{"id":65962,"date":"2016-03-09T11:29:47","date_gmt":"2016-03-09T09:29:47","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=65962"},"modified":"2016-03-09T11:29:47","modified_gmt":"2016-03-09T09:29:47","slug":"v-r-18-15-wirkung-der-auszahlung-von-kindergeld-an-den-sozialhilfetraeger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-18-15-wirkung-der-auszahlung-von-kindergeld-an-den-sozialhilfetraeger\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;18\/15 &#8211; Wirkung der Auszahlung von Kindergeld an den Sozialhilfetr&auml;ger"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 17.12.2015, V R 18\/15<\/p>\n<p class=\"titel\">Wirkung der Auszahlung von Kindergeld an den Sozialhilfetr&auml;ger<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Die Auszahlung von Kindergeld an einen Abzweigungsberechtigten f&uuml;hrt &#8211;anders als die Zahlung an den origin&auml;r Kindergeldberechtigten&#8211; nur dann zum Erl&ouml;schen des Kindergeldanspruchs, wenn der Abzweigungsbescheid bestandskr&auml;ftig geworden ist.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts des Landes Sachsen-Anhalt vom 24. Februar 2015&nbsp;&nbsp;4 K 180\/13 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Finanzgericht des Landes Sachsen-Anhalt zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Revisionsverfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) erhielt von der Beklagten und Revisionskl&auml;gerin (Familienkasse) Kindergeld f&uuml;r ihren schwerbehinderten Sohn. Nachdem die Beigeladene (Sozialhilfetr&auml;ger) Sozialhilfe an die Kl&auml;gerin gezahlt und deshalb die Abzweigung des Kindergeldes bei der Familienkasse beantragt hatte, zweigte diese mit Bescheid vom 5.&nbsp;Juli 2011 gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;74 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 i.V.m. &sect;&nbsp;76 des Einkommensteuergesetzes (EStG) die H&auml;lfte des Kindergeldes (92&nbsp;EUR) an den Sozialhilfetr&auml;ger ab. Nachdem die Kl&auml;gerin hiergegen Einspruch erhoben hatte, um weiterhin volles Kindergeld zu erhalten, stellte die Familienkasse im November 2011 die Zahlung des Kindergeldes bis zur Kl&auml;rung des Streites zwischen der Kl&auml;gerin und dem Sozialhilfetr&auml;ger ein. Mit Einspruchsentscheidung vom 30.&nbsp;Januar 2013 entschied die Familienkasse, die Abzweigung im Zeitraum Mai bis Juli 2011 auf 78&nbsp;EUR zu reduzieren und ab August 2012 aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen erhob die Kl&auml;gerin Klage und beantragte zun&auml;chst, den Abzweigungsbescheid vom 5.&nbsp;Juli 2011 dahingehend zu &auml;ndern, dass ab Mai 2011 volles Kindergeld an sie zu zahlen sei. Nach einem rechtlichen Hinweis des Finanzgerichts (FG) auf das Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 18.&nbsp;April 2013 V&nbsp;R&nbsp;48\/11 (BFHE 241, 270, BStBl II 2013, 697), wonach davon auszugehen sei, dass ein in den Haushalt aufgenommenes behindertes Kind Unterhaltsleistungen von mehr als dem Wert des Kindergeldes erhalte, gab der Sozialhilfetr&auml;ger seine Forderung nach Abzweigung des Kindergeldes ab November 2011 auf und beide Beteiligten erkl&auml;rten den Rechtsstreit insoweit f&uuml;r erledigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hinsichtlich des Zeitraums Juli bis Oktober 2011 ging der Sozialhilfetr&auml;ger jedoch davon aus, dass der Abzweigungsbescheid wegen der Auszahlung an ihn nicht mehr ge&auml;ndert werden k&ouml;nne. Zur Begr&uuml;ndung verwies er auf das BFH-Urteil vom 26.&nbsp;August 2010 III&nbsp;R&nbsp;21\/08 (BFHE 231, 520, BStBl II 2013, 583), wonach eine Auszahlung des Kindergeldes an den origin&auml;r Kindergeldberechtigten zum Erl&ouml;schen des Anspruchs f&uuml;hre. Nach einem rechtlichen Hinweis des FG und der Er&ouml;rterung der Sach- und Rechtslage in der m&uuml;ndlichen Verhandlung gab daraufhin die Kl&auml;gerin ihren Verpflichtungsantrag auf und beantragte, die Feststellung der Rechtswidrigkeit der Abzweigung, um eine Amtshaftungsklage gegen die Familienkasse vor dem Zivilgericht vorzubereiten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG gab der Feststellungsklage statt. Die Fortsetzungsfeststellungsklage sei zul&auml;ssig. Das Klagebegehren der Kl&auml;gerin auf Auszahlung des gesamten Kindergeldbetrages habe sich durch die teilweise Zahlung an den Sozialhilfetr&auml;ger erledigt, auch wenn die Abzweigung materiell rechtswidrig gewesen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen wendet sich die Familienkasse mit der Revision. Das FG habe die Fortsetzungsfeststellungsklage als unzul&auml;ssig verwerfen m&uuml;ssen, weil eine Abzweigungsentscheidung auch nach Auszahlung des Kindergeldes noch &auml;nderbar sei, denn eine Zahlung an den falschen Empfangsberechtigten k&ouml;nne von diesem zur&uuml;ckgefordert und die Zahlung an den materiell Berechtigten nachgeholt werden. Die Klage sei als unzul&auml;ssig zu verwerfen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Familienkasse beantragt,<br \/>das FG-Urteil aufzuheben und die Klage als unzul&auml;ssig abzuweisen, hilfsweise, die Sache an das FG zur erneuten Entscheidung zur&uuml;ckzuverweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision der Familienkasse ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des FG-Urteils und Zur&uuml;ckverweisung zur erneuten Entscheidung an das FG (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat rechtsfehlerhaft die Fortsetzungsfeststellungsklage als zul&auml;ssig beurteilt, da sich der angefochtene Verwaltungsakt mit der Auszahlung des Kindergeldes an den Sozialhilfetr&auml;ger nicht i.S. des &sect;&nbsp;100 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;4 FGO &quot;erledigt&quot; hat. Der Kl&auml;gerin ist Gelegenheit zu geben, zu ihrem urspr&uuml;nglich gestellten Antrag zur&uuml;ck zu kehren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das FG hat die Voraussetzungen einer Fortsetzungsfeststellungsklage nach &sect;&nbsp;100 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;4 FGO unzutreffend bejaht. Es ist zu Unrecht davon ausgegangen, dass die Auszahlung von Kindergeld an den Sozialhilfetr&auml;ger zur &quot;Erledigung&quot; einer Klage des origin&auml;r kindergeldberechtigten Elternteils auf Auszahlung des Kindergeldes f&uuml;hrt, wenn der Abzweigungsbescheid aufgrund der Anfechtung noch ge&auml;ndert werden kann und infolgedessen das an den Sozialhilfetr&auml;ger ausgezahlte Kindergeld an die Familienkasse zur&uuml;ck zu erstatten ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH scheidet eine Abzweigung des Kindergeldes an den Sozialhilfetr&auml;ger oder an das Kind aus, wenn das Kindergeld zuvor bereits an den origin&auml;r kindergeldberechtigten Elternteil tats&auml;chlich ausgezahlt wurde. Der Kindergeldanspruch wird durch die Auszahlung erf&uuml;llt und erlischt damit (BFH-Urteile in BFHE 231, 520, BStBl II 2013, 583; vom 27.&nbsp;Oktober 2011 III&nbsp;R&nbsp;16\/09, BFH\/NV 2012, 720; BFH-Beschluss vom 2.&nbsp;Dezember 2013 III&nbsp;S&nbsp;33\/13&nbsp;(PKH), BFH\/NV 2014, 574).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Entgegen der Rechtsauffassung des FG kommt der Auszahlung von Kindergeld an einen Dritten (Sozialhilfetr&auml;ger) nicht dieselbe Wirkung zu wie einer Auszahlung an den origin&auml;r Kindergeldberechtigten. Denn die Erf&uuml;llungszust&auml;ndigkeit f&uuml;r erhaltenes Kindergeld &auml;ndert sich von der Person des Kindergeldberechtigten auf einen Dritten erst dann und soweit, wie ein bestandskr&auml;ftiger Abzweigungsbescheid der Familienkasse ergangen ist, bei dem es sich f&uuml;r den Empf&auml;nger um einen beg&uuml;nstigenden und f&uuml;r den bisher Kindergeldberechtigten um einen belastenden Verwaltungsakt mit Doppelwirkung handelt (BFH-Urteil vom 24.&nbsp;August 2001 VI&nbsp;R&nbsp;83\/99, BFHE 196, 278, BStBl II 2002, 47; Wendl in Herrmann\/Heuer\/Raupach, EStG, &sect;&nbsp;74 Rz&nbsp;14). Wird dieser Verwaltungsakt der Familienkasse fristgerecht durch Einspruch des Kindergeldberechtigten angefochten, kann er im Einspruchsverfahren wieder aufgehoben oder eingeschr&auml;nkt werden. Dadurch wird die vormalige Erf&uuml;llungszust&auml;ndigkeit des Kindergeldberechtigten wieder hergestellt. Demgem&auml;&szlig; hat der BFH bereits entschieden, dass im Hinblick auf die Sonderregelung des &sect;&nbsp;112 des Zehnten Buchs Sozialgesetzbuch (SGB&nbsp;X), wonach zu Unrecht erstattete Betr&auml;ge zur&uuml;ckzuerstatten sind, eine entsprechende Anwendung der unter II.1.a dargestellten Grunds&auml;tze bei Zahlung von Kindergeld an den origin&auml;r Kindergeldberechtigten bei einer angefochtenen Abzweigungsentscheidung nicht in Betracht kommt (BFH-Urteil vom 19.&nbsp;September 2013 V&nbsp;R&nbsp;25\/12, BFH\/NV 2014, 322). Der Sozialhilfetr&auml;ger hat nach erfolgreicher Anfechtung des Abzweigungsbescheides das zu Unrecht erhaltene Kindergeld an die Familienkasse gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;112 SGB&nbsp;X zu erstatten, sodass diese das Kindergeld dem Berechtigten nachzahlen kann. Die Rechtsauffassung des FG, wonach der Kindergeldberechtigte zun&auml;chst eine Fortsetzungsfeststellungsklage gegen die Abzweigungsentscheidung vor dem FG erheben muss, um anschlie&szlig;end einen Schadensersatzanspruch im Wege der Amtshaftungsklage vor dem Zivilgericht nach &sect;&nbsp;839 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuches durchzusetzen und damit die Zivilgerichtsbarkeit mit Fragen der Kindergeldberechtigung zu befassen, w&auml;re zudem schwerlich mit den Grunds&auml;tzen der Prozess&ouml;konomie zu vereinbaren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben ist die Vorentscheidung wegen der unzutreffenden Annahme eines Feststellungsinteresses nach &sect;&nbsp;100 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;4 FGO aufzuheben. Die Sache ist mangels Spruchreife an das FG zur&uuml;ckzuverweisen. Die Klage ist trotz des Feststellungsantrags der Kl&auml;gerin nicht als unzul&auml;ssig zu verwerfen, da der Wechsel vom urspr&uuml;nglich gestellten Aufhebungsantrag auf den Feststellungsantrag auf Initiative des FG zustande gekommen ist (vgl. BFH-Urteil vom 20.&nbsp;Februar 1990 VII&nbsp;R&nbsp;125\/89, BFHE 159, 573, BStBl II 1990, 546; Gr&auml;ber, Kommentar zur FGO, &sect;&nbsp;56 Rz&nbsp;20).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Verfahrens wird dem FG &uuml;bertragen (&sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 17.12.2015, V R 18\/15 Wirkung der Auszahlung von Kindergeld an den Sozialhilfetr&auml;ger Leits&auml;tze Die Auszahlung von Kindergeld an einen Abzweigungsberechtigten f&uuml;hrt &#8211;anders als die Zahlung an den origin&auml;r Kindergeldberechtigten&#8211; nur dann zum Erl&ouml;schen des Kindergeldanspruchs, wenn der Abzweigungsbescheid bestandskr&auml;ftig geworden ist. 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