{"id":65951,"date":"2016-03-09T11:29:12","date_gmt":"2016-03-09T09:29:12","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=65951"},"modified":"2016-03-09T11:29:12","modified_gmt":"2016-03-09T09:29:12","slug":"iv-r-43-13-vorbehaltsniessbrauch-an-einem-kommanditanteil-einbringung-eines-durch-die-gesellschafter-genutzten-einfamilienhauses-in-eine-personengesellschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-43-13-vorbehaltsniessbrauch-an-einem-kommanditanteil-einbringung-eines-durch-die-gesellschafter-genutzten-einfamilienhauses-in-eine-personengesellschaft\/","title":{"rendered":"IV&nbsp;R&nbsp;43\/13 &#8211; Vorbehaltsnie&szlig;brauch an einem Kommanditanteil &#8211; Einbringung eines durch die Gesellschafter genutzten Einfamilienhauses in eine Personengesellschaft"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 3.12.2015, IV R 43\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Vorbehaltsnie&szlig;brauch an einem Kommanditanteil &#8211; Einbringung eines durch die Gesellschafter genutzten Einfamilienhauses in eine Personengesellschaft<\/p>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts K&ouml;ln vom 26. September 2013&nbsp;&nbsp;10 K 3432\/12 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Der Bescheid &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen f&uuml;r das Jahr 2008 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 11. Oktober 2012 wird dahingehend ge&auml;ndert, dass die Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb in H&ouml;he von .\/. 9.998,60 EUR festgestellt werden.<\/p>\n<\/p>\n<p>Der Bescheid &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen f&uuml;r das Jahr 2009 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 11. Oktober 2012 wird dahingehend ge&auml;ndert, dass die Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb in H&ouml;he von .\/. 62.897,01 EUR festgestellt werden.<\/p>\n<\/p>\n<p>Im &Uuml;brigen wird die Klage abgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens mit Ausnahme der au&szlig;ergerichtlichen Kosten der Beigeladenen tragen die Kl&auml;gerin zu 27 % und der Beklagte zu 73 %.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Mit notarieller Urkunde vom 5.&nbsp;Dezember 2008 erwarben A und B (Beigeladene zu 3. und zu 4.) jeweils zur H&auml;lfte s&auml;mtliche Kommanditanteile an der Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagten (Kl&auml;gerin) sowie die Gesch&auml;ftsanteile an deren Komplement&auml;r-GmbH.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ebenfalls mit notariell beurkundetem Vertrag vom 5.&nbsp;Dezember 2008 brachten die Beigeladenen zu 3. und zu 4. das fremdvermietete Grundst&uuml;ck X in U sowie das selbstgenutzte Grundst&uuml;ck Y in V in das Gesamthandsverm&ouml;gen der Kl&auml;gerin ein. Die Beigeladenen zu 3. und zu 4. hatten das Grundst&uuml;ck X, das ihnen als Miteigent&uuml;mer jeweils zu 1\/2 geh&ouml;rte, im Jahr 2007 erworben und bebaut. Sie hatten hierf&uuml;r Darlehen aufgenommen, die am 5.&nbsp;Dezember 2008 noch mit 1.656.628,06&nbsp;EUR valutierten. Die darlehensgebende Bank best&auml;tigte, dass die Darlehen nur der Finanzierung des Objekts X dienten. Das Grundst&uuml;ck Y, welches mit einem Einfamilienhaus (EFH) bebaut ist und den Beigeladenen zu 3. und zu 4. ebenfalls zu je 1\/2 geh&ouml;rte, war schuldenfrei. Das EFH nutzten die Beigeladenen zu 3. und zu 4. zu eigenen Wohnzwecken. Nach &sect;&nbsp;5 des Einbringungs- und &Uuml;bertragungsvertrags &uuml;bernahm die Kl&auml;gerin im Innenverh&auml;ltnis die Verbindlichkeiten, die den Grundpfandrechten zugrunde lagen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Des Weiteren &uuml;bertrugen die Beigeladenen zu 3. und zu 4. mit Schenkungs- und &Uuml;bertragungsvertrag (SV) vom 5.&nbsp;Dezember 2008 im Wege vorweggenommener Erbfolge jeweils einen Teilkommanditanteil in H&ouml;he von 15&nbsp;% des Gesamtkommanditkapitals unentgeltlich auf ihre vollj&auml;hrigen Kinder, die Beigeladenen zu 1. und zu 2. Nach &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 SV behielten sich die Schenker hinsichtlich der Schenkungen jeweils das lebensl&auml;ngliche und unentgeltliche Nie&szlig;brauchsrecht vor. Nach &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;3 SV geb&uuml;hren den Nie&szlig;brauchern die w&auml;hrend des Nie&szlig;brauchs auf die Beteiligung entfallenden Gewinnanteile. Die mit den Beteiligungen verbundenen Mitgliedschaftsrechte, insbesondere die Stimmrechte, stehen den jeweiligen Beschenkten zu. Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 SV sind die Schenker berechtigt, die jeweilige Schenkung zu widerrufen, &quot;wenn<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">die gesetzlichen Voraussetzungen des &sect;&nbsp;528 BGB (Notbedarf) vorliegen;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">die gesetzlichen Voraussetzungen des &sect;&nbsp;530 BGB (grober Undank) vorliegen; (&#8230;)<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">der Beschenkte seinen Gesellschaftsanteil entgeltlich oder unentgeltlich an Dritte &uuml;bertr&auml;gt, die nach dem Gesellschaftsvertrag der &#8230; KG nicht nachfolgeberechtigte Gesellschafter sind; (&#8230;)<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">die steuerlichen Verg&uuml;nstigungen der &sect;&sect;&nbsp;13a und 19a ErbStG auf die vorliegende &Uuml;bertragung nicht anwendbar sind und keine zus&auml;tzlichen Freibetr&auml;ge bzw. Bewertungsabschl&auml;ge f&uuml;r beg&uuml;nstigtes Betriebsverm&ouml;gen von der Finanzverwaltung gew&auml;hrt werden; (&#8230;)&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;2 SV steht dem jeweiligen Schenker hinsichtlich der Schenkungen und &Uuml;bertragungen ein nicht &uuml;bertragbares, aber vererbliches R&uuml;ckforderungsrecht zu (&sect;&nbsp;29 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes &#8211;ErbStG&#8211;). &Auml;nderungen dieses Vertrags bed&uuml;rfen nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 SV zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 15.&nbsp;Dezember 2008 wurde zwischen der Kl&auml;gerin und den Beigeladenen zu 3. und zu 4. mit Wirkung zum 1.&nbsp;Januar 2009 ein Mietvertrag &uuml;ber das EFH zu einem orts&uuml;blichen Mietzins (2.295&nbsp;EUR\/Monat) abgeschlossen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin ermittelte f&uuml;r das Streitjahr 2008 negative Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb in H&ouml;he von 13.074,10&nbsp;EUR und f&uuml;r das Streitjahr 2009 negative Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb in H&ouml;he von 91.490,20&nbsp;EUR, die sie nur den Beigeladenen zu 3. und zu 4. zurechnete.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegen den Bescheid f&uuml;r das Jahr 2008 vom 9.&nbsp;Februar 2012 &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen, der negative Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb in H&ouml;he von 11.315,10&nbsp;EUR feststellt, und mit dem der zun&auml;chst erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; ergangene Feststellungsbescheid vom 27.&nbsp;April 2010 nach &sect;&nbsp;164 Abs.&nbsp;2 der Abgabenordnung (AO) ge&auml;ndert wurde, sowie gegen den erstmaligen Bescheid f&uuml;r das Jahr 2009 vom 9.&nbsp;Februar 2012, der negative Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb in H&ouml;he von 62.582,21&nbsp;EUR feststellt, legte die Kl&auml;gerin jeweils Einspruch ein. Streitgegenstand waren zun&auml;chst lediglich die Einbringungswerte der Grundst&uuml;cke. Diese Werte sind mittlerweile zwischen den Beteiligten unstreitig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der Einspruchsentscheidung vom 11.&nbsp;Oktober 2012 wurden unter Ab&auml;nderung der Bescheide vom 9.&nbsp;Februar 2012 die Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb f&uuml;r das Jahr 2008 auf .\/.&nbsp;9.736,59&nbsp;EUR und f&uuml;r das Jahr 2009 auf .\/.&nbsp;19.446,42&nbsp;EUR festgestellt. Diese wurden wie folgt ermittelt (Betr&auml;ge in&nbsp;EUR):<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Jahre&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">2008&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">2009&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Eink&uuml;nfte lt. angefochtenem<br \/>Bescheid<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">.\/.&nbsp;11.315,20<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">.\/.&nbsp;62.582,21<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Absetzung f&uuml;r Abnutzung (AfA)<br \/>X bisher<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">+&nbsp;1.294,00<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">+&nbsp;15.530,00<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">AfA X neu<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">.\/.&nbsp;1.320,40<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">.\/.&nbsp;15.844,80<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Einnahmen Y<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">.\/.&nbsp;27.540,00<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Grundst&uuml;cksaufwand Y<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">+&nbsp;6.387,83<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">AfA Y&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">+&nbsp;1.343,00<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">+&nbsp;16.113,00<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Schuldzinsen Anteil Y<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\"><span style=\"text-decoration:underline\">+&nbsp;262,01<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\"><span style=\"text-decoration:underline\">+&nbsp;48.489,76<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Eink&uuml;nfte<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\"><span style=\"text-decoration:underline\">.\/.&nbsp;9.736,59<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\"><span style=\"text-decoration:underline\">.\/.&nbsp;19.446,42<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese negativen Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb wurden in beiden Streitjahren nach Quoten auf die Beigeladenen zu 1. und zu 2. in H&ouml;he von jeweils 30&nbsp;% und auf die Beigeladenen zu 3. und zu 4. in H&ouml;he von jeweils 20&nbsp;% verteilt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) f&uuml;hrte im Wesentlichen aus, das zum Gesamthandsverm&ouml;gen der Kl&auml;gerin geh&ouml;rende und von den Kommanditisten zu eigenen Wohnzwecken genutzte EFH stelle kein steuerliches Betriebsverm&ouml;gen der Kl&auml;gerin dar. Mit diesem Objekt st&uuml;nden Schuldzinsen in H&ouml;he von 262,01&nbsp;EUR f&uuml;r das Jahr 2008 und in H&ouml;he von 48.489,76&nbsp;EUR f&uuml;r das Jahr 2009 in unmittelbarem Zusammenhang, die nicht als Betriebsausgaben abzugsf&auml;hig seien. Denn die Schuld&uuml;bernahme durch die Kl&auml;gerin habe im Zusammenhang mit der &Uuml;bertragung beider Grundst&uuml;cke gestanden. Soweit ein Nie&szlig;brauch an den Kommanditanteilen bestellt worden sei, seien die auf diese Anteile entfallenden Verluste den Beigeladenen zu 1. und zu 2. zuzurechnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) gab der Klage mit dem in Entscheidungen der Finanzgerichte 2014, 179 ver&ouml;ffentlichten Urteil statt. Das EFH sei als steuerliches Betriebsverm&ouml;gen zu qualifizieren und die damit zusammenh&auml;ngenden Einnahmen und Ausgaben seien bei der Gewinnfeststellung der Kl&auml;gerin zu ber&uuml;cksichtigen. Die Schuldzinsen hingen unmittelbar mit dem fremdvermieteten Objekt X zusammen und seien in vollem Umfang, mithin im Jahr 2008 in H&ouml;he von 491,50&nbsp;EUR und im Jahr 2009 in H&ouml;he von 90.962,55&nbsp;EUR, als Betriebsausgaben zu ber&uuml;cksichtigen. Die festgestellten bzw. neu festzustellenden Verluste seien auch insoweit den Beigeladenen zu 3. und zu 4. steuerlich zuzurechnen, als diese ihre Gesellschaftsanteile unter Nie&szlig;brauchsvorbehalt auf die Beigeladenen zu 1. und zu 2. &uuml;bertragen h&auml;tten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Revision r&uuml;gt das FA die Verletzung materiellen Rechts. Das EFH geh&ouml;re zum notwendigen Privatverm&ouml;gen der Gesellschafter. Dass eine entgeltliche Vermietung vorliege, f&uuml;hre zu keiner anderen Beurteilung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Schuldzinsen seien nur anteilig als Betriebsausgaben anzuerkennen. In Folge der Einbringung der Grundst&uuml;cke habe sich der Finanzierungszusammenhang der Schuldzinsen mit dem Grundst&uuml;ck X gel&ouml;st. Die &uuml;bernommenen Darlehen seien daher den beiden eingebrachten Grundst&uuml;cken entsprechend deren Werten zuzuordnen. Soweit die Schuldzinsen auf das EFH entfielen, seien diese nicht als Betriebsausgaben abzugsf&auml;hig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Verluste hinsichtlich der unter Nie&szlig;brauchsvorbehalt &uuml;bertragenen Kommanditanteile seien den Beigeladenen zu 1. und zu 2. zuzurechnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>das Urteil des FG aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie f&uuml;hrt aus, die Vorentscheidung sei zutreffend. Die Verluste seien den Beigeladenen zu 3. und zu 4. auch insoweit zuzurechnen, als sie auf die mit dem Nie&szlig;brauch belasteten Gesellschaftsanteile entfielen. Dies gelte ungeachtet des Umstands, dass es an einer entsprechenden vertraglichen Regelung fehle. Einer ausdr&uuml;cklichen Regelung h&auml;tte es nur dann bedurft, wenn die Verluste den Nie&szlig;brauchsbestellern h&auml;tten zugerechnet werden sollen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beigeladenen haben keinen Antrag gestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt nach &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur Aufhebung des angefochtenen Urteils und zur teilweisen Stattgabe der Klage. Zu Recht hat das FG angenommen, dass das EFH zumindest ab dem Jahr 2009 dem Betriebsverm&ouml;gen der Kl&auml;gerin zuzuordnen war und deshalb die damit zusammenh&auml;ngenden Einnahmen und Ausgaben in dem Jahr 2009 bei der Gewinnermittlung zu ber&uuml;cksichtigen waren (dazu unter 1.). Zu Unrecht hat das FG jedoch die geltend gemachte AfA f&uuml;r das EFH bereits im Jahr 2008 als Betriebsausgabe ber&uuml;cksichtigt. Ungeachtet der Frage, ob das EFH bereits in diesem Jahr dem Betriebsverm&ouml;gen der Kl&auml;gerin zuzuordnen war, lag insoweit aufgrund der unentgeltlichen Nutzung in H&ouml;he der AfA jedenfalls eine Entnahme vor (dazu unter 2.). Zutreffend hat das FG sodann die Schuldzinsen ausschlie&szlig;lich dem Objekt X zugeordnet und in beiden Streitjahren in vollem Umfang als Betriebsausgaben zum Abzug zugelassen (dazu unter 3.). Zu Unrecht hat das FG jedoch die Verluste, soweit sie auf die mit einem Nie&szlig;brauch belasteten Gesellschaftsanteile der Beigeladenen zu 1. und zu 2. entfallen, den Beigeladenen zu 3. und zu 4. zugerechnet (dazu unter 4.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das FG ist in revisionsrechtlich nicht zu beanstandender Weise davon ausgegangen, dass das EFH im Streitjahr 2009 zum notwendigen Betriebsverm&ouml;gen der Kl&auml;gerin geh&ouml;rte und die Mieteinnahmen in H&ouml;he von 27.540&nbsp;EUR als Betriebseinnahmen und der Grundst&uuml;cksaufwand in H&ouml;he von 6.387,83&nbsp;EUR sowie die AfA in H&ouml;he von 16.113&nbsp;EUR als Betriebsausgaben zu ber&uuml;cksichtigen waren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das EFH ist mit der Einbringung in das Gesamthandsverm&ouml;gen der Kl&auml;gerin (&sect;&nbsp;718 Abs.&nbsp;1 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs &#8211;BGB&#8211; i.V.m. &sect;&nbsp;105 Abs.&nbsp;3, &sect;&nbsp;161 Abs.&nbsp;2 des Handelsgesetzbuchs &#8211;HGB&#8211;) &uuml;bertragen worden. Das Grundst&uuml;ck und das Geb&auml;ude sind demzufolge entsprechend dem Vollst&auml;ndigkeitsgebot (&sect;&nbsp;246 Abs.&nbsp;1 HGB) als Verm&ouml;gensgegenst&auml;nde in der Handelsbilanz der KG auszuweisen. Die handelsrechtliche Zurechnung eines Wirtschaftsguts zum Gesellschaftsverm&ouml;gen ist jedoch nicht allein ma&szlig;geblich f&uuml;r dessen Zuordnung zum steuerlich relevanten Betriebsverm&ouml;gen der Mitunternehmerschaft. Vielmehr kommt unter Heranziehung der steuerrechtlichen Gewinnermittlungsvorschriften, insbesondere des &sect;&nbsp;4 des Einkommensteuergesetzes (EStG), nur solchen Wirtschaftsg&uuml;tern die Eigenschaft des Betriebsverm&ouml;gens zu, die von den Mitunternehmern bzw. der Mitunternehmerschaft dazu eingesetzt werden, dem Betrieb zur Gewinnerzielung im Rahmen der nachhaltigen Bet&auml;tigung zu dienen. Wirtschaftsg&uuml;ter des Gesellschaftsverm&ouml;gens geh&ouml;ren daher nicht zum Betriebsverm&ouml;gen, wenn ihre Zugeh&ouml;rigkeit zum Gesellschaftsverm&ouml;gen nicht betrieblich veranlasst ist (vgl. z.B. Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 6.&nbsp;M&auml;rz 2003 IV&nbsp;R&nbsp;21\/01, BFH\/NV 2003, 1542; vom 3.&nbsp;M&auml;rz 2011 IV&nbsp;R&nbsp;45\/08, BFHE 233, 137, BStBl II 2011, 552; vom 16.&nbsp;Oktober 2014&nbsp;IV&nbsp;R&nbsp;15\/11, BFHE 247, 410, BStBl II 2015, 267, m.w.N.). Eine betriebliche Veranlassung ist zu verneinen, wenn beim Erwerb des Wirtschaftsguts bereits erkennbar war, dass es dem Betrieb der Gesellschaft keinen Nutzen, sondern nur Verluste bringen wird. Die objektive Feststellungslast f&uuml;r die Verlustneigung des Wirtschaftsguts tr&auml;gt das FA.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Ob die Zugeh&ouml;rigkeit eines Wirtschaftsguts zum Gesamthandsverm&ouml;gen betrieblich veranlasst ist, bedarf der W&uuml;rdigung des Einzelfalls. Demgem&auml;&szlig; ist auch die Frage, ob die &Uuml;berlassung eines bebauten Grundst&uuml;cks zur Nutzung durch die Gesellschafter in der betrieblichen Bet&auml;tigung der Personengesellschaft gr&uuml;ndet, anhand einer Gesamtw&uuml;rdigung der den jeweiligen Sachverhalt kennzeichnenden Umst&auml;nde zu entscheiden. Den Kriterien des Fremdvergleichs kommt lediglich indizielle Bedeutung zu (BFH-Urteil in BFHE 247, 410, BStBl II 2015, 267).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben hat das FG im Streitfall zu Recht entschieden, dass das den privaten Wohnzwecken der Beigeladenen dienende EFH im Streitjahr 2009 dem notwendigen Betriebsverm&ouml;gen der Kl&auml;gerin zuzuordnen war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Zugeh&ouml;rigkeit zum notwendigen Betriebsverm&ouml;gen im Streitjahr 2009 folgert das FG in revisionsrechtlich nicht zu beanstandender Weise aus den Umst&auml;nden, dass das Objekt von der Kl&auml;gerin ab dem 1.&nbsp;Januar 2009 zu fremd&uuml;blichen Bedingungen an die Beigeladenen zu 3. und zu 4. vermietet war, und dass die Kl&auml;gerin hieraus j&auml;hrlich einen &Uuml;berschuss erwirtschaftete. Diese Annahmen beruhen auf einer einzelfallbezogenen Sachverhaltsw&uuml;rdigung des FG, die im Revisionsverfahren nur daraufhin &uuml;berpr&uuml;ft werden kann, ob sie entweder in verfahrensfehlerhafter Weise zustande gekommen ist oder gegen Denkgesetze oder allgemeine Erfahrungss&auml;tze verst&ouml;&szlig;t. Dies ist nicht der Fall. Auch macht das FA nicht geltend, dass diese W&uuml;rdigung insoweit Denkgesetzen oder Erfahrungss&auml;tzen widerspr&auml;che oder verfahrensfehlerhaft zu Stande gekommen sei. Soweit das FA in der m&uuml;ndlichen Verhandlung erstmals vorgetragen hat, dass in den nachfolgenden Veranlagungszeitr&auml;umen erhebliche Erhaltungsaufwendungen f&uuml;r das EFH angefallen seien, die einen perioden&uuml;bergreifenden &Uuml;berschuss der Einnahmen &uuml;ber die Ausgaben bei dem EFH ausschl&ouml;ssen, handelt es sich um neues Vorbringen, welches in dem vorliegenden Revisionsverfahren nicht (mehr) ber&uuml;cksichtigt werden kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die aus der Vermietung des Objekts resultierenden Mieteinnahmen in H&ouml;he von 27.540&nbsp;EUR sind danach als Betriebseinnahmen und der Grundst&uuml;cksaufwand in H&ouml;he von 6.387,83&nbsp;EUR sowie die AfA in H&ouml;he von 16.113&nbsp;EUR als Betriebsausgaben zu ber&uuml;cksichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Entgegen der Auffassung des FG ist jedoch ein Abzug der AfA in H&ouml;he von 1.343&nbsp;EUR f&uuml;r das EFH im Streitjahr 2008 ausgeschlossen, da dieses den Beigeladenen zu 3. und zu 4. nach der Einbringung bis zum 31.&nbsp;Dezember 2008 unentgeltlich zur Nutzung &uuml;berlassen worden war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das EFH wurde von der Kl&auml;gerin bis zu diesem Zeitpunkt daher nicht zum Zwecke der Gewinnerzielung betrieblich genutzt. Es diente vielmehr ausschlie&szlig;lich der privaten Lebensf&uuml;hrung der Beigeladenen zu 3. und zu 4. Der Senat kann dabei dahinstehen lassen, ob das EFH aufgrund der unentgeltlichen &Uuml;berlassung im Jahr 2008 dem Privatverm&ouml;gen oder ungeachtet dessen gleichwohl dem Betriebsverm&ouml;gen der Kl&auml;gerin zuzuordnen war. Denn an dem steuerlichen Ergebnis der Nichtabzugsf&auml;higkeit der Aufwendungen w&uuml;rde sich nichts &auml;ndern. Die au&szlig;erbetrieblich veranlasste unentgeltliche Nutzung des zu dem Betriebsverm&ouml;gen der Kl&auml;gerin geh&ouml;renden EFH w&uuml;rde dann n&auml;mlich eine Nutzungsentnahme darstellen. Nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG geh&ouml;ren zu den Entnahmen auch Nutzungen und Leistungen, die der Steuerpflichtige f&uuml;r betriebsfremde Zwecke entnimmt. Gew&auml;hrt der Steuerpflichtige einem Dritten aus au&szlig;erbetrieblichen Gr&uuml;nden die unentgeltliche Nutzung von Wirtschaftsg&uuml;tern des Betriebsverm&ouml;gens, ist darin eine Entnahme der Nutzung zu sehen. Mit dem Ansatz einer Entnahme wird der f&uuml;r das Wirtschaftsgut entstandene Aufwand, der grunds&auml;tzlich in vollem Umfang als Betriebsausgabe den Gewinn mindert, neutralisiert, soweit er die au&szlig;erbetriebliche Nutzung betrifft (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 29.&nbsp;April 1999 IV&nbsp;R&nbsp;49\/97, BFHE 188, 382, BStBl II 1999, 652). Die Nutzungsentnahme ist mit den Aufwendungen der Kl&auml;gerin f&uuml;r das Geb&auml;ude zu bewerten, zu denen hier ebenfalls nur die AfA von 1.343&nbsp;EUR zu rechnen ist. Ausgehend von einem monatlichen Mietzins in H&ouml;he von 2.295&nbsp;EUR ist die Entnahme auch nicht der H&ouml;he nach begrenzt (Begrenzung auf den Marktwert der Nutzung; siehe zuletzt BFH-Urteil vom 14.&nbsp;August 2014 IV&nbsp;R&nbsp;56\/11, BFH\/NV 2015, 317, Rz&nbsp;28, m.w.N.), da die Aufwendungen geringer sind als die anteilige orts&uuml;bliche Miete (Berechnung im Fall der Nutzungsentnahme ab 5.&nbsp;Dezember 2008: 25\/30 von 2.295&nbsp;EUR =&nbsp;1.912,50&nbsp;EUR).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Das FG ist zu Recht davon ausgegangen, dass die geltend gemachten Schuldzinsen mit dem Objekt X zusammenh&auml;ngen und in voller H&ouml;he, mithin im Jahr 2008 in H&ouml;he von 491,50&nbsp;EUR und im Jahr 2009 in H&ouml;he von 90.962,55&nbsp;EUR, betrieblich veranlasst und daher als Betriebsausgaben abzugsf&auml;hig waren. Entgegen der Auffassung des FA stehen die Schuldzinsen nicht mit dem EFH im Zusammenhang.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Anders als das FA meint, sind die von der Kl&auml;gerin im Rahmen der Einbringung des Objekts X im Innenverh&auml;ltnis &uuml;bernommenen Darlehen nicht wertanteilig dem EFH zuzuordnen. Es handelt sich trotz der in der notariellen Praxis aus &ouml;konomischen Gr&uuml;nden regelm&auml;&szlig;ig erfolgenden &auml;u&szlig;erlichen Zusammenfassung in einer Urkunde steuerrechtlich um zwei gesonderte Einbringungsvorg&auml;nge im Hinblick auf das EFH und den Grundbesitz X. Die von der Kl&auml;gerin im Rahmen des den Grundbesitz X betreffenden Einbringungsvorgangs &uuml;bernommenen Darlehensverbindlichkeiten waren alleine durch die Fremdfinanzierung dieses Objekts veranlasst. Der Finanzierungszusammenhang wurde durch die Einbringung des Objekts nicht aufgehoben. Auch nach der Einbringung bestand der wirtschaftliche Zusammenhang fort.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Das FG hat jedoch zu Unrecht entschieden, dass die negativen Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb (Verluste) auch insoweit den Beigeladenen zu 3. und zu 4. zuzurechnen sind, als sie auf die Kommanditanteile der Beigeladenen zu 1. und zu 2. entfallen, die mit einem Nie&szlig;brauchsrecht zugunsten der Beigeladenen zu 3. und zu 4. belastet sind. Vielmehr sind diese Verluste den Beigeladenen zu 1. und zu 2. zuzurechnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ob die auf einen mit einem Nie&szlig;brauch belasteten Gesellschaftsanteil entfallenden Verluste dem Gesellschafter oder dem Nie&szlig;braucher zuzurechnen sind, richtet sich grunds&auml;tzlich danach, wer die Verluste nach den vertraglichen Abreden wirtschaftlich zu tragen hat (dazu unter a). Dar&uuml;ber hinaus ist f&uuml;r die Zurechnung der Verluste im Rahmen der gesonderten und einheitlichen Feststellung der gewerblichen Eink&uuml;nfte einer origin&auml;r gewerblich t&auml;tigen oder &#8211;wie im Streitfall&#8211; einer gewerblich gepr&auml;gten Personengesellschaft erforderlich, dass der Verlusttragende als Mitunternehmer anzusehen ist (dazu unter b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das FG geht ma&szlig;geblich davon aus, dass die Verluste in der Regel immer dann dem Nie&szlig;braucher zugerechnet werden, wenn in dem Vertrag &uuml;ber die Bestellung des Nie&szlig;brauchs keine besonderen Regelungen enthalten sind, die dem Nie&szlig;brauchsbesteller (Gesellschafter) &#8211;ausnahmsweise&#8211; die Verluste zuweisen. Die auf dieser Grundlage vorgenommene Vertragsauslegung h&auml;lt einer rechtlichen Nachpr&uuml;fung nicht stand.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Vertragsauslegung geh&ouml;rt zwar grunds&auml;tzlich zu der dem FG obliegenden Feststellung der Tatsachen. Der BFH ist als Revisionsinstanz aber nicht gehindert, die Auslegung des FG daraufhin zu &uuml;berpr&uuml;fen, ob die gesetzlichen Auslegungsregeln (&sect;&sect;&nbsp;133, 157 BGB), die Denkgesetze und Erfahrungss&auml;tze zutreffend angewandt worden sind. So hat das Revisionsgericht auch zu pr&uuml;fen, ob das FG die f&uuml;r die Vertragsauslegung bedeutsamen Begleitumst&auml;nde erforscht und rechtlich zutreffend gew&uuml;rdigt hat (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 6.&nbsp;Juni 2013&nbsp;IV&nbsp;R&nbsp;28\/10, BFH\/NV 2013, 1810).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es ist der wirkliche Wille des Erkl&auml;renden zu erforschen und nicht an dem buchst&auml;blichen Sinn des Ausdrucks zu haften. Empfangsbed&uuml;rftige Willenserkl&auml;rungen sind so auszulegen, wie sie der Erkl&auml;rungsempf&auml;nger nach Treu und Glauben mit R&uuml;cksicht auf die Verkehrssitte unter Ber&uuml;cksichtigung aller ihm bekannten Umst&auml;nde verstehen musste (Empf&auml;ngerhorizont). Entspricht die finanzgerichtliche Auslegung diesen Grunds&auml;tzen, ist sie f&uuml;r den erkennenden Senat bindend, auch wenn sie zwar nicht zwingend, aber m&ouml;glich war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Zutreffend ist das FG im Streitfall zun&auml;chst davon ausgegangen, dass sich die Verlustzurechnung bei den Beigeladenen zu 3. und zu 4. nicht aus &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;3 SV ergibt, da diese Regelung nur die Zuweisung der Gewinnanteile an die Nie&szlig;braucher (Beigeladenen zu 3. und zu 4.) umfasst. Der Vertrag sei gem&auml;&szlig; dem allgemeinen Sprachgebrauch des Zivil- und Handelsrechts und nicht nach den besonderen steuerrechtlichen Definitionen zu interpretieren. Nach dem allgemeinen Sprachgebrauch werde jedoch zwischen Gewinnanteilen und Verlustanteilen differenziert. Dieser Auslegung des Gewinnbegriffs ist zuzustimmen, da nach handelsrechtlicher Terminologie zwischen Gewinn und Verlust (siehe z.B. &sect;&sect;&nbsp;120, 167 Abs.&nbsp;1, 168 HGB) unterschieden wird. Der Gewinnbegriff i.S. des &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;3 SV ist danach nicht umfassend (unter Einbeziehung der Verluste) zu verstehen. Diese Auslegung wird zudem durch das im Vertrag verwendete Verb &quot;geb&uuml;hren&quot; best&auml;rkt, das nur im Zusammenhang mit der vom FG vorgenommenen Auslegung Sinn ergibt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Das Auslegungsergebnis wird dar&uuml;ber hinaus durch das Wesen des Nie&szlig;brauchs best&auml;tigt. Das den Nie&szlig;brauch kennzeichnende Fruchtziehungsrecht beschr&auml;nkt sich auf den gesellschaftsrechtlich entnahmef&auml;higen Ertrag; dar&uuml;ber hinausgehende Anspr&uuml;che auf Zahlung von Gewinn stehen dem Nie&szlig;braucher nicht zu (BFH-Urteil vom 1.&nbsp;M&auml;rz 1994 VIII&nbsp;R&nbsp;35\/92, BFHE 175, 231, BStBl II 1995, 241, unter III.3.c aa aaa der Gr&uuml;nde, m.w.N.). Insoweit schlie&szlig;t das Fruchtziehungsrecht bereits begrifflich aus, dass der Nie&szlig;braucher die auf den Gesellschaftsanteil entfallenden Verluste des Unternehmens wirtschaftlich zu tragen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Dass im Streitfall die Verluste entgegen der Vorentscheidung nicht von den Nie&szlig;brauchern, den Beigeladenen zu 3. und zu 4., zu tragen waren, wird auch durch die Regelung in &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 SV best&auml;tigt, wonach mit der &Uuml;bertragung der Teilkommanditanteile auf die Beigeladenen zu 1. und zu 2. neben dem Haftkapital auch s&auml;mtliche Gesellschafterkonten in der entsprechenden prozentualen Quote mit&uuml;bertragen wurden. Daraus folgt, dass auch das Verlustvortragskonto auf die Beigeladenen zu 1. und zu 2. &uuml;bertragen worden ist; diese &Uuml;bertragung w&uuml;rde keinen Sinn machen, wenn die Verluste nicht bei den Beigeladenen zu 1. und zu 2. zu buchen w&auml;ren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ee) Auch die von den Beigeladenen zu 3. und zu 4. mit der &Uuml;bertragung der Teilkommanditanteile verfolgte erbschaft- und schenkungsteuerrechtliche Zielsetzung, die Verg&uuml;nstigungen der &sect;&sect;&nbsp;13a und 19a ErbStG i.d.F. des Streitjahres 2008 in Anspruch zu nehmen (siehe &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 SV), konnte nur verwirklicht werden, wenn die Verluste von den Beigeladenen zu 1. und zu 2. wirtschaftlich zu tragen waren. Denn die Gew&auml;hrung der Steuerverg&uuml;nstigungen nach &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2, Abs.&nbsp;2, Abs.&nbsp;4 Nr.&nbsp;1 und &sect;&nbsp;19a Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 ErbStG setzt voraus, dass der Erwerber durch die &Uuml;bertragung des Gesellschaftsanteils Mitunternehmer geworden ist, also Mitunternehmerinitiative entfalten kann und Mitunternehmerrisiko tr&auml;gt (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 16.&nbsp;Mai 2013 II&nbsp;R&nbsp;5\/12, BFHE 241, 49, BStBl II 2013, 635, und vom 6.&nbsp;Mai 2015 II&nbsp;R&nbsp;34\/13, BFHE 250, 197, BStBl II 2015, 821). Da das Mitunternehmerrisiko regelm&auml;&szlig;ig durch Beteiligung am Gewinn und Verlust sowie an den stillen Reserven des Anlageverm&ouml;gens einschlie&szlig;lich eines Gesch&auml;ftswerts vermittelt wird (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 25.&nbsp;Juni 1984 GrS&nbsp;4\/82, BFHE 141, 405, BStBl II 1984, 751, unter C.V.3.c cc (2) der Gr&uuml;nde), entsprach es der Interessenlage der Beigeladenen, zur Erf&uuml;llung der Merkmale des Mitunternehmerrisikos den Beigeladenen zu 1. und zu 2. die Verluste zuzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ff) Die Beigeladenen zu 1. bis 4. haben den Schenkungs- und &Uuml;bertragungsvertrag entgegen der Auffassung der Kl&auml;gerin auch nicht einvernehmlich durch konkludentes Verhalten dahingehend abge&auml;ndert, dass die Verluste von den Beigeladenen zu 3. und zu 4. zu tragen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r die Annahme einer solchen Vertrags&auml;nderung fehlt es bereits an dem erforderlichen Einvernehmen der Beigeladenen zu 1. bis 4. Zwar sind die Verluste in den beiden Streitjahren auch insoweit von den Kapitalanteilen der Beigeladenen zu 3. und zu 4. abgezogen worden, als sie auf die Kommanditanteile der Beigeladenen zu 1. und zu 2. entfallen. Eine einvernehmliche Vertrags&auml;nderung kann darin aber nicht gesehen werden, da es f&uuml;r diese bilanzielle Behandlung an der Zustimmung der Beigeladenen zu 1. und zu 2. fehlt. Die Jahresabschl&uuml;sse der Streitjahre sind n&auml;mlich lediglich von den Beigeladenen zu 3. und zu 4. unterschrieben worden; eine Mitwirkung der Beigeladenen zu 1. und zu 2. ist nicht ersichtlich. Zudem bed&uuml;rfen &Auml;nderungen des Vertrags nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 SV zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Auch daran mangelt es im Streitfall.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>gg) Sind danach die Verluste von den Beigeladenen zu 1. und zu 2. wirtschaftlich zu tragen, sind sie diesen, vorbehaltlich deren Mitunternehmerstellung (dazu unten b), auch steuerlich zuzurechnen. Entgegen der Auffassung des FG und der Kl&auml;gerin ist eine Zurechnung der Verluste bei den Beigeladenen zu 3. und zu 4. deshalb ausgeschlossen. Eine solche kann auch nicht damit begr&uuml;ndet werden, dass der Nie&szlig;braucher in H&ouml;he der Verluste k&uuml;nftige entnahmef&auml;hige Gewinnanteile verliert (so aber wohl Schmidt\/Wacker, EStG, 34.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;15 Rz&nbsp;311). Etwas anderes folgt auch nicht aus dem Urteil des erkennenden Senats vom 11.&nbsp;April 1973 IV&nbsp;R&nbsp;67\/69 (BFHE 109, 133, BStBl II 1973, 528, unter 3. der Gr&uuml;nde). Dort ging es nur um die Frage, ob der Nie&szlig;braucher, dem nach dem gesetzlichen Leitbild, wie auch im Streitfall, nur ein Fruchtziehungsrecht zusteht, als Mitunternehmer anzusehen ist. Ob der Senat an dieser Rechtsprechung festh&auml;lt, bedarf deshalb im Streitfall keiner Entscheidung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Das FG ist im Ergebnis zu Recht davon ausgegangen, dass die Beigeladenen zu 1. und zu 2. auch Mitunternehmer i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG hinsichtlich der mit einem Nie&szlig;brauch belasteten Kommanditanteile sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Mitunternehmerstellung der Beigeladenen zu 1. und zu 2. folgt entgegen der Vorentscheidung nicht aus einer Verst&auml;ndigung der Beteiligten in der m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem FG. Die abgegebenen Erkl&auml;rungen erf&uuml;llen nicht die Voraussetzungen einer tats&auml;chlichen Verst&auml;ndigung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Der BFH hat die Zul&auml;ssigkeit tats&auml;chlicher Verst&auml;ndigungen grunds&auml;tzlich anerkannt (z.B. BFH-Urteile vom 6.&nbsp;Februar 1991 I&nbsp;R&nbsp;13\/86, BFHE 164, 168, BStBl II 1991, 673, und vom 31.&nbsp;Juli 1996 XI&nbsp;R&nbsp;78\/95, BFHE 181, 103, BStBl II 1996, 625). Zweck der tats&auml;chlichen Verst&auml;ndigung ist es, zu jedem Zeitpunkt des Besteuerungsverfahrens hinsichtlich bestimmter Sachverhalte, deren Kl&auml;rung schwierig, aber zur Festsetzung der Steuer notwendig ist, den m&ouml;glichst zutreffenden Besteuerungssachverhalt i.S. des &sect;&nbsp;88 AO einvernehmlich festzulegen. Vergleiche &uuml;ber Steueranspr&uuml;che sind demgegen&uuml;ber wegen der Grunds&auml;tze der Gesetzm&auml;&szlig;igkeit und Gleichm&auml;&szlig;igkeit der Besteuerung nicht m&ouml;glich (BFH-Urteil vom 28.&nbsp;Juni 2001 IV&nbsp;R&nbsp;40\/00, BFHE 196, 87, BStBl II 2001, 714, unter 2.b der Gr&uuml;nde).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Im Streitfall war die Frage zu kl&auml;ren, wer hinsichtlich der Teilkommanditanteile, die zugunsten der Beigeladenen zu 3. und zu 4. mit einem Nie&szlig;brauchsrecht belastet sind, Mitunternehmer war. Die Verst&auml;ndigung &uuml;ber diese Frage betrifft keine Tatsachen, sondern eine Rechtsfrage. Eine derartige Vereinbarung kann nach den Rechtsprechungsgrunds&auml;tzen zur tats&auml;chlichen Verst&auml;ndigung keine Bindungswirkung erzeugen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die Mitunternehmerstellung der Beigeladenen zu 1. und zu 2. ergibt sich vielmehr daraus, dass sie Mitunternehmerinitiative entfalten k&ouml;nnen und Mitunternehmerrisiko tragen. Die Mitunternehmerinitiative ist zu bejahen, da den Beigeladenen zu 1. und zu 2. ausweislich &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;4 SV die mit den Teilkommanditbeteiligungen verbundenen Mitgliedschaftsrechte, insbesondere die Stimmrechte, zustanden. Die Belastung der Kommanditanteile mit dem Nie&szlig;brauch zugunsten der Beigeladenen zu 3. und zu 4. &auml;ndert auch nichts daran, dass die Beigeladenen zu 1. und zu 2. Mitunternehmerrisiko tragen. Daf&uuml;r reicht es aus, dass diese, wie dargelegt, die Verluste wirtschaftlich tragen und sie trotz der Bestellung des Nie&szlig;brauchs am Gesellschaftsanteil einen hinreichenden Bestand an verm&ouml;gensrechtlicher Substanz des belasteten Gesellschaftsanteils zur&uuml;ckbehalten, weil der Nie&szlig;brauch nur den durch Gesetz, Gesellschaftsvertrag oder Beschluss der Gesellschafter zur Entnahme freigegebenen Gewinnanteil und nicht auch die stillen Reserven des anteiligen Gesellschaftsverm&ouml;gens umfasst.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Der Mitunternehmerstellung der Beigeladenen zu 1. und zu 2. steht auch die Regelung in &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;2 SV nicht entgegen, da diese kein freies, jederzeit aus&uuml;bbares R&uuml;ckforderungsrecht beinhaltet, was die Mitunternehmerschaft ausschl&ouml;sse. Dort ist zwar hinsichtlich der Schenkungen und &Uuml;bertragungen ein nicht &uuml;bertragbares, aber vererbliches R&uuml;ckforderungsrecht (&sect;&nbsp;29 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 ErbStG) vorgesehen. Dieses steht aber im systematischen Zusammenhang mit dem vorherigen Eintritt der &#8211;hier nicht vorliegenden&#8211; Widerrufsgr&uuml;nde gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 SV f&uuml;r die Schenkungen. Auch ausweislich der in der Niederschrift &uuml;ber die m&uuml;ndliche Verhandlung vor dem FG von den Beigeladenen bekundeten Willens- und Interessenlage war in &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;2 SV kein freies, jederzeit aus&uuml;bbares R&uuml;ckforderungsrecht hinsichtlich der &uuml;bertragenen Kommanditbeteiligungen geregelt worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Da dem angefochtenen Urteil hinsichtlich des Abzugs der AfA f&uuml;r das EFH im Streitjahr 2008 und hinsichtlich der Zurechnung der Verluste eine andere Rechtsauffassung zugrunde liegt, war es aufzuheben. Die Sache ist spruchreif. Die Feststellungen zu den laufenden Eink&uuml;nften aus Gewerbebetrieb sind in beiden Streitjahren zu &auml;ndern. Der Bescheid &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen f&uuml;r das Jahr 2008 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 11.&nbsp;Oktober 2012 ist dahingehend zu &auml;ndern, dass die Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb in H&ouml;he von .\/.&nbsp;9.998,60&nbsp;EUR (= .\/.&nbsp;9.736,59&nbsp;EUR .\/.&nbsp;262,01&nbsp;EUR) festgestellt werden. Dies folgt aus der steuerlichen Anerkennung der Schuldzinsen in H&ouml;he von 262,01&nbsp;EUR, die das FA unzutreffend dem EFH zugeordnet hat. Der Bescheid &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen f&uuml;r das Jahr 2009 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 11.&nbsp;Oktober 2012 ist dahingehend zu &auml;ndern, dass die Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb in H&ouml;he von .\/.&nbsp;62.897,01&nbsp;EUR (= .\/.&nbsp;19.446,42&nbsp;EUR .\/.&nbsp;48.489,76&nbsp;EUR +&nbsp;27.540&nbsp;EUR .\/.&nbsp;6.387,83&nbsp;EUR .\/.&nbsp;16.113&nbsp;EUR) festgestellt werden. Dies beruht auf der steuerlichen Anerkennung der Schuldzinsen in H&ouml;he von 48.489,76&nbsp;EUR, die das FA unzutreffend dem EFH zugerechnet hat, und der Ber&uuml;cksichtigung der Betriebseinnahmen in H&ouml;he von 27.540&nbsp;EUR sowie der Betriebsausgaben (Grundst&uuml;cksaufwand in H&ouml;he von 6.387,83&nbsp;EUR; AfA in H&ouml;he von 16.113&nbsp;EUR) hinsichtlich dieses Objekts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Aufhebung der Vorentscheidung hat zur Folge, dass die vom FA in der Einspruchsentscheidung vom 11.&nbsp;Oktober 2012 vorgenommene Gewinnverteilung wiederauflebt. Danach sind die festzustellenden negativen Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb in beiden Streitjahren auf die Beigeladenen zu 1. und zu 2. in H&ouml;he von jeweils 30&nbsp;% und auf die Beigeladenen zu 3. und zu 4. in H&ouml;he von jeweils 20&nbsp;% zu verteilen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;136 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO. Etwaige au&szlig;ergerichtliche Kosten der Beigeladenen sind nicht aus Billigkeitsgr&uuml;nden zu erstatten (&sect;&nbsp;139 Abs.&nbsp;4 FGO). Diese haben keine Sachantr&auml;ge gestellt oder anderweitig das Verfahren wesentlich gef&ouml;rdert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 3.12.2015, IV R 43\/13 Vorbehaltsnie&szlig;brauch an einem Kommanditanteil &#8211; Einbringung eines durch die Gesellschafter genutzten Einfamilienhauses in eine Personengesellschaft Tenor Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts K&ouml;ln vom 26. September 2013&nbsp;&nbsp;10 K 3432\/12 aufgehoben. Der Bescheid &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen f&uuml;r das Jahr 2008 &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-43-13-vorbehaltsniessbrauch-an-einem-kommanditanteil-einbringung-eines-durch-die-gesellschafter-genutzten-einfamilienhauses-in-eine-personengesellschaft\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IV&nbsp;R&nbsp;43\/13 &#8211; Vorbehaltsnie&szlig;brauch an einem Kommanditanteil &#8211; Einbringung eines durch die Gesellschafter genutzten Einfamilienhauses in eine Personengesellschaft<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-65951","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65951","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65951"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65951\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65951"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=65951"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=65951"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}