{"id":65929,"date":"2016-03-09T11:28:33","date_gmt":"2016-03-09T09:28:33","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=65929"},"modified":"2016-03-09T11:28:33","modified_gmt":"2016-03-09T09:28:33","slug":"viii-r-67-13-ablaufhemmung-nach-erstattung-einer-selbstanzeige-verjaehrungshemmende-wirkung-einer-fahndungspruefung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-67-13-ablaufhemmung-nach-erstattung-einer-selbstanzeige-verjaehrungshemmende-wirkung-einer-fahndungspruefung\/","title":{"rendered":"VIII&nbsp;R&nbsp;67\/13 &#8211; Ablaufhemmung nach Erstattung einer Selbstanzeige &#8211; verj&auml;hrungshemmende Wirkung einer Fahndungspr&uuml;fung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 17.11.2015, VIII R 67\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Ablaufhemmung nach Erstattung einer Selbstanzeige &#8211; verj&auml;hrungshemmende Wirkung einer Fahndungspr&uuml;fung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Voraussetzung f&uuml;r die verj&auml;hrungshemmende Wirkung der Ermittlung der Besteuerungsgrundlagen durch die Steuerfahndung nach &sect; 171 Abs. 5 Satz 1 AO ist, dass f&uuml;r den Steuerpflichtigen klar und eindeutig erkennbar ist, in welchen konkreten Steuerangelegenheiten ermittelt wird.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Unzureichende oder widerspr&uuml;chliche Sachverhaltsdarstellungen im angefochtenen Urteil stellen einen materiell-rechtlichen Fehler dar, der auch ohne diesbez&uuml;gliche R&uuml;ge zum Wegfall der Bindungswirkung des &sect; 118 Abs. 2 FGO f&uuml;hrt.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Kl&auml;gers werden das Urteil des Finanzgerichts K&ouml;ln vom 22. Mai 2013&nbsp;&nbsp;8 K 3813\/11 und die angefochtenen Einkommensteuerbescheide f&uuml;r 1998 und 1999 sowie die Einspruchsentscheidung des Beklagten vom 11. November 2011 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) und die Kl&auml;gerin und Beigeladene erkl&auml;rten am 3.&nbsp;Mai 2010 als Gesamtrechtsnachfolger ihrer verstorbenen Mutter Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen f&uuml;r die Jahre 1998 bis 2002 nach. Die Steuerfahndungsstelle des Finanzamts f&uuml;r Steuerstrafsachen und Steuerfahndung teilte dem Kl&auml;ger mit Schreiben vom 6.&nbsp;Dezember 2010 unter Hinweis auf ein gegen ihn eingeleitetes steuerstrafrechtliches Ermittlungsverfahren und seine Selbstanzeige vom 6.&nbsp;M&auml;rz 2010 mit, dass sie mit der &Uuml;berpr&uuml;fung seiner Selbstanzeige f&uuml;r die Jahre 1999 bis 2008 beauftragt worden sei und forderte ihn u.a. auf, &uuml;berpr&uuml;fbare Unterlagen &uuml;ber die nacherkl&auml;rten Eink&uuml;nfte seiner Mutter vorzulegen. Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) erlie&szlig; jeweils am 25.&nbsp;Mai 2011 nach &sect;&nbsp;173 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Abgabenordnung (AO) ge&auml;nderte Einkommensteuerbescheide f&uuml;r die Streitjahre 1998 und 1999. Der von dem Kl&auml;ger hiergegen erhobene Einspruch hatte keinen Erfolg. Das Finanzgericht (FG) hat die Klage mit in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2014, 408 ver&ouml;ffentlichtem Urteil vom 22.&nbsp;Mai 2013&nbsp;&nbsp;8&nbsp;K&nbsp;3813\/11 als unbegr&uuml;ndet abgewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Revision r&uuml;gt der Kl&auml;ger die Verletzung von materiellem Recht und von Verfahrensrecht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt,<br \/>das angefochtene Urteil der Vorinstanz und die Einkommensteuerbescheide f&uuml;r 1998 und 1999, jeweils vom 25.&nbsp;Mai 2011, sowie die Einspruchsentscheidung vom 11.&nbsp;November 2011 aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet und der Klage stattzugeben (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und der Einkommensteuerbescheide f&uuml;r 1998 und 1999 (jeweils vom 25.&nbsp;Mai 2011) sowie der Einspruchsentscheidung des FA vom 11.&nbsp;November 2011. Die angefochtenen Bescheide durften gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;169 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO nicht ergehen, da zuvor Festsetzungsverj&auml;hrung eingetreten war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die verstorbene Mutter des Kl&auml;gers hatte die Einkommensteuererkl&auml;rungen f&uuml;r die Jahre 1998 und 1999 im Jahr 2000 abgegeben. Damit fiel gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;170 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 AO der Beginn der Festsetzungsfrist f&uuml;r die beiden Streitjahre auf das Jahresende 2000. Nach den von den Beteiligten nicht in Zweifel gezogenen tats&auml;chlichen Feststellungen des FG verl&auml;ngerte sich die Festsetzungsfrist aufgrund der Steuerhinterziehung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;169 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 AO von vier auf zehn Jahre und endete am 31.&nbsp;Dezember 2010. Die angefochtenen Einkommensteuerbescheide ergingen jeweils am 25.&nbsp;Mai 2011, also nach Ablauf der regul&auml;ren Festsetzungsfrist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die tats&auml;chlichen Feststellungen des FG tragen nicht seine W&uuml;rdigung, dass der Ablauf der Festsetzungsfrist nach &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 AO gehemmt war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Beginnen die mit der Steuerfahndung betrauten Dienststellen einer Landesfinanzbeh&ouml;rde vor Ablauf der Festsetzungsfrist beim Steuerpflichtigen mit Ermittlungen der Besteuerungsgrundlagen, l&auml;uft die Festsetzungsfrist gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 AO insoweit nicht ab, bevor die aufgrund der Ermittlungen zu erlassenden Steuerbescheide unanfechtbar geworden sind. Voraussetzung f&uuml;r die verj&auml;hrungshemmende Wirkung der Ermittlungen der Besteuerungsgrundlagen ist, dass f&uuml;r den Steuerpflichtigen erkennbar ist, dass in seinen Steuerangelegenheiten ermittelt wird (Senatsurteil vom 8.&nbsp;Juli 2009 VIII&nbsp;R&nbsp;5\/07, BFHE 226, 198, BStBl II 2010, 583, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Das Vorliegen dieser Voraussetzungen hat das FG bejaht. Es hat angenommen, dass die mit der Steuerfahndung befasste Dienststelle des FA mit Schreiben vom 6.&nbsp;Dezember 2010 mit den Ermittlungen der Besteuerungsgrundlagen hinsichtlich der Kapitaleink&uuml;nfte der Mutter des Kl&auml;gers f&uuml;r die Streitjahre 1998 und 1999 begonnen habe, so dass der Ablauf der Festsetzungsfrist gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 AO vor Eintritt der Festsetzungsverj&auml;hrung am 31.&nbsp;Dezember 2010 gehemmt gewesen sei. F&uuml;r den Kl&auml;ger sei dies aufgrund der Aufforderung, &uuml;berpr&uuml;fbare Unterlagen &uuml;ber die nacherkl&auml;rten Eink&uuml;nfte seiner Mutter vorzulegen, auch erkennbar gewesen. Es sei danach undenkbar, dass der Kl&auml;ger wegen des in dem Schreiben angegebenen Betreffs, der sich lediglich auf das gegen ihn selbst eingeleitete Ermittlungsverfahren und seine Selbstanzeige vom 6.&nbsp;M&auml;rz 2010 bezogen habe, zu dem Schluss gekommen sein k&ouml;nnte, dass die Aufforderung lediglich seine eigene Besteuerung betroffen habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Diese Ausf&uuml;hrungen halten einer revisionsrechtlichen W&uuml;rdigung nicht stand, da das FG keine den Senat bindenden Feststellungen getroffen hat, die seine Beurteilung tragen. Unzureichende oder widerspr&uuml;chliche Sachverhaltsdarstellungen im angefochtenen Urteil stellen nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) einen materiell-rechtlichen Fehler dar, der auch ohne diesbez&uuml;gliche R&uuml;ge zum Wegfall der Bindungswirkung des &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO f&uuml;hrt (BFH-Urteil vom 25.&nbsp;Juni 2003 X&nbsp;R&nbsp;72\/98, BFHE 202, 514, BStBl II 2004, 403, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Das FG l&auml;sst bei seiner W&uuml;rdigung au&szlig;er Betracht, dass nach den Vorgaben des &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 AO die Hemmung des Ablaufs der Festsetzungsfrist nur dann eintritt, wenn f&uuml;r den Steuerpflichtigen klar und eindeutig erkennbar ist, in welchem konkreten Besteuerungs- bzw. Strafverfahren die Steuerfahndung ermittelt. Dies geht, wie auch das FG selbst ausf&uuml;hrt, aus dem Schreiben der Steuerfahndungsstelle vom 6.&nbsp;Dezember 2010 nicht klar hervor, da dieses Schreiben im Betreff lediglich das steuerstrafrechtliche Ermittlungsverfahren gegen den Kl&auml;ger und dessen Selbstanzeige vom 6.&nbsp;M&auml;rz 2010 nennt, obgleich von der Steuerfahndung auch die von dem Kl&auml;ger als Gesamtrechtsnachfolger der verstorbenen Mutter abgegebene Nacherkl&auml;rung vom 3.&nbsp;Mai 2010 &uuml;berpr&uuml;ft werden sollte. Auch nach dem Einleitungssatz beschr&auml;nkten sich die Ermittlungen der Steuerfahndung auf die &Uuml;berpr&uuml;fung der Selbstanzeige des Kl&auml;gers f&uuml;r die Jahre 1999 bis 2008. Zwar wurde der Kl&auml;ger in dem Schreiben auch aufgefordert, &uuml;berpr&uuml;fbare Unterlagen &uuml;ber die nacherkl&auml;rten Eink&uuml;nfte der Mutter vorzulegen. Da diesbez&uuml;glich jedoch weder auf die Nacherkl&auml;rung vom 3.&nbsp;Mai 2010 Bezug genommen wurde, noch die Veranlagungszeitr&auml;ume angegeben wurden, auf die sich die Ermittlungen erstrecken sollten, war es f&uuml;r den Kl&auml;ger aufgrund der widerspr&uuml;chlichen Angaben im Betreff und Einleitungssatz nicht eindeutig erkennbar, dass Gegenstand der Ermittlungen der Steuerfahndung auch die Kapitaleink&uuml;nfte der Mutter f&uuml;r die Jahre 1998 und 1999 sein sollten. Der Ablauf der Festsetzungsfrist war danach nicht nach &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 AO gehemmt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die einj&auml;hrige Ablaufhemmung des &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;9 AO, die ab dem Eingang der Selbstanzeige am 3.&nbsp;Mai 2010 zu laufen begann, war zum Zeitpunkt des Erlasses der Einkommensteuer&auml;nderungsbescheide f&uuml;r 1998 und 1999 am 25.&nbsp;Mai 2011 bereits abgelaufen. Eine &Auml;nderung der Steuerfestsetzung f&uuml;r die Jahre 1998 und 1999 war daher aufgrund des Eintritts der Festsetzungsverj&auml;hrung nicht mehr zul&auml;ssig (&sect;&nbsp;169 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 17.11.2015, VIII R 67\/13 Ablaufhemmung nach Erstattung einer Selbstanzeige &#8211; verj&auml;hrungshemmende Wirkung einer Fahndungspr&uuml;fung Leits&auml;tze 1. Voraussetzung f&uuml;r die verj&auml;hrungshemmende Wirkung der Ermittlung der Besteuerungsgrundlagen durch die Steuerfahndung nach &sect; 171 Abs. 5 Satz 1 AO ist, dass f&uuml;r den Steuerpflichtigen klar und eindeutig erkennbar ist, in welchen konkreten Steuerangelegenheiten ermittelt wird. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-67-13-ablaufhemmung-nach-erstattung-einer-selbstanzeige-verjaehrungshemmende-wirkung-einer-fahndungspruefung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VIII&nbsp;R&nbsp;67\/13 &#8211; Ablaufhemmung nach Erstattung einer Selbstanzeige &#8211; verj&auml;hrungshemmende Wirkung einer Fahndungspr&uuml;fung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-65929","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65929","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65929"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65929\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65929"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=65929"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=65929"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}