. F&uuml;r die gleichheitsrechtliche Abw&auml;gung f&auml;llt hierbei insbesondere auch ins Gewicht, wieweit dem Steuerpflichtigen die M&ouml;glichkeit er&ouml;ffnet ist, zwischen verschiedenen Beg&uuml;nstigungs- oder Belastungsalternativen zu w&auml;hlen (BVerfG-Beschluss in HFR 2005, 56, unter II., m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die Nichtber&uuml;cksichtigung des &Uuml;bernahmeverlustes, die im Streitfall dazu f&uuml;hrt, dass Anschaffungskosten des Kl&auml;gers f&uuml;r die Anteile an der formwechselnden I-GmbH in H&ouml;he von 170.000&nbsp;EUR endg&uuml;ltig verlorengehen, stellt eine Durchbrechung des objektiven Nettoprinzips dar, weil die zu den Erwerbsaufwendungen geh&ouml;renden Anschaffungskosten der mit der Umwandlung untergehenden Kapitalbeteiligung endg&uuml;ltig nicht mehr abgezogen werden k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Diese Durchbrechung ist jedoch sachlich gerechtfertigt. Der Gesetzgeber h&auml;lt sich mit der Vorschrift des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;4 UmwStG 2006 innerhalb seiner Typisierungsbefugnis, so dass dahinstehen kann, ob das objektive Nettoprinzip Verfassungsrang hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Der Gesetzgeber hat mit der Einf&uuml;hrung des Halbeink&uuml;nfteverfahrens die systematische Grundentscheidung getroffen, Gewinne der K&ouml;rperschaften einer Gesamtbelastung zu unterwerfen, die typisierend der Einkommensteuerbelastung anderer Eink&uuml;nfte entspricht (vgl. BTDrucks 14\/2683, S.&nbsp;94&nbsp;f.). Es ist daher ein legitimes Ziel, dass der Gesetzgeber im Kontext der Einf&uuml;hrung des Halbeink&uuml;nfteverfahrens typisierend eine Einmalbesteuerung der im Betriebsverm&ouml;gen der Kapitalgesellschaft vorhandenen stillen Reserven sicherstellen wollte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Die vom Gesetzgeber gew&auml;hlte Typisierung zur Sicherstellung des von ihm beabsichtigten Ziels bewegt sich innerhalb der vom Gleichheitssatz gezogenen Grenzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(a) Der Gesetzgeber hat f&uuml;r seine Typisierung keinen atypischen Fall als Leitbild gew&auml;hlt. Er ist davon ausgegangen, dass die Beteiligung an der K&ouml;rperschaft &#8211;bei vorhandenen stillen Reserven&#8211; nach dem Systemwechsel im Grundsatz entweder steuerfrei (vgl. &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;2 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes i.d.F. des StSenkG 2001\/2002) oder zur H&auml;lfte steuerfrei (vgl. &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;40 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a bis c und j EStG i.d.F. des StSenkG 2001\/2002) ver&auml;u&szlig;ert werden kann. Dies ist nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(b) &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;6 UmwStG 1995 i.d.F. des StSenkG 2001\/2002 weist zwar in verschiedenen Bereichen &uuml;berschie&szlig;ende Tendenzen auf, so z.B. beim sog. Erwerberfall bei vorhandenen stillen Reserven. In diesen F&auml;llen kommt es nicht nur zur gewollten &quot;Einmalbesteuerung&quot;, sondern zu einer &quot;Eineinhalbfachbesteuerung&quot; der stillen Reserven (vgl. Stegner\/Heinz, GmbHR 2001, 54, 59; F&ouml;rster\/van&nbsp;Lishaut, FR 2000, 1189, 1194). Auch im Streitfall bleibt der Beteiligungsaufwand zur G&auml;nze und nicht nur in den Grenzen des Halbeink&uuml;nfteverfahrens unber&uuml;cksichtigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(c) Das in &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;6 UmwStG 2006 vorgesehene Verlustabzugsverbot ist aber gleichwohl verfassungsrechtlich gerechtfertigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(aa) Die Ursachen einer Verlustentstehung sind sehr unterschiedlich. Das vom Gesetzgeber angestrebte Ziel, eine &quot;Einmalbesteuerung&quot; der stillen Reserven sicherzustellen, lie&szlig;e sich &#8211;wenn &uuml;berhaupt&#8211; nur um den Preis sehr komplizierter gesetzlicher Regelungen erreichen. Dabei best&uuml;nde die weitere Schwierigkeit, die Ausnahmen vom Verlustabzugsverbot punktgenau und gestaltungsfest zu fassen. Daher rechtfertigen im Ergebnis Vereinfachungserfordernisse die vom Gesetzgeber gew&auml;hlte L&ouml;sung (so im Ergebnis auch van&nbsp;Lishaut in R&ouml;dder\/ Herlinghaus\/van&nbsp;Lishaut, UmwStG, 2.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;4 Rz&nbsp;126).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zudem ist der gesetzgeberische Gestaltungsspielraum umso gr&ouml;&szlig;er, je mehr rechtlichen Gestaltungen zug&auml;ngliche Lebensverh&auml;ltnisse geregelt werden. So verh&auml;lt es sich bei &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;6 UmwStG 2006. Die Verschmelzung einer Kapitalgesellschaft auf eine Personengesellschaft oder auf das Einzelunternehmen einer nat&uuml;rlichen Person ist ein Lebensvorgang, der vielf&auml;ltigen Gestaltungen zug&auml;nglich ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(bb) Hinzu kommt, dass dem Kl&auml;ger die M&ouml;glichkeit er&ouml;ffnet war, zwischen verschiedenen Belastungsalternativen zu w&auml;hlen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger h&auml;tte zum einen die auf den stillen Reserven der Wirtschaftsg&uuml;ter der I-GmbH durch die Wirkungsweise des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;4 UmwStG 2006 lastende latente Einkommensteuer beim Erwerb der Anteile kaufpreismindernd ber&uuml;cksichtigen k&ouml;nnen (vgl. Kessler\/Schmidt, DB 2000, 2088, 2093; F&ouml;rster\/ van&nbsp;Lishaut, FR 2000, 1189, 1194). Alternativ h&auml;tte er mit A im Kaufvertrag vom 21.&nbsp;November 2006 eine Ausgleichsklausel vereinbaren k&ouml;nnen, durch die A den Kl&auml;ger von den im Zuge der Umwandlung eintretenden steuerrechtlichen Nachteilen freistellt. Mit dem Verzicht auf eine solche Vereinbarung hat der Kl&auml;ger insoweit das vorhandene Steuerrisiko &uuml;bernommen. Zum anderen kann nicht unber&uuml;cksichtigt bleiben, dass die von dem Kl&auml;ger ger&uuml;gte Nichtber&uuml;cksichtigung des &Uuml;bernahmeverlustes letztlich Folge des noch von den Gesellschaftern der formwechselnden Kapitalgesellschaft mit Zustimmung des Kl&auml;gers gew&auml;hlten Buchwertansatzes der &uuml;bergehenden Wirtschaftsg&uuml;ter in deren steuerlicher Schlussbilanz ist. Der Verlust von Anschaffungskosten f&uuml;r die Beteiligung an der &uuml;bertragenden I-GmbH h&auml;tte im Rahmen des Formwechsels durch den Ansatz der gemeinen Werte der Wirtschaftsg&uuml;ter und der damit verbundenen Aufdeckung der stillen Reserven verhindert werden k&ouml;nnen. Dem &Uuml;bertragungsgewinn bei der I-GmbH h&auml;tte ein auf der Ebene der &uuml;bernehmenden Beigeladenen entsprechend h&ouml;heres Abschreibungspotenzial gegen&uuml;bergestanden. Dar&uuml;ber hinaus h&auml;tte der Kl&auml;ger den mit dem Formwechsel verbundenen steuerlichen Rechtsfolgen ausweichen k&ouml;nnen, indem er dem Umwandlungsbeschluss gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;207 UmwG widersprochen und gegen eine angemessene Abfindung seine Kapitalbeteiligung vor dem erfolgten Formwechsel an den formwechselnden Rechtstr&auml;ger, die I-GmbH, h&auml;tte ver&auml;u&szlig;ern k&ouml;nnen. In diesem Fall h&auml;tte er die in den Kapitalanteilen enthaltenen stillen Reserven unter Anwendung des Halbeink&uuml;nfteverfahrens steuerpflichtig realisieren k&ouml;nnen. Auf diese Option hat der Kl&auml;ger jedoch im Kaufvertrag verzichtet. Alternativ h&auml;tte er neben dem in &sect;&nbsp;207 UmwG einger&auml;umten Widerspruchsrecht die M&ouml;glichkeit gehabt, die Anteile an der I-GmbH vor deren Umwandlung &quot;freih&auml;ndig&quot; zu ver&auml;u&szlig;ern und sodann die Mitunternehmeranteile an der formwechselnd errichteten Beigeladenen zur&uuml;ck zu erwerben (vgl. BFH-Urteil in BFHE 238, 353, BStBl II 2012, 728). Zudem h&auml;tte der Kl&auml;ger die Option gehabt, sich erst nach dem Formwechsel an der Beigeladenen zu beteiligen. Zivilrechtlich war die Mitwirkung des Kl&auml;gers an der durchgef&uuml;hrten Umwandlung daher vermeidbar; es bestand zudem die M&ouml;glichkeit verschiedener Ausweichgestaltungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Der Hilfsantrag ist ebenfalls unbegr&uuml;ndet. Das FA hat zu Recht die urspr&uuml;nglichen Anschaffungskosten des Kl&auml;gers f&uuml;r den Erwerb der Gesellschaftsanteile an der I-GmbH bei der Ermittlung des Gewinns aus der Ver&auml;u&szlig;erung der Mitunternehmeranteile (Kommanditanteile) an der Beigeladenen nicht abgezogen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zu den Eink&uuml;nften aus Gewerbebetrieb geh&ouml;ren auch Gewinne, die bei der Ver&auml;u&szlig;erung des gesamten Anteils eines Gesellschafters erzielt werden, der als Mitunternehmer des Betriebes i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG anzusehen ist (&sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG). Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn ist in diesen F&auml;llen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG der Betrag, um den der Ver&auml;u&szlig;erungspreis nach Abzug der Ver&auml;u&szlig;erungskosten den Wert des Anteils am Betriebsverm&ouml;gen &uuml;bersteigt. Ma&szlig;geblich ist daher die Differenz zwischen den dem Ausscheidenden aus diesem Anlass zugewandten Leistungen und seinem Kapitalkonto (vgl. BFH-Urteil in BFHE 238, 353, BStBl II 2012, 728, m.w.N.). Der Wert des Anteils am Betriebsverm&ouml;gen (Kapitalkonto) ist f&uuml;r den Zeitpunkt des Ausscheidens nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 oder &sect;&nbsp;5 EStG zu ermitteln (&sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG). Dies gilt auch f&uuml;r die Ermittlung des Gewinns oder Verlustes aus der Ver&auml;u&szlig;erung eines Mitunternehmeranteils an einer Personengesellschaft nach vorangegangener formwechselnder Umwandlung einer Kapitalgesellschaft in die Personengesellschaft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Dementsprechend sind von dem an den Kl&auml;ger f&uuml;r die &Uuml;bertragung seiner Mitunternehmeranteile geleisteten Kaufpreis in H&ouml;he von 180.000&nbsp;EUR lediglich der Betrag seines Kapitalkontos von 10.000&nbsp;EUR und die Ver&auml;u&szlig;erungskosten in H&ouml;he von 7.774&nbsp;EUR abzuziehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Anschaffungskosten des Kl&auml;gers f&uuml;r den Erwerb der Gesellschaftsanteile an der formwechselnd umgewandelten I-GmbH k&ouml;nnen bei der Ermittlung des Gewinns aus der Ver&auml;u&szlig;erung der Mitunternehmeranteile (Kommanditanteile) an der Kl&auml;gerin nicht abgezogen werden (vgl. BFH-Urteil in BFHE 238, 353, BStBl II 2012, 728).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Werden die von der formwechselnden Kapitalgesellschaft &uuml;bertragenen Wirtschaftsg&uuml;ter bei der &uuml;bernehmenden Personengesellschaft &#8211;wie vorliegend&#8211; mit dem Buchwert fortgef&uuml;hrt, bestimmt sich der Anteil des Kl&auml;gers als Gesellschafter an der Beigeladenen ausschlie&szlig;lich nach dem Buchwert der (Mitunternehmer-)Beteiligung. Sein Anteil an der Personengesellschaft bestimmt das Kapitalkonto seines Mitunternehmeranteils zum steuerlichen &Uuml;bertragungsstichtag.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Anschaffungskosten des Kl&auml;gers f&uuml;r die Anteile an der I-GmbH waren bereits Bestandteil der Ermittlung des &Uuml;bernahmeergebnisses (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 UmwStG 2006) f&uuml;r die Beigeladene und k&ouml;nnen deshalb bei der Ermittlung des Gewinns aus der Ver&auml;u&szlig;erung der streitbefangenen Kommanditanteile nicht erneut ber&uuml;cksichtigt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. &Uuml;ber einen etwaigen Erlass aus Gr&uuml;nden der sachlichen Billigkeit hat der Senat nicht zu entscheiden, da ein solcher nicht Gegenstand des Revisionsverfahrens ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Nach diesen Grunds&auml;tzen hat das FG die Klagen zu Recht abgewiesen. Die Revision des Kl&auml;gers ist zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO. Die au&szlig;ergerichtlichen Kosten der Beigeladenen sind nicht aus Billigkeitsgr&uuml;nden zu erstatten (&sect;&nbsp;139 Abs.&nbsp;4 FGO). Diese hat keine Sachantr&auml;ge gestellt oder anderweitig das Verfahren wesentlich gef&ouml;rdert (vgl. BFH-Beschluss vom 11.&nbsp;Februar 2014 III&nbsp;B&nbsp;16\/13, BFH\/NV 2014, 673).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 22.10.2015, IV R 37\/13 Keine Eink&uuml;nfteminderung durch &Uuml;bernahmeverlust bei Formwechsel &#8211;&nbsp;&nbsp;Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn bei Anteilsver&auml;u&szlig;erung &#8211; Bildung von Erg&auml;nzungsbilanzen Leits&auml;tze Die in &sect; 4 Abs. 6 Satz 4 UmwStG 2006 angeordnete beschr&auml;nkte Ber&uuml;cksichtigung des &Uuml;bernahmeverlustes ist auch in den F&auml;llen verfassungsgem&auml;&szlig;, in denen der &Uuml;bernahmeverlust vollst&auml;ndig au&szlig;er Ansatz bleibt, weil keine Bez&uuml;ge i.S. des &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-37-13-keine-einkuenfteminderung-durch-uebernahmeverlust-bei-formwechsel-veraeusserungsgewinn-bei-anteilsveraeusserung-bildung-von-ergaenzungsbilanzen\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IV&nbsp;R&nbsp;37\/13 &#8211; Keine Eink&uuml;nfteminderung durch &Uuml;bernahmeverlust bei Formwechsel &#8211;&nbsp;&nbsp;Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn bei Anteilsver&auml;u&szlig;erung &#8211; Bildung von Erg&auml;nzungsbilanzen<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-65918","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65918","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65918"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65918\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65918"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=65918"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=65918"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}