{"id":66068,"date":"2017-01-18T12:30:54","date_gmt":"2017-01-18T10:30:54","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=66068"},"modified":"2017-01-18T12:30:54","modified_gmt":"2017-01-18T10:30:54","slug":"x-r-15-15-veraeusserung-eines-liebhabereibetriebs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-15-15-veraeusserung-eines-liebhabereibetriebs\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;15\/15 &#8211; Ver&auml;u&szlig;erung eines Liebhabereibetriebs"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 11.5.2016, X R 15\/15<br \/>ECLI:DE:BFH:2016:U.110516.XR15.15.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Ver&auml;u&szlig;erung eines Liebhabereibetriebs<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Der &Uuml;bergang von einem Gewerbebetrieb zur einkommensteuerlich unbeachtlichen Liebhaberei ist keine Betriebsaufgabe (st&auml;ndige BFH-Rechtsprechung).<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Die Ver&auml;u&szlig;erung oder Aufgabe eines Liebhabereibetriebs ist eine Betriebsver&auml;u&szlig;erung oder -aufgabe nach &sect; 16 Abs. 1, Abs. 3 EStG.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Der Ver&auml;u&szlig;erungs- oder Aufgabegewinn hieraus ist steuerpflichtig, soweit er auf die einkommensteuerlich relevante Phase des Betriebs entf&auml;llt.<\/p>\n<\/p>\n<p>4. Der steuerpflichtige Teil des Gewinns ist im Jahr der Ver&auml;u&szlig;erung oder Aufgabe zu versteuern.<\/p>\n<\/p>\n<p>5. Er entspricht der H&ouml;he nach im Grundsatz den nach &sect; 8 der VO zu &sect; 180 Abs. 2 AO auf den Zeitpunkt des &Uuml;bergangs zur Liebhaberei gesondert festgestellten stillen Reserven.<\/p>\n<\/p>\n<p>6. Eine negative Wertentwicklung w&auml;hrend der Liebhabereiphase ber&uuml;hrt die Steuerpflicht des auf die einkommensteuerlich relevante Phase entfallenden Gewinnanteils nicht. Die Ver&auml;u&szlig;erung eines Liebhabereibetriebs kann daher auch dann zu einem steuerpflichtigen Gewinn f&uuml;hren, wenn der erzielte Erl&ouml;s die festgestellten stillen Reserven nicht erreicht.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;gerin gegen das Urteil des Finanzgerichts D&uuml;sseldorf vom 16. Oktober 2014&nbsp;&nbsp;11 K 1509\/14 E wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) und ihr Ehemann (E) wurden zusammen zur Einkommensteuer veranlagt. Die Kl&auml;gerin und E betrieben seit 1983 ein Hotel in der Rechtsform einer GbR, an der sie jeweils zu 50&nbsp;% beteiligt waren. E verstarb im Streitjahr 2008. Die GbR erwirtschaftete von Beginn bis einschlie&szlig;lich 1999 einen Verlust von insgesamt 13.687.613&nbsp;DM. Nach eigenem Bekunden haben die Kl&auml;gerin und E den Betrieb fortgef&uuml;hrt, weil sie an die Stadt, der sie das Hotelgrundst&uuml;ck abgekauft hatten, eine Entsch&auml;digungszahlung in H&ouml;he von etwa 2.247.000&nbsp;DM h&auml;tten leisten m&uuml;ssen, wenn sie den Hotelbetrieb innerhalb von 20&nbsp;Jahren ab dem Tag der Schlussabnahme des Hotels eingestellt h&auml;tten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Jahre 2001 fand eine Besprechung zu anh&auml;ngigen Rechtsbehelfsverfahren wegen der gesonderten Feststellung der Eink&uuml;nfte 1990 bis 1994 statt. Die Kl&auml;gerin und E kamen mit dem Beklagten und Revisionsbeklagten (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) im Wege einer tats&auml;chlichen Verst&auml;ndigung &uuml;berein, dass der Hotelbetrieb vom Veranlagungszeitraum 1994 an als Liebhabereibetrieb zu qualifizieren sei. Mit Bescheid gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;8 der Verordnung &uuml;ber die gesonderte Feststellung von Besteuerungsgrundlagen nach &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;2 der Abgabenordnung (VO zu &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;2 AO) vom 12.&nbsp;November 2001 &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung der in einem Betrieb beim &Uuml;bergang zur Liebhaberei ruhenden stillen Reserven stellte das FA &#8211;der Verst&auml;ndigung entsprechend&#8211; die stillen Reserven f&uuml;r die Wirtschaftsg&uuml;ter des Anlageverm&ouml;gens insgesamt auf 2.933.815&nbsp;DM fest. Davon entfielen auf das Grundst&uuml;ck nebst Geb&auml;ude und Au&szlig;enanlagen 2.919.070&nbsp;DM, auf geringwertige Wirtschaftsg&uuml;ter 14.745&nbsp;DM und auf sonstige Wirtschaftsg&uuml;ter des Betriebsverm&ouml;gens 0&nbsp;DM. Ab 1994 wurden keine einheitlichen und gesonderten Feststellungen der Eink&uuml;nfte aus dem Hotelbetrieb mehr vorgenommen. Im Jahre 1999, mithin w&auml;hrend der Liebhabereiphase, errichtete die GbR noch einen Saalanbau.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zum 1.&nbsp;August 2008 ver&auml;u&szlig;erte die Kl&auml;gerin das Hotel f&uuml;r 1.850.000&nbsp;EUR. Laut notariellem Vertrag entfielen davon auf das Grundst&uuml;ck 350.000&nbsp;EUR, auf die Geb&auml;ude 1.500.000&nbsp;EUR. Nach dem Vortrag der Kl&auml;gerin handelte es sich um einen Notverkauf wegen &Uuml;berschuldung auf Veranlassung der Hausbank.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der Einkommensteuererkl&auml;rung 2008 machte die Kl&auml;gerin bei den Eink&uuml;nften aus Gewerbebetrieb einen Ver&auml;u&szlig;erungsverlust in H&ouml;he von 911.311&nbsp;EUR geltend. Die Buchwerte zum 31.&nbsp;Dezember 2007 hatten insgesamt 2.316.363&nbsp;EUR, davon 1.858.731&nbsp;EUR f&uuml;r die Geb&auml;ude und 457.632&nbsp;EUR f&uuml;r den Grund und Boden betragen. Zur Berechnung des Ver&auml;u&szlig;erungsverlustes ordnete die Kl&auml;gerin den Ver&auml;u&szlig;erungserl&ouml;s zu einem Teilbetrag von 912.050&nbsp;EUR der Altsubstanz (unter Ausschluss des Saalanbaus) zu und zog die dem Feststellungsbescheid zum 31.&nbsp;Dezember 1993 zugrundeliegenden Buchwerte von 1.830.900&nbsp;EUR (3.580.929,26&nbsp;DM) sowie stillen Reserven von 7.539&nbsp;EUR f&uuml;r geringwertige Wirtschaftsg&uuml;ter ab. Das FA korrigierte diesen Betrag durch Addition der festgestellten stillen Reserven f&uuml;r das Hotelgrundst&uuml;ck in H&ouml;he von 1.492.497&nbsp;EUR, kam so auf einen gewerblichen Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn von 581.186&nbsp;EUR und setzte die Einkommensteuer 2008 unter Anwendung von &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) auf 332.488&nbsp;EUR fest. Der Bescheid erging hinsichtlich der Kaufpreisaufteilung auf die Altsubstanz (urspr&uuml;ngliches Hotelgeb&auml;ude) und den Saalanbau vorl&auml;ufig nach &sect;&nbsp;165 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 der Abgabenordnung (AO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Einspruch und Klage machte die Kl&auml;gerin im Wesentlichen geltend, nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH), namentlich dem Urteil des BFH vom 29.&nbsp;Oktober 1981 IV&nbsp;R&nbsp;138\/78 (BFHE 134, 339, BStBl II 1982, 381) seien die festgestellten stillen Reserven nur zu versteuern, wenn es tats&auml;chlich zu einer Gewinnrealisierung komme, wenn also der Kaufpreis h&ouml;her als der damalige Buchwert gewesen w&auml;re. Daran fehle es. Es widerspreche dem Grundsatz der Leistungsf&auml;higkeit und dem &Uuml;berma&szlig;verbot, wenn der Steuerpflichtige Gewinne versteuern m&uuml;sse, die er nicht erzielt habe. Der BFH sei mit Sicherheit davon ausgegangen, dass es bei Beendigung der Liebhaberei nur zu einer Steuerbelastung kommen k&ouml;nne, wenn die stillen Reserven tats&auml;chlich zu einer Gewinnrealisierung gef&uuml;hrt h&auml;tten. Aus der Rechtsprechung des BFH ergebe sich hingegen nicht, dass beim &Uuml;bergang zur Liebhaberei ein fiktiver Aufgabegewinn, hier zum 31.&nbsp;Dezember 1993, zu errechnen und in jedem Falle bei der sp&auml;teren Ver&auml;u&szlig;erung zu versteuern sei. Es stelle sich vielmehr die Frage, ob die festgeschriebenen stillen Reserven bei der Ver&auml;u&szlig;erung im Jahre 2008 realisiert worden seien. Es sei daher zu pr&uuml;fen, ob der anteilige Ver&auml;u&szlig;erungserl&ouml;s des Jahres 2008 nach Abzug der alten Buchwerte h&ouml;her sei als die festgestellten stillen Reserven.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) hat die Klage mit in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2015, 1431 ver&ouml;ffentlichtem Urteil abgewiesen. Richtigerweise w&auml;re ein Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn in H&ouml;he von 1.500.036&nbsp;EUR (2.933.815&nbsp;DM) zu versteuern gewesen, der den zum 31.&nbsp;Dezember 1993 festgestellten stillen Reserven entspreche. Die H&ouml;he des tats&auml;chlich erzielten Ver&auml;u&szlig;erungspreises sei unerheblich. Aufgrund des Verb&ouml;serungsverbots bleibe es bei der tats&auml;chlichen Festsetzung. Die Versteuerung sei auch nicht unangemessen, so dass kein Versto&szlig; gegen das &Uuml;berma&szlig;verbot vorliege. Die Versteuerung resultiere aus der Aufl&ouml;sung des in der Steuerbilanz bis zum 31.&nbsp;Dezember 1993 entstandenen negativen Kapitals, das durch die Verluste des Hotelbetriebs bis zum Wirtschaftsjahr 1993 entstanden sei. Diese Verluste h&auml;tten sich in den Veranlagungszeitr&auml;umen bis 1993 und auf Grund der Verlustfeststellung zum 31.&nbsp;Dezember 1993 in den Veranlagungszeitr&auml;umen 1994&nbsp;ff. im Rahmen der Einkommensteuerveranlagungen der Kl&auml;gerin und ihres verstorbenen Ehemannes steuermindernd ausgewirkt. Die Versteuerung sei Folge der Anwendung des &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1, Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 und 7 EStG und nicht des &sect;&nbsp;15a EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA hat sich im Laufe des finanzgerichtlichen Verfahrens der Auffassung des FG angeschlossen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision macht die Kl&auml;gerin geltend, der vermeintliche Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn sei nicht i.S. der Rechtsprechung des BFH &quot;realisiert&quot; worden. Das FG beziehe den Begriff auf die Beendigung der Liebhaberei durch Betriebsaufgabe, Entnahme durch Aufgabeerkl&auml;rung oder Ver&auml;u&szlig;erung. Der BFH habe hingegen mit Urteil vom 15.&nbsp;Mai 2002 X&nbsp;R&nbsp;3\/99 (BFHE 199, 241, BStBl II 2002, 809) ausgef&uuml;hrt, die im Zeitpunkt des &Uuml;bergangs zur Liebhaberei festgehaltenen stillen Reserven seien bei einem sp&auml;teren &quot;gewinnrealisierenden&quot; Vorgang aufzul&ouml;sen, so dass die &quot;realisierten&quot; festgeschriebenen stillen Reserven als nachtr&auml;gliche Einnahmen zu versteuern seien. Daraus sei zu folgern, dass der Ver&auml;u&szlig;erungserl&ouml;s die stillen Reserven auch tats&auml;chlich realisieren, also mindestens so hoch sein m&uuml;sse wie die Buchwerte zuz&uuml;glich der stillen Reserven des Betriebs zu Beginn der Liebhaberei. Das FG habe nach seiner Rechtsauffassung zu Recht eventuelle Wertschwankungen nicht untersucht. Wenn aber die stillen Reserven im eigentlichen Wortsinn realisiert sein m&uuml;ssen, seien alle Umst&auml;nde im Zeitpunkt der Ver&auml;u&szlig;erung zu beachten, die auf die Preisfindung f&uuml;r den Betrieb Einfluss hatten und deshalb eine Realisierung der stillen Reserven verhinderten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG sehe wohl in der Ver&auml;u&szlig;erung des Betriebs im Jahre 2008 eine r&uuml;ckwirkende Betriebseinstellung zum 31.&nbsp;Dezember 1993 mit der Folge, dass 2008 die damaligen stillen Reserven in voller H&ouml;he zu versteuern seien. Die sp&auml;tere Versteuerung des bereits 1993 angelegten Betriebsaufgabegewinns solle aber vermeiden, dass der Steuerpflichtige beim &Uuml;bergang zur Liebhaberei mangels Liquidit&auml;t zur Ver&auml;u&szlig;erung des Betriebs gezwungen werde. Dann fehle eine Rechtfertigung daf&uuml;r, bei einer sp&auml;teren Ver&auml;u&szlig;erung einen fiktiven Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn zu versteuern, der zu keinem entsprechenden Verm&ouml;genszuwachs gef&uuml;hrt habe. Dies entspreche nicht dem einkommensteuerrechtlichen Grundsatz der Besteuerung tats&auml;chlicher Einkommenszuw&auml;chse. Im Hinblick auf die Ausf&uuml;hrungen des FG zum negativen Kapitalkonto sei klarzustellen, dass hier nicht nur steuerlich vorteilhafte Buchverluste ohne Verm&ouml;gensabfluss eingetreten seien. Abgesehen von der Geb&auml;udeabschreibung seien diese Verluste in voller H&ouml;he entstanden und h&auml;tten auch zu Liquidit&auml;tseinbu&szlig;en gef&uuml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wenn nach alledem das Argument von Steuervorteilen durch Aufbau eines negativen Kapitalkontos entfalle und keine Realisierung eines Ver&auml;u&szlig;erungsgewinns i.S. der BFH-Rechtsprechung (u.a. des Beschlusses des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 7.&nbsp;Oktober 1974 GrS&nbsp;1\/73, BFHE 114, 189, BStBl II 1975, 168, sowie des Senatsurteils in BFHE 199, 241, BStBl II 2002, 809) vorliege, sei die Steuerbelastung durch einen Luftgewinn unangemessen. Die Steuerlast der Kl&auml;gerin sei mit grundlegenden Gerechtigkeitsprinzipien unvereinbar. Die Erhebung einer Einkommensteuerschuld mit Nebenleistungen in H&ouml;he von insgesamt 436.825,04&nbsp;EUR, der keinerlei Zuwachs an Leistungskraft zugrunde liege, versto&szlig;e gegen das durch den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) vom 5.&nbsp;April 1978&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvR&nbsp;117\/73 (BVerfGE 48, 102, BStBl II 1978, 441) verankerte &Uuml;berma&szlig;verbot des Art.&nbsp;3 des Grundgesetzes (GG) und gegen das in den Beschl&uuml;ssen des BVerfG vom 22.&nbsp;Februar 1984&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvL&nbsp;10\/80 (BVerfGE 66, 214, BStBl II 1984, 357) sowie vom 25.&nbsp;September 1992&nbsp;&nbsp;2&nbsp;BvL&nbsp;5\/91, 2&nbsp;BvL&nbsp;8\/91, 2&nbsp;BvL&nbsp;14\/91 (BVerfGE 87, 153, BStBl II 1993, 413) anerkannte Leistungsf&auml;higkeitsprinzip.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das FG-Urteil aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid 2008 vom 22.&nbsp;Februar 2013 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 11.&nbsp;April 2014 insoweit zu &auml;ndern, als bei der Ermittlung des Gesamtbetrags der Eink&uuml;nfte f&uuml;r die Kl&auml;gerin negative Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb in H&ouml;he von 911.311&nbsp;EUR ber&uuml;cksichtigt werden,<br \/>hilfsweise die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an das FG zur&uuml;ckzuverweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Wertver&auml;nderungen in der Phase der Liebhaberei und damit im privaten Bereich seien ertragsteuerlich unbeachtlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und nach &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;4 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur&uuml;ckzuweisen. Die auf den 31.&nbsp;Dezember 1993 bei &Uuml;bergang vom Gewerbebetrieb zur Liebhaberei festgestellten stillen Reserven sind vorbehaltlich der Ver&auml;u&szlig;erungskosten im Jahre 2008 als Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn nach &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG zu versteuern. Da das FA einen geringeren Gewinn der Besteuerung zugrunde gelegt hat, hat das FG im Ergebnis zu Recht in Anwendung des Verb&ouml;serungsverbots aus &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 FGO i.V.m. Art.&nbsp;19 Abs.&nbsp;4 GG die Klage abgewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Der &Uuml;bergang vom Gewerbebetrieb nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG zur einkommensteuerlich unbeachtlichen Liebhaberei zum Jahreswechsel 1993\/1994 l&ouml;ste noch keinen steuerpflichtigen Ver&auml;u&szlig;erungs- oder Aufgabegewinn aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das FG ist stillschweigend davon ausgegangen, dass der Hotelbetrieb der GbR bis zum Jahre 1993 ein Gewerbebetrieb war und zum 31.&nbsp;Dezember 1993 einen Wandel zum Liebhabereibetrieb erfuhr, an dem auch der Saalanbau 1999 nichts mehr &auml;nderte. Dabei handelt es sich um eine Sachverhaltsw&uuml;rdigung, die nicht mit Revisionsr&uuml;gen angegriffen wurde und die den Senat deshalb nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bindet. Es kann deshalb offenbleiben, ob bereits der die stillen Reserven auf den 31.&nbsp;Dezember 1993 feststellende Bescheid vom 12.&nbsp;November 2001, der den &Uuml;bergang von einem der Eink&uuml;nfteerzielung dienenden Betrieb zur Liebhaberei voraussetzte, eine entsprechende Tatbestandswirkung hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der &Uuml;bergang zur Liebhaberei stellt aber f&uuml;r sich genommen noch keine Betriebsaufgabe dar und f&uuml;hrt deshalb noch nicht zu einem steuerpflichtigen Aufgabegewinn. Allein der Fortfall der Gewinnerzielungsabsicht in einem bestehenden Betrieb bewirkt keine Betriebsaufgabe, damit keine &Uuml;berf&uuml;hrung des Betriebsverm&ouml;gens in das Privatverm&ouml;gen und mangels anderweitigen Realisierungstatbestands auch sonst keine Aufl&ouml;sung und Versteuerung der in den Wirtschaftsg&uuml;tern des Betriebsverm&ouml;gens ruhenden stillen Reserven (vgl. mit eingehender Begr&uuml;ndung das insoweit grundlegende BFH-Urteil in BFHE 134, 339, BStBl II 1982, 381; das BFH-Urteil vom 5.&nbsp;Mai 2011 IV&nbsp;R&nbsp;48\/08, BFHE 234, 11, BStBl II 2011, 792, unter II.5.c; beide f&uuml;r den &Uuml;bergang vom land- und forstwirtschaftlichen Betrieb zur Liebhaberei; ferner Senatsurteil in BFHE 199, 241, BStBl II 2002, 809, unter II.4.a, f&uuml;r den &Uuml;bergang vom Gewerbebetrieb zur Liebhaberei). Der Betrieb besteht fort, solange er nicht ausdr&uuml;cklich aufgegeben oder ver&auml;u&szlig;ert wird. Die Wirtschaftsg&uuml;ter des Betriebsverm&ouml;gens bleiben sog. &quot;eingefrorenes Betriebsverm&ouml;gen&quot; (zur Begrifflichkeit BFH-Beschluss vom 27.&nbsp;Mai 2005 IV&nbsp;B&nbsp;97\/03, BFH\/NV 2005, 2176, unter 1.d der Entscheidungsgr&uuml;nde).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Folgerichtig hat (erst) die Ver&auml;u&szlig;erung des Hotelbetriebs im Jahre 2008 nach &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG zu einem dem Grunde nach bei der Kl&auml;gerin als Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb zu erfassenden steuerpflichtigen Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn gef&uuml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Kl&auml;gerin (allein) hat das Hotel ver&auml;u&szlig;ert, das zuvor die GbR betrieben hatte. Der Senat erachtet es deshalb als tats&auml;chlich festgestellt, dass die Kl&auml;gerin hinsichtlich Hotel und Hotelbetrieb mit dessen Tode Rechtsnachfolgerin des E und alleinige Betriebsinhaberin geworden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG geh&ouml;ren zu den Eink&uuml;nften aus Gewerbebetrieb u.a. Gewinne, die erzielt werden bei der Ver&auml;u&szlig;erung des ganzen Gewerbebetriebs. Der Ver&auml;u&szlig;erungsvorgang im Jahre 2008 stellte die Ver&auml;u&szlig;erung eines Gewerbebetriebs in diesem Sinne dar. Dem steht nicht entgegen, dass der Hotelbetrieb bereits seit 15&nbsp;Jahren keine Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb mehr zeitigte und die Existenz eines Gewerbebetriebs nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG die Absicht voraussetzt, Gewinn zu erzielen. Ein Liebhabereibetrieb ist daher kein Gewerbebetrieb in diesem Sinne. Die Ver&auml;u&szlig;erung bzw. die Aufgabe eines Liebhabereibetriebs stellt hingegen eine Ver&auml;u&szlig;erung bzw. Aufgabe i.S. des &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1, Abs.&nbsp;3 EStG dar. &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG ist in einem weiteren Sinne dahin zu verstehen, dass die Ver&auml;u&szlig;erung des ganzen Gewerbebetriebs auch die Ver&auml;u&szlig;erung eines zum Liebhabereibetrieb gewandelten vormaligen Gewerbebetriebs umfasst.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Von diesem Grundsatz ist bereits der BFH in seiner Entscheidung in BFHE 134, 339, BStBl II 1982, 381 ausgegangen. Er nimmt die Aufl&ouml;sung der stillen Reserven erst dann an, wenn die festgeschriebenen stillen Reserven realisiert werden, sei es, dass der Liebhabereibetrieb ver&auml;u&szlig;ert, tats&auml;chlich aufgegeben oder die betreffenden Wirtschaftsg&uuml;ter ver&auml;u&szlig;ert oder entnommen werden (unter 3.a der Entscheidungsgr&uuml;nde). Ebenso hat er in seinem weiteren Urteil vom 12.&nbsp;November 1992 IV&nbsp;R&nbsp;41\/91 (BFHE 170, 311, BStBl II 1993, 430, unter 2.c der Entscheidungsgr&uuml;nde) noch nicht den &Uuml;bergang zur Liebhaberei, sondern erst die auf die Aufgabe gerichtete Handlung oder einen entsprechenden Rechtsvorgang als Betriebsaufgabe qualifiziert. Eine Ver&auml;u&szlig;erung oder Aufgabe des Liebhabereibetriebs mit der Folge der Realisierung stiller Reserven &#8211;zun&auml;chst ungeachtet der im Streitfall sich stellenden besonderen Probleme&#8211; kann sich aber nur auf einen nach dem EStG der Ver&auml;u&szlig;erung oder Aufgabe &uuml;berhaupt zug&auml;nglichen Betrieb beziehen. &Auml;hnlich hat der Senat in seinem Urteil in BFHE 199, 241, BStBl II 2002, 809 angenommen, dass eine Aufl&ouml;sung der stillen Reserven bei einem sp&auml;teren gewinnrealisierenden Vorgang stattfindet (unter II.4.b). Das setzt denknotwendig voraus, dass ein Liebhabereibetrieb Gegenstand eines gewinnrealisierenden Vorgangs sein kann. Anders w&auml;re auch die Entstrickung des eingefrorenen Betriebsverm&ouml;gens durch Betriebsver&auml;u&szlig;erung oder -aufgabe nicht m&ouml;glich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Der Senat folgt dem FG nicht, in der Ver&auml;u&szlig;erungshandlung des Jahres 2008 lediglich die f&uuml;r steuerliche Zwecke seit 1993 hinausgeschobene Betriebseinstellung zu erblicken, so dass quasi eine Betriebsaufgabe vorliege, bei der nur die steuerliche Erfassung des bereits 1993 angelegten Aufgabegewinns verschoben wird. Da nach der Rechtsprechung des BFH der &Uuml;bergang zur Liebhaberei zun&auml;chst noch keine Betriebsaufgabe darstellt oder bewirkt, w&uuml;rde das Konzept des FG voraussetzen, dass entweder die Ver&auml;u&szlig;erungshandlung den &Uuml;bergang zur Liebhaberei r&uuml;ckwirkend zu einer Betriebsaufgabe umqualifiziert oder aber die Ver&auml;u&szlig;erungshandlung ihrerseits eine Betriebsaufgabe, jedoch mit zeitlicher R&uuml;ckwirkung ist. F&uuml;r derartige R&uuml;ckwirkungen bestehen keine Ankn&uuml;pfungspunkte. Wenn der Wandel zur Liebhaberei zum damaligen Zeitpunkt keine Betriebsaufgabe darstellte, kann er diese Wirkung nicht durch sp&auml;tere Ereignisse erhalten. Stattdessen illustriert &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;3b Satz&nbsp;3 EStG, dass die Betriebsaufgabe einer R&uuml;ckankn&uuml;pfung nur begrenzt zug&auml;nglich ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Vielmehr f&uuml;hrte das Verst&auml;ndnis des Ver&auml;u&szlig;erungsvorgangs als Aufleben der bereits mit &Uuml;bergang zur Liebhaberei angelegten Steuerpflicht aus einer damals dem Grunde bereits angelegten Betriebsaufgabe zu zweierlei Widerspr&uuml;chen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Zum einen stellte sich die Frage, ob etwaige Entnahmevorg&auml;nge der Zwischenzeit, die der Rechtsprechung gem&auml;&szlig; als steuerpflichtige Entnahmen aus dem Betriebsverm&ouml;gen behandelt werden, in ihrer steuerlichen Behandlung r&uuml;ckabgewickelt werden m&uuml;ssten, wenn sich herausgestellt hat, dass bereits im Zeitpunkt des &Uuml;bergangs eine Betriebsaufgabe vorlag, der Betrieb geendet hatte und daher kein Betriebsverm&ouml;gen mehr vorlag.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Zum anderen und vor allem w&auml;re es bei dieser Herangehensweise nicht einsichtig, warum die Versteuerung der stillen Reserven nicht im Veranlagungszeitraum des &Uuml;bergangs zur Liebhaberei, ggf. unter Heranziehung von &sect;&nbsp;175 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 AO i.V.m. &sect;&nbsp;175 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 AO, stattzufinden h&auml;tte. Soweit das FG den Sinn der Rechtsprechung in erster Linie in der Wohltat sieht, den Aufgabegewinn erst sp&auml;ter versteuern zu m&uuml;ssen, w&auml;re dem auch dann Rechnung getragen, wenn der Steuertatbestand zum sp&auml;teren Zeitpunkt r&uuml;ckwirkend erf&uuml;llt w&uuml;rde, zumal jedenfalls zum heutigen Zeitpunkt auch der Zinslauf nach &sect;&nbsp;233a Abs.&nbsp;2a AO an das sp&auml;tere Ereignis kn&uuml;pft. Die Rechtsprechung (s.o.) ist aber stets davon ausgegangen, dass die Besteuerung nicht, auch nicht nachtr&auml;glich, im Jahr des &Uuml;bergangs zur Liebhaberei, sondern im Jahr eines sp&auml;teren Realisierungstatbestands ansetzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf derselben Annahme fu&szlig;t &sect;&nbsp;8 der VO zu &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;2 AO. Die darin vorgeschriebene gesonderte und ggf. einheitliche Feststellung des Unterschiedsbetrags zwischen dem gemeinen Wert und dem Buchwert eines jeden Wirtschaftsguts des Anlageverm&ouml;gens l&auml;sst zwar f&uuml;r sich allein noch nicht erkennen, in welchem Veranlagungszeitraum diese stillen Reserven zu erfassen sind. Deutlich wird dies aber i.d.F. der gesetzlichen Erm&auml;chtigungsgrundlage dieser Verordnung, &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 AO, die die gesonderte und ggf. einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen, die sich erst &quot;sp&auml;ter&quot; auswirken, zur Sicherung der &quot;sp&auml;teren&quot; zutreffenden Besteuerung vorsieht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Der Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn des Jahres 2008 ist der Betrag, um den der Ver&auml;u&szlig;erungspreis nach Abzug der Ver&auml;u&szlig;erungskosten den Wert des Betriebsverm&ouml;gens &uuml;bersteigt (&sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG). Der Wert des Betriebsverm&ouml;gens ist f&uuml;r den Zeitpunkt der Ver&auml;u&szlig;erung nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 oder nach &sect;&nbsp;5 EStG zu ermitteln (&sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG). Der steuerpflichtige Teil des Ver&auml;u&szlig;erungsgewinns entspricht den auf den 31.&nbsp;Dezember 1993 festgestellten stillen Reserven.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Bezieht sich der Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn auf einen Betrieb, der im Laufe seiner zeitlichen Existenz teilweise ein einkommensteuerlich relevanter Betrieb, teilweise hingegen ein einkommensteuerlich irrelevanter Liebhabereibetrieb war, ist der Gewinn nach dem Rechtsgedanken des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4 EStG in einen betrieblich veranlassten und einen privat veranlassten Teil aufzuteilen. Diese Aufteilung ist durch die gesonderte Feststellung der stillen Reserven auf den Zeitpunkt des &Uuml;bergangs zur Liebhaberei vorbehaltlich der Behandlung der Ver&auml;u&szlig;erungskosten bereits zusammengefasst vorgenommen worden. Der aus der Substanz des Betriebs erzielte Gesamtgewinn setzt sich zusammen aus dessen Wertentwicklung vor und nach diesem Stichtag. Die Feststellung der stillen Reserven auf den Stichtag fixiert den auf die betriebliche Phase entfallenden und damit steuerverhafteten Gewinn. Der verbleibende Gewinn ist der auf die Liebhabereiphase entfallende Gewinn, der, da einkommensteuerlich irrelevant, keiner konkreten Ermittlung und Feststellung bedarf. Nur auf dieser gedanklichen Grundlage hat die aus &sect;&nbsp;182 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO folgende Bindungswirkung der Feststellung nach &sect;&nbsp;8 der VO zu &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;2 AO ihren Sinn. Nicht ma&szlig;gebend ist, wie der festgestellte Gewinn zustande gekommen ist, so dass die angestellten &Uuml;berlegungen zum negativen Kapitalkonto nicht erheblich sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das gilt unabh&auml;ngig davon, ob die betreffenden Gewinnanteile positiv oder negativ sind. Ein Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn kann rechnerisch und tats&auml;chlich auch ein Ver&auml;u&szlig;erungsverlust sein (vgl. BFH-Urteil vom 14.&nbsp;Januar 2010 IV&nbsp;R&nbsp;13\/06, BFH\/NV 2010, 1483, unter II.3.a&nbsp;aa). Es ist daher m&ouml;glich, dass sich der tats&auml;chliche Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn aus einem steuerverhafteten (positiven) Gewinn und einem nicht steuerverhafteten, n&auml;mlich privaten Verlust zusammensetzt. Es ist konsequent, ersteren der Besteuerung zu unterwerfen und letzteren unber&uuml;cksichtigt zu lassen, weil die der privaten Sph&auml;re zuzuordnenden Wertentwicklungen steuerlich nicht relevant sind. Umgekehrt w&auml;re dies im &Uuml;brigen ebenso m&ouml;glich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Senat l&auml;sst dahingestellt, ob die Ver&auml;u&szlig;erungskosten, was das FA und das FG nicht getan haben, ebenfalls auf die beiden betrieblichen Phasen aufzuteilen sind. Da der tats&auml;chlich der Besteuerung unterworfene Gewinn deutlich niedriger ist als er richtigerweise zu besteuern gewesen w&auml;re, kommt es hierauf im Streitfall nicht an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Soweit die Kl&auml;gerin in diesem Ergebnis einen Widerspruch dazu sieht, dass einerseits der Gewinn bei &Uuml;bergang zur Liebhaberei mangels Realisierung noch nicht erfasst wird, andererseits bei sp&auml;terer tats&auml;chlicher Ver&auml;u&szlig;erung oder Aufgabe der vermeintliche Gewinn nicht mehr realisiert werde, folgt der Senat dem nicht. Der zum &Uuml;bergangszeitpunkt festgestellte Gewinn wird bei der Ver&auml;u&szlig;erung im Rechtssinne realisiert, auch wenn die Ver&auml;u&szlig;erung selbst nur mehr einen Verlust mit sich bringt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Es trifft zu, dass sich der BFH insbesondere in seinem grundlegenden Urteil in BFHE 134, 339, BStBl II 1982, 381 (dort unter 2.c, 3.a) nicht zuletzt darauf gest&uuml;tzt hat, dass zwar das Einkommensteuerrecht nicht dem reinen Realisationsprinzip folge, wohl aber im Grundsatz vom Prinzip der Besteuerung verwirklichter Gewinne ausgehe und die Besteuerung nicht realisierter, sondern nur buchm&auml;&szlig;ig in Erscheinung getretener Gewinne vermeide. Damit ist nicht gemeint, dass Gewinn in Form von Liquidit&auml;t zuflie&szlig;en m&uuml;sste, sondern, dass ein Realisationstatbestand vorliegt, der zur Aufdeckung aller stiller Reserven f&uuml;hrt. Von diesem Ausgangspunkt ist der Senat bereits in seinem Urteil in BFHE 199, 241, BStBl II 2002, 809 (unter II.4.b) f&uuml;r die nach dem &Uuml;bergang zur Liebhaberei liegende Betriebsaufgabe ausgegangen, als er f&uuml;r die Realisation der festgeschriebenen stillen Reserven alle &#8211;mithin nicht nur positive&#8211; Wert&auml;nderungen des Betriebsverm&ouml;gens w&auml;hrend der Zugeh&ouml;rigkeit zum Liebhabereibetrieb f&uuml;r steuerlich unbeachtlich hielt. Ebenso hat der BFH in seinem Urteil in BFHE 234, 11, BStBl II 2011, 792 (unter II.5.c) die Rechtsfolge einer Entnahme in der Liebhabereiphase in der Realisierung der bis zum Wegfall der Gewinnerzielungsabsicht entstandenen stillen Reserven gesehen und damit inzident sp&auml;tere Wertver&auml;nderungen gleich welcher Art f&uuml;r unbeachtlich gehalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die Kl&auml;gerin hat in Gestalt der Ver&auml;u&szlig;erung einen Realisationstatbestand verwirklicht. Wenn ein im steuerverhafteten Betriebsverm&ouml;gen entstandener Gewinn durch einen der Privatsph&auml;re zuzuordnenden Verlust aus Sicht des Steuerpflichtigen wirtschaftlich zunichte gemacht wird, so &auml;ndert das nichts an der Realisierung eines steuerverhafteten Gewinns. Eine Verrechnung des steuerlich relevanten Gewinns mit einem steuerlich irrelevanten Verlust findet nicht statt. Es verh&auml;lt sich nicht anders, als wenn in derselben Zeitspanne einem steuerpflichtigen Gewinn ein privater Verlust aus einer anderen Bet&auml;tigung gegen&uuml;bersteht, der ebenfalls nicht verrechenbar ist und den steuerpflichtigen Gewinn nicht mindert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Aus diesen Gr&uuml;nden findet weder eine Besteuerung im &Uuml;berma&szlig; noch eine Besteuerung entgegen der Leistungsf&auml;higkeit statt. Private Belastungen sind in der Einkommensbesteuerung nur zu ber&uuml;cksichtigen, soweit dies gesetzlich vorgeschrieben ist. Bei Verlusten jedweder Art aus einem Liebhabereibetrieb fehlt es daran.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 11.5.2016, X R 15\/15ECLI:DE:BFH:2016:U.110516.XR15.15.0 Ver&auml;u&szlig;erung eines Liebhabereibetriebs Leits&auml;tze 1. Der &Uuml;bergang von einem Gewerbebetrieb zur einkommensteuerlich unbeachtlichen Liebhaberei ist keine Betriebsaufgabe (st&auml;ndige BFH-Rechtsprechung). 2. Die Ver&auml;u&szlig;erung oder Aufgabe eines Liebhabereibetriebs ist eine Betriebsver&auml;u&szlig;erung oder -aufgabe nach &sect; 16 Abs. 1, Abs. 3 EStG. 3. Der Ver&auml;u&szlig;erungs- oder Aufgabegewinn hieraus ist steuerpflichtig, soweit &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-15-15-veraeusserung-eines-liebhabereibetriebs\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;R&nbsp;15\/15 &#8211; Ver&auml;u&szlig;erung eines Liebhabereibetriebs<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-66068","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66068","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=66068"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66068\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=66068"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=66068"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=66068"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}