{"id":65921,"date":"2016-03-09T11:27:41","date_gmt":"2016-03-09T09:27:41","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=65921"},"modified":"2016-03-09T11:27:41","modified_gmt":"2016-03-09T09:27:41","slug":"viii-r-47-12-tilgung-der-kaufpreisverpflichtung-eines-neugesellschafters-aus-kuenftigen-gewinnen-der-gesellschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-47-12-tilgung-der-kaufpreisverpflichtung-eines-neugesellschafters-aus-kuenftigen-gewinnen-der-gesellschaft\/","title":{"rendered":"VIII&nbsp;R&nbsp;47\/12 &#8211; Tilgung der Kaufpreisverpflichtung eines Neugesellschafters aus k&uuml;nftigen Gewinnen der Gesellschaft"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 27.10.2015, VIII R 47\/12<\/p>\n<p class=\"titel\">Tilgung der Kaufpreisverpflichtung eines Neugesellschafters aus k&uuml;nftigen Gewinnen der Gesellschaft<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Ver&auml;u&szlig;erungsentgelt f&uuml;r die &Uuml;bertragung eines Teilmitunternehmeranteils gem&auml;&szlig; &sect; 16 Abs. 2 EStG ist auch eine der H&ouml;he nach feststehende Kaufpreisforderung, die der Neugesellschafter w&auml;hrend des Bestehens der Gesellschaft durch Verzicht auf Teile des ihm nach dem allgemeinen Gewinnverteilungsschl&uuml;ssel zustehenden Gewinns zugunsten des Altgesellschafters oder bei vorzeitiger Beendigung der Gesellschaft im Rahmen einer Ratenzahlungsverpflichtung zu erf&uuml;llen hat.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Dem Neugesellschafter sind trotz des Verzichts Gewinne in H&ouml;he des allgemeinen Gewinnverteilungsschl&uuml;ssels zuzurechnen, da die Zuweisung h&ouml;herer Gewinnanteile an den Altgesellschafter der unmittelbaren Zahlung der Entgelte au&szlig;erhalb des Gesellschaftsverm&ouml;gens gleichsteht.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Kl&auml;gerinnen werden der Gerichtsbescheid des Finanzgerichts D&uuml;sseldorf vom 11. Oktober 2012&nbsp;&nbsp;11 K 4736\/07 F und die Einspruchsentscheidung des Beklagten vom 30. November 2007 aufgehoben, soweit die Verteilung des Gesamthandsgewinns und die H&ouml;he der Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger Arbeit der Feststellungsbeteiligten f&uuml;r die Streitjahre 1993 bis 1995 betroffen sind.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die gesonderten und einheitlichen Gewinnfeststellungsbescheide f&uuml;r 1993 bis 1995, jeweils vom 12. Januar 2001, in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 30. November 2007 werden ge&auml;ndert.<\/p>\n<\/p>\n<p>Der Restgewinn nach Quote in den Streitjahren 1993 bis 1995 wird nach folgenden Bruchteilen verteilt:<\/p>\n<\/p>\n<table cellpadding=\"1\" cellspacing=\"2\" border=\"0\" class=\"Rsp\">\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<p style=\"text-align:center\">J<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<p style=\"text-align:center\">S<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<p style=\"text-align:center\">R<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<p style=\"text-align:center\">&nbsp;E&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">1993<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<p style=\"text-align:center\">10 %<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<p style=\"text-align:center\">30 %<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<p style=\"text-align:center\">30 %<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<p style=\"text-align:center\">30 %<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">1994<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<p style=\"text-align:center\">10 %<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<p style=\"text-align:center\">30 %<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<p style=\"text-align:center\">30 %<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<p style=\"text-align:center\">30 %<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">1995<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<p style=\"text-align:center\">10%<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<p style=\"text-align:center\">30 %<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<p style=\"text-align:center\">30 %<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<p style=\"text-align:center\">30 %<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p>Die Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger Arbeit f&uuml;r 1993 bis 1995 werden wie folgt festgestellt:<\/p>\n<\/p>\n<p>&#8230;<\/p>\n<\/p>\n<p>Hinsichtlich der Klage der Kl&auml;gerinnen hat der Beklagte die Kosten des gesamten Verfahrens zu tragen. Die au&szlig;ergerichtlichen Kosten der Beigeladenen sind nicht erstattungsf&auml;hig.<\/p>\n<\/p>\n<p>Im &Uuml;brigen bleibt die Kostentscheidung des Finanzgerichts D&uuml;sseldorf im Gerichtsbescheid vom 11. Oktober 2012&nbsp;&nbsp;11 K 4736\/07 F hinsichtlich der Klagen des S und der R zum einen und der Klage des E zum anderen bestehen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitig ist zwischen den Kl&auml;gerinnen und Revisionskl&auml;gerinnen zu 1. bis 3. (Kl&auml;gerinnen), die Rechtsnachfolgerinnen des im Jahr 1996 verstorbenen J sind und dem Beklagten und Revisionsbeklagten (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) noch, in H&ouml;he welcher Beteiligungsquote dem J und dessen damaligen Mitgesellschaftern (den sonstigen Beteiligten des Revisionsverfahrens) in den Streitjahren 1993 bis 1995 der auf der Gesamthandsebene erzielte Gewinn zuzurechnen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>W&auml;hrend der Streitjahre 1993 bis 1995 bestand eine Gemeinschaftspraxis als GbR, der J, S, R und E angeh&ouml;rten. Die Gesellschaft ermittelte ab dem Beginn des Streitjahres 1993 ihren Gewinn nach den Grunds&auml;tzen des Betriebsverm&ouml;gensvergleichs gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes in der jeweils anzuwendenden Fassung (EStG) und erzielte Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger Arbeit gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;18 EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Durch ersten Erg&auml;nzungsvertrag vom 17.&nbsp;November 1989 wurde S in die damals zwischen J und K bestehende GbR mit Wirkung vom 1.&nbsp;April 1989 an aufgenommen. K war im Innenverh&auml;ltnis nicht am Gesellschaftsverm&ouml;gen beteiligt. Es wurde das Gesellschaftsverm&ouml;gen f&uuml;r die Zeit bis zum 31.&nbsp;Dezember 1989 dem J allein, f&uuml;r die Zeit ab 1.&nbsp;Januar 1990 zu 70% J und zu 30% S zugeordnet. Die Ergebnisverteilung sah vor, dass K einen Vorabgewinn von 10% beanspruchen konnte und der &uuml;brige Jahresgewinn (sog. Restgewinn) zwischen J und S zu verteilen war. Verluste der Gesellschaft waren von K gar nicht, von J zu 70% und von S zu 30% zu tragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In Tz.&nbsp;5.2 des ersten Erg&auml;nzungsvertrags wurde ein Sockelbetrag in H&ouml;he von X&nbsp;Deutsche Mark (DM) festgeschrieben, bis zu dessen Erreichen S teilweise auf die ihm nach der Beteiligungsquote zustehenden Gewinnanteile zugunsten des J verzichtete. Ab dem 1.&nbsp;Januar 1990 sollte S statt 30% vom Restgewinn nur zwischen 7,5% und 15% (die H&auml;lfte oder ein Viertel seines Gewinnanteils) erhalten. Der f&uuml;r das jeweilige Gesch&auml;ftsjahr anzuwendende Prozentsatz der Gewinnbeteiligung war f&uuml;r S innerhalb dieser Spanne w&auml;hlbar. Korrespondierend war J am Restgewinn nicht nur zu 70%, sondern zwischen 85% und 92,5% beteiligt. Diese eingeschr&auml;nkte Beteiligung des S am Restgewinn sollte solange andauern, bis die Differenz zwischen den S (auf Grundlage seiner Beteiligung in H&ouml;he von 30% des Restgewinns) zustehenden Betr&auml;gen und den tats&auml;chlich von S vereinnahmten Gewinnen den Sockelbetrag von X&nbsp;DM erreicht hatte, danach sollten J zu 70% und S zu 30% am Restgewinn beteiligt sein (Tz.&nbsp;5.1 Buchst.&nbsp;a und b des ersten Erg&auml;nzungsvertrags).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Durch zweiten Erg&auml;nzungsvertrag vom 29.&nbsp;M&auml;rz 1991 wurde R mit Wirkung ab 1.&nbsp;April 1991 als weitere Gesellschafterin in die GbR aufgenommen. Nunmehr wurde das Gesellschaftsverm&ouml;gen gehalten f&uuml;r die Zeit bis zum 31.&nbsp;M&auml;rz 1991 zu 70% von J und zu 30% von S, f&uuml;r die Zeit ab dem 1.&nbsp;April 1991 zu 40% von J, zu 30% von S und zu 30% von R. F&uuml;r den Zeitraum ab Aufnahme der R erhielt J neben seiner Quote von 40% einen zus&auml;tzlichen Gewinnanteil in H&ouml;he von jeweils 15% des Restgewinns zu Lasten der Gewinnanteile von S und R (also die H&auml;lfte von deren Gewinnanteilen); diese durften die zus&auml;tzlichen Gewinnanteile des J auf jeweils 22,5% des ihnen zustehenden Restgewinns (also auf drei Viertel ihrer Gewinnanteile) erh&ouml;hen. Die zus&auml;tzlichen Gewinnanteile sollte J solange erhalten, bis die jeweiligen Summen des Gewinnverzichts f&uuml;r S und R den H&ouml;chstbetrag von jeweils X&nbsp;DM erreicht haben w&uuml;rden (Tz.&nbsp;5.2 des zweiten Erg&auml;nzungsvertrags).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die zus&auml;tzliche Gewinnbeteiligung des J sollte unabh&auml;ngig von Dauer und Bestand des Gesellschaftsverh&auml;ltnisses sein und mit Erreichen des jeweiligen H&ouml;chstbetrags enden. F&uuml;r den Fall, dass die Praxis nicht weiter betrieben werde, waren die bis dahin nicht getilgten Restbetr&auml;ge in gleichm&auml;&szlig;igen monatlichen Teilbetr&auml;gen zu zahlen, wobei der restliche H&ouml;chstbetrag des S bis zum 31.&nbsp;Dezember 1999 und der R bis zum 31.&nbsp;M&auml;rz 2001 getilgt werden musste.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Durch dritten Erg&auml;nzungsvertrag und einen &Auml;nderungsvertrag vom 19.&nbsp;Dezember 1991 wurde E mit Wirkung zum 1.&nbsp;Januar 1992 unter Bezugnahme auf die bisherigen Vertr&auml;ge als weiterer Gesellschafter in die GbR aufgenommen. Das Gesellschaftsverm&ouml;gen sollte nach der Aufnahme des E wiederum mit den steuerlichen Buchwerten fortgef&uuml;hrt werden. Nunmehr wurde das Gesellschaftsverm&ouml;gen f&uuml;r die Zeit ab dem 1.&nbsp;Januar 1992 zu 10% von J, zu 30% von S, zu 30% von R und zu 30% von E gehalten. In der ge&auml;nderten Vereinbarung &uuml;ber die Ergebnisverteilung (Tz.&nbsp;5.1 Buchst.&nbsp;b aa bis dd des dritten Erg&auml;nzungsvertrags) sollte J ab dem 1.&nbsp;Mai 1992 10% des Restgewinns erhalten. Dar&uuml;ber hinaus sollte ihm ein zus&auml;tzlicher Gewinnanteil von jeweils 15% des Restgewinns (also die H&auml;lfte der Gewinnanteile) von S, R und E zustehen, jedoch waren diese jeweils berechtigt, den Gewinnanteil des J von 15% auf 22,5% des ihnen zustehenden Restgewinns zu erh&ouml;hen (also auf bis zu drei Viertel ihres jeweiligen Gewinnanteils zu verzichten).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese zus&auml;tzlichen Gewinnanteile sollte J solange erhalten, bis die H&ouml;chstbetr&auml;ge (jeweils X&nbsp;DM f&uuml;r S, R und E nach Tz.&nbsp;5.2 des dritten Erg&auml;nzungsvertrags) erreicht sein w&uuml;rden. Nach Erreichen der H&ouml;chstbetr&auml;ge sollten J zu 10%, S zu 30%, R zu 30% und E zu 30% am Restgewinn beteiligt sein. Die zus&auml;tzlichen Gewinnbeteiligungen des J sollten unabh&auml;ngig von Dauer und Bestand des Gesellschaftsverh&auml;ltnisses sein. Sollten S, R und E oder deren Rechtsnachfolger die Arztpraxis der Gesellschaft nicht weiterbetreiben, waren die bis dahin nicht getilgten H&ouml;chstbetr&auml;ge von S bis zum 31.&nbsp;Dezember 1999, von R bis zum 31.&nbsp;M&auml;rz 2001 und von E bis zum 30.&nbsp;April 2002 in gleichm&auml;&szlig;igen monatlichen Teilbetr&auml;gen zu tilgen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ferner wurde in einem &Auml;nderungsvertrag vom 19.&nbsp;Dezember 1991 festgelegt, dass f&uuml;r alle Gesellschafter jeweils individuelle &#8211;unver&auml;nderliche und unverzinsliche&#8211; Kapitalkonten als Festkonten (Tz.&nbsp;2.5), Verlustvortragskonten (Tz.&nbsp;2.6) und Sonderkonten (Tz.&nbsp;2.7) zu f&uuml;hren waren. Auf den Sonderkonten sollten die sich aus dem Gesellschaftsverh&auml;ltnis ergebenden Zahlungen (Entnahmen, Einlagen, Gewinnanteile und &Auml;hnliches) zu Gunsten oder zu Lasten der Gesellschafter verbucht werden. Die Sonderkonten sollten im Soll und Haben mit drei Prozentpunkten &uuml;ber dem jeweiligen Diskontsatz j&auml;hrlich verzinst werden; die Zinsen sollten zum Ende eines Gesch&auml;ftsjahres den Sonderkonten der Gesellschafter gutgeschrieben oder belastet und im Verh&auml;ltnis der Gesellschafter untereinander als Aufwand oder Ertrag zu behandeln sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>K schied mit Ablauf des 31.&nbsp;Dezember 1992 aus der GbR aus. In den Streitjahren 1993 bis 1995 war somit der gesamte Jahresgewinn unter J, S, R und E zu verteilen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aufgrund der Vereinbarungen waren die Gesellschafter der GbR in den Streitjahren nach der jeweils gew&auml;hlten Zuweisung ihrer Gewinnanteile an J im Rahmen der Gewinnverteilung wie folgt beteiligt:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"5\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">J&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">S&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">R&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">E&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Beteiligung lt. Gesellschaftsvertrag<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">10%&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">30%&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">30%&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">30%&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">1993&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">70%<br \/>Mehrgewinn:<br \/>60%<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">10%<br \/>Verzicht:<br \/>20%<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">10%<br \/>Verzicht:<br \/>20%<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">10%<br \/>Verzicht: 20%<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">1994&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">62,50%<br \/>Mehrgewinn:<br \/>52,50%<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">7,50%<br \/>Verzicht:<br \/>22,5%<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">15%<br \/>Verzicht:<br \/>15%<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">15%<br \/>Verzicht:<br \/>15%<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">1995&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">55%<br \/>Mehrgewinn:<br \/>45%<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">15%<br \/>Verzicht: 15%<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">15%<br \/>Verzicht:<br \/>15%<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">15%<br \/>Verzicht: 15%<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 4.&nbsp;Januar 1996 verstarb J und schied damit nach dem Gesellschaftsvertrag der GbR aus dieser aus. Er wurde von den Kl&auml;gerinnen als Rechtsnachfolgerinnen beerbt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r das Streitjahr 1993 wurde eine Er&ouml;ffnungsbilanz zum 1.&nbsp;Januar 1993 aufgestellt und wegen des Wechsels von der Einnahmen&uuml;berschussrechnung zum Betriebsverm&ouml;gensvergleich auf den 1.&nbsp;Januar 1993 eine &Uuml;bergangsgewinnermittlung durchgef&uuml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach einer Au&szlig;enpr&uuml;fung wurden die gesonderten und einheitlichen Gewinnfeststellungsbescheide der Streitjahre ge&auml;ndert. Hiergegen erhoben die Kl&auml;gerinnen Einspruch. Sie wandten sich gegen die Zurechnung von Gewinnanteilen bei J, die &uuml;ber dessen Quote von 10% am Gesamthandsverm&ouml;gen hinausgingen, als Eink&uuml;nfte. Es habe sich um Kaufpreisraten gehandelt, die S, R und E zur Tilgung ihrer Verpflichtungen aus dem Erwerb jeweils 30%-iger Mitunternehmeranteile an der GbR an J zu zahlen gehabt h&auml;tten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>W&auml;hrend des Einspruchsverfahrens wurden zwischen den Kl&auml;gerinnen und S, R und E verschiedene zivilgerichtliche Verfahren gef&uuml;hrt. Das Oberlandesgericht D&uuml;sseldorf (OLG) entschied mit Urteil vom &#8230; f&uuml;r die Gewinnverteilung der Jahre 1996 und 1997 &uuml;ber eine Zahlungsklage der Kl&auml;gerinnen gegen S, R und E. Es kam zu dem Ergebnis, die Vereinbarungen zwischen J, S, R und E in den Erg&auml;nzungs- und &Auml;nderungsvertr&auml;gen seien so auszulegen, dass die Vertragsparteien einen anteiligen Verzicht auf den Gewinn des jeweiligen Kalenderjahres vereinbart h&auml;tten. Dieser Gewinnverzicht sei von S, R und E im Zuge des Erwerbs des jeweiligen Gesellschaftsanteils eingegangen und auf Ebene der GbR auch so vollzogen worden. Die Anspr&uuml;che des J auf Auskehrung der anteiligen Gewinnanteile best&uuml;nden &#8211;so das OLG&#8211; auch nach dem Tod des J bis zum Erreichen der jeweiligen H&ouml;chstbetr&auml;ge fort. J habe sich lediglich f&uuml;r den Fall einer Verringerung der Einnahmen der GbR auf die damit verbundene niedrigere Tilgung der H&ouml;chstbetr&auml;ge durch die Gewinnverzichte eingelassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 29.&nbsp;September 2006 kam es vor dem OLG zum Abschluss eines Vergleichs zwischen den Kl&auml;gerinnen einerseits und S und R andererseits. S und R verpflichteten sich, nachdem E zuvor ausgeschieden und von diesen im Innenverh&auml;ltnis freigestellt worden war, zur Abgeltung aller Anspr&uuml;che (f&uuml;r die Jahre 2000 bis 2004 und f&uuml;r k&uuml;nftige Forderungen) insgesamt &#8230;&nbsp;EUR an die Kl&auml;gerinnen zu zahlen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Abschluss der zivilgerichtlichen Auseinandersetzungen zwischen den Kl&auml;gerinnen und S, R und E erlie&szlig; das FA im Rahmen der Einspruchsentscheidung ge&auml;nderte Gewinnfeststellungsbescheide f&uuml;r die Streitjahre vom 30.&nbsp;November 2007, die auch Gegenstand des anschlie&szlig;enden Klageverfahrens beim Finanzgericht (FG) waren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG gab der Klage teilweise statt. Die Entscheidung ist in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2013, 287 ver&ouml;ffentlicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Obsiegen der Kl&auml;gerinnen beruhte darauf, dass das FG die festgestellten Gesamthandsgewinne der GbR minderte. Es ging &#8211;wegen der damals noch streitigen Frage, ob die GbR Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger Arbeit oder aus Gewerbebetrieb erzielte&#8211; von einer Verpflichtung der GbR zum Ansatz von Gewerbesteuerr&uuml;ckstellungen in den Streitjahren aus. Zudem machte es die gewinnerh&ouml;hende Ausbuchung einer Verbindlichkeit der GbR gegen&uuml;ber K im Streitjahr 1995 durch das FA r&uuml;ckg&auml;ngig. Au&szlig;erdem verringerte das FG den zum 1.&nbsp;Januar 1993 festgestellten &Uuml;bergangsgewinn und rechnete diesen den Gesellschaftern der GbR ausschlie&szlig;lich im Streitjahr 1993 nach dem allgemeinen Gewinnverteilungsschl&uuml;ssel zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Auffassung der Kl&auml;gerinnen, es handele sich in H&ouml;he der streitigen Betr&auml;ge um Kaufpreisraten, die die Mitgesellschafter des J in den Streitjahren zur Tilgung ihrer Verpflichtungen f&uuml;r die &Uuml;bertragung von Teilmitunternehmeranteilen erbracht h&auml;tten, sodass im Rahmen der Gewinnverteilung die dem J aufgrund der Gewinnverzichte zugerechneten Betr&auml;ge den Mitgesellschaftern als Eink&uuml;nfte zuzurechnen seien, folgte das FG nicht. Es rechnete auf Grundlage des sog. Gewinnvorabmodells, das im Streitfall umgesetzt worden sei, den Gesamthandsgewinn der GbR in den Streitjahren den Gesellschaftern nach den modifizierten Gewinnverteilungsquoten zu. Ferner folgte es auch nicht dem Hilfsantrag der Kl&auml;gerinnen, die dem J im Streitjahr 1993 zugewiesenen h&ouml;heren Gewinnanteile um das Buchkapital zu k&uuml;rzen, das J vor 1993 zuzurechnen gewesen und auf die GbR &uuml;bergegangen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision verfolgen die Kl&auml;gerinnen ihr Begehren weiter. Das Urteil des FG verletze materielles Bundesrecht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>J habe bei Eintritt der Neugesellschafter jeweils Bruchteile seines Mitunternehmeranteils gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;18 Abs.&nbsp;3 i.V.m. &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG an diese ver&auml;u&szlig;ert. Die Ver&auml;u&szlig;erungsgewinne aus der &Uuml;bertragung der Teilmitunternehmeranteile seien in den Jahren 1990 bis 1992 realisiert worden. Es handele sich bei den dem J im Rahmen der Gewinnverteilung zugewiesenen h&ouml;heren Gewinnen somit um Eink&uuml;nfte, die S, R und E zuzurechnen und als Tilgungsleistungen an J weitergeleitet worden seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Die Kl&auml;gerinnen beantragen,<br \/>die Vorentscheidung aufzuheben und die gesonderten und einheitlichen Feststellungsbescheide f&uuml;r die Streitjahre 1993 bis 1995, jeweils in Gestalt der Feststellungen in der Einspruchsentscheidung vom 30.&nbsp;November 2007, dergestalt zu &auml;ndern, dass f&uuml;r den verstorbenen Gesellschafter J<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8211;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">f&uuml;r das Streitjahr 1993 der Anteil an den freiberuflichen Eink&uuml;nften der Gemeinschaftspraxis von insgesamt &#8230;&nbsp;DM um &#8230;&nbsp;DM auf &#8230;&nbsp;DM reduziert wird, hilfsweise, den Anteil des J an den freiberuflichen Eink&uuml;nften f&uuml;r 1993 um &#8230;&nbsp;DM zu reduzieren;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8211;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">f&uuml;r das Streitjahr 1994 der Anteil an den freiberuflichen Eink&uuml;nften der Gemeinschaftspraxis von insgesamt &#8230;&nbsp;DM um &#8230;&nbsp;DM auf &#8230;&nbsp;DM reduziert wird;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8211;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">f&uuml;r das Streitjahr 1995 der Anteil an den freiberuflichen Eink&uuml;nften der Gemeinschaftspraxis von insgesamt &#8230;&nbsp;DM um &#8230;&nbsp;DM auf &#8230;&nbsp;DM reduziert wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es h&auml;lt an seiner Auffassung fest, dass die zus&auml;tzlichen Gewinnanteile des J, die anl&auml;sslich des Eintritts der Gesellschafter S, R und E vereinbart wurden, diesem als laufende Gewinnanteile zuzurechnen seien. Eine Ver&auml;u&szlig;erung von Teilmitunternehmeranteilen in fr&uuml;heren Veranlagungszeitr&auml;umen liege auf Grundlage des im Streitfall vereinbarten Gewinnvorabmodells nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die sonstigen Beteiligten des Revisionsverfahrens haben keine Antr&auml;ge gestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Die Vorentscheidung wird aufgehoben, soweit sie die Verteilung des Gesamthandsgewinns und die H&ouml;he der Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger Arbeit der Feststellungsbeteiligten f&uuml;r die Streitjahre 1993 bis 1995 betrifft. Die Sache ist auch spruchreif. Die Verteilung des Gesamthandsgewinns und die Feststellung der Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger Arbeit in den angefochtenen Gewinnfeststellungsbescheiden f&uuml;r die Streitjahre wird wie im Tenor erkannt (s. unten unter 3.) ge&auml;ndert (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Gegenstand des Revisionsverfahrens ist die Feststellung, wie der Gesamthandsgewinn unter den Feststellungsbeteiligten zu verteilen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) enth&auml;lt ein Gewinnfeststellungsbescheid eine Vielzahl selbst&auml;ndiger und damit auch selbst&auml;ndig anfechtbarer Feststellungen, die eigenst&auml;ndig in Bestandskraft erwachsen und deshalb f&uuml;r die im Bescheid getroffenen und rechtlich nachgelagerten Feststellungen Bindungswirkung entfalten k&ouml;nnen (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 6.&nbsp;Februar 2014 IV&nbsp;R&nbsp;19\/10, BFHE 244, 379, BStBl II 2014, 522, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall enthielten die angefochtenen Gewinnfeststellungen in Gestalt der Einspruchsentscheidung unter Bezugnahme auf den ge&auml;nderten Betriebspr&uuml;fungsbericht vom 27.&nbsp;September 2007 selbst&auml;ndige Feststellungen zur H&ouml;he und Verteilung des Gesamthandsgewinns (sog. Restgewinn), au&szlig;erbilanzieller Zu- und Abrechnungen, Sonderbetriebseinnahmen und -ausgaben, zur H&ouml;he und Verteilung des &Uuml;bergangsgewinns im Streitjahr 1993 sowie zur H&ouml;he der Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger Arbeit der Gesellschafter.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat f&uuml;r die Streitjahre die festgestellten Gesamthandsgewinne der GbR (die sog. Restgewinne nach Quote) und die festgestellten &Uuml;bergangsgewinne und deren Verteilung herabgesetzt. Unver&auml;ndert blieben die festgestellten au&szlig;erbilanziellen Zu- und Abrechnungen sowie die Sonderbetriebseinnahmen und -ausgaben. Hieraus hat es ge&auml;nderte Gesamtgewinne und Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger Arbeit f&uuml;r die Beteiligten ermittelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerinnen haben mit der Revision die durch das FG ge&auml;nderten Gewinnfeststellungsbescheide nur noch im Hinblick auf die Verteilung des Gesamthandsgewinns (Restgewinne nach Quote) angefochten. Im Umfang der nicht angefochtenen selbst&auml;ndigen Feststellungen, insbesondere zur H&ouml;he des Gesamthandsgewinns, H&ouml;he und Verteilung des &Uuml;bergangsgewinns, H&ouml;he des Gesamtgewinns, ist die Vorentscheidung rechtskr&auml;ftig und bindend geworden (&sect;&nbsp;110 FGO), da insoweit auch seitens der sonstigen Beteiligten des Revisionsverfahrens und des FA keine Revisionen eingelegt worden sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Das FG hat im Streitfall zu Unrecht die in den Erg&auml;nzungs- und &Auml;nderungsvertr&auml;gen der Jahre 1989 bis 1991 getroffenen Vereinbarungen nicht als Ver&auml;u&szlig;erung von Teilmitunternehmeranteilen des J an S, R und E gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG angesehen und auf dieser Grundlage in der Ergebnisverteilung der GbR dem J &uuml;ber seine Beteiligung nach dem allgemeinen Gewinnverteilungsschl&uuml;ssel hinaus laufende Eink&uuml;nfte in den Streitjahren zugerechnet. Die dem J zugewiesenen h&ouml;heren Anteile am Ergebnis der GbR stellten Tilgungsleistungen der Anteilserwerber S, R und E dar, die diesen im Rahmen der Ergebnisverteilung als Eink&uuml;nfte in den Streitjahren zuzurechnen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Ein Altgesellschafter &uuml;bertr&auml;gt einen Teilmitunternehmeranteil an einen Neugesellschafter gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG i.V.m. &sect;&nbsp;18 Abs.&nbsp;3 EStG, wenn der Neugesellschafter gegen (Zu-)Zahlung eines Entgelts an diesen Altgesellschafter in eine Personengesellschaft eintritt. Es ist ohne Belang, ob die Gegenleistung in das Privatverm&ouml;gen oder in ein Betriebsverm&ouml;gen des Altgesellschafters gelangt. &sect;&nbsp;24 des Umwandlungssteuergesetzes (UmwStG) ist auf diesen Ver&auml;u&szlig;erungsvorgang nicht anwendbar (s. zum Ganzen BFH-Urteil vom 17.&nbsp;September 2014 IV&nbsp;R&nbsp;33\/11, BFHE 248, 121, BStBl II 2015, 717, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Zum Ver&auml;u&szlig;erungspreis i.S. des &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG geh&ouml;ren alle Leistungen, die der Ver&auml;u&szlig;erer vom Erwerber f&uuml;r die &Uuml;bertragung erh&auml;lt, sowie Leistungen, die der Ver&auml;u&szlig;erer in unmittelbarem wirtschaftlichen Zusammenhang mit der Ver&auml;u&szlig;erung vom Erwerber oder &#8211;ohne dass dies der Erwerber veranlasst hat&#8211; von einem Dritten erlangt (st&auml;ndige Rechtsprechung, s. BFH-Urteile in BFHE 248, 121, BStBl II 2015, 717; vom 25.&nbsp;Juni 2009 IV&nbsp;R&nbsp;3\/07, BFHE 226, 62, BStBl II 2010, 182). Bei &Uuml;bertragungen zwischen Fremden spricht eine tats&auml;chliche Vermutung daf&uuml;r, dass entgeltlich ver&auml;u&szlig;ert wird; dies gilt auch bei der &Uuml;bertragung eines Mitunternehmeranteils gegen wiederkehrende (wagnisbehaftete) Bez&uuml;ge, deren H&ouml;he ungewiss ist (s. zu den verschiedenen Fallgruppen Schmidt\/ Wacker, EStG, 34.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;16 Rz&nbsp;71; Geissler in Herrmann\/ Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;16 EStG Rz&nbsp;71, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Ver&auml;u&szlig;erungsentgelt gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG ist auch eine ausschlie&szlig;lich oder teilweise gewinnabh&auml;ngige (partiarische) Kaufpreisforderung, die auf einer Abtretung von k&uuml;nftigen Gewinnanteilen aus dem Gewinnbezugsrecht des Erwerbers eines Mitunternehmeranteils beruht und dem Grunde und der H&ouml;he nach ungewiss ist (s. BFH-Urteile vom 14.&nbsp;Mai 2002 VIII&nbsp;R&nbsp;8\/01, BFHE 199, 198, BStBl II 2002, 532, unter Rz&nbsp;18, 31; vom 17.&nbsp;Juli 2013 X&nbsp;R&nbsp;40\/10, BFHE 242, 58, BStBl II 2013, 883, unter Rz&nbsp;30,&nbsp;42; zutreffend Schulze zur Wiesche, Die Steuerberatung 2004, 280). Bei gewinnabh&auml;ngigen Kaufpreisforderungen in diesem Sinne handelt es sich um aufschiebend bedingte Kaufpreisanspr&uuml;che (&sect;&nbsp;158 Abs.&nbsp;1 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs), da im Zeitpunkt der Ver&auml;u&szlig;erung weder feststeht, ob rechtlich in einem der Folgejahre eine Kaufpreisforderung entsteht, noch wie hoch diese sein wird, noch wie lange angesichts der an die Lebenserwartung des Ver&auml;u&szlig;erers ankn&uuml;pfenden Verpflichtung Kaufpreiszahlungen zu erbringen sind (BFH-Urteil in BFHE 199, 198, BStBl II 2002, 532, unter Rz&nbsp;30).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Von der Frage, ob eine &Uuml;bertragung gegen ein Ver&auml;u&szlig;erungsentgelt und damit entgeltlich erfolgt, ist die Frage abzugrenzen, ob der Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn aus einem Ver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;ft sofort oder erst mit Zufluss der Kaufpreiszahlungen realisiert wird. Der Tatbestand der Ver&auml;u&szlig;erung ist mit der &Uuml;bertragung des wirtschaftlichen Eigentums auf den Erwerber verwirklicht. In diesem Zeitpunkt entsteht der Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn, und zwar unabh&auml;ngig davon, ob der vereinbarte Kaufpreis sofort f&auml;llig, in Raten zahlbar oder langfristig gestundet ist und wann der Verkaufserl&ouml;s dem Ver&auml;u&szlig;erer tats&auml;chlich zuflie&szlig;t (vgl. Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 19.&nbsp;Juli 1993 GrS&nbsp;2\/92, BFHE 172, 66, BStBl II 1993, 897, m.w.N.; BFH-Urteil in BFHE 226, 62, BStBl II 2010, 182). Eine Ausnahme von diesem Grundsatz stellt die Realisation des Ver&auml;u&szlig;erungsentgelts bei gewinnabh&auml;ngigen Kaufpreisforderungen (s. vorstehend unter II.2.c) dar, die vom Ver&auml;u&szlig;erer erst im Zuflusszeitpunkt erzielt werden (s. BFH-Urteile in BFHE 199, 198, BStBl II 2002, 532; vom 6.&nbsp;Mai 2010 IV&nbsp;R&nbsp;52\/08, BFHE 229, 279, BStBl II 2011, 261, unter Rz&nbsp;29; in BFHE 242, 58, BStBl II 2013, 883, unter Rz&nbsp;30).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Die Auslegung und W&uuml;rdigung der in den Erg&auml;nzungs- und &Auml;nderungsvertr&auml;gen getroffenen Vereinbarungen durch das FG, J habe in den Vorjahren der Streitjahre keine Teilmitunternehmeranteile an S, R und E ver&auml;u&szlig;ert und keine Ver&auml;u&szlig;erungsentgelte realisiert, h&auml;lt auf dieser Grundlage der revisionsrechtlichen Pr&uuml;fung nicht stand.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Senat ist im Streitfall selbst zur Auslegung der Abreden in den Erg&auml;nzungs- und &Auml;nderungsvertr&auml;gen befugt, da das FG bei seiner Auslegung der Vereinbarungen nicht alle wesentlichen Begleitumst&auml;nde in die Auslegung einbezogen hat. Die &#8211;ansonsten gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bestehende&#8211; Bindung des Senats an eine Vertragsauslegung des FG entf&auml;llt insbesondere dann, wenn dessen Auslegung l&uuml;ckenhaft ist, weil die f&uuml;r die Interessenlage der Beteiligten bedeutsamen Begleitumst&auml;nde nicht erforscht und\/oder nicht zutreffend gew&uuml;rdigt worden sind (s. z.B. BFH-Urteil vom 1.&nbsp;Februar 2012 I&nbsp;R&nbsp;57\/10, BFHE 236, 374, BStBl II 2012, 407). Hat das FG eine (pr&auml;zise) Auslegung eines entscheidungserheblichen Vertrags unterlassen, so kann sie das Revisionsgericht auf der Grundlage der daf&uuml;r ausreichenden Tatsachenfeststellungen selbst vornehmen (BFH-Urteile vom 22.&nbsp;Januar 2004 IV&nbsp;R&nbsp;32\/03, BFH\/NV 2004, 1092, m.w.N.; vom 6.&nbsp;Juni 2013 IV&nbsp;R&nbsp;28\/10, BFH\/NV 2013, 1810). Dies ist hier der Fall.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat im Streitfall die getroffenen Abreden durch Bezugnahme auf die in den Akten enthaltenen Erg&auml;nzungs- und &Auml;nderungsvertr&auml;ge zwar inhaltlich vollst&auml;ndig festgestellt, diese im Rahmen der Auslegung jedoch unvollst&auml;ndig erfasst und gew&uuml;rdigt. S, R und E hatten sich gegen&uuml;ber J jeweils verpflichtet, diesem f&uuml;r die &Uuml;bertragung der Teilmitunternehmeranteile einen Betrag in H&ouml;he von X&nbsp;DM als Gegenleistung zu erbringen und diese Verpflichtungen zu tilgen, indem sie w&auml;hrend des Bestehens der Gesellschaft teilweise auf die ihnen quotal zustehenden Gewinne verzichteten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dies hat auch das FG im Wege seiner Auslegung so gesehen. Nicht einbezogen hat das FG aber den wesentlichen Aspekt, dass die Kaufpreisforderungen des J gegen die Erwerber &#8211;wie die zivilrechtlichen Auseinandersetzungen und die Entscheidung des OLG vom &#8230; und der sp&auml;ter geschlossene Vergleich zwischen den Kl&auml;gerinnen und S und R zeigen&#8211; auch nach Ausscheiden des J aus der fortbestehenden Gesellschaft weiter zu zahlen waren und J bei Beendigung der Gesellschaft den nicht getilgten Restkaufpreis in voller H&ouml;he verlangen und einklagen konnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei einer Gesamtbetrachtung der Vereinbarungen hatte J mit S, R und E somit bestimmbare und zivilrechtlich einklagbare Kaufpreise in H&ouml;he von jeweils X&nbsp;DM f&uuml;r die &Uuml;bertragung der Mitunternehmeranteile vereinbart und nicht &#8211;wie das FG meint&#8211; unbestimmbare Gegenleistungen. Ungewiss war w&auml;hrend des Bestehens der Gesellschaft nur, in welcher H&ouml;he die Erwerber Tilgungsleistungen erbringen und bis wann die Kaufpreisforderungen erf&uuml;llt sein w&uuml;rden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Diese Kaufpreisforderungen stellten auch jeweils realisierte Ver&auml;u&szlig;erungsentgelte des J gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;2 EStG dar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Selbst eine Forderung, deren Entstehung rechtlich aufschiebend bedingt ist und deren absolute H&ouml;he daher im Ver&auml;u&szlig;erungszeitpunkt unbestimmbar ist, ist ein Ver&auml;u&szlig;erungsentgelt gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;2 EStG (s. unter II.2.c). Gleiches gilt f&uuml;r eine Kaufpreisforderung wie im Streitfall, deren H&ouml;he im Zeitpunkt der &Uuml;bertragung des Mitunternehmeranteils feststeht und die vollst&auml;ndig zu erf&uuml;llen ist, bei der aber wegen der Anbindung der Tilgung an die k&uuml;nftigen Gewinne der GbR der Tilgungszeitraum ungewiss ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Das FG hat die fehlende Entgeltlichkeit der Teilmitunternehmeranteils&uuml;bertragungen zu Unrecht auf der Grundlage des sog. Gewinnvorabmodells oder Gewinnverzichtsmodells bejaht. Zwar wird nach einer im Schrifttum verbreiteten Auffassung vertreten, dass eine Forderung kein (realisiertes) Ver&auml;u&szlig;erungsentgelt darstellt, wenn der Neugesellschafter an den Altgesellschafter f&uuml;r die &Uuml;bertragung eines Teilmitunternehmeranteils Teile seines Gewinnanteils abtritt und diese Gegenleistung im Ver&auml;u&szlig;erungszeitpunkt nicht bestimmbar ist (zu den verschiedenen Auspr&auml;gungen und Gestaltungsformen s. Heller, Praxis Freiberufler-Beratung &#8211;PFB&#8211; 2005, 35&nbsp;ff.; Klaas, Die Wirtschaftspr&uuml;fung 1991, 208&nbsp;ff.; zur fehlenden Entgeltlichkeit der &Uuml;bertragung s. Treyde, PFB 2009, 178, 183, 186; Gluth, Gestaltende Steuerberatung 2002, 254, 261; Korn\/ Strahl, Neue Wirtschafts-Briefe &#8211;NWB&#8211; Fach&nbsp;3, 13417, 13442; Kla&szlig;mann, Lewejohann, Offermanns, Wagner, Besteuerung der &Auml;rzte\/Zahn&auml;rzte und sonstiger Heilberufe, 8.&nbsp;Aufl., Kapitel&nbsp;V, Rz&nbsp;675; Fuhrmann in Widmann\/Mayer, Umwandlungsrecht &sect;&nbsp;24 Rz&nbsp;420, 497; Schmitt in Schmitt\/H&ouml;rtnagl\/Stratz, Umwandlungsgesetz, Umwandlungssteuergesetz, 6.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;24 UmwStG Rz&nbsp;139, 237; Schl&ouml;&szlig;er in Haritz\/Menner, Umwandlungssteuergesetz, 3.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;24 Rz&nbsp;151; differenzierend Schwamberger, PFB 2004, 140, 143&nbsp;f.; f&uuml;r eine entgeltliche &Uuml;bertragung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;24 UmwStG pl&auml;diert Ehlers, NWB Fach&nbsp;3, 12201, 12216&nbsp;f.). Der fehlende Gegenleistungscharakter der Verpflichtung des Neugesellschafters, dem &uuml;bertragenden Gesellschafter zum Ausgleich der &uuml;bergegangenen stillen Reserven h&ouml;here Gewinnanteile aus den k&uuml;nftigen Gewinnen zuzuweisen, wird zudem darauf gest&uuml;tzt, eine Kaufpreisforderung, die nur aus k&uuml;nftigen Gewinnanteilen zu tilgen sei, f&uuml;hre nicht zur Realisierung des Ver&auml;u&szlig;erungsentgelts (Fuhrmann in Widmann\/Mayer, a.a.O., &sect;&nbsp;24 Rz&nbsp;420).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dem vermag der Senat indes nicht zu folgen. Selbst eine gewinnabh&auml;ngig entstehende Kaufpreisforderung ist ein Ver&auml;u&szlig;erungsentgelt f&uuml;r die &Uuml;bertragung des Teilmitunternehmeranteils (s. oben unter II.2.b und c sowie vorstehend unter bb). Die mangelnde Bestimmbarkeit der Gegenleistung im Ver&auml;u&szlig;erungszeitpunkt stellt bei gewinnabh&auml;ngigen langfristigen Bez&uuml;gen des Ver&auml;u&szlig;erers nicht in Frage, dass es sich um ein Ver&auml;u&szlig;erungsentgelt handelt, sondern wirft nur die Frage auf, ob der Ver&auml;u&szlig;erer das Ver&auml;u&szlig;erungsentgelt zwingend erst bei Zufluss der einzelnen Teilbetr&auml;ge realisiert (s. hierzu unter II.2.d). Gleiches gilt, wenn wie im Streitfall der Gewinnverzicht lediglich den Tilgungszeitraum beeinflusst. Der Neugesellschafter als Erwerber tilgt somit im Rahmen des Gewinnverzichts seine Kaufpreisverpflichtung gegen&uuml;ber dem Altgesellschafter. Der Gewinnverzicht l&auml;sst sich nicht als reiner Transfer laufender Gewinnanteile ohne eine vorgeschaltete Ver&auml;u&szlig;erung und Anschaffung w&uuml;rdigen (s. dazu nachfolgend unter f).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Zu Unrecht hat das FG auch aus dem BFH-Urteil vom 21.&nbsp;August 1961 I&nbsp;32\/61&nbsp;U (BFHE 73, 643, BStBl III 1961, 500) abgeleitet, die Aufnahme von S, R und E k&ouml;nne als &Uuml;bertragung der Teilmitunternehmeranteile ohne Gegenleistung behandelt werden. Das BFH-Urteil in BFHE 73, 643, BStBl III 1961, 500 betraf die entgeltliche &Auml;nderung der Beteiligungsquoten &#8211;ohne eine Erweiterung des Gesellschafterkreises&#8211; zwischen den Mitunternehmern einer Gesellschaft. Im dortigen Streitfall erbrachte einer der Gesellschafter eine zus&auml;tzliche Einlage, indem er Gesellschaftsschulden tilgte. Die Grunds&auml;tze dieser Entscheidung sind &uuml;berholt. Der BFH behandelt mittlerweile die &Auml;nderung der Beteiligungsquoten unter den Gesellschaftern aufgrund einer (disquotalen) Einlage als Ver&auml;u&szlig;erung eines Teilmitunternehmeranteils und Einbringung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;24 UmwStG (BFH-Urteil vom 25.&nbsp;April 2006 VIII&nbsp;R&nbsp;52\/04, BFHE 214, 40, BStBl II 2006, 847).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>f) Die dem J &uuml;ber den allgemeinen Gewinnverteilungsschl&uuml;ssel hinaus zugewiesenen Gewinnanteile sind somit Tilgungsleistungen der Erwerber S, R und E auf die Kaufpreisforderungen. Sie wurden dessen Sonderkonto gutgeschrieben und waren entnahmef&auml;hig. Die Gewinnverteilungsabrede ist nicht anders zu w&uuml;rdigen, als wenn S, R und E die ihnen nach dem allgemeinen Gewinnverteilungsschl&uuml;ssel zugerechneten Gewinnanteile entnommen und unmittelbar an J gezahlt h&auml;tten (s.a. zu einer anderen Gestaltung das BFH-Urteil vom 8.&nbsp;Dezember 1994 IV&nbsp;R&nbsp;82\/92, BFHE 176, 392, BStBl II 1995, 599). Die dem J oberhalb seiner Beteiligung von 10% in den Streitjahren zugewiesenen Gewinnanteile sind damit im Rahmen der hier allein streitigen Ergebnisverteilung nach dem allgemeinen Gewinnverteilungsschl&uuml;ssel zu verteilen und S, R und E als Eink&uuml;nfte zuzurechnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Sache ist auch spruchreif. Die angefochtenen Gewinnfeststellungsbescheide sind rechtswidrig und verletzen die Kl&auml;gerinnen in ihren Rechten (&sect;&nbsp;100 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Senat kann auf Grundlage der bestandskr&auml;ftig und durch das insoweit teilweise rechtskr&auml;ftig gewordene Urteil des FG und der nunmehr feststehenden Verteilung des Gesamthandsgewinns die Eink&uuml;nfte der Feststellungsbeteiligten aus selbst&auml;ndiger Arbeit in den Streitjahren selbst feststellen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Das FG hat in dem Posten &quot;Vorabzuweisung&quot; die Zinsanspr&uuml;che der GbR gegen die Gesellschafter aus den Sonderkonten und die nach dem FG-Urteil anzusetzenden Gewerbesteuerr&uuml;ckstellungen sowie die Korrektur einer gewinnerh&ouml;henden Ausbuchung einer Verbindlichkeit der GbR gegen&uuml;ber K im Streitjahr 1995 erfasst. Es hat hieraus in den Streitjahren die nach dem allgemeinen Gewinnverteilungsschl&uuml;ssel zu verteilenden Gesamthandsgewinne in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;DM (1993), &#8230;&nbsp;DM (1994) und &#8230;&nbsp;DM (1995) ermittelt. Diese Feststellungen sind aufgrund des insoweit nicht angefochtenen FG-Urteils bestands- und rechtskr&auml;ftig festgestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) In einem zweiten Ermittlungsschritt hat das FG auf der Grundlage, dass im Streitfall der modifizierte Gewinnverteilungsschl&uuml;ssel anzuwenden ist, bei allen Gesellschaftern die Vorabzuweisungen wieder in Abzug gebracht (sog. &quot;Gewinn inkl. Vorabzuweisung&quot;). Hierdurch wurden den Gesellschaftern nach dem modifizierten Gewinnverteilungsschl&uuml;ssel unter anderem erh&ouml;hte Anteile an den Betriebsausgaben f&uuml;r die Bildung der Gewerbesteuerr&uuml;ckstellungen der Streitjahre zugewiesen. Da nach der Entscheidung des Senats f&uuml;r die Verteilung des Gesamthandsgewinns der allgemeine Gewinnverteilungsschl&uuml;ssel heranzuziehen ist, m&uuml;ssen auch diese Betriebsausgaben hiernach verteilt werden. Die im zweiten Ermittlungsschritt ber&uuml;cksichtigten Vorabzuweisungen sind f&uuml;r die Ermittlung des &quot;Gewinns inkl. Vorabzuweisung&quot; entsprechend zu korrigieren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Es ergeben sich hieraus folgende Korrekturen der Vorabzuweisungen f&uuml;r die Ermittlung des &quot;Gewinns inkl. Vorabzuweisungen&quot;:<\/p>\n<p>&#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Unter Ber&uuml;cksichtigung der zu verteilenden Gesamthandsgewinne (sog. Restgewinne nach Quote), der korrigierten &quot;Gewinne inkl. Vorabzuweisungen&quot; und der nicht angefochtenen weiteren Feststellungen der Vorentscheidung (Anteil am &Uuml;bergangsgewinn, au&szlig;erbilanzielle Zu- und Abrechnungen, sowie Sonderbetriebseinnahmen und -ausgaben) f&uuml;hrt dies zu folgenden Eink&uuml;nften der Feststellungsbeteiligten aus selbst&auml;ndiger Arbeit in den Streitjahren:<\/p>\n<p>&#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Der Senat sieht sich aufgrund des in der m&uuml;ndlichen Verhandlung mit den Beteiligten gef&uuml;hrten Rechtsgespr&auml;chs zu folgendem Hinweis veranlasst.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>57<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Ein Abzug von Gewinnminderungen aus in den Streitjahren fortzuf&uuml;hrenden (positiven) Erg&auml;nzungsbilanzen der Erwerber S, R und E, die im Erwerbszeitpunkt zu bilden w&auml;ren (BFH-Urteil vom 20.&nbsp;November 2014 IV&nbsp;R&nbsp;1\/11, BFHE 248, 28), ist bei den Eink&uuml;nften der Feststellungsbeteiligten aus selbst&auml;ndiger Arbeit bislang nicht ber&uuml;cksichtigt worden, da das FA und die sonstigen Beteiligten des Revisionsverfahrens davon ausgingen, es habe kein Erwerb von Teilmitunternehmeranteilen stattgefunden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>58<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Beantragen die sonstigen Beteiligten des Revisionsverfahrens nach Erlass dieses Urteils die &Auml;nderung der angefochtenen Bescheide der Streitjahre gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;174 Abs.&nbsp;4 der Abgabenordnung (AO), um Gewinnminderungen aus fortgef&uuml;hrten positiven Erg&auml;nzungsbilanzen nachtr&auml;glich abzuziehen, ist Folgendes zu ber&uuml;cksichtigen:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>59<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die gesonderten und einheitlichen Gewinnfeststellungsbescheide der Streitjahre k&ouml;nnen auch nach Eintritt der Rechtskraft dieses Revisionsurteils nochmals ge&auml;ndert werden (&sect;&nbsp;110 Abs.&nbsp;2 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;174 Abs.&nbsp;4 AO; BFH-Urteil vom 8.&nbsp;Juni 2000 IV&nbsp;R&nbsp;65\/99, BFHE 192, 207, BStBl II 2001, 89; s.a. Loose in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect;&nbsp;174 AO Rz&nbsp;51).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>60<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Das Merkmal des &quot;bestimmten Sachverhalts&quot; umfasst nicht nur eine einzelne steuererhebliche Tatsache oder ein einzelnes Merkmal, sondern den einheitlichen, f&uuml;r die Besteuerung ma&szlig;geblichen Sachverhaltskomplex (BFH-Urteile vom 2.&nbsp;Mai 2001 VIII&nbsp;R&nbsp;44\/00, BFHE 195, 14, BStBl II 2001, 562, und vom 21.&nbsp;August 2007 I&nbsp;R&nbsp;74\/06, BFHE 218, 487, BStBl II 2008, 277, jeweils m.w.N.; vom 10.&nbsp;Mai 2012 IV&nbsp;R&nbsp;34\/09, BFHE 239, 485, BStBl II 2013, 471). Bestandteil des im Streitfall umfassten Sachverhaltskomplexes ist damit sowohl, ob eine Ver&auml;u&szlig;erung\/ Anschaffung der Teilmitunternehmeranteile des J in Veranlagungszeitr&auml;umen vor den Streitjahren verwirklicht wurde, als auch, ob bei Annahme einer Ver&auml;u&szlig;erung\/Anschaffung in den Vorjahren nunmehr in den Streitjahren Abschreibungen aus den Anschaffungskosten der Erwerber in fortgef&uuml;hrten Erg&auml;nzungsbilanzen zu ber&uuml;cksichtigen sind. Denn nur auf Grundlage dieser Vorfrage konnte die im Streitfall erhebliche Frage, ob der Gesamthandsgewinn in den Streitjahren aufgrund der modifizierten Gewinnverteilungsabrede oder nach dem allgemeinen Gewinnverteilungsschl&uuml;ssel zu verteilen war, entschieden werden. Da aufgrund der Revisionsentscheidung feststeht, dass Teilmitunternehmeranteilsver&auml;u&szlig;erungen und -erwerbe in den Vorjahren der Streitjahre verwirklicht wurden, k&ouml;nnen hieraus in diesen Jahren und in den Streitjahren die richtigen steuerlichen Folgerungen beim Ver&auml;u&szlig;erer und den Erwerbern gezogen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>61<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Dem Erlass ge&auml;nderter Gewinnfeststellungsbescheide f&uuml;r die Streitjahre, um Gewinnminderungen aus Erg&auml;nzungsbilanzen festzustellen, st&uuml;nde auch die Rechtskraftwirkung des Revisionsurteils nicht entgegen. Ma&szlig;geblich ist, ob die gerichtliche Entscheidung denselben Streitgegenstand wie die gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;174 Abs.&nbsp;4 AO begehrte &Auml;nderung betrifft (s. zum Ganzen BFH-Urteile vom 7.&nbsp;Februar 1990 I&nbsp;R&nbsp;145\/87, BFHE 161, 387, BStBl II 1990, 1032, unter II.1.a der Gr&uuml;nde; vom 26.&nbsp;November 1998 IV&nbsp;R&nbsp;66\/97, BFH\/NV 1999, 788, unter II.1.b der Gr&uuml;nde, und vom 19.&nbsp;Dezember 2006 VI&nbsp;R&nbsp;63\/02, BFH\/NV 2007, 924, unter II.2.a der Gr&uuml;nde; vom 14.&nbsp;Januar 2010 IV&nbsp;R&nbsp;55\/07, BFH\/NV 2010, 1075; vom 12.&nbsp;Januar 2012 IV&nbsp;R&nbsp;3\/11, BFH\/NV 2012, 779). Dies w&auml;re zu verneinen. Die H&ouml;he der Betriebsverm&ouml;gensmehrungen oder -minderungen aus einer fortgef&uuml;hrten Erg&auml;nzungsbilanz ist eine selbst&auml;ndig anfechtbare Feststellung (s. BFH-Urteil vom 31.&nbsp;Juli 1974 I&nbsp;R&nbsp;226\/70, BFHE 113, 428, BStBl II 1975, 236), die in den angefochtenen Gewinnfeststellungsbescheiden der Streitjahre bislang nicht enthalten ist. Ihr Ansatz oder Nichtansatz war weder Streitgegenstand des Revisionsverfahrens noch Gegenstand der Vorentscheidung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>62<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 FGO. Die Kostenentscheidung der Vorentscheidung bleibt f&uuml;r die rechtskr&auml;ftig durch das FG beschiedenen Klagen der sonstigen Beteiligten des Revisionsverfahrens trotz Aufhebung der Vorentscheidung bestehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 27.10.2015, VIII R 47\/12 Tilgung der Kaufpreisverpflichtung eines Neugesellschafters aus k&uuml;nftigen Gewinnen der Gesellschaft Leits&auml;tze 1. Ver&auml;u&szlig;erungsentgelt f&uuml;r die &Uuml;bertragung eines Teilmitunternehmeranteils gem&auml;&szlig; &sect; 16 Abs. 2 EStG ist auch eine der H&ouml;he nach feststehende Kaufpreisforderung, die der Neugesellschafter w&auml;hrend des Bestehens der Gesellschaft durch Verzicht auf Teile des ihm nach dem &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-47-12-tilgung-der-kaufpreisverpflichtung-eines-neugesellschafters-aus-kuenftigen-gewinnen-der-gesellschaft\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VIII&nbsp;R&nbsp;47\/12 &#8211; Tilgung der Kaufpreisverpflichtung eines Neugesellschafters aus k&uuml;nftigen Gewinnen der Gesellschaft<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-65921","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65921","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65921"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65921\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65921"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=65921"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=65921"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}